Jogolé Fruchtinsel, Bergpfirsich & Pflaume

Jogolé Fruchtinsel, Bergpfirsich & Pflaume

Das wars dann wohl erst einmal mit dem heißen Wetter. Gestern Abend zog auch hier in Bayern ein heftiges Gewitter mit Starkregen und Sturmböen durch und brachte eine willkommene Abkühlung. Heute morgen nieselte es dann die ganze Zeit als ich auf dem Weg zur Arbeit war, nur unterbrochen von kurzen Phasen in denen es etwas stärker regnete. Wenn man mit der S-Bahn fährt und noch einen Koffer mit sich führt nicht unbedingt das idealste Wetter, aber irgendwie ging es schon. Einen Regenschirm hatte ich zwar dabei, aber während der Nieselphasen erschien es mir unsinnig und die kurzen Schauerphasen waren so schnell vorbei, dass es sich auch nicht lohnte. Ich gehöre halt nicht zu den Leuten, die sobald sie einen winzigen Tropfen abkriegen einen Schirm aufspannen und den dann sogar in Unterführungen geöffnet lassen. Ich bin ja nicht aus Zucker…
Zum Morgenkaffee gesellten sich heute bei mir eine Pflaume, ein Bergpfirsich und ein 150g Becher Zott Jogolé Fruchtinsel Rote Grütze mit 127,5kcal oder 3 WW ProPoints. Wieviel von den 16,1g Kohlehydrate die angegeben sind aus Zucker bestehen konnte ich allerdings dieses Mal nicht feststellen. Weder auf dem Becher noch auf der Webseite oder der dort angebotenen PDF Nährwerttabelle sind diese Angaben verfügbar. Die werden schon wissen warum sie dem Verbraucher diese Information vorbehalten.
Zum Bergpfirsich, möchte ich zum Abschluß noch ein paar Worte verlieren. Die auch als Plattpfirsich oder Weinbergpfirsich bezeichneten Früchte werden in dieser Form schon seit knapp 4000 Jahren angebaut und stammen ursprünglich aus China. Weinbauern haben sie gerne als Schattenspender in ihre Weinberge gepflanzte, wodurch der Name Weinbergpfirsich geprägt wurde. Auch wenn ich definitiv keine Trendhure bin, scheint sich in dieser Frucht wie ich in der Sueddeutschen lesen durfte sogar die Sehnsucht unserer Zeit wiederzuspiegeln. ;-)
Ich hatte diese Früchte schon mehrfach in verschiedenen Supermärkten gesehen, aber sie nie gekauft, da sie im ersten Moment mickriger als die regulären Pfirsiche erschienen. Am Dienstag hatte ich mich endlich mal dazu durchringen können, mir einige dieser Früchte, die ein paar Eurocent pro Kilo als ihre runden Gegenstücke kosten, zu besorgen. Wie ich heute beim Geschmackstest feststellen durfte, war das eine wirklich gute Wahl. Plattpfirsiche sind vom Geschmack her deutlich aromatischer und geschmacksintensiver als normale. Und der Kern erwies sich als erfreulich klein. Außerdem lassen sie sich leichter verzehren, da man den platten Fruchtring einfach um den Kern herum abnagen kann. ;-)
Bergpfirsich innen
Ich denke ich werde hier in Zukunft häufiger zuschlagen – wirklich eine leckere Alternative, der ich durchaus meine Empfehlung aussprechen darf. Von dem etwas kleineren und natürlicheren Aussehen sollte man sich hier keinesfalls beeinflussen lassen.

Guten Appetit

Rote Grütze & Banane

Gestern Abend war wie, wie bereits das Wochenende zuvor, mit dem Zug nach München zurück gekehrt. Auch wenn die Züge in Richtung Süden am Sonntag Abend stark überfüllt sind, so hat es wie ich doch feststellen muß dem Reisen mit dem Auto einiges voraus. So kann man dort ohne Probleme ein Buch lesen, am Notebook arbeiten oder einfach die Augen ein wenig schließen und wird trotz der Präsenz der vielen anderen Fahrgäste kaum dabei gestört. Wenn ich im Auto sitze, selbst wenn ich nur Beifahrer bin, geht dies alles bei mir weniger bis gar nicht. Gut, man muss zum Bahnhof kommen und von dort irgendwie zum Endziel – aber dank guter Anbindung durch Nahverkehrsmittel sowohl im Abreise als auch im Zielort, ist auch das kein großes Problem.
Die einzige etwas komische Situation ergab sich gestern, als die europäisch aussehende Frau mittleren Alters, die neben mir saß irgendwo vor Würzburg ihren Platz verließ, wobei sie ihre Tasche auf den Sitz stellte und anschließend für lange, lange Zeit nicht mehr auftauchte. Dass ich alle paar Minuten auf Fragen ob der Platz noch frei sei eine negative Antwort geben musste, war dabei noch eher das kleinere Übel. Viel mehr kam mir in den Sinn, dass die Frau vielleicht in Würzburg ausgestiegen war und irgend etwas Explosives zurück gelassen hatte. Bei einem so überfüllten Wagon wie diesem wäre dies ein durchaus lohnendes Ziel gewesen. Ein ziemlich mulmiges Gefühl muß ich sagen. Als sie dann nach über einer Stunde wieder auftauchte und ihren Platz wieder einnahm, atmete ich daher natürlich auf. Keine Ahnung wie ich auf solche Gedanken komme, aber ganz undenkbar ist sowas ja leider nicht.

Nach zwei durch eine S-Bahn Fahrt unterbrochenen Spaziergängen durch leichten Nieselregen erreichte ich heute morgen dann gegen 8:20 Uhr meine hiesige Arbeitsstätte und versorgte mich gleich im Kantinenbistro mit einem Kaffee sowie einer Banane. Das ganze ergänzte ich dann mit einem 160g Becher Rote Grütze mit Bourbon-Vanillesauce der Firma Dr. Oetker. Entgegen meiner Befürchtungen war dies mit 160kcal oder 4 WW ProPoints keine wirkliche Kalorienbombe und schmeckte mit seinen reichlichen Früchten, darunter Himbeeren, Kirschen und Johannisbeeren, auch noch wirklich vorzüglich. Eine wirklich interessante und leckere Alternative zu den Joghurts und Quarks die ich sonst morgens verzehre. Da ich heute Abend eh einkaufen muss werde ich mal schauen, ob ich mir so etwas nicht gleich noch einmal mitnehme.

Guten Appetit

Spaghetti Bolognese [02.03.2010]

Heute bestand die Auswahl aus “Zucchini-Kartoffel-Gulasch mit Baguette” im Bereich Vitality, “Thüringer Bratwurst mit Sauerkraut und Kartoffelpüree” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Spaghetti Bolognese” als Globetrotter-Menu. Außerdem gab es “Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” oder “Thai Rid Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsen in Thai Ridsauce” im der Asia-Sektion. Die Bratwurst reizte mich hier zwar, aber ich entschied mich dann doch für die Spaghetti Bolognese. Da wir aufgrund eines Meetings erst ziemlich spät in die Kantine kamen, gab es leider keinen Parmesan-Käse mehr, aber notfalls geht es auch mal ohne. Als Nachtisch entschied ich mich für einen Naturjoghurt mit roter Grütze.

Spaghetti Bolognese

War wirklich sehr lecker muss ich sagen. Bei Spaghetti kann man aber auch wenig falsch machen – zu den reichlich auf dem Teller befindlichen Spaghettinudeln gab es eine würzige Sauce aus fein zerkleinerten Gehacktes (ich meine dass es sich hier um halb&halb handelte), Tomaten und Kräutern. Hat wirklich sehr gut gemundet, ich habe meine Wahl nicht bereut. Der Joghurt mit seiner Grütze mit Kirschen und Johannisbeeren wäre zur Sättigung zwar nicht mehr notwenig gewesen, aber geschadet hat er natürlich auch nicht – war ebenfalls sehr lecker.
In der Beliebtheit lagen die Spaghetti dann heute eindeutig auch vorne, gefolgt von den Asia-Speisen, der Bratwurst und schließlich dem Auflauf. Ich hatte zwar erwartet dass die Bratwurst vorne liegt, aber da hatte ich wohl doch die Beliebtheit von italienischen Nudelgerichten unterschätzt.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese: ++
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Barschfilet mit Bohnenreis [24.02.2010]

Heute entschied ich mich für das “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality. Zwar klang auch das “Fleischpflanzerl in Rahmsoße an Sahnepüree” bei den traditionell-regionalen Gerichten ganz gut, erschien mir aber mal zu viel in Sauce ertränkt. Die “Spaghetti mit Spinat- Gorgonzola- Soße” aus der Sektion Globetrotter schließlich sahen zwar gut aus, aber ich bin kein allzu großer Freund des doch sehr geschmacksintensiven Gorgonzola-Käses, daher fiel es für mich aus. Außerdem gab es im Asia-Bereich noch “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse nach Peking Art” und “Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thai Curry nach Peking Art“. Zu dem Barschfilet holte ich mir noch einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch.

Barschfilet mit Bohnenreis

Ein gleichartiges Gericht hatte ich schon einmal hier probiert und für gut befunden. Dieses Mal war das Barschfilet leider nicht ganz so groß geraten, war aber abermals zart und grätenlos. Getoppt wurde es wieder mit einer Mischung aus geschälten Tomaten, Pepperoni, Paprika und Zwiebeln, das geschmacklich angenehm scharf war. Als Sättigungsbeilage schließlich lag dem Gericht Reis mit roten Bohnen bei -wobei ich mit etwas mehr Bohnen gewünscht hätte, aber geschmeckt hat es auch so ganz gut. Der Nachtisch aus Naturjoghurt und roter Grütze mit Johannisbeeren und Kirschen bot schließlich einen sehr leckeren Abschluß.
In der Beliebtheit lag eindeutig und auch erwartungsgemäß das Fleischpflanzerl deutlich vorn. Dahinter lagen die Asia-Speisen und die hinteren Plätze belegten Spaghetti und Barschfilet, wobei hier eine Reihenfolge nicht deutlich ausmachbar war. Alles natürlich nach eigenem subjektiven Eindruck – aber das weiß er regelmäßige Leser natürlich. <img src = "/wp-images/smiley/smile.gif" hheight = "18" wwidth = "18" align="absmiddle">

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Putenbraten in Champignonsauce [19.02.2010]

Das heutige Angebot bot wieder viel bekanntes. Im Asia-Bereich bot man u.a. “Pad Pak Ruam Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen, Knoblauch in Sojasauce” und “Kok Sa Mui ” Garnelen gebraten in junger Kokosnussmilch mit Gemüse” an, wobei mich die Garnelen durchaus reizten, ich hatte sie ja bereits hier schon einmal probiert und für gut befunden. Außerdem lockte ein “Gebratener Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln” bei den Vitality-Gerichten, welchen ich hier schon mal auf dem Teller hatte, die traditionell-regionalen Speisen boten wie immer am Freitag etwas süßes in Form von “Quark- Griesauflauf mit Fruchtkompott ” an und an der Vitality-Theke gab es schließlich “Feinen Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis“, für den ich mich nach einigem Abschätzen schließlich entschloss. Dazu nahm ich mir einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch, denn an der Gemüsetheke gab es Schwarzwurzeln, Rosenkohl und Grünkohl, was mir alles nicht so recht zu der Pute passen wollte.

Putenbraten in Champignonsauce

Dafür dass es sich um Pute, also Geflügel, handelte waren die Fleischstücke wirklich riesig geraten muss ich sagen – das Tier das diese sein eigen nannte hätte ich gerne mal gesehen. Aber es war wirklich sehr schmackhaft und zart wie ich schnell feststellte, aber natürlich etwas trocken wie das bei Geflügelfleisch nun mal so ist. Aber dank der Champignonsauce, sie man reichlich, aber auch nicht zu viel auf den Teller gegeben hatte trat dies in den Hintergrund. Die Champignons in der Sauce waren zwar eindeutig Dosenware, aber in einer Kantine oder besser einem Betriebsrestaurant wären frische Champignons auch meiner Meinung nach zu viel verlangt – mir hat die Sauce auch so geschmeckt. Bei dem Reis zweifelte ich im ersten Moment ob es sich hier wirklich um Vollkornreis handelt, denn ich kannte Vollkornreis eigentlich eher in seiner hellbraunen Form, aber eine kurze Suche im Netz bestätigte mir dass es wohl auch hellen Vollkornreis gibt. Passte wie ich fand sehr gut zu dem Fleisch und der Sauce. Der Naturjoghurt, unter den ich die rote Grütze rührte bevor ich ihn verzehrte bildete einen leckeren Abschluß dieses Mittagsmahls.
In der Gunst der Gäste lagen wohl heute meiner Abschätzung nach Pute und Zander gleich auf mit den Asia-Gerichten – es war wirklich sehr homogen verteilt zu sehen dass all diese Gerichte verzehrt wurden – aber letztlich fand auch der Quarkstrudel seine Freunde. Für mich ist so ein süßes Mittagessen ja nichts und für einen Nachtisch wäre die Portion etwas zu groß gewesen – aber reizvoll klang das ganze schon.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Pfeffersteak vom Schweinenacken [11.11.2009]

Zum heutigen Mittwoch fanden sich neben “Mie Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit verschiedenem Gemüse nach Hong Kong Art” und “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse in Kokosmilchsauce” bei den Wok-Gerichten im Bereich Vitality “Shrimps Currynudeln mit Gemüse und gebratem Scampi“, bei den traditionellen Gerichten “Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Kartoffelecken und Gemüse” und in der internationalen Ecke “Lasagne al forno“. Klang eigentlich alles gut und ich hätte aufgrund der Shrimps wohl am ehesten die Currynudeln gewählt, aber visuell gab das Gericht dann doch nicht her was es versprach – vor allem weil die Nudeln jenen Tagiatelle vom gestrigen Coq au Vin entsprachen – und die Lasagne erschien, obwohl sie eindeutig der Renner des Tages war, auch nicht so verlockend. Daher wählte ich das Pfeffersteak, das ich mit einem kleinen Naturjoghurt mit roter Grütze komplettierte.

Pfeffersteak vom Schweinenacken

Der Schweinenacken ist ja, wie wir alle wissen, die vordere Verlängerung des Kotlettstrangs beim Schwein bis zur vierten oder fünften Rippe und ist mit 10-15% stark mit Fett durchwachsen, aber gerade deswegen auch sehr saftig und aromatisch. Dies traf auch hier zu – wobei sich das Fett glücklicherweise bei meinem Stück in Grenzen hielt. Mit der Sauce, die mit einigen ganzen Pfefferkörnern gespickt war, mundete es wirklich vorzüglich. Auch bei den Kartoffelspalten bzw. Ecken kann ich kaum Kritik anbringen, sie waren noch angenehm heiß, außen knusprig und innen schön weich. Nur das Gemüse aus Karotten, Erbsen, BohnenBlumenkohl und Schwarzwurzel war bereits etwas abgekühlt und daher nicht mehr ganz so ein Genuß. Aber in der Summe ein durchaus als gut zu bewertendes Mittagsgericht. Der kleine Joghurt, in dessen Grütze sich neben Erdbeeren auch Heidelbeeren zu tummeln schienen, war zwar keine notwendige, aber dennoch eine leckere Ergänzung.

Mein Abschlußurteil:
Pfeffernackensteak: ++
Kartoffelecken: ++
Gemüse: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Paprikarahmschnitzel [03.11.2009]

Auch am heutigen Welttag des Mannes bot die Kantine mal wieder eine interessante Auswahl sowohl für uns gestand’ne Mannsbilder als auch die reichlichen weiblichen Kollegen. ;-) Sowohl das “Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” aus dem Vitality-Bereich als auch das “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” bei den regionalen Gerichten oder schließlich bei den Globetrotter-Mahlzeiten der “Lammbraten ‘Griechischer Art’ mit Bratkartoffeln” klangen sehr gut. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” war wiederum nichts für mich und die anderen beiden Asia-Gerichte: “Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” sowie “Gebratene Krabben und Tintenfisch mit Gemüse in Tom Sai Sauce” klangen zwar gut, aber ich wollte doch eher etwas Westliches speisen. Meine erste Wahl war der Griechische Lammbraten und ich stand bereits in der Schlange um mir eine Portion zu holen als ich feststellen musste, dass die “Bratkartoffeln” eher gebratenen Salzkartoffeln glichen als dem was ich unter Bratkartoffeln verstehe. Daher schwenkte ich dann noch schnell um und holte mir das Paprikarahmschnitzel. Dazu nahm ich mir – ausnahmsweise mal – eine Portion Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch. Im Nachhinein gesehen wäre natürlich auch das Linsencurry noch interessant gewesen, doch als mir dieser Gedanke kam hatte ich bereits meine Portion und zurückgeben ist zu diesem Zeitpunkt leider nicht möglich.

Paprikarahmschnitzel

Das erste was auffiel war die Tatsache, dass dieses Schnitzel offensichtlich kein Friteusenprodukt war, sondern richtig gebraten wurde. Wie man ja weiß besitzen Friteusenschnitzel eine eher helle Panade. Das Fleisch selbst war angenehm dünn geklopft und war aus meiner Sicht von guter Qualität, denn es fanden sich kein Fett, sehnige Stellen oder schlecht kaubare Stellen. Dazu die Paprika-Rahm-Sauce mit Streifen von grüner, roter und gelber Paprika, die zwar etwas schärfer hätte sein können, aber ebenfalls sehr gut mundete. An den Kartoffelröstinchen, ich hätte eher Kartoffeltaler gesagt, gab es schließlich auch nicht auszusetzen, denn sie waren heiß, außen knusprig und innen weich so wie ich es mag. Einzig etwas Gemüse fehlte – doch am Gemüsebuffet fand ich nichts, was so recht dazu gepasst hätte, daher hatte ich dann doch darauf verzichtet. Der winzige Nachtisch mit einer roten Grütze in der sich Kirschen und ich glaube auch Preiselbeeren fanden, schloß das Mittagsmahl schließlich gut ab.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Kartoffelröstinchen: ++
Joghurt mit roter Grütze: ++