Gaeng Massaman Moo [06.06.2011]

Die westliche Küche bot zwar mit Mexikanische Chili-Linsen mit Reis bei Vitality, Geflügelgeschnetzeltes in Champignonrahm mit Knöpfle bei Tradition der Region und schließlich Griechischem Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki in allen Sektionen durchaus interessante Gericht, doch irgendwie war mir heute nach etwas Asiatischem. Und mit Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asiat-Thai-Gemüse nach Namaing-Art oder Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry fanden sich auch dort einige interessante Angebote. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Schweinefleischgericht, zu dem ich mir wie üblich noch eine Schale Reis nahm.

Gaeng Massaman Moo

Ich meine heraus geschmeckt zu haben, dass das Schweinefleisch wohl vor dem Braten etwas mariniert worden ist – zumindest erschienen sie mir angenehm zart und würzig. Gemeinsam mit der bunten Gemüsezusammenstellung, in der ich Zucchini, Kohl, Paprika, Möhren und einige wenige Stücke Kartoffeln und der würzigen Sauce sowie dem Klebereis mal wieder eine sehr gelungene Zusammenstellung. Ich war sehr zufrieden – eine gute Wahl.
Die anderen Gäste des Betriebsrestaurants sprachen aber heute ganz eindeutig am stärksten dem Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki zu, welchem ich somit den ersten Platz im Allgemeinen Beliebtheitsranking zusprechen würde. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt vom Geflügelgeschnetzelten. Auf dem vierten Platz kamen schließlich die Chili-Linsen. Das entsprach auch meinen Erwartungen – ich kenne ja meine Mitesser inzwischen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Massamen Moo: ++
Reis: ++

Pla Pad Ped [01.06.2011]

Mittwoch sollte auch dieses Mal wieder mein wöchentlicher Fisch- oder Meeresfrüchte-Tag werden. Und obwohl mit dem Pochierten Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln bei Vitality ein durchaus interessantes Fischgericht in der regulären Küche auf der Karte stand – etwas ähnliches hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal versucht – sollte ich mich dann doch anders entscheiden. Die Ravioli mit Käsefüllung in Spinat-Käsesauce und das Jägerschnitzel in Pilzrahmsauce mit Knöpfleließ ich aber außen vor. Viel mehr interessierte mich das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke, das dort heute neben Gebratenem Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Also griff ich heute mal bei den Asiatischen Gerichten, das wie üblich mit einer Schale Reis serviert wurde. Etwas ähnliches hatte ich hier, hier und hier bereits probiert gehabt. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Obstsalat von der Dessert-Theke.

Pla Pad Ped

Neben reichlich zarten, gebratenem und grätenfreien Fischfilets fand sich wie üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht. Ich entdeckte Möhren, Zucchini, Chinakohl, Thai-Basilikum, Frühlingszwiebeln und schließlich ganze Ringe von Chilischoten. Und diese waren es wohl auch gewesen, die der dunklen und sowieso leicht herben Sauce die kräftige Schärfe gaben. Einzig am Chinakohl muss ich hier ein wenig rummeckern, denn dieser war meiner Meinung nach etwas zu bissfest und hätte gerne noch etwas länger werden können. Aber das machte wirklich nur einen minimalen Teil des Gesamteindrucks aus, daher lasse ich es nicht negativ in die Endnote einfließen. Am Reis gab es wie üblich aber nichts auszusetzen. Der Nachtisch in Form von Stückchen aus Äpfeln, Birnen, Melone, Weintrauben und Orangen in leicht gesüßtem Saft erwies sich auch als gute Wahl und ergab einen guten Abschluß des heutigen Mittagsmahls.
Bei den anderen Kantinengästen erwies sich heute aber, ganz wie ich es vermutet hatte, das Schnitzel mit Pilzen und Knöpfle, das deutlich vor den Ravioli in Spinat-Sahnesauce den ersten Platz belegten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und knapp danach schließlich der Lachs mit Estragonsauce. Ich war mit meiner Entscheidung aber auf jeden Fall mehr als Zufrieden – ganz unabhängig davon wie die anderen Gäste entschieden hatten.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis:++
Obstsalat: ++

Moo Pad Bai Kraprao [26.05.2011]

Heute wollte ich auch mal der Asia-Thai-Theke meine Gunst zu erweisen. Mit Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven bei Vitality (einem Gericht dass ich hier schon einmal probiert hatte), einem traditionell-regionalen Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel oder einem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone bei Globetrotter bot die reguläre Küche zwar eine interessante Auswahl an Gerichten, aber heute war mir einfach mal nach einem asiatischen Gericht. Das Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten, in Hoi Sin Sauce lag mir zwar irgendwie nicht so, aber die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce und das Moo Pad Bai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai-Basilikum sagten mir da schon eher zu. Und da mir heute eher nach einem etwas pikanteren Gericht war, wählte ich schließlich die das Gericht mit Schweinefleisch. Dazu gab es noch eine Schale Reis, einen Glückskeks und einen Naturjoghurt mit Kirschen von der Gemüsetheke.

Moo Pad Bai Kraprao

Und das Gericht erwies sich wirklich als recht pikant. Gemeinsam mit der wie üblich sehr umfangreichen Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte u.a. Zucchini, asiatische Pilze, Thai Basilikum, Bambusstreifen, Blumenkohl und sogar Kapern – fanden sich auch reichlich zarte Schweinefleischstreifen in dieser Speise. Dabei war alles in einer dunklen, herb-scharfen Sauce angemacht und mit reichlich Gewürzen verfeinert. Wie immer eine sehr gelungene Zusammenstellung, die mich schon alleine mit dem Reis zusammen eigentlich schon gut sättigte. Da wäre der leicht gesüßte Joghurt mit den Kirschen wirklich nicht mehr notwendig gewesen – aber er schadete auch nicht. Auch der Nachtisch erwies sich als sehr schmackhaft und bot einen guten Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
Die Allgemeinheit des Kantinenpublikums griff heute natürlich beim Wiener Schnitzel zu, welches somit ohne jegliche Zweifel auf Platz eins der Belientheitsskala landete . Das dünne geklopfte, riesige Schnitzel mit seiner großen Portion Pommes Frites sah aber auch sehr verlockend aus. Nur was die Kalorien angeht war dies natürlich eine wirkliche “Bombe”. Auf Platz zwei folgten heute dann mal wieder die Asia-Gerichte, auf Platz drei landete heute meiner Meinung nach dann der Gemüsetopf, den ich meinte noch häufiger gesehen zu haben als den Spießbraten, den ich somit auf Platz vier ansiedeln würde. Aber alles natürlich ohne Gewähr – ich kann hier wie immer nur einen Ausschnitt aus der Gesamtverteilung geben.

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Fischfilet in Erdnussauce [06.05.2011]

Heute fand sich im Bereich der regulären Küche meiner Meinung nach nichts, was mich sonderlich ansprach. Der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality, den ich hier und hier sprach visuell nicht so an, der traditionell-regionale Milchreis mit Wildbeerensauce fiel aus da ich ja kein großer Freund von Süßspeisen zu Mittag bin und der Gebackene Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip sah mit vom Salat her nicht so toll aus. Also wandte ich mich mal wieder der Asia-Ecke zu, wo ich neben Gebackene Ananas und Banane heute auch Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süßer Chilisauce auch noch Gebackenes Fischfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnusssauce auf der Karte stand. Und dieses Fischgericht erschien mir in Kombination mit Reis eine gute Wahl zu sein. Also schlug ich hier zu.

Fischfilet mit Gemüse in Erdnussauce / Fish filet with vegs in peanut sauce

Dank der Tatsache dass der Fisch gerade frisch nachgefüllt worden war, konnte ich ein fast 50:50 zwischen Filet und Gemüse erreichen. Die grätenfreien, paniert gebackenen Fischfilet waren wie üblich angenehm zart, wenn auch von der Portionierung etwas groß geraten wie ich fand. Das schmälerte aber natürlich nicht den guten Geschmack, ich hatte mir ja vorsorglicherweise ein Messer mitgenommen. Zusammen mit dem Gemüse, das heute u.a auch Lauchscheiben, Zucchini, Salat, Kohl, Keimlingen und Frühlingszwiebeln bestand war alles in einer leicht scharfen Erdnuss-Sauce angemacht, in der ich sogar einige kleine Erdnüsse entdeckte. In Kombination mit dem Reis ein sehr schmackhaftes Mittagsgericht wie ich fand, für mich war dies eine gute Wahl gewesen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengästen lag heute recht eindeutig der Fisch mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete so auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte und auf Platz drei – kurioserweise – der Milchreis, der zumindest meines Eindrucks nach noch leicht vor dem Putenbraten lag. Aber das kann auch eine temporäre Verschiebung gewesen sein – ich kann hier natürlich nur einen Ausschnitt der Gesamtbeliebtheit wiedergeben.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++

Gung Pad Prik [04.05.2011]

Zum Mittwoche musste es natürlich wieder etwas aus Meer, Seen und Flüssen für mich sein. Da fielen natürlich das traditionell-regionale Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce, dazu Kartoffelpüree und die Spaghetti mit Gemüsebolognese und geriebenen Parmesan bei Globetrotter natürlich flach. Ebenso kam das Tagesangebot in Form einer Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree – wohl Reste von dem Gericht das ich am Montag verzehrt hatte – nicht in Frage. Das Seelachsfile im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis aus der Sektion Vitality wiederum zog ich durchaus in Betracht. Immerhin hatte ich ein derartiges Gericht ja hier, hier und hier, hier und hier schon probiert und durchgehend für gut befunden. Dann entdeckte ich aber an der Thai-Asia-Ecke neben Khao Pad – Thailändischer gebratener Reis mit Ei, frischem Gemüse in leichter Soja Sauce heute auch Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce – das erschien mir recht verlockend und erfüllte meine Anforderungen, also entschied ich mich zum heutigen Mittwoch mal wieder an der Theke mit dem Wok-Gerichten zuzugreifen. Dazu gab es wir üblich eine Schale Reis mit einem Löffel süß-scharfer Chilisauce.

Gung Pad Prik

Die zusätzliche süß-scharfe Chili-Garnitur auf dem Reis hätte ich mir heute aber auch sparen können, denn die dunkle, herb-scharfe Chilisauce erwies sich heute wirklich als sehr scharf geraten. Daran waren natürlich auch die in Scheiben geschnittenen roten Chilis darin nicht ganz unschuldig. Natürlich war ein großer Bestandteil auch wieder eine bunte Gemüseauswahl, in der ich dieses Mal neben Paprika und Möhren auch Frühlingszwiebeln auch Keimlinge, Salat, Mu-Err-Pilze, Blumenkohl und Brokkoli entdeckte – wobei der Blumenkohl meiner Meinung nach etwas sehr großzügig geschnitten waren. Dazu gab es natürlich die gebratenen Garnelen, von denen ich zwar die Panzerreste von den Schwanzenden entfernen, aber die Garnelen selbst erwiesen sich dabei wie üblich als sehr knackig und lecker. Mal wieder ein sehr gelungenes Mittagsgericht aus der Asia-Ecke muß ich sagen. Im Nachhinein gesehen muss ich hier übrigens feststellen, dass dies Gericht ein klein wenig dem Seehecht- & Garnelen-Gericht vom letzten Freitag ähnelte. Allerdings war die Sauce etwas schärfer geraten.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber heute recht eindeutig das Fleischpflanzerl am höchsten in der Gunst und landete recht eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Bratwurstschnecke, dann dem Seelachsfilet und schließlich der Gemüsebolognese – wobei die Platzierung auf den hinteren beiden Plätzen sehr knapp lag. Also keine wirklichen Überraschungen hier. Ich muss aber zugeben dass ich auf Nudeln durchaus auch mal wieder Lust hätte – vielleicht ergibt sich da morgen ja eine Chance.

Mein Asbchlußurteil:
Gung Pad Prik: ++
Reis: ++