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Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen [16.01.2019]

Wednesday, January 16th, 2019

Da ich nach meinem Alfredo Nudelauflauf vom Wochenende aktuell keine große Lust auf noch mehr Nudeln hatte, ließ ich die Mac & Cheese – Gebratene Makkaroni mit Speck und Röstzwiebeln in würziger Cheddarsauce aus dem Abschnitt Globetrotter heute mal außen vor. Einen kurzen Moment liebäugelte ich mit der Gebackenen Ente mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce, die heute neben Gebratenem Gemüse mit Pok Choi und Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, dann aber schwenkte ich doch auf die Spanische Paella mit Seelachswürfeln und Hähnchen um, die man bei Vitality anbot. Mir war zwar bewusst dass man hier nicht gerade eine originalgetreue Paella machte, aber sie sah mit ihren Hähnchen-Ananas-Spießen heute gar nicht mal so schlecht aus und ich hatte irgendwie Lust auf Reis. Die Rahmschwammerl mit hausgemachtem Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region nahm ich daher gar nicht in die nähere Auswahl.

Spanish paella with coalfish dices & chicken / Spanische Paella mit Seelachswürfeln & Hähnchen

Ganz wie ich es erwartet hatte, war die Paella was die Würzung anging tatsächlich nicht sonderlich aufregend. Die Mischung aus Reis, Erbsen, Möhren, grünen Bohnen und etwas Spargel war außerdem mit zahlreichen gewürfelten Fischfilet-Stücken, wahrscheinlich Seelachs, sowie einer einzigen einsamen Garnele versetzt. Ansonsten fand ich keinerlei Meeresfrüchte darin. Und der Reis war wohleher mit Kurkuma gelb gefärbt, denn von Safran schmeckte ich nichts. Hinzu kamen die drei kleinen Spieße, die jeweils mit zwei Hähnchenbrustwürfeln und einem Stück Ananas bestückt und anschließend mit einer Art BBQ-Sauce bestrichen waren. Der Saft aus der beiliegenden Zitronenecke gab der Paella aber zusätzlich noch eine südliche Geschmacksnote. Aber ich hatte, wie bereites erwähnt, auch keine Meisterpaella erwartet, daher war ich trotzdem mit meiner Entscheidung zufrieden.
Der größte Teil der übrigen Besucher hatte heute natürlich bei den Mac & Cheese zugeschlagen, die man übrigens noch mit reichlich Röstzwiebeln garniert hatte, die einen deutlich bemerkbares Aroma ausströmten, somit verdient dieses Gericht us-amerikanischen Ursprungs ohne Zweifel den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, was sie eindeutig der sehr beliebten Ente zu verdanken hatte. Um Platz drei wiederum lieferten sich Paella und Rahmschwemmerl mit Semmelknödel ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und es fiel mir schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Letztlich würde ich aber sagen, dass ich ein bis zwei mehr Teller mit Paella gesehen hatte, daher landete der Semmelknödel mit einem hauchdünnen Rückstand auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: +

Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [29.11.2018]

Thursday, November 29th, 2018

Für den heutigen Donnerstag fanden sich mal wieder zwei Gerichte auf der Speisekarte, die mein näheres Interesse weckten. Zum einen die altbewährten Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis bei Globetrotter, zum anderen ein Hirschgulasch mit Preisselbeeren und Spätzle bei Tradition der Region. Das Pikantes Kichererbsencurry mit Reis bei Vitality wäre außerdem noch eine leichte, fleischlose Alternative gewesen. Selbst mit dem Gebratenen Hühnerfleisch mit Gemüse in Massaman- Currysauce, das gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, hätte ich wahrscheinlich gut leben können, aber Bifteki und Hirschgulasch blieben meine Favoriten. Und obwohl der Hirschgulasch mit Sicherheit die kulinarisch hochwertigere Alternative gewesen wäre, fiel meine Wahl schließlich doch auf die Bifteki. Spätzle hatte ich erst am Montag gehabt, mir lag der Appetit mehr nach Reis. ūüėČ

Bifteki with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Beim servieren hatte sich die Thekenkraft heute leider keine besondere Mühe gegeben, das ganze hatte eher an die Essenausgabe an einer Gulaschkanone bei der Bundeswehr erinnert ;-), aber was sich da auf dem Teller fand war geschmacklich mehr als nur akzeptabel. Vor allem der Tomaten- bzw. Djuvec-Reis war meiner Meinung nach heute besonders gut gelungen. Nicht nur dass er eine angenehm fruchtige Note besaß und mit reichlich Gemüse wie Paprika und Erbsen versehen war, auch die Konsistenz erwies sich heute als überaus cremig. Dazu gab es genau drei mit etwas Feta versetzte Rindfleischfikadellen, die Bifteki, die von ihrer Beschaffenheit ebenfalls angenehm locker, dabei aber gut und gehaltvoll gewürzt waren. Eine großzügige Portion eines ein wenig dünn, aber gut geratenen Tzatzikis sowie knackige frische rohe Zwiebeln rundeten das Gericht schließlich sehr gelungen ab.
Bei meinem üblichen Rundblick über die Tabletts der anderen Gäste kristallisierte sich auch schnell heraus, dass sich die Bifteki heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte un erst auf dem dritten Platz den Hirschgulasch. das Kichererbsencurry folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: +
Tomatenreis: ++

Griechischer Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [10.09.2018]

Monday, September 10th, 2018

Zwar bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants auch am heutigen Montag wieder viele alte Bekannte, aber zwei davon waren es dennoch wert in die nähere Auswahl genommen zu werden. Hätte ich nicht großes Verlangen nach einem Gericht mit Fleisch verspürt wären es sogar drei gewesen, denn die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln aus dem Abschnitt Vitality sah zumindest auf dem Foto, dass wir auf dem großen Bildschirm am Eingang betrachten konnten, auch sehr verlockend aus. So aber kamen nur das Griechische Gyros mit frischen Zwiebeln, dazu Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter sowie die Nürnberger Rostbratwürstchen auf Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree in die nähere Auswahl. Auf Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Thaicurry verspürte ich heute weniger Appetit. Wahrscheinlich war es eine Mischung aus den Tatsachen, dass ich zum einen bereits am Wochenende mit meinem Rosenkohl-Kartoffel-Auflauf mit Curry-Hähnchen viel Kartoffeln zu mir genommen hatte und dass ich Gyros einen My lieber mag als Nürnberger Rostbratwürstchen, die mich dazu bewog heute der griechischen Küche den Vorzug zu geben. Leider gab es dazu keinen (Weiß-)Krautsalat im Angebot der Salattheke, obwohl der ja eigentlich am besten dazu gepasst hätte. Aber etwas Rotkohlsalat tat es zur Not auch – besser als gar keine Gemüsebeilage.

Greek style gyros with fresh onion, tzatziki & tomato rice / Gyros "Griechische Art" mit frischen Zwiebel, Tzatziki & Djuvecreis

Der Djuvec-Reis war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen mit seiner leichten Geschmacksnote von Tomate und seiner Beigabe von Erbsen, Möhren und Paprika – allerdings trotz einer großzügigen Portion in so geringer Menge, dass man hier nicht von einer Gemüsebeilage sprechen kann. Ebenso wenig die kleinen Salatgurkenstreifen, die sich in dem wie üblich sehr knoblaucharmen Tztatziki, aber schmackhaften fanden. Zählte man noch die knackig frischen Zwiebelringe, die sich jeder nach eigenem Gutdünken aufladen konnte noch dazu, kommt vielleicht letztlich eine kleine Gemüsebeilage zusammen. Aber auf das kleine Schälchen knackigen eingelegten Rotkohlsalat, dieses Mal leider ohne Apfelstückchen, wollte ich dennoch nicht ganz verzichten. Einzig an der wichtigsten Komponente, dem griechischen Gyros vom Schwein, musste ich eine kleine Diskrepanz feststellen, denn in der Würze war ein kleiner Deut zu viel Pfeffer verwendet worden – leider nicht das erste Mal. Aber es war dennoch genießbar und nur wenig von seiner würztechnischen Ideallinie entfernt. Insgesamt war ich mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Gyros und Rostbratwürstchen heute eine enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war letztlich der Meinung dass, unter Einbeziehung der Tabletts in den Rückgabewagen, die Rostbratwürstchen knapp das Rennen gewannen und das Gyros somit auf einen guten zweiten Platz verwiesen. Verdient will ich nicht sagen, denn von dem Ausrutscher mit dem Pfeffer konnte ja niemand etwas wissen. Auf dem dritten Platz folgten schließlich Asia-Gerichte und Platz vier belegte die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Djuvecreis: ++
Rotkohlsalat: ++

Hähnchen Biryani [22.08.2018]

Wednesday, August 22nd, 2018

Am heutigen Mittwoch brauchte ich nicht lange zu überlegen, bei welchem der Tagesangebote unseres Betriebsrestaurants ich zugreifen sollte, denn es stand mal wieder ein Hähnchen Biryani – Gebratener Basmatireis mit Mandeln, Cashewkernen und Kokosflocken, dazu gebackenes Hähnchen im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte und ich bin nun mal ein großer Fan dieses Biryanis. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass man bei Vitality eine Gebratene Forelle auf Balkanart mit Rosmarinkartoffeln anbot, bei Tradition der Region ein Frischer Sommersalat mit kleinem gebratenem Rinderlendensteak und Kräuterbutter lockte – der übrigens wirklich sehr verlockend aussah – und in den Woks an der Asia-Theke Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse und grüner Kokosmilchsauce vor sich hin bruzzelten.

Chicken Biryani

Leider hatte ich das Pech, dieses Mal nur die Reste der aktuellen Ladung an Hähnchenteilen zu bekommen, weswegen diese leider etwas Kleinteiliger waren als ich es mag. Das Alleine wäre keine große Sache gewesen, aber zusätzlich erwiesen sie sich heute auch als etwas trockener als sonst, weswegen ich um einen kleinen Punktabzug hier leider nicht herum komme. Aber am Reis gab es mal wieder absolut nichts auszusetzen – mit seinen Gewürzen, den Kokosflocken und den Nüssen darin erwies er sich als überaus lecker. Und auch die Sauce, obwohl heute weniger grün als bei früheren Biryanis wie hier oder hier, kombinierte wie üblich eine leicht pikante mit einer fruchtigen Note und passte wunderbar zu Reis und Hähnchen. Und insgesamt auch nicht zu schwer – also genau das richtige für einen heißen Sommertag wie heute.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute mal wieder sehr durchwachsen, ich meine aber dennoch sagen zu können dass das Biryani auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Aber der Sommersalat mit seinen saftigen Rinderlendensteaks war ihm eng auf den Fersen und landete auf einem guten zweiten Platz. Die Asia-Gerichte folgten schließlich auf Platz drei und knapp dahinter folgte schließlich die Forelle auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: +
Reis: ++
Sauce: ++

Hühnerbrust mit Champignon-Spargelsoße [13.08.2018]

Monday, August 13th, 2018

Die Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus dem Abschnitt Globetrotter der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants klangen zwar gut und sahen auch ganz passabel aus, aber nach all den Nudeln meines Spirelli-Topf vom Wochenende war mir heute nicht so sehr nach Pasta. Kurz überlegte ich ob ich bei den Gebackene Frühlingsrollen oder dem Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce von der Asia-Wok-Theke zugreifen sollte, denn die Gemüse-Schupfnudelpfanne mit Kräutersoße bei Vitality sah mir trotz der Sauce etwas trocken aus, dann aber entschied ich mich doch für die Gebratene Hühnerbrust mit Champignon-Spargelsoße und Reis aus der Sektion Tradition der Region.

Fried chicken breast with mushroom asparagus sauce & rice / Gebratene Hühnerbrust mit Champignon-Spargelsoße & Reis

Klang zwar ganz schmackhaft, erwies sich aber nach den ersten paar Bissen bereits als wirklich langweiliges Gericht. Offensichtlich hatte man in der geschmacksneutralen Kräutersauce, die man übrigens scheinbar auch für die Schupfnudeln verwendet hatte, ein paar Dosen-Champignons gekocht und dazu eine angebratene, kaum gewürzte Hähnchenbrust und etwas weißen Reis gereicht. Die Sauce hätte es geschmacklich noch raushauen können, aber sie verfügte kaum über Eigengeschmack, so dass das Gericht zwar als Essbar und sättigend, aber was den Erlebnisfaktor beim Verzehr angeht als absolute Nullnummer herausstellte. Da hätte man deutlich mehr draus machen können.
So war es auch nicht verwunderlich, dass natürlich die Spaghetti Bolognese heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnten. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur knapp vor der Hähnchenbrust auf dem dritten Platz lagen. Die übrigens tatsächlich etwas trockene – wie mir ein Kollege bestätigte – Schupfnudelpfanne folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Kräuterauce mit Spargel und Champignons: + (0)
Reis: ++