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Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch – das Rezept

Sunday, February 27th, 2011

Da mir von Anfang an bewusst gewesen war, dass ich den Kopf Blumenkohl nicht ganz verbrauchen würde, hatte ich mich auch heute für ein Rezept mit Blumenkohl entschieden. Dabei war ich auf einen Blumenkohl-Möhren-Eintopf mit Hackfleisch gestoßen, der mir recht schmackhaft und verlockend erschien. Ist zwar eher ein Wintergericht, aber da es heute wieder kälter und winterlicher hier in München ist, passte das irgendwie schon. Die anderen Zutaten hatte ich vorausschauend natürlich schon gestern mit besorgt.

Für ca. 2 Portionen benötigen wir also:

250 – 300g Kartoffeln – festkochend
01 - Zutat Kartoffeln

1/2 – 3/4 Kopf Blumenkohl
02 - Zutat Blumenkohl

250g Hackfleisch halb & halb
03 - Zutat Hackfleisch halb & halb

300-400g Karotten / Möhren
04 - Zutat Möhren

1 Stange Lauch / Porree
05 - Zutat Lauch

1/4 Knolle Sellerie
06 - Zutat Knollensellerie

1 mittlere Zwiebel
07 - Zutat Zwiebel

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

2 Champignons (optional – hatte ich noch von gestern übrig)
09 - Zutat Champignons

und zum Würzen gerebelten Majoran, Pfeffer und Salz
10 - Gewürze

sowie 2 Esslöffel Olivenöl zum anbraten.
05 - Zutat Olivenöl

Kommen wir nun zur Zubereitung und bereiten unsere Zutaten vor.

Zuerst schälen wir die Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie in mundgerechte Würfel.
12 - Kartoffeln würfeln

Ebenso schälen wir die Möhren
13 - Karotten schälen

und schneiden sie in Scheiben.
14 - Karotten schneiden

Die Stange Lauch waschen und putzen wir, dann schneiden wir sie in Ringe.
15 - Lauch in Ringe schneiden

Außerdem würfeln wir die Zwiebel,
16 - Zwiebel würfeln

Vierteln die Champignons
17 - Champignons schneiden

und waschen, schälen und würfeln ein Viertel der Knollensellerie.
18 - Sellerie würfeln

Dann können wir mit dem eigentlichen Kochprozess beginnen. Dazu schwitzen wir in einem großen Topf die gehackte Zwiebel in dem Olivenöl an
19 - Zwiebeln andünsten

und braten dann das Hackfleisch mit den Zwiebeln krümelig an.
20 - Hackfleisch krümelig anbraten

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten fügen wir die Möhren,
21 - Möhren hinzugeben

die Kartoffeln,
22 - Kartoffeln beifügen

die Lauchringe
23 - Lauch hinzu

und den gewürfelte Knollensellerie in den Topf und dünsten alles kurz mit an.
24 - Sellerie addieren

Dann gießen wir den Topfinhalt mit der Gemüsebrühe auf und lassen alles für circa eine Stunde auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
25 - Mit Gemüsebrühe aufschütten

Während der Eintopf köchelt, zupfen wir den Blumenkohl in kleine Röschen
26 - Blumenkohl zupfen

und würzen den Eintopf zwischendurch kräftig mit Salz, Pfeffer und Majoran.
27 - Würzen

Nach einer halben Stunde Kochzeit fügen wir dann die Champignons
28 - Champignons rein

und den Blumenkohl hinzu. Ich hatte hier von gestern gelernt und wollte den Blumenkohl nicht zu matschig werden lassen.
29 - Blumenkohl hinzu

Dann verrühren wir alles gut miteinander und lassen es die verbleibende halbe Stunde weiter köcheln.
30 - Gut verrühren

Kurz vor Ende der Garzeit probieren wir den Eintopf und würzen gegebenenfalls noch etwas nach. Dabei nahm ich mir gleich ein Stück Gemüse mit um zu testen ob alles gut durchgekocht ist.
31 - probieren

Zu diesem Zeitpunkt können wir auch ein wenig Petersilie (wenn vorhanden) waschen, trocken schütteln und hacken, um damit unser Gericht zu garnieren.
32 - Petersilie hacken

Ist alles zu einer sämigen Masse gekocht ist der Eintopf fertig
33 - Eintop fertig

und kann serviert und verzehrt werden.
34 - Blumenkohl-Möhren-Eintopf / Coliflower Carott Stew - Fertiges-Gericht

Ich hatte zuerst befürchtet dass alles mit nur Salz, Pfeffer und Majoran zu lasch wird – vor allem weil das Gehacktes ungewürzt gebraten worden war, doch da hatte ich mich getäuscht. Vor allem der Majoran, aber auch die anderen Gemüskomponenten gaben dem Eintopf eine kräftig-deftige Geschmacksnote. Dabei war alles wirklich gut durchgekocht ohne matschig oder zu weich zu werden. Für das allererste Mal dass ich so einen Eintopf zubereitet hatte war ich mehr als zufrieden.

35 - Blumenkohl-Möhren-Eintopf / Coliflower Carott Stew - CloseUp

Zwar hätte man noch etwas mehr Möhren und etwas weniger Hackfleisch verwenden können, das Originalrezept hatte hier auch andere Mengen vorgegeben, doch ich hatte das Rezept wie so häufig bei anderen Rezepten nach eigenem Gutdünken etwas variiert und bin damit meiner Meinung nach sehr gut gefahren. Für den Sommer ist so ein Gericht zwar eindeutig nichts, aber für einen kalten Herbst- oder Wintertag erscheint es mir genau das richtige. Ich kann auch diese Zubereitung auf jeden Fall wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

Nachtrag vom Folgetag: Habe heute Abend die im Kühlschrank gelagerten Reste dieses Gerichtes in der Mikrowelle erwärmt und als Abendmahlzeit verzehrt. War weiterhin sehr lecker – damit kann ich auch die Mikrowellentauglichkeit dieses Gerichtes voll bestätigen. Länger als drei bis vier Tage würde ich auch kein gebratenes Hackfleisch im Kühlschrank aufbewahren – aber bei so etwas leckerem wie diesem Eintopf wird es wohl kaum so lange halten. 😉

Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne – das Rezept

Saturday, February 26th, 2011

Auch am heutigen Samstag wollte ich die Gelegenheit nutzen meine neue Küche zu nutzen und mal wieder etwas selbst zuzubereiten. Nach einiger Zeit des Studiums meiner ständig wachsenden Rezeptsammlung fiel dabei die Wahl auf die Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne, welche im Original zwar ohne Fleisch zubereitet wird, die ich aber nach eigenem Gutdünken mit etwas marinierter Hähnchenbrust aufwertete.
Was brauchen wir also für ca. 2 Portionen?

ca. 300g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln

200-250g frischen Blumenkohl
02 - Zutat Blumenkohl

75g Champignons – was etwa drei Stück entspricht
03 - Zutat Champignons

2 mittlere Tomaten
04 - Zutat Tomaten

1 kleine Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

200g Erbsen (Tk-Ware)
06 - Zutat Erbsen

250g Hähnchenbrust (optional) – ich hatte dieses mal fertig marinierte beim Metzger geholt, das sparte mir das selbst marinieren
07 - Zutat marinierte Hähnchenbrust

1-2 EL Butterschmalz oder Ghee
08 - Zutat Butterschmalz

100-150g Saure Sahne
09 - Zutat Saure Sahne

sowie zum Würzen Curry, Cayenne-Pfeffer, Salz und Garam Massala
10 - Gewürze

Zuerst bereiten wir unsere Zutaten vor:
Wir schälen die rohen Kartoffeln
11 - Kartoffeln schälen

und zerschneiden sie in große, aber mundgerechte Stücke.
12 - Kartoffeln in Würfel zerschneiden

Die Zwiebel zerschneiden wir dann in kleine Würfel.
13 - Zwiebel würfeln

Den Blumenkohl waschen wir und zerpflücken ihn dann in einzelne Röschen. Aber Vorsicht, Blumenkohl neigt scheinbar dazu etwas zu “spritzen”, also kleine Teile der Blumenkohlröschen verteilen sich willkürlich in alle Richtungen wenn man ihn zerbröselt.
14 - Blumenkohl in Röschen zerpflücken

Dann wenden wir uns den Tomaten zu. Zuerst schneiden wir sie kreuzförmig am Stilansatz ein
15 - Tomaten kreuzweise einschneiden

und tauchen sie dann ganz kurz – aber wirklich nur sehr kurz – in kochendes Wasser.
16 - kurz in kochendes Wasser tauchen

Ich erwähne das “ganz kurz”, weil ich sie leider etwas zu lange drin ließ und sie daher an den Außenseiten etwas matschig wurden. Dennoch ließen sie sich nun ohne Problem schälen.
17 - Tomaten schälen

Anschließend Vierteln wir die geschälten Tomaten,
18 - Tomaten vierteln

entkernen sie mit einem Esslöffel
19 - Tomaten entkernen

und zerschneiden sie noch einmal.
20 - Tomaten schneiden

Die Hähnchenbrust zerteilen wir ebenfalls in mundgerechte Stücke.
21 - Hähnchenbrust schneiden

Zum Schluß waschen wir die Champignons gründlich und Vierteln oder Achteln sie ebenfalls.
22 - Champignons schneiden

Nun können wir endlich mit der Zubereitung beginnen:

Zuerst braten wir unsere gewürfelte Zwiebeln etwas in zerlassenen Butterschmalz an
23 - Zwiebeln in Butterschmalz

und fügen noch einen halben bis dreiviertel Löffel Curry hinzu, den wir ebenfalls kurz mit schmoren lassen.
24 - Löffel Curry hinzugeben

Nun folgen die Hähnchenbrustsstücke
25 - Hähnchenbrust beifügen

die wir kräftig von allen Seiten mit anbraten.
26 - gut durchbraten

Es folgen die Kartoffelstücke
27 - Kartoffeln mit anbraten

und die Blumenkohlröschen
28 - Blumenkohlröschen beigeben

die wir nun für circa fünf Minuten mit den anderen Zutaten in der Pfanne mit braten.
29 - anbraten

Anschließend gießen wir den Inhalt mit 200-250ml Wasser auf
30 - Mit Wasser aufgießen

und würzen es kräftig mit Salz und Cayenne-Pfeffer. Außerdem geben wir noch eine großzügige Prise Garam Massala hinzu.
32 - würzen

Für 10 bis 12 Minuten lassen wir alles dann auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln. Ein Teil des Wassers verdampft dabei – sollte es zu wenig werden einfach noch einen kleinen Schuß davon hinzu geben.
31 - köcheln lassen

Als nächstes folgen nun die Champignons, die wir für zwei bis drei Minuten einkochen lassen.
33 - Champignons hinzufügen

Dann fügen wir die Tomatenstücke
34 - Tomaten in die Pfanne geben

und die Erbsen hinzu.
35 - Erbsen dazu geben

Das ganze lassen wir dann noch einmal für 6 bis 8 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.
Zum Schluß schalten wir unsere Kochplatte etwas hinunter und geben die Saure Sahne hinzu (ich verwendete etwas mehr als einen halben 200g Becher)
36 - Saure Sahne addieren

und rühren ihn gut unter.
37 - gut verrühren

Zum Schluß noch mit etwas zerhackter Petersilie und einem Klecks Saurer Sahne garnieren und heiß servieren.
38 - Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne - fertiges Gericht

Ich fand diese Kreation mal wieder sehr gelungen, auch wenn ich zugeben muss dass ich es noch einen kleinen Deut schärfer hätte hinkriegen können. Vielleicht hätte man dazu noch ein wenig zerhackte Chilischoten mit den Zwiebeln anbraten sollen. Aber auch so habe ich dieses Gericht sehr genossen und ich muss zu meiner Schande zugeben dass es mir so gut geschmeckt hat dass ich die ganze Pfanne auf einmal verzehrt habe. 🙂

39 - Indische Kartoffel-Blumenkohlpfanne / Indian potato coliflower dish  - Closeup

Einziger Selbstkritikpunkt ist dass ich den Blumenkohl wohl doch lieber erst später und nicht gleich mit den Kartoffeln hätte hinzu geben sollen. Das Rezept hatte es zwar so beschrieben, aber dadurch dass der Blumenkohl doch recht lange drin war, hatte er sich leicht zerkocht. Das hatte zwar keinerlei Auswirkungen auf den Geschmack, aber so wäre er visuell wahrscheinlich besser heraus gekommen. Und die Champignons waren zwar eine schöne Beigabe, sind meiner Meinung nach aber keine wirklich notwendige Zutat. Dennoch kann ich dieses Rezept sehr empfehlen – ob nun mit oder ohne Hähnchenbrust sei dem Koch selbst überlassen. Ein sehr leckeres und schnell Zubereitetes Mittagsgericht.

Guten Appetit
img src=”http://farm6.static.flickr.com/5134/5479119612_5ffaedeae8_m.jpg” width=”240″ height=”162″ alt=”02 – Zutat Blumenkohl” class=”border” /img src=”http://farm6.static.flickr.com/5295/5479351488_803c1ea80e.jpg” width=”500″ height=”332″ alt=”18 – Tomaten vierteln” class=”border” /

Spaghetti in Tomaten-Sahnesauce mit Erbsen & Schinken – das Rezept

Sunday, February 20th, 2011

Nachdem ich gestern ja etwas mehr Aufwand beim kochen gemacht habe, entschied ich mich es heute mal etwas simpler anzugehen Beim wälzen meiner Rezeptsammlung fand ich schnell etwas passendes das mich außerdem an meine Zeit in Jena erinnerte: Spaghetti in Tomaten-Sahnesauce mit Erbsen & Schinken, ein Gericht das an die von mir sehr geschätzten Spaghetti Lo Studente aus dem Pizza & Pasta Lo Studente in Jena erinnerte.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

Zuerst einmal natürlich 250g Spaghetti
01 - Zutat Spaghetti

250ml fettreduzierte Sahne
02 - Zutat Sahne

ca. 100g Erbsen
03 - Zutat Erbsen

2-3 Scheiben gekochter Schinken, den wir in kleine Quadrate zerschneiden
04 - Zutat gekochter Schinken

1 EL Olivenöl
05 - Zutat Olivenöl

1 kleine Zehe Knoblauch
06 - Zutat Knoblauchzehe

2-3 EL Tomatenmark, evtl. auch etwas mehr
07 - Zutat Tomatenmark

1-2 TL Creme fraiche zum verfeinern
09 - Zutat Creme fraiche

etwas Petersilie, die wir klein hacken
08 - Zutat Petersilie

Zuerst einmal kochen wir die Nudeln gem. Packungsanleitung.
10 - Nudeln kochen

Dann dünsten wir das Knoblauch in dem Olivenöl an, achten aber darauf dass es dabei nicht braun wird.
11 - Knoblauch andünsten

Als nächstes fügen wir die Sahne und das Tomatenmark hinzu und verrühren alles miteinander.
12 - Sahne und Tomatenmark rein

Wenn es andickt, verfeinern wir unsere Sauce etwas mit einem Teelöffel Creme fraiche
13 - Mit Creme fraiche verfeinern

und verrühren alles wieder gut miteinander. Ggf. können wir an dieser Stelle auch noch etwas Tomatenmark – je nach Geschmack – hinzufügen um das ganze noch “tomatiger” zu machen.
14 - Gut verrühren

Als nächstes fügen wir die TK-Erbsen hinzu.
15 - Erbsen hinzufügen

Das Ganze würzen wir nun kräftig mit Pfeffer und Salz und schmecken es ab.
16 - Mit Pfeffer und Salz würzen

Nach zwei bis drei Minuten köcheln auf mittlerer Stufe, geben wir noch den Schinken hinein
17 - Schinken beigeben

und geben zum Schluss noch ein wenig Petersilie in die Sauce.
18 - Petersilie einstreuen

Sobald alles gut eingekocht ist, ist die Sauce fertig.
19 - Sauce fertig

Zuletzt schütten wir die Spaghetti ab, machen uns davon eine Portion auf einen Teller und garnieren sie mit unser eben frisch gekochten Sauce.
30 - Spaghetti in Tomaten-Sahnesauce mit Erbsen & Möhren - Fertiges Gericht

Das ganze kam wie ich fand recht nahe an das heran, was ich damals im Lo Studente regelmäßig verzehrt hatte. Ein paar Gewürze haben meiner Meinung nach noch gefehlt, aber ich kann mich nach so langer Zeit nicht mehr genau erinnern was genau fehlte. Aber ich denke noch zu wissen, das man dort keine TK-Erbsen sondern solche aus Konserven verwendet hatte. Dennoch muss ich sagen, dass das was ich da gekocht hatte wirklich sehr gelungen war. Die Mengen von Nudeln und Sauce war dabei sehr gut bemessen, es war genug Sauce da um alle Nudeln damit zu garnieren. Diese leicht tomatige Sahnesauce mit den gekochten Erbsen und dem Schinken kann ich vorbehaltlos weiter empfehlen. Sie ist schnell gekocht, lecker und mit den Spaghetti auch sehr Sättigend. Und für heute Abend oder morgen habe ich auch noch eine Portion, die ich nach dem abkühlen ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren kann.

Selbstgemachte Pommes Frites aus dem Ofen, Chicken Sticks & Erbsen und Möhren – ein Kochexperiment

Saturday, February 19th, 2011

Auch wenn nicht alle Komponenten meines heutigen Kochexperimentes wirklich gelungen sind, möchte ich dennoch hier darüber berichten. Mein Hauptanliegen war es gewesen, einmal selbst Pommes Frites aus dem Ofen zu machen, da ich die aber ungern alleine essen wollte, entschied ich mich, zusätzlich ein paar Crispy Chicken Sticks sowie als Gemüsebeilage Erbsen und Möhren dazu zu kochen.

Fangen wir mit den Chicken Sticks an, da diese wegen des Marinierens am längsten dauerten.
Wir benötigen dazu:
250g Hähnchenbrust
01 - Zutat Hähnchenbrust

Für die Marinade:
2-3 EL Sojasauce
02 - Zutat Sojasauce

1 EL Honig
03 - Zutat Honig

1 TL Senf
04 - Zutat Senf

Sowie zum panieren:
1-2 Eier
05 - Zutat Eier

etwas Paniermehl
06 - Zutat Paniermehl

und einige Cornflakes (pur, ohne Zucker)
07 - Zutat Cornflakes

Zuerst schneiden wir die Hähnchenbrust in kleinere Streifen
08 - Hähnchenbrust schneiden

dann mixen wir Sojasauce, Honig und Senf zu einer Marinade zusammen
09 - Marinade verrühren

und geben die Hähnchenbrust-Stücke in ein verschließbares Gefäß, wo wir sie mit der Marinade übergießen
10 - Mit Marinade übergießen

und dann für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen, damit die Marinade gut einziehen kann.
11 - Marinieren

Wenden wir uns nun den Pommes Frites zu:
Zuerst einmal benötigen wir ca. 500g Kartoffeln
12 - Zutat Kartoffeln

die wir zuerst einmal schälen.
13 - Kartoffeln schälen

Da ich verschiedene Rezepte für Ofenpommes gefunden hatte, bei denen die einen die Kartoffeln vorkochen und die anderen sie roh belassen, entschied ich mich beide Wege mal zu probieren und kochte die Hälfte der geschälten Kartoffeln für 10 Minuten in Salzwasser, während ich die andere Hälfte roh beließ.
14 - Kochen und roh lassen

Während die Kartoffeln kochen, können wir uns schon einmal dem Öl zum backen zuwenden. Wir benötigen etwa 3 EL Pflanzenöl, ich wählte Rapskernöl, etwas edelsüßes Paprika und etwas Rosmarin.
15 - Ölmixtur - Zutaten

Alles vermengen wir in einer Schale zu einer Öl-Gewürz-Mischung und stellen es erst einmal beiseite.
16-Öl-und-Gewürze-mischen

Inzwischen können wir auch die gekochten Kartoffeln aus dem Wasser entnehmen und mit etwas kalten Wasser abschrecken.
17 - Kartoffeln abschrecken

Nachdem wir sie abgetrocknet haben, legen wir sie zu den Anderen und lassen sie erst einmal etwas abkühlen.
18 - Kartoffeln kalt werden lassen

Zwischendurch nehmen wir auch mal die Hähnchenbruststücke aus dem Kühlschrank und wenden sie in ihrere Marinade damit sie von allen Seiten gut einzieht.
19 - Hähnchen in Marinade wenden

Außerdem zerbröseln wir die Cornflakes etwas. Ich tat sie dazu in einen verschlossenen Beutel und bearbeitete sie etwas mit dem Nudelholz.
20 - Cornflakes zerkleinern

Sind die Kartoffeln abgekühlt, können wir sie in Stifte zerschneiden. Ich verwendete dazu eine kleine Maschine, die ich mir vor einiger Zeit für unter zehn Euro bei Tengelmann gekauft hatte. Ist so etwas nicht im Haus kann man natürlich auch mit dem Messer arbeiten.
21 - Kartoffeln in Stifte schneiden

Leider kommt es bei dieser Methode zu etwas Verschnitt, also zu kleine Stücke die nur im Backofen nur verbrennen würden. Ich sortierte diese daher aus.
22 - Verschnitt aussortieren

Unsere Ölmischung wird nun in einen Beutel gegeben
23 - Öl in Beutel geben

und die Kartoffelstifte dazu getan. Dann den Beutel richtig gut schütteln, damit sich das Öl über alle Stifte einigermaßen gleichmäßig verteilt.
23 - Kartoffelstifte zu Öl geben

Dabei sei angemerkt, dass ich die gekochten und die rohen Kartoffeln getrennt behandelte, da sie lt. meiner Kenntnis unterschiedliche Garzeiten im Ofen haben. Die rohen brauchen etwas länger, daher kamen sie zuerst in den Ofen.
Wir heizen den Ofen nun auf 200 Grad bei Ober-und Unterhitze vor. Während der Ofen aufheizt, verteilen wir die eingeölten Pommes Frites gleichmäßig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
24 - Pommes-auf-Backblech

Ist der Ofen aufgeheizt, kommen sie auf die mittlere Schiene in den Ofen.
25 - Pommes im Ofen

Inzwischen sollten auch unsere Hähnchenbruststücke gut mariniert sein. Wir holen sie aus dem Kühlschrank und bauen uns eine kleine “Panierstraße” auf. In einem etwas tieferen Teller schlagen wir die Eier auf und vermengen sie, in zwei weitere Teller kommt etwas Paniermehl und die zerbröselten Cornflakes. Auf einen vierten Teller legen wir die fertig panierten Stücke ab.
26 - Panierstraße

Gut, im Nachhinein gesehen wären die Eier nicht unbedingt notwendig gewesen, da die Marinade als “Kleber” ja ausgereicht hätte. Außerdem musste ich feststellen dass nur entweder Paniermehl oder Cornflakes an den Fleischstücken hafteten, daher versah ich einen Teil mit Paniermehl und einen weiteren Teil mit Flakes. Außerdem würzte ich sie noch etwas mit edelsüßem Paprika.
27 - panierte Hähnchenbrust

Während wir nun etwas Öl in einer Pfanne heiß werden lassen, um die Hähnchenbruststücke zu braten wenden wir uns dem Gemüse zu. Dazu benötigen wir:
eine Dose Erbsen und Möhren (400g – 265g Abtropfgewicht)
28 - Zutat Erbsen und Möhren

zum Würzen Pfeffer, Salz und Fondor
34 - Zutat Gewürze

sowie ca. einen EL Butter und einen EL Mehl.

Zuerst zerlassen wir die Butter nun in einem Topf
30 - Butter zergehen lassen

und geben einen EL Mehl hinzu, den wir sofort verrühren damit es nicht klumpt.
31 - Mehl einrühren

Nun fügen wir das Gemüse hinzu
32 - Gemüse hinzufügen

und gießen es ein wenig mit etwas der aufgefangenen Brühe an.
33 - Mit Brühe angießen

Während alles köchelt, schmecken wir es mit Salz, Pfeffer und Fondor ab.
35 - Gemüse würzen

Zwischendurch sollten wir nicht vergessen, die Pommes Frites im Ofen zu wenden.
36 - Pommes wenden

Nun können wir die panierten Hähnchenfleischstücke in die Pfanne geben und dort anbraten.
37 - Hähnchen anbraten

Als die erste Ladung Pommes Frites aus rohen Kartoffeln schon mal ganz gut aussah, entfernte ich sie erst einmal und stellte sie bei Seite
38 - Pommes Frites - Ladung 1

um die vorgekochten Pommes Frites nun auf das Backblech zu geben.
39 - Pommes Frites - neue Ladung

Als diese im Backofen waren, musste ich leider mit erschrecken feststellen dass bei den Geflügelsticks wohl etwas schief lief. Die Panada löste sich vom Fleisch und verkokelte etwas in der Pfanne. 🙁 Ich stellte die Platte etwas niedriger ein und versuchte zu retten was zu retten war.
40 - Hähnchen - Panada löst sich

Kurz bevor die gekochten Kartoffelstäbchen fertig waren, gab ich auch die erste Ladung wieder auf das Blech, damit beide am Ende gleich heiß waren.
41 - Beide Pommesssorten auf einem Blech

Leider wurde beide dabei nicht gleich braun, aber als ich meinte dass sie gut waren entfernte ich das Blech aus dem Ofen den ich nun ausschaltete.
42 - Pommes fertig

Nun fehlte noch etwas Salz. Ich hatte spezielles Pommes- und Kartoffelsalz im Schrank, mit dem ich das ganze in einer Schüssel würzte, hier hätte es aber mit Sicherheit auch normales Tafel- oder Meeressalz getan.
43 - Pommes würzen

Bis auf die Tatsache dass mir die Chicken Sticks etwas misslungen waren, war ich mit dem Rest aber dann ganz zufrieden.
44 - Fertiges Gericht

Zwischen vorgekochten und aus rohen Kartoffeln gefertigten Pommes gab es leider keinen signifikanten Unterschied, so dass ich mir hier den Aufwand beide Varianten zu testen wohl hätte sparen können. Sie waren beide einigermaßen knusprig geraten und dank des Paprika und Rosmarin im Öl auch gut gewürzt. Eine gute Alternative zu fett-triefenden Friteusen-Pommes muss ich sagen. Und auch am Gemüse in der hellen Sauce gab es nichts auszusetzen. Die marinierten Fleischstücke waren unter den leider leicht angekokelten Panada letztlich auch in Ordnung – die Idee das ganze zu marinieren war wirklich gut gewesen. Nur hätte ich sie zum einen gleichmäßiger klein schneiden sollen und anstatt sie in der Pfanne zu braten wohl doch lieber den Ofen nehmen sollen. Zwar war mein Hauptofen mit den Pommes Frites belegt, aber meine Mikrowelle hat auch eine Ofenfunktion, also wäre diese Alternative und mit Sicherheit weitaus erfolgreichere Zubereitungsform durchaus möglich gewesen. Na ja, ich lerne ja noch und von so kleinen Rückschlägen und kleinen Teilmisserfolgen lasse ich mich nicht entmutigen. 😉

Nudelauflauf mit Wurst, Speck & Feta- das Rezept

Sunday, February 13th, 2011

Auch am Sonntag musste ich mich natürlich wieder selbst um mein Mittagessen kümmern und was lag da näher als mal wieder selbst zu kochen. Als Grundlage für diese Zubereitung dient ein einfaches Nudelauflauf-Rezept, dass ich bereits seit meiner frühen Kindheit kenne und liebe, welches ich jedoch zum einen aus Experimentierfreude und zum anderen aus einkaufstechnischen Gründen etwas modifizierte. Doch das Ergebnis konnte sich sehen lassen. Damit aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zu dem heutigen Rezept.

Für eine Auflaufform mit ca. 4 Portionen benötigen wir:

400-500g Spiralnudeln – wobei hier auch die meisten anderen Nudeln wohl ihren Zweck erfüllen würden
01 - Zutat Spiralnudeln

4 – 5 Eier
02 - Zutat Eier

ca. 200g Wurst am Stück – im Originalrezept wird hier Jagdwurst verwendet, ich habe diese aber leider in den Supermärkten in denen ich war nicht am Stück bekommen, daher wählte ich ersatzweise geräucherte Fleischwurst die ebenfalls ihren Zweck erfüllte
03 - Zutat Wurst

ca. 150 – 200g durchwachsenen Speck – hier kann man sowohl ein ganzes Stück beim Metzger kaufen und klein schneiden als auch bereits fertige Speckwürfel nehmen. Da ich letztere noch im Kühlschrank hatte, entschied ich mich für diese Variante
04 - Zutat Speckwürfel

einen Schuß Milch (ca. 20-30ml, evtl. mehr)
05 - Zutat Milch

optional zum überbacken etwas Feta oder irgend einen anderen Käse, je nach Geschmack
06 - Zutat Feta

sowie zum Würzen Salz und Pfeffer, was ich zusätzlich zum Originalrezept noch durch etwas frisch geriebene Muskatnuss ergänzte.
Außerdem ist noch etwas Magarine oder ähnliches zum ausfetten der Auflaufform denkbar, aber nicht unbedingt nötig wie ich finde.

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst kochen wir die Nudeln nach Packungsanleitung
07 - Nudeln kochen

Während die Nudeln kochen, schneiden wir die Wurst in Mundgerechte Stücke. Ich denke dass ich sie noch etwas kleiner als hier hätte schneiden können, es funktionierte aber glücklicherweise auch so.
08 - Wurst schneiden

Nun schlagen wir die Eier in ein passendes Behältnis auf – ich ergänzte die vier hier gezeigten noch um ein fünftes, da die Gesamtmenge so mehr zu der Nudelmenge passte –
09 - Eier aufschlagen

und verquirlen sie mit Hilfe einer Gabel oder einem anderem passenden Werkzeug.
10 - Eier verquirlen

Zwischendurch dürften auch die Nudeln fertig sein, die wir in ein Sieb abgießen und mit etwas kaltem Wasser abschrecken.
11 - Nudeln abgießen

Dann geben wir einen Schuß Milch zu den Eiern, den wir ebenfalls mit untermischen
12 - Milch zugießen

und würzen das Ganze dann mit Salz und Pfeffer
13 - Mit Salz und Pfeffer würzen

sowie noch mit etwas Muskatnuss – ich verwendete frisch geriebene, notfalls tut es aber auch normales Dosenmuskatnuß-Pulver.
14 - Mit Muskatnuss würzen

Zwischendurch schalten wir den Backofen ein und heizen ihn auf 200Grad vor.
18 - Auf 200 Grad vorheizen

In die Auflaufform mischen wir nun die Nudeln mit den Wurstwürfeln und dem Speck
15 - Nudeln, Wurst und Speck mischen

und verteilen dann die gewürzte Eier-Milch-Mischung gleichmässig darüber.
16 - Mit Eimasse übergießen

Optional kann man alles dann noch mit etwas Käse seiner Wahl bestreuen – ich entschied mich dabei heute für Feta, aber auch Gouda oder jeder anderer zum überbacken geeigneter Käse kann hier verwendet werden.
17 - Mit Feta bebröseln

Jetzt schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene in den vorgeheizten Backofen.
19 - Im-Backofen

Dort verbleibt das ganze für 30 bis 45 Minuten, schließlich entnehmen wir die Auflaufform dem Backofen
20 Nudelauflauf - Fertig gebacken

und können uns daran machen unseren Nudelauflauf zu genießen.
21 - Nudelauflauf - Portion auf Teller

Ich liebe daran ja besonders die Eiermasse, die sich im unteren Bereich mit den Nudeln verbunde hat, aber auch die Idee das ganze mit Feta-Käse zu überbacken erwies sich als schmackhafte und gute Wahl.
22 - Nudelauflauf - In Auflaufform

Ein einfaches und schnell zubereitetes Gericht, dass ich wirklich vorbehaltlos weiter empfehlen kann. Abgekühlt und im Kühlschrank aufbewahrt hält sich das ganze auch einige Tage und kann problemlos in der Mikrowelle aufgewärmt werden, was meiner persönlichen Meinung nach dem gute Geschmack keinen Abbruch tut. Mir hat es jedenfalls mal wieder gut geschmeckt und ich habe auch noch etwas für den Montag oder Dienstag Abend übrig.