Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Pommes Frites [20.12.2017]

Obwohl das Gericht eigentlich gut klang, hatte ich leider eher durchwachsene bis schlechte Erinnerung an die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln aus dem Abschnitt Vitality. Die Spinat-Ricottalasagne mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Globetrotter sagte mir aber auch nicht so hunderprozentig zu und auf Asia-Thai-Food wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich ebenfalls keinen Appetit. Daher griff ich letztlich zum Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Pommes Frites das bei Tradition der Region auf der Speisekarte zu finden war. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Außerdem durfte der Ketchup auf den Pommes Frites natürlich nicht fehlen.

Escalope chasseur with french fries / Schweineschnitzel "Jäger Art" mit Pommes Frites

Zum unpaniert gebratenen, mageren und einigermaßen zarten Schweineschnitzel hatte man eine dunkle, mild-würzige und mit einigen Dosenchampignons versetzte Sauce serviert, was es somit zum Jägerschnitzel machte. Dazu eine großzügige Menge knuspriger, ausreichend gesalzener Pommes Frites und fertig war ein einfaches, typisch deutsches Hauptgericht, das mir durchaus gut geschmeckt hat. Und auch der nicht mehr ganz heiße, aber doch schmackhafte und noch recht knackige, mit gewürfelter Zwiebel versetzte Rosenkohl passte gut in das geschmackliche Gesamtkonzept. Ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Und auch die anderen Gäste gaben dem Jägerschnitzel heute großen Zuspruch und machten es mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung vor den anderen Angeboten zum erstplatzierten Gericht auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich die Spinat-Ricottalasagne, Platz drei belegten wohl die Gnocchi mit Limonensauce und Lachs und sehr knapp dahinter auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce: ++
Pommes Frites: ++
Rosenkohl: ++

Hirschgulasch mit Maronen & Spätzle [04.12.2017]

Zum Beginn der neuen Woche bot man in unserem Betriebsrestaurant gleich mal etwas besonderes an, denn Hirschgulasch mit Maronen und Spätzle wie heute im Abschnitt Globetrotter steht wirklich nicht häufig auf der Speisekarte. Dagegen kamen, zumindest aus meiner Sicht, weder das Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsröllchen oder Gang Gai Ma – Putenstreifen mit Gemüse in roter Kokosnusssauce an. Die Safrannudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality nahm ich gar nicht in die Menge der Speisen aus denen ich auswählen könnte, denn ich mag nun mal keinen Meerrettich. So griff ich also zum Hirschgulasch und ergänzte diesen durch etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Venison goulash with sweet chestnuts & spaetzle / Hirschgulasch mit Maronen & Spätzle

Der Hirschgulasch war heute wirklich gut gelungen, denn bis auf ein einziges etwas durchwachsenes Stück erwies sich das zahlreich darin befindliche Hirschfleisch als angenehm mager, zart und saftig. Und auch bei den Maronen hatte man nicht gespart, außerdem erwiesen sie sich als angenehm nussig und passten wunderbar zum Hirsch. Natürlich durfte auch ein Klecks Preiselbeergelee nicht auf dem Teller fehlen, das ist bei Wildgerichten ja schon fast Standard. Leider war mir dieser aber schon fast zu süß, was den Genuss aber nicht wirklich minderte. Dazu noch die Spätzle bzw. Knöpfle als Sättigungsbeilage und fertig war eine überaus leckere Mittagsmahlzeit. Nur Gemüse war wie meistens in der Darreichung nicht inkludiert, weswegen ich mir ja zusätzlich noch ein Schälchen mit Rosenkohl geholt hatte. Ich finde Rosenkohl passt wunderbar zu Wildgerichten alles Art und auch hier war das nicht anders, zumal sich die mit etwas Zwiebeln angemachten Röschen als angenehm knackig und nicht zu zerkocht erwiesen. Da sehe ich auch gerne mal darüber hinweg, dass sie bereits leicht abgekühlt waren. Insgesamt also eine gute Wahl, ich war auf jeden Fall überaus zufrieden.
Bei den anderen Gästen erfreute sich heute aber das Putensteak der größten Beliebtheit und konnte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Aber der Hirschgulasch erreichte noch einen guten zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Safrannudeln mit Meerrettichspinat schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hirschgulasch: ++
Preiselbeergelee: +
Spätzle: ++
Rosenkohl: ++

Schweinelendensteak mit Sauce Bernaise & Kartoffelgratin [21.11.2017]

Der Gemüsestrudel mit Rahmwirsing aus dem Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants wäre heute bestimmt das vernünftigste gewesen und ich habe mit dem Gemüsestrudel in seiner sonst üblichen Kombination mit Ratatouille auch bisher immer gute Erfahrungen gemacht. Die Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter schloss ich wiederum von Anfang an aus, denn ich hatte mit meinen Spaghetti vom Wochenende erst einmal genug Nudeln gegessen gehabt, während ich mit den Asia-Thai-Angeboten wie Gebratener Eierreis mit Thaigemüse in Austernsauce oder Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce wahrscheinlich noch hätte leben können. Am verlockensten erschien mit aber letztlich das Gebratene Schweinelendensteak mit Sauce Bernaise und Kartoffelgratin aus dem Abschnitt Tradition der Region, daher griff ich letztlich zu diesem Gericht und ergänzte es noch mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Pork loin steak with sauce bernaise & potato gratin / Schweinelendensteak mit Sauce Bernaise & Kartoffelgratin

Leider war der Gastraum heute so überfüllt, dass meine Kollegen und ich uns etwas außerhalb einen Platz zum sitzen und essen suchen mussten. Daher fanden sich an unserem Tisch auch keine Pfeffer- und Salzstreuer, wobei ich gerade heute diese nötig gehabt hätte, denn am Kartoffelgratin fehlte es leider etwas an Würze, vor allem an Salz. An der Sauce Bernaise gab es wiederum nichts auszusetzen und auch das angenehm große Schweinelendensteak erwies sich als zart und einigermaßen saftig. Erst beim Rosenkohl muss ich wieder ein wenig Kritik anbringen, denn er war fast schon kalt, aber wenigstens knackig und nicht zu zerkocht. Volle Punktzahl kann ich hier dennoch nicht geben. Insgesamt bereute ich meine Wahl aber nicht.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man sofort dass heute die Spaghetti Bolognese mit Abstand das beliebteste unter den Angeboten war und ihnen somit unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem ebenfalls gern gewählten Schweinelendensteak besaßen, das somit auf den dritten Platz landete. Auf einem guten Platz vier folgte schließlich der vegetarische Gemüsestrudel mit Rahmwirsing.

Mein Abschlußurteil:
Schweinelendensteak: ++
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelgratin: +
Rosenkohl: +

Knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel [19.09.2017]

Auch am heutigen Dienstag ging das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants weiter und mit einer 1/2 knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel fand sich bei Tradition der Region auch diesmal wieder ein überaus verlockendes Angebot auf der Speisekarte. Dem stand allerdings bei Globetrotter ein ebenfalls sehr verlockendes Cordon bleu vom Schwein mit Pommes frites gegenüber und auch mit dem Gemüsestrudel mit Ratatouille und Dip bei Vitality oder dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Massamansauce, der neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich gut leben können. Aber irgendwie lag mir der Appetit heute tatsächlich mal nach der Schweinshaxe, auch wenn sie ziemlich mächtig erschien. Dennoch wollte ich nicht ganz auf Gemüse verzichten und ergänzte mir das Hauptgericht mit etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke. Zur Haxe gab es außerdem noch ein scharfes Steakmesser.

Crispy pork knuckle with potato dumpling / Knusprige Schweinehaxe mit Kartoffelknödel

Mit dem Attribut “knusprig” hatte man dieses Mal wirklich nicht zu viel versprochen – wohlgemerkt im positiven Sinne – denn die Außenhaut war tatsächlich wunderbar knusprig geraten, ohne dabei verbrannt oder angekokelt zu sein. Allerdings war es besser sie in die Hand zu nehmen und wie z.B. Kartoffelchips zu knuspern, beim Schneiden bestand die Gefahr dass man sie samt der Sauce über das Tablett verteilte. Und unter der knusprigen Haut fand sich erfreulich viel verwertbare und relativ fettarmes Muskelfleisch, das sich leicht mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Die Sauce selber war zwar leider wieder dünn wie Wasser, aber dennoch mit Gewürzen wie Kümmel angenehm Geschmacksintensiv. Und auch am einigermaßen lockeren, fast männerfaustgroßen Kartoffelknödel gab es keinerlei Grund zur Kritik. Der zusätzlich Rosenkohl schließlich erwies sich zwar nicht mehr als ganz heiß, aber dafür doch angenehm knackig und nicht zu zerkocht. Insgesamt ein sehr umfangreiches und leckeres Mittagsmahl – ich war mit meiner Wahl auf jeden Fall zufrieden.
Dennoch fand das Cordon bleu heute deutlich größeren Zuspruch bei den anderen Gästen und landete mit deutlichem Vorsprung auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Danach kam lange nichts bevor schließlich die Schweinehaxe auf dem zweiten Platz folgte. Die Asia-Gerichte belegten Platz drei und das vegetarische Gemüsestrudel folgte schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinehaxe: ++
Sauce: +
Kartoffelknödel: ++
Rosenkohl: ++

Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffeln [12.09.2017]

Obwohl die Spaghetti Peso Genovese aus dem Abschnitt Vitality heute auch nicht allzu schlecht aussahen, lag mein Fokus doch eher auf dem Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln bei Tradition der Region und dem Wiener Backhend’l mit Zitronenecke und Kartoffelsalat aus der Sektion Globetortter. Auf Knusprig vegetarische Frühlingsröllchen oder Gebratenes Hühnchenfleisch mit Chili, frischem Gemüse und grüner Thaicurrysauce wie sie an der Asia-Thai-Theke angeboten wurden lag mir weniger der Appetit. Letztlich war es meine heutige leichte Abneigung dem Kartoffelsalat gegenüber, die mich schließlich dazu brachte beim Fleischpflanzerl zuzugreifen. Dazu gesellte sich noch etwas Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Meat ball with gravy & roast potatoes / Fleischpflanzerl mit Bratensauce & Röstkartoffen

Am Fleischpflanzerl gab es weder was Größe noch was Geschmack oder Konsistenz anging etwas auszusetzen und auch die Bratensauce, obwohl wie üblich dünn wie Wasser, war geschmacklich absolut in Ordnung. Ein kleines Haar muss ich aber an der angeblichen Röstkartoffeln lassen, die leider kaum geröstet zu sein schienen und auch was die Qualität anging sehr durchwachsen waren. Damit meine ich, dass einige von ihnen butterweich gekocht waren, während andere eher noch ein paar Minuten länger gekocht bzw. gebraten hätten sein können. Das habe ich schon besser erlebt. Der Rosenkohl schließlich war bereits ein klein wenig abgestanden, erschien mir aber doch eine recht gut passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht. Insgesamt ein durchschnittliches Mittagesgericht ohne große Überraschungen.
Alle drei Gerichte, also Spaghetti, Fleischpflanzerl und Backhendl, lagen auf dem heutigen Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sehr eng beieinander, wobei sich der Hauptkampf aber zwischen Fleischpflanzerl und Backhendl abspielte, wobei sich meiner Meinung nach das Backhendl schließlich knapp durchsetzen konnte und die Frikadelle somit auf einen guten zweiten Platz verdrängte. Platz drei belegten die Spaghetti Genovese und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

mein Abschlußurteil:
Fleischpflanzerl: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: +
Rosenkohl: +