Grillteller mit Ofenkartoffel & Quarkdip [02.09.2015]

Für einen Mittwoch sahen heute eigentlich alle Gerichte recht gut aus. An der Asia-Thai-Theke, reizte mich besonders das Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce, das dort neben Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce angeboten wurde. Das heutige Fischgericht bei Vitality, heute ein Gedünstetes Seelachsfilet nach “Espanyol Art” mit Kräuter-Knoblauchkartoffeln, sah zwar auch gut aus, konnte sich aber nicht mit den heute sehr verlockend aussehenden Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter und vor allem nicht mit dem Grillteller mit Schweine- und Putensteak, Grillwürstchen und Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip bei Tradition der Region messen. Und da die Schlange vor der Theke mit Fisch und Tortellini deutlich länger war, fiel meine Wahl schließlich auf den Grillteller. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke sowie ein als weiße Schokolade Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

BBQ dish with pork & turkey steak, sausages & pork belly & oven potato with curd dip / Grillteller mit Schweine- & Putensteak, Grillwürstchen & Bauchspeck, dazu Ofenkartoffel mit Quarkdip

Sowohl die beiden kleinen Steaks von Pute und Schwein als auch die beiden kleinen Bratwürstchen Nürnberger Art waren von recht guter Qualität und auch über die wenigen Knorpel in dem Stück Bauchfleisch konnte man hinweg sehen. Bei den Röstzwiebeln, mit denen man das Fleisch großzügig garniert hatte, musste ich allerdings feststellen, dass man es mit dem Rösten nicht ganz so genau genommen hatte, denn zwischen den knusprigen Stücken fanden sich auch größere Stücke, die nicht ganz geröstet worden waren. Eine kleine Nachlässigkeit, über die ich aber ebenfalls hinweg sehen kann, da ich Zwiebeln in fast allen Formen schätze. Bei der mehr als männerfaustgroßen, in Folie gegarten Kartoffel musste ich schließlich zwar feststellen, dass sie ein klein wenig weich geraten war, aber das würde durch die außen in der Folie mitgegarten Kräuter und den sehr gelungenen Quark-Kräuterdip mehr als nur aufgewogen. Und auch die kleine Schüssel Salat, die mir heute aus weißen Riesenbohnen, Mais, Streifen von roter Beete und Kidneybohnen mit einem Balsamico-Dressing zusammengestellt hatte, gab keinen Grund zur Kritik. Nur beim angenehm luftigen und lockeren Dessert musste man mal wieder das Aroma etwas suche. Es schmeckte eindeutig nach weißer Schokolade, aber man musste seine Geschmacksmuskeln mal wieder etwas anstrengen. Deswegen hier heute ein kleiner Punktabzug. Inesgesamt zwar ein recht fleischlastiges gericht, aber auf jeden Fall sehr lecker.
Beim Rennen um die Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag der Grillteller heute zwar knapp vorn, aber die vegetarischen Tortellini waren ihm eng auf den Fersen und konnten Platz zwei für sich sichern. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der Fisch belegte mit kleinem Abstand Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Fleisch: ++
Röstzwiebeln: ++
Ofenkartoffel: ++
Quark-Kräuterdip: ++
Saltmischung: ++
Mousse weiße Schokolade: +

Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [13.04.2015]

Nachdem mich weder die Farfalle al peperoni bei Vitality noch die Hähnchenbrust “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter sonderlich reizten und auch die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten In Erdnusssauce nach Shanghai-Art oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce nichts für mich zu sein schien, entschied ich mich recht schnell für die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Fried sausages with gravy, sauerkraut & mashed potatoes / Nürnberger Rostbratwürste mit Bratensauce, Sauerkraut & Kartoffelpüree

Die genau abgezählten sechs kleinen Rostbratwürste nach Nürnberger Art waren was Konsistenz, Würze und Menge anging schon mal absolut in Ordnung und auch an der dunklen, kräftigen Bratensauce gab es nichts auszusetzen. Das Sauerkraut schließlich war zwar fast schon etwas zu sauer geraten, aber darüber kann ich gerade noch so hinweg sehen. Nur beim Kartoffelpüree kann ich keine volle Punktzahl geben, denn es war mal wieder viel zu dünn geraten und mit größter Wahrscheinlichkeit mit Pulver angerührt. Der Milchreis samt seiner rotern, mit zahlreichen Kirschen und Johannisbeeren versehenen roten Grütze gab aber wieder keinerlei Grund zu irgend einer Kritik. Nichts besonderes, sondern eine häufig servierte Standard-Mahlzeit, aber es war aus meiner Sicht nun mal die beste Alternative.
Der gleichen Meinung schien auch ein großer Teil der anderen Gäste gewesen zu sein, denn ich sah die Nürnberger Rostbratwürste heute mit kleinem, aber klar erkennbaren Vorsprung vor allen anderen Angeboten am häufigsten auf den Tabletts. Auf dem zweiten Platz folgte die Hähnchenbrust “Hawaii”, die sich aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung gegen die heute ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz landeten schließlich die vegetarischen Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Nürnberger Rostbratwürste: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: +
Milchreis mit roter Grütze: ++