Posts Tagged ‘rosemary potatoes’

Gebackene Scholle mit Remoulade & Rosmarinkartoffeln [13.07.2018]

Friday, July 13th, 2018

Eigentlich freute ich mich heute auf dem Weg in den Speiseraum unseres Betriebsrestaurants auf einen In Olivenöl gebratener Bonito auf mediteranem Gemüse, Rosamarinkartoffeln und Kräuterdip, der laut Speisekarte im Intranet im Bereich Vitality angeboten werden sollte. Doch aufgrund äußerer Umstände, auf die ich keinerlei Einfluss besaß, waren wir erst um 12:30 Uhr zum Essen aufgebrochen und als wir ankamen musste ich mit großer Enttäuschung feststellen, dass der Bonito inzwischen leider aus war. Sehr schade, denn ich hätte diesen Fisch aus der Familie der Makrelen und Thunfische gerne mal probiert. Ersatzweise hatte man nun gebackene Scholle auf die Speisekarte gesetzt, die man wahlweise mit Rosmarinkartoffeln oder Kartoffelsalat serviert bekam. Außerdem gab es noch Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region, ein Gebackenes Putenschnitzel mit Preiselbeeren und Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter sowie Gebratene Mienudeln mit asiatischem Gemüse, Kokosmilch und rotem Curry oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Wok-Theke. Aber da ich mich innerlich bereits auf Fisch eingestellt hatte, griff ich zur Gebackenen Scholle mit Remoulade und Rosmarinkartoffeln, die ich mir natürlich noch mit einer Zitronenecke garnierte. Außerdem gönnte ich mir noch ein Schälchen Krautsalat, der bei mir ja zu fast jedem Hauptgericht geht.

Baked plaice with remoulade & rosemary potatoes / Gebackene Scholle mit Remoulade & Rosmarinkartoffeln

Die Rosmarinkartoffeln, die wohl noch vom Bonito übrig gewesen waren, erwiesen sich heute als besonders gut gelungen, sie waren fest, besaßen durch das zusätzliche anbraten leckere Röstaromen und zusätzlich eine angenehme Rosmarinnote, die durch das mit-abraten frischer Rosmarinzweige verursacht worden war. Und auch an der Scholle selbst gab es nichts relevantes auszusetzen. Die dünnen Ränder des panierten Fischfilets waren mal wieder etwas knuspriger als man es sich vielleicht wünscht, aber der Rest erwies sich als angenehm zart, saftig und natürlich frei von Gräten. Garniert mit dem Saft der Zitronenecke und der sehr großzügig aufgebrachten Remoulade eine akzeptable Alternative zum Bonito. Und auch der knackige und leicht säuerliche Krautsalat passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition.
Leider waren heute aufgrund unseres späten Erscheinens und dem bevorstehenden Wochenende so wenig Gäste im Betriebsrestaurant, dass es kaum möglich war eine vollständige Beliebtheitsskala aufzustellen. Zumal das wichtigste Gericht, der Bonito, ja inzwischen aus war. Ich sah zwar besonders viele Teller mit Fisch, sprich der Scholle, so dass ich hier wohl einen ersten Platz vergeben kann, aber beim Rest muss ich heute mal passen.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Remoulade: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Krautslaat: ++

Gegrillte Forelle mit Rosmarinkartoffeln & Kräuterbutter [20.06.2018]

Wednesday, June 20th, 2018

Was die Angeote auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anging erwies sich der heutige Mittwoch mal wieder eher als Durststrecke mit vielen Standardgerichten wie der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl und frischen Kräutern bei Tradition der Region oder dem Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder dem Gebratener Tofu mit frischem Gemüse und Spezialsauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Wok-Theke. Einzig die Gegrillte Forelle “griechische Art” mit Rosmarinkartoffeln und Kräuterbutter bei Vitality schien etwas hervorzustechen. Sah zwar visuell nicht allzu ansprechend aus, aber erschien mir die beste Alternative heute. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rotkraut-Apfel-Salat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Grilled trout with rosemary potatoes & herb butter / Gegrillte Forelle mit Rosmarinkartoffeln & Kräuterbutter

Die Kräuterbutter konnte ich zwar problemlos entdecken, aber was die Griechische Art an der Forelle ausmachen sollte erschloss sich mir nicht. Dennoch erwies sich der angenehm große gerillte Fisch, der wie üblich ohne Rückgrat serviert wurde und erfreulich wenig Gräten enthielt als gut gelungen. Die Ausbeute an würzigen und zartem Fleisch war überaus ergiebig und die Kräuterbutter tat ihr übriges um dem Fisch eine zusätzliche angenehme geschmackliche Note zu geben. Die Kartoffeln als Sättigungsbeilage waren dahingegen eher ernüchternd, denn ihre Konsistenz lag zwischen leicht matschig bis hin zu hart und gerade so durchgekocht. Und von Rosmarin konnte ich daran nichts entdecken. Und auch von dem Salat aus rohem Rotkohl mit kleinen Apfelstückchen in einem geschmacklich unauffälligen Öldressing hatte ich mir irgendwie mehr erwartet. Er war frisch und knackig, aber geschmacklich eher unauffällig, denn die Apfelnote kam kaum zur Geltung und ein Spritzer Essig hätte ihm bestimmt auch gut getan. Insgesamt also eher ernüchternd, aber akzeptabel – zumindest die Forelle war gut gelungen.
Bei den anderen Gästen lag heute ohne Zweifel das Putensteak mit Tomatensauce und Nudeln am höchsten in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gericht, knapp gefolgte vom Semmelknödel mit Rahmschwammerln auf Platz drei. Erst kurz danach auf dem vierten Platz folgte schließlich die Forelle.

Mein Abschlußurteil:
Gegrillte Forelle: ++
Rosmarinkartoffeln: +
Rotkohl-Apfelsalat: +

Gebratene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel [08.11.2017]

Wednesday, November 8th, 2017

Während mir sowohl das Putensteak “Piccata Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mir heute nicht so zusagten, war ich wiederum sehr zwischen der Gebratenen Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffel bei Vitality und den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Tradition der Region hin und her gerissen. Bei den Käsespätzle hatte ich vor allem Bedenken wegen der Kalorien, außerdem hatte ich letzter Zeit häufiger auf meinen früher traditionellen Mittwochsfisch verzichtet, daher entschied ich mich schließlich für die Balkan-Forelle.

Fried trout "balcan style" with rosemary potatoes / Gebratene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffel

Die Forelle selbst sah zwar etwas zerrupft aus, aber die Ausbeute an verwertbarem Fleisch war ausgsprochen gut und auch dessen Qualität ließ nichts zu wünschen übrig. Hinzu kam, dass der Fisch ohne Rückgrat serviert wurde, so dass man so gut wie keine Gräten darin fand. Dazu wurden neben den mit Rosamrin gewürzten Salzkartoffeln eine fruchtige, leicht pikante Gemüsemischung aus Mais, Erbsen, grünen Bohnen, Paprika, Tomaten und Möhren serviert, sozusagen das Balkan-Gemüse. Dieses sah zwar sehr nach einer Fertig-Mischung aus, aber geschmeckt hat es dennoch. Ich fand die Zusammenstellung auf jeden Fall sehr gelungen und mit gerade mal 413kcal auch ein deutlich leichterer Genuss als die Käsespätzle.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass diese heute bevorzugt zum Putensteak gegriffen hatten, womit ich diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Käsespätzle, auf dem dritten Platz sah ich die Forelle und einen guten vierten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++

Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [16.09.2015]

Wednesday, September 16th, 2015

Sowohl das Asia-Thai-Angebote wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce als auch die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln bei Vitality, das Gebratene Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln, dazu Rotweisauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und schließlich das Chicken Tikka Masala mit Basamatireis im Abschnitt Globetrotter sahen heute recht gut aus und besaßen ihren gewissen Reiz. Und obwohl ich zuerst zum Holzfällersteak tendierte, entschied ich mich dann doch für das Fischgericht bei Vitality, das mit 543kcal einen einigermaßen leichten Genuss versprach, und ergänzte es noch durch einen kleinen Becher Orangenmousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked trout "balkan style" wit rosemary potatoes / Gebackene Forelle "Balkan Art" mit Rosmarinkartoffeln

Als ich mir die Sauce noch einmal genauer ansah, musste ich feststellen dass es sich hier wohl um genau die selbe Zusammenstellung aus Mais, Möhren, grünen Bohnen und Paprika zu handeln schien, die man gestern bereits als Gemüsesalsa zum Hacksteak serviert hatte. Bereits vor fast zwei Jahren hatte man die Forelle mit genau der selben Sauce serviert, zwischendurch aber immer mal neue bessere Varianten wie zum Beispiel hier als Ratatouille oder hier mit weißen Bohnen kreiert, die ich aber trotz der gelungenen Zusammenstellung nie ein zweites Mal gesehen habe. Sehr schade, denn auch wenn die heutige Sauce nicht schlecht war und genau so gut zum Fisch wie zum Hacksteak passte, wäre ein bisschen mehr Abwechselung schon recht. Dennoch verzichte ich auf einen Punktabzug, denn Ideenlosigkeit kann ich ja schlecht bestrafen – hätte ich es aber gleich erkannt, wäre wohl doch das Holzfällersteak auf meinem Tablett gelandet. Die ganze Forelle war wie üblich ohne Rückgrat und mit so gut wie keinen Gräten in ihrer eigenen Haut gebacken worden und enthielt eine große Menge angenehm zarten und leckeren Fleischs, so dass ich hier vorbehaltlos volle Punktzahl geben kann. Und abgesehen von einem etwas zerkochten Exemplar gaben auch die kleinen Rosmarinkartoffeln keinen Grund zur Kritik. Das angenehm cremige, fruchtige und nicht zu Süße Orangenmousse schloss das heutige Mahl schließlich überaus schmackhaft ab.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute natürlich das Holzfällersteak, das sich mit deutlichem Vorsprung vor den anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei folgte das Chicken Tikka Masala, das sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnte, die somit dem dritten Platz landeten. Auf einem guten Platz vier folgte schließlich die Forelle “Balkan Art” – wobei man ihr heute den Balkan ja nicht wirklich abnehmen konnte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Sauce: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Orangemousse: ++

Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln [12.08.2015]

Wednesday, August 12th, 2015

Zwar standen heute mit einem Gebratenen Holzfällersteak mit glasierten Zwiebeln Speck und Tomatenscheibe, dazu Rotweinsauce und Röstkartoffeln im Abschnitt Tradition der Region oder dem bereits mehrfach für gut gefundenen Chicken Tikka Masala mit Basmatireis bei Globetrotter oder aber Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten und Gaeng Pad Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke heute eigentlich durchaus verlockende Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, doch ich wollte heute mal wieder meiner Angewohnheit Mittwochs zum Fischgericht zu greifen fröhnen und wählte daher die Gebackene Forelle “Balkan Art” mit Rosmarinkartoffeln aus dem Bereich Vitality. Und das obwohl die heutige Version nicht ganz toll aussah wie beim letzten Mal. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Naturquark mit frischen Erdbeeren aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Trout balkan style with rosemary potatoes / Forelle Balkan Art mit Rosmarinkartoffeln

Während mein Kollege, der vor mir bedient worden war eine kopflose Forelle auf dem Teller vorfand, bekam ich gleich zwei Köpfe serviert. Das sah zwar kurios aus, brachte aber was die Fleischmenge anging leider nichts, da sich in den Köpfen die einzigen verbliebenen Knochen und Gräten befanden. Der Rest des relativ kleinen Fischs war entgrätet und bestand nur aus der dünnen Haut und einer absolut akzeptablen Menge saftiges Forellenfleisch. Die mit Streifen von roter und grüner Paprika sowie ein paar Zwiebeln versetzte Tomatensauce war heute leider nicht so der Renner und auch etwas Fantasielos. Das habe ich zum Beispiel beim letzten Mal schon deutlich besser erlebt. Und auch die Kartoffeln waren heute nicht perfekt, denn man hatte sie zwar großzügig mit Rosmarin gewürzt, aber zum perfekten gar kochen fehlten ein paar Minuten, denn Innerstes war nicht ganz durch. Ich hatte mir insgesamt mehr davon erwartet. Am Quark mit frischen Erdbeeren schließlich gab es glücklicherweise nichts weiter auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag das Holzfällersteak zwar ganz wie erwartet vorne auf Platz eins, aber das Chicken Tikka Masala auf dem zweiten Platz war im deutlich enger auf den Fersen als vermutet. Auf Platz drei kamen schließlich die Asia-Gerichte und den vierten Platz konnte sich schließlich die Forelle sichern.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkan-Sauce: +
Rosmarin-Kartoffeln: +
Quark mit Erdbeeren: ++

Lachsfilet mit Blattspinat in Estragonsauce mit Rosmarinkartoffeln [03.07.2015]

Friday, July 3rd, 2015

Zum heutigen Freitag fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten: Zum einen das Frische Seelachsfilet mit Blattspinat in Estragonsauce mit Rosmarinkartoffel und schließlich der Klassiker Putensteak mit Kartoffel-Selleriestampf in Honig-Pfeffersauce bei Vitality. Obwohl ich zugeben muss, dass auch die Reiberdatschi mit Apfelmus im Abschnitt der traditionell-regionalen Gerichte ihren gewissen Reiz ausübten. Nur die Gebackene Ananas und Banane sowie das Nua Pad King – Rindlfeisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer schloss ich heute von Anfang an aus. Letztlich entschied ich mich dann für das Lachsfilet, das ich trotz des darin enthaltenen Blattspinats noch mit einem Schälchen Krautsalat von der Salattheke und einem Becherchen Stracciatella-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Salmon filet with leaf spinach in tarragon sauce with rosemary potatoes / Lachsfilet mit Blattspinat in Estragonsauce mit Rosmarinkartoffeln

Eine vorzügliche Wahl wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Das angenehm große Stück Lachsfilet war saftig, zart und natürlich frei von jeglichen Gräten und auch beim Blattspinat gab es geschmacklich nichts auszusetzen. Allerdings hätte es sowohl beim Spinat als auch bei der würzigen Estragonsauce gerne etwas mehr sein können. Von den schön würzigen Rosmarinkartoffeln hatte man aber glücklicherweise mehr als genug beigelegt. Ein sehr leckeres Hauptgericht, zu dem auch der knackige Krautsalat – wohl Reste von gestern – sehr gut passte. Der kleine Becher luftig-lockerer Straciatelle-Creme schloss das heutige Mahl schließlich sehr gelungen ab.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Lachsfilet heute weit oben in der Gunst und konnte sich so auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala den ersten Platz sichern. Platz zwei belegte das Putensteak mit Honig-Pfeffersauce, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich den Reiberdatschi auf einem sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Estragonsauce: ++
Blattspinat: ++
Rosmarinkartoffeln: ++
Krautsalat: ++
Straciatelle-Creme: ++

Marinierte Lammhüfte auf Rotweinreduktion mit Gemüseperlen & Rosmarinkartoffeln – das Rezept

Sunday, June 28th, 2015

Heute stand mit einer Marinierten Lammhüfte auf Rotweinreduktion mit Gemüseperlen und Rosmarinkartoffeln mal wieder ein etwas komplexeres Rezept auf meinem Kochplan. Nach dem einfach Nudelgericht von gestern musste das einfach mal wieder sein. Obwohl ich zugeben muss, dass ich den Aufwand doch etwas unterschätzt hatte. Vor allem das Ausstechen der Gemüseperlen mit dem Kugelausstecher nahm doch etwas mehr Zeit in Anspruch als ich gedacht hatte. Aber es lohnt sich alle mal, vor allem weil ja auch das Auge mit isst. 😉 Doch damit nun genug der Vorrede, kommen wir nun endlich zum Rezept, das ich hier mal wieder in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

2 Stück Lammhüfte (jedes ca. 180g)
01 - Zutat Lammhüfte / Ingredient lamb shank

Für die Marinade

5-6 Körner Piment
02 - Zutat Piment / Ingredient allspices

2 Teelöffel bunter Pfeffer
03 - Zutat bunter Pfeffer / Ingredient motley pepper

4 Wacholderbeeren
04 - Zutat Wacholderbeeren / Ingredient junipers

2 Zweige Rosmarin
05 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

2 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

5-6 Löffel Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Für die Rotweinreduktion (Sauce)

1 Schalotte
08 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

1 Teelöffel Butter
09 - Zutat Butter / Ingredient butter

50ml trockener Rotwein
10 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

200ml Lamm-Fond
11 - Zutat Lammfond / Ingredient lamb broth

1/2 Teelöffel mittelscharfer Senf
12 - Zutat Senf / Ingredient mustard

einige Spritzer Aceto Balsamico

1/2 Teelöffel schwarzer Johannisbeergelee
14 - Zutat schwarzer Johannisbeergelee / Ingredient black currant jelly

Für die Gemüseperlen

1 größere Kohlrabi (mindestens 700g)
15 - Zutat Kohlrabi / Ingredient kohlrabi

3-4 große, dicke Karotten
16 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 Teelöffel Butter
09 - Zutat Butter / Ingredient butter

sowie etwas Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker zum würzen

Für die Rosmarin-Kartoffeln

400g Kartoffeln (Drillinge)
17 - Zutat Kartoffeln (Drillinge) / Ingredient small potatoes

70ml neutrales Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumenöl)
18 - Zutat Pflanzenöl / Ingredient vegetable oil

2-3 Zweige Rosmarin
19 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

2-3 Zehen Knoblauch
20 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

sowie auch hier etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Die Lammhüfte sollte mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht, mariniert werden. Also beginnen wir am besten am Vorabend damit die Marinade herzustellen und geben die beiden Teelöffel bunten Pfeffer, die Pimentkörner und die Wacholderbeeren in einen Mörser
21 - Pfeffer, Piment & Wacholder in Mörser geben / Put pepper, allspice & junipers in mortar

und zerstoßen alles gründlich.
22 - Gewürze mörsen / Ground seasonings

Außerdem waschen wir die beiden Zweige Rosmarin, schütteln sie trocken, zupfen die Nadeln von den Zweigen und zerkleinern diese.
23 - Rosmarin zerkleinern / Mince rosemary

Dann geben wir 6 Esslöffel Olivenöl in eine Schale,
24 - Olivenöl in Schüssel geben / Put olive oil in bowl

geben die im Mörser zerstoßenen Gewürze
25 - Gewürze hinzufügen / Add seasoning

sowie die zerkleinerten Rosmarin-Nadeln hinzu,
26 - Rosmarin addieren / Add rosemary

pressen die beiden Knoblauchzehen hinein
27 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

und verrühren alles gründlich miteinander.
28 - Alles gut vermengen / Mix well

Dann waschen wir die beiden Stücke Lammhüfte, tupfen sie trocken
29 - Lammhüfte waschen / Wash lamb shank

und geben sie in ein verschließbares Behältnis, um sie mit der Marinade zu bedecken und verschlossen im Kühlschrank marininieren – am besten über Nacht. Zwischendurch sollten wir das Fleisch dabei auch mal in der Marinade wenden.
30 - Lammhüfte marinieren / Marinate lamb shank

Etwa eine Stunde vor der eigentlichen Zubereitung nehmen wir das Behältnis mit dem Fleisch aus dem Kühlschrank, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Anschließend waschen wir die Kartoffeln, trocknen sie ab
31 - Kartoffeln waschen / Wash potatoes

und halbieren sie.
32 - Kartoffeln halbieren / Cut potatoes in halfs

Anschließend waschen wir auch die Rosmarinzweige für die Kartoffeln, schütteln sie trocken, zupfen die Nadeln von den Zweigen, zerkleinern diese wiederrum
33 - Rosmarin zerkleinern / Mince rosemary

und schälen die Knoblauchzehen, um sie gründlich zu zerkleinern.
34 - Knoblauch hacken / Hackle garlic

Die halbierten Kartoffeln geben wir dann in eine Schüssel, gießen das neutrale Pflanzenöl hinzu,
35 - Kartoffeln & Öl in Schüssel geben / Put potatoes & oil in bowl

würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer,
36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

geben Rosmarin und Knoblauch hinzu
37 - Knoblauch & Rosmarin addieren / Add garlic & rosemary

und vermischen dann alles gründlich miteinander, so dass alles Kartoffeln mit der Öl-Kräuter-Mischung bedeckt sind. Das Ganze lassen wir dann für einige Zeit durchziehen, wobei wir es zwischendurch immer mal wieder umrühren.
38 - Gründlich vermischen / Mix well

Anschließend schälen wir die Möhren
39 - Möhren schälen / Carrots

und stechen mit Hilfe eines Kugelausstechers mit 15-20mm Durchmesser kleine Gemüseperlen aus. Dabei gibt es zwar leider recht viel verschnitt, aber mit etwas Übung lernt man schnell, das Gemüse optimal zu nutzen. War ja auch für mich das erste Mal, dass ich das so probierte. Und perfekte Kugeln bekommt man hier auch nicht unbedingt hin, also nicht verzweifeln sondern einfach weiter versuchen. Man wird schnell besser.
40 - Perlen aus Möhren ausstechen / Cut out pearls from carrots

Außerdem schälen wir auch die Kohlrabi
41 - Kohlrabi schälen / Peel kohlrabi

und stechen auch hier kleine Gemüseperlen aus.
42 - Perlen aus Kohlrabi ausstechen / Cut out pearls from kohlrabi

Nun Würfeln wir die Schalotte
43 - Schalotte würfeln / Dice shallot

und zerlassen den zweiten Esslöffel Butter in einem kleinen Stieltopf
44 - Butter in Stieltopf zerlassen / Melt butter in pot

um die Schalottenwürfel darin glasig anzudünsten.
45 - Schalotte andünsten / Braise shallot lightly

Jetzt können wir auch beginnen, den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Diese löschen wir dann mit dem trockenen Rotwein ab,
46 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

geben den Lammfond hinzu
47 - Lammfond hinzufügen / Add lamb broth

und lassen alles bei gelegentlichem rühren auf 100ml oder weniger einkochen.
48 - Sauce reduzieren lassen / Let sauce reduce

Dann geben wir die Kartoffeln mit der Schnittfläche nach unten in eine größere Auflaufform, gießen die restliche Mischung aus Öl-Mischung darüber,
49 - Kartoffeln in Auflaufform geben / Put potatoes in casserole

legen noch einige kleine Rosmarinzweige oben auf
50 - Rosmarinzweige einlegen / Add rosemary twigs

und backen dann alles für 25 bis 30 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
51 - Kartoffeln im Ofen backen / Bake potatoes in oven

Anschließend erhitzen wir einen weiteren Teelöffel Butter in einer Pfanne,
52 - Butter in Pfanne zerlassen / Melt butter in pan

geben die Gemüseperlen hinein
53 - Gemüseperlen anbraten / Braise vegetable pearls

und braten sie für etwa 20 Minuten an, wobei wir 3-4 Esslöffel Wasser hinzugeben damit nichts anbrennt.
54 - Etwas Wasser hinzufügen / Add some water

Außerdem schmecken wir unsere Gemüseperlen mit etwas Salz und Pfeffer sowie einer Prise Zucker ab.
55 - Mit Pfeffer, Salz & Zucker abschmecken / Taste with salt, pepper & sugar

Ist die Sauce dann auf 100ml oder weniger reduzier – ich hatte extra einen Topf mit Skala gewählt, um das prüfen zu können – geben wir sie in ein anderes Behältnis, z.B. den Messbecher für den Lammfond,
56 - Sauce in anderes Gefäß umgießen / Pour sauce in another pot

und gießen sie dann durch ein feines Sieb zurück in den Topf,
57 - Sauce durch Sieb zurück in Topf geben / Put sauce back in pot through sieve

wobei wir die aufgefangenen Schalottenwürfel mit einem Kochlöffel durch das Sieb passieren.
58 - Schalotte passieren / Strain shallot

Nun geben wir die beiden halben Teelöffel Senf und Johannisbeergelee hinzu,
59 - Senf & Johannisbeergelee hinzufügen / Add mustard & currant jelly

addieren noch einige Spritzer Balsamico,
60 - Balsamico addieren / Add balsamico

verrühren alles gründlich mit einem Schneebesen
61 - Mit Schneebesen verrühren / Stir with whisk

und schmecken die Sauce final noch mal mit etwas Salz und Pfeffer ab. Dann halten wir sie auf niedrigster Stufe heiß und binden sie bei Bedarf mit etwas kalter Butter oder dunklem Saucenbinder.
62 - Sauce mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste sauce with salt & pepper

In einer weiteren, kleineren Pfanne erhitzen wir jetzt zwei Esslöffel von der Lammhüften-Marinade
63 - Marinade in Pfanne erhitzen / Heat up some marinade in pan

spülen eventuell vorhandene Gewürzreste von den Lammhüften-Stücken und geben diese dann in das heiße Öl
64 - Lammhüfte in Pfanne geben / Put lamb shank in pan

um sie rundherum, auf jeder Seite etwa 4-5 Minuten, anzubraten. Danach schalten wir die Platte aus, legen einen Deckel schräg auf die Pfanne dass noch ein Spalt offen bleibt und lassen das Fleisch mit Hilfe der Restwärme für ca. 10 Minuten gar ziehen
65 - Lammhüfte anbraten / Sear lamb shank

Sobald die Kartoffeln dann fertig gebacken sind,
66 - Rosmarinkartoffeln fertig gebacken / Rosemary potatoes finished baking

können wir das Gericht auch schon servieren und genießen. Dazu schneiden wir die Lammhüfte am besten in Scheiben und platzieren sie auf einem Saucenspiegel.
67 - Marinated lamb shank on red wine reduction with vegetable pearls & rosemary potatoes - Served / Marinierte Lammhüfte auf Rotweinreduktion mit Gemüseperlen & Rosmarinkartoffeln - Serviert

Ein nahezu perfektes Sonntagsgericht, so wie ich es mir erhofft hatte. Das Fleisch der Lammhüfte war nicht nur unglaublich zart und saftig, sondern hatte auch durch das Marinieren ein wunderbares, unvergleichlich leckeres Aroma bekommen, das geschmacklich auch sehr gut mit der dunklen, würzigen Rotwein-Reduktion harmonierte. Die gut durchgebratenen, aber noch leicht knackigen Gemüseperlen aus Möhren und Kohlrabi passten ebenso gut in die Gesamtkomposition wie die unglaublich würzigen Rosmarinkartoffeln als Sättigungsbeilage. Der Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt, so viel stand fest.

68 - Marinated lamb shank on red wine reduction with vegetable pearls & rosemary potatoes - Side view / Marinierte Lammhüfte auf Rotweinreduktion mit Gemüseperlen & Rosmarinkartoffeln - Seitenansicht

Über die genauen Nährwerte dieses Rezepts kann ich heute leider keine Angaben machen, da ich nicht abschätzen kann wie viel der verwendeten Öle, z.B. von der Marinade oder von den Rosmarinkartoffeln letztlich mit in den Verzehr geraten sind. Aber bei einem solch leckeren Gericht möchte ich um ehrlich zu sein auch gar nicht wissen, wie viel “Hüftgold” es letztlich produziert hat – das könnte den Genuss hinterher noch vermiesen. Daher wünsche ich zum Abschluss heute nur noch:

Guten Appetit

Rinderrouladen mit Walnuss-Feigenfüllung an Rosmarinkartoffeln – das Rezept

Sunday, June 22nd, 2014

Heute hatte ich mal wieder Lust auf Rouladen und um einen kleinen orientalischen Touch mit hinein zu bringen entschied ich mich dazu, mal Rinderrouladen mit Walnuss-Feigenfüllung zuzubereiten, dazu sollte es als Sättigungsbeilage Rosmarin-Kartoffeln und als Gemüse ein paar Erbsen und Möhren geben. Ich hatte den Aufwand zwar etwas unterschätzt, aber da ich ja gerne koche zog ich den Plan für mein Kochexperiment durch und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept in diesem Beitrag in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

Für die Rouladen

2 Rinderrouladen
01 - Zutat Rinderroulade / Ingredient beef roulades

1 große Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 kleine Möhren
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

7 getrockenet Feigen
04 - Zutat getrocknete Feigen / Ingredient dried figs

1 Handvoll geschälte Walnüsse
05 - Zutat Walnüsse / Ingredient walnuts

etwas Senf
(Ich hatte versucht Feigensenf zu bekommen, da ich aber keinen bekam griff ich auf Dijon-Senf zurück)
06 - Zutat Senf / Ingredient mustard

6-8 Scheiben geräucherter Schinken
07 - Zutat geräucherter Schinken / Ingredient smoked ham bacon

4 Zweige Rosmarin
08 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

2 Esslöffel Mascarpone
09 - Zutat Mascarpone / Ingredient mascarpone

1 Esslöffel Tomatenmark
10 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

180ml trockener Rotwein
11 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

300ml Gemüsebrühe
12 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

3 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz, Pfeffer & edelsüßes Paprika

Für die Rosmarinkartoffeln

500g Kartoffeln
13 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

3 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Kräutersalz, Rosmarin & Pfeffer zum würzen
14 - Gewürze für Rosmarinkartoffeln / Seasoning for rosemary potatoes

Für die Gemüsebeilage

1 Dose Erbsen & Möhren
15 - Zutat Erbsen & Möhren / Ingredient peas & carrots

1 Esslöffel Butter
11 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Esslöffel Mehl
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie etwas Pfeffer, Salz und Fondor zum würzen

Beginnen wir nun also mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Dazu schälen und würfeln wir die Zwiebel,
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Möhren
17 - Möhren schälen / Peel carrots

und zerkleinern sie grob,
18 - Möhren grob zerkleinern / Mince carrots

schneiden die Feigen in kleine Stücke
19 - Feigen zerkleinern / Mince figs

und zerkleinern die geschälten Walnüsse grob.
20 - Walnüsse zerkleinern / Mince walnuts

Außerdem zupfen wir die Rosmarin-Nadeln von den Zweigen
21 - Rosmarin-Nadeln abzupfen / Pick rosemary needles

und zerkleinern sie ebenfalls etwas.
22 - Rosmarin-Nadeln grob zerkleinern / Mince rosemary needles

Anschließend geben wir zwei Esslöffel Mascarpone in eine Schüssel,
23 - Mascarpone in Schüssel geben / Put mascarpone in bowl

geben etwa 5 der Feigen sowie die Walnüsse hinzu
24 - Feigen & Walnüsse addieren / Add figs & walnuts

und verrühren alles gut miteinander.
25 - Gut verrühren / Mix well

Anschließend legen wir unsere Rouladen unter etwas Frischhaltefolie aus, klopfen sie platt
26 - Rouladen flach klopfen / Flatten roulades

und bestreichen sie dann mit etwas Senf.
27 - Rouladen mit Senf bestreichen / Spread with mustard

Darauf verteilen wir den geräucherten Schinken
28 - Rouladen mit Schinken belegen / Put on bacon

und bestreichen dann alles mittig mit der Mischung aus Feigen, Walnüssen und Mascarpone
29 - Rouladen mit Mascarpone-Mischung bestreichen / Spread with mascarpone mix

um darauf dann die Hälfte der Rosmarinnadeln darauf zu verteilen.
30 - Mit Rosmarin bestreuen / Dredge with rosemary

Nun klappen wir die Seiten der Rouladen nach innen
31 - Seiten einklappen / Fold up sides

rollen sie dann vorsichtig auf
32 - Rouladen aufrollen / Roll up roulades

und sichern sie schließlich mit Rouladennadeln oder ersatzweise mit Zahnstochern.
33 - Rouladen sichern / Secure roulades

In einer hochwandigen Pfanne erhitzen wir anschließend die drei Esslöffel Olivenöl auf erhöhter Stufe,
34 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

geben die Rouladen hinein
35 - Rouladen in Pfanne geben / Put roulades in pan

und braten sie scharf rundherum an.
36 - Rouladen rundherum scharf anbraten / Sear roulades

Dann entnehmen wir sie temporär wieder und legen sie bei Seite
37 - Rouladen entnehmen / Take out roulades

um auf mittlerer Stufe die Zwiebeln im Bratenfett anzudünsten.
38 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

Außerdem geben wir nun auch die Möhren
39 - Möhren dazu geben / Add carrots

die restlichen Rosmarin-Nadeln
40 - Rosmarin addieren / Add rosemary

sowie die verbliebenen Feigen-Stückchen mit in die Pfanne
41 - Rest Feigen hinzu geben / Add remaining figs

und braten alles für einige Minuten mit an
42 - Alles kurz anbraten / Braise for some minutes

bevor wir schließlich den Esslöffel Tomatenmark hinzu geben,
43 - Tomatenmark addieren / Add tomato puree

es kurz mit anbraten
44 - Tomatenmark anbraten / Braise tomato puree

und schließlich die Rouladen wieder zurück in die Pfanne geben.
45 - Rouladen zurück legen / Put back roulades

Das Ganze löschen wir nun mit dem trockenen Rotwein ab,
46 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

lassen diesen kurz aufkochen
47 - Kurz aufkochen lassen / Boil up

und geben schließlich noch die Gemüsebrühe hinzu
48 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable stock

um alles dann auf reduzierter Stufe und mit geschlossenem Deckel für etwa 90 Minuten vor sich hin schmoren zu lassen.
49 - Geschlossen schmoren lassen / Stew closed

Nach etwa der Hälfte dieser Zeit beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen, dann wenden wir uns den Kartoffeln zu, die wir erst einmal schälen
50 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in Spalten schneiden.
51 - Kartoffeln in Spalten schneiden / Cut in splits

Anschließend geben wir sie in eine größere Schüssel, fügen vier Esslöffel Olivenöl hinzu,
52 - Mit Olivenöl in Schüssel geben / Put in bowl with some olive oil

würzen alles mit viel Rosmarin sowie etwas Kräutersalz und Pfeffer
53 - Mit Rosmarin, Kräutersalz& Pfeffer würzen / Season with rosemary, herb salt & rosemary

und vermengen alles gründlich miteinander, so dass alle Kartoffelspalten mit Öl und Gewürzen bedeckt sind. Die Schüssel lassen wir für fünf bis sieben Minuten stehen, damit alles etwas einziehen kann,
54 - Gründlich durchmischen / Mix well

dann verteilen wir die Kartoffelspalten auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech
55 - Auf Backblech geben / Put on baking tray

und schieben dies auf der mittleren Schiene in den Ofen, um so die Rosmarin-Kartoffeln in etwa 25-30 Minuten zu garen.
56 - Im Ofen backen / Bake in oven

Außerdem lassen wir die Erbsen und Möhren in einem Sieb abtropfen, wobei wir die Flüssigkeit auffangen
57 - Erbsen & Möhren abtropfen lassen / Drain peas & carrots

und zerkleinern größere Möhren mit Hilfe eines Messers.
58 - Größere Möhren zerteilen / Cut bigger carrots

In einem kleinen Topf zerlassen wir dann einen Esslöffel Butter,
59 - Butter im Topf zerlassen / Melt butter in pot

rühren einen Esslöffel Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein,
60 - Mehl einrühren / Stir in flour

geben die abgetropften Erbsen und Möhren hinzu,
61 - Erbsen & Möhren addieren / Add peas & carrots

gießen alles mit etwas von der aufgefangenen Brühe auf
62 - Etwas Brühe angießen / Add some stock

und lassen es dann kurz köcheln, wobei wir es mit Pfeffer, Salz und etwas Fondor abschmecken.
63 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Während das Gemüse auf niedriger Stufe kocht, entnehmen wir wieder die Rouladen aus der Pfanne,
64 - Rouladen entnehmen / Put out roulades

zerkleinern den Pfanneninhalt mit Hilfe eines Pürierstabs
65 - Sauce mit Pürierstab zerkleinern / Mince with immersion blender

und schmecken die so entstandenen sämige Sauce mit Salz, Pfeffer und edelsüßen Paprikapulver ab
66 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

bevor wir die Rouladen schließlich wieder zurück legen.
67 - Rouladen zurück legen / Put back roulades

Sobald die Rosmarin-Kartoffelspalten dann fertig gebacken sind
68 - Rosmarinkartoffeln fertig gebacken / Finished baking rosemary potatoes

können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
69 - Rinderrouladen mit Walnuss-Feigenfüllung - Serviert / Beef roulades with walnut fig stuffing - Served

Die außen schon knusprigen und innen angenehm weichen Kartoffelspalten mit leichtem Rosmarin-Aromawaren schon einmal sehr gut gelungen und auch an den Erbsen und Möhren in ihrer cremigen Sauce gab es nichts auszusetzen. Das Highlight dieses Gerichts waren aber eindeutig die Rinderrouladen, die mit ihrer Füllung aus Feigen, Walnüssen und Mascarpone einem ja eher typisch deutschen Gericht eine tatsächlich eine leicht orientalische Note hinzufügten. Das Mascarpone wäre hätte geschmacklich wohl dabei nicht unbedingt sein müssen, da ich es kaum raus schmeckte, aber geschadet hat es auf der anderen Seite auch nicht, da es verhinderte dass Walnüsse und Feigen beim Aufwickeln verrutschten. Das Rindfleisch war dabei, wie beim schmoren üblich, schön zart und etwas mürbe geworden und auch die angenehm dickflüssige Sauce mit ihrem etwas in süßliche gehende Aroma, das gut zu dieser Variante von Rouladen passte, fand ich sehr gelungen. Kein schnell zuzubereitendes Gericht, aber der Aufwand lohnt sich alle mal.

70 - Rinderrouladen mit Walnuss-Feigenfüllung - Seitenansicht / Beef roulades with walnut fig stuffing - Side view

Über die Kalorienwerte möchte ich mir heute mal keine Gedanken machen, zumal ich es leider versäumt hatte die Rouladen zu wiegen, womit jede Berechnung auch höchstens ein Annährungswert sein könnte. Leicht war das ganze bestimmt nicht, aber an einem Sonntag wie heute gönne ich mir so etwas einfach einmal. 😉

Guten Appetit