Nua Pad Prik [12.04.2011]

Mein erster Gedanke war es heute eigentlich bei der Gebratene Hähnchenbrust auf Currygemüse und Reis aus dem Bereich Globetrotter zuzuschlagen. Die Farfalle al peperoni bei Vitality klangen zwar auch nicht schlecht, aber irgendwie war mir nicht ein zweites Mal in Folge nach einem vegetarischen Gericht. Das traditionell-regionale Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites & Zitrone klang zwar gut, war mir aber eindeutig zu kalorienreich. Aber auch an der Asia-Theke gab es einige verlockende Angebote. Neben Taohoo Tod – Tofu gebacken mit Bratgemüse mit Koriandersoße und Ente mit gebratenem Gemüse in süß-saurer Sauce entdeckte ich dort heute auch Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüs ein Chilisauce. Klang alles drei nicht übel, die endgültige Entscheidung für das Rindfleischgericht fiel schließlich zum einen weil dieser Wok gerade frisch aufgefüllt worden war und zum anderen weil die kleinen Chilischeibchen zwischen dem Gemüse eine angenehme Schärfe versprach. Dazu gab es wie üblich eine Schale Reis, einen Löffel süß-scharfer Chilisauce und einen Glückskeks.

Nua Pad Prik

Neben reichlich zarten RIndfleischstreifen in einer dunkelen, herben und tatsächlich pikant-scharfen Sauce fand sich wie bei den hiesigen Asia-Angeboten üblich eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten in meiner Schale. Ixh entdeckte vor allem halbierte Zucchinischeiben, Möhren, Blumenkohl, Paprika in grün und rot, Kohl, Salat, Sprossen, Frühlingszwiebeln, Schoten und natürlich bereits oben genannte Scheiben von roten Chilischoten. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl und gemeinsam mit Reis erwies sich das Gericht auch als angenehm sättigend. Bei den Asia-Gerichten kann man eben selten was falsch machen.
Dass die Mehrheit der Kantinenbesucher heute natürlich dem Schnitzel Wiener Art zusprachen brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgte dann die Hähnchenbrust, knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Und auch die Farfalle hatten für ein Gericht ohne Fleisch einen recht breiten Zuspruch, der aber letztlich dann doch nur für einen verdienten vierten Platz reichte.

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Prik: ++
Reis: ++

Pad Pla Muek [06.04.2011]

Sowohl die Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei den traditionell-regionalen Gerichten (welche ich übrigens hier schon einmal versucht hatte) als auch das Piccate Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce bei Globetrotter klangen zwar verlockend, aber wie üblich wollte ich auch diesen Mittwoch wie üblich wieder einmal etwas mit Fisch oder irgendwelche Meeresfrüchten zu mir nehmen. Und dazu standen gleich zwei Gerichte zur Auswahl: Zum einen das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Boullionkartoffeln bei Vitality welches ich hier schon mal versucht hatte und zum anderen das Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischen Gemüsen und Pilzen in Fischsauce, das neben Bamit Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüsen in Spezialsauce in der Asia-Ecke angeboten wurde. Da ich diese Woche auch noch nichts Asiatisches hatte, entschied ich mich dazu heute zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen und bei dem Tintenfisch zuzuschlagen. Wie bei den Asia-Thai-Gerichten üblich gab es dazu eine Schale Reis, die ich mir individuell mit etwas süß-scharfer Sauce garnierte sowie einen kostenlosen Glückskeks. Ein ähnliches Gericht hatte ich hier schon einmal auf meinem Tablett gehabt.

Pad Pia Muek

Was das Gemüse anging erwies sich das Gericht auch heute mal wieder als sehr üppig und bunt bestückt. Ich entdeckte neben den bereits in der Speisenbeschreibung erwähnten Mu-Err-Pilzen Blumenkohl, Karotten, Stangensellerie, Keimlinge, Salat, Kohl, Paprika und Frühlingszwiebeln. Aber auch was den Tintenfisch anging konnte ich was die Menge anging absolut nicht meckern. Die tannenzapfenartig geschnittenen Stücke waren zwar etwas al dente, aber das mit so etwas muss man bei Knochenlosen Tieren die den Tintenfischen, deren Körper wohl größtenteils aus Muskeln besteht rechnen. Ich fand alles zusammen in der leicht pikanten Fischsauce auf jeden Fall mal wieder sehr gelungen. Und auch am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
Bei den anderen Kantinengästen stand heute aber recht eindeutig das Piccata Milanese am höchsten in der Gunst und belegte so recht eindeutig den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten meines Eindrucks nach aber schon die Asia-Gerichte. Auf den dritten Platz würde ich heute mit knappen Vorsprung die Käsespätzle sehen, die zumindest was meinem Eindruck angeht den Barsch noch knapp überrundete.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Muek: ++
Reis: ++

Orientalischer Reis-Linsen-Eintopf [21.03.2011]

Obwohl auch die Asia-Ecke heute mit einigen verlockenden Gerichten wie Pad Pak Ruam Mit – Gebratenes frisches Gemüse in Austernsauce oder Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry aufwartete, sollte ich mich heute doch für ein Gericht der regulären Küche entscheiden. Das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites aus dem Bereich Globetrotter – ein Gericht welches ich hier schon einmal probiert hatte – erschien mir aber etwas zu Kalorienreich. Aber die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis bei Traditon der Region, die ich hier und hier schon einmal auf dem Tablett gehabt hatte, erschien mir da schon etwas verlockender. Aber das Rennen machte dann doch der vegetarische Orientalische Reis-Linsen_Eintopf mit Fladenbrot aus der Sektion Vitality den ich meinte noch nicht zu kennen, den ich aber doch hier schon einmal probiert hatte, auch wenn dieses Mal die Farbe irgendwie in der Farbe deutlich kräftiger war als damals vor fast genau einem Jahr. Dazu nahm ich mir noch ein Zitronen-Limetten-Mousse von der Dessert-Theke.

Orientalischer Reis-Linsen-Eintopf / Rice lentil stew oriental style

Mich erwartet ein pikantes Gericht dessen Hauptbestandteil aus Reis und roten Linsen, die mit Paprika, Tomatenstücken, Möhren und Stangensellerie versetzt waren. Insgesamt wirklich sehr würzig und lecker. Dazu gab es ein halbes helles, mit Sesamkörner garniertes Fladenbrot, das außen knusprig und innen weich sowie noch etwas warm war. Allerdings erschien die Schnittkante etwas ausgetrocknet und brache mich zu dem Schluss, dass es sich hier offensichtlich um aufgewärmtes und nicht um frisches Fladenbrot handelte. Dafür entschädigte mich aber das angenehm luftige lockere Mousse, das mit einem dünnen Streifen offenbar bedruckter herber dunkler Schokolade garniert war. Und mit 490kcal (exklusive des Nachtisch natürlich) erwies sich dieses Gericht auch als angenehm kalorienarm.
Die Allgemeinheit der Kantinengäste sprach natürlich erwartungsgemäß primär dem Schweinesteak zu, das somit auf Platz eins der Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei würde ich heute dann die Hähnchenkeule ansiedeln, aber sehr knapp gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten und schließlich dem Reis-Linsen-Eintopf auf dem vierten Platz. Aber auch wenn ich heute mal wieder das am Niedrigsten gerankte Gericht gewählt hatte, bereute ich meine Wahl nicht – denn eine solch pikante Würzung machte das Fehlen von Fleisch alle Male wett. Mir jedenfalls hats geschmeckt.

Mein Abschlußurteil:
Orientalischer Reis-Linsen-Eintopf: ++
Fladenbrot: +
Zitronen-Limetten-Mousse: ++

Hähnchen mit gelben Thai-Curry & Kokosmilch [14.03.2011]

Heute bot die reguläre Küche irgendwie kein Gericht an, das mich sonderlich begeistern konnte. Die Spiralnudeln in Paprikaragout waren mir trotz Aufwertung mit einigen Fetawürfeln etwas zu schlicht, der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegeleiund Kartoffelsalat bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie der Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki bei Globetrotter erschienen mir beide zu Kalorienreich. Also legte ich meinen Hauptaugenmerk heute auf die asiatische Theke und entdeckte gleich mehrere Gerichte die mich reizten. Was die Nährwerte angeht wären die Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art mit Sicherheit am besten gewesen, aber mir war dann doch etwas mehr nach einem Fleischgericht. Das Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman-Curry, welches ich hier übrigens schon mal probiert hatte, klang schon mal ganz gut, aber noch mehr reizte mich das Hähnchen mit frischem Gemüse, gelben Thai-Curry und Kokosmilch. Also entschied ich mich für dieses Gericht, zu dem wie immer eine Schalre Reis kam, die ich mir mit einem großzügigen Löffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

Hähnchen mit Thai-Curry & Kokosmilch

Neben reichlich panierter, zwar recht groß geratener, aber dafür angenehm zarter und saftiger Hähnchenfleischstückchen fanden sich wie üblich auch eine bunte Auswahl verschiedener Gemüsesorten – darunter Kohl, Sprossen und Möhren, Frühlingszwiebeln. Aber das wirklich leckere an dem Ganzen war die leicht scharfe, fruchtige Sauce aus Kokosmilch und gelben Thai-Curry. Insgesamt erwies das Gericht als eine sehr gute Wahl – ich war sehr zufrieden.
Und auch die anderen Kantinengäste schienen die Asia-Gerichte heute den anderen Angeboten vorzuziehen, ich würde diesen daher heute zumindest meines Eindrucks nach den ersten Platz zubilligen. Auf Platz zwei und recht eng auf folgte aber schon das Gyros mit Pommes Frites und den dritten Platz belegte der Leberkäse. Auf dem vierten Platz folgten schließlich die Spiralnudeln. Bis auf den leichten Vorsprung der Asia-Gerichte vor dem Gyros kein sonderlich verwunderliches Ergebnis und es bestätigte mich in meiner Entscheidung. Bei Asia-Gerichten kann man aber auch nur wenig falsch machen.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen mit gelben Thai-Curry: ++
Reis: ++

Moo Pad Bai Krapao [03.03.2011]

Auf der Karte der regulären Küche lockten heute Farfalle al peperoni im Bereich Vitality, Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich Gegrillter Putenspieß auf Kräuterreis in der Sektion Globetrotter. Am ehesten hätte mich hier der Putenspieß gereizt, doch ich sollte im Asia-Bereich noch etwas besseres entdecken. Denn an der Asia-Theke stand heute neben Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Hoi Sin Sauce standen auch Moo Pad Brai Kraprao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum und Gebratene Pute mit frischem Gemüse in Hoi Sin Sauce auf der Karte. Asiatisch schien mir heute gerade richtig und nachdem ich mir die Reisschüssel gefüllt hatte, stand ich einige Sekunden vor den beiden Fleischgerichte-Woks und überlegte. Dann entschied ich mich aber doch für das Angebot mit Schweinefleisch. Auf den Reis kam natürlich noch ein großzügiger Löffel süß-scharfer Chilisauce. Auf den Glückskeks verzichtete ich aber und ersetzte ihn durch einen Becher Mintcreme von der Desserttheke.

Moo Pad Bai Krapao

Die Schweinefleischstreifen erwiesen sich zwar als nicht so die allerbeste Wahl, da sie teilweise etwas zäh wirkten. Aber in Kombination mit der umfangreichen Gemüseauswahl, in der ich neben Paprika in rot, grün und gelb auch Schoten, Kohl, Sprossen und natürlich Blätter des Thai Basilikum. Ich hatte dieses Mal aber eindeutig nur einen Teil der Gesamtauswahl erwischt, hätte ich ein wenig im Wok gewühlt hätte ich mit Sicherheit noch mehr finden können. Von dem Chili merkte ich aber leider nur wenig. Gemeinsam mit dem Reis aber trotz der teilweise nicht ganz perfekten Fleischstreifen aber dennoch ein recht gutes Gericht. Und die schaumige, luftig-lockere Mintcreme mit ihrer Garnitur aus einigen Schokostreuseln und einem kleinen Schoko-Mintplättchen ergab einen gelungenen Abschluß dieser Mahlzeit.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums erschien mir heute eher der Schweinekrustenbraten den höchsten Zuspruch zu finden, daher würde ich ihm den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen. Auf Platz zwei folgten aber die Asia-Gerichte, gefolgt von dem Putenspieß auf dem dritten und den Farfalle schließich auf dem vierten Platz. Alle Angaben natürlich wie immer rein subjektiv und ohne Gewähr.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Bai Krapao: +
Reis: ++
Mintcreme: ++