Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse [21.09.2015]

Heute fanden sich gleich mehrere Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein Interesse weckten. Neben den täglichen drei Asia-Thai-Gerichten an der Wok-Theke bot man anlässlich des aktuell hier in München ja mal wieder stattfindenden Oktoberfests im Bereich Tradition der Region unter der Überschrift Wies’n-Woche ein Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Kartoffelpüree an, außerdem gab es Gebackene Polentaschnitten auf Ratatouillegemüse bei Vitality und ein Zigeunerschnitzel vom Schwein mit Röstkartoffeln bei Globetrotter. Einen kleinen Moment liebäugelte ich zwar mit dem Fleischpflanzerl, entschied mich dann aber doch für die vegetarischen Polentaschnitten. Dazu gesellte sich noch Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot

Polenta slices on ratatouille / Polentaschnittena uf Ratatouillegemüse

Die drei Polentaschnitten, die wie üblich mit einer dünnen Schicht Rahmspinat gefüllt waren, erwiesen sich heute als nicht so gelungen, denn sie waren bereits etwas abgekühlt und auch von ihrer Konsistenz her nicht mehr so knusprig, sondern eher etwas pappig. Und auch das Ratatoille-Gemüse mit Stücken von Paprika, Zucchini, Aubergine, Zwiebeln und Tomaten ließ heute etwas zu wünschen übrig, denn es war zwar angenehm fruchtig, hatte aber auch einen undefinierbaren Beigeschmack – hier hatte man sich wohl etwas “verwürzt”. Auch wenn es absolut genießbar war, habe ich diese Zusammenstellung schon deutlich besser erlebt. Daher kann ich hier heute leider in beiden Fällen keine volle Punktzahl geben. Am nicht zu süßen, angenehm cremigen Vanillepudding mit seiner Garnitur aus roter Grütze mit Kirschen und Himbeeren darin gab es aber glücklicherweise nichts auszusetzen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute das Fleischpflanzerl war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Das Zigeunerschnitzel war ihm aber eng auf den Fersen und belegte somit den zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Polentaschnitten schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Polentaschnitten: +
Rataouillegemüse: +
Vanillepudding mit roter Grütze: ++

Bratwurstschnecke mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [14.09.2015]

Das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants bot zwar keine großen Überraschungen, aber die Gerichte auf der Speisekarte konnte man durchgehend als Klassiker bezeichnen. Neben Poh Piard Thord – Knusprigen Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke fanden sich die guten alten Spaghetti mit Balsamicolinsen im Abschnitt Vitality, eine Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree als Hausmannskost bei Tradition der Region und schließlich, um ein wenig Exotik in das Speiseangebot zu bringen, eine Hähnchenbrust “Hawaii” mit Currysauce und Reis im Abschnitt Globetrotter. Wären die Spaghetti mit Balsamicolinsen mit roten Linsen gemacht gewesen und hätte man noch frischen Ruccola dazu serviert, hätte ich mich vielleicht zu diesem Angebot hinreißen lassen, doch so liebäugelte ich kurz mit den Hähnchenbrust und entschied mich dann doch für die Bratwurstschnecke. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coiled bratwurst with sauerkraut & mashed potatoes / Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree

Die angenehm große Bratwurstschnecke hätte zwar einen kleinen Moment länger gebraten werden dürfen, aber was Konsistenz und Geschmack anging gab es hier nichts auszusetzen. Und auch das mit Kümmel gewürzte Sauerkraut gab keinen Grund zur Kritik, selbst das Kartoffelpüree erwies sich – obwohl mit ziemlicher Sicherheit aus Pulver und nicht aus frischen Kartoffeln hergestellt – erwies sich als recht gut gelungene Sättigungsbeilage. Einzig bei der mit Zwiebeln versetzten, dunklen Bratensauce hätte ich mir eine etwas dickflüssigere Konsistenz gewünscht, aber da auch sie sowohl geschmacklich in Ordnung war und auch gut in die Gesamtkomposition des Gerichts passte, sehe ich hier mal von einem Punktabzug ab. Der Grießbrei mit Vanillegeschmack und roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Himbeere schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gäste lieferten sich heute Bratwurst und Hähnchenbrust ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die Bratwurst konnte sich aber schließlich mit einem kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung durchsetzen und die das mit Ananasscheibe und Käse überbackene Geflügelgericht auf Platz zwei verweisen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Lachssteak mit Weißweinsauce und Gemüsereis [28.08.2015]

Am heutigen Freitag fiel mir die Wahl mal wieder sehr leicht, denn da mich weder die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce noch der Bunte Salatteller mit Putensteak mit Joghurtdressing bei Vitality oder die Dampfnudel mit heißen Kirschen und oder Vanillesauce bei Tradition der Region sonderlich reizten, fiel meine Wahl schnell auf das Lachssteak mit Weißweinsoße und Gemüsereis, das heute im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher eines als Schwarzwaldbecher definierten Nachtischs aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salmon steak with with white wine sauce & vegetable rice / Lachssteak mit Weißweinsauce & Gemüsereis

Das einzige was ich heute kritisch Anmerken muss ist die mal wieder etwas dünn geratene Weißweinsauce, die aber geschmacklich in Ordnung war, weswegen ich hier von einem Punktabzug absehen werde. Das auf der Hautseite gebratene, zarte, einigermaßen saftige und mehr als ausreichend große Lachssteak gab ebenso wenig Grund sich zu beschweren wie die großzügige, mit kleinen Stückchen von Tomate, Zucchini und Pilzen versetzte Portion Reis. Und auch am Dessert, das aus je einer Schicht Schokopudding, roter Kirschgrütze und Vanillesauce bestand und mit einem Stück Netzmelone, Kiwi sowie einer Weintraube garniert war, gab es nichts auszusetzen. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch bei den anderen Gästen lag das Lachssteak heute am höchsten in der Gunst und konnte sich mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages sichern. Auf dem zweiten Platz folgten auch heute die Asia-Gerichte, die aber nur einen kleinen Vorsprung gegenüber des Salattellers mit Putensteak auf dem dritten Platz besaßen. Platz vier belegte schließlich die Dampfnudel mit Kirschen und Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Lachssteak: ++
Weißweinsauce: ++
Gemüsreis: ++
Schwarzwaldbecher: ++

Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Wedge Potatoes [25.08.2015]

Heute war wieder einmal so ein Tag, an dem mir die Entscheidung für eines der Angebote unseres Betriebsrestaurants recht leicht fiel. Denn weder die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce noch der Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse noch der Bayrische Wurstsalat mit Bauernbrot bei Tradition der Region reizten mich sonderlich. Kurz überlegte ich noch, ob ich nicht beim Karotten-Zucchinigemüse auf Couscous mit Limettensoße aus dem Bereich Vitality zugreifen sollte, dann aber blieb ich doch bei meiner ursprünglichen Entscheidung und griff zum Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Wedge Potatoes (so stand es auf der Karte, ich glaube hier meinte man aber eher Potato Wedges). Die Kollegen in der riesigen Schlange, die sich vor der entsprechenden Theke gebildet hatte konnte sich ja nicht irren. Dazu gesellte sich noch etwas Zucchinigemüse aus dem heutigen Gemüseangebot sowie ein kleiner Becher Milchreis mit roter Grütze von der Dessert-Theke.

Pepper pork steak with wedge potatoes / Pfeffersteak vom Schweinenacken mit Wedge Potatoes

Ganz wie man es bei einem Schweinenackensteak erwartet war das Fleisch natürlich etwas durchwachsen, aber gut gewürzt und ausreichend durchgebraten. Da konnte man ebenso wenig meckern wie bei der würzigen, mit grünen Pfefferkörnern versetzten Sauce und den schön heißen und knusprigen Potato Wedges. Kein leichter Genuss, aber eindeutig die beste Wahl aus dem heutigen Angebot. Das Zucchinigemüse wiederum überraschte mit einem kräftigen Fenchelaroma, das ich hier überhaupt nicht erwartet hatte, welches aber erstaunlicherweise sehr gut zu den noch leicht knackigen Zucchiniwürfeln passte. Der Milchreis schließlich war wieder etwas fest geraten, genau wie bereits letzte Woche, daher gibt es hier wieder einen kleinen Punktabzug. Insgesamt aber dennoch wieder mal eines der besseren Menus in unserem Betriebsrestaurant.
Das Pfeffersteak lag natürlich auch beim Gros der anderen Gäste am höchten in der Gunst, so dass es sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Den zweiten Platz belegten mal wieder die Asia-Gerichte und Platz drei teilten sich schließlich der Bayrische Wurstsalat und das Karotten-Zucchinigemüse mit Coucous. Bei diesen beiden Gerichten konnte ich auch bei mehrfachen Hinsehen keinen klaren Favoriten ausmachen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Nackensteak: ++
Pfeffersauce: ++
Potato Wedges: ++
Zucchinigemüse: ++
Milchreis mit roter Grütze: +

Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat [21.08.2015]

Auch wenn die Tagliatelle mit Geflügelsugo, die heute in der Sektion Vitality auf der Speisekarte unseres Betriesbrestaurants angeboten wurden durchaus verlockend aussahen, legte ich mich heute relativ schnell darauf fest, bei der Gebackenen Scholle mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffelsalat bei den Globetrotter-Gerichten zuzugreifen, denn ich hatte ja bereits am Mittwoch auf meinen sonst üblichen Fisch verzichtet. Der Kaiserschmarrn mit Apfelmus aus der Sektion Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane sowie >Pad Piew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lachzwiebeln kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Zur Scholle gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke und ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked plaice with remoulade & potato salad & Gebackene Scholle mit Remoulade & Kartoffelsalat

Das Stück paniert gebackene Scholle war zwar überaus großzügig bemessen, aber leider musste ich feststellen dass das unter der Panade befindliche Fleisch heute etwas zu weich geraten war – anders als ich es von früheren Varianten in Erinnerung hatte. Es war zwar absolut essbar, aber volle Punktzahl kann ich da nicht geben. An der Remoulade hatte ich aber ebenso wenig etwas aussetzen wie an dem einfachen, aber überaus schmackhaften Kartoffelsalat. Bei der mit Kräutern versetzten Gemüsemischung aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl konnte ich ebenfalls zufrieden sein, denn sie war noch angenehm heiß und besaß auch noch einigermaßen biss. Der Milchreis wiederum war von seiner Konsistenz her heute ziemlich fest und wirkte ebenso wie die rote Grütze mit Kirschen so, als hätte das Ganze bereits etwas zu lange an der frischen Luft gestanden. Hier muss ich also ebenfalls etwas in der Wertung abziehen. Dennoch ein akzeptabler Abschluss der heutigen Betriebsrestaurant-Woche.
Da fast alle anderen Gäste die ich sah ebenfalls zur Scholle gegriffen hatten, fiel es mir heute nicht schwer diesem Gericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zuzubilligen. Schwieriger wurde es daher aber auch bei der Bestimmung der nachfolgenden Plätze, ich würde aber nach genauerem Hinsehen die Asia-Thai-Gerichte auf Platz zwei, die Tagliatelle auf dem dritten Platz und den Kaiserschmarrn schließlich auf dem vierten Platz einordnen.

Mein Abschlußurteil:
Gebackene Scholle: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++
Milchreis mit roter Grütze: +