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Chili con Carne – variiert

Friday, March 6th, 2009

Irgendwie hatte ich heute mal wieder Lust zu kochen. Ich wälzte einige Zeit lang verschiedene Rezepte, landete aber letztlich dann doch mal wieder bei einem meiner Lieblingsgerichte: dem Chili con Carne. Als Grundlage diente das bereits hier vorgestellte Rezept, das ich jedoch nach eigenem gutdünken etwas variierte.
Zutaten für die heutige Version (ca. 2-3 Portionen) waren:

  • 200g ungewürztes Schweinegehacktes
  • 200g ungewürztes Rindergehacktes
  • 1 Dose geschälte Tomaten
  • 1 Dose Tomatenmark
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Chilibohnen
  • 1 kleine Dose Mais
  • 1 Becher Saure Sahne
  • Jalapenos oder Chilischoten
  • 1 Zwiebel
  • 2 – 3 Zehen Knoblauch
  • Maggi Würzmischung Nr. 5
  • Salz
  • Pfeffer
  • Chilipulver
  • ein Schuß trockener Rotwein

Eigentlich war mein Plan gewesen gewürztes und bereits gemischtes Gehacktes – sog. Halb-und-Halb – zu kaufen – doch im teGut gab es nur beides einzeln. So kaufte ich beides ungewürzt und plante beides selbst zu mischen und zu würzen. Wie würzt man aber nun Gehacktes ? Ich entschied mich dazu, eine Mischung aus Maggi Würzmischung Nr. 5, Salz und Pfeffer zu verwenden. Diese Mischung wurde unter Beigabe von etwas Olivenöl angebraten und die geschnittenen Zwiebeln, die mit der Knoblauchpresse zerdrückten Knoblauchzehen und die geschnittenen Jalapenos gleich hinzugegeben und schließlich mit einem Schuß trockenen Rotwein verfeinert. Nachdem alles gut angebraten war, wurde die Dose mit geschälten Tomaten beigegeben, das ganze mit etwas Wasser vermengt und dann mit dem Tomatenmark vermischt. Es folgten Kidneybohnen, Chilibohnen und Mais. Zusätzlich würzte ich das ganze mit Chilipulver, Pfeffer und Salz nach Geschmack ab. Auf mittlerer Stufe ließ ich das ganze etwa 8-10 Minuten in der Pfanne vor sich hin köcheln und rührte schließlich noch den Becher Saure Sahne unter.

Chilli con Carne - Pfanne

Als ich meine Kreation schließlich probierte, musste ich zu meiner Enttäuschung feststellen dass noch irgendwie der Pep fehlte. Zum einen lag es wohl daran, dass ich ungewürztes Gehacktes verwendet habe, zum anderen habe ich wohl bei der Würzung zu sehr gespart. Durch Zugabe von etwas mehr Chilipulver, Salz und Pfeffer sowie noch ein wenig mehr von den Jalapenos gelang es mir aber schließlich, das ganze noch zu retten.

Chilli con Carne - Teller

Durch die Verwendung von einer Mischung aus Rinder- und Schweingehacktes waren es die Hackfleischbällchen etwas “krümeliger” als solche aus reinem Schweinegehackten – fand ich sehr lecker. Nur bei der Würzung des Fleisches selbst hätte ich etwas freigiebiger mit den Gewürzen seien können – für meine erste Selbstwürzung von Mett war es aber ok. Und die Würzung des Restes machte es außerdem wett. Die Verwendung von zwei Bohnenarten (jeweils eine Dose Kidney- und Chilibohnen zu 400g) war ebenfalls in Ordnung, nur hätte ich eine kleinere Menge an Mais nehmen sollen – die Dose mit 385g war minimal zu viel. Hier sollte man eher eine kleine Dose verwenden – die Zutaten habe ich entsprechend angepasst.
Alles in allem war mir das Gericht dann meiner Meinung nach wirklich gelungen und mir einer angenehmen Schärfe so wie ich es mag. Hat mir wirklich exzellent gemundet – daher konnte ich es nicht lassen dies Rezept hier einmal zu verewigen.

Weckewerk – inkl. Rezept [08.11.2008]

Saturday, November 8th, 2008
Weckewerk mit Nüsschensalat

Heute mittag gab es bei mir mal Weckewerk – eine Spezialität aus Nordhessen – die aus Gehacktes, gekochten Schwarten und Fleischbrühe vom Schwein hergestellt und mit eingeweichtem Brötchen (hessisch auch “Wecke” genannt, daher der Name) – gestreckt wird. Eigentlich wurde diese Speise einmal erdacht um die beim Schlachten anfallenden Schwarten verwerten zu können und galt lange als “Arme-Leute-Essen”. Heute jedoch zählt man es als Spezialität zu den lokalen Delikatessen.
In Nordhessen bekommt man bei jedem Metzger die Grundsubstanz “Weckewerk” – verlässt man diese Region jedoch, muß man sich selbst behelfen und sie herstellen. Dazu benötigen wir:

  • 250g Weißbrot oder Brötchen (altbacken)
  • 1l Fleischbrühe
  • 500 – 1000g Restfleisch (Schwarten etc.) vom Schwein oder Gehacktes und Schwarten (gekocht)
  • 250g Zwiebel
  • 50g Salz
  • 1TL Pfeffer
  • 1TL Majoran
  • optional 1TL Kümmel (ich mache keinen rein – aber in einigen Gegenden gehört der dazu)

Man lässt also das Brötchen in der aufgelösten Fleischbrühe aufquellen und dreht währenddessen das gekochte Fleisch, die gekochten Schwarten und die Zwiebeln durch einen Fleischwolf und vermischt sie gut. Das ganze schmeckt man mit den Gewürzen ab und lässt es in einem Topf unter ständigen Rühren aufkochen.

Bei fertig gekauftem Weckewerk vom nordhessischen Metzger gehe ich in der Regel so vor:

  • altes Brötchen einweichen
  • Das Weckewerk im Verhältnis 2 zu 1 (2/3 Weckewerk, 1/3 Gehacktes) mit normalen Schweinegehacktes vermischen
  • Mit etwas Wasser in einen Topf geben und aufkochen – ggf. Wasser nachgießen um breiige, aber nicht zu feste Konsistenz zu erreichen
  • Das eingeweichte Brötchen ausdrücken und in die Masse hineinkrümeln

Bei selbst hergestelltem kann man aber darauf verzichten.

Gereicht werden dazu Pell- oder Salzkartoffeln und ein Nüsschen-Salat (in anderen Regionen auch unter Rapunzel- oder Feldsalat bekannt), der mit etwas Schmand, Zwiebel, Essig, Pfeffer und Salz angemacht wird.
Ich persönlich gebe das Weckewerk gerne auf die zerdrückten Kartoffeln und vermenge es dann beim Essen damit. Sehr sehr lecker muß ich sagen.

Das ganze ist eigentlich schnell gemacht, schmeckt sehr lecker und eignet sich bei kühler Lagerung auch zum Aufwärmen oder nach dem Abkühlen im Kühlschrank in Scheiben schneiden und anbraten. Ich habe gelesen, daß man es früher sogar über 2 Stunden einkochte und einlagerte, dies aber selbst noch nie praktiziert.
Guten Appetit! ­čÖé

Subnetmask Kochstudio – Folge 2

Thursday, July 5th, 2007

Ich präsentiere die Folge 002 des Subnetmask Kochstudios – heute mit einem Rezept für Chili con Carne, welches ich freundlicherweise via Mail von Frau Titania erhalten und gleich mal nachkochen mußte.
Hier noch einmal die notwendigen Zutaten:

400g gewürztes Gehacktes
1 Zwiebel
Knoblauch
1 Dose Kidneybohnen
1 Dose geschälte Tomaten (400g)
1 Dose Tomatenmark
1 kleine Dose Mais
Chilischoten
1 Becher saure Sahne (geht auch mit süßer Sahne)
Schuss trockner Rotwein

Die Zwiebeln hätte ich vielleicht früher rein machen sollen – kann ich aber nicht mehr ändern. Schmeckte auch so sehr gut.
Für Frage oder Anregungen aller Art stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.
Ebenso bin ich für weitere Rezepte natürlich jederzeit offen – leider ist die Produktion recht aufwendig, daher bitte ich um Geduld. Und immer bedenken, daß ich nur zwei Kochplatten zur Verfügung habe. ­čśë

Subnetmask Kochstudio – Folge 1

Sunday, November 5th, 2006

Wir bereiten uns heute einen Sandwichtoast ├í la JaBB – sozusagen nach Art des Hauses. Neben den im Video gezeigten Zutaten und Werkzeugen ist der Besitz eines Sandwichtoasters natürlich zwingende Vorraussetzung für das gelingen ­čśë

Bitte nicht allzu ernst nehmen. Die Produktion hat jedenfalls einen Riesenspaß gemacht.