Posts Tagged ‘romanesco’

Rotbarschfilet mit Remoulade & Röstkartoffeln [03.11.2017]

Friday, November 3rd, 2017

Obwohl heute bei Vitality mal wieder frisch im restauranteignen Steinofen zubereitete Pizza mit Salami, Schinken und Pilzen auf dem Speiseplan stand, entschied ich mich nach kurzem Abwägen heute doch für das Rotbarschfilet mit Remoulade und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter. Irgendwie war mir heute mehr nach Fisch, auch wenn ich durchaus kurz überlegt hatte bei den Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region zuzugreifen, eine der wenigen Süßspeisen die ich als Hauptmahlzeit akzeptiere. An den Asia-Gerichten hatte ich jedoch kein Interesse. Zum Fisch gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Redfisch filet with remoulade & roast potatoes / Rotbarschfilet mit Remoulade & Rösrkartoffeln

Das Fischfilet war zwar angenehm saftig und zart, zerbröselte beim Anschneiden aber recht schnell, was die Aufnahme mit der Gabel etwas erschwerte. Aber solange der Fisch nicht übermäßig mit Gräten versehen ist, und das war hier nicht der Fall, bin ich dahingehend ja flexibel. Garniert mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecken und der würzigen Remoulade fand ich das paniert gebackene Rotbarschfilet auf jeden Fall sehr gelungen. Und auch an den Röstkartoffeln, kleinen angebratenen Salzkartoffeln, gab es nichts auszusetzen. Ebenso wenig kann ich schlecht über die Gemüsemischung aus in Streifen geschnittenen orangen und gelben Möhren sowie Romanesco etwas negatives sagen, denn das Gemüse war einigermaßen warm und nicht zerkocht oder abgestanden, wie ich es ja leider hin und wieder an der Gemüsetheke erlebe. Insgesamt also eine gute Wahl.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala stand der Fisch heute gut da und konnte sich mit einem kleinen Vorsprung gegen die ebenfalls sehr beliebte Pizza durchsetzen, sprich den ersten Platz erobern. Nach der somit zweitplatzierten Pizza folgten die Reiberdatschi auf dem dritten Platz und die Asia-Gerichte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Rotbarschfilet: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemüse-Mix: ++

Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & Gemüse [28.06.2017]

Wednesday, June 28th, 2017

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich geplant gehabt, beim Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten aus dem ABschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, denn die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce schloss ich von Anfang an aus. Und auch gegen die Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und Gemüse aus dem Abschnitt Vitality hatte ich eigentlich vorbehalte, denn die bisherigen Erfahrungen damit waren eher durchwachsen. Doch als ich die heutige Zubereitung sah, entschloss ich mich dazu dem spanischen Nationalgericht eine Chance zu geben. Es versprach mit gerade mal 443kcal einen deutlich leichteren Genuss, außerdem sah das Putenschnitzel auch recht trocken aus. So landete letztlich also die Paella auf meinem Tablett.

Paella - Spanish rice dish with seeafood , chicken & vegetables / Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch & Gemüse

Der wahrscheinlich mit Kurkuma und nicht mit Safran gelblich gefärbte Reis war reichhaltig durchsetzt mit zahlreichen, meist recht Kleinteiligen Meeresfrüchten, darunter Krabben, Miesmuscheln und Tintenfisch-Teile. Ich meinte auch einige kleine Fischteile darunter entdeckt zu haben. Dazu kamen eine übersichtliche Anzahl größerer Hühnerfleisch-Würfel und eine sehr bunte Zusammenstellung verschiedener Gemüsesorten, darunter Bohnen, Möhren, Erbsen und Romanesco. Soweit, so gut. Was die Würze anging hätte ich mir die Zubereitung vielleicht noch etwas kräftiger im Geschmack gewünscht und die Zubereitung war durch die Verwendung eines feinkörnigen Langkornreises insgesamt ganz leicht trocken. Auch wenn so etwas zu einer Paella normalerweise nicht dazu gehört, wünschte ich mir zeitweise doch eine Sauce oder einen Dip. Es war nicht sonderlich schlimm, denn insgesamt war das Gericht durchaus schmackhaft für einen Kantinen-Paella, aber ich habe auch schon bessere Paellas gegessen. Aber letztlich war ich zufrieden.
Auf der Allgemeinen Bleibtheitsskala war es natürlich das Putenschnitzel mit Paprikasauce und Kroketten, dass sich den ersten Platz sichern konnte, die Paella folgte aber auf einem guten zweiten Platz. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und nur knapp dahinter die Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Paella: +

Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter & Romanesco [21.06.2017]

Wednesday, June 21st, 2017

Wie Mittwochs üblich war auch heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ein Fischgericht zu finden und ihm galt auch heute, wie üblich, mein erster Blick. Die Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter und Romanesco klang im ersten Moment zwar nicht so spannend, aber man hatte hier mal wieder nicht industriell verarbeitetete Scholle verwendet, wie bereits der der Scholle Finkenwerder Art vor etwa eineinhalb Wochen und das war, trotz Grätenarlarms, wirklich gut gewesen. Daher entschied ich mich auch heute dazu, zum Fischgericht zu greifen und ließ die Gefüllte Aubergine mit Tomatensauce bei Tradition der Region, den Bunten Salatteller mit kleinem Schweinesteak bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mal allesamt außen vor.

Fried plaice with potatoes, lemon butter & romanesco / Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter & Romanesco

Das “Gemeine” an Schollen ist ja, dass sie nicht nur Gräten in der Mitte, sondern auch im der schmalen Außenseite ihres flachen Körpers besitzen, sozusagen ein Gräten-Kranz, der das vollständig verwertbare Fleisch umschließt. Zum Glück hatte ich ja bereits mit der Finkenwerder Scholle Erfahrung sammeln könnne, so dass ich heute das zarte und einigermaßen saftige Fleisch deutlich effektiver zwischen den Gräten heraus schälen konnte. Leider erwies sich die dazu gereichte Zitronenbutter als absolut nicht zitronig, sondern schmeckte leider nur nach Butter. Und zusätzliche Zitronenecken gab es nicht, so dass ich auf das wunderbar zu Fisch passende Zitronenaroma verzichten musste. Und beim Romanesco muss ich leider auch ein Haar lassen, denn er war zwar angenehm knackig, aber bereits stark abgekühlt. An den Salzkartoffeln gab es aber schließlich nichts mehr weiter auszusetzen. Etwas aufwändiger im Verzehr, aber ich fand das Gericht insgesamt sehr lecker.
Dennoch war es nicht die Scholle, die sich heute mit dem ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala schmücken konnte, sondern es war ganz unerwartet der Bunte Salatteller mit Steak, der in seinem Zuspruch alle anderen Gerichten überrundet hatte.Erst auf dem zweiten Platz folgte die Scholle, die sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte und die gefüllte Aubergine durchsetzten konnte, die sich heute den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Zitronenbutter: +
Romanesco: +
Salzkartoffeln: ++

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Oliven [17.07.2014]

Thursday, July 17th, 2014

Am heutigen Donnerstag gab es mal wieder mehrere Gerichte, die mein Interesse weckten. Zum einen war da der Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven, welcher bei Vitality angeboten wurde und den ich bei früheren Dareichungen wie hier, hier, hier oder hier schätzen gelernt hatte, aber auch das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomaten-Basilumsauce und Tagliatelle bei Globetrotter oder schließlich das Gebackene Seelachsfilet mit verschiedenem Gemüse in Massaman-Curry an der Asia-Thai-Theke. Den Rinderbraten in Burgundersauce und Semmelknödel bei Tradition der Region, das Zusatzangebot in Form einer Bratwurst mit Kartoffelsalat und die anderen Asia-Thai-Gerichte wie Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art oder Gaen Pad Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce schloss ich aber für mich aus. Letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den vegetarischen Gemüsetopf, zu dem noch etwas Fladenbrot angeboten wurde. Außerdem gönnte ich mir – mal wieder – einen kleinen Nachtisch, heute in Form eines Limonen-Mango-Mousses. Bei gerade mal 461kcal für den Eintopf war das meiner Meinung nach absolut vertretbar. 😉

Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Oliven / Greek vegetable stew with feta & olives

Der Gemüsetopf bot mal wieder einen überaus breiten Ausschnitt aus den unterschiedlichsten Gemüsesorten. Ich entdeckte dabei vor allem Blumenkohl, Erbsen, Möhren, Aubergine, Zucchini, Paprika in rot und grün, Romanesco und Tomaten, außerdem fanden sich auch zahlreiche Kräuter, darunter ganze Salbei-Blätter darin, die dem Gericht eine angenehme Würze gaben. Gemeinsam mit der großzügigen Garnitur aus zahlreichen Feta-Würfeln ein sehr leckeres Gericht. Leider entsprach Fladenbrot heute jedoch überhaupt nicht meinen Anforderungen, denn es erschien aufgetoastet und dann wieder abgekühlt zu sein, weswegen es sowohl an der Kruste als auch an der Schnittkante ziemlich trocken und fest war. Zum aufsaugen der verbliebenen der würzigen, leicht tomatigen Brühe im Teller war es zwar noch in Ordnung, aber volle Punktzahl kann ich hier natürlich nicht geben. das luftig-lockere Mousse, das sehr gelungen die Aromen von Mango und Limone kombinierte war aber wiederum vollkommen in Ordnung.
Beim Kampf um die Platzierungen auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute im vorderen Feld das Putensteak und der Rinderbraten in Burgundersauce ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, welches das Putensteak aber letztlich für sich entscheiden konnte und den Braten auf den zweiten Platz verwies. Den dritten Platz konnten sich die Asia-Gerichte sichern, knapp gefolgt von der Bratwurst mit Kartoffelsalat auf Platz vier. Der Griechische Gemüsetopf ist zwar auch immer wieder genommen worden, aber wie bei vegetarischen Gerichten üblich reichte es auch heute nur für den letzten, fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +/-
Limonen-Mango-Mousse: ++

Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade [22.07.2013]

Monday, July 22nd, 2013

Während mich der Champignongulasch mit Spaghetti in der Sektion Vitality visuell nicht so recht ansprach, erschienen mir sowohl das Holzfällersteak vom Schwein mit Röstkartoffeln bei Tradition der Region als auch die Geschmorte Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Rotweinsauce und Kartoffel-Maispüree bei Globetrotter recht verlockend. Zwar bot auch die Asia-Thai-Theke mit Gerichten wie Pud Pak Ruam Mit – Gebratenes Gemüse in Austernsauce und vor allem Gaeng Panang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry durchaus interessante Gerichte, aber heute war mit nicht so danach. Nach einigem Abwägen entschied ich mich schließlich für die Hähnchenkeule, die mir die leichtere Alternative zum Holzfällersteak erschien. Aus dem Gemüseangebot gesellten sich außerdem noch einige Möhren und Romanesco dazu.

Hähnchenkeule in Chipotle-Marinade mit Rotweinsauce & Kartoffel-Maispüree  / Chicken leg in chipotle marinade with red wine sauce & corn potato puree

Das Fleisch an der zugegebener Maßen etwas klein geratenen Hähnchenkeule erwies sich, wohl durch die Marinade, als angenehm zart und zerfiel ein wenig unter Messer und Gabel. Dafür dass es mit Chipotle, also geräucherten Jalapeno, angefertigt worde war, erschien sie aber nicht sonderlich scharf. Darüber konnte man aber hinweg sehen. Gemeinsam mit dem gewürzten und mit zahlreichen Maiskörnern versehenen groben Kartoffelpüree und der herben, mit Zwiebeln versetzten Rotweinsauce ein wirklich sehr leckeres Gericht. Beim Gemüse musste ich aber einige Abstriche machen, denn vor allem die Röschen vom Romanesco waren etwas verkocht und zumal stark abgekühlt. Die Möhren erschienen da schon etwas besser, wenn auch etwas abgestanden – eine volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Dennoch war ich prinzipiell mit meiner Wahl zufrieden.
Und auch die anderen Gäste hatten zu großen Teilen bei der Hähnchenkeule zugeschlagen und bescherten diesen Gericht somit den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte das Holzfällersteak, das sich aber nur sehr knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Den vierten Platz belegte schließlich, fast wie üblich, das vegetarische Gericht in Form des Champignongulasch.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenkeule: ++
Rotweinsauce: ++
Mais-Kartoffelpüree: ++
Romanesco & Möhren: +/-