Posts Tagged ‘roast potatoes’

Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce, Röstkartoffeln & Spiegelei [19.11.2018]

Monday, November 19th, 2018

Am heutigen Montag war das Angebot unseres Betriesbrestaurants nicht gerade überragend. Mit Farfalle al Peperoni wie sie im Abschnitt Vitality angeboten wurden lockt man keinen Hund hinterm Ofen hervor. Etwas besser klangen da schon die Gnocchi all Carbonara mit Rucola und Grana Padano aus dem Abschnitt Globetrotter. Gegegebenenfalls hätte man noch auf die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Austernsauce zurückgreifen können, aber ich entschied mich letztlich dann doch wieder für den bereits altbekannten und bewährten Abgebräunten Leberkäse mit Bratensauce, Röstkartoffeln und Spiegelei aus der Sektion Tradtion der Region. Ohne Spiegelei hätte ich es mir vielleicht noch überlegt, aber mit schien das Gericht mir eine gute, wenn auch nicht gerade leichte Option meinen mittäglichen Hunger zu stillen – der allerdings aufgrund der noch immer nicht ganz auskurierten Grippe nicht besonders groß war. Dazu passendes Gemüse oder Salat fand ich an den dafür vorgesehenen Theken leider nicht.

Browned bavarian meat loaf with gravy, roast potatoes & fried egg / Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce, Röstkartoffeln & Spiegelei

Leider waren sowohl der Leberkäse als auch das Ei und die Röstkartoffeln nur noch etwas mehr als lauwarm, was den Genuss ein klein wenig minderte. Einzig die Bratensauce schien noch normale Verzehrtemperatur zu besitzen – zumindest am Anfang. Und ich hatte leider nur ein sehr kleines Spiegelei erwischt, aber zumindest war das Eigelb noch flüssig, was bei solchen Gerichten ein wichtiger Faktor für mich ist, denn ich liebe es wenn das Eigelb nach dem anschneiden über den warmen Leberkäse läuft. Und auch den den Röstkartoffeln gab es wenig auszusetzen. ein oder zwei von ihnen waren etwas matschig und es fehlte noch etwas Salz, aber ansonsten eine gute Sättigungsbeilage in mehr als ausreichender Menge. Die leicht würzige und einigermaßen dickflüssige Bratensauce dazu wäre aus meiner Sicht nicht gezwungenermaßen notwendig gewesen, aber schadete auf der anderen Seite auch nicht. War ok, aber definitiv keine kulinarische Höchstleistung.
Dennoch schien der Leberkäse heute, mit kleinem Vorsprung, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern zu können. Aber die Gnocchi waren ihm eng auf den Fersen und belegten einen guten zweiten Platz, ihnen folgten die Asia-Gerichte auf einem ebenfalls guten Platz drei. Die Farfalle al Peperoni kamen schließlich auf einem ebenfalls noch guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Röstkartoffeln: ++
Bratensauce: +

Hackbraten mit Zwiebelsauce & Bratkartoffeln [03.09.2018]

Monday, September 3rd, 2018

Auch wenn ich eigentlich zu Beginn eher zum Kartoffelgröstl mit Lauch und Hirtenkäse bei Vitality tendiert hatte, entschied ich mich als ich es sah doch dagegen, denn inzwischen schälte man die Kartoffeln darin nicht einmal mehr, sondern servierte sie einfach als Pellkartoffel zu Lauch, Möhren und Schafskäse – und das war wirklich nicht mehr das von mir so geschätzte Geröstl wie ich es von hier oder hier kannte. Also sah ich mich nach einer Alternative um. Und am ungewöhnlichsten war am heutigen Montag noch der Hackbraten mit Zwiebelsauce und Bratkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, denn laut meiner Recherche war genau diese Kombination bisher noch nicht serviert worden – und meine Aufzeichnungen reichen inzwischen fast neun Jahre zurück, nur unterbrochen von den Urlaubszeiten in denen ich natürlich nicht hier gespeist hatte. Und da mich weder das Putengeschnetzeltes “Zigeuner Art” dazu Reis bei Globetrotter ebenso wenig reizte wie die Asia-Wok-Gerichte in Form von Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Putenfleisch mit Thaigemüse und rotem Thaicurry, fiel meine Wahl auch letztlich auf den Hackbraten. Leider gab es dazu weder passenden Salat noch Gemüse.

Meat loaf in onion sauce / Hackbraten in Zwiebelsauce

Die etwa fingerdicke Scheibe Hackbraten erwies sich schon einmal als überaus gut gelungen, denn das geformte und gebackene Hackfleisch war locker und zart, wobei es eine milde und angenehme Würze besaß. Diese konnte sich aber nur wenig entfalten, denn der Geschmack der einigermaßen dickflüssigen und deutlich würzigeren Zwiebelsauce war um einiges Dominanter. Dazu gab es angebratene kleine Salzkartoffeln, die was Konsistenz und Geschmack anging ebenfalls nichts zu wünschen übrig ließen. Allerdings hätte ich sie eher als Röstkartoffeln bezeichnet, denn Bratkartoffeln sind für mich eher Kartoffelscheiben oder -würfel. Aber ich will da nicht zu kleinlich sein. Dazu hätte gut etwas Rotkohl oder Rosenkohl gepasst, aber leider war so etwas heute nicht an der Gemüsetheke angeboten worden. Aber letztlich erwies sich das Gericht auch ohne Gemüse als akzeptables Mittagsmahl.
Auch wenn der Vorsprung nicht sonderlich groß war, so konnte sich der Hackbraten doch mit einem knappen Vorsprung heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Aber die Geschmäcker waren heute mal wieder sehr breit gefächert, so dass die Abstände zwischen dem Hackbraten, den zweitplatzierten Asia-Gerichten und dem Putengeschnetzelten mit Reis auf dem dritten Platz nur gering war. Und einige hatten auch bei dem Pellkartoffel-Geröstl zugegriffen, aber für mehr als den vierten Platz reichte es dennoch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Zwiebelsauce: ++
Bratkartoffeln: ++

Abgebräunter Leberkäs mit Spiegelei, Bratensauce & Röstkartoffeln [02.07.2018]

Monday, July 2nd, 2018

Diese Woche fanden sich, nach den Australischen Spezialitäten in den vergangenen fünf Werktagen, wieder nurStandard-Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. An der Asia-Wok-Theke lockte man mit Gebackene
Frühlingsrollen
, Asiatischen Hähnchenkeulen mit Gemüse oder Gebratenes Schweinefleisch mit asiatischem Gemüse in Austernsauce, während die reguläre, westlich orientierte Küche im Abschnitt Vitality Curryreis mit ZucchiniKarottenragout, bei Tradition der Region einen Abgebräunten Leberkäs mit Spiegelei und Bratensauce, dazu Röstkartoffeln sowie bei Globetrotter Gebratene Hähnchenbrust “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln anbot. Die Asiatischen Hähnchenkeulen klangen schon mal nicht schlecht und sahen auch recht verlockend aus, aber wenn Leberkäse und dann auch noch mit Spiegelei auf der Speisekarte steht, gibt es für mich kein Halten mehr. Ich liebe nun mal Leberkäse. Leider schien aktuell irgend ein Seminar bei uns stattzufinden, denn der Speiseraum erwies sich als Übervoll und es hatten sich vor allen drei Theken sowie an drei Kassen bereits mehr oder weniger lange Schlangen gebildet. Aber da mussten wir eben durch. Als ich endlich den Leberkäse auf dem Tablett hatte, entschied ich mich noch dazu ihn mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke zu ergänzen. So ausgestattet machten wir uns auf die Suche nach einem freien Tisch, die jedoch erfolglos blieb, so dass wir letztlich an einem mit nur einer Person besetzten Tisch, natürlich nach Rückfrage, Platz nahmen und beginne konnten unsere Speisen zu verzehren.

Browned bavarian meat loaf with fried egg, gravy & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäs mit Spiegelei, Bratensauce & Röstkartoffeln

Die Röstkartoffeln waren dieses Mal durchgehend fest und knackig, aber durchgekocht, aber leider fehlte bei ihnen etwas Salz, was sich aber mit dem am Tisch bereit stehenden Salzstreuer leicht beheben ließ. Das Highlight war aber die (männer-)daumendicke, angebratene Leberkäsescheibe, die zwar nur noch lauwarm war was ihren guten Geschmack aber zum Glück nicht minderte. Kombiniert mit dem Spiegelei, insbesondere dem noch flüssigen Eigelb, und der würzigen und dickflüssigen Bratensauce ein wahrer Genuss. Und auch die Gemüsemischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl, grünen Bohnen und etwas Kohlrabi erwies sich als gute Wahl, denn das Gemüse war noch ausreichend heiß und weder zerkocht noch matschig. Definitiv keine leichte Kost, aber immer wieder lecker.
Der Kampf um den ersten Platz fand heute zwischen Leberkäse und Hähnchenbrust statt und es fiel mir wirklich schwer einen klaren Favoriten auszumachen. Aber unter Berücksichtigung der Teller auf den Tabletts in den Rückgabewagen, die etwas mehr Reste von Tomatensauce aufzeigten, billige ich dem Picatta Milanese diesen Platz zu. Somit landete der Leberkäse auf einem guten zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den mexikanischen Chili-Linsen schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Spiegelei: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln [07.05.2018]

Monday, May 7th, 2018

Der Montag bot mal wieder wenig wirklich interessantes auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality waren nichts für mich, denn ich mag ja keinen Meerrettich. Und auf Asia-Gerichte wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Schweinefleisch gebraten in Austernsauce und Thaigemüse hatte ich auch keine große Lust. Blieben also noch das Holzfällersteak vom Schwein mit Röstzwiebeln, Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region oder die Spinat-Ricottatortellini in Carbonarasauce bei Globetrotter. Kurz neigte ich zwar zu den Tortellini, griff letztlich aber dann doch zum Holzfällersteak, weil ich ja erst am Wochenende Nudeln satt hatte. An der Gemüsetheke ergänzte ich mir das Gericht schließlich noch mit ein einem Schälchen Erbsen und Pariser Möhren mit Spargel.

Lumberjack steak with fried onions, gravy & roast potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Bratensauce & Röstkartoffeln

Das Holzfällersteak war, wie üblich, recht durchwachsen, aber geschmacklich in Ordnung und mit genügend verwertbaren Fleisch, das man gut mit den knusprigen Röstzwiebeln und der leider etwas dünnen, aber doch würzigen Bratensauce kombinieren konnte. Und auch an den Röstkartoffeln gab es nichts auszusetzen, bis auf zwei kleine, matschige Ausnahmen waren sie bissfest und eine geeignete Sättigungsbeilage, so wie bereits am Freitag wo ich die gleiche Beilage zu meinem Seelachs hatte. Und obwohl sie bestimmt bereits einige Zeit unter den Wärmelampen der Gemüsetheke geruht hatten, erwies sich auch die Kombination aus Erbsen, Möhren und einigen Spargelstückchen noch als heiß, recht frisch und knackig. Ein altbekannter Klassiker unseres Betriebsrestaurants, aber immer wieder eine gute Wahl.
Und auch der Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich beim Holzfällersteak zugeschlagen, womit ihm der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf Platz zwei sah die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern gewählten Spinat-Ricotta-Tortellini besaßen, welche somit den dritten Platz belegten. Auf einem guten Platz vier kamen schließlich die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Röstkartoffeln: ++
Gemüsemix: ++

Gebackener Seelachs mit Remoulade & Röstkartoffeln [04.05.2018]

Friday, May 4th, 2018

Eigentlich hatte ich heute großes Interesse am Gegrillten Filet vom australischen Rind mit Kräuterbutter, Country Potatoes und gemischten Salat gehabt, das laut Intranet-Speisekarte im Abschnitt Vitality angeboten werden sollte. Doch als ich gegen 12:15 Uhr das Restaurant betrat, war davon keine Spur zu finden. Viel mehr bot man im Bereich der regulären Küche nur den Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln bei Globetrotter sowie Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region an. Außerdem gab es noch Asiatisches Gemüse in grüner Kokossauce und Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Thaicurry in Kokosmilchsauce. Vom australischen Rinderfilet keine Spur – war wohl ausgefallen – ich glaube nicht dass es so früh schon aus war, zumal es deutlich teurer hätte sein sollen als die regulären Gerichte, was für viele Gäste erfahrungsgemäß ein Hinderungsgrund ist. Was aber wirklich los war, konnte ich nicht in Erfahrung bringen. So reihte mich also an der Theke für den Seelachs ein und bekam, kurz bevor ich an der Reihe war, sogar noch die Option alternativ Scholle zu erhalten, die gerade frisch aus der Küche gekommen war. Letztlich blieb ich aber beim Seelachs und ergänzte das Gericht am Ende noch durch etwas Krautsalat, den ich an der Salattheke entdeckte.

Coalfish filet with remoulade & roast potatoes / Seelachfilet mit Remoulade & Röstkartoffeln

Eigentlich ein Standard-Gericht unseres Betriebsrestaurants, das sich alle paar wiederholt, aber heute schien es mal besonders gut gelungen zu sein. Bsonders das Fischfilet erschien heute nicht nur außen außerordentlich knusprig zu sein, auch der Seelachs im Inneren war besonders locker und saftig. Und auch die Remoulade erschien mir heute etwa würziger als sonst. Nur die Röstkartoffeln waren nicht besser oder schlechter als sonst, teilweise mit Biss, teilweise ein klein wenig matschig, aber insgesamt in Ordnung. Und der knackige Krautsalat erwies sich unerwartet gut passende Beilage zum Fisch. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, gerade weil Fisch ja ein klassisches Freitags-Gericht ist – aber australisches Rind wäre natürlich auch nett gewesen, trotz des Country-Potato-Triples das mir dann gedroht hätte, denn ich hatte diese ja bereits am Mittwoch und Donnerstag als Sättigungsbeilage. 😉
Ich konnte auch bei den anderen Essern oder in den Rückgabewagen keine Spuren des Rinderfilets entdecken, gehe also davon aus das es ausgefallen ist. Logischerweise lag das Fischgericht daher heute mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten vorne und belegte den ersten Platz, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem zweiten Platz und dem Milchreis auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Krautsalat: ++