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Dominikanisches Reisfleisch & La Sirena [12.01.2017]

Thursday, January 12th, 2017

Heute brauchte ich mich endlich mal wieder nicht selbst an der Herd stellen, sondern wurde bekocht – auch wenn ich natürlich ein wenig bei der Zubereitung half. Das bot mir meine Rolle als Gentleman, ich kann nicht einfach nur faul herum sitzen wenn andere nicht wissen wo ihnen der Kopf steht. ­čśë Es gab Reisfleisch mit der hiesigen Variante von Kasseler und verschiedenen Gemüsesorten, dazu gab es einen Kartoffel-Möhren-Salat der in Mayonaise angemacht. Die Zubereitung erschien dabei für europäische Augen etwas Abenteuerlich, denn der Reis wurde roh in den Fleisch-Gemüsesud gegeben, mit einer Plastiktüte abgedeckt und dann beschwert, um ihn dann wie in einem improvisierten Schnellkochtopf zu garen. Aber das Ergebnis konnte sich durchaus sehen lassen.

166 - Dominikanisches Reisgericht mit Kartoffelsalat / Dominican rice dish with potato salad

Ein wie ich fand sehr leckeres Mittagsgericht, das ich aber leider nicht vollends genießen konnte, da mich während des Verzehrs eine traurige Nachricht aus Deutschland erreichte, über die ich mich aber hier nicht weiter äußern möchte. Danach hatte ich aber erst einmal keinen Appetit mehr und ich brauchte auch einige Zeit, um nach dieser Nachricht wieder einigermaßen klar denken zu können. Erst später am Tag konnte ich mein Mahl beenden.
Doch das Leben musste weiter gehen und auch um mich ein wenig abzulenken, fuhren wir am späten Nachmittag noch einmal nach Puerto Plata ins Einkaufszentrum La Sirena, denn wir brauchten erneut einige Vorräte.

167 - La Sirena - Puerto Plata

Morgen wollte ich dann wieder mal selbst kochen – doch dazu im nächsten Beitrag mehr.

Serbisches Reisfleisch [25.09.2015]

Friday, September 25th, 2015

Beim ersten Blick auf die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants schien heute etwas zu fehlen, denn den Platz des für Freitag sonst üblichen Fisch- oder Meeresfrüchtegerichts im Abschnitt Globetrotter hatte heute ein Serbisches Reisfleisch eingenommen. Außerdem fanden sich noch zwei gute alte Bekannte aus dem Speisenangebot auf der regulären Speisekarte: ein Kaiserschmarrn mit Apfelmus bei Tradition der Region und eine Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Kräutersauce und Reis bei Vitality. Außerdem gab es noch Gebackene Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln an der Asia-Thai-Theke. Doch man hatte das Fischgericht nicht vergessen, sondern nur auf die Oktoberfest-Zusatzspeisekarte verschoben, denn dort fand sich ein Gedünstetes Zanderfilet auf Rettichsalat mit Salzkartoffeln. Zander klang schon mal gut und auch mit Salzkartoffeln konnte ich leben, aber Rettichsalat ist absolut nicht mein Ding. Daher entschied ich mich schließlich für das Serbische Reisfleisch, das ich noch durch einen kleinen Becher Johannisbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Serbian rice with meat / Serbisches Reisfleisch

Neben Reis in einer leicht cremigen Tomatensauce fanden sich verschiedene Gemüsesorten wie Erbsen, Champignons, Paprika, Zucchini und Möhren, außerdem kleine Stücke Rindfleisch sowie einige Streifen klein geschnittener Kochschinken. Erschien mir ein wenig so wie eine Resteverwertung, was jedoch nicht an sich nicht schlimm gewesen wäre. Jedoch fand ich die Zubereitung etwas verwürzt: leicht scharf, aber irgendwie standen die Gewürze im falschen Verhältnis zueinander. Aber zumindest war es bei mir nicht so schlimm wie bei einem Kollegen, der etwas später kam, ebenfalls das Reisfleisch gewählt hatte und dessen Zubereitung versalzen war. Meines war nur nicht perfekt, aber noch genießbar. Daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. An der cremig-sahnigen Johannisbeercreme, die mit zahlreichen frischen Johannisbeeren versetzt war, gab es aber nichts auszusetzen.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man dass sich Reisfleisch und die Hähnchenbrust heute ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten, wobei sich die Hähnchenbrust meiner Meinung nach schließlich durchsetzen konnte und die das Reisfleisch auf den zweiten Platz verwies. Platz drei belegte der Zander mit Rettichsalat, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und dem Kaiserschmarrn auf Platz fünf. Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr. ­čśë

Mein Abschlußurteil:
Reisfleisch: +
Johannisbeercreme: ++

Reisfleisch [29.01.2010]

Friday, January 29th, 2010

Neben den heutigen regulären Angeboten aus “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato” im Vitality-Bereich, “Milchreisauflauf mit Walbeerensauce” bei en traditionell-regionalen Gerichten, “Gebackener Seelachs mit Kartoffelsalat und Remouladensauce” bei den Globetrotter-Speisen und u.a. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” an der Asia-Theke bot man heute auch noch als Sonderangebot “Reisfleisch mit Rind” an. Zwar war ich zuerst geneigt die Hühnerbrust zu wählen, entschied mich dann aber doch kurzfristigt für das Reisfleisch um. Dazu nahm ich mir noch einen Quark, den ich zunächst nicht näher identifizieren konnte.

Reisfleisch

Machen wir uns nichts vor: Hier waren mit hoher Wahrscheinlichkeit die Reste aus dem Rindergeschnetzelten von Gestern verarbeitet worden. Aber das muss ja nicht mein Urteil beeinflussen, welche Küche verarbeitet denn keine Reste? Mir hat das Gericht auf jeden Fall sehr gut gemundet. In dem eher al-dente gekochten Reis fanden sich neben vielen Teilen des gekochten Rindfleisches auch rote Paprika, Zwiebeln und Stücke von grüner Pepperoni, was dem Ganzen eine leichte, angenehme Schärfe gab. Außerdem vermute ich auch noch Tomaten als Zutat, die aber wahrscheinlich im Gericht zerkocht waren. Nichts besonderes – das gebe ich zu – aber gut gelungen, schmackhaft und vor allem sättigend.
Der Quark den ich gegriffen hatte erwies sich als Rhabarberquark mit vielen Stücken des Rhabarberstiels darin. War ungewohnt, aber auch durchaus essbar. Als Kind habe ich Rhabarberstiele geschält und mit Zucker ja geliebt, aber in den letzten Jahren kann ich mich nicht erinnern überhaupt etwas mit Rhabarber gegessen zu haben. Aber halt – da war mal ein Kuchen damit glaube ich – aber das ist schon länger her.
Der große Favorit der Kantinenesser war aber heute eindeutig das Fischfilet mit Kartoffelsalat, aber eng gefolgt vom Reisfleisch und dies wieder von den Asia-Gerichten und der Hühnerbrust, die meiner Ansicht nach etwa gleich auf lagen. Aber auch viele Salatesser konnte ich beobachten – dies wiederum scheint wie mir scheint etwas zu variieren. Ich denke mal dass viele nur hin und wieder das sonst wohl doch sehr kalorienreiche Essen durch den Genuss einer Schüssel mit Salat etwas auflockern. Leider ist Salat ja nicht so mein Ding, aber ich denke ich sollte dennoch Wege finden meinen Kalorienkonsum etwas zu reduzieren…

Mein Abschlußurteil:
Reisfleisch: ++
Rhabarberquark: ++

Pikantes Reisfleisch [25.11.2009]

Wednesday, November 25th, 2009

Das heutige Mittagsangebot war ungewöhnlich groß, denn zusätzlich zu den drei Standard-Asia-Gerichten (u.a. “Nasi Goreng – Gebratener Gorenreis mit verschiedenen Gemüsesorten” und “Pla Pad Ped- Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse“) gab es wieder eine “Asiatische Suppe mit Glasnudeln, Gemüse und Hühnerfleisch“. Und auch zu den europäischen Gerichten – zum einen “Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwer- Sud mit Kugel von Jasmin- Duftreis” bei den Vitality-Speisen, “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf bunten Rahmgemüse” bei den traditionell-regionalen Mahlzeiten und “Gebratene Putenoberkeule auf Orangensauce mit Spätzle” bei den Globetrotter-Gerichten – gab es noch ein Tagesangebot in Form eines “Pikanten Reisfleisches vom Rind und Schwein“.
Ich war erst geneigt die Kartoffeltaschen zu nehmen, da diese mir das letzte mal ja so gut gemundet hatten, aber schließlich entschied ich mich dann doch noch um und wählte jenes Pikante Reisfleisch, welches ich mir noch mit einem Becherchen Tiramisu-Creme versüßte.

Pikantes Reisfleisch

Und ich muß sagen: Das Zeug war wirklich mehr als nur Pikant. Durch die Zugabe von grünen Pepperoni und wohl auch ein paar Scheiben roter Pepperoni hatte dieses Reisgericht eine wirklich mehr als nur aktzeptable Schärfe. Da konnte ich noch mal drüber weg sehen, dass die Qualität einiger weniger Fleischstücke – und davon waren angenehm viele in der Reismasse verborgen – negativ durch viel Fett auffielen. Der mit zwei Schoko-Kaffebohnenimitaten garnierte Nachtisch wiederum erwies sich als nicht so gelungen, denn auf der Creme hatte sich wohl durch zu lange Zeit an der Luft ein dicker, zäher Film gebildet, der den Genuß etwas minderte. Aber das Reisfleisch, wenn auch ein eher einfach zu kochendes Gericht, war wirklich sehr gelungen. So etwas kann es ruhig häufiger geben.

Mein Abschlußurteil:
Reisfleisch: ++
Tiramisucreme: +/-