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Ente Asiatisch [25.03.2010]

Thursday, March 25th, 2010

Heute gefiel mir irgendwie nichts von den regulären Gerichten. “Gebratenes, mariniertes Tofu mit Ingwer-Currygemüse” als heutiges Vitality-Gericht klang vielleicht interessant, aber ich bin leider kein Freund von Tofu. Als traditionell-regionale Speise bot man “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse mit Meerrettichsauce, dazu Boullionkartoffeln” an, was notfalls noch gegangen wäre, aber worauf ich heute auch keinen so großen Appetit hatte. Die Sektion Globetrotter schließlich wartete mit “Roter oder weißer Currywurst mit Pommes Frites” auf, was ebenfalls durchaus aktzeptabel, mir aber heute zu fett gewesen wäre. Also wandte ich mich den Asia-Gerichten zu und sah dort neben “Pad Pak Ruam Mit – Gebratenem frisches Gemüse mit Austernsauce” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce” auch “Ente mit frischen gebratenem Gemüse” als Tagesangebot entdeckte und hier sofort zuschlug. Ente erschien mit genau das richtige für den heutigen Frühlingstag. Dazu gab es noch kostenlos einen Glückskeks.

Ente & Gemüse

Eine wirklich gute Wahl, ich hatte den Asiatischen Speisen viel zu lange den Rücken gekehrt und fast schon vergessen wie lecker sie hier im Betriebsrestaurant sind. Die Entenfleisch-Scheiben ruhten auf einem Bett aus verschiedensten gebratenen Gemüsen wie Paprika, Frühlingszwiebeln, Bambussprossen, Lauch und einigem mehr. Vermischt war alles mit einer dunklen, leicht herben Sauce. Die Fleisch-Gemüse-Mischung wurde nach Gewicht berechnet, während der Reis dazu in beliebigen (handelsüblichen) Mengen kostenlos ist. Dabei ist es immer schwierig beides in ausgewogenen Mengen zu nehmen – aber heute war es mir glücklicherweise gelungen nicht zu viel und nicht zu wenig Reis zu nehmen. In der Summe ein ausgewogenes und sehr schmackhaftes Mittagessen, dass mich in Bezug auf Asia-Gerichte wieder auf den Geschmack gebracht hat. Ich verspreche nichts, aber ich denke dass ich in Zukunft wieder häufiger hier zuschlagen werde. Und der Zettel im Glückskeks verhieß auch gutes…
In der Beliebtheit lag natürlich die Currywurst mit Pommes ganz vorne. Auf Platz zwei lagen dann wohl die Asia-Gerichte, gefolgt vom Tafelspitz und schließlich dem Tofu. Hatte ich auch nichts anders erwartet um ehrlich zu sein. 😉

Mein Abschlußurteil
Ente mit Gemüse: ++
Reis: ++

Pla Pad Ped – Fisch mit Chili-Gemüse [03.02.2010]

Wednesday, February 3rd, 2010

Die heutige Auswahl bestand im “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei Vitality, “Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln” bei den traditionell-regionalen Gerichten sowie “Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce dazu Kartoffelpüree” in der Sektion Globetrotter. Außerdem bot man einen “Hühnereintopf mit viel frischem Gemüse” als Sonderangebot an. Der Asia-Bereich wartet u.a. mit “Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse, mittelscharf” auf. Zuerst hatte ich zwar geplant den Seelachs zu wählen, schwenkte dann aber doch auf das Asiatische Fischgericht Pla Pad Ped um. Wie ich nämlich gestern erfahren habe, zählt Bayern zu den sogenannten jodarmen Gegenden Deutschlands, d.h. dass hier weniger bis kein Jod den Speisen zugesetzt wird. Und Fisch ist ja bekanntlich ein wichtiger Jodlieferant, daher hatte ich mir fest vorgenommen wieder mal Fisch zu essen. Das ganze ergänzte ich dann noch mit einem Rhabarber-Erdbeer-Mousse.

Pla Pad Ped - Fisch mit Chiligemüse

Etwas mit gleichem Namen hatte ich ja schon einmal im September 2009 verzehrt, damals sah es aber etwas anders aus, auch wenn es prinzipiell natürlich um das selbe handelte. Die Fischstücke, es handelte sich um einen hellen Fisch, den ich geschmacklich leider keiner Art zuordnen konnte, waren dieses mal nicht in einem Teigmantel, aber sie erwiesen sich als angenehm zart und wieder mal vollkommen Grätenfrei. Von der mittleren Schärfe, die man angekündigt hatte, war nur ganz leicht etwas zu spüren, aber ich schmeckte auch noch etwas, was ich normalerweise nicht so mag: Zitronengras. Zum Glück war es nur ein Hauch, so dass es meinen Genuss nicht negativ beeinflussen konnte. An Gemüse hatte die Köchin, die die Asia-Speisen übrigens “Life” hinter der Theke zubereitet, wieder einmal alles hinein getan was ihr so in die Finger gekommen war. Ich fand neben Zucchini und Bambussprossen auch Kohl, Frühlingszwiebeln, Brokkoli, Paprika und vieles mehr. Wenn man viel Gemüse will, ist man bei den Asia-Speisen immer gut bedient – während es bei den regulären Gerichten ja eher spärlich verwendet wird und oft extra erworben werden muss. In der Summe habe ich meine heutige Wahl jedenfalls nicht bereut. Das Erdbeer-Mousse hinterher wäre nicht notwendig gewesen, von der Sättigung hatte auch das Fischgericht gereicht, aber wo ich ihn schon mal hatte, aß ich ihn natürlich auch. Von Rhabarber schmeckte ich bis auf das Stückchen, das man zur Verzierung oben auf getan hatte, wenig. War aber dennoch lecker.
Das Lieblingsgericht im Betriebsrestaurant war aber heute – entgegen meiner Erwartung – die Käsespätzle, gefolgt von den Asia-Gerichten und dem Fleischpflanzerl, die etwa gleich auf lagen und dann erst dem Seelachs und dem Eintopf. Ich hatte ja eher auf das Fleischpflanzerl als Favoriten getippt.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++
Mousse: ++

Putengeschnetzeltes Zigeuner Art [25.01.2010]

Monday, January 25th, 2010

Das heutige Angebot im Betriebsrestaurant umfasste wieder einige interessant klingende Speisen. Zum einen waren da “Thung Thong – Gemüsesäckchen mit Gemüse gefüllt” und “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili,Knoblauch,Morcheln,Bambus und Gemüse” an der Asia-Theke – zum anderen gab es “Strudel mit Gemüse gefüllt mit Salatgarnitur und Joghurtdip” im Bereich Vitality, “Kohlroulade mit Bratenjus, dazu Kartoffelpüree und Salatgarnitur” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Geschnetzeltes von der Putenbrust ‘Zigeuner Art’ ( Paprika,Champignons,Erbsen,Schinkenstreifen) im Kräuterreisrand” bei den Globetrotter-Speisen. Ich war zwar erst dazu geneigt die Kohlroulade zu probieren und auch der Gemüsestrudel mit seinem in Blätterteig ummantelten Grünzeug sah eigentlich ganz gut aus, aber letztlich wählte ich dann doch das Putengeschnetzelte. Das Ganze rundete ich noch mit einem Becherchen Aprikosenquark von der Dessertheke ab.

Putengeschnetzeltes Zigeuner Art

Gleich zu Beginn sei angemerkt: Den Fehlgriff mit der Kuchengabel, die ich mir anstatt des Teelöffels genommen habe, habe ich noch bevor ich mit dem Verzehr begonnen habe korregiert. Was lagern die auch beide Bestecke im selben Kasten… 😉
Das Putengeschnetzelte schließlich erwies sich zwar als ganz ok, aber ich hatte mir irgendwie mehr erwartet. Mal davon abgesehen dass Erbsen meines Kenntnisstandes nach nicht unbedingt Bestandteil eines Gerichtes “Zigeuner Art” sind, war das Fleisch auch nicht von erwarteter Konsistenz. Es war eindeutig Pute, das steht schon mal fest, aber beim näheren Hinsehen sah es eher danach aus als hätte man es auf einer Konservendose geholt und klein geschnitten. Es hat nicht schlecht geschmeckt, aber hier hatte ich eindeutig ein typisches Kantinengericht vor mir, aus dem man durchaus hätte mehr machen können. Am Reis schließlich, der mit einigen nicht geschmacklich merklich zur Geltung kommenden Kräutern gespickt war, gab es jedoch nichts auszusetzen. Das Dessert aber war sehr gelungen – auf den Aprikosenquark, in dem sich selbst viele Fruchtstücke fanden, hatte man noch ein, wohl zum leichteren Verzehr in klein Scheiben geschnittenes Stück Aprikosenfrucht getan – alles sehr schmackhaft und genau so wie ich es mir vorgestellt hatte.
Der Renner unter den Gästen heute war aber eindeutig die Kohlroulade gewesen, wie ich während meines Besuches auf vielen Tellern beobachten konnte. An zweiter Stelle standen dann die Asia-Gerichte und dann erst Gemüsestrudel und Putengeschnetzeltes. Hatte ich aber um ehrlich zu sein auch kaum anders erwartet…

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: +
Reis: ++
Aprikosenquark: ++

Barschfilet & kreolischer Bohnenreis [02.12.2009]

Wednesday, December 2nd, 2009

Heute entschied ich mich mal nicht für das meist gegessene Gericht des Betriebsrestaurants, welches eindeutig ungeschlagen das “Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites” aus der Abteilung der traditionell-regionalen Speisen darstellte. Zwar sah ich auch viele Tabletts mit Asia-Gerichten – dort gab es heute unter anderem “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce” und “Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, und auch die Globetrotter-Mahlzeit “Tortellini in Tomaten- Pilzsauce” wurde durchaus gegessen, ebenso wie meine Wahl, dem “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis“, aber Cordon-Bleu & Pommes lagen eindeutig weit vorne.
Zu dem Fischgericht nahm ich mir noch einen Pudding mit Pumpernickel – eine recht ungewöhnliche Kombination wie ich mir dachte und daher unbedingt probieren wollte.

Karibisches Barschfilet & Bohnenreis

Das angenehm große Stück Barschfilet hatte man mit einer leicht scharfen Mischung aus Tomaten, Pepperoni, Zwiebeln und weiteren Gemüse bedeckt, die geschmacklich sehr gut zu dem glücklicherweise vollkommen grätenfreien Fisch passte. Das ganze ruhte dann auf einem Bett aus wohlschmeckenden Vollkornreis, in das man Kidneybohnen gemischt hatte. Sehr sättigend wie ich feststellen musste. Was es allerdings mit diesem “Cajundunst” auf sich hatte erschloss sich mir nicht ganz. Gemäß Wikipedia sind die Cajun eine frankophone Bevölkerungsgruppe, die hauptsächlich im US-amerikanischen Bundesstaat Lousinana ansässig ist. Wie ich jedoch beim weiteren lesen des Artikels feststellte, verfügt diese Bevölkerungsgruppe über eine eigene Art zu kochen, Cajun-Küche genannt, die eng mit der creolischen Küche verwandt ist, sich an der französischen Küche orientiert und dadurch auszeichnet, rustikal Speisen mit den im Mississippi-Delta verfügbaren Zutaten zu kochen. Kann ich gelten lassen muss ich sagen, passt schon zusammen – aber was nun genau Cajundunst sein sollte habe dennoch ich nicht herausgefunden.
Der Nachtisch schließlich erwies sich, wie erwartet, als wirklich interessante Kombination. Unter einer Vanillecreme, die man mit Erdbeersauce garniert hatte ruhten einige in Kaffee und irgend etwas alkohlisch schmeckendes, ich vermute mal Rum, eingelegte Stückchen Pumpernickel, also Vollkornbrot aus Roggenschrot. Klingt im ersten Moment vielleicht ungewöhnlich, hat aber wirklich sehr gut geschmeckt.
Ich denke dass das Barschfilet die kulnarisch wirklich interessantere Alternative zum Cordon Bleu waren, und gut geschmeckt hat es auch noch. Hat sich also gelohnt mal gegen den Strom zu schwimmen. 😉

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Bohnenreis: ++
Pumpernickel-Pudding: ++

Pikantes Reisfleisch [25.11.2009]

Wednesday, November 25th, 2009

Das heutige Mittagsangebot war ungewöhnlich groß, denn zusätzlich zu den drei Standard-Asia-Gerichten (u.a. “Nasi Goreng – Gebratener Gorenreis mit verschiedenen Gemüsesorten” und “Pla Pad Ped- Gebackenes Fischfilet mit Chili Bratgemüse“) gab es wieder eine “Asiatische Suppe mit Glasnudeln, Gemüse und Hühnerfleisch“. Und auch zu den europäischen Gerichten – zum einen “Seelachsfilet im Pfirsich- Ingwer- Sud mit Kugel von Jasmin- Duftreis” bei den Vitality-Speisen, “Kartoffeltaschen mit Frischkäse gefüllt auf bunten Rahmgemüse” bei den traditionell-regionalen Mahlzeiten und “Gebratene Putenoberkeule auf Orangensauce mit Spätzle” bei den Globetrotter-Gerichten – gab es noch ein Tagesangebot in Form eines “Pikanten Reisfleisches vom Rind und Schwein“.
Ich war erst geneigt die Kartoffeltaschen zu nehmen, da diese mir das letzte mal ja so gut gemundet hatten, aber schließlich entschied ich mich dann doch noch um und wählte jenes Pikante Reisfleisch, welches ich mir noch mit einem Becherchen Tiramisu-Creme versüßte.

Pikantes Reisfleisch

Und ich muß sagen: Das Zeug war wirklich mehr als nur Pikant. Durch die Zugabe von grünen Pepperoni und wohl auch ein paar Scheiben roter Pepperoni hatte dieses Reisgericht eine wirklich mehr als nur aktzeptable Schärfe. Da konnte ich noch mal drüber weg sehen, dass die Qualität einiger weniger Fleischstücke – und davon waren angenehm viele in der Reismasse verborgen – negativ durch viel Fett auffielen. Der mit zwei Schoko-Kaffebohnenimitaten garnierte Nachtisch wiederum erwies sich als nicht so gelungen, denn auf der Creme hatte sich wohl durch zu lange Zeit an der Luft ein dicker, zäher Film gebildet, der den Genuß etwas minderte. Aber das Reisfleisch, wenn auch ein eher einfach zu kochendes Gericht, war wirklich sehr gelungen. So etwas kann es ruhig häufiger geben.

Mein Abschlußurteil:
Reisfleisch: ++
Tiramisucreme: +/-