Spaghetti Vongole [11.05.2016]

Zuerst überlegte ich heute bei der Lasagne al forno mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert aus dem Abschnitt Globetrotter zuzugreifen, denn sie wurde heute nicht wie sonst üblich in den kleinen Auflaufformen serviert, sondern kam direkt in großen, wannenartigen Backblechen aus dem Ofen in die Kantine, was weitaus verlockender aussah. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel obei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce interessierten mich weniger. Aber die Spaghetti Vongole mit würzigem Tomaten-Muschelragout und Parmesan bei Vitality erschien mir noch eine akzeptable Alternative, denn ich hatte von hier oder hier noch gute Erinnerung an dieses Gericht. Außerdem verprach es mit angeblich nur 336kcal einen angenehm leichten Genuss – da war meiner Meinung nach auch noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot zu vertreten.

Spaghetti Vongole

Wie üblich handelte es sich bei den Muscheln mal wieder um Miesmuscheln und nicht um – wie der Titel eigentlich vermuten ließe – um Venusmuscheln, wie sie normalerweise ja in Spaghetti Vongole gehören. Aber damit hätte ich leben können, wenn die Muscheln selbst nicht heute von eher minderer Qualität gewesen wären. Die Kiemenlappen, die dunklen Streifen an der schmalen Seite, waren teilweise etwas lederartig und kaum zu zerbeißen, was den Genuss der Muscheln natürlich deutlich minderte. Zum Glück waren konnten die Spaghetti sowie vor allem die würzig-fruchtige Tomatensauce und der Parmesan das Gericht etwas retten, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Am Milchreis mit seiner Garnitur aus fruchtiger roter Beerengrütze gab aber keinerlei Grund zu weiterer Kritik.
Sah man sich am Speisesaal um, erkannte man schnell dass es heute die Lasagne war, welcher der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte, denn sie war mit klar ersichtlichem Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht. Auf Platz zwei lagen die Spaghetti Vongole, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und ganz knapp dahinter den Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole: +
Milchreis mit roter Grütze: ++

Tilapia in Parmesan-Ei-Hülle auf Tagliatelle mit Paprikasauce [11.03.2016]

Heute war ich was das zu wählende Gericht in unserem Betriebsrestaurant etwas zwiegespalten, denn sowohl das Putensteak mit Kartoffel-Selleriestampf in Honig-Pfeffersauce im Abschnitt Vitality, dass ich schon häufig gewählt hatte und bei dem ich nie enttäuscht worden bin, als auch das Tilapia in Parmesan-Ei-Hülle auf Tagliatelle mit Paprikasauce bei Globetrotter das so meines Wissens noch nie angeboten worden war, besaß seinen Reiz. Die 3 Stück Quarkpfannkuchen mit Waldbeeren und Vanillesauce bei Tradition der Region sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce weckten wiederum kein großes Interesse bei mir. Letztlich siegte die Neugier über das Traditionsbewußtsein und ich griff zum Fischgericht. Dazu gesellte sich noch Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tilapia coated in parmesan & egg on tagliatelle with bell pepper sauce / Tilapia in Parmesan-Ei-Hülle auf Tagliatelle mit Paprikasauce

Während man vor etwa einem Jahr den Tilapia, eine vor allem in Afrika vorkommende Buntbarsch-Art, hier kaum kannte, hat sich das Fleisch dieser Gattung in letzter Zeit scheinbar zum regelrechten “Modefisch” entwickelt. Auf jeden Fall wurde er auffallend häufig in letzter Zeit in unserem Betriebsrestaurant angeboten, man siehe nur hier oder hier. Ich muss aber zugeben, dass er mir auch lieber ist als Hoki, dessen Fleisch leider nur wenig Eigenaroma besitzt und bei weitem nicht so festfleischig ist wie der Tilapia. Und auch heute enttäuschte mich das angenehm große, von Eiern und ein wenig Parmesan umhüllte Stück Fischfilet nicht, denn es war dennoch zart, saftig und gehaltvoll. Bei der recht dünnen Paprikasauce, in der sich Stücke von roter und grüner Paprika fanden, fehlte mir jedoch etwas das fruchtige Aroma dieses Gemüses. Da hätte man etwas mehr draus machen können. Die Nudeln boten aber wiederum keinen Grund zur Kritik. Und auch der feste Milchreis mit seiner Decke aus fruchtiger, nicht zu süßer roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen sowie dem Klecks Schokocreme als Garnitur entsprach vollends meinen Erwartungen. Ich war mit meiner Wahl insgesamt zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag das Fisch-Picatta – denn um ein solches handelte es sich ja – heute hoch in der Gunst, so dass der Tilapia sich heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Platz zwei belegte das Putensteak mit Honig-Pfeffersauce, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Pfannkuchen auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Tilapia in Parmesan-Ei-Hülle: ++
Paprikasauce: +
Tagliatelle: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Hackbraten mit Rotweinsauce & Bratkartoffeln [02.03.2016]

Mit einem Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Jasmin-Duftreis stand im Bereich Vitality heute zwar ein interessantes Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, das mit 368kcal pro Portion auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Aber auch der Hackbraten mit Rotweinsauce und Bratkartoffeln bei Tradition der Region und das Fruchtige Putencurry mit Basamatireis im Abschnitt Globetrotter waren durchaus interessante Angebote. Vielleicht hätte ich mich auch mit dem Gebratenen Gorengreis mit verschiedenem Gemüse in Spezialsauce aus dem Bereich der Asia-Thai-Gerichte noch anfreunden können. Aber bei dem nassen und kalten Wetter des heutigen Tages stand mir der Geschmack nach etwas deftigem und gehaltvollem, daher entschied ich mich schließlich für den Hackbraten. Dazu gesellten sich noch ein Schälchen Bohnen mit Tomatensauce von der Gemüsetheke und ein Becherchen rote Grütze mit Kokossauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Meatloaf with red wine sauce & roast potatoes / Hackbraten mit Rotweinsauce & Bratkartoffeln

Die etwa fingerdicke Scheibe Hackbraten erwies sich schon als angenehm locker, gut gewürzt und schön saftig – genau so wie ich es von einem guten Hackbraten auch erwarte. Doch trotz seiner Saftigkeit war es nicht falsch gewesen, die einigermaßen dickflüssige und ebenfalls angenehm würzige Rotweinsauce hinzuzufügen, denn sie half eventuelle Bröckchen des Hackbratens erfolgreich zu binden. Die angerösteten, kleinen Salzkartoffeln bildeten schließlich eine überaus passende Sättigungsbeilage, an der es ebenfalls nicht auszusetzen gab. Und auch die grünen Bohnenkerne, die mit einer dickflüssigen, mit Kräutern gewürzten Tomatenmasse vermischt worden waren, erwiesen sich als durchaus gut zum Hackbraten passende, warme Gemüsebeilage. Die nicht zu süße rote Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Johannisbeere samt ihrer dünnen Garnitur aus Kokossauce, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fiel, war ebenfalls eine gute Wahl gewesen, bot jedoch eine kleine Überraschung, denn ich fand den Stiel einer Kirsche darin. Unerfreulich, aber ich lasse es dennoch nicht negativ in die Bewertung einfließen, denn so etwas kann eben mal passieren, vor allem wenn so viele Menschen täglich bekocht werden wie hier. Insgesamt als ein durchgehend zufriedenstellendes Mittagsmahl.
Ganz entgegen meiner Vermutung war es heute laut meiner Beobachtungen das fruchtige Putencurry, das sich bei den anderen Gästen der größten Beliebtheit erfreute und somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdient. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Hackbraten, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz kam schließlich des Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud.

Mein Abschlußurteil:
Hackbraten: ++
Rotweinsauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Bohnenkerne in Tomatensauce: ++
Rote Grütze mit Kokossauce: ++

Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln & Tomatenreis [15.02.2016]

Am heutigen Montag fanden sich nicht viele interessante Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Am herausstechensten neben den Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Reis aus derm Abschnitt Globetrotter war vielleicht noch das unangekündigte Zusatzangebot in Form eines Panierten Hähnchenschenkel mit Kartoffel-Gurkensalat und Preiselbeeren. Für die Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse, der Paprikagulasch mit Nudeln bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen und Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenen Gemüsesorten konnte ich mich heute aber nicht wirklich begeistern. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf die Cevapcici, mit denen ich bisher immer gute Erfahrungen gemacht hatte. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.
Cevapcici with ayvar, fresh onions & tomato rice / Cevapcici mit ajvar, frischen Zwiebeln & Tomatenreis
Die genau abgezählten fünf Hackfleischröllchen, auch Cevapcici genannt, erwiesen sich als mild würzig, aber von ihrer Struktur her als leicht gummiartig und außerdem schon etwas abgekühlt. Da komme ich leider nicht um einen kleinen Punktabzug herum. Garniert mit dem fruchtigen, aber nicht sonderlich scharfen Ajvar, den ich auch unter fruchtigen Tomatenreis mischte, ergab alles zusammen aber ein mehr als passables Mittagsmahl, das durch die frischen Zwiebeln sehr gelungen geschmacklich abgerundet wurde. Mit dem leicht gesüßtem Milchreis, den ich vor dem Verzehr natürlich mit der mit zahlreichen Fruchtstückchen versetzten roten Grütze vermischte, schloss ich das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, konnte man gut erkennen dass sich auch hier die Cevapcici heute großer Beliebtheit erfreuten und sich somit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Jedoch war ihm der panierte Hähnchenschenkel dicht auf den Fersen und belegte einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgte der Paprikagulasch, den vierten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz fünf kam schließlich der marinierte Tofu.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: +
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Tomatenreis: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat [09.02.2016]

Heute ging das Fisch-Special zwar weiter und die angebotenen Spaghetti Vongole mit Broccoli, würzigem Tomatenragout und Parmesan sahen auchgut aus, aber ich verspürte leider wenig Lust auf Nudeln. Außerdem hatte man statt echter Venusmuscheln wieder einmal “nur” Miesmuscheln verarbeitet. Blieben also noch die Asia-Thai-Gerichte wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, der Schweinebraten in Dunkelbiersauce, Kartoffelknödel und hausgemachter Krautsalat bei Tradition der Region und das Putengeschnetzelte in fruchtiger Currysauce und Reis bei Globetrotter. Und am meisten sprach mich davon der Schweinebraten an, den ich mir auf dem Weg zu Kasse noch mit einem Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot ergänzte.

Pork roast in dark beer sauce with potato dumpling & cole slaw / Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel & Krautsalat

Die Scheibe Schweinebraten erwies sich schon einmal als angenehm zart, saftig und nicht zu fett, so wie ich es mir von einem guten Schweinebraten wünsche. Gemeinsam mit der überaus würzigen Dunkelbiersauce, dem männerfausgroßen, mit angerösteten Semmelbröseln gefüllten Kartoffelknödel und der etwas klein geratenen, dafür aber überaus schmackhaft mit Kümmel gewürzten Portion Krautsalat ergab sich so ein deftiges und leckeres Mittagsgericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der heute mal sehr kreativ geschichtete Becher aus schmalen Schichten von roter Grütze und Milchreis erfüllte meine Erwartungen in vollem Maße.
Natürlich lag der Schweinebraten auch bei den anderen Gästen heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um Platz zwei lieferten sich das Putengeschnetzelte und die Spaghetti ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das meiner Meinung nach die Spaghetti knapp für sich entscheiden konnten und der Geflügelgericht somit auf den dritten Platz verwiesen. Auf einem guten vierten Platz folgten die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinebraten: ++
Dunkelbiersauce: ++
Kartoffelknödel: ++
Krautsalat: ++
Milchreis & rote Grütze: ++