Pangasiusfilet in Erdnuss-Sauce [19.05.2010]

Mein erster Gedanke war heute das “Seelachsfilet im Pfirsich-Inger Sud mit Kugel von Jasmin Duftreis” aus dem Bereich Vitality zu wählen. Ich hatte Gerichte dieser Art schon hier und hier probiert und sie hatten mir jedes Mal gut gemundet. Die traditionell-regionalen “Käsespätzle mit Röstzwiebeln” und das “Griechische Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreis” an der Globetrotter-Theke erschienen mir etwas zu fett und kamen daher nicht in Frage. Dabei sei noch zu erwähnen dass es zu den Bifteki wahlweise auch Pommes Frites gab. Aber ich sah mir natürlich auch das Angebot bei den Asia-Gerichten an. Dort entdeckte ich neben “Khao Pad Pak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Soja Sauce” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenen Gemüsen nach Thai-Art” heute auch noch “Gebratenes Pangasiusfilet mit verschiedenen Gemüse in Erdnuss-Sauce” – als ich das las und sah änderte ich meine Entscheidung. Schon bald hatte ich mir eine entsprechende Portion aufgeladen und dabei auch nicht vergessen den Reis mit etwas Sambal Olek zu garnieren. Auf den Glückskeks verzichtete ich dieses Mal aber – den einen WW-ProPoint kann ich mir auch sparen. 😉

Pangasiusfilet in Erdnusssauce

Zwischen reichlich Fischfiletstücken fand sich bei diesem Asia-Gericht auch heute wieder eine breite Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte Paprikastreifen, Mungobohnenkeimlinge, Kohl, Wirsing, Scheiben von Frühlingszwiebeln und ganze Erdnüsse. Eine wirklich interessante und vor allem wie ich fand sehr leckere Zusammenstellung. Die panierten und gebratenen Pangasiusfiletstücke erwiesen sich dabei als angenehm zart und absolut Grätenfrei. Und natürlich gab es auch am Klebereis nichts auszusetzen. Das Sambal Olek gab dem ganzen dabei eine wirklich angenehme Schärfe. Dass die Kalorienbilanz durch die Verwendung von Erdnüssen nicht gerade optimal ausgefallen sein dürfte kam mir dabei leider erst zu spät in den Sinn. Aber nach aktuellem Stan bin ich selbst nach dem Abendessen noch im Rahmen geblieben.
Ganz meinen Erwartungen entsprechend lag in der Publikumsbeliebtheit heute das Bifteki in der Ausfertigung mit Pommes Frites deutlich vorne. Käsespätzle und die Asia-Gerichte dürften ungefähr gleich stark verbreitet auf dem zweiten Platz gelegen haben. Aber auch das Seelachsfilet erfreute sich einer breiten Beliebtheit, lag aber dennoch deutlich hinter den anderen Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Pangasius in Erdnuss-Sauce: ++
Reis: ++

Garnelen in Tom Jam Sauce [30.04.2010]

Die heutige Mittagsauswahl gestaltete sich mal wieder sehr interessant. Mein eigentlicher Favorit war zuerst eindeutig die “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischen Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln“, das heutige Vitality Gericht. Wie üblich gab es im traditionell-regionalen Bereich dann heute auch wieder eine Süßspeise, nämlich “Kaiserschmarrn mit Apfelmuß und Zimt-Zucker“, was für mich in zweierlei Hinsicht absolut nicht in Frage kam, denn zum einen bin ich ja (mit Außnahmen) kein großer Freund von Süßspeisen als Mittagsgericht, zum anderen wäre mit so etwas in meinen aktuellen Bestrebungen auch eher zuwieder gewesen, so etwas fettes und süßes zu verspeisen. Außerdem bot man im Bereich Globetrotter auch noch ein “Hokifilet mit Erdnusssauce und Gemüsereis” an, das ich durchaus auch kurze Zeit in Betracht zog, mich aber dann doch dagegen entschied. Im Asia-Bereich gab es außerdem noch zum einen, wie an Freitagen üblich, “Gebackene Ananas und Banane” in Panada, außerdem “Moo Pad Takai – Schweinefleischstreifen mit Bambussprossen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce” und schließlich “Gebratene Garnelen mit verschiedenen Gemüsen in Tom Jam Sauce“. Da ich ja ein großer Freund von Krabben bin, entschied ich mich heute entgegen meiner bisherigen Gewohnheiten und wählte auch heute mit diesem zuletzt genannten Krabbengericht wieder für eine Asia-Speise. Dazu gab es wie üblich etwas mit Sambal Olek garnierten Reis und natürlich einen Glückskeks.

Garnelen in Tom Jam Sauce / Prawns in tom yum sauce

Das Gemüse war wie üblich sehr grob geschnitten, neben Zucchini, Kohl, Karotten und Brokkoli fanden sich natürlich auch reichlich Krabben in meiner Schale – leider wieder mal alle mit Schwanz, so daß ich sie zum Verzehr in die Hand nehmen mußte. Mir ist leider noch immer keine Technik bekannt, in einer solch kleinen Schale eine Krabbe mit Messer und Gabel von ihrem Schwanz zu befreien, also blieb mir nichts anderes übrig als diesen Weg wählen. Ich war natürlich neugierig um was es sich bei diesem Tom Jam handelte, daher habe ich ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass es sich bei diesem Tom Jam oder Tom Yam eigentlich um eine heiße sauer-scharfe Suppe aus Thailand handelt, die traditionell mit klein geschnittenen Zitronengras, Kaffernlimettenblättern, Thai-Ingwer, Tamarinden und zerstoßenen Chilis gewürzt wird. Hätte also scharf sein sollen, aber wenn die Sauce scharf gewesen war, dann ist dies wohl durch das mit dem Reis vermengten Sambal Olek übertüncht. In der Summe war das ganze mal wieder ein wirklich sehr gelungenes Asia-Gericht, das einzig dadurch getrübt wurde dass man es versäumt hatte die Chitinpanzer am Schwanz zu entfernen. Aber das konnte ich zum Glück verschmerzen.
Unter den anderen Gästen lag die größte Beliebtheit heute meiner Meinung nach bei der Hühnerbrust, aber eng gefolgt vom Hokifilet. Aber auch die Asia-Gericht erfreuten sich mal wieder großer Beliebtheit und der Kaiserschmarrn schließlich war eindeutig nicht sonderlich weit davon abgeschlagen auf den hinteren Platz auf der Beliebtheitsskala geraten.
Sicherlich wäre ich kalorientechnisch mit dem heutigen Vitality-Gericht am besten bedient gewesen, bereute meine Wahl mit dem asiatisch-thailändischen Krabbengericht aber auf der anderen Seite auch nicht. Vor allem bin ich mehr als nur satt geworden, eine Tatsache die ich verstärkt bei der Wahl von Asia-Gerichten verspüren darf. Aber ich werde auch der regulären Küche nicht untreu werden, dazu werden hier einfach zu häufig ebenfalls interessante Speisen angeboten.

Mein Abschlußurteil:
Garnelen in Tom Jam Sauce: ++
Reis: ++

Ente Asiatisch [25.03.2010]

Heute gefiel mir irgendwie nichts von den regulären Gerichten. “Gebratenes, mariniertes Tofu mit Ingwer-Currygemüse” als heutiges Vitality-Gericht klang vielleicht interessant, aber ich bin leider kein Freund von Tofu. Als traditionell-regionale Speise bot man “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse mit Meerrettichsauce, dazu Boullionkartoffeln” an, was notfalls noch gegangen wäre, aber worauf ich heute auch keinen so großen Appetit hatte. Die Sektion Globetrotter schließlich wartete mit “Roter oder weißer Currywurst mit Pommes Frites” auf, was ebenfalls durchaus aktzeptabel, mir aber heute zu fett gewesen wäre. Also wandte ich mich den Asia-Gerichten zu und sah dort neben “Pad Pak Ruam Mit – Gebratenem frisches Gemüse mit Austernsauce” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce” auch “Ente mit frischen gebratenem Gemüse” als Tagesangebot entdeckte und hier sofort zuschlug. Ente erschien mit genau das richtige für den heutigen Frühlingstag. Dazu gab es noch kostenlos einen Glückskeks.

Ente & Gemüse

Eine wirklich gute Wahl, ich hatte den Asiatischen Speisen viel zu lange den Rücken gekehrt und fast schon vergessen wie lecker sie hier im Betriebsrestaurant sind. Die Entenfleisch-Scheiben ruhten auf einem Bett aus verschiedensten gebratenen Gemüsen wie Paprika, Frühlingszwiebeln, Bambussprossen, Lauch und einigem mehr. Vermischt war alles mit einer dunklen, leicht herben Sauce. Die Fleisch-Gemüse-Mischung wurde nach Gewicht berechnet, während der Reis dazu in beliebigen (handelsüblichen) Mengen kostenlos ist. Dabei ist es immer schwierig beides in ausgewogenen Mengen zu nehmen – aber heute war es mir glücklicherweise gelungen nicht zu viel und nicht zu wenig Reis zu nehmen. In der Summe ein ausgewogenes und sehr schmackhaftes Mittagessen, dass mich in Bezug auf Asia-Gerichte wieder auf den Geschmack gebracht hat. Ich verspreche nichts, aber ich denke dass ich in Zukunft wieder häufiger hier zuschlagen werde. Und der Zettel im Glückskeks verhieß auch gutes…
In der Beliebtheit lag natürlich die Currywurst mit Pommes ganz vorne. Auf Platz zwei lagen dann wohl die Asia-Gerichte, gefolgt vom Tafelspitz und schließlich dem Tofu. Hatte ich auch nichts anders erwartet um ehrlich zu sein. 😉

Mein Abschlußurteil
Ente mit Gemüse: ++
Reis: ++

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Gemüse [03.02.2010]

Die heutige Auswahl bestand im “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei Vitality, “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie “Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree” in der Sektion Globetrotter. Außerdem bot man einen “Hühnereintopf mit viel frischem Gemüse” als Sonderangebot an. Der Asia-Bereich wartet u.a. mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse, mittelscharf” auf. Zuerst hatte ich zwar geplant den Seelachs zu wählen, schwenkte dann aber doch auf das Asiatische Fischgericht Pla Pad Ped um. Wie ich nämlich gestern erfahren habe, zählt Bayern zu den sogenannten jodarmen Gegenden Deutschlands, d.h. dass hier weniger bis kein Jod den Speisen zugesetzt wird. Und Fisch ist ja bekanntlich ein wichtiger Jodlieferant, daher hatte ich mir fest vorgenommen wieder mal Fisch zu essen. Das ganze ergänzte ich dann noch mit einem Rhabarber-Erdbeer-Mousse.

Pla Pad Ped - Fisch mit Chiligemüse

Etwas mit gleichem Namen hatte ich ja schon einmal im September 2009 verzehrt, damals sah es aber etwas anders aus, auch wenn es prinzipiell natürlich um das selbe handelte. Die Fischstücke, es handelte sich um einen hellen Fisch, den ich geschmacklich leider keiner Art zuordnen konnte, waren dieses mal nicht in einem Teigmantel, aber sie erwiesen sich als angenehm zart und wieder mal vollkommen Grätenfrei. Von der mittleren Schärfe, die man angekündigt hatte, war nur ganz leicht etwas zu spüren, aber ich schmeckte auch noch etwas, was ich normalerweise nicht so mag: Zitronengras. Zum Glück war es nur ein Hauch, so dass es meinen Genuss nicht negativ beeinflussen konnte. An Gemüse hatte die Köchin, die die Asia-Speisen übrigens “Life” hinter der Theke zubereitet, wieder einmal alles hinein getan was ihr so in die Finger gekommen war. Ich fand neben Zucchini und Bambussprossen auch Kohl, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Paprika und vieles mehr. Wenn man viel Gemüse will, ist man bei den Asia-Speisen immer gut bedient – während es bei den regulären Gerichten ja eher spärlich verwendet wird und oft extra erworben werden muss. In der Summe habe ich meine heutige Wahl jedenfalls nicht bereut. Das Erdbeer-Mousse hinterher wäre nicht notwendig gewesen, von der Sättigung hatte auch das Fischgericht gereicht, aber wo ich ihn schon mal hatte, aß ich ihn natürlich auch. Von Rhabarber schmeckte ich bis auf das Stückchen, das man zur Verzierung oben auf getan hatte, wenig. War aber dennoch lecker.
Das Lieblingsgericht im Betriebsrestaurant war aber heute – entgegen meiner Erwartung – die Käsespätzle, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem Fleischpflanzerl, die etwa gleich auf lagen und dann erst dem Seelachs und dem Eintopf. Ich hatte ja eher auf das Fleischpflanzerl als Favoriten getippt.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++
Mousse: ++

Putengeschnetzeltes Zigeuner Art [25.01.2010]

Das heutige Angebot im Betriebsrestaurant umfasste wieder einige interessant klingende Speisen. Zum einen waren da “Thung Thong – Gemüsesäckchen mit Gemüse gefüllt” und “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili,Knoblauch,Morcheln,Bambus und Gemüse” an der Asia-Theke – zum anderen gab es “Strudel mit Gemüse gefüllt mit Salatgarnitur und Joghurtdip” im Bereich Vitality, “Kohlroulade mit Bratenjus, dazu Kartoffelpüree und Salatgarnitur” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Geschnetzeltes von der Putenbrust ‘Zigeuner Art’ ( Paprika,Champignons,Erbsen,Schinkenstreifen) im Kräuterreisrand” bei den Globetrotter-Speisen. Ich war zwar erst dazu geneigt die Kohlroulade zu probieren und auch der Gemüsestrudel mit seinem in Blätterteig ummantelten Grünzeug sah eigentlich ganz gut aus, aber letztlich wählte ich dann doch das Putengeschnetzelte. Das Ganze rundete ich noch mit einem Becherchen Aprikosenquark von der Dessertheke ab.

Putengeschnetzeltes Zigeuner Art

Gleich zu Beginn sei angemerkt: Den Fehlgriff mit der Kuchengabel, die ich mir anstatt des Teelöffels genommen habe, habe ich noch bevor ich mit dem Verzehr begonnen habe korregiert. Was lagern die auch beide Bestecke im selben Kasten… 😉
Das Putengeschnetzelte schließlich erwies sich zwar als ganz ok, aber ich hatte mir irgendwie mehr erwartet. Mal davon abgesehen dass Erbsen meines Kenntnisstandes nach nicht unbedingt Bestandteil eines Gerichtes “Zigeuner Art” sind, war das Fleisch auch nicht von erwarteter Konsistenz. Es war eindeutig Pute, das steht schon mal fest, aber beim näheren Hinsehen sah es eher danach aus als hätte man es auf einer Konservendose geholt und klein geschnitten. Es hat nicht schlecht geschmeckt, aber hier hatte ich eindeutig ein typisches Kantinengericht vor mir, aus dem man durchaus hätte mehr machen können. Am Reis schließlich, der mit einigen nicht geschmacklich merklich zur Geltung kommenden Kräutern gespickt war, gab es jedoch nichts auszusetzen. Das Dessert aber war sehr gelungen – auf den Aprikosenquark, in dem sich selbst viele Fruchtstücke fanden, hatte man noch ein, wohl zum leichteren Verzehr in klein Scheiben geschnittenes Stück Aprikosenfrucht getan – alles sehr schmackhaft und genau so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Der Renner unter den Gästen heute war aber eindeutig die Kohlroulade gewesen, wie ich während meines Besuches auf vielen Tellern beobachten konnte. An zweiter Stelle standen dann die Asia-Gerichte und dann erst Gemüsestrudel und Putengeschnetzeltes. Hatte ich aber um ehrlich zu sein auch kaum anders erwartet…

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: +
Reis: ++
Aprikosenquark: ++