Pizza selbst gemacht – das Rezept (Italienischer Teig)

Schon seit einigen spielte ich mit der Idee nach all den Fertigpizzen die ich hier getestet habe mich endlich mal daran zu wagen mir selbst eine Pizza herzustellen. Wie üblich stellte ich dazu einige Recherchen im Vorfeld an und kam zuerst zu der Erkenntnis dass es offensichtlich zwei Grundrezepte für einen Pizzateig gibt: Zum einen den Quark-Öl-Teig und dann einen Hefeteig ohne Quark, der wohl dem italienischen Original am nächsten kommt. Ich wählte für heute die Variante ohne Quark, das andere Rezept werde ich aber später bestimmt noch testen. Die zweite wichtige, ja essentielle Komponente einer Pizza ist natürlich die Pizzasauce. Auch hier gibt es unendlich viele Rezepte, von denen ich einige gelesen habe und mir wie üblich das beste daraus extrahierte und neu zu einem eigenen Rezept zusammensetzte. Den Belag habe ich nur der Vollständigkeit halber hier erwähnt – bei Belegen bleibt es jedem natürlich selbst überlassen was er auf seine Pizza tut. Aber nun genug der langen Vorrede – kommen wir zu meinem heutigen Kochexperiment.

Für eine kleine Pizza (ca. 2 – 3 Portionen) benötigen wir:

Für den Teig:
250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl

1/2 Würfel frische Hefe (20g)
02 - Zutat frische Hefe

2 TL Honig – wie ich während meiner Recherche las, reagiert Honig besser mit der Hefe und macht den Teig lockerer – die Kulturen der Hefe können den Zucker im Honig einfach besser aufspalten. Das wollte ich natürlich ausprobieren.
03 - Zutat Honig

125ml lauwarmes Wasser
04 - Zutat Wasser

2 gestrichene TL Salz
05 - Zutat Salz

1 EL Olivenöl
06 - Zutat Olivenöl

Für die Pizzasauce:

1 Dose geschälte Tomaten (400g)
07 - Zutat Geschälte Tomaten

1 mittlere Zwiebel
08 - Zutat Zwiebel

2-3 Zehen Knoblauch
09 - Zutat Knoblauchzehen

2 EL Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark

1 Lorbeerblatt
11 - Zutat Lorbeerblatt

1 gehäufter TL Italienische Kräuter (TK) – Alternativ kann man die Sauce aber auch mit Basilikum, Oregano und verschiedenen anderen Gewürzen verfeinern
12 - Zutat Italienische Kräuter

außerdem Salz und Pfeffer – am besten frisch gemahlen und 1-2 EL Olivenöl zum andünsten.

Für den Belag: (Meine Variante)

2-3 frische Champignons
13 - Zutat Frische Champignons

Wurst und Schinken nach Wahl
14 - Zutat Wurst und Schinken

eingelegte Pepperoni
15 - Zutat Peperoni

sowie Käse nach Wahl zum bestreuen – ich entschied mich hier für den geraspelten Mozzarella den ich noch von gestern hatte.

Beginnen wir nun damit, den Teig zuzubereiten. Wir geben das Mehl in eine Schüssel und drücken z.B. mit den Fingerknöcheln eine Mulde hinein. In diese Mulde bröseln wir unsere Hefe.
16 - Hefe in Mehl bröseln

Dann geben wir den Honig auf die Hefe
17 - Honig hinzu geben

und gießen alles mit dem lauwarmen Wasser auf.
18 - Wasser hinzufügen

Nun verrühren wir alles kurz
19 - Verrühren

und fügen dann noch das Salz
20 - Salz addieren

und das Olivenöl hinzu. Das hat vor allem den Hintergrund dass Salz und Hefe in direktem Kontakt (also pur in der Schüssel gemischt) sich nicht vertragen. Salz unterbindet dabei (angeblich) das richtige gehen des Teiges.
21 - Öl hinein

Anschließend kneten wir alles gut ca. fünf Minuten lang durch. Einige Rezepte sprachen davon hier mit den Händen zu arbeiten, ich kann aber nur sagen: Finger weg – im wahrsten Sinne des Wortes. Der Teig klebt an den Händen fest und lässt sich nur schwer wieder lösen. Ich habe es ausprobiert und mich, nachdem ich die Reste des Teiges die ich so nicht mehr lösen konnte mit warmen Wasser von den Händen gewaschen hatte, dazu entschlossen doch den Mixer mit Knethaken zu verwenden.
22 - Teig vor dem Gehen
Anschließend bestreuen wir den Teig mit etwas Mehl und lassen ihn für ca. 40 Minuten abgedeckt an einem warmen Ort gehen. Ich deckte alles mit einer Folie und einem Handtuch ab und stellte es einfach in die Sonne, die durch mein Küchenfenster schien.

In der Zwischenzeit wandte ich mich der Pizzasauce zu. Zuerst würfeln wir die Zwiebel
23 - Zwiebel würfeln

und dünsten sie zusammen mit dem gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl an.
24 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Das Tomatenmark geben wir dann zu mit in den Topf und dünsten es ebenfalls kurz mit an
25 - Tomatenmark mit anschwitzen

bevor wir alles mit den geschälten Tomaten ablöschen.
26 - Geschälte Tomaten rein

Nachdem wir alles gut miteinander verrührt und die geschälten Tomaten dabei etwas zerkleinert haben würzen wir alles mit den italienischen Kräutern
27 - Mit Ital. Kräutern würzen

fügen das Lorbeerblatt hinzu
28 - Lorbeerblatt dazu

und schmecken die Sauce abschließend mit Salz und Pfeffer ab.
29 - Mit Pfeffer und Salz abschmecken

Abschließend lassen wir die Sauce für 20 bis 30 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und rühren sie hin und wieder etwas um. Ist die Sauce fertig, nehmen wir sie von der Platte und lassen sie etwas abkühlen.
30 - Köcheln lassen

Als ich mich nun wieder dem Teig zuwandte, bekam ich einen ziemlichen Schreck als ich das Handtuch entfernte, denn der Teigklumpen wirkte ziemlich riesig
31 - Teig aufgegangen

doch es stellte sich schnell heraus dass sich nur eine große Luftblase im Inneren gebildet hatte, die ich durch einen schnellen Handgriff entleert hatte und so die wahre Masse des Teiges sah.
32 - Wirkliche Teigmenge

Durch das bestreuen mit Mehl war der Teig jetzt auch besser zu handhaben und ich knetete ihn noch einmal kurz auf einer bemehlten Arbeitsfläche durch
33 - Kneten

bevor ich ihn auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech ausrollte. Dabei kam mir zu Gute dass ich eine Teigrolle (Nudelholz) besitze dass mir hier gute Hilfe leistete, denn der Teig widersetzte sich Anfangs meinen Bemühungen ihn auszubreiten und zog sich immer wieder zusammen. Erst nach einigen Versuchen gelang es mir schließlich einen dünnen Boden als Grundlage für die Pizza zu fertigen.
34 - Teig auf Backblech ausbreiten

Jetzt ist übrigens auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 225 Grad vorzuheizen.

Jetzt bestreichen wir unseren Teig mit einer dünnen Schicht der vorhin gefertigten Tomatensauce
35 - Pizzasauce verteilen

und belegen die Pizza dann nach eigenem Gutdünken. Frische Champignons kann man übrigens einfach roh schneiden und auf der Pizza verwenden – ein vorheriges blanchieren wie ich zuerst überlegt hatte ist hier nicht notwendig.
36 - Belegen

Zum Schluß bestreuen wir unsere Pizza noch mit Käse.
37 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir unsere Pizza auf der zweiten Schiene von unten ein
38 - In Ofen schieben

und lassen backen sie dort für ca 30 bis 40 Minuten.
39 - Backen

Ist der Käse gut zerlaufen und hat eine leichte Bräunung angenommen, können wir die Pizza schließlich entnehmen.
40 - Fertige Pizza

Jetzt brauchen wir sie nur noch ein passende Stücke zerteilen und können sie dann genießen.
41 - Pizzastück

Der Teig war noch etwas aufgegangen, aber der Boden erwies sich als angenehm dünn und luftig-locker. Hier hatte sich die Entscheidung für das Verwenden des Honigs auf jeden Fall sehr positiv ausgewirkt.
44 - Teigdichte
Und auch die fruchtige Sauce mit ihrer leicht pikanten Würzung erwies sich als sehr gelungen. Für meine erstes in Eigenregie entstandene Pizza ein voller Erfolg. Und auch beim Belag hatte ich, zumindest für meinen Geschmack, eindeutig eine gute Wahl getroffen.

42 - Closeup 43 - Closeup 2

Einzig das kleine Malheur mit dem manuellen Kneten von Anfang hat mich die Lehre ziehen lassen nicht als alles zu vertrauen was anderen in ihren Rezepten vorschlagen. Eventuell hätte ich hier aber auch nur meine Hände vorher etwas mehr mit Mehl bestäuben müssen. Davon aber einmal abgesehen – und es hatte ja auch keinerlei Folgen auf die spätere Pizza – kann ich dieses Rezept aber vorbehaltlos weiter empfehlen – das Ergebnis hat mir letztlich so gut gemundet dass ich wohl nichts übrig lassen werde mit dem ich dann testen könnte ob man eine solche Pizza auf aufwärmen kann. 😉 Auf diesen Part werde ich hier als entgegen der anderen Rezepte mal verzichten.
Natürlich werde ich bei Gelegenheit auch noch einmal andere Rezepte für Pizzateig einem Test unterziehen – vor allem die Variante mit Quark erscheint mir dabei recht vielversprechend. Und auch an der Sauce lässt sich bestimmt noch das eine oder andere Variieren. Mal schauen auf welche Rezepte ich in diesem Bereich noch so stoße. Über Hinweise jeglicher Art bin ich natürlich wie immer dankbar.

Guten Appetit

Lachs-Spinat-Lasagne mit Krabben – das Rezept

Motiviert durch meinen Erfolg bei der Lasagne al forno und inspiriert durch ein Kommentar zu eben dieser Lasagne bei Flickr – an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Britta – entschied ich mich heute dazu eine Lachs-Spinat-Lasagne zuzubereiten. Nach den Backexperimenten der letzten Zeit wollte ich mal wieder regulär kochen. Wie immer wälzte ich dafür einige Rezepte und extrahierte mir aus allen die besten Bestandteile um sie zu einem neuen Rezept zu kombinieren. Dabei stieß ich auch auf ein Rezept, welches dem Ganzen noch Krabben beigab, was ich als sehr lecker ansah und daher hier gleich mit integrierte. Aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Kochexperiment.

Für eine Auflaufform (3-4 Portionen) benötigen wir also:

Meeresfrüchte:

200g Lachsfilet (TK)
01 - Zutat Lachsfilet

125g Nordseekrabben (wobei auch Krabben aus anderen Meeren hier funktionieren dürften)
02 - Zutat Krabben

150 – 200g Räucherlachs
03 - Zutat Räucherlachs

Für den Spinat:

350g Blattspinat (ich wählte TK-Ware, geht aber natürlich auch mit frischem)
04 - Zutat Blattspinat

1 mittlere Zwiebel
05 - Zutat Zwiebel

2 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauchzehen

Für die Sauce (Béchamelsauce):

40g Butter
07 - Zutat Butter

40g Mehl (Weizenmehl Typ 405)
08 - Zutat Mehl

30-40g Käse nach Wahl – ich hatte noch einen kleinen Rest Edamer im Kühlschrank und nahm diesen
09 - Zutat Edamer

200ml Milch
10 - Zutat Milch

150ml Sahne zum Kochen (fettreduziert)
11 - Zutat Sahne

200ml Gemüsebrühe oder Gemüsebouillon
12 - Zutat Gemüsebrühe

Sonstige Zutaten:

Zitronensaft
13 - Zutat Zitrone

1-2 Kugel Mozzarella (nach belieben)
14 - Zutat Mozarella

optional noch eine Handvoll Brösel-Mozarella

ca. 6 Lasagneplatten (am besten die Sorte ohne Vorkochen)
15 - Zutat Lasagneplatten

sowie zum Würzen Salz, Pfeffer und Muskatnuss (am besten frische)
und etwas Olivenöl zum braten und dünsten

Kommen wir nun zum eigentlichen Zubereitungsprozess:

Zuerst würfeln wir die Zwiebel
16 - Zwiebel würfeln

und dünsten sie zusammen mit dem gepressten Knoblauch in etwas Olivenöl in einem Topf glasig an.
17 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Dann fügen wir den größtenteils aufgetauten Blattspinat hinzu – ich habe ihn einige Minuten in der Mikrowelle aufgetaut –
18 - Blattspinat hinzu

und schmecken alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Das ganze lassen wir für einige Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und geben bei Bedarf noch einen Schuss Wasser hinzu.
19 - Spinat würzen

In einem weitere Topf zerlassen wir nun die Butter
20 - Butter zerlassen

und rühren das Mehl unter Zuhilfenahme eines Schneebesens ein.
21 - Mehl einrühren

Kleinere Verklumpungen sind dabei meiner Meinung nach nicht schlimm, denn wenn wir es mit der Gemüsebrühe aufgießen lösen sich diese beim umrühren auf.
22 - Gemüsebrühe aufgießen

Nun geben wir Sahne und Milch hinein,
23 - Milch & Sahne beigeben

fügen den Käse hinzu
24 - Käse beigeben

und lassen es kurz aufkochen bevor wir es mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
24 - würzen

Den Lachs ließ ich dieses Mal ohne Verwendung der Mikrowelle antauen, denn halb gefroren lässt er sich leichter in Würfel schneiden.
25 - Lachs schneiden

Diese Lachswürfel würzen wir mit etwas Zitronensaft sowie Pfeffer und Salz und lassen das Ganze für einige Minuten einziehen.
26 - Lachs würzen und ziehen lassen

Dann braten wir die Lachswürfel mit etwas Öl in einer Pfanne leicht an
27 - Lachs anbraten

und versuchen dabei die Lachsstücke etwas zu zerpflücken bevor wir die Krabben hinzu geben und ebenfalls für einige Minuten mit anbraten. Maximal fünf Minuten auf niedriger Stufe sollten hier reichen, da wir das ganze ja später auch noch im Ofen durchbacken.
28 - Garnelen mit braten

Aprospos Ofen: Jetzt ist genau der richtige Zeitpunkt den Backofen auf 190Grad (Ober- und Unterhitze) vorzuheizen.
Während er Ofen aufwärmt, fetten wir eine Auflaufform aus und bestreichen den Boden mit einer Schicht der Bechamelsauce.
29 - Form mit BSauce bedecken

Darauf legen wir eine Schicht aus Lasagneplatten
30 - Mit Lasagneplatten belegen

welche wir mit einer Schicht des gekochten Blattspinats bedecken.
31 - Blattspinat drauf

Auf den Spinat geben wir nun die Mischung aus Lachs und Krabben. Hier können wir ruhig den kompletten Pfanneninhalt verwenden, jedoch sollten wir dabei die Flüssigkeit die sich gegebenenfalls angesammelt hat in der Pfanne belassen. Hier können wir gegebenenfalls noch ein paar Spritzer Zitronensaft drauf geben.
32 - Krabben-Lachs-Gemisch hinein

Nun folgt wieder eine Schicht Béchamelsauce
33 - BSauce darüber

und eine weitere Schicht Lasagneplatten.
34 - Lasagneplatten

Den Rest des Blattspinats den wir nun auftragen – wir können den Topf hier ruhig auskratzen –
35 - Spinat darüber

belegen wir schließlich mit einer Schicht Räucherlachs
36 - Mit Räucherlachs belegen

welche wir wieder mit dem Rest der Béchamelsauce überdecken.
37 - Mit BSauce bestreichen

Nun belegen wir das ganze mit in Scheiben geschnittenen Mozzarella.
38 - Mit Mozarellascheiben belegen

Da ich nur eine Kugel Mozzarella gekauft hatte, streute ich die verbliebenen Lücken mit etwas Krümel-Mozarella aus. Wäre nicht unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat es auch nicht. 😉
39 - Bröselmozzarella dazu

Ist der Backofen vorgeheizt geben wir die Auflaufform auf die zweite Schiene von unten dort hinein
40 - In Backofen geben

und belassen sie dort für ca. 40 Minuten. Dabei können wir beobachten wie der Mozzarella verläuft
41 - Mozarella zerläuft

und die oberste Schicht langsam eine bräunliche Färbung annimmt. Dabei blubbert die Béchamelsauce fleißig an den Rändern der Auflaufform.
42 - Bräunung setzt ein

Ist ein gewisser Bräunungsgrad erreicht, können wir unsere Lachs-Spinat-Lasagne entnehmen
43 - Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne - fertig

und z.B. mit Hilfe eines Pfannenwenders portionieren und schließlich servieren.
44 - Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne - Serviert

Das Ergebnis war ein, das kann ich ohne jegliche Vorbehalte sagen, wirklich extrem leckeres Gericht, dass ich mir noch heiß sogleich schmecken ließ. Ich hatte zwar befürchtet dass die Zwiebeln im Spinat etwas zu zahlreich gewesen wären, doch diese Befürchtung erwies sich als vollkommen unbegründet, die Mengen waren bestens miteinander abgestimmt. Die Kombination aus Krabben, Lachsfilet und Räucherlachs hatte sich wirklich als sehr gelungen erwiesen. Natürlich kann man die Schicht mit dem Räucherlachs auch gerne noch etwas dicker gestalten, ich hatte nur eine kleine Packung mit 150g gekauft, jedoch schnell gemerkt dass es hier eine große Packung mit 200g besser gewesen wäre.

45 - Lachs-Spinat-Lasagne / Salmon spinach lasagne -CloseUp

Das aus verschiedenen Quellen von mir neu arrangierte Rezept kann ich auf jeden Fall sehr weiter empfehlen. Natürlich ist so eine Béchamelsauce nicht gerade kalorienarm, aber ich habe da keine wirkliche Alternative gesehen. Ein Rezept hatte diese Sauce durch Schmand ersetzt, doch das erschien mir nicht wirklich sehr lecker. Davon eine fertige Sauce zu kaufen habe ich auch abgesehen, denn ich finde wenn man sich schon die Zeit nimmt und am Wochenende kocht sollte man doch so viel wie möglich selbst herstellen. Der Geschmack ist dann meiner Meinung nach auch eindeutig besser, man weiß ja nicht welche Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker in dieser Art Fertigprodukte zu finden sind. Einzige Ausnahme wäre, wenn es mal wirklich schnell gehen muss – aber das ist bei mir an einem Samstag Nachmittag in der Regel ja nicht der Fall. 😉

Ich wünsche guten Appetit.

PS: Über die Aufwärmbarkeit werde ich hier natürlich wie üblich zu gegebenen Zeitpunkt berichten – denn für mich alleine ist die Portion eindeutig zu groß, da bleibt auf jeden Fall noch etwas für den späteren Verzehr übrig.

Nachtrag, 11.04.2011: Habe das Ganze heute Abend in der Mikrowelle aufgewärmt und war mit dem Ergebnis recht zufrieden. Das Gericht eignet sich durchaus zu aufwärmen – ich hatte da ein wenig Bedenken wegen des Lachses gehabt. Kann also auch diese Kreation vorbehaltlos als Aufwärmgericht freigeben – eine abgedeckte Aufbewährung im Kühlschrank natürlich vorausgesetzt.

Lammeintopf mit Kichererbsen – das Rezept

Wie bereits bei meinem Bericht über den Lammbraten am Dienstag angekündigt, wollte ich dieses Wochenende auch mal wieder etwas mit Lamm zu kochen. Beim Durchstöbern meiner Rezeptsammlung stieß ich dabei auf einen Lammeintopf mit Kichererbsen, der mir recht verlockend erschien. Also stand meine Entscheidung fest und nach einer kurzen Einkaufstour konnte ich an mein heutiges Kochexperiment machen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

300 – 350g Lammfleisch – ich entschied mich für Lammlachse entschieden. Leider weigerte sich der Fleischfachverkäufer von einer anderen Lachse etwas abzuschneiden, daher ergänzte ich dieses Stück von ca. 280g noch um etwas Filet.
01 - Zutat Lammfleisch

1 Dose Kichererbsen 400g – abgetropft
02 - Zutat Kichererbsen

300 – 350g passierte Tomaten
03 - Zutat passierte Tomaten

2 kleine Tomaten
04 - Zutat Tomaten

2 kleine bzw. 1 große Möhre
05 - Zutat Karotten

2 kleine bzw. 1 große Kartoffel (200g)
06 - Zutat Kartoffeln

1 mittlere Zucchini
07 - Zutat Zucchini

1 Gemüsezwiebel
08 - Zutat Zwiebel

2 Zehen Knoblauch
09 - Zutat Knoblauchzehen

100g Erbsen (TK)
10 - Zutat Erbsen

800ml Wasser
11 - Zutat Wasser

1 bis 1,5 TL Harissa
12 - Zutat Harissa

1 Lorbeerblatt
13 - Zutat Lorbeerblatt

2 EL Olivenöl – evtl. etwas mehr
19 - Zutat Olivenöl

sowie zum Hauptwürzen Thymian, Oregano, Zimt und Kurkuma (genaue Mengen folgen weiter unten)
21 - Zutat Gewürze

und zum Abschmecken etwas Salz und Pfeffer.
20 - Zutat Salz Pfeffer

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schneiden wir das Lammfleisch in ca. 1cm große Würfel,
22 - Lammfleisch würfeln

würfeln die Zwiebel
24 - Zwiebel würfeln

und häuten die Tomaten und schneiden sie ebenfalls in Würfel.
25 - Tomaten würfeln

Nun braten wir die Lammfleisch-Würfel mit dem Olivenöl in einem großen Topf rundherum an, bei Bedarf kann dies auch in mehreren Durchläufen geschehen. Die Fertig gebratenen Fleischstücke entnehmen wir mit einem Schaumlöffel oder einem anderen geeigneten Hilfmittel. Wenn nötig sollte man hier natürlich etwas Öl nachträglich hinzu geben, damit nichts anbrennt.
26 - Lammfleisch anbraten

Ist das Fleisch entnommen, geben wir die Zwiebeln hinzu und pressen mit Hilfe einer Knoblauchpresse die Knoblauchzehen hinzu. Beides dünsten wir unter häufigem Rühren für ein bis zwei Minuten im Topf an.
27 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten

Sind diese gut angedünstet, gießen wir alles mit dem Wasser auf
28 - mit Wasser aufgießen

und fügen dann die Fleischwürfel wieder hinzu.
29 - Fleisch wieder beifügen

Alles lassen wir kurz aufkochen. Es entsteht eine dünne Schicht Schaum auf der Oberfläche, die wir mit Hilfe eines Löffel abschöpfen.
30 - aufkochen und abschöpfen

Jetzt geben wir die Harissa-Paste hinein,
31 - Harissa und würzen

fügen die passierten Tomaten hinzu
32 - passierte Tomaten hinzu

und würzen das ganze mit 1/2 TL Thymian
14 - Zutat Thymian

1/2 TL Oregano
14 - Zutat Oregano

1/4 bis 1/2 TL Kreuzkümmel
16 - Zutat Kreuzkümmel

1/8 bis 1/4 TL Zimt
17 - Zutat Zimt

sowie 1/4 TL Kurkuma.
18 - Zutat Kurkuma

Außerdem fügen wir das Lorbeerblatt hinzu.
33 - Lorbeerblatt hinzu

Dann lassen wir das ganze für 15 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln und fügen dann die gewürfelten Tomaten hinzu.
34 - Tomatenwürfel rein

Nun muss unser Topfinhalt für weitere 30 bis 45 Minuten köcheln – wir können diese Zeit nutzen um das restliche Gemüse zuzubereiten.

Wir waschen, schälen und würfeln die Möhren
35 - Karotten würfeln

die Zucchini
36 - Zucchini würfeln

sowie die Kartoffeln und stellen sie beiseite.
37 - Kartoffel würfeln

Nach ca. einer dreiviertel Stunde köcheln probieren wir ein Stück des Lammfleisches ob es angenehm weich ist.
38 - Lammfleisch probieren

Ist dies der Fall entfernen wir das Lorbeerblatt, anschließend können wir das Gemüse wie die Kichererbsen
39 - Kichererbsen hinzugeben

die Karottenwürfel,
40 - Karotten rein

die Kartoffelwürfel,
41 - Kartoffeln dazu

die Zucchiniwürfel
42 - Zucchini hinzu

und die Erbsen hinzufügen
43 - Erbsen in Topf geben

und gut miteinander verrühren.
44 - gut verrühren

Nun lassen wir alles noch einmal 20-25 Minuten auf niedriger Stufe vor sich hin köcheln damit das Gemüse gar gekocht wird.

Nach dieser Zeitspanne probieren wir das Gemüse ob es durch ist. Gleichzeitig können wir die Würzung abschmecken
45 - probieren

und mit mehr oder weniger Salz – je nach Geschmack – nachwürzen.
46 - mit Pfeffer und Salz abschmecken

Wenige Minuten später können wir die Platte dann ganz herunter schalten, denn das Gericht ist nun fertig.
46 - Lammeintopf / Lamb stew - Gericht-fertig

Wir brauchen es nur noch zu servieren – wenn vorhanden können wir es noch mit ein paar Minzeblättern garnieren, doch leider hatte ich an diese nicht gedacht und musste daher darauf verzichten.
47 - Lammeintopf / Lamb stew - Gericht-serviert

Ich war wirklich sehr von dem Begeistert was ich da gekocht hatte. Das Lammfleisch war angenehm zart geworden und die Kombination aus Tomaten und Gemüse gab dem ganzen einen wirklich angenehmen, leicht fruchtigen Geschmack. Und auch die ausgewogene Kombination aus verschiedenen Gewürzen tat natürlich ihr übriges dazu, diesen Lammeintopf zu einem leckeren, schmackhaften und sättigenden Gericht zu machen. Einzig einige der größeren Karottenwürfel waren noch etwas “al Dente”, hier wäre es vielleicht sinnvoll gewesen die Möhren einige Zeit vor den anderen Gemüsesorten in den Eintopf zu geben – oder die Möhren eben etwas kleiner zu schneiden. Aber damit erschöpfen sich auch schon die Verbesserungsideen die sich heute im Laufe der Zubereitung ergeben hatte.

48 - Lammeintopf / Lamb stew - CloseUp

Somit kann ich auch mein heutiges Kochexperiment als Erfolg verbuchen. Das Rezept kann ich so wie hier vorgestellt vorbehaltlos weiterempfehlen und jedem Liebhaber von Lammfleischgerichten bedenkenlos ans Herz legen. Natürlich ist auch heute noch etwa eine Portion übrig geblieben, die ich nach dem Abkühlen im Kühlschrank aufbewahren werde. Über die Eignung zum Mikrowellengericht werde ich hier berichten sobald ich es das Gericht aufgewärmt und probiert habe.

Update vom Montag, 21.03.2011: Habe die Reste am heutigen Abend in der Mikrowelle aufgewärmt und kann dieses Gericht vorbehaltlos auch für das Aufwärmen freigeben. Trotz zweitägiger Aufbewahrung im Kühlschrank war das Gericht noch sehr lecker.

Perlgraupeneintopf mit Gemüse & Fleisch – das Rezept

Auch am heutigen Samstag wollte ich natürlich nicht auf das Kochen verzichten. Aber ich tat es mir wirklich schwer etwas zu finden – weniger weil ich gar nichts sondern eher weil ich zu viel fand und mich nicht so recht entscheiden konnte. Nach langer Studie verschiedener Kandidaten fiel meine Wahl schließlich auf einen Perlgraupeneintopf mit Gemüse und Fleisch. Ich hatte bisher noch nichts mit Graupen – geschälte, polierte Gersten- oder Weizenkörner von halb- oder länglich-runder Form – gekocht und die Zusammenstellung erschien mir einfach nur verlockend. Perlgraupen mit ihren kleinen runden Körnern sind übrigens die qualitativ hochwertigste Graupenart.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

70 – 80g Perlgraupen – kling wenig, aber die Dinger quellen beim Kochen kräftig auf
01 - Zutat Perlgraupen

200 – 250g Kartoffeln (2 mittelgroße)
02 - Zutat Kartoffeln

1 mittelgroße Möhre
03 - Zutat Möhre

1/2 Bund bzw. 2 Lauchzwiebeln bzw. Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Lauchzwiebeln

250g Schweinefleisch – hier können wir Schulter, Schnitze, Nuss oder auch Kotlett nehmen, ich wählte etwas Schulter. Natürlich sind Alternativ auch Rindfleisch, Geflügel oder Lamm denkbar.
06 - Zutat Schweinefleisch

1 Handvoll Erbsen (TK-Ware)
05 - Zutat Erbsen

60-70g gewürfelter Speck
07 - Zutat gewürfelter Speck

1 Lorbeerblatt
08 - Zutat Lorbeerblatt

500ml Fleischbrühe
09 - Zutat Fleischbrühe

1 Zehe Knoblauch (optional)
10 - Zutat Knoblauchzehe

sowie etwas Olivenöl zum anbraten und zum Würzen Salz & Pfeffer

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst schälen wir die Kartoffeln und zerteilen sie in kleine Würfel.
11 - Kartoffeln würfeln

Ebenso schälen wir die Karotte und schneiden sie in Scheiben.
12 - Karotte in Scheiben schneiden

Die Perlgraupen brausen wir mit etwas kalten Wasser ab und lassen sie anschließend abtropfen.
13 - Perlgraupen abbrausen

Die Lauchzwiebeln waschen wir gründlich und schneiden sie dann in ca. 1cm breite Ringe.
14 - Lauchzwiebeln in Ringe schneiden

Nachdem wir das Schweinefleisch von Fett befreit haben zerteilen wir es in mundgerechte Stücke.
14 - Fleisch würfeln

Mit etwas Olivenöl schwitzen wir zuerst das gepresste Knoblauch an und braten dann die Speckwürfel ebenfalls an. Ist kein Knoblauch gewünscht, lassen wir dieses einfach weg – ich aber fand es lecker und passend.
16 - Speck anbraten

Ist der Speck angebraten, entnehmen wir ihn aus dem Topf, legen ihn bei Seite und geben das Fleisch hinein um es anzubraten. Gegebenenfalls sollte man hier auch etwas zusätzliches Olivenöl hinzugeben.
17 - Fleisch anbraten

Wenn das Fleisch rundherum gut angebraten ist, fügen wir die Kartoffelwürfel,
18 - Kartoffeln hinzu

die Karottenscheiben
19 - Möhren hinein

und die Frühlingszwiebel-Ringe in den Topf,
20 - Lauchzwiebelringe rein

wo wir das Gemüse zusammen mit dem Fleisch noch einige Minuten anbraten.
21 - Gemüse anbraten

Dann gießen wir alles mit Fleischbrühe auf
22 - Mit Fleischbrühe aufgießen

und geben das Lorbeerblatt
23 - Lorbeerblatt hinein

sowie die etwas aufgequollenen Perlgraupen in den Topf.
24 - Perlgraupen dazu

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt das ganze etwas mit Salz und Pfeffer zu würzen.
25 - Würzen

Wenn die Perlgraupen nach einigen Minuten beginnen aufzuquellen und das Wasser köchelt, geben wir auch die TK-Erbsen in den Topf
26 - Erbsen hinein

und verrühren alles gut miteinander. Hier ist Vorsicht geboten, denn das Lorbeerblatt neigt dazu am Rührbesteck kleben zu bleiben – es gehört aber natürlich in den Topf. Also lieber zwei mal gucken bevor man den Löffel oder was immer man verwendet beiseite legt.
27 - rühren

Bei geschlossenem Deckel und auf mittlerer Stufe lassen wir den Eintopf nun für ca. 45 bis 60 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es allerdings regelmässig umrühren müssen da die Graupen sonst drohen am Topfboden anzupappen.
28 - geschlossen köcheln

Wenn die Masse zu dick wird, können wir jederzeit ein wenig Wasser nachgießen.
29 - Wasser nachgießen

Nach ca. 30 Minuten geben wir dann die Speckwürfel wieder hinein.
30 - Speck wieder hinein

Haben die Speckwürfel sich in den Rest unseres Perlgraupeneintopfes wieder integriert und sind warm geworden können wir unser Gericht probieren
31 - probieren

und es ggf. mehr oder weniger kräftig mit Salz und Pfeffer nachwürzen.
32 - kräftig würzen

Sind die Perlgraupen ausgequollen und der Eintopf träge zu blubbern beginnt, kann man unseren Perlgraupeneintopf als fertig bezeichnen. Wir können den Topf von der Platte nehmen und diese ausschalten.
33 - fertig ausgequollen

Nun brauchen wir das Gericht nur noch zu servieren und bei Bedarf etwas garnieren. Ich hatte noch ein wenig Petersilie da, die ich hier hier nutzen konnte. Das Auge isst ja mit.

34 - Fertiges Gericht

Und ich war sehr zufrieden mit meiner heutigen Kochkreation. Ich hatte zu Beginn befürchtet dass es vom Geschmack her zu lasch werden würde, doch das war vollkommen unbegründet. Salz und Pfeffer hatten gemeinsam mit dem Gemüse und dem Fleisch dem Ganzen einen sehr leckeres Aroma gegeben. Sowohl die Perlgraupen und auch ein wenig die Kartoffeln hatten wohl viel Stärke abgegeben und dem Eintopf eine angenehm feste Konsistenz. Hinzu kam dass sich das Ganze nicht nur als sehr lecker, sondern auch als sehr sättigend erwies.

35 - CloseUp

Ein einfaches, schmackhaftes und ohne größeren Aufwand zuzubereitendes Gericht, das mir mehr Lust auf Perlgraupen gemacht hat. Werde mich mal umschauen ob ich weitere Gerichte mit dieser Zutat entdecken kann. Eine Portion ist noch übrig – ich habe sie nach dem Abkühlen kalt gestellt und werde die Tauglichkeit als Mikrowellen/Aufwärmgericht in den nächsten Tagen testen. Sobald ich dazu Ergebnisse habe, werde ich diesen Beitrag updaten und über eine Erfahrung berichten.

Nachtrag vom 14.03.2011: Hab die Reste nach zwei Tagen am Montag aus dem Kühlschrank genommen und in der Mikrowelle aufgewärmt. Die Konsistenz war zwar trotz abgedeckter Aufbewahrung deutlich fester geworden, geschmacklich war es aber noch einwandfrei. Ich kann das Gericht also auch vorbehaltlos für die Aufbewahrung und zum Aufwärmen weiter empfehlen.

Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf – das Rezept

Auch am heutigen Sonntag wollte ich natürlich eine Kleinigkeit essen und was lag da Näher als mal wieder etwas leckeres zu kochen. In meiner Rezeptsammlung stieß ich bei der Suche nach etwas passendem auf einen interessant klingenden Auflauf aus Lachs, Nudeln und Brokkoli der es mir wert schien heute mal von mir zubereitet zu werden.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

250g Lachsfilet – ich hatte hier zu einfachem TK-Lachs gegriffen
01 - Zutat Lachsfilet

250g Nudeln – ich wählte Farfalle, es geht aber natürlich auch mit allen anderen Nudelsorten
02 - Zutat Nudeln

200g Brokkoli – ich verwendete auch hier TK-Ware, aber es geht selbstverständlich ebenfalls mit frischem Gemüse (wenn verfügbar)
03 - Zutat Brokkoli

150g Créme legere – man kann natürlich auch Créme fraiche verwenden, aber ich hatte diese noch im Kühlschrank
04 - Creme legere

2 EL Milch
05 - Zutat Milch

100ml Sahne
06 - Zutat Sahne

150g Käse – hier entschied ich mich für Gouda, aber Emmentaler wäre natürlich auch gegangen
07 - Zutat Gouda

zum Würzen schwarzen Pfeffer, Salz und Cayennepfeffer
08 - Gewürze

sowie den Saft einer Zitrone
09 - Zutat Zitrone

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Zuerst kochen wir die Nudeln gemäß Packungsanleitung
10 - Nudeln kochen

und blanchieren den Brokkoli für 2-3 Minuten.
11 - Brokkoli blanchieren

Sahne, Creme legere und der Milch vermischen wir in einem geeigneten Gefäß
12 - Sahne und legere mischen

und würzen es mit Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer.
13 - Würzen

Außerdem geben wir noch einen Schuß Zitronensaft in die Masse.
14 - Schuß Zitronensaft zugeben

Das Lachsfilet schneiden wir dann in mundgerechte Stücke. Ich hatte das tiefgefrorenen Fischfilet in der Mikrowelle auf der entsprechenden Stufe (Auftaustufe) vorher aufgetaut und somit in schneidefähige Konsistenz gebracht. Gefrorenen Fisch kann man ja leider schlecht schneiden, höchstens zerhacken…
15 - Lachs schneiden

Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt den Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorzuheizen.

Nachdem wir die Nudeln abgegossen und abgeschreckt haben, vermischen wir sie mit den Lachsfilet-Stücken, etwas des Käse und den Brokkoli, den ich etwas kleiner geschnitten und gebrochen hatte, in eine ausgefettete Auflaufform
15 - Alles in Auflaufform geben

und übergießen alles gleichmäßig mit der gewürzten Mischung aus Creme legere und Sahne. Ich hatte ja befürchtet dass es zu wenig Nudeln wären und war drauf und dran gewesen noch ein paar mehr zu kochen – aber alle Zutaten Gemeinsam ergaben eine gute Füllung der Auflaufform.
16 - Mit Sauce übergiessen

Die Sahne lassen wir etwas in die übrige Masse eindringen und schwenken die Form ggf. etwas um eine optimale Verteilung zu erreichen.
17 - übergossen

Nun können wir den Rest des Käses auf die Masse aus Nudeln, Fisch und Brokkoli streuen.
18 - Mit Käse bestreuen

Ist der Ofen vorgeheizt geben wir die so gefüllte Auflaufform auf der mittleren Schiene in die Backröhre.
19 - Im Ofen backen

Nach ca. 45 Minuten, der Käse sollte goldgelb und knusprig aussehen, können wir das Gericht dann wieder entnehmen.
20 - Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf - Fertig überbacken

Mit einem Pfannenwender oder einem anderen passenden Werkzeug können wir einen Teil aus der Auflaufform lösen und servieren.
21 - Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf - Auf-Teller

Ich übergoss es vor dem Verzehr noch mit etwas Zitronensaft als Garnitur. Insgesamt fand ich es wirklich sehr gelungen und lecker, einziger kleiner Kritikpunkt war dass ich das ganze noch etwas kräftiger hätte Würzen können. Zwar gaben der Fisch und das Brokkoli zusammen mit dem Käse diesem Gericht ganzen ein angenehmes Aroma und auch die Sahne mit seinem Salz, Pfeffer und Cayennepfeffer taten ihren Dienst, aber ich hätte wohl noch irgend ein weiteres Gewürz verwenden sollen. Würzmittel habe ich ja mehr als genug, allerdings war ich unsicher was zu Fisch und Brokkoli passen würde – also ließ ich unnötige Experimente. Es war zwar nicht wirklich lasch, aber als Hunderprozentig perfekt würde ich es auch nicht bezeichnen. Ich werde mich mal schlau machen was man da noch beigeben könnte. Über Hinweise würde ich mich natürlich freuen. Eine weitere Alternative wäre die Verwendung von Saurer Sahne statt der Creme légere gewesen, das hätte dem ganzen bestimmt auch eine besondere Note gegeben. Werde ich mir auf jeden Fall für das nächste Mal merken.
22 - Lachs-Brokkoli-Nudelauflauf - CloseUp

Insgesamt würde ich das heutige Kochexperiment aber doch als gelungen bezeichnen. Die Menge reicht auf jeden Fall auch noch für morgen, ich denke dass das Gericht sich abgekühlt und mit etwas Frischhaltefolie überzogen ein bis zwei Tage im Kühlschrank halten wird. Über die Eignung für die Mikrowelle berichte ich hier, sobald ich mehr weiß.

Update vom 08.03.2011:
Nachdem ich am Montag Abend mehr Lust auf Brot gehabt hatte, habe ich den Rest des Auflaufes am Dienstag Abend verzehrt. Und auch aufgewärmt aus der Mikrowelle muss ich sagen war es sehr lecker und wird von mir somit auch als vollkommen mikrowellentauglich eingeordnet. Selbst zwei Tage nach Zubereitung und abgedeckt im Kühlschrank aufbewahrt immer noch ein absoluter Genuß. 🙂