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Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [11.05.2015]

Monday, May 11th, 2015

Nach all der Schlemmerei, die ich mir wieder mit selbst gekochten Gerichten gegönnt hatte, wollte ich am heutigen Montag mal lieber etwas kürzer treten. Da kam mir das Kartoffelgröstel mit Lauch und Schafskäse aus dem Bereich Vitality gerade recht, das mit gerade mal 338kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region, die Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce kamen daher heute nicht in die nähere Auswahl. Aber ich ergänzte das vegetarische Gericht noch durch eine kleine Schüssel selbst zusammengestellten Salats von der Salattheke sowie einem Becherchen Pfirsich-Mango-Joghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fried potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Der Salatmix aus Streifen von roter Beete, Möhren, Kohlrabi und einigen Kidneybohnen, den ich mir mit einem Toskana-Dressing aus Balsamico, Gemüsebrühe und Olivenöl garniert hatte, war lecker wie immer. Ich bin inzwischen ja ein großer Fan von diesem Mix, was aber nicht heißen soll dass ich auch mal etwas anderes von der Salattheke probieren werde. Das Kartoffelgeröstel enttäuschte heute aber leider etwas, das es zum einen nur extrem lasch gewürzt war und die Kartoffeln außerdem etwas zu weich und zerkocht erschienen. Von einem Gericht mit “Geröstel” im Namen hatte ich das natürlich anders erwartet und auch schon besser hier im Betriebsrestaurant erlebt. Wegen der fehlenden Würze konnte ich mit Hilfe der am Tisch bereit stehenden Pfeffer- und Salzstreuern ein wenig Abhilfe schaffen, aber um einen Punktabzug kommt das Gericht dennoch nicht herum, auch wenn der Fetakäse wiederum absolut in Ordnung war. Am fruchtigen, mit zahlreichen Pfirsichstücken gespickten Pfirsich-Mango-Joghurt gab es zum Glück aber nichts auszusetzen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass heute wieder einmal die Nürnberger Rostbratwürste waren, die den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnten. Die Hähnchenbrust “Hawaii” war ihnen aber recht eng auf den Fersen und verwiesen damit die Asia-Gerichte auf den dritten Platz. Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht, das heute durch das Kartoffelgeröstel repräsentiert wurde.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel: +/-
Feta: ++
Salat-Mix: ++
Pfirsich-Mango-Joghurt: ++

Osso Buco mit Röstkartoffeln – das Rezept

Sunday, April 12th, 2015

Heute wollte ich mich mal mit einem klassischen Schmorgericht der italienischen Küche beschäftigen: dem Osso buco alla Milanese. Der italienische Begriff “Osso Buco” bedeutet in seiner wörtlichen Übersetzung übrigens einfach “Knochen mit Loch”, bezieht sich also auf den Markknochen der Beinscheibe vom Kalb, die ja Hauptbestandteil dieses Gerichts ist. Und da ich für das gestrige Rezept gleich einen ganzen kleinen Sack Kartoffeln gekauft hatte, lag es natürlich nahe etwas damit als Sättigungsbeilage zuzubereiten. Nach kurzem Überlegen fiel meine Wahl schließlich auf ein Rezept für Röstkartoffel-Würfel, die ebenfalls im Ofen zubereitet werden. Und was natürlich bei keinem Osso buco fehlen darf ist die Gremolata, eine Würzmischung aus Petersilie, Knoblauch und Zitronenschale, die ich aus frischen Zutaten dazu zubereitete. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein wahrer Genuss, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

Für das Osso Buco

3 Kalbsbeinscheiben (zusammen 700-800g)
01 - Zutat Kalbsbeinscheiben / Ingredient veal shanks

2 Möhren (ca. 220-250g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

2 Stangen Sellerie
03 - Zutat Stangensellerie / Ingredient celery

2 kleine oder 1 große Zwiebel (ca. 200g)
04 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onion

Einige Zweige Rosmarin
05 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

Einige Zweige Thymian
06 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

1 Hand voll frisches Basilikum
07 - Zutat Basilikum / Ingredient basil

2 Esslöffel Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

200ml trockener Rotwein
09 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

200-300ml Rinderbrühe
10 - Zutat Rinderbrühe / Ingredient beef stock

2-3 Esslöffel Weizenmehl
08 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

sowie etwas Butterschmalz zum anbraten
und etwas Pfeffer & Salz zum würzen

Für die Röstkartoffeln

900-1000g festkochende Kartoffeln
11 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 Teelöffel gemahlenes Rosmarin
12 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

2 Esslöffel Gemüsebrühe
13 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable stock

2 Esslöffel Olivenöl
14 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1,5 – 2 Teelöffel italieniensche Kräuter (TK)
15-Zutat italienische Kräuter

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Für die Gremolata
1/2 – 3/4 Bund Petersilie
16 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Bio-Zitrone
17 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

1-2 Zehen Knoblauch
18 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung des einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhren,
19 - Möhren schälen / Peel carrot

und würfeln sie grob,
20 - Möhren grob würfeln / Dice carrot

waschen die Selleriestangen und schneiden sie in nicht zu dünne Streifen,
21 - Sellerie zerkleinern / Mince celery

und ziehen die Zwiebel ab, um sie anschließend grob zu würfeln.
22 - Zwiebel grob würfeln / Dice onion

Außerdem waschen, trocknen und zerkleinern wir die Blätter des Basilikum,
23 - Basilikum zerkleinern / Shred basil

die Nadeln des Rosmarin
24 - Rosmarin hacken / Hackle rosemary

und die Blättchen des Thymian.
25 -Thymian-zerkleinern / Mince thyme

Anschließend waschen wir die Kalbsbeinscheiben, tupfen sie trocken,
26 - Kalbsbeinscheiben waschen / Wash veal shanks

würzen sie von beiden Seiten mit Pfeffer und Salz
27 - Kalbsbeinscheiben mit Pfeffer & Salz würzen / Season veal shanks with pepper & salt

und wenden sie dann im Weizenmehl.
28 - Kalbsbeinscheiben in Mehl wenden / Turn veal shanks in flour

Dann zerlassen wir etwas Butterschmalz auf leicht erhöhter Stufe in einer hohen Pfanne,
29 - Butterschmalz zerlassen / Heat up ghee

geben unsere gewürzten und gemehlten Kalbsbeinscheiben hinein
30 - Kalbsbeinscheiben in Pfanne geben / Put veal shanks in pan

und braten sie scharf von rundherum an.
31 - Kalbsbeinscheiben von beiden Seiten anbraten / Fry veal shanks all around

Ist dies geschehen, entnehmen wir die Fleischstücke wieder und geben Zwiebeln, Möhren und Sellerie ins Bratenfett
32 - Zwiebeln, Möhren & Sellerie in Pfanne geben / Put onions, carrots & celery in pan

und braten diese für einige Minuten und gelegentlichem Wenden an. Jetzt ist außerdem auch ein guter Zeitpunk, mit dem Vorheizen des Ofens aus 180 Grad zu beginnen.
33 - Gemüse anbraten / Braise vegetables

Zum Gemüse geben wir die beiden Esslöffel Tomatenmark,
34 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

rösten dieses für etwa zwei Minuten mit an
35 - Tomatenmark anrösten / Roast tomato puree

und löschen dann alles mit dem trockenen Rotwein ab.
36 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

Den Rotwein verrühren wir mit dem Tomatenmark und lassen alles kurz köcheln
37 - Rotwein köcheln lassen / Let red wine simmer

bevor wie die Rinderbrühe hinzu gießen, das Ganze kurz aufkochen lassen,
38 - Rinderbrühe hinzufügen / Add beef stock

Basilikum, Rosmarin und Thymian unterheben
39 - Kräuter einstreuen / Add herbs

und schließlich noch mit Salz und Pfeffer abschmecken.
40 - Sauce mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste sauce with salt & pepper

Die angebratenen Beinscheiben geben wir dann in eine größere Auflaufform, verteilen darüber die Gemüsesauce (sollte sie nicht reichen um die Fleischstücke fast zu bedecken, können wir die Sauce mit etwas mehr Rinderbrühe auch noch ein wenig verdünnen),
41 - Kalbsbeinscheiben & Sauce in Auflaufform geben / Put veal shanks & sauce in casserole

decken alles mit Alufolie ab – denn wir wollen das Gericht ja schmoren, nicht backen –
42 - Mit Alufolie abdecken / Cover with tin foil

und schieben die Form dann auf der zweiten Schiene von von unten in den vorgeheizten Ofen, wo wir es insgesamt etwa 100 Minuten garen lassen.
43 - Im Ofen schmoren / Braise in oven

In der Zwischenzeit schälen wir die Kartoffeln,
44 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

schneiden sie in mundgerechte Stücke
45 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

und geben sie dann in ein Schüssel, wo wir die beiden Esslöffel Olivenöl,
46 - Olivenöl zu Kartoffelwürfeln geben / Add olive oil to potato dices

die Teelöffel Rosmarin und italienische Kräuter, die beiden Esslöffel Gemüsebrühe hinzu geben,
47 - Kartoffelwürfel würzen / Season potato dices

vermischen alles gründlich miteinander
48 - Alles gut vermischen / Mix well

und würzen es dabei auch gleich mit etwas Salz und Pfeffer.
49 - Kartoffelwürfel mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste potato dices with salt & pepper

Die so vorbereiteten Kartoffelwürfel verteilen wir dann auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech.
50 - Kartoffelwürfel auf Backblech verteilen / Put potato dices on baking tray

Nach etwa fünfzig Minuten entnehmen wir die Auflaufform, entfernen die Alufolie, wenden die Kalbsbeinscheiben und übergießen sie mit etwas Sauce, damit sie nicht austrocknen.
51 - Kalbsbeinscheiben wenden / Turn veal shank

Dann schieben wir die Form, wieder mit der Alufolie abgedeckt zurück in den Ofen und geben zehn Minuten später die Kartoffelwürfel auf der mittleren Schiene mit in den Ofen. Sie brauchen Erfahrungsgemäß etwa 30-40 Minuten um gar zu werden.
52 - Kartoffelwürfel in Ofen schieben / Put potato dices in oven

Kümmern wir uns nun um die Greolata. Dazu hacken wir erst einmal das Knoblauch grob,
53 - Knoblauch zerkleinern / Grind garlic

waschen die Petersilie, schütteln sie trocken, zupfen die Blätter von den Stielen und zerkleinern diese auch erst einmal grob
54 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

und geben dann das Knoblauch zur Petersilie, reiben die Zitronenschale hinzu
55 - Knoblauch & Zitronenschale hinzufügen / Add garlic & lemon peel

und zerkleinern alles weiter, bis wir eine feine Kräutermasse erhalten.
56 - Gründlich hacken / Hackle thoroughly

Nach der Hälfte der Garzeit, also 15 bis 20 Minuten, entnehmen wir das Backblech kurz aus dem Ofen und wenden die Kartoffelwürfel.
57 - Kartoffelwürfel wenden / Turn potato dices

Kurz vor Ende holen wir auch noch einmal die Auflaufform mit den Kalbsbeinscheiben aus dem Ofen, entfernen die Alufolie,
58 - Osso buco with roast potatoes - Finished baking / Osso Buco mit Röstkartoffeln - Fertig gebacken

und schieben sie dann noch einmal für weitere fünf bis sieben Minuten offen in den Ofen. Die Backblech mit den Röstkartoffeln versetzen wir außerdem für diese Zeit auf eine höhere Schiene, damit sie schön knusprig werden.
59 - Moment lang weiter backen / Continue baking

Danach können wir die Auflaufform und das Backblech aus dem Ofen entnehmen und das Gericht servieren. Die geschmorte Kalbsbeinscheibe garnieren wir dabei großzügig mit der Gremolata.
60 - Osso buco with roast potatoes - Served / Osso Buco mit Röstkartoffeln - Serviert

Durch das lange schmoren im Ofen war das Fleisch der Kalbsbeinscheibe ganz wie erwartet schön weich und etwas mürbe geworden, wobei es aber gleichzeitig zart und saftig geblieben war. Nicht zu vergessen natürlich auch das zarte Mark des Beinknochens, das ja zu Recht als die Delikatesse an diesem Gericht zählt. Dazu passte nicht nur die dank der Kräuter schön würzige und gleichzeitig fruchtige Sauce mit ihrem zarten Gemüse aus Möhren, Sellerie und Zwiebeln, sondern auch die Gremolata fügte sich wunderbar in die geschmackliche Gesamtkomposition ein. Und auch die außen knusprigen und innen schön weichen Röstkartoffeln erwiesen sich als überaus lecker gewürzt und passten wunderbar zu diesem Schmorgericht. Die etwas zeitaufwändigere Zubereitung hatte sich auf jeden Fall gelohnt – ich war mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiments.

61 - Osso buco with roast potatoes - Side view / Osso Buco mit Röstkartoffeln - Seitenansicht

Das Ganze ist natürlich nur eine von vielen Varianten, die man Osso Buco zubereiten kann. Ich hatte mir während meiner Recherchen viele Rezepte dazu angesehen und das hier vorgestellte aus verschiedenen Aspekten zusammengestellt. Es dürfte sich aber in weiten Teilen mit dem traditionellen Ossobuco alla Milanese decken, das allerdings in der Regel mit Weiß- statt Rotwein zubereitet wird. Variiert wird aber vor allem bei den Gemüsesorten in der Sauce, hier kommen häufig auch Fenchel, Zucchini oder Erbsen zum Einsatz, manche machen auch gleich einen ganzen Bund Suppengrün hinein. Ich werde bei Gelegenheit bestimmt noch mal dazu kommen, die eine oder andere Variation ausprobieren, denn viele davon klingen ebenfalls sehr vielversprechend.

Guten Appetit

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [02.04.2015]

Thursday, April 2nd, 2015

Trotz des heutigen Gründonnerstags suchte ich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant vergeblich nach der für diesen Tag eigentlich traditionell üblichen Grünen Sauce – man sehe dazu auch hier oder hier. Gut, wir befinden uns in Bayern und Grüne Sauce, auch Frankfurter Grüne Sauce genannt, ist wohl eher in Hessen üblich. Also musste ich mich zwischen den gegebenen Angeboten entscheiden. Zur Wahl standen Spaghetti “Pesto Genovese” mit Tomatensugo und Parmesan bei Vitality, einem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region, Fleischcanneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter, den Resten des Rogan Josh vom Dienstag, das unter der Bezeichnung Lammcurry mit Linsen in Joghurtsauce als Zusatzangebot auf der Karte stand, sowie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Korandersauce und Ko Lo Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce an der Asia-Thai-Theke. Ich brauchte nur kurze Bedenkzeit bis ich mich schließlich – obwohl ich ja erst letzten Sonntag etwas ähnliches verzehrt hatte – für das Fleischpflanzerl entschied, das ich mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke sowie einem Becher Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meatball with gravy & fried potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Bratkartoffeln

Zu einem angenehm großen, lockeren und saftigem Fleischpflanzerl, das wie üblich mit einigen Zwiebelstückchen versetzt war, hatte man zahlreiche kleine, gemeinsam mit einigen Zwiebeln, Kräutern und Gewürzen geröstete Salzkartoffeln sowie einer nicht sehr großen aber gerade so ausreichenden Portion, einer schön würzigen, aber heute leider nur recht dünnflüssigen Bratensauce serviert. Insgesamt gab es hier aber keine Komponente, bei der ich einen Punktabzug vornehmen müsste. Ebenso wenig trifft dies für die mit leichter Knoblauchnote versehenen, noch knackigen Erbsen sowie dem nicht zu süßen Vanille-Milchreis mit seiner roten Kirschgrütze samt ihrer zahlreichen Fruchtstücke zu. Eine sehr gelungene Zusammenstellung, um diese verkürzte Woche vor dem Osterfest abzuschließen.
Aufgrund des bevorstehenden verlängerten Wochenendes waren die Besucherzahlen im Betriebsrestaurant heute eher gering, so dass ich in Bezug auf die heutige Allgemeine Beliebtheitsskala zwar klar sagen kann dass das Fleischpflanzerl eindeutig und mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf dem ersten Platz landete, bei den anderen Angeboten heute aber leider keine klaren Vorlieben erkennen konnte, da ich sie nur sehr sporadisch zwischen den vielen Tabletts mit Frikadellen entdecken konnte. Daher vergebe ich den zweiten Platz heute mal Ausnahmsweise an alle anderen Gerichte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Abgebräunter Leberkäs mit Bratkartoffeln [15.01.2015]

Thursday, January 15th, 2015

Nachdem ich heute auf Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce mit Ananas oder Moo Pad Takaii – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassaucemal wieder keine Lust verspürte und mich auch die Penne al Pesto Genovese aus dem Bereich Vitality nicht sonderlich reizten, blieben letztlich noch der Abgebräunte Leberkäs mit Bratkartoffeln aus dem Bereich Globetrotter und das 1/2 Grillhendl mit Pommes Frites bei Tradition der Region zwischen denen ich wählen konnte. Letztlich war es wohl die lange Schlange vor dem Hähnchengericht, die mich dazu bewog beim Leberkäse zuzugreifen, welcher übrigens mit einer dickflüssigen Bratensauce serviert wurde. Ohne wäre es wohl auch etwas trocken gewesen. Dazu fehlte mir noch etwas Gemüse, allerdings passte das Angebot heute mal wieder nicht ganz zum Speiseangebot, so dass ich nach kurzem Abwägen schließlich zu einer Bohnen-Mais-Mischung mit Broccoli griff. Außerdem gesellte sich noch ein Becherchen Joghurt mit Fruchtsalat auf mein Tablett.

Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Meat loaf with gravy & roast potatoes

Wie bereits gestaltete sich das Hauptgericht heute denkbar einfach: Eine große, von beiden Seiten angebratene Scheibe Leberkäse, etwas dunkle, dickflüssige und würzige Bratensauce sowie schließlich einer mehr als ausreichend großen Portion kleiner, mit einigen Kräutern angebratener Salzkartoffeln. Einzig am Leberkäse muss ich monieren, dass er bereits leicht abgekühlt war, allerdings nicht so stark dass ich hier zu einem Punktabzug greifen muss. An der im Geschmack heute mal sehr kräftigen Bratensauce oder den kleinen, festen Kartoffeln gab es nichts auszusetzen – auch wenn ich diese eher als Röstkartoffeln denn als Bratkartoffeln bezeichnet hätte. Aber der Name ist natürlich eine individuelle Entscheidung der Betriebsrestaurants-Leitung. Und auch das Gemüse, das aus weißen Riesenbohnen, Mais, roten Kidneybohnen und Broccoli in einer milden hellen Sauce bestand, erwies sich als überaus schmackhaft – eine ungewöhnliche, aber doch ganz gut passende Beilage. Der kleine Becher mild gesüßten, mit einer bunten Mischung verschiedener Obstsorten versetztem Naturjoghurts schloss das Mittagsmahl schließlich sehr gelungen ab.
Natürlich war es heute das Grillhendl mit Pommes Frites, das mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte der Leberkäse mit Bratkartoffeln, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und – nur knapp dahinter – den Penne mit Pesto Genovese. Hier also mal wieder keine Überraschungen, denn die Platzierung entspricht genau den Erfahrungswerten. 😉

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Bratensauce: ++
Bratkartoffeln: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [08.07.2014]

Tuesday, July 8th, 2014

Mein erster Blick galt heute natürlich den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse, die bei Vitality angeboten wurden, aber auch das Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, welches neben Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, übte einen gewissen Reiz aus. Einzig den Schaschlik-Spieß vom Huhn mit Zigeunersauce und Reis bei Tradition der Region fand ich nicht so interessant, denn die Fleischstücke sahen etwas trocken aus. Und ich hatte mich schon in die Schlange für die Polentaschnitten angestellt, als ich mich dann doch noch umentschied und schließlich doch zum Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln griff, welches heute bei Globetrotter angeboten wurde. Irgendwie war mir danach. Dazu nahm ich mir noch etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und einen kleinen Becher Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln / Meatball with gravy & roast potatoes

Das angenehm groß geratene, saftige und lockere Fleischpflanzerl, in dem sich auch einige Zwiebelstückchen fanden, war schon mal sehr lecker. Dazu passte wunderbar die dunkle, würzige Bratensauce und auch an der großzügigen Portion teilweise schön knusprigen Röstkartoffeln, die ebenfalls wieder mit einigen Zwiebeln versehen waren, gab es nichts auszusetzen. Allerdings hatte ich beim Gemüse aus gelben und orangen Möhren, Maiskölbchen und Erbsenschoten übersehen, dass es sich hier um eine asiatisch angehauchte Zubereitung handelte, die man mit etwas süß-scharfer Chilisauce versehen hatte. Passte zwar nicht so hundertprozentig zum Fleischpflanzerl, aber da das Gemüse noch angenehm frisch und knackig war, ziehe ich dennoch nichts in der Wertung ab. Anders beim Erdbeer-Rhabarber-Mousse, das heute von der Konsistent mal wieder etwas fester und leicht gummiartig war. Geschmacklich war es zwar in Ordnung, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute ebenfalls das Fleischpflanzerl mit kleinem, aber dennoch deutlich erkennbaren Vorsprung am höchsten in der Gunst und konnte sich somit den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgte der Hühnchen-Schaschlikspieß, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und Platz vier belegten schließlich die Polentaschnitten. Bei einem solchen Angebot hatte ich aber auch mir keinem anderen Ergebnis gerechnet.

Mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: +

Bratwurstschnecke & Bratkartoffeln [01.07.2014]

Tuesday, July 1st, 2014

Mein erster Blick galt heute dem Marinierten Tofu mit Asiagemüse, das in der Sektion Vitality angeboten wurde. Aber auch das Saltim Bocca vom Huhn mit Massalasauce und Gnocchi bei Globetrotter sah nicht schlecht aus, auch wenn ich fand dass die Gnocchi etwas trocken und leicht angebrannt aussahen. Das Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grüner Thai Curry Sauce oder das (für Dienstag übliche) Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke nahm ich nicht in die nähere Auswahl, aber noch während ich für das Tofu anstand, entschied ich mich dann doch noch um und wählte schließlich doch die Bratwurstschnecke mit Bratkartoffeln und Senf aus der Sektion Tradition der Region, wobei ich den Senf allerdings weg ließ – ich bin leider kein allzu großer Freund davon. Als Würz-Zutat nehme ich ihn gerne, aber pur komme ich nicht so recht an ihn ran. Zur Bratwurst wählte ich noch etwas Mischgemüse und einen kleinen Becher Erdbeer-Rhabarber-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Bratwurstschnecke mit Bratkartoffeln / Coiled fried sausage & roast potatoes

Das Mischgemüse, das wieder mal aus gelben und orangen Möhren, Schoten und Schwarzwurzeln bestand, war zwar wieder mal leicht abgestanden, aber noch von deutlicher besserer Qualität als das was ich gestern hatte. Volle Punktzahl kann ich dafür zwar auch heute nicht geben, aber besser war es alle mal. An der würzigen Bratwurstschnecke gab es aber nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an den einfachen, teilweise angenehm knusprig gebratenen Bratkartoffeln mit einigen Zwiebelstückchen. Und auch das schaumige und einigermaßen frische, fruchtige Erdbeer-Rhabarber-Mousse gab keinen weiteren Grund zum meckern. Vielleicht insgesamt nicht das leichteste Gericht, aber doch recht lecker.
Zwar lagen beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sowohl die Bratwurst und das Hühnchen-Saltimbocca heute recht nah beieinander, aber das Geflügel-Gericht schien letztlich doch ein klein wenig beliebter und konnte sich so die Spitzenposition sichern und die Bratwurst auf Platz zwei verweisen. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte schließlich das vegetarische Tofu mit Asiagemüse, das übrigens wieder ohne Sättigungsbeilage und somit ohne Kohlehydrate serviert wurde. Langsam scheint sich Low-Carb also auch in unserem Betriebsrestaurant zu etablieren.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Bratkartoffeln: ++
Mischgemüse: +
Erdbeer-Rhabarber-Mousse. ++