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Pastasotto mit Schinken, Lauch & Erbsen – das Rezept

Saturday, March 19th, 2016

Ich habe im Laufe meiner bisherigen Kochexperimente ja bereits einiges an Risottos zubereitet, sowohl mit Calamari, mit Krabben und Basilikum, mit Pilzen und Salbei, mit geräuchertem Heilbutt, mit Maronen und Steinpilzen, mit Spargel, Erbsen und Kerbel, mit Shrimps, Krabben und Safran, mit Rotbarschfilet, mit Meeresfrüchten, mit Lachs und Krabben in Kokosmilch, mit Kürbis und Bratwurstbällchen, mit Datteln und Safran, mit roter Beete oder auch mal aus Perlgraupen wie hier oder hier. Doch ein sogenanntes Pastasotto aus Reisnudeln, auch Kritharaki genannt, fehlte bisher noch in meiner Sammlung und diese Lücke wollte ich heute nun endlich schließen. Ich hatte mich dabei für ein Rezept mit Schinken, Lauch und Erbsen entschieden, dass ich mit etwas Weißwein und Creme fraiche mit Kräutern verfeinerte und schließlich noch mit frisch geriebenem Parmesan garnierte. Das Ergebnis war mal wieder ein sehr leckeres Gericht, dessen Rezept ich nun in diesem Beitrag einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

250g Kritharaki (Reisnudeln aus Weizengrieß)
01 - Zutat Kritharaki / Ingredient kritharaki

150g gekochten Schinken
02 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

75g gewürfelten Räucherschinken
03 - Zutat Schinkenwürfel / Ingredient diced bacon

1 mittelgroße Stange Lauch
04 - Zutat Lauch / Ingredient leek

200g Erbsen (TK)
05 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

400ml Gemüsefond
06 - Zutat Gemüsefond / Ingredient vegetable broth

1 mittelgroße Gemüsezwiebel
07 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 große oder 2 kleine Zehen Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Glas trockener Weißwein
09 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

1 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
10 - Zutat Instant Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable stock

einige Spritzer Zitronensaft
11 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

125g Creme fraiche mit Kräutern
12 - Zutat Creme fraiche mit Kräutern / Ingredient creme fraiche with herbs

etwas Parmesan zum garnieren
06 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

sowie etwas Öl oder Butterschmalz zum braten
und Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, die Lauchstange der Länge nach biszur Hälfte aufzuschneiden und zu waschen, wobei wir die Lamellen mit den Fingern etwas auseinander ziehen. Denn vor allem im oberen Bereich der Lauchstange kann sich Erde zwischen den Lamellen angesammelt haben und die wollen wir ja nicht im Essen haben.
13 - Lauch waschen / Wash leek

Nachdem wir die Lauchstange dann mit Hilfe eines Papierküchentuchs getrocknet haben, schneiden wir sie in schmale Ringe
14 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

und halbieren die größeren Ringe dann auch gleich noch mal.
15 - Lauchringe halbieren / Cut leek rings in halfs

Außerdem würfeln wir den Kochschinken,
16 - Schinken würfeln / Dice ham

ziehen die Zwiebel ab und zerkleinern sie
17 - Zwiebel würfeln / Dice onion

und schälen das Knoblauch, um es zu hacken. Ich hab mir dafür mal etwas neues gekauft, einen kleinen Häcksler auf Rollen, den ich bei Amazon gefunden hatte. Funktioniert wirklich gut und das Gerät lässt sich einfach unter dem Wasserhahn reinigen.
18 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Während wir dann den Gemüsefond in einem kleinen Topf erhitzen und dann warm halten
19 - Gemüsefond erwärmen & warm halten / Heat up vegetable broth & keep warm

zerlassen wir in einer Pfanne mit einem etwas höheren Rand etwas Butterschmalz – alternativ kann man auch Öl verwenden –
20 - Butterschmalz in Pfanne erhitzen / Heat up ghee in pan

braten wir die Speckwürfel darin etwas an
21 - Speck auslassen / Fry bacon

und geben dann Zwiebel und Knoblauch hinzu, um sie ebenfalls mit anzudünsten.
22 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic

Dann geben wir auch das zerkleinerte Lauch mit in die Pfanne
23 - Lauch addieren / Add leek

dünsten es wiederum kurz mit an,
24 - Lauch andünsten / Braise leek

addieren die Krithariki
25 - Kritharaki hinzufügen / Add kritharaki

und dünsten alles weiter an,
26 - Kritharaki andünsten / Braise kritharaki

bevor wir schließlich alles mit dem trockenen Weißwein ablöschen
27 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

und diesen etwas einkochen lassen.
28 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

Während dies geschieht, geben wir auch den gewürfelten Kochschinken hinzu,
29 - Schinkenwürfel hinzufügen / Add diced ham

und versehen alles mit einigen Spritzern Zitronensaft.
30 - Einige Spritzer Zitronensaft dazu geben / Add some sprinkles of lemon juice

Ist der Wein größtenteils eingekocht, geben wir etwas von dem warm gehaltenen Gemüsefond hinzu und lassen diesen wiederum einkochen. Dies wiederholen wir bis die Kritharaki gar sind.
31 - Etwas Gemüsefond hinzufügen / Add some vegetable broth

In die Flüssigkeit rühren wir zum Würzen außerdem einen gehäuften Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein.
32 - Gemüsebrühe einrühren / Add instant vegetable stock

Kurz bevor die Kritharaki ganz gar sind, geben wir auch die Erbsen mit in die Pfanne,
33 - Erbsen addieren / Add peas

verrühren diese und lassen sie für einige Minuten mit garen.
34 - Erbsen verrühren & erwärmen / Stir in & heat up peas

Sobald die Kritharaki dann die zum Verzehr notwendige Konsistenz erreicht haben, vermindern wir die Hitzezufuhr etwas und geben die Creme fraiche mit Kräutern hinzu
35 - Creme fraiche hinzufügen / Add creme fraiche

verrühren es mit den anderen Zutaten und lassen alles für einige Minuten weiter garen,
36 - Creme fraiche verrühren / Stir in creme fraiche

wobei wir es auch noch mal final mit Salz und Pfeffer abschmecken.
37 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

Anschließend können wir das Pastasotto auch schon, mit frisch geriebenem Parmsan garniert, servieren und genießen.
38 - Pastasotto with ham, leek & peas - Served / Pastasotto mit Schinken, Lauch & Erbsen - Serviert

Durch das langsame, sanfte garen besaßen die Kritharaki noch etwas Biss, waren aber dennoch komplett durchgegart und hatten sowohl vom Weißwein als auch vom Gemüsefond ein überaus angenehmes Aroma in sich aufgenommen. Gemeinsam mit dem Lauch, den Erbsen und dem Schinken ergab sich ein sehr leckeres Gericht, das mit einem mild-würzigen Geschmack aufwartete. Dazu passte sehr gut der frisch geriebene und traditionell würzige Parmesan, der das Gericht geschmacklich sehr gelungen abrundete. Ein einfach zuzubereitendes und überaus schmackhaftes Gericht, dass ich mal wieder vorbehaltslos weiter empfehlen kann.

39 - Pastasotto with ham, leek & peas - Side view / Pastasotto mit Schinken, Lauch & Erbsenn - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Kalkulation nach kommen für die gesamte Zubereitung (ohne den Parmesan) etwa 2100kcal zusammen, aufgeteilt auf 4 Portionen kommen wir also auf 525kcal pro Portion, was für ein Hauptgericht ein überaus akzeptabler Wert ist. Die paar Kalorien die vom Parmesan hinzu kommen, dürften dabei zu vernachlässigen sein.

Guten Appetit

Phoaxao – Gebratene Reisnudeln [06.02.2012]

Monday, February 6th, 2012

Irgendwie wollte es mir heute nicht gelingen, für eines der Angebote der westlichen Küche so rechte Begeisterung zu entwickeln. Das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacke, dazu Pommes Frites bei Tradition der Region klang zwar sehr lecker, erschien mir nach dem doch recht kalorienreichen Sonntag mit Spezialitäten der ungarischen Küche – ich hatte ja davon berichtet – wollte ich ab heute wieder etwas kürzer treten. Besser klang da zwar die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis, aber sie sprach mit visuell ebenso wenig an wie die Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitality. Also wandte ich meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu, wo neben Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry heute auch mal wieder Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art. Das erschien mir genau das richtige für heute. Auf eine zusätzliche Schale Reis verzichtete ich bei Reisnudeln natürlich, aber einen kostenlosen Glückskeks und ein Becherchen Aprikosenpudding von des Dessert-Theke konnte ich mir dann doch nicht verkneifen.

Phoaxao - Fried rice noodles

Im Vergleich zum letzten Mal dass ich dieses Gericht gewählt hatte musste ich feststellen dass man die Zubereitung dieses Mal etwas abgewandelt hatte. Das erste was ich bemerkte war, dass man offensichtlich etwas Kokosmilch mit hinzugefügt hatte. Außerdem unterschied sich die Auswahl an Gemüsesorten etwas, denn ich fand dieses Mal keinerlei Schoten oder Stangensellerie, dafür aber reichlich Zucchini, Möhren, Blumenkohl, Broccoli, Chinakohl, Lauch und Curryblätter.


Vergleich: Links: AKtuelle Zubereitung – Rechts: Zubereitung vom August 2011

Kombiniert mit reichlich Reisnudeln, die sich als angenehm al dente herausstellten, ergab dieses Gericht aber auch in dieser Variante ein wirklich sehr leckeres, wenn auch fleischloses Mittagsgericht. Dafür brauchte ich mir aber wegen des kleinen Becherchens cremigen, mit reichlich Fruchtstücken versehenen Aprikosenpuddings auch hinsichtlich meiner Kalorienbilanz nicht allzu viele Gedanken machen wie ich fand.
Mit riesigem Vorsprung vor allen anderen Gerichten landete heute aber natürlich, ganz wie es zu erwarten war, das Schweinesteak “Tessin” auf dem ersten Platz der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber, entgegen der sonst üblichen Platzierung, nicht etwa die Asia-Gerichte, sondern die Hähnchenkeule mit Paprikasauce. Erst knapp dahinter folgten dann die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die Mexikanischen Chili-Linsen schließlich auf Platz vier. Trotz der kleinen Verschiebung im Mittelfeld erwies sich diese Platzierung aber ansonsten als weitgehend erwartungsgemäß.

Mein Abschlußurteil:
Phoaxao: ++
Aprikosenpudding: ++

Pad Thai – Gebratene Reisnudeln [08.11.2011]

Tuesday, November 8th, 2011

Mein erster Gedanke galt heute der Gebackenen Polentaschnnitte mit feinem Ratatouillegemüse aus dem Bereich Vitality, einem Gericht dass ich hier schon mal versucht hatte. Aber auch das traditionell-regionale Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln klang verlockend und auch die Gebratene Hähnchenbrust auf Rahmgemüse mit Butternudeln bei Globetrotter schien nicht übel zu sein. Dennoch entschied ich mich für das vegetarische Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen, das man heute neben dem Gaeng Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Vanillepudding mit Erdbeermarmelade von der Dessert-Theke.

Pad Thai

Das leckere Gericht aus gebratenen Reisnudeln war mit reichlich Gemüse ergänzt worden. Neben den Lauchzwiebeln und Sprossen die bereits in der Beschreibung erwähnt worden waren fanden sich auch Paprika in gelb, rot, grün und orange sowie Möhren, Chinakohl und Frühlingszwiebeln. Angemacht mit etwas dunkler Sojasauce und im Wok mit etwas Ei und ein paar Erdnüsen gebraten ergab das alles auch ohne Fleisch ein wirklich schmackhaftes und sättigendes Mittagsmahl. Und auch an dem Vanillepudding, der mit einer Schicht mit einigen Fruchtstücken versehenen Erdbeermarmelade, einer getrockneten Dattel sowie einigen Pistaziensplittern versehen war gab es keinen Grund zur Kritik.
Dass das Holzfällersteak heute bei den anderen Kantinengästen mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete brauche ich ja wohl kaum zu erwähnen. Platz zwei belegten wie so oft die Asia-Gerichte, gefolgt von der Hähnchenbrust mit Butternudeln auf Platz drei und schließlich den Polentaschnitten auf dem vierten Platz. Das entsprach auch meinen Erwartungen, die Platzierung entsprach dem was ich aufgrund meiner bisherigen Erfahrung nach auch erwartet hatte.

Mein Abschlußurteil:
Pad Thai: ++
Vanillepudding mit Erdbeermarmelade: ++

Phoaxao – Gebratene Reisnudeln nach Namainh-Art [29.08.2011]

Monday, August 29th, 2011

Am ehesten hätte mich aus dem Bereich der regulären Küche heute die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis in der Abteilung Globetrotter gereizt, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier, hier und hier bereits versucht hatte. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites, welches hier mein schon einmal mein Tablett geziert hatte, war mir eindeutig zu kalorienreich und die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis sprachen mich visuell nicht so an. Und ich war auch drauf und dran bei der Hähnchenkeule zuzugreifen als ich in der Asia-Thai-Theke neben dem Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry (welches wir von hier und hier schon kennen) entdeckte ich auch mal wieder Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art, ein Gericht dass ich meines Wissens noch nicht versucht hatte. Also schlug ich heute mal hier zu und ergänzte das Ganze mit einem Glückskeks und einem Becherchen Fruchtsalat als Nachtisch. Bei Reisnudeln verzichtete ich aber auf eine Schale Reis.

Phoaxao - Fried rice noodles Namainh style

Das Gericht war zwar “nur” vegetarisch, aber aber dafür sehr reichhaltig an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte neben Lauch, Sellerie, Mu-Err-Pilze, Möhren, Blumenkohl, Paprika und Schoten um nur die Hauptbestandteile zu nennen – alles angerichtet in einer pikanten Sauce, die geschmacklich etwas an Sojasauce mit zusätzlichen Gewürzen erinnerte. Was genau diese Namainh-Art ausmacht konnte ich allerdings trotz Recherche im Internet nicht feststellen. Gemeinsam mit den dünnen, leckeren Reisnudeln ein schmackhaftes, würziges und sättigendes Gericht, mit dem ich trotz des fehlenden Fleisches sehr zufrieden war. Und beim der Glückskeks und der Obstsalat aus Apfel, Birne, Trauben, Pfirsich und Melone gab es nichts zu meckern. Ein leichtes und trotzdem vollkommen ausreichendes Mittagsmahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag die die Präferenz heute eindeutig beim Schweinesteak Tessin, auf Platz zweiter allgemeinen Beliebtheitsskala folgten aber schon die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule auf Platz drei und schließlich den Chili-Linsen. Das entsprach auch meinen Erwartungen – nur bei Platz zwei und drei war ich nicht ganz sicher gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Phoaxao: ++
Obstsalat: ++

Pad Thai Gai & Tomatencremesuppe [16.09.2010]

Thursday, September 16th, 2010

Zuerst fiel mir heute bei der Überprüfung des Kantinenangebots der “Griechische Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” aus dem Bereich Vitality ins Auge. Zwar bin ich kein großer Freund von Oliven, aber der Rest sah wirklich gut aus. Natürlich wäre auch noch die traditionell-regionale “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” gegangen und selbst das “Piccata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” (das ich hier schon mal in gleicher Form verzehrt hatte) wäre aus meiner Sicht eine kalorientechnisch noch zu verantwortende Alternative gewesen. Aber auch die Asia-Theke hatte heute durchaus einiges zu bieten. Neben “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” entdeckte ich dort auch “Pad Thai Gai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen“. So als vegetarisches Gericht klang das durchaus interessant – und dazu passte wie ich fand noch eine “Tomatencremesuppe mit Basilikum” aus dem heutigen Suppenangebot.

Pad Thai

Zu den Reis-Bandnudeln fand sich natürlich wieder eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht. Ich fand Zucchini, Karottenscheiben, Schoten, Sprossen, Salat und Blumenkohl – um nur einiges zu nennen. Erdnüssen fand ich keine, dafür aber Cashewnüsse – das machte aber keinen großen Unterschied wie ich fand. Die Sauce die darunter gemischt war hatte auf jeden Fall Sojasauce als Zutat, den Rest konnte ich leider nicht identifizieren. Schmeckte in der Summe aber sehr gut – eine gute Wahl wie ich fand. Und auch die Tomatencremesuppe enttäuschte mich nicht. Hier handelte es sich keinesfalls um eine einfache Tütensuppe, denn in welcher Tütensuppe findet sich so viele frische Stücke Tomatenfruchtfleisch. Mit dem Basilikum, dass man sich nach eigenem Gutdünken auf die Suppe streuen konnte, eine sehr gute Nachsuppe und Abschluß meines heutigen Mittagessens.
Bei den anderen Kantinengästen stand aber heute eindeutig das Piccata Milanese am höchsten im Kurs und belegte in der allgemeinen Beliebtheit den ersten Platz. Auf Platz zwei folgten heute dann die Asia-Gerichte, gefolgt von Putenoberkeule und dem Griechischen Gemüsetopf, bei denen ich aber keinen klaren Favoriten erkennen konnte und ihnen daher zu gleichen Teilen den Dritten Platz zugestehe.

Meine Abschlußurteil:
Pad Thai Gai: ++
Tomatencremesuppe mit Basilikum: ++

Hähnchenbrust süß-sauer [05.08.2009]

Wednesday, August 5th, 2009

Heute war eigentlich wieder Schnitzel-Mittwoch in unserer Kantine angesagt – und das “Schweineschnitzel ‘Jäger Art’ mit Champignons in Rahmsauce, frischen Kräutern und Pommes Frites” klang auch sehr gut. Doch das zweite Angebot “Hähnchenbrust ‘süß-sauer’ mit Ananas, Bambussprossen, asiatischen Gemüse und Reisnudeln” klang noch einen winzig kleinen Deut besser – also entschied ich mich für dieses Gericht.

Hähnchenbrust süß-sauer

Wie fast immer war auch heute die Portion mal wieder wirklich riesig. Auf einem Berg von Nudeln – ich glaube es handelte sich hier wohl eher um sog. Mie-Nudeln aus Weizen anstatt der angekündigten Reisnudeln – die mit Karotten und Erbsen sowie den Hähnchebruststücken vermengt waren, hatte der Koch eine ziemliche Menge der süß-sauren, scharfen Sauce mit Ananas, Bambussprossen und Paprikstreifen aufgetragen.
Aus meiner Sicht waren die Nudeln heute etwas zu “al dente” – d.h. sie waren etwas zu fest im Biss. Sie hätten meiner Meinung nach wohl noch ein paar Minuten länger hätten kochen können. Das machte die wirklich angenehm scharfe Sauce aber wieder etwas wett. Nur die Paprikastücke darin hätten etwas kleiner bzw. kürzer geschnitten sein können. Abgesehen von den Bambussprossen vermisste ich außerdem das “asiatische Gemüse” aus der Menubeschreibung. Ein paar Mungobohnenkeimlinge, ein paar asiatische Pilze oder ähnliches wären hier angebracht gewesen.
Auch wenn es in der Summe wirklich schmackhaft war, war das Gericht heute eindeutig zu sehr europäisch geprägt. Ein Kantinenkoch muss natürlich den Geschmack aller treffen – von daher sei es ihm nachgesehen – aber dann hätte er nicht so großmundige Ankündigungen machen sollen. 😉 Aber was solls – ich bin mehr als satt geworden und musste gegen Ende wirklich mal wieder kämpfen, um alles zu schaffen. Qualitativ und Mengenmässig gabs wirklich nichts auszusetzen – nur die Zusammensetzung entsprach eben nicht der Ankündigung.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust “süß-sauer” mit Nudeln und Gemüse: ++ (mit einigem guten Willen)