Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [29.11.2018]

Für den heutigen Donnerstag fanden sich mal wieder zwei Gerichte auf der Speisekarte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen die altbewährten Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis bei Globetrotter, zum anderen ein Hirschgulasch mit Preisselbeeren und Spätzle bei Tradition der Region. Das Pikantes Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality wäre außerdem noch eine leichte, fleischlose Alternative gewesen. Selbst mit dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich gut leben können, aber Bifteki und Hirschgulasch blieben meine Favoriten. Und obwohl der Hirschgulasch mit Sicherheit die kulinarisch hochwertigere Alternative gewesen wäre, fiel meine Wahl schließlich doch auf die Bifteki. Spätzle hatte ich erst am Montag gehabt, mir lag der Appetit mehr nach Reis. 😉

Bifteki with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Beim servieren hatte sich die Thekenkraft heute leider keine besondere Mühe gegeben, das ganze hatte eher an die Essenausgabe an einer Gulaschkanone bei der Bundeswehr erinnert ;-), aber was sich da auf dem Teller fand war geschmacklich mehr als nur akzeptabel. Vor allem der Tomaten- bzw. Djuvec-Reis war meiner Meinung nach heute besonders gut gelungen. Nicht nur dass er eine angenehm fruchtige Note besaß und mit reichlich Gemüse wie Paprika und Erbsen versehen war, auch die Konsistenz erwies sich heute als überaus cremig. Dazu gab es genau drei mit etwas Feta versetzte Rindfleischfikadellen, die Bifteki, die von ihrer Beschaffenheit ebenfalls angenehm locker, dabei aber gut und gehaltvoll gewürzt waren. Eine großzügige Portion eines ein wenig dünn, aber gut geratenen Tzatzikis sowie knackige frische rohe Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
Bei meinem üblichen Rundblick über die Tabletts der anderen Gäste kristallisierte sich auch schnell heraus, dass sich die Bifteki heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte un erst auf dem dritten Platz den Hirschgulasch. das Kichererbsencurry folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: +
Tomatenreis: ++

Griechischer Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [10.09.2018]

Zwar bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch am heutigen Montag wieder viele alte Bekannte, aber zwei davon waren es dennoch wert in die nähere Auswahl genommen zu werden. Hätte ich nicht großes Verlangen nach einem Gericht mit Fleisch verspürt wären es sogar drei gewesen, denn die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus dem Abschnitt Vitality sah zumindest auf dem Foto, dass wir auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnten, auch sehr verlockend aus. So aber kamen nur das Griechische Gyros mit frischen Zwiebeln, dazu Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Nürnberger Rostbratwürstchen auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree in die nähere Auswahl. Auf Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Thaicurry verspürte ich heute weniger Appetit. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus den Tatsachen, dass ich zum einen bereits am Wochenende mit meinem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen viel Kartoffeln zu mir genommen hatte und dass ich Gyros einen My lieber mag als Nürnberger Rostbratwürstchen, die mich dazu bewog heute der griechischen Küche den Vorzug zu geben. Leider gab es dazu keinen (Weiß-)Krautsalat im Angebot der Salattheke, obwohl der ja eigentlich am besten dazu gepasst hätte. Aber etwas Rotkohlsalat tat es zur Not auch – besser als gar keine Gemüsebeilage.

Greek style gyros with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Gyros "Griechische Art" mit frischen Zwiebel, Tzatziki & Djuvecreis

Der Djuvec-Reis war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen mit seiner leichten Geschmacksnote von Tomate und seiner Beigabe von Erbsen, Möhren und Paprika – allerdings trotz einer großzügigen Portion in so geringer Menge, dass man hier nicht von einer Gemüsebeilage sprechen kann. Ebenso wenig die kleinen Salatgurkenstreifen, die sich in dem wie üblich sehr knoblaucharmen Tztatziki, aber schmackhaften fanden. Zählte man noch die knackig frischen Zwiebelringe, die sich jeder nach eigenem Gutdünken aufladen konnte noch dazu, kommt vielleicht letztlich eine kleine Gemüsebeilage zusammen. Aber auf das kleine Schälchen knackigen eingelegten Rotkohlsalat, dieses Mal leider ohne Apfelstückchen, wollte ich dennoch nicht ganz verzichten. Einzig an der wichtigsten Komponente, dem griechischen Gyros vom Schwein, musste ich eine kleine Diskrepanz feststellen, denn in der Würze war ein kleiner Deut zu viel Pfeffer verwendet worden – leider nicht das erste Mal. Aber es war dennoch genießbar und nur wenig von seiner würztechnischen Ideallinie entfernt. Insgesamt war ich mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Gyros und Rostbratwürstchen heute eine enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war letztlich der Meinung dass, unter Einbeziehung der Tabletts in den Rückgabewagen, die Rostbratwürstchen knapp das Rennen gewannen und das Gyros somit auf einen guten zweiten Platz verwiesen. Verdient will ich nicht sagen, denn von dem Ausrutscher mit dem Pfeffer konnte ja niemand etwas wissen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Rotkohlsalat: ++

Hähnchen Biryani [22.08.2018]

Am heutigen Mittwoch brauchte ich nicht lange zu überlegen, bei welchem der Tagesangebote unseres Betriebsrestaurants ich zugreifen sollte, denn es stand mal wieder ein Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchen im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte und ich bin nun mal ein großer Fan dieses Biryanis. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass man bei Vitality eine Gebratene Forelle auf Balkanart mit Rosmarinkartoffeln anbot, bei Tradition der Region ein Frischer Sommersalat mit kleinem gebratenem Rinderlendensteak und Kräuterbutter lockte – der übrigens wirklich sehr verlockend aussah – und in den Woks an der Asia-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und grüner Kokosmilchsauce vor sich hin bruzzelten.

Chicken Biryani

Leider hatte ich das Pech, dieses Mal nur die Reste der aktuellen Ladung an Hähnchenteilen zu bekommen, weswegen diese leider etwas Kleinteiliger waren als ich es mag. Das Alleine wäre keine große Sache gewesen, aber zusätzlich erwiesen sie sich heute auch als etwas trockener als sonst, weswegen ich um einen kleinen Punktabzug hier leider nicht herum komme. Aber am Reis gab es mal wieder absolut nichts auszusetzen – mit seinen Gewürzen, den Kokosflocken und den Nüssen darin erwies er sich als überaus lecker. Und auch die Sauce, obwohl heute weniger grün als bei früheren Biryanis wie hier oder hier, kombinierte wie üblich eine leicht pikante mit einer fruchtigen Note und passte wunderbar zu Reis und Hähnchen. Und insgesamt auch nicht zu schwer – also genau das richtige für einen heißen Sommertag wie heute.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder sehr durchwachsen, ich meine aber dennoch sagen zu können dass das Biryani auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Aber der Sommersalat mit seinen saftigen Rinderlendensteaks war ihm eng auf den Fersen und landete auf einem guten zweiten Platz. Die Asia-Gerichte folgten schließlich auf Platz drei und knapp dahinter folgte schließlich die Forelle auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: +
Reis: ++
Sauce: ++

Hühnerbrust mit Champignon-Spargelsoße [13.08.2018]

Die Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus dem Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants klangen zwar gut und sahen auch ganz passabel aus, aber nach all den Nudeln meines Spirelli-Topf vom Wochenende war mir heute nicht so sehr nach Pasta. Kurz überlegte ich ob ich bei den Gebackene Frühlingsrollen oder dem Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke zugreifen sollte, denn die Gemüse-Schupfnudelpfanne mit Kräutersoße bei Vitality sah mir trotz der Sauce etwas trocken aus, dann aber entschied ich mich doch für die Gebratene Hühnerbrust mit Champignon-Spargelsoße und Reis aus der Sektion Tradition der Region.

Fried chicken breast with mushroom asparagus sauce & rice / Gebratene Hühnerbrust mit Champignon-Spargelsoße & Reis

Klang zwar ganz schmackhaft, erwies sich aber nach den ersten paar Bissen bereits als wirklich langweiliges Gericht. Offensichtlich hatte man in der geschmacksneutralen Kräutersauce, die man übrigens scheinbar auch für die Schupfnudeln verwendet hatte, ein paar Dosen-Champignons gekocht und dazu eine angebratene, kaum gewürzte Hähnchenbrust und etwas weißen Reis gereicht. Die Sauce hätte es geschmacklich noch raushauen können, aber sie verfügte kaum über Eigengeschmack, so dass das Gericht zwar als Essbar und sättigend, aber was den Erlebnisfaktor beim Verzehr angeht als absolute Nullnummer herausstellte. Da hätte man deutlich mehr draus machen können.
So war es auch nicht verwunderlich, dass natürlich die Spaghetti Bolognese heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnten. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor der Hähnchenbrust auf dem dritten Platz lagen. Die übrigens tatsächlich etwas trockene – wie mir ein Kollege bestätigte – Schupfnudelpfanne folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Kräuterauce mit Spargel und Champignons: + (0)
Reis: ++

Gebackener Seelachs süß-sauer [07.08.2018]

Nachdem uns die Sommerhitze auch weiterhin fest im Griff hat, war mein Appetit heute nicht ganz so groß. Zumindest wollte ich nichts allzu schweres zum Mittag zu mir nehmen, daher tendierte ich zuerst zum Gemüserösti mit Käse überbacken auf Tomatenragout aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Biergulasch vom Schwein mit Semmelknödel bei Tradition der Region sah zwar nicht übel aus, jedoch erschienen mir die scheinbar handgeformten zwei Semmelknödel auf dem Teller recht winzig und sehr kompakt. Und das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensoße bei Globetrotter erschien mir mit der riesigen Portion Nudeln und dem großen Stück Fleisch einfach zu mächtig. Doch als ich den Gemüserösti das erste Mal auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, musste ich erkennen dass der Rösti selbst offensichtlich regelrecht in Tomatensauce ertränkt schien und daher versprach vollkommen durchgeweicht war. Aber zum Glück war Dienstag, da gibt es ja einen Wok mit Fischgericht an der Asia-Thai-Theke. Und tatsächlich entdeckte ich dort neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce (den ich ja hier vor kurzem versucht hatte) gab es tatsächlich Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen Reis, den ich natürlich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Baked coalfish sweet sour / Gebackener Seelachs süß-sauer

So viel und verschiedenes Gemüse wie an der Asia-Wok-Theke bekommt man selten bei Gerichten hier im Betriebsrestaurant. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika in verschiedenen Farben, Lauch, Blumenkohl und Pak Choi, um nur die wichtigsten Sorten zu nennen. Das Ganze war mit zahlreichen gebackenen Fischfilet-Stückchen in einer leider nicht ganz so gut gelungenen süß-sauren Sauce angerichtet. Sie war nicht schlecht und eindeutig das, was man hier in Europa als süß-saure Sauce versteht, aber sie erschien mir eher wie ein industrielles Fertigprodukt und für meinen Geschmack viel zu dünn. Aber das Problem existiert schon seit längerem, wie ich bei einer Recherche hier im Blog schnell merkte. Außerdem waren vor allem die größeren Stücke des Gemüse mal wieder etwas zu knackig geblieben und hätten gerne noch etwas länger gebraten werden können. Das betraf vor allem die Möhren, aber auch Blumenkohl und ein größeres Stück Zucchini. Ich mag Gemüse wenn es nicht zu zerkocht ist, aber zu hart sollte es natürlich auch nicht sein. Dennoch ein akzeptables Gericht, auch wenn man damit keine Michelin-Sterne gewinnen dürfte. 😉 Zumindest am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung das Picatta von der Pute am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Biergulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Gemüserösti

Mein Abschlußurteil:
Seelachs süß-sauer: +
Reis: ++