Asiatische Puten-Curry-Pfanne [09.04.2009]

Heute standen uns zum einen gefüllte Paprikaschoten mit Leipziger Allerlei und Kartoffeln und schließlich eine Asiatische Puten-Curry-Pfanne zur Auswahl. Klang beides irgendwie gut, aber nach kurzem Überlegen entschied ich mich für das Pfannengericht. Beim servieren wurde das ganze schließlich noch mit einer süßlich-scharfen Sauce garniert.

Puten-Curry-Pfanne

Im Grunde genommen kann man wohl sagen, dass es sich hier um eine Abart des indonesischen Nasi-Goreng handelte. Die Sauce war wohl die selbe oder zumindest eine Vergleichbare zu jener, die man uns vor einigen Tagen zu den Cheeseburgern serviert hatte. Die Reis-Gemüse-Zusammenstellung selbst erwies sich im übrigen als wirklich recht lecker, jedoch muss ich die Putenfleischstücke etwas monieren, die zwar reichlich und in beißtechnisch einwandfreiem Zustand im Gericht vorhanden waren, aber meiner persönlichen Meinung nach etwas mehr Eigengeschmack hätten inne haben können. Über diesen kleinen Fauxpas konnte ich mich aber dank der wirklich schön scharfen Sauce dann doch hinwegtrösten. Nach meinen bisherigen Erfahrungen her kann ich auf jeden Fall aber sagen, dass die Qualität der angebotenen Speisen in dieser Kantine deutlich über jener ist, wie ich sie aus anderen “Wald- und Wiesen-“Kantinen her kenne. Wieder einmal kleiner Lob an der Koch – war mal wieder gut gelungen. Im nachhinein würde ich sagen, dass ich mit den gefüllten Paprikaschoten mit Sicherheit noch ein klein wenig besser bedient gewesen wäre – aber gewählt ist eben gewählt…

Pangasiusfilet an Ratatouille [21.04.2008]

Als wir uns heute zum gemeinesamen Mittagessen trafen, waren wir wie immer unentschlossen wohin wir uns wenden sollten. Zuerst war der Marktplatz in der Diskussion, doch als wir uns bereits die Lobby im Fuß des Turmes in diese Richtung verlassen hatten, kam ie Idee auf, doch mal wieder dem Stilbruch einen Besuch abzustatten, was auf allgemeine Zustimmung traf. So wandten wir uns noch einmal um und verließen die Neue Mitte durch den Seiteneingang am Johannistor, um uns auf den kurzen Weg in die Wagnergasse zu begeben. Man hatte vor dem Stilbruch inzwischen sogar wieder Stühle und Tische aufgestellt. So setzten wir uns das erste Mal dieses Jahr nach draußen, wo es zwar noch etwas kühl, aber unter den an der Außenwand angebrachten Heizstrahlern konnte man es durchaus aushalten. Und das Tagesangebot klang auch noch sehr interessant.

Für 5,90 €uronen erschien uns ein Pangasius-Filet mit Ratatouille und Reis ein wirklich aktzeptabel. Beim Pagnasius handelt es sich für weißfleischigen Süßwasser-Speisefisch aus der Familie der Welse, der hauptsächlich im südasiatischen Raum wie dem Mekong-Delta vorkommt und hier in Europa immer beliebter wird, nachdem er in Asien und den USA bereits seit längerem zum Speisealltag gehört.
Die Wartezeit zwischen Bestellung und Lieferung dieser Bestellung gestaltete sich heute dann leider wieder recht lang. Nachdem wir die letzten Male dahingehend eigentlich eher positive Erfahrungen im Stilbruch gemacht hatten, gab es heute wieder einen kleinen Minuspunkt hinsichtlich dieses Kriteriums. Doch schließlich brachte man uns die bestellten Gerichte.

Das Fleisch war zwar extrem zart, aber leider schon (aufgrund der niedrigen Temperaturen draußen?) oder noch etwas kalt war. Gerade die Tatsache, daß einer meiner Begleiter, der sich ebenfalls für dieses Fischgericht entschieden hatte, meinte eine noch halb rohe Stelle in der Mitte des Filets gefunden zu haben. Ich selber konnte davon jedoch nichts feststellen – nur etwas heißer hätte es eben sein können. Um die negativen Punkte hier gleich alle zu nennen, muß ich natürlich auch noch die Portionsgröße ansprechen. Nicht daß ich nicht satt geworden wäre, aber etwas mehr hätte hier auch nicht geschadet. Die Gesamtkomposition war aber meiner Meinung nach durchaus gelungen. Nur an den Zubereitungszeiten muß man im Stilbruch noch etwas arbeiten.

Hühnerfleisch mit grünen Bohnen [04.02.2008]

Zu Beginn unserer heutigen Mittagspause stand eine kleine Odysee. Unsere erste Idee, das Wirtshaus Zeuner, bot heute Spiegelei, Spinat und Kartoffeln – was nicht auf besondere Zustimmung bei uns traf. Die nächste, naheliegende Idee war das Restaurant Zum Loewen – doch dies war während der Karnevalszeit leider geschlossen. So mussten wir uns schließlich nach einer dritten Alternative umsehen und landeten so im Asia-Food in der Wagnergasse, gelegen an der Ecke zur Quergasse. Ein kurzes Studium der Speisekarte verleitete mich schließlich dazu, mir heute einmal die Nummer 35 zu bestellen, Gebratenes Hühnerfleisch mit grünen Bohnen, Kokosmilch und Gemüse – scharf. Glücklicherweise war auch gerade einer der Tische frei, so daß wir diesen gleich in Beschlag nehmen konnten.
Etwa acht Minuten später wurden dann nach und nach unsere Speisen serviert.

Entgegen meiner Erwartung war das Gericht heute wirklich mal gut scharf – etwas was man hier in Deutschland beim Asiaten wirklich selten erlebt. Und die Größe der Portion war für den Preis von 4,50 €uronen wirklich nicht zu verachten. Einzig der Einsatz von grünen Bohnen, die auf der Karte neben dem Gemüse seperat erwähnt waren, schien irgendwie nicht so ganz zu der Gesamtkomposition zu passen. Nicht daß grüne Bohnen in der Asiatischen Küche unbekannt wären – aber visuell war der Anblick irgendwie ungewöhnlich – nur so am Rande erwähnt. Geschmacklich war es aber mehr als in Ordnung. Mein Gesamturteil: Sehr lecker – gerne wieder.

Hühnchenbrust mit Gemüse [11.04.2007]

Heute verschlug es uns mal wieder die Asia Food – die chinesische Garküche an der Ecke Wagnergasse / Quergasse. Nach Studium der Karte und einiger Überlegungen entschied ich mich für die Nummer 34, eine Zubereitung aus gebratener Hühnerbrust, verschiedenen Gemüse mit Knoblauch und leicht scharfer Würzung und natürlich Reis.

Dadurch daß es offensichtlich in der gut einsehbaren Küche mehr oder weniger live zubereitet wurde, wurde uns wenig später ein wirklich frisches Gericht an den Tisch serviert. Menge war mehr als ausreichend und der Preis von gerade mal 4,60 €uronen machte das ganze auch zu einem nicht nur geschmacklich, sondern auch preislich mehr als guten Gericht. Kann diesen Imbiss nur empfehlen. Wirklich, so finde ich zumindest, einer der besten Asia-Imbisse hier in der Innenstadt.