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Tandoori vom Seelachs mit Asiagemüse & Kokosreis [18.05.2018]

Friday, May 18th, 2018

Wie bei früheren Specials in unserem Betriebsrestaurant wurde auch das dieswöchige Spargel-Special am Freitag leider nicht fortgesetzt. Dennoch gab es heute Gerichte auf der Speisekarte, die etwas aus der sonstigen Alltagsküche hervortraten. Neben dem Caesar Salad – Römersalat mit Hühnerfleisch, Speck und Croutons bei Vitality vor allem das Tandoori vom Seelachs mit Asiagemüse und Kokosreis bei Globetrotter. Daneben verblassten die anderen Angebote wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsoße oder Moo Pad Praw Wan – Schweinefleisch mit Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry an der Asia-Wok-Theke, dem Germknödel mit Vanillesauce bei Tradition der Region oder dem Zusatzangebot in Form von Schweinegeschnetzelten mit Butternudeln. Und da ich ein gutes Curry immer einem Salat vorziehe, griff ich letztlich zum Seelachs-Tandoori.

Coalfish tandoori with asia vegetables &  coconut rice / Tandoori vom Seelachs mit Asiagemüse & Kokosreis

Das Curry selbst machte zwar visuell nicht allzu viel her – vor allem war es mit etwas zu viel Sauce – aber geschmacklich fand ich es dennoch überaus gut gelungen. Die Tandoori-Gewürzmischung gab dem Gericht aus Seelachswürfeln und Asia-Gemüse, vor allem Streifen von Möhren sowie Asia-Pilzen, einen sowohl vollmundiges als auch schön scharfes Aroma. Und ich spreche nicht nur von einer massenkompatblen Schärfe, wie sie viele Gerichte hier in diesem Betriebsrestaurant besitzen, sondern von etwas deutlich stärkeren. Ein sehr leckeres Curry, zu dem natürlich Basmati-Reis als Sättigungsbeilage gehörte. Von Kokos schmeckte ich daran zwar nichts, aber ich will nicht ausschließen dass das Tandoori-Aroma dieses einfach übertünchte, denn ich vermischte Reis und Curry vor dem Verzehr. Kein Hingucker, dieses Seelachs-Tandoori, aber trotzdem sehr schmackhaft. Ich war zumindest zufrieden.
Den Kampf um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala fochten heute das Tandoori vom Seelachs und der Caesar Salad in einem engen Kopf an Kopf Rennen aus. Mit einem hauchdünnen Vorsprung gewann aber letztlich das Fischcurry. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten aus dem Sonderangebot auf Platz vier und dem Germknödel knapp dahinter auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Tandoori vom Seelachs: ++
Kokosreis: ++

Hähnchen Biryani [24.04.2018]

Monday, April 23rd, 2018

Leider sah die im Wortlaut recht gut klingende Schupfnudelpfanne mit Kohl, Kartoffeln und Apfelwürfel, die heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde, dann doch nicht ganz so gut aus – viel mehr schienen einige der Schupfnudeln regelrecht angebrannt. Das war also nichts für mich. Besser sah es da mit dem Frühlingssalat mit gebackenem Camembert, Preiselbeeren und Ciabattascheibe bei Tradition der Region aus, der aber wiederum vom Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit gebackenem Hähnchen, Mandeln, Cashewkerne und Kokosraspeln im Abschnitt Globetrotter getoppt wurde. Von den Asia-Thai-Gerichten hätte mich am ehsten das Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce angesprochen, während das Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce mich gar nicht reizte. Aber wenn es schon mal Biryani gibt, sehe ich keinen Grund irgendwo anders zuzugreifen.

Chicken Biryani

Leider hatte ich dabei vergessen, dass die Biryanis hier im Betriebsrestaurant leider immer auch ein wenig ein Glücksspiel sind: Mal sind sie überaus gut gelungen, manchmal eben nicht. Und heute schien leider wieder mal eher zweiteres zuzutreffen. Die dieses Mal angenehm groß geratenen Hähnchenteile ließen das auf den ersten Blick nicht vermuten und auch am mir Cashewkernen und Kokos versetzten Reis lag es nicht, aber die grüne Sauce war dieses Mal leider etwas versalzen. Zum Glück nicht so stark dass es ungenießbar wurde, aber doch merklich, was den Genuss deutlich minderte. Immerhin diente die Sauce in diesem Gericht als Bindeglied zwischen Fleisch und Sättigungsbeilage – zumindest bei der Biryani-Interpretation unseres Betriebsrestaurants. Beim richtigen Inder, dazu siehe man hier oder hier wird dieses Gericht normalerweise ganz ohne Sauce serviert. Wie dem auch sei, die heutige Sauce war zwar pikant und leicht fruchtig, aber eben auch etwas versalzen. War ok, aber bei Weitem nicht perfekt.
Dennoch erfreute sich das Biryani heute auch bei der Allgemeinheit der Gäste großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klar ersichtlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Camembert auf Platz zwei war ihm aber eng auf den Fersen und auch der Abstand zu den drittplatzierten Asia-Gerichten war nur gering. Die Schupfnudelpfanne mit ihren wohl eher ungewollten Röstaromen landete schließlich verdient auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: +/-
Reis mit Cashew & Kokos: ++

Mongolisches Rindfleisch im Slow Cooker – das Rezept

Saturday, April 21st, 2018

Dieses Wochenende kam ich nun endlich dazu, wieder einmal für mich selbst zu kochen. Und für diese Gelegenheit hatte ich mir etwas ganz besonderes herausgesucht: Mongolisches Rindfleisch, das ich in meinem Slow Cooker zubereiten wollte – gefunden hatte ich das Rezept bei The chunky chef. Zugegebenermaßen ist es ein sehr einfaches Rezept und ob es wirklich original mongolisch ist, sei auch mal so dahin gestellt, aber das Ergebnis war ein überaus schmackhaftes Rinfleisch-Curry, das mir sehr gut gemundet hat. Das letzte Mal hatte ich vor 12 Jahren mongolisch gegessen, damal im Garden of Tranquility in San Francisco. Geschmacklich kam mein mongolisches Rindfleisch hier zumindest ran. Doch damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich natürlich in der gewohnten Form vorstellen werde.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

650g Rindfleisch zum schmoren
(Eigentlich wollte ich Flankensteak nehmen wie um ursprünglichen Rezept vorgeschlagen, doch das hatte ich nirgendwo bekommen, daher griff ich auf Roastbeef zurück)
01 - Zutat Roastbeef / Ingredient roast beef

100g Maisstärke
02 - Zutat Maisstärke / Ingredient corn starch

2-3 Möhren
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

3-4 Knoblauchzehen
04 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

1 1/2 Daumen großes Stück Ingwer (Sollte gerieben etwa 2 Teelöffel ergeben)
05 - Zutat frischer Ingwer / Ingredient fresh ginger

150ml helle Sojasauce
07 - Zutat helle Sojasauce / Ingredient light soy sauce

100g brauner Zucker
06 - Zutat brauner Zucker / ingredient brown sugar

2-3 Esslöffel Srirache-Sauce
08 - Zutat Sriracha-Sauce / Ingredient sriracha sauce

180-200g Basmati-Reis
09 - Zutat Basmati-Reis / Ingredient basmati rice

sowie evtl. etwas Frühlingszwiebeln und Sesam zum garnieren
und bei Bedarf etwas Butter zum verfeinern des Reis

Beginnen wir damit, die Möhren zu schälen
10 - Möhren schälen / Peel carrots

und sie in Stifte zu schneiden.
11 - Möhren in Stifte schneiden / Cut carrots into strips

Anschließend waschen wir das Roastbeef, tupfen es trocken und schneiden es in kurze, etwas breitere Streifen,
12 - Roastbeef in Streifen schneiden / Cut beef in stripes

die wir in einen Gefrierbeutel legen, die Maisstärke dazu geben
13 - Fleisch & Maisstärke in Beutel geben / Put beef & cornstarch in bag

und alles dann bei verschlossenen Beutel gründlich durchschütteln, so dass alle Fleischstücke rundherum mit der Maisstärke benetzt sind.
14 - Beutel kräftig schütteln / Shake bag well

Außerdem schälen wir den Ingwer,
15 - Ingwer schälen / Peel ginger

zerreiben ihn
16 - Ingwer reiben / Grate ginger

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen.
17 - Knoblauch schälen / Peel garlic

Nun geben wir die Sojasauce und ca. 100ml Wasser in unseren Slow Cooker,
18 - Sojasauce & Wasser in Slow Cooker geben / Put soy sauce & water in slow cooker

addieren den geriebenen Ingwer,
19 - Ingwer hinzufügen / Add ginger

geben den braunen Zucker hinzu,
20 - Zucker addieren / Add sugar

schreddern die Knoblauchzehen hinein – wer keinen Knoblauch-Zerkleinerer wie ich meinen Garlic Master besitzt, kann sie auch vorher manuell zerschneiden –
21 - Knoblauch dazu schreddern / Mince garlic

fügen noch zwei bis drei Esslöffel Sriracha-Sauce dazu
22 - Sriracha-Sauce hinzufügen / Add sriracha sauce

und verrühren alles gründlich miteinander.
23 - Gründlich verrühren / Stir well

In diese Mischung geben wir zuerst die panierten Rindfleisch-Streifen,
24 - Rindfleisch dazu geben / Add beef

addieren die in Stifte zerkleinerten Möhren,
25 - Möhrenstifte addieren / Add carrots

vermischen alles gründlich miteinander, so dass alles mit der Sauce bedeckt ist
26 - Vermischen / Mix

und lassen es dann geschlossen auf HIGH für 2 1/2 – 3 Stunden garen
27 - Geschlossen schmoren / Braise closed

wobei wir es hin und wieder natürlich auch mal umrühren – obwohl die Gefahr dass etwas anbrennt beim Slow Cooker eher gering ist.
28 - Zwischendurch umrühren / Stir in between

Etwa eine Viertelstunde bevor unser mongolisches Rindfleisch fertig gegart ist, setzten wir einen Topf mit 360 – 400 ml Wasser (je nach verwendeter Reismenge – es gilt doppelte Menge Wasser wie Reis) auf, bringen dieses zum kochen,
29 - Wasser in Topf erhitzen / Heat up water in pot

salzen das kochende Wasser mit einem Teelöffel Salz
30 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann den Reis hinein, um ihn gemäß Packungsbeschreibung geschlossen und auf niedriger Flamme gar ziehen zu lassen. Bei Basamati dauert das in der Regel sieben bis acht Minuten.
31 - Reis kochen / Cook rice

Wer mag, kann den fertig gekochten Reis nach dem Auflockern mit einer Gabel noch mit einem Stück Butter verfeinern, indem man sie man unter Verwendung der Resthitze der Platte im heißen Reis zergehen lässt und mit ihm verrührt.
32 - Gekochten Reis mit Butter verfeinern / Refine cooked rice with butter

Anschließend können wir den Reis gemeinsam mit dem Rindfleisch servieren, wobei wir das Rindfleisch am besten noch mit etwas Sesam und einigen Ringen Frühlingszwiebeln garnieren.
33 - Mongolian beef / Mongolisches Rindfleisch - Served / Serviert

Wie es beim schonenden schmoren im Slow Cooker nicht anders erwartet, war das Rindfleisch wunderbar mürbe und zart geworden, wobei es beim Verzehr regelrecht auf der Zunge zerfiel. Dabei hatte es neben seinem Eigengeschmack auch viel von der pikanten, aber auch süßlichen Sauce angenommen. Erinnerte stark an die Beschreibung des Gerichtes, dass ich damals im einleitend erwähnten mongolischen Restaurant in San Francisco verzehrt hatte, also ließe sich die These es handele sich um ein mongolisches Gericht auch durchaus aufrecht erhalten. Vielleicht hätte ich noch eine in Halbringe geschnittene Gemüsezwiebel hinzu geben können, außerdem würde ich beim nächsten Mal die Möhren erst etwas später unterheben, damit sie nicht ganz so weich gekocht werden, aber prinzipiell durfte ich mit Genugtuung feststellen, dass mein erstes mongolisches Gericht wirklich gut gelungen war. Außerdem wäre noch zu überlegen, den zum garnieren verwendeten Sesam vorher noch etwas ohne Öl in einer Pfanne anzurösten, damit sein Aroma noch deutlicher zur Geltung kommt – aber das ist dann wirklich schon der Feinschliff.

34 - Mongolian beef / Mongolisches Rindfleisch - Seitenansicht

Wie meine Recherche außerdem ergeben hat, isst man in der Mongolei eher fettreich und mit viel Fleisch und wenig Gemüse – das Land ist eben kein typischer Agrarstaat, sondern eher die Heimat von Nomaden, die mit und von ihren Tieren leben. Verbreitet sind was Gemüse angeht vor allem Zwiebeln, Möhren und Kohl, der sich auch über den Winter gut lagern lässt. Außerdem gibt es viele verschiedene Käsesorten und sogar alkoholische Getränke wie Airag (auch Kumys genannt) aus vergorener Stutenmilch. Das hier vorgestellte Rezept ist also vielleicht doch gar nicht so unauthentisch, was die mongolische Herkunft angeht – auch wenn man in einer Jurte mitten in der mongolischen Steppe bestimmt keine Zeit mit einem Slow Cooker vergeuden würde. Das Rezept ist aus meiner Sicht aber auf jeden Fall empfehlenswert und schmeckt mit Sicherheit auch mit Lamm, Pferd, Kamel oder dem in der Mongolei ebenfalls sehr beliebten Murmeltier sehr gut. Für den westlichen Magen sollte Rind oder vielleicht noch Lamm aber erst einmal ausreichen, um einen Erstkontakt mit der mongolischen Küche herzustellen.

Guten Appetit

Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis [17.04.2018]

Tuesday, April 17th, 2018

Zwar hatte man heute als Zusatzangebot ein Chili con Carne mit Baguette mit in den Speiseplan aufgenommen, doch bereits der Blick auf das Foto auf dem großen Bildschirm am Kantineneingang verriert, dass es sich hier um eine ziemlich dünne, eher suppenartige Zubereitung handelte. Nichts für mich, zumal man mit Griechischen Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter eine gute Alternative bot. Zwar nahm ich auch die Kartoffelgnocchi mit grünem und weißen Spargel in Bärlauch-Tomatensauce bei Vitality, das Schweinegeschnetzeltes “Zürcher Art” mit Rösti bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratenes Thaigemüse in Massamansauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce kurz in Augenschein, blieb aber letztlich bei meiner Entscheidung für die Bifteki. Zumal man heute mal passenderweise dazu auch frischen Krautsalat an der Salattheke anbot, der mein griechisches Mittagsmahl daher ergänzte.

Greek bifteki with tzatziki, fresh onions & tomato rice / Griechische Bifteki mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Djuvecreis

Der Reis mit seiner leichten Tomatennote war schon mal ganz gut gelungen, auch wenn mir für einen “echten” Djuvecreis die Zugabe von Erbsen oder Paprika fehlte. Als Sättigungsbeilage eigenete er sich aber dennoch allemal. Dazu die genau abgezählten drei lockeren und saftigen, mit Feta versetzten Rindfleischfrikadellen, den Bifteki, die man wunderbar mit den frischen Zwiebeln und dem fast knoblauchfreien, dafür aber mit Kräutern versetzten Tzatziki verzehren konnte. Der leicht säuerliche, knackige Krautsalat rundete das Gericht schließlich überaus gelungen ab. Ein Klassiker unseres Betriebsrestaurants, der heute nur mittelmäßige, aber akzeptable Qualität erreichte.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute großer Beliebtheit und konnten sich mit einem kleinen, aber klar erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Das Chili con Carne war ihnen aber eng auf den Fersen und belegte somit, allerdings wiederum nur mit geringem Vorsprung vor den Asia-Gerichten, den zweiten Platz. Die Wok-Speisen folgen somit auf Platz drei, die Schweinegeschnetzelte auf dem vierten Platz und die Gnocchi knapp dahinter auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:

Hähnchenbrust in Tikka Massala Sauce & Basmatireis [16.04.2078]

Monday, April 16th, 2018

Die Spätzle-Gemüsepfanne mit Thymiansauce, die man am heutigen Montag im Abschnitt Vitality anbot klang auf dem Papier zwar ganz gut, stellte sich aber letztlich als eine eher lieblose Zusammenstellung mit TK-Gemüse heraus, was mich weniger reizte. Daher überlegte ich kurz, ob ich nicht dem Tiroler Geröst´l mit Bratensauce und Spiegelei aus der Sektion Tradition der Region eine Chance geben sollte, das heute etwas besser aussah als beim letzten oder vorletzen Mal, wo es ja vernichtende Kritiken erhalten hatte. Doch da mit der Gebratenen Hähnchenbrust in Tikka Masalasauce und Basmatireis bei Globetrotter noch eine gute und verlockende Alternative gab, ging ich das Risiko nicht ein. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingröllchen oder Schweinefleisch gebraten in Austersauce und Thaigemüse erweckten heute kein weiteres Interesse bei mir.

Chicken Tikka Massala & Basmati

Das angenehm groß geratene Hähnchenbrustfilet erwies sich entgegen meiner Befürchtung glücklicherweise als nur leicht trocken, was jedoch durch die angenehm fruchtige und leicht pikante Massala-Sauce auch ohne Probleme ausgeglichen wurde. Dazu noch die kleine, aber vollkommen ausreichende Portion Basmatireises als Sättigungsbeilage und fertig war ein einfaches, aber überaus schmackhaftes exotisches Mittagsmahl. Ich bereute meine Entscheidung dafür auf jeden Fall nicht.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich die Hähnchenbrust heute äußerst großer Beliebtheit, so dass dieses Gericht mit kleinem aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Algemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf dem zweiten Platz sah ich, ganz unerwartet, das Tiroler Geröst’l, das heute scheinbar tatsächlich zumindest etwas besser als die vorherigen Versionen gewesen zu sein schien. Aber die somit drittplatzierten Asia-Gerichte waren ihm eng auf den Fersen. Den vierten Platz belegte schließlich die Spätzle-Gemüsepfanne.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Tikka-Massala-Sauce: ++
Basmatireis: ++