Karibisches Geflügelcurry [14.09.2009]

Neben meiner heutigen Wahl, einem “Karibischen Bananen-Geflügel-Curry mit Ananas und Kokos an Basmatireis” stand auch eine “Mit Hackfleisch gefüllt Kohlroulade mit kohligem Gemüse und Salzkartoffeln” auf der Karte. Aber auf Kohl, auch wenn ich es nicht prinzipiell ablehne, hatte ich heute keine Lust.

Karibisches Geflügelcurry

Von dem Gemüse, bestehend aus Karotten, Erbsen, Schoten und Schwarzwurzelgemüse, stand zwar nichts auf der Karte, aber es erwies sich als schmackhafte Ergänzung zum Gesamtgericht. Von denen angegebenen Bananen bemerkte ich hingegen nichts – entweder war die Menge zu gering oder man hatte sie weggelassen und dafür das Gemüse ergänzt. Alles in allem war das dieses mal noch sehr heiße Gericht aber sehr gut gelungen. Das Geflügelfleisch erwies sich als angenehm zart und gut gekocht, die Ananasstücke darin gaben dem ganzen dabei eine angenehm fruchtige Note. Auch das Gemüse war gut durchgekocht und sehr lecker, und auch am Reis gab es nichts auszusetzen. Mal wieder ein kleines Lob an den Koch: gute Arbeit.

Mein Abschlußurteil:
Geflügelcurry: ++
Gemüse: ++
Basmatireis: ++

Kokoshähnchen mit RisiBisi [30.01.2009]

Eigentlich spielte ich heute zuerst dazu, die Original Amerikanische Pizza mit Bacon nach Art des Küchenchefs zu bestellen, aber dann entschied ich mich dann doch für das andere Angebot zu bestellen: Indisches Kokoshähnchen mit RisiBisi.

Indisches Kokoshähnchen

Und die Entscheidung war wirklich weise, denn als ich mit einigen Kollegen speiste, welche die Pizza gewählt hatten, hörte ich von diesen Kommentare wie “Da krieg ich ja ne Staublunge.” und “Der Rand ist ja steinhart.“. Da musste ich mit einem Kokoshähnchen natürlich lächeln, denn dies erwies sich nicht nur als sehr zart sondern auch die leicht scharfe, Kokos-Sahne-Sauce war sehr lecker und wurde durch den mit Erbsen, Mais und Karottenstreifen versetzten Reis vollmundig abgerundet. Nach der Definition handelt es sich bei dem Risi Bisi (eigentlich Risi e Bisi – italienisch für Reis und Erbsen) wohl nicht um das Originalrezept – denn eigentlich besteht dieses ja nur aus Reis mit Erbsen, die mit Speck, Zwiebeln und Gemüsebrühe zubereitet wird – aber auch diese Variante erwies sich wie gesagt als sehr schmackhaft. Gab absolut nichts auszusetzen an der heutigen Mahlzeit.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilets: ++
Kokos-Sahne-Sauce: ++
Risi-Bisi: ++

Keema Matar – Hackfleischpfanne mit Ingwer & Erbsen – das Rezept

Heute kochen wir mal wieder selbst. Nachdem ich meine inzwischen stark angewachsene Rezeptsammlung konsultiert hatte, entschied ich mich dazu, ein Keema Matar anzufertigen, eine Hackfleischpfanne mit Erbsen und Ingwer. Was brauchen wir dazu?

Etwas frischen Ingwer (ca. 25g pro Portion)
01 - Zutat frischer Ingwer

Einige ganze Nelken (2-3 pro Portion)
06 - Zutat Nelken

Ein Lorbeerblatt
07 - Zutat Lorbeerblatt

Zum würzen Koriander (1 TL/Portion), Kurkuma (0,5 TL/Portion), Salz (1 TL/Portion) und Garam Masala (0,5 TL/Portion)
02 - Zutat Koriander 03 - Zutat Kurkuma 04 - Zutat Salz 05 - Zutat Garam Masala

Hackfleisch halb & halb (ca. 250g pro Portion)
11 - Zutat Gehacktes halb & halb

Knoblauch (1-2 Zehen pro Portion – je nach Geschmack)
08 - Zutat Knoblauch

Zwiebeln (eine mittlere pro Portion)
09 - Zutat Zwiebel

Etwas Tomatenmark (ca. 100g pro Portion)
10 - Zutat Tomatenmark

TK-Erbsen (ca. 100-150g pro Portion)
12 - Zutat TK-Erbsen

und schließlich etwas Butterschmalz zum braten
13 - Zutat Butterschmalz

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst schneiden wir die Zwiebel klein,
13 - Zwiebeln schneiden

pressen das Knoblauch,
14 - Knoblauch pressen

und hacken den Ingwer klein.
15 - Ingwer hacken

Dann lassen wir etwas Butterschmalz in der Pfanne zergehen und braten die Nelken und das Lorbeerblatt darin für etwa eine halbe Minute an.
14 - Nelken & Lorbeerblatt anbraten

Anschließend dünsten wir die Zwiebeln und das Knoblauch für etwa 3 Minuten glasig an
15 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

und geben schließlich das Hackfleisch hinzu, das wir krümelig anbraten.
16 - Gehacktes krümelig anbraten

Nun würzen wir das ganze mit Salz, Kurkuma und Koriander
17 - Salzen 18 - mit Kurkuma würzen
19 - mit Koriander würzen

und geben das Tomatenmark und die Erbsen in die Pfanne.
20 - Tomatenmark hinzugeben 21 - Erbsen dazu geben

Für ca. 10 Minuten lassen wir das ganze dann auf mittlere Stufe köcheln und rühren es ab und zu um.
22 - Kochen lassen

Inzwischen können wir schon einmal etwas Reis dazu aufsetzen – alternativ kann man aber auch Chutney oder Naan-Brot dazu servieren.
25 - Curryreis

Ca. fünf Minuten vor Garende geben wir dann noch den Ingwer und etwa einen halben bis dreiviertel Teelöffel Garam Masala dazu, was wir beides gut unterrühren.
23 - Ingwer zufügen 24 - mit Garam Masala wüzen

Damit ist unser Hackfleischpfannen-Gericht fertig.
26 - Gericht final

Ich fand es recht lecker und angenehm würzig, ohne dass es aber sonderlich scharf war. Letztlich fand ich die Hackfleischmasse etwas trockener als ich es mir gewünscht hatte. Evtl. hätte man anstatt des Tomatenmarks auch gewürfelte Tomaten hinzugeben können, um es etwas “saftiger” zu machen. War kein wirklicher Erfolg, ich muss das bei Gelegenheit mal in verbesserter Form wieder probieren. Aber aus weniger gelungenen Gerichten kann man ja nur lernen…

Meine Wertung: 1,0 MG

Pangasiusfilet mit rotem Reis [17.04.2009]

Am heutigen Freitag fiel mir die Auswahl meines Mittagsmenus mal wieder sehr schwer. Unser Koch hatte uns dieses Mal “Schwedische Köttbullar mit Kartoffelpüree” und “Pangasiusfilet mit rotem Reis und Gemüse” zur Auswahl gestellt. Meine Wahl fiel schließlich auf das Pangasiusfilet – irgendwie war mir heute mal nach Fisch. Obwohl mir durchaus bewußt ist, dass es sich dabei quasi um einen aktuellen ziemlich in Mode gekommene Fischart handelt, die durch die verstärkte Nachfrage auf dem Weltmarkt gefährdet wird. Aber das hätte ich durch meinen heutigen Verzicht auch nicht verhindern können – die Filets waren ja bereits gekauft.

Pangasiusfilet mit rotem Reis

Zuerst dachte ich ja, dass es sich bei dem “roten Reis” um Tomatenreis handelt, aber eine sowohl der Geschmack als auch die spätere Recherche im Internet zeigte mir dass es sich anders verhält. Bei rotem Reis handelt es sich um eine ursprünglich aus Indien stammende mittelkörnige Wildreissorte handelt, die ihre Rotfärbung durch die nicht entfernte Haut unter dem Strohmantel erhält. Stellte sich als sehr wohlschmeckend heraus, zumal es für mich eine verzehrtechnische Premiere handelte. Dazu gab es ein Gemüse, das aus kleinen Maiskölbchen, Zuchinischeiben, Bohnen und Schwarzwurzeln bestand. Wie der Koch allerdings die durchgehende Grünfärbung hinbekommen hat war mir Schleierhaft. Hauptbestandteil war aber natürlich das Filet vom Pangasiusfisch, das unser Koch in einer kräftigen Sahnesauce serviert hatte. Das Fleisch erwies sich dabei als angenehm zart und wohlschmeckend, auch wenn der Geschmack meiner Meinung nach zum größeren Teil von der Sauce kam. Das Abschlußurteil fällt aber durchgehend positiv aus – ein sehr leckeres Gericht, für das ich unseren Koch nur wieder einmal gratulieren kann.

Dies war übrigens mein zweites Pangasiusfilet ever – die erste Berührung mit diesem Speisefisch hatte ich vor fast einem Jahr im Jenenser Stilbruch.

Frühlingsrollen mit Reissalat [14.04.2009]

Heute bestand die Auswahl in unserer Kantine zwischen “Spaghetti al Pesto mit Sauce Bolognese” und “Frühlingsrollen mit süß-sauerer Sauce und Reissalat“. Als ich heute früh auf die Karte sah habe ich den Teil mit dem “salat” am Ende des zweiten Gerichts gelesen, hätte ich mich wohl für die Spaghetti entschieden, so aber bestellte ich mir das Gericht mit den Frühlingsrollen.

Frühlingsrollen mit Reissalat

Nachdem ich das Gericht erhalten hatte und mich gesetzt hatte, probierte ich zuerst den Reis – und fast Zeitgleich mit dem Kollegen der neben mir saß entfuhr es mir “Das ist ja KALT.“. Tja, hätten wir die Menubeschreibung richtig gelesen… 😉
Schmeckte aber gut, trotz der Tatsache dass ich eigentlich eine warme Sättigungsbeilage bevorzuge. Der Reis war mit Erbsen und Möhrenstreifen sowie einer cremigen Sauce versetzt. Die kleinen Frühlingsrollen erwiesen sich als schön kross fritiert und waren mit Sojasprossen und weiterem Gemüse gefüllt. Dazu gab es eine angenehm scharfen süß-sauren Dip. Alles in allem mal wieder eine sehr schmackhafte Zusammenstellung – und das ganze auch noch vollkommen vegetarisch. Trotz des kleinen “Verlesers” bei der Bestellung war das Gericht eine sehr gute Wahl gewesen.