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Pergraupeneintopf mit Rind – Resteverbrauch [16.03.2020] (und der Coronavirus)

Monday, March 16th, 2020

Leider musste ich Erfahren, dass unser Betriebsrestaurant ab dieser Woche auf unbestimmte Zeit wegen der Corona-Infektionsgefahr geschlossen wird. Außerdem wurde empfohlen dass die Mitarbeiter nach Möglichkeit Homeoffice machen – was in meinem Job ja problemlos möglich ist. Also nutzte ich die Gelegenheit, dennzum Glück hatte ich noch mehr als genug meines leckeren und Herzhaften Rinder-Perlgraupen-Eintopf vom Wochenende vorrätig, so dass ich zumindest heute wahrscheinlich sowieso nicht in unsere Kantine gegangen wäre.

Pearl barely stew with beef - Leftovers / Perlrgraupeneintopf mit Rind - Resteverbrauch

Und auch aufgewärmt erwies sich das Gericht weiterhin als wirklicher Genuss. Richtig durchgezogen kam das Rindfleischaroma meiner Meinung nach sogar noch etwas deutlicher Zutage als in frisch gekochter Form so kam es mir zumindest vor. Mürbe geschmortes Rindfleisch gemeinsam mit den noch immer schön al dente erscheinenden Perlgraupen und dem Gemüsemischung aus Erbsen und Möhren bildeten auf in aufgewärmter Form weiterhin einen wirklichen Genuss. Das Rezept eignet sich also wunderbar zum vorkochen und aufwärmen. Mal schauen was ich den Rest der Woche mit der Mittagspause mache – mehr dazu dann morgen.

Herzhafter Rinder-Perlgraupen-Eintopf – das Rezept

Saturday, March 14th, 2020

Bei der Durchsicht meiner Vorräte stieß ich vor kurzem auf eine angebrochene Packung Perlgraupen und musste feststellen, dass ich seit langer Zeit nichts mehr mit dieser Gerstenkörnern gekocht hatte. Dabei sind diese nicht nur reich an Ballaststoffen, sondern sind auch gute Lieferanten für Eisen, Kalzium, Eiweiß sowie die Vitamine A, C und E. Außerdem sind sie eine leckere Alternative zu Reis, Kartoffeln oder anderen Sättigungsbeilagen. Nach einigem Abwägen entschied ich mich schließlich dazu, die Perlgraupen dieses Mal in einem Herzhaften Rinder-Perlgraupen-Eintopf zu verarbeiten. Die Zubereitung ist nicht besonders Arbeits- jedoch etwas Zeitaufwändiger, da es sich hier um ein Schmorgericht handelte und das erfordert nun einmal etwas mehr Geduld. Aber das leckere Ergebnis lohnt entlohnt für diese Wartezeit.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 500g durchwachsenes Rindfleisch (z.B. von der Sternrose)
  • 2 größere Möhren (insges. ca. 200g)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Esslöffel getrockneter Thymian
  • 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Lorbeerblätter
  • 180g Perlgraupen
  • 1000ml Rinder- oder Hühnerbrühe
  • 180g Erbsen (TK)
  • Salz & Pfeffer zum Würzen
  • Bevor wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen können, müssen wir wie üblich die einzelnen Zutaten vorbereiten. Wir schälen also die Zwiebel und würfeln sie,
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen die Möhren
    02 - Möhren schälen / Peel carrots

    und würfeln sie ebenfalls, wenn auch deutlich gröber,
    03 - Möhren würfeln / Dice carrots

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen
    04 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    und schneiden schließlich auch noch das Rindfleisch in mundgerechte, nicht zu große Würfel.
    05 - Rindfleisch würfeln / Dice beef

    Anschließend erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne auf erhöhter Stufe,
    06 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben das Rindfleisch hinzu
    07 - Rindfleisch in Pfanne geben / Put beef in pan

    und braten es scharf an. Dabei tritt zu Beginn etwas Flüssigkeit aus, wir braten aber so lange weiter bis die Flüssigkeit wieder verschwunden ist und das Fleisch beginnt zu bräunen.
    08 - Rindfleisch scharf anbraten / Sear beef

    Sobald das Fleisch also zu bräunen beginnt, schalten wir die Hitzezufuhr zurück auf mittlere Stufe und geben die gewürfelte Zwiebel,
    09 - Zwiebel addieren / Add onion

    die Möhrenstücke
    10 - Möhren dazu geben / Add carrots

    sowie den zerkleinerten Knoblauch hinzu
    11 - Knoblauch einstreuen / Add garlic

    und dünsten alles für etwa 5 Minuten mit an.
    12 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Dann streuen wir den Esslöffel getrockneten Thymians ein,
    13 - Thymian einstreuen / Add thyme

    geben die beiden Esslöffel Tomatenmark ebenfalls hinzu
    14 - Tomatenmark dazu geben / Add tomato puree

    und vermischen alles mit dem restlichen Pfanneninhalt, um es kurz mit anzudünsten,
    15 - Tomatenmark & Thymian andünsten / Braise tomato puree & thyme

    bevor wir schließlich die Perlgraupen addieren,
    16 - Perlgraupen addieren / Add pearl barleys

    die beiden Lorbeerblätter dazu geben
    17 - Lorbeerblätter einlegen / Add bay leafs

    und alles mit der Rinder- oder Hühnerbrühe ablöschen. Der Geschmack mit Hühnerbrühe ist dabei etwas milder, wer es noch deftiger mag sollte zu Rinderbrühe greifen.
    18 - Mit Rinderbrühe ablöschen / Deglaze with beef broth

    Nachdem wir alles gut miteinander verrührt haben
    19 - Gründlich verrühren / Stir thoroughly

    würzen wir es mit etwas Salz und Pfeffer
    20 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

    und lassen es dann bei reduzierter Hitzezufuhr geschlossen für eineinhalb bis 2 Stunden schmoren.
    21 - Geschlossen schmoren lassen / Stew closed

    Dabei sollten wir es zwischendurch natürlich immer mal wieder umrühren, damit nichts anbrennen kann.
    22 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Nach 50-60 Minuten geben wir schließlich die Erbsen hinzu
    23 - Erbsen dazu geben / Add peas

    und verrühren sie gut mit dem restlichen Inhalt, bevor wir es weiter geschlossen schmoren lassen.
    24 - Verrühren & weiter köcheln / Stir & continue simmer

    Bei Bedarf können wir natürlich jederzeit etwas mehr Wasser nachgießen, um die Gefahr des Anbrennens zu reduzieren.
    25 - Bei Bedarf Wasser nachgießen / Add water if necessary

    Spätestens nach eineinhalb Stunden sollten wir das Gericht, insbesondere das Rindfleisch, probieren und prüfen ob das Fleisch die richtige Konsistenz erreicht hat
    26 - Probieren / Try

    und schmecken das Gericht dann noch einmal final mit den Gewürzen ab. Ich experimentierte ein wenig mit Liebstöckel, fand aber dass es nur wenig Mehrwert brachte.
    27 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Zuletzt brauchen wir nur noch die beiden Lorbeerblätter entfernen
    28 - Lorbeerblätter entfernen / Remove bay leafs

    und können das fertige Gericht dann auch schon unmittelbar servieren und genießen.
    29 - Hearty beef barley stew -Served / Herzhafter Rinder-Perlgraupen-Eintopf - Serviert

    Das Rindfleisch war durch das lange schmoren wunderbar mürbe und zart geworden und gab dem ganzen Eintopf ein wunderbar kräftiges Rinderaroma, was ihn besonders herzhaft im Geschmack machte. Aber auch die verwendete Brühe war daran wohl nicht ganz unschuldig. Dazu passten meiner Meinung nach wunderbar sowohl die Perlgraupen als auch die Gemüsekombination aus Möhren und Erbsen. Aber bei dieser Gemüsekombination kann man wohl sowieso nie etwas falsch machen. 😉So ein Eintopf ist perfekt für die kühlere Jahreszeit und somit auch Mitte März – trotz bereits steigender Temperaturen – immer noch sehr lecker. Eine sehr schmackhafte Art Perlgraupen zu verarbeiten, so viel steht fest.

    30 - Hearty beef barley stew - Side view / Herzhafter Rinder-Perlgraupen-Eintopf - Seitenansicht

    Das Gericht ist aber, so denke ich, sehr variabel was die Gemüsezutaten angeht, denn auch Lauch, Sellerie oder auch Bohnen würden sich bestimmt ebenfalls gut in so einem Eintopf machen. Oder man ersetzt, wenn man es mag, das Rind- durch Lammfleisch, das sich beim schmoren ja ebenfalls durch ein kräftiges Aroma auszeichnet. Und die Perlgraupen sind ja sowieso sehr geduldig was ihre Companions beim Zubereiten angeht, sie zeichnen sie dabei vor allem die Eigenschaft auch nach längerem Schmoren ihren Biss beizubehalten aus. Das war bestimmt nicht das letzte Perlgraupen-Gericht das in meiner Küche entstanden ist – und dieses Mal warte ich nicht wieder mehrere Jahre bis zum nächsten Rezept damit.

    Guten Appetit

    Griechisches Rindfleisch-Giouvetsi – das Rezept

    Sunday, March 31st, 2019

    Obwohl das Wetter an diesem Wochenende eher Frühlingshaft daher kam, verspürte ich dennoch irgendwie großen Appetit auf irgend ein Schmorgericht. Daher entschloss ich mich dazu, nach längerer Zeit mal wieder ein Giouvetsi, einen griechischen Schmortopf, auf meinen Speiseplan zu setzen. Etwas ähnliches hatte ich bereits einmal vor etwas mehr als 2 Jahren mit Lamm zubereitet, dieses Mal wollte ich das Gericht mal mit Rind versuchen. Außerdem verwendete ich eine etwas abgewandelte Zubereitungsform und abweichende weitere Zutaten, also genug Grund dass ich einen weiteren Beitrag darüber schreibe.

    Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

  • 650g Rindfleisch (aus der Hüfte)
  • 1 große Zwiebel
  • 2 Möhren
  • 2 kleine Paprika
  • 2-3 Zehen Knoblauch
  • 1 große Stange Lauch
  • 350g Kritharaki (griechische Reisnudeln)
  • 1 Dose geschälte Tomaten (425g)
  • 1 Stange Zimt
  • 2-3 Lorbeerblätter
  • 2 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
  • 1-1,5 EL Honig
  • 200ml trockener Rotwein
  • 3 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 200g Feta
  • 120g geriebener Käse
  • sowie etwas Salz, Pfeffer, Chiliflocken & Thymian zum würzen
  • Bio-Zitronenschale & Petersilie zum garnieren
  • Wie bei den meisten Rezepten beginnen wir auch hier mit der Vorbereitung der Zutaten. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
    01 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    schälen die Möhren
    02 - Möhren schälen / Peel carrots

    und würfeln sie ebenfalls,
    03 - Möhren würfeln / Dice carrots

    waschen die Lauchstange, schneiden sie horizontal kreuzförmig ein
    04 - Lauch kreuzförmig einschneiden / Cut in leek cross-shaped

    und zerkleinern sie anschließend bis hinein ins hellgrüne,
    05 - Lauch zerkleinern / Hackle leek

    waschen auch die Paprika, entkernen sie
    06 - Paprika entkernen / Decore bell pepper

    und schneiden sie wiederum in Würfel,
    07 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

    schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
    08 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

    streifen die Rosmarinnadeln von den Zweigen und hacken sie etwas
    09 - Rosmarin zerkleinern / Mince rosemary

    und waschen schließlich noch das Rindfleisch, um es anschließend in mundgerechte Würfel zu schneiden.
    10 - Rindfleisch würfeln / Dice beef

    Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir etwas Olivenöl in einer Pfanne (mit Deckel),
    11 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    und geben erst einmal gewürfelte Zwiebel, Möhren und Paprika hinein
    12 - Zwiebel, Möhren & Paprika in Pfanne geben / Put onion, carrots & bell pepper in pan

    um alles zusammen für 1-2 Minuten anzudünsten.
    13 - Andünsten / Braise

    Es folgen der Lauch
    14 - Lauch hinzufügen / Add leek

    sowie die zerkleinerten Knoblauchzehen
    15 - Knoblauch addieren / Add garlic

    die wir für weiter 3-4 Minuten mit sautieren
    16 - Gemüse weiter andünsten / Continue braise vegetables

    bevor wir alles dann erst einmal wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.
    17 - Sautiertes Gemüse beiseite stellen / Put sauted vegetables aside

    Erneut geben wir dann etwas Olivenöl in die Pfanne, erhitzen es auf erhöhter Stufe
    18 - Erneut Olivenöl in Pfanne erhitzen / Again heat up olive oil in pan

    und geben das gewürfelte Rindfleisch hinein
    19 - Gewürfeltes Rindfleisch in Pfanne geben / Add diced beef to pan

    um es scharf anzubraten, so dass ein paar Röstaromen entstehen.
    20 - Rindfleischwürfel scharf anbraten / Sear beef

    Ist das Fleisch gebräunt und durchgebraten, schalten wir die Hitzezufuhr zurück auf mittlere Stufen und geben das sautierte Gemüse zurück in die Pfanne.
    21 - Sautiertes Gemüse zurück in Pfanne geben / Put back sauted vegetables

    Nun geben wir den Honig dazu, lassen ihn etwas karamellisieren
    22 - Honig addieren / Add honey

    und addieren dann die drei Esslöffel Tomatenmark,
    23 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

    das wir kurz mit anbraten, damit es seine bittere Note verliert.
    24 - Tomatenmark andünsten / Braise tomato puree

    Anschließend streuen wir die zerkleinerten Rosmarinnadeln ein,
    25 - Rosmarin in Pfanne geben / Add rosemary to pan

    geben Zimtstange und Lorbeerblätter in die Pfanne,
    26 - Zimtstange& Lorbeerblätter hinzufügen / Add cinnamon stick & bay leafs

    würzen alles mit einer kräftigen Prise Kreuzkümmel
    27 - Mit Kreuzkümmel würzen / Season with cumin

    und dünsten alles für 1-2 Minuten an bevor wir das Ganze mir unserem trocknen Rotwein ablöschen
    28 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

    den wir erst einmal ein wenig einkochen lassen.
    29 - Wein einkochen lassen / Let wine reduce

    Als nächstes geben wir dann die geschälten Tomaten in die Pfanne,
    30 - Geschälte Tomaten hinzufügen / Add peeled tomatoes

    spülen die Dose mit etwa einer halben Füllhöhe Wasser aus, das wir ebenfalls in die Pfanne geben
    31 - Halbe Dose Wasser dazu gießen / Add half can of water

    und verrühren alles gründlich miteinander und lassen es kurz aufkochen, wobei wir die geschälten Tomaten zerstoßen.
    32 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    Jetzt streuen wir die beiden Teelöffel Instant-Gemüsebrühe ein,
    33 - Gemüsebrühe einstreuen / Add instant vegetable stock

    würzen alles mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken und Thymian
    34 - Mit Salz, Pfeffer, Chiliflocken& Thymian würzen / Season with salt, pepper, chili flaked & thyme

    und lassen alles dann für etwa eine Stunde geschlossen auf niedriger Stufe vor sich hin schmoren, wobei wir natürlich ab und zu mal umrühren sollten damit nichts anbrennt.
    35 - Geschlossen schmoren lassen / Braised closed

    Am Ende dieser Schmorzeit geben wir den Pfanneninhalt in eine größere Auflaufform
    36 - Mischung in Auflaufform geben / Put mix in casserole

    und entfernen dabei auch gleich die Zimtstange und die Lorbeerblätter.
    37 - Lorbeerblätter & Zimtstange entfernen / Remove cinnamon stick & bay leafs

    Nachdem wir begonnen haben den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen und wird die Pfanne gründlich mit einem Küchentuch ausgewischt und wir geben erneut etwas Olivenöl in die Pfanne. Dies erhitzen es auf mittlerer Stufe
    38 - Olivenöl in ausgewischter Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in wiped out pan

    und geben die Kritharaki hinein
    39 - Kritharaki in Pfanne geben / Put kritharaki in pan

    um sie über einige Minuten goldbraun anzubraten.
    40 - Kritharaki goldbraun anbraten / Brown kritharaki

    Die angebratenen Kritharaki verteilen wir dann über unsere Schmorfleisch-Zubereitung in der Auflaufform,
    41 - Kritharaki in Auflaufform geben / Put kritharaki in casserole

    vermengen sie gründlich mit dieser
    42 - Alles vermischen / Mix well

    und gießen dann alles mit 2/3eln – 3/4eln der Gemüsebrühe auf
    43 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable broth

    und decken die Auflaufform dann mit Alufolie ab
    44 - Auflaufform mit Alufolie abdecken / Cover casserole with tin foil

    um sie für ca. 30 Minuten abgedeckt in den Ofen zu schieben um die Kritharaki zu garen.
    45 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach etwas mehr als der Hälfte der Zeit entnehmen wir die Form noch einmal kurz, entfernen die Alufolie
    46 - Nach Hälfte der Zeit aus Ofen entnehmen / Take from oven after half of time

    mischen alles noch einmal gründlich durch
    47 - Inhalt durchmischen / Intermix everything

    und füllen bei Bedarf noch etwas von der Gemüsebrühe nach
    48 - Bei Bedarf Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable broth if necessary

    um es für die restliche Zeit wieder abgedeckt in den Ofen zu schieben.
    49 - Weiter im Ofen backen / Bake in oven again

    Nach Ablauf der dreißig Minuten entfernen wir die Alufolie und lassen alles für weitere 7-8 Minuten offen im Ofen garen, so dass sich oben eine dünne Kruste bilden kann.
    50 - Alufolie entfernen / Remove tinfoil

    Jetzt entnehmen wir die Auflaufform noch einmal kurz,
    51 - Auflaufform erneut entnehmen / Take casserole out of oven

    bestreuen alles mit geriebenem Mozzarella und zerbröselten Feta
    52 - Mit Mozzarella & Feta bestreuen / Dredge with mozzarella & feta

    und schieben es ein letztes Mal zurück in den Ofen, so dass der Käse etwas schmelzen und unser Gericht gratinieren kann.
    53 - Weiter im Ofen backen / Continue to bake in oven

    Schließlich ist unser Giouvetsi endlich fertig
    54 - Beef Giouvetsi - Finsihed baking / Giouvetsi vom Rind - Fertig gebacken

    sow dass wir es, garniert mit etwas frisch geriebener Zitronenschale und gehackter Petersilie, endlich servieren und genießen können.
    55 - Beef Giouvetsi - Served / Giouvetsi vom Rind - Serviert

    Wie nicht anders bei einem Schmorgericht erwartet war das Fleisch auch dieses Mal wieder wundbar zart und mürbe geworden. Dazu passte wunderbar die fruchtige und gleichzeitig leicht pikante Sauce mit reichlich Gemüse und einer meiner Meinung sehr gelungenen Kombination mit Gewürzen. Einziges Nachteil bei Schmorgerichten ist natürlich, dass das Gemüse, vor allem Möhren und Paprika, nach einer Stunde köcheln sehr weich sind. Hier wäre noch zu überlegen, ob man nicht Zwiebel und Knoblauch – wo es ja egal ist – mit dem Fleisch anbrät, es in Rotwein und Tomaten schmort und das Gemüse erst ganz am Ende hinzu gibt. Aber dann würde es wahrscheinlich im Ofen beim garen der Kritharaki ein bisschen zerkochen. Wenn das Gemüse noch Biss haben soll, wäre es wohl am besten es erst kurz vor dem überbacken mit Käse hinzuzufügen. Dann hätte es noch genug Zeit wieder richtig heiß zu werden, bliebe aber noch einigermaßen al dente. Aber das nur als Überlegung am Rande. Auch ohne dass das Gemüse noch knackig war, erwies sich dieses Gericht mit seinen ofengegarten Kritharaki als Sättigungsbeilage, der Gratinierung aus Mozzarella und Feta sowie der Garnitur aus Petersilie und frisch geriebener Bio-Zitronenschale als überaus lecker. Ein Rezept das in fast jede Jahreszeit passt, aber aufgrund des etwas größeren zeitlichen Aufwands bei der Zubereitung sich wohl vor allem als Wochenend- bzw. Sonntagsessen eignet. Wie dem auch sei: Das war bestimmt nicht das letzte Giouvetsi das ich zubereitet habe. 😉

    56 - Beef Giouvetsi - Side view / Giouvetsi vom Rind - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Australian roasted Skewer – Grillspieß vom Krokodil, Känguru & australischen Rind [26.03.2019]

    Tuesday, March 26th, 2019

    Heute war es wieder so weit: Die Australische Woche in unserem Betriebsrestaurant stand wieder vor der Tür. Bereits letztes Jahr hatte man die Gäste ja mit einige mehr oder weniger australischen, aber eindeutig sehr exotischen Gerichten verwöhnt und das schien man in 2019 wiederholen zu wollen. Neben Gebratene Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten in der Abschnitt Tradtion der Region, einer Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter sowie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Massamansauce oder Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massamansauce an der Asia-Wok-Theke bot man im Rahmen der Australischen Woche 2019 heute einen Australian Roastet Skewer – Grillspieß vom Krokodil, Känguru und australischem Rind mit fruchtiger Pfeffersauce, Rosmarinkartoffeln und Avocado-Quarkdip an. Wäre ich kein Mitarbeiter der Firma hätte ich dafür 9,60 Euro löhnen müssen, aber so sollte das Gericht “nur” 6,72 Euro kosten, was gerade noch akzeptabel war. Außerdem möchte ich meinen Lesern ja auch hin und wieder mal etwas bieten, was vom üblichen Betriebsrestaurant-Trott etwas ablenkt. Also griff ich beim Grillspieß zu.

    Australian Roastet Skewer with kangaroo, crocodil & australian beef with fruity pepper sauce & rosemary potatoes & avocado curd dip / Grillspieß vom Känguru, Krokodil & australischem Rind mit fruchtiger Pfeffersauce, Rosmarinkartoffeln & Avocado-Quark-Dip

    Bei den Rosmarin-Kartoffeln schien man einfach die Country-Potatoes von gestern mit etwas Rosmarin zubereitet zu haben, was mich etwas enttäuscht – zumal einige der Kartoffelschnitten bereits etwas matschig oder bereits zermanscht waren, aber das war glücklicherweise der einzige relevante Kritikpunkt. Am Grillspieß, dem wichtigsten Bestandteil des Gerichts. selbst gab es aber nichts auszusetzen. Getrennt von Scheiben von roter Paprika, Zwiebel oder Zucchini war er mit drei Fleischsorten bestückt: die hellere war dabei wohl das Krokodil, das zwar zart, aber ein klein wenig trockener als die anderen Sorten daher kam. Tatsächlich ein wenig wie Hähnchen. Die dunklere, etwas faserige aussehende Sorte war dann wohl das Känguru und das dunkle, massiver aussehende schließlich das Rind. Leider war der Spieß vor allem an den äußeren Seiten nicht mehr hundertprozentig heiß, aber darüber konnte man hinwegsehen. Das Fleisch selbst war durchgehend angenehm zart und von guter Qualität. Außerdem hatte man auch bei der Menge nicht gegeizt und er schien wirklich gegrillt worden zu sein, denn das Fleisch besaß ein angenehmes Röstaroma. Garniert war das ganze mit einer süß-scharfen, mit grünen Pfefferkörnern versetzten Sauce, die ein wenig an verdünntes Chutney erinnerte und geschmacklich sehr gut dazu passte. Außerdem gab es einen kalt servierten Quark-Dip mit deutlichem Avocado-Aroma, der sich sowohl zum garnieren der Fleischstücke als auch der Kartoffelspalten wunderbar eignete. Insgesamt ein sehr leckeres Gericht mit eindeutig exotischer Note, für das ich gerne mal etwas mehr als üblich bezahlt habe. Hat sich aus meiner Sicht wirklich gelohnt.
    Auch bei den anderen Gästen lag der australische Grillspieß recht hoch in der Gunst, wurde aber von der Lasagne dann doch noch leicht überrundet, womit er sich hinter dieser somit auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala als erstplatzierten Nudelgericht nur mit dem zweiten Platz begnügen musste. Knapp dahinter folgte auf Platz drei Hähnchenbrust mit Zwiebel-Sahnesauce und auch die Asia-Gerichte auf dem vierten Platz lagen eng auf. Das war zumindest der Eindruck während meines Aufenthalts im Speisesaal, aber bei einem so knappen Ergebnis kann sich die Wertung natürlich jederzeit zu Gunsten des einen oder anderen Gerichts verschoben haben.

    Mein Abschlußurteil:
    Australian roasted skewer: ++
    Fruchtige Pfeffersauce: ++
    Avocado-Quark-Dip: ++
    Rosmarin Potato Wedges: +

    Filetspitzen vom Rind, Känguru & Strauss in Sherrysauce [06.12.2018]

    Thursday, December 6th, 2018

    Obwohl die Spaghetti Bolognese mit Grana Padano wie sie heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden immer eine gute Alternative bieten, hatte ich mich bereits früh auf die Filetspitzen vom Rind, Känguru und Strauss in Sherrysauce, dazu Speckbohnen und Kartoffelstampf bei Globetrotter festegelegt. So etwas gibt es wirklich nicht alles Tage und der Preis war nicht merklich höher als bei regulären Gerichten. Daher erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, dass außerdem bei Vitality Kürbis-Currygulasch mit Süßkartoffelwürfeln und Schmand sowie an der Asia-Wok-Theke Gebackene Ananas und Banane mit Honig und Gebratenes Hähnchenfleisch mit Gemüse in Massamansauce angeboten wurden.

    Filet tips from beef, kangaroo & ostrich in sherry sauce / Filetspitzen vom Rind, Känguru & Strauss in Sherrysauce

    Zwar waren die Fleischstücke für meinen Geschmack etwas zu grob geschnitten und bei der Menge der Sauce hatte man auch etwas übertrieben, damit bin ich aber auch schon durch mit den negativen Kommentaren zu diesem Gericht. Die Zusammenstellung aus den drei Fleischsorten von Rind, Känguru und Strauß erschien ausgewogen und die einzelnen Fleischstücke waren trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft durchgehend saftig und zart. Kombiniert in der angenehm würzigen und nicht zu dünnflüssigen Sherrysauce ein wirklicher Genuss den man nicht jeden Tag bekommt. Und auch der Kartoffelstampf war, wie die Bezeichnung schon vermuten ließ, nicht wieder nur das aus Pulver angerührte Kartoffelpüree wie es sonst serviert wird, sondern eine Sättigungsbeilage mit etwas mehr Biss und kleinen Kartoffelstückchen darin, das nicht nur was die Konsistenz sondern auch von seinem Geschmack her überzeugen konnte. Dazu passte gut der Bund in Speck eingewicklete grüne Bohnen, der zwar nur eine kleine, dafür aber sehr schmackhafte Gemüsebeilage bildete. Zwei davon wären natürlich noch besser gewesen, aber man kann nicht alles haben. Ich war aber diese Woche wieder komplett zufrieden mit dem von mir gewählten Mittagsgericht.
    Trotz des exotischen Angebots heute griffen die meisten der anderen Gäste dann doch bei den Spaghetti Bolognese zu, die sich mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Aber zumindest für einen guten zweiten Platz reichte es bei den Filetspitzen dann doch. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich den Kürbis-Currygulasch.

    Mein Abschlußurteil:
    Filetspitzen: ++
    Sherrysauce: ++
    Speckbohnen: ++
    Kartoffelstampf: ++

    Udon-Nudelpfanne mit Rindfleisch – das Rezept

    Saturday, November 10th, 2018

    Da ich für mein Glasnudel-Curry vom letzten Wochenende etwas zu viele Udon-Nudeln eingekauft hatte, entschloss ich mich diesen Samstag dazu zumindest einen Teil davon zu verbrauchen und mir eine Udon-Nudelpfanne mit Rindfleisch, Broccoli, Möhren & Pilzen zuzubereiten, die ich mit einer asiatischen Saucenmischung würzte. Für diejenigen die den Begriff Udon noch nicht kennen: Die Udon ist eine aus Salz, Wasser und Weizenmehl hergestellte Nudelsorte und gilt mit ihrer weißen bis cremeweißen Farbe und ihrer weichen und elastischen Konsistenz als dickste Nudel der japanischen Küche. Man bekommt sie hier in Deutschland, wenn überhaupt, im Asia-Laden oder, wie ich, über das Internet. Im regulären Supermarkt habe ich sie bisher noch nicht entdecken können, auch nicht in denjenigen mit großer Asia-Abteilung. Dabei gibt es sie zum einen in getrockneter Form zum kochen oder in bereits vorgekochter Form und luftdicht verpackt. Ich hatte mich für die vorgekochte Variante entschieden, die in nur 3-4 Minuten bereits gar ist. Sie eignet sich daher wunderbar für die schnelle Küche. Traditionell wird die Udon übrigens gerne in traditionellen japanischen Suppen verwendet, aber wie ich mit diesem Beitrag zeigen werde, eignet sich sich auch wunderbar als Sättigungszutat in einer Fleisch-Gemüsepfanne.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    500-600g Broccoli (sollte effektiv ca. 220g Röschen ergeben)
    01 - Zutat Broccoli / Ingredient broccoli

    2 mittelgroße Möhren
    02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

    220g braune Champignons
    03 - Zutat Pilze / Ingredient mushrooms

    400g Udon-Nudeln
    04 - Zutat Udon-Nudeln / Ingredient udon noodles

    400g Rinderfilet
    05 - Zutat Rinderfilet / Ingredient beef sirloin filet

    Für die Gewürzmischung
    100ml helle Sojasauce
    06 - Zutat helle Sojasauce / Ingredient light soy sauce

    3 Esslöffel Austernsauce
    07 - Zutat Austernsauce / Ingredient oyster sauce

    1 Esslöffel frisch geriebener Ingwer
    08 - Zutat frisch geriebener Ingwer / Ingredient freshly grated ginger

    1 Esslöffel brauner Zucker
    09 - Zutat brauner Zucker / Ingredient brown sugar

    je 1/2 Teelöffel frisch gemahlener Pfeffer & Chiliflocken (z.B. Pul Biber)
    10 - Zutat Pfeffer & Chiliflocken / Ingredient pepper & chili flakes

    2 Zehen Knoblauch
    11 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic gloves

    1 Teelöffel geröstetes Sesamöl
    12 - Zutat Sesamöl / Ingredient sesame oil

    sowie etwas Olivenöl zum braten

    Beginnen wir – wie üblich – mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen wir erst einmal die Möhren
    13 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in schmale Streifen. Ich hatte mir dazu mal endlich einen Julienne-Schneider besorgt, mit dem dies ganz einfach von statten ging.
    14 - Möhren in dünne Streifen schneiden / Cut carrots in thin slices

    Außerdem schneiden wir den Broccoli in kleine Röschen und waschen diese kurz unter fließendem Wasser – vor allem bei unverpackt verkauften Broccoli.
    15 - Broccoli zerkleinern / Chop brocoli

    In einer größere Schüssel geben wir dann sie Soja- und Austernsauce,
    16 - Soja & Austernsauce in Schüssel geben / Add soy & oyster sauce in bowl

    addieren den geriebenen Ingwer,
    17 - Geriebenen Ingwer dazu geben / Add grated ginger

    streuen den braunen Zucker ein,
    18 - Braunen Zucker addieren / Add brown sugar

    geben den Teelöffel Sesamöl dazu,
    19 - Sesamöl in Schüssel geben / Put sesame oil in bowl

    pressen die beiden Knoblauchzehen hinein,
    20 - Knoblauchzehen dazu pressen / Squeeze garlic gloves in sauce

    geben Pfeffer sowie Chiliflocken hinein
    21 - Pfeffer & Chiliflocken addieren / Add pepper & chili flakes

    und verrühren alles gründlich miteinander.
    22 - Gründlich verrühren / Mix well

    Schließlich brausen wir noch die Pilze ab, trocknen sie
    23 - Pilze waschen / Wash mushrooms

    und schneiden sie in Scheiben.
    24 - Pilze in Scheiben schneiden /Cut mushrooms in slices

    Außerdem waschen wir auch das Rinderfilet ab, tupfen es trocken,
    25 - Rinderfilet waschen / Wash beef sirloin filet

    schneiden es entgegen der Maserung in schmale Scheiben
    26 - Rinderfilet in dünne Scheiben schneiden / Cut beef sirloin filet in slices

    und zerteilen diese dann noch einmal in mundgerechte Streifen.
    27 - Rinderfilet in Streifen schneiden / Cut beef filet slices in stripes

    Jetzt können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen und erhitzen etwas Olivenöl auf erhöhter Stufe in einer Pfanne oder einem Wok,
    28 - Olivenöl in Wok erhitzen / Heat olive oil in wok

    geben die Rindfleischfilet-Streifen hinein,
    29 - Rinderfiletstreifen in Wok geben / Put beef stripes in wok

    braten sie scharf für 4-5 Minuten rundherum an
    30 - Rinderfiletstreifen anbraten / Fry beef sirloin filet

    und entnehmen sie dann erst einmal wieder und stellen sie bei Seite.
    31 - Rinderfiletstreifen entnehmen / Remove beef stripes

    In den nun leeren Wok mit seinen Bratrückständen geben wir anschließend die Broccoli-Röschen,
    32 - Broccoli in Wok geben / Put broccoli in wok

    die Möhrenstreifen
    33 - Möhren addieren / Add carrots

    sowie die Pilzscheiben
    34 - Pilze hinzufügen / Add mushrooms

    und dünsten alles bei gelegentlichem umrühren für 5-7 Minuten an, bis es einigermaßen durchgegart ist. Dabei braucht vor allem der Broccoli seine Zeit, es gilt: je größer die Röschen, desto länger die Garzeit.
    35 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

    Zum gegarten Gemüse geben wir dann die Udon-Nudeln,
    36 - Udon-Nudeln in Wok geben / Put udon noodles in wok

    fügen auch die zuvor angebratenen Rinderfilet-Streifen wieder hinzu
    37 - Rindfleischstreifen addieren / Add beef stripes

    und übergießen alles mit der zuvor hergestellten Würzsaucen-Mischung.
    38 - Saucenmischung eingießen / Drain sauce mix

    Jetzt brauchen wir alles nur noch gründlich miteinander zu vermischen und für weitere 3-5 Minuten im Wok zu wenden, bis die Udon-Nudeln gar und das Rindfleisch wieder heiß ist.
    39 - Beef udon stir fry - Mix / Rindfleisch Udon-Nudelpfanne - Vermischen

    Anschließend können wir das fertige Gericht auch schon servieren und genießen.
    40 - Beef udon stir fry - Served / Rindfleisch Udon-Nudelpfanne - Serviert

    Die Kombination aus wunderbar zartem und saftigen Rinderfilet, teilweise noch leicht knackigen, aber gut durchgegarten Gemüse und elastischer Udon-Nudeln in der angenehm aromatischen und, dank der Chiliflocken und des Ingwer, gleichzeitig deutlich pikanten Würzsauce-Mischung erwies sich als wirklich überaus gut gelungenes und sehr leckeres Asia-Gericht, das man aufgrund des relativ geringen Aufwandes bei der Zubereitung auch gut mal unter der Woche zubereiten kann. Ob man in diesem Fall natürlich teures Rinderfilet verwendet, sei jedem selbst überlassen – ich kann mit das Gerich auch gut mit Schweinefleisch oder Geflügel vorstellen, selbst Tofu wäre denkbar. Ein einfaches, aber sehr schönes und vor allem schmackhaftes Rezept, das ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

    41 - Beef udon stir fry - Side view / Rindfleisch Udon-Nudelpfanne - Seitenansicht

    Guten Appetit

    The great autralian bite – Gegrilltes Känguru-, Strauß- & Rindersteak mit Kräuterbutter, Blattspinat & Kartoffelgratin [27.06.2018]

    Wednesday, June 27th, 2018

    Mit “The great australian bite” – Känguru- Strauß und Rindersteak vom Grill auf Blattspinat und Kräuterbutter, dazu Kartoffelgratin stand heute wohl der Höhepunkt der aktuellen Australian-Woche auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants – aber mit 10,32 Euro pro Portion gleichzeitig auch das Teurste. Leider war man in der Restaurantverwaltung so unklug gewesen, nicht nur Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region und Spaghetti Bologenese mit Hartkäse bei Globetrotter sondern zusätzlich auch noch Gyros vom Schwein mit Tzatziki und Pommes Frites als unangekündigtes Sonderangebot entgegen zu setzen. Dass man da nicht viel verkaufen würde, dürfte wohl selbst dem schlechtesten Marketingspezialisten der Welt bewußt gewesen sein. 😉 Außerdem gab es noch Gebratener Tofu mit Gemüse in Spezialsauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke. Doch da ich sehr neugierig war und meinen Lesern natürlich auch hin und wieder einmal etwas außergewöhnliches bieten möchte, wenn ich kann, griff ich trotz all der verlockenden Widrigkeiten selbst natürlich zum “Australian bite” – der Down Under Grillplatte.

    "The great australian bite" - Canguru, ostrich & beef steak with herb butter, leaf spinach & potato gratin / Känguru-, Strauß- & Rindersteak mit Kräuterbutter, Blattspinat & Kartoffelgratin

    Neben den bereits erwähnten Komponenten fanden sich auch noch eine größere Menge einer dunklen, dickflüssigen und würzigen Bratensauce sowie für den farblichen Kontrast eine Grilltomate auf dem etwas überladen wirkenden Teller. Dabei war das Kartoffelgratin heute mal als fester kompakter Haufen konzipiert worden, den man im ganzen auf die “Grundierung” aus Bratensauce getan hatte. Die Kartoffelscheiben, die darin verarbeitet worden waren, hätten zwar gerne etwas dünner geschnitten gewesen sein können, aber geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen. Und auch am mit Zwiebeln und Gewürzen wie Muskatnuss versetzten Blattspinat gab es weder geschmacklich noch Mengenmäßig irgend etwas zu kritisieren. Bei den drei Fleischstücken war der Eindruck jedoch im wahrsten Sinne des Wortes sehr durchwachsen.

    Canguru, ostrich & beef steal - Lateral cut / Känguru-, Strauß- und Rindersteak - Querschnitt

    Das Rindersteak, das man ganz rechts erkennen kann, erwies sich zum Beispiel als herbe Enttäuschung, denn es war zäh und so stark durchwachsen, dass man nur kleine Teile davon überhaupt kauen und verzehren konnte. Vermutlich hatte ich das Schlechteste aller Stücke Rind erwischt – das war wirklich Pech. Da half auch die Kräuterbutter wenig. Um Welten besser war da schon das mittige Straußensteak, dessen Geschmack eindeutig an Geflügel erinnerte und das mild im Geschmack und von der Konsistenz angenehm zart und saftig war. Der große Renner und sozusagen die Offenbarung war aber das Känguru-Steak, das wir ganz links sehen können und das glücklicherweise auch das größte Stück Fleisch auf dem Teller war – der Eindruck auf dem ersten Foto täuscht, da die Hälfte des Stücks vom Strauß und vom Rind verdeckt werden. Ich habe selten ein so geschmacksintensives und gleichzeitig leckeres Stück unglaublich zartes Fleisch verzehrt. Die leichte Schärfe, die dabei im Mund entstand, ließ allerdings den Verdacht aufkommen, dass man es zusätzlich noch mit etwas Piri Piri gewürzt hatte, denn beim Känguru dass ich damals in Karlsruhe verzehrt hatte war der Geschmack bei weitem nicht so intensiv. Dennoch versöhnte mich dieses Stück Fleisch nach dem sehr enttäuschenden Rindersteak wieder mit dem Gericht und ließ mich deutlich weniger bereuen, hierfür zehn Euro ausgegeben zu haben.
    Sah man sich auf den anderen Tabletts um, erkannte man schnell dass hier der größte Anteil der Gäste heute wohl zu den Spaghetti Bolognese gegriffen hatte, denen somit eindeutig Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf dem zweiten Platz sah ich das Gyros mit Pommes, das aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Käsespätzle auf dem vierten Platz lag. Die australische Grillplatte belegte somit nur den fünften Platz, was aber wie bei dieser breiten Menge an interessanten Alternativangeboten und dem hohen Preis auch nicht verwunderlich ist. Aber vielleicht war auch einfach nur die eingekaufte Menge begrenzt, so dass man die Nachfrage durch diese Angebote bremsen wollte – ich weiß es nicht und werde es wahrscheinlich auch nie erfahren. Dennoch kann ich versuchen, dem Manager der die Speiskarte zusammenstellt den Tipp zu geben, beim Tagesangebot etwas mehr auf Ausgewogenheit zu achten. 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Känguru-Steak: +++
    Strauß-Steak: ++
    Rindersteak: –
    Bratensauce: ++
    Blattspinat: ++
    Kartoffelgratin: ++

    Rindergeschnetzeltes mit Spätzle [15.11.2016]

    Tuesday, November 15th, 2016

    Um ehrlich zu sein: So richtig begeistert war ich heute von keinem der Angebote auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnussöl bei Vitality sah mir etwas trocken aus und auch die Hackfleischspieße mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region sahen für mich nicht wirklich verlockend aus. Als bestes Angebot erschienen mir zum einen das Moo Pad Prk Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce, das neben Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde und zum anderen das Rindergeschnetzelte mit Spätzle bei Globetrotter. Alternativ gab es die Spätzle – als Zusatzangebot – auch mit Schweinegeschnetzeltem mit Champignons, was auch noch gegangen wäre, aber letztlich blieb ich dann doch beim Rindergeschnetzelten. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

    Beef stew with spaetzle / Rindergeschnetzeltes mit Spätzle

    Das mit zahlreichen zarten und mageren Rindfleischstreifen und ein paar Stücken gewürfelter Zwiebel versehene Geschnetzelte in seiner dunklen, dickflüssigen und würzigen Sauce war schon mal sehr gut gelungen. Dazu passten gut die Spätzle oder um genau zu sein Knöpfle, die man in großzügiger Menge als Sättigungsbeilage beigefügt hatte. Über die Tatsache, dass sie nicht mehr ganz heiß waren sah ich daher gerne hinweg. Gemeinsam mit dem Krautsalat, der heute mal wieder mit Speckwürfelchen und Kümmelsamen versehen war, ergab sich somit ein einfaches, aber sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
    Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Rindergeschnetzelte großer Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf dem dritten Platz. Die Hackfleischspieße kamen knapp dahinter auf Platz vier und mit wiederum geringen Abstand belegten die Gnocchi schließlich einen guten fünften Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Rindergeschnetzeltes: ++
    Spätzle: ++
    Krautsalat: ++