Lachsfilet mit Spinat in Blätterteig mit Kräutersauce & Wildreis [08.02.2019]

Obwohl mit einem Lachsfilet mit Spinat im Blätterteig, dazu Kräutersauce und Wildreis im Abschnitt Globetrotter ein Gericht auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants stand, das man nicht alle Tage bekommt, war ich mir nicht von Anfang an sicher ob ich dort zugreifen würde. Hauptgrund war das Japanisches Ingwersteak mit Honigkarotten und Pommes Maccaire bei Vitaliy, mit dem ich bisher gute Erfahrungen gemacht hatte und das heute mal wieder besonders lecker aussah, auch die Beilage fand in Form des Reis-Wildreis-Mix fand ich nicht ganz so prickelnd. In früheren Varianten wie hier oder hier hatte man Lachs im Blätterteig immer mit Tagliatelle serviert, das fand ich irgendwie passender. Der Hausgemachte Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zwetchgen bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Bandnudeln mit Gemüse in Kokosmilchsauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und rotem Thaicurry in Kokosmilchsauce waren auf jeden Fall nichts für mich. Letztlich griff ich aber doch zum Lachs im Blätterteig, denn den bekommt man wirklich nicht alle Tage und wer weiß wann das nächste Mal die Gelegenheit dazu besteht.

Salmon filet with spinach in puff pastry with herb sauce & wild rice / Lachsfilet mit Spinat in Blätterteig mit Kräutersauce & Wildreis

Der Hauptbestandteil, das fast zwei Finger breite Stück Lachsfilet mit Spinat im Blätterteig, war schon einmal sehr gut gelungen. Zum einen war das ganze noch wirklich heiß, zum anderen erwies sich der Blätterteig als wunderbar knusprig und die Qualität des zarten Lachsfilets schien mir vorzüglich zu sein. Dazu passte natürlich wunderbar der gut gewürzte Blattspinat. Leider weichte der untere Teil des Blätterteigs in der milden Kräutersauce etwas durch, hier wäre es vielleicht besser gewesen die Sauce über den sowieso recht trockenen Reis zu gießen anstatt daneben und dann auch noch die Scheibe von der Blätterteigrolle hinein zu legen. Zumal der Reis sowieso insgesamt recht trocken war und die kleine Menge Sauce nur bedingt dagegen wirken konnte. Dazu kamen der knusprige, aber eben ebenfalls trockene Blätterteig und die bedingt saftigen Komponenten Lachs und Blattspinat. Es war nicht übermäßig schlimm, aber der Gesamteindruck der Zusammenstellung wirkte letztlich doch ein wenig zu trocken. Geschmeckt hat aber dennoch, da Lachs, Spinat und Blätterteig wirlich exzellent waren. Aber das nächste Mal bitte mit Nudeln oder ganz ohne Sättigungsbeilage und mit etwas mehr Sauce.
Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala musste das Lachsfilet im Blätterteig heute hart sowohl gegen das Ingwersteak als auch gegen die Asia-Gerichte kämpfen und konnte sich – zumindest während meines Aufenthaltes – nicht ganz gegen sie durchsetzen. So kam es dass das japanische Ingwersteak auf dem ersten Platz landete, knapp dahinter die Asia-Gerichte Platz zwei belegten und erst, wiederum sehr knapp danach, das Lachsfilet im Blätterteig auf dem dritten Platz folgte. Ungewöhnlich, ich hatte den Lachs als klaren Favoriten gesehen, aber vielleicht waren ja auch die anderen Gäste der Meinung dass Reis nicht so gut dazu passte. Keine Ahnung… Der Kaiserschmarrn belegte auf jeden Fall somit Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Blattspinat: ++
Blätterteig: ++
Kräutersauce: +
Wildreis-Mix: +

Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce & Basmatireis [06.02.2019]

Heute kam ich, nach der gestrigen Pause mit Ersatz-Brötchen, endlich wieder dazu, in unserem Betriebsrestaurant zu Mittag zu essen. Das Angebot war jetzt nicht sonderlich überragend, aber ich hatte mit der Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Globetrotter schnell meinen Favoriten gefunden. Kurz hatte ich zwar auch überlegt beim Gedünstster Seelachs mit Kräutersauce und Rosmarinkartoffeln bei Vitality zuzugreifen, aber das Fischfilet sah mir etwas trocken und bröckelig aus, daher entschied ich mich dann doch dagegen. Spinat- Ricottalasagne mit Bechamelsauce und Mozzarella gratiniert bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse oder Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce waren aber definitiv nichts für mich.

Chicken breast in tikka massala sauce & basamati rice / Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce & Basmatireis

Zuerst hatte ich auch bei der Hähnchenbrust ein wenig befürchtet, dass sie etwas trocken sein könnte, doch diese verflog sofort nach dem ersten Bissen, denn das Fleisch war zart, mager und wunderbar saftig. Vor allem in Kombination mit der für meinen Geschmack etwas dünnflüssigen, aber angenehm fruchtigen und nur ganz minimal pikanten Tikka Masalasauce ein wahrer Genuss. Aber auch um den sehr lockeren Basamatireis zu binden leistete diese Sauce gute Arbeit und die Menge war sozusagen ausreichend für Hähnchen und Reis – entgegen meiner Befürchtung dass man vielleicht doch etwas zu viel davon auf den Teller getan haben könnte. Aus meiner Sicht definitiv die beste Wahl aus dem heutigen Angebot – aber das ist antürlich wie immer Geschmackssache.
Bei den anderen Gästen schien man aber zumindest meine Meinung zu teilen, denn die Hähnchenbrust war mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht und konnte sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich heute die Asia-Gerichte und beim dritten Platz gab es ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Lasagne und Seelachs. Letztlich würde ich dem Seelachs den dritten Platz zubilligen und die Spinat-Ricotta-Lasagne auf Platz vier verweisen – aber es war wirklich super knapp. Alle Angaben daher, wie immer, ohne Gewähr.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Tikka Masalasauce: ++
Basmatireis: ++

Hähnchen Biryani [31.01.2019]

Wie bereits gestern angekündigt hatte ich heute vor, zum Mittagesen mal keine Hausmannskost in unserem Betriebsrestaurant zu wählen. Und das obwohl der Hirschgulasch “Stroganoff Art” mit Preiselbeeren und Spätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Tageskarte durchaus gut klang und auch aussah. Die Königsberger Klopse mit Kapernsoße und Salzkartoffeln aus dem Zusatzangebot waren zusätzlich nichts für mich, weil man mich mit Kapern jagen kann. Blieben also nur der vegetarische Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality, das Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Mandeln, Cashwekernen und Kokosraspelnm, dazu gebackenes Hähnchen bei Globetrotter oder eines der Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce. Natürlich wählte ich das Hähnchen Biryani, mit dem ich ja bereits in der Vergangenheit viel gute Erfahrungen gemacht hatte.

Chicken Biryani

Schön bunt war es schon einmal, sowviel steht fest 😉 Aber auch was den Geschmack angeht konnte sich dieses Gericht durchaus schmecken lassen. Um eine äußerst großzügig bemessene Portion von mit Cashewkernen und Kokosflocken versetzten Bratreis war eine grünliche, würzig scharfe Sauce verteilt auf welcher die Thekenkraft schließlich noch in dünner, knuspriger Panada gebackene Hähnchenstückchen verteilt hatte. Und im Gegensatz zu früheren Varianten wie zum Beispiel hier waren diese Teile dieses Mal nicht sehr kleinteilig, sondern ausreichend groß bemessen, teilweise sogar so groß dass man sie zum Verzehr in mehrere Stücke schneiden musste. Das Fleisch im Inneren war leicht faserig, aber glücklicherweise nicht trocken. Aber selbst wenn, die Sauce hätte da schnell Abhilfe schaffen können. In der Summe ein schön exotisch anghauchtes Gericht mit einer unterschwelligen, angenehmen Schärfe. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lieferten sich heute – ganz wie ich es erwartet hatte – das Biryani und der Hirschgulasch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Es war wirklich knapp, aber letztlich meinte ich etwas mehr Biryani auf den Tabletts gesehen zu haben, womit der Hirschbraten auf einem guten zweiten Platz landete. Platz drei belegten die Asia-Gerichte, aber wiederum nur knapp vor den Königsberger Klopsen auf dem vierten Platz. Der Gemüsestrudel belegte schließlich einen guten fünften Platz

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis [22.01.2019]

Natürlich spielte ich zuerst mit dem Gedanken, heute beim Cordon Bleu vom Schwein mit Zitronenecke und Pommes Frites zuzugreifen, dass im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war.
Nach dem Krautwickerl vom Montag und der Entenkeule von gestern schon wieder so schwer zu essen bereitete mir aber etwas Bauchschmerzen, wenn auch nur im metaphorischen Sinne. Außerdem hatte sich eine Warteschlange vor der Cordon bleu Theke gebildet, was meine Entscheidung zusätzlich beeinflusste. Das Bohnengulasch mit Schmand bei Vitality sah schon mal nicht schlecht aus, während mich die Gebratene Mienudeln mit Gemüse in süß-sauer Sauce oder das Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke weniger reizten. Am besten gefielen mir unter den Alternativen aber die Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis, die im Abschnitt Globetrotter zu finden waren. Sie waren nicht nur visuell sehr ansprechend, Fisch mit seinen Omega-3-Fettsäuren gilt ja auch als gesund. Außerdem mag ich die Tikka-Masalasauce die man hier macht recht gerne – auch wenn die Qualität manchmal etwas schwankt.

Diced coalfish in tikka masala sauce with basamati rice / Seelachswürfel in Tikka Masalasauce mit Basmatireis

Als ich den Teller ausgehändigt bekam, war der Basmati-Reis noch zu einer formschönen Kugel geformt, doch auf dem Weg über die Kasse zum Tisch zerfiel sie immer mehr, so dass ich auf dem Foto leider nur noch die kläglichen Ruinen präsentieren konnte. Geschmeckt hat der Reis aber natürlich trotzdem, er war eben nur heute sehr locker und wenig klebrig. Als ich die erste Gabel der Tikka-Masala-Seelachswürfel in den Mund steckte, dachte ich noch sei bei mir, dass sie schön fruchtig sei, es aber etwas an Würze fehlte. Doch dann setzte mit kleiner Verzögerung doch eine nicht zu verachtende Schärfe ein, die das Gericht wunderbar geschmacklich abrundete. Und auch am Fisch selbst gab es nichts auszusetzen, die Würfel waren saftig, zart und frei von Gräten, so wie man es sich wünscht. Insgesamt also eine gute Wahl und Alternative zu dem heute recht dunkel aussehenden Cordon bleu mit seinen blassen, wenig knusprig wirkenden Fritten. Ich war auf sehr zufrieden.
Das Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Cordon bleu zugegeriffen und bescherten dem mit Käse und Schinken gefüllten Schweineschnitzel einen unangefochtenen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur eine Haarebreite vor dem ebenfalls relativ häufig gewählten Seelachswürfeln lagen, die somit auf dem dritten Platz landeten. Der vegetarische Bohnengulasch belegte schließlich einen guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachswürfel in Tikka Masala Sauce: ++
Basmatireis: ++

Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen [16.01.2019]

Da ich nach meinem Alfredo Nudelauflauf vom Wochenende aktuell keine große Lust auf noch mehr Nudeln hatte, ließ ich die Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce aus dem Abschnitt Globetrotter heute mal außen vor. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit der Gebackenen Ente mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, die heute neben Gebratenem Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber schwenkte ich doch auf die Spanische Paella mit Seelachswürfeln und Hähnchen um, die man bei Vitality anbot. Mir war zwar bewusst dass man hier nicht gerade eine originalgetreue Paella machte, aber sie sah mit ihren Hähnchen-Ananas-Spießen heute gar nicht mal so schlecht aus und ich hatte irgendwie Lust auf Reis. Die Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region nahm ich daher gar nicht in die nähere Auswahl.

Spanish paella with coalfish dices & chicken / Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen

Ganz wie ich es erwartet hatte, war die Paella was die Würzung anging tatsächlich nicht sonderlich aufregend. Die Mischung aus Reis, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und etwas Spargel war außerdem mit zahlreichen gewürfelten Fischfilet-Stücken, wahrscheinlich Seelachs, sowie einer einzigen einsamen Garnele versetzt. Ansonsten fand ich keinerlei Meeresfrüchte darin. Und der Reis war wohleher mit Kurkuma gelb gefärbt, denn von Safran schmeckte ich nichts. Hinzu kamen die drei kleinen Spieße, die jeweils mit zwei Hähnchenbrustwürfeln und einem Stück Ananas bestückt und anschließend mit einer Art BBQ-Sauce bestrichen waren. Der Saft aus der beiliegenden Zitronenecke gab der Paella aber zusätzlich noch eine südliche Geschmacksnote. Aber ich hatte, wie bereites erwähnt, auch keine Meisterpaella erwartet, daher war ich trotzdem mit meiner Entscheidung zufrieden.
Der größte Teil der übrigen Besucher hatte heute natürlich bei den Mac & Cheese zugeschlagen, die man übrigens noch mit reichlich Röstzwiebeln garniert hatte, die einen deutlich bemerkbares Aroma ausströmten, somit verdient dieses Gericht us-amerikanischen Ursprungs ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, was sie eindeutig der sehr beliebten Ente zu verdanken hatte. Um Platz drei wiederum lieferten sich Paella und Rahmschwemmerl mit Semmelknödel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Letztlich würde ich aber sagen, dass ich ein bis zwei mehr Teller mit Paella gesehen hatte, daher landete der Semmelknödel mit einem hauchdünnen Rückstand auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +