Mexikanische One Pot Taco Käsenudeln – das Rezept

Am heutigen Feiertag wollte ich nicht allzu viel Zeit in der Küche verbringen, daher entschied ich mich dazu mal wieder ein One Pot Rezept auszuprobieren. Meine Wahl fiel dabei auf Mexikanisch Taco-Käsenudeln mit Hackfleisch, Paprika und roter Zwiebel. Im zugrunde liegenden Rezept war kein frisches Gemüse vorgesehen, aber ich wollte es noch etwas aufwerten und fügte daher etwas rote und grüne Paprika sowie eine rote Zwiebel hinzu. Eine gute Entscheidung, denn auch wenn der Aufwand sich etwas erhöhte, war das Ergebnis meiner Meinung nach überaus gut gelungen und es war trotzdem ein angenehm schnell zuzubereitendes Rezept. Außerdem entschied ich mich dazu, Hot Salsa zu verwenden, um den Gericht noch eine angenehme Schärfe zu geben. Einfach und lecker, so wie ich es mag, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das so entstandene erweiterte Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

2 kleine Paprika (rot und grün)
01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 mittelgroße rote Zwiebel
02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g Rinderhackfleisch
04 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient minced beef

35g (3 gehäufte Esslöffel) Taco-Gewürz
05 - Zutat Taco-Gewürz  / Ingredient taco seasoning

220g Tomaten-Salsa
06 - Zutat Salsa / Ingredient salsa

1 Dose schwarze Bohnen (240g Abtropfgewicht)
07 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient bell pepper

350g Pasta (z.B. Spirelli oder Ellbogen-Makkaroni)
09 - Zutat Pasta / Ingredient pasta

110-120g geriebener Käse (z,B. Cheddar & Mozzarella)
10 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

sowie etwas Olivenöl zum brazen
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir, wie üblich mit dem Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Zwiebel und schneiden sie in Ringe, die wir je nach Größe noch mal halbieren oder Vierteln.
11 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

Dann waschen wir die Paprika,
12 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
13 - Paprika entkernen /Decore bell pepper

und schneiden sie in Streifen, wobei wir die längeren Streifen noch mal halbieren.
14 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in stripes

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie.
15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend können wir auch schon mit der Zubereitung beginnen. In einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl auf erhöhter Stufe,
16 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

geben das Rinderhackfleisch hinein
17 - Rinderhackfleisch in Pfanne geben / Put minced beef in pan

und würzen es schon mal mit etwas Salz und Pfeffer
18 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

währen wir das Hackfleisch krümelig anbraten.
19 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry ground meat crumbly

Ist das Fleisch durchgebraten, mindern wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und geben Zwiebelringe und Paprikastreifen mit in die Pfanne
20 - Zwiebel & Paprika in Pfanne geben / Add onion & bell pepper

um sie zwei bis drei Minuten anzudünsten
21 - Zwiebel & Paprika andünsten / Braise onion & bell pepper

und dann auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu zu geben und sie für weitere drei bis vier Minuten mit andünsten.
22 - Knoblauch addieren / Add garlic

Jetzt streuen wir unsere Taco-Gewürzmischung über den Pfanneninhalt,
23 - Taco-Gewürz einstreuen / Intersperse taco seasoning

dünsten sie kurz mit an, so dass sich sie die Gewürze etwas entfalten können
24 - Taco-Gewürz andünsten / Braise taco seasoning

und löschen dann alles mit der Salsa
25 - Mit Salsa ablöschen / Deglaze with salsa

sowie der Gemüsebrühe ab.
26 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

Nachdem wir alles verrührt haben, lassen wir es kurz aufkochen,
27 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

geben die schwarzen Bohnen hinzu,
28 - Bohnen in Pfanne geben / Add beans to pan

verrühren sie gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt
29 - Gut verrühren / Mix well

und addieren schließlich die ungekochten Nudeln,
30 - Rohe Nudeln dazu geben / Add unccoked noodles

die wir wiederum gründlich unterheben
31 - Nudeln verrühren / Stir in pasta

und geschlossen auf verminderter Stufe für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind.
32 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Zwischendurch sollten wir alles hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
33 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Wenn die Nudeln schön al dente gekocht sind, was wir durch probieren testen können,
34 - Nudeln probieren / Try pasta

schmecken wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab
35 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

und schalten dann die Kochplatte aus, um anschließend den geriebenen Käse einzustreuen
36 - Käse einstreuen / Intersperse cheese

und ihn unter Verwendung der Resthitze zu verrühren und schmelzen zu lassen.
37 - Käse verrühren & schmelzen lassen / Stir in cheese & let melt

Anschließend können wir unsere Taco-Käsenudeln, vielleicht garniert mit einigen Frühlingszwiebeln oder frischem Koriander, servieren und genießen.
38 - Cheesy One Pot Taco Pasta - Served / One Pot Taco Käsenudeln - Serviert

Die Nudeln hatten viel von der Gemüsebrühe, der Taco-Gewürzmischung und der Salsa aufgenommen, so dass sich der fruchtige und gleichzeitig angenehm pikante Geschmack schön gleichmässig verteilte. In Kombination mit Paprikastreifen, Zwiebelringen, Bohnen und natürlich vor allem dem krümelig angebratenen Hackfleisch ergab sich ein reichhaltiges und wohlschmeckendes Gericht mit deutlich mexikanischen Touch. Der geschmolzene Käse rundete alles dabei wunderbar ab und gab dem Gericht eine schön cremige Konsistenz. Dabei ist vor allem die schnelle und einfache Zubereitung hervor zu heben, bei der man nur einen Topf oder Pfanne benötigt, wodurch sich dieses Rezept auch gut für ein schnell zuzubereitende Mahlzeit nach Feierabend eignet.

39 - Cheesy One Pot Taco Pasta - Side view / One Pot Taco Käsenudeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Halloumi-Burger – das Rezept

Halloumi ist ein halbfester, nicht schmelzender Käse, der ursprünglich aus Zypern stammt, aber schon seit der Antike im ganzen Mittelmeerraum bis nach Arabien aus Kuh-, Schafs- und Ziegenmilch hergestellt wird und sich wunderbar zum grillen und braten eignet. Von der Struktur her ähnelt er Mozzarella. Und aus dieser Käsesorte, die in vielen Ländern auch heute noch als Delikatesse gilt, habe ich heute mal einen überaus leckeren vegetarischen Burger gezaubert. Nicht dass ich Fleisch prinzipiell ablehnen würde, aber gerade bei dem warmen Sommerwetter wie es aktuell herrscht, begnüge ich mich auch gerne mal mit fleischloser Kost – vor allem wenn sie so lecker ist wie dieser Burger. Natürlich möchte ich es da auch nicht versäumen, das zugehörige Rezept einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

1 Stück Halloumi (250g)
01 - Zutat Halloumi / Ingredient halloumi

1 kleine rote Zwiebel (ca. 110g)
02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

1 Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauchzehe / Ingredient garlic

1 Zweig Rosmarin
04 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

2 Esslöffel Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

2 Hamburger-Brötchen
05 - Zutat Hamburger-Brötchen / Ingredient hamburger buns

einige Streifen geröstete Paprika
06 - Zutat geröstete Paprika / Ingredient roasted bell pepper

ein wenig Kräuterbutter (ca. 40g)
07 - Zutat Kräuterbutter / Ingredient herb butter

1 Handvoll Rucola
08 - Zutat Rucola / Ingredient rucola

Den Halloumi wollen wir für mindestens 2 Stunden, besser noch über Nacht, marinieren. Dazu waschen wir den Zweig Rosamrin,
09 - Rosmarin waschen / Wash rosemary

zupfen die Nadeln vom Stiel und zerkleinern diese grob.
10 - Rosmarin grob zerkleinern / Hackle rosemary

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehe und zerkleinern sie fein
11 - Knoblauch hacken / Hackle garlic

und ziehen die Zwiebel ab, um sie in schmale Spalten zu schneiden.
12 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion cleaves

Dann geben wir Rosmarin, Zwiebel und Knoblauch in eine Schüssel,
13 - Rosmarin, Zwiebel & Knoblauch in Schüssel geben / Put rosemary, onion & garlic in bowl

fügen die beiden Esslöffel Olivenöl hinzu
14 - Olivenöl addieren / Add olive oil

und vermischen alles gründlich miteinander.
15 - Gründlich vermengen / Mix well

Nachdem wir dann den Halloumi in zwei gleich große Stücke zerteilt haben
16 - Halloumi halbieren / Half halloumi

geben wir ihn in ein verschließbares Behältnis, geben die Mischung aus Zwiebeln, Rosmarin und Knoblauch darüber und lassen alles für mehrere Stunden im Kühlschrank durchziehen. Zwei Stunden sind minimum, besser ist es das ganze am Vorabend vorzubereiten und über Nacht marinieren zu lassen.
17 - Halloumi marinieren / Marinate halloumi

Für die eigentliche Zubereitung toasten wir dann erst einmal die Hamburger-Brötchen,
18 - Brötchen auftoasten / Toast buns

schneiden sie auf
19 - Hamburger-Brötchen aufschneiden / Cut hamburger buns

und bestreichen beide Seiten mit etwas Kräuterbutter.
20 - Brötchenhälften mit Kräuterbutter bestreichen / Spread bun parts with herb butter

Dann entnehmen wir einige Streifen gegrillte bzw. geröstete Paprika aus dem Glas, tupfen sie trocken und legen sie auf die Kräuterbutter. Sollten die Stücke zu groß sein, schneiden wir sie in kleinere Streifen.
21 - Unteren Teil mit gerösteten Paprika belegen / Put roasted bell pepper on lower bun part

Danach erhitzen wir eine Pfanne und entnehmen die beiden Halloumi-Stücke vorsichtig aus der Marinade, geben sie in die Pfanne
22 - Halloumi in heiße Pfanne geben / Put halloumi in hot pan

und braten sie von jeder Seite 2-3 Minuten scharf an.
23 - Halloumi scharf anbraten / Sear halloumi

Kurz bevor der Käse fertig gebraten ist, geben wir auch die Marinade aus Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin in die Pfanne und dünsten alles mit an.
24 - Marinade in Pfanne geben / Put marinade in pan

Wir können den Käse dann auch entnehmen, bei Seite Stellen und warm halten, während wir die Marinade weiter braten, so dass die Zwiebeln schön weich werden.
25 - Halloumi entnehmen & Zwiebeln weiter andünsten / Remove halloumi & continue to braise onion

Außerdem waschen wir die Rucola und schütteln ihn dann wieder trocken.
26 - Rucola waschen / Wash rucola

Schließlich legen wir den gegrillten Halloumi auf die Paprikastreifen,
27 - Gebratenen Halloumi auflegen / Add fried halloumi

verteilen die Rucola-Blätter darüber
28 - Rucola hinzufügen / Add rucola

und schließen dann mit den angedünsteten Mischung aus Zwiebeln, Knoblauch und Rosmarin ab.
29 - Angedünstete Zwiebeln addieren / Add braised onion

Dann brauchen wir nur noch die Brötchen-Hälften oben auf legen und können die Burger unmittelbar servieren und genießen.
30 - Halloumi Burger - Served / Serviert

Ich muss ja zugeben, dass ich bei der Zubereitung etwas zu viel Olivenöl in die Marinade gegeben habe, weswegen das Öl beim Verzehr etwas heraus tropfte – jedoch habe ich die Menge hier im Rezept entsprechend angepasst, so dass dies nicht mehr passieren sollte. Davon aber einmal abgesehen erwiesen sich die Halloumi-Burger geschmacklich als großer Erfolg. Die Kombination aus knusprig getoasteten Brötchenhälften, fruchtigen Röst-Paprika, marinierten und anschließend gebratenen Halloumi, dem frischen Rucola sowie natürlich der würzigen Zwiebel-Knoblauch-Mischung war geschmacklich überaus gelungen und schmeckte wirklich wunderbar lecker. Dieser Halloumi-Käse ist ein überaus passabler Ersatz für die sonst im Burger übliche Scheibe gebratenen Rinderhackfleischs, so viel steht fest. Dieser Käse “quietscht” beim hineinbeißen zwar etwas an den Zähnen, aber daran gewöhnt man sich schnell. Ein sehr schmackhafter vegetarischer Burger, der bei mir mit Sicherheit nicht zum letzten Mal auf den Tisch kam.

31 - Halloumi Burger - Served 2 / Serviert 2

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung. Meiner Berechnung nach dürfte das ganze Rezept bei etwa 1500kcal liegen, also stolze 750kcal pro Portion. Man muss dabei aber bedenken, dass Halloumi mit einem Fettgehalt von durchschnittlich 43% nicht gerade leicht ist. Da verwundert es nicht, dass alleine der Käse mit 790kcal schon über die Hälfte dieses Gesamtwertes ausmacht. Gut, 125g Käse pro Burger wären hier auch nicht unbedingt notwendig gewesen, ich könnte mir zum Beispiel auch vorstellen aus einem 250g Stück drei Scheiben zu machen, was den Kalorienwert eines solchen schon erheblich senken würde. Wen diese Werte aber nicht schrecken sollten und wer Lust auf einen überaus leckeren, fleischlosen Burger hat, dem sei dieses Rezept auf jeden Fall wärmstens empfohlen.

Guten Appetit

Kartoffel-Zucchini-Moussaka mit Feta – das Rezept

Heute wollte ich mich mal an ein Gericht heranwagen, das in verschiedenen Variationen im kompletten Balkanraum, Griechenland und der Türkei bis nach Arabien in verschiedenen Variationen bekannt ist: Das Moussaka. Nachdem ich zahllose Rezepte gelesen und geprüft hatte, entschied ich mich schließlich eine Kombination aus einigen dieser Rezepte zu versuchen und entschied mich, wohl auch da ich kein allzu großer Fan von Auberginen bin, für eine Variante aus Kartoffeln und Zucchini, die ich mit ein wenig Feta kombinierte. Die Zubereitung war zwar etwas aufwändiger, aber die Mühe lohnte sich alle Mal, denn das Ergebnis war ein unglaublich leckeres Moussaka, wie ich es soweit ich mich entsinne noch nie zuvor gekostet hatte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das so entstandene Rezept in diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauch man also für 4-5 Portionen?

900g Kartoffeln – festkochende Sorte
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

750 – 800g Zucchini (grün und/oder gelb)
02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

1 große rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

2-3 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose gehackte Tomaten (400g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

600g Rinderhackfleisch
06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

2 TL Oregano
07 - Zutat Oregano / Ingredient oregano

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1/2 TL Zimt
09 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 Bund Schnittlauch
10 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

3 Eier
11 - Zutat Eier / Ingredient eggs

100ml Milch
12 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 EL Mehl (Typ 405)
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

200g Feta
14 - Zutat Feta / Ingredient feta

50 – 60g Streukäse nach Wahl (z.B. Emmentaler)
15 - Zutat Käse / Ingredient cheese

Außerdem benötigen wir Salz, Pfeffer und edelsüßes Paprika zum würzen,
etwas Olivenöl zum braten und backen
sowie etwas Butter zum ausfetten der Auflaufform

Wir beginnen nun damit, den Ofen auf 225 Grad vorzuheizen, die Kartoffeln zu schälen
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in gleichmässig große Scheiben zu schneiden. Damit die Scheiben nicht braun werden, legen wir sie in eine Schale mit kaltem Wasser.
17 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Dann waschen wir die Zucchini
18 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und schneiden sie ebenfalls in Scheiben.
19 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in slices

Die so entstandenen Scheiben legen wir auf etwas Küchenpapier aus und bestreuen sie mit etwas Salz, um sie ein wenig zu entwässern.
20 - Zucchini mit Salz bestreuen / Salt zucchini

Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen wir nun die vorher abgetrockneten Kartoffelscheiben und bestreichen sie mit etwas Olivenöl
21 - Auf Backblech auslegen & mit Öl bestreichen

um sie dann für 10 bis 12 Minuten auf der mittleren Schiene des Ofens vorzubacken.
22 - Kartoffeln vorbacken / Pre-bake potato slices

Nach etwa acht bis zehn Minuten wenden wir die Zucchini und salzen sie auch von der anderen Seite, um sie weitere acht bis zehn Minuten ruhen zu lassen.
23 - Zucchini wenden & salzen / Turn zucchini & salt

Außerdem schälen und würfeln wie die Zwiebel
24 - Zwiebel zerkleinern / Dice onion

und schälen und hacken die Knoblauchzehen.
25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Dann ist es auch schon an der Zeit, das Backblech zu entnehmen und die Kartoffelscheiben bis zur Verwendung bei Seite zu stellen. Den Ofen können wir erst einmal wieder ausschalten.
26 - Kartoffeln entnehmen / Take potatoes from oven

In einer Pfanne erhitzen wir nun zwei Esslöffel Olivenöl
27 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten die Zucchinischeiben darin Portionsweise von beiden Seiten an, wobei wir sie noch einmal mit etwas Pfeffer würzen.
28 - Zucchini anbraten & würzen / Roast zucchini & taste

Die angebratenen Zucchinischeiben legen wir ebenfalls bei Seite.
29 - Zucchini beiseite stellen / Put aside zucchini

Unter Zugabe von einem zusätzlichen Esslöffel Olivenöl dünsten wir dann in der selben Pfanne zuerst die Zwiebeln und dann das Knoblauch an,
30 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion and garlic lightly

Ist beides glasig angedünstet, geben wir auch das Hackfleisch mit in die Pfanne, um es krümelig anzubraten
31 - Hackfleisch in Pfanne geben / Add ground meat

und dabei mit Salz und Pfeffer
32 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

den zwei Teelöffeln Oregano
33 - Oregano hinzufügen / Fold in oregano

sowie einer kräftigen Menge edelsüßen Paprikapulvers zu würzen.
34 - Mit Paprika abschmecken / Taste with paprika

Sobald das Hackfleisch gut durchgebraten ist, geben wir auch die beiden Esslöffel Tomatenmark mit hinzu,
35 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

verrühren es mit dem Hackfleisch und rösten es für zwei bis drei Minuten mit an.
36 - Tomatenmark kurz anrösten / Roast tomato puree

Dann löschen wir alles mit der Dose gehackter Tomaten ab
37 - Mit Tomaten ablöschen / Deglaze with tomatoes

und lassen es kurz aufkochen und weitere sieben bis acht Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es noch einmal mit den Gewürzen geschmacklich abstimmen
38 - Aufkochen mit Gewürzen abstimmen / Taste with seasonings

und schließlich noch den halben Teelöffel Zimt einrühren. Danach schalten wir die Kochplatte ab.
39 - Zimt addieren / Add cinnamon

Wenden wir uns nun dem Guss zu. Dazu waschen wir das Schnittlauch
40 - Schnittlauch waschen / Wash chives

und schneiden es in Röllchen.
41 - Schnittlauch in Röllchen schneiden / Cut chives

Dann schlagen wir die drei Eier in eine Schüssel,
42 - Eier aufschlagen / Open eggs

geben den Esslöffel Mehl dazu
43 - Mehl hinzufügen / Add flour

und gießen die Milch ein.
44 - Milch eingießen / Drain milk

Nun verrühren wir alles gut miteinander – sollte das Mehl etwas klumpen, kann der Mixeraufsatz eines Pürierstabs Abhilfe schaffen –
45 - verrühren / mix

würzen es gut mit Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
46 - Mit Salz, Pfeffer & Muskat würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

und streuen die Hälfte des Schnittlauchs hinein.
47 - Schnittlauch addieren / Add chives

Nachdem wir dann den Backofen erneut auf 200 Grad vorgeheizt und die Auflaufform mit etwas Butter oder Öl ausgefettet haben,
48 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

legen wir den Boden mit den vorgebackenen Kartoffelscheiben aus
49 - Boden mit Kartoffeln auslegen / Cover floor with potatoes

und bedecken diese dünn mit der Hackfleisch-Tomaten-Masse.
50 - Mit Hackfleisch bedecken / Cover with ground meat

Auf die Hackfleischmasse bröseln wir dann die Hälfte des Feta
51 - Mit Hälfte vom Feta bestreuen / Dredge with half of feta

und legen eine Schicht aus den angebratenen Zucchini ein
52 - Mit Zucchini belegen / Cover with zucchini

und bedecken diese wiederum mit dem Rest der Hackfleisch-Tomatenmasse,
53 - Rest Hackfleisch auftragen / Add remaining ground meat

auf die wir den verbleibende Feta auftragen.
54 - Rest Feta addieren / Add remaining feta

Es folgt eine weitere Schicht Zuchinischeiben
55 - Zucchini einlegen / Add zucchini

sowie eine Schicht Kartoffelscheiben,
56 - Mit Kartoffeln abschließen / End with potato slices

die wir dann mit er Ei-Milch-Mischung übergießen
57 - Mit Eimasse übergießen / Drain egg mix

und mit dem geriebenen Käse bestreuen.
58 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Inzwischen sollte auch der Ofen die gewünschte Temperatur erreicht haben, so dass wir die Auflaufform auf der zweiten Schiene von unten hinein schieben können und für ca. 35 bis 40 Minuten überbacken.
59 - Backen / Bake

Sobald der Oberfläche dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht hat, können wir sie wieder entnehmen und lassen sie für fünf Minuten ruhen
60 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - fertig gebacken / Potato zucchini moussaka - Finished baking

bevor wir das Moussaka dann zerteilen und mit dem Rest des frischen Schnittlauch garniert servieren.
61 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka - serviert / Potato zucchini moussaka - served

Alleine die Hackfleisch-Tomaten-Masse mit ihrer wirklich gelungenen Gewürz-Mischung aus Oregano und Zimt fand ich schon sehr gelungen. Aber in Kombination mit den leicht angebackenen Kartoffeln, dem Feta und den gebratenen Zucchinischeiben ergab sich ein geschmacklich wirklich vorzügliches Moussaka. Ich hatte ja befürchtet, dass durch den Feta das Ganze etwas zu salzig wird, aber das wurde glücklicherweise schon nach den ersten Bissen entkräftet. Ein durchweg gelungenes Gericht, dass den Mehraufwand bei der Zubereitung absolut wert war.

62 - Kartoffel-Zucchini-Moussaka / Potato zucchini moussaka - CloseUp

Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte, war mir natürlich von Anfang an klar gewesen. Und das bestätigte sich, als ich die Kalorienwerte im Anschluß berechnete. So komme ich auf 3100kcal für die ganze Auflaufform. Bei vier Portionen kommen wir so auf 775kcal pro Portion, bei einer Aufteilung auf fünf Portionen wären es noch 620kcal. Aber solche Werte nehme ich da gerne mal in Kauf, wenn das Ergebnis so lecker wie dieses ist. 😉

Guten Appetit

Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis – das Rezept

Obwohl ich schon häufiger mit Spinat hantiert habe, hatte ich noch nie mit frischem gearbeitet, sondern bisher immer zu TK-Ware gegriffen. Das wollte ich heute nun endlich mal ändern. Ein passendes Rezept dazu schienen mit Gefüllte Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis, denn einfach nur Spinat kochen kann ja jeder. 😉 Die Zubereitung von drei Komponenten gleichzeitig bildete außerdem einen zusätzlichen Anreiz für mich und glücklicherweise verlief alles ohne größere Probleme und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

800g Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

2 rote Zwiebeln (ca. 100g)
02 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

2 Zehen Knoblauch
03 - Zuat Knoblauch / Ingredient garlic

20g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
04 - Zutat getrockenete Tomaten / Ingredient dried tomatoes

100ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2-3 Putensteaks (ca. 500g)
06 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

1 EL Senfkörner
07 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

150g Naturreis (oder ein anderer Reis nach Wahl)
08 - Zutat Naturreis / Ingredient rice

1 Döschen gemahlener Safran
09 - Zutat gemahlener Safran / Ingredient grounded saffron

2 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Messerspitze gemahlener Koriander
11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Zuerst setzen wir einmal einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf und bringen ihn zum kochen.
12 - Wasser erhitzen / Heat up water

Während das Wasser sich erhitzt, waschen und putzen wir den Blattspinat. Ich hatte 4 Päckchen a 200g gekauft, was im ersten Moment nach einer ganz schön großen Menge aussieht. Daher war ich drauf und dran gewesen einfach weniger zu holen, doch zum Glück habe ich es nicht getan, denn Spinat fällt beim Kochen unglaublich stark zusammen – da bleibt wie man nachher sieht nicht viel übrig.
12 - Spinat waschen / Clean spinach

Kocht das Wasser, geben wir den gewaschenen Blattspinat hinein
14 - Spinat hinzufügen / Add spinach

und lassen alle kurz aufkochen, um es dann einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
15 - aufkochen / Cook up

Den fertig gekochten Spinat holen wir dann mit einer Schaumkelle heraus, schrecken in kurz in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ab
16 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

und lassen ihn dann abtropfen. Die Menge die wir hier sehen ist der Inhalt von vier großen Päckchen á 200g Blattspinat – also 800g – und davon ist am Ende wirklich nicht viel übrig wie man sieht.
17 - abtropfen lassen / Drain

In einer beschichteten Pfanne rösten wir dann unseren Esslöffel Senfkörner für einige Minuten an
18 - Senfkörner rösten / Toast mustard seeds

und zerstoßen sie dann fein in einem Mörser.
19 - Senfkörner mörsern / Grind up mustard seeds

Nun waschen wir unsere Putensteaks gründlich, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken und legen sie auf der Arbeitsfläche aus.
20 - Putensteaks auslegen / Line up turkey steaks

Hat man, wie ich, etwas dickere Stücke bekommen, kann man sie nun mit etwas Frischhaltefolie abdecken und mit der glatten Seite des Fleischklopfers etwas plätten.
21 - Platt klopfen / Level

Dann salzen wir die obere Seite und bestreuen sie mit unseren gerösteten und gemörserten Senfkörnern.
22 - Salzen und mit Senfkörnern bestreuen / Salt and besprinkle with mustard seeds

Anschließend nehmen wir uns etwas von unserem zuvor gekochten Blattspinat, tupfen ihn mit einem Küchentuch etwas trocken und belegen unsere Putensteaks damit,
23 - Mit Blattspinat belegen / Cover with leaf spinach

um sie dann vorsichtig auszurollen und mit einer Rouladennadel oder – wenn eine solche nicht vorhanden ist – einem Zahnstocher zu sichern.
24 - Zusammenrollen und sichern / Roll up and secure

Die fertig gerollten Putenrouladen würzen wir dann noch rundherum mit Salz und Pfeffer.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem etwas kleinerem Topf bringen wir nun 450ml Wasser zum kochen,
26 - Wasser zum kochen bringen / Cook water

versehen es mit etwas Salz,
27 - salzen / salt

geben dann den Reis hinein
28 - Reis beigeben / Add rice

und addieren das Döschen gemahlenen Safrans,
29 - Safran addieren / Add saffron

den wir gut verrühren
30 - Gut verrühren / Mix well

und dann für etwa 25 Minuten abgedeckt und auf leicht reduzierter Stufe fertig kochen lassen.
31 - Zugedeckt kochen / Cook covered

Nun schälen wir die Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in dünne Spalten,
32 - Zwiebeln schneiden / Cut onions

schneiden die getrockneten Tomaten in Streifen
33 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, die wir in schmalen Scheiben schneiden.
34 - Knoblauch zerkleinern & Cut garlic

In einem Topf bringen wir einen Esslöffel Olivenöl nun auf Betriebstemperatur,
35 - Öl erhitzen / Heat up oil

dünsten darin Zwiebeln und Knoblauch an
36 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und fügen schließlich auch noch die Tomaten hinzu, die wir für einige Minuten mit dünsten.
37 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Dann gießen wir alles mit den 100ml Gemüsebrühe auf
38 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und lassen alles für ca. 10 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
39 - Zugedeckt köcheln / Simmer covered

In einer Pfanne erhitzen wir wenig später den zweiten Esslöffel Olivenöl
40 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten unsere Rouladen darin rundherum für sechs bis acht Minuten an.
41 - Rouladen braten / Roast roulades

Sind die zehn Minuten um, geben wir auch den Blattspinat in unserem Zwiebel-Tomaten-Sud
42 - Spinat hinzufügen / Add spinach

verrühren alles gut miteinander
43 - Gut verrühren / Mix well

und lassen es dann kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln, wobei wir es mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und der Messerspitze Koriander abschmecken.
44 - würzen / taste

Alles lassen wir dann fertig kochen bzw. braten. Der Reis ist gut, wenn das Wasser komplett verschwunden ist – wir können dann die Platte runter- bzw ausschalten und die Restwärme zum warmhalten nutzen. Bei den Rouladen sollten die Außenseiten schön dunkel sein und der Blattspinat sollte so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Topf haben haben. So voll wie heute ist mein Herd übrigens wirklich selten, dass muss ich dabei mal nebenbei anmerken…
45 - fertig kochen / Cooking

Sind alle Zutaten zu unserer Zufriedenheit, können wir das Gericht schließlich anrichten und servieren.
46 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - Serviert

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Die gut durchgebratenen Putenrouladen waren angenehm saftig geworden und die Füllung aus zerstoßenen Senfkörnern und gekochten Blattspinat geben ihnen ein kräftiges, angenehmes Aroma. Dazu der mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch verfeinerte, gut gewürzte und unglaublich aromatische Blattspinat und schließlich der mit einem feinem Safranaroma versehene Reis als Sättigungsbeilage – das ließ kaum Wünsche offen. Einzig noch etwas platter hätte ich das Fleisch vielleicht klopfen können, aber das ist eine eher visuelle Sache, die ich mir für die nächsten Rouladen einfach mal vormerke.

47 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 48 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 2

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Mit ca. 1400kcal für alles zusammen kommen wir bei drei Portionen auf gerade mal 467kcal pro Teller – und das bei einer so reichhaltigen und umfangreichen Mahlzeit. Da kann man wirklich nicht meckern. Der etwas größere Aufwand das ganze zuzubereiten hatte sich heute auf jeden Fall gelohnt und mir bleibt zum Abschluss nur, eine große Empfehlung für dieses unglaublich leckere Gericht auszusprechen – man wird es spätestens nach den ersten Bissen nicht bereuen es gekocht zu haben. 😉

Guten Appetit

Chicken Tikka Masala – Pikantes Hähnchen-Curry – das Rezept

Natürlich hatte ich hatte ich die Tikka Masala Currypaste aus dem vorherigen Rezept nicht umsonst gemacht, viel mehr sollte sie Bestandteil des heutigen Hähnchencurry werden. Der Mehraufwand den das Marinieren bei diesem Rezept mit sich brachte nahm ich dabei gerne in Kauf, denn in Joghurt und andere Gewürze eingelegtes Geflügel ist meiner Erfahrung eine sehr schmackhafte Art und Weise, das Fleisch auf das Braten vorzubereiten. Und das Ergebnis dieses Kochexperiments stützt diese These ein weiteres Mal. Doch genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, das ich hier ja eigentlich in gewohnter Form vorstellen möchte:

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

350g Hähnchenbrustfilet
01 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

Zum Marinieren

3-4 EL puren Joghurt (1,5% Fett)
02 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

ca. 50g Tikka Masala Currypaste
03 - Zutat Tikka Masala Currypaste / Ingredient tikka masala paste

Außerdem brauchen wir:

3 kleine rote Zwiebeln (ca. 140g)
04 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

30g frischer Ingwer
05 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

1 Dose geschälte Tomaten (425g Abtropfgewicht)
06 - Zutat geschälte Tomaten / Ingredient peeled tomatoes

2 EL Tomatenmark
07 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 EL Olivenöl
08 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

80 bis 100ml Sojacreme
09 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

etwas Salz und Pfeffer zum würzen

ca. 180g Reis nach Wahl als Sättigungsbeilage – ich entschied mich für Basmatireis
10 - Zutat Basamtireis / Ingredient basmati rice

Da die Hähnchebrust wie bereits erwähnt über Nacht marinieren sollte, beginnen wir also schon am Vorabend damit, die Hähnchenbrust gründlich zu waschen, trocken zu tupfen
11 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und in mundgerechte Würfel zu zerschneiden.
12 - Hähchenbrust würfeln / Dice chicken breast

Dann verrühren wir vier Esslöffel Joghurt mit 50g unserer Tikka Masala Currypaste
13 - Joghurt & Tikka Masala verrühren / Mix yoghurt & tikka masala paste

und legen unsere gewürfelte Hähnchenbrust in einem verschließbaren Behältnis darin ein. Das ganze lassen wir dann über Nacht bzw. mindestens 8 bis 9 Stunden im Kühlschrank einziehen. Zwischendurch können wir das Ganze auch noch mal herausnehmen und durchmischen.
14 - Hähnchen marinieren / Marinate chicken

Am folgenden Tag bereiten wir dann das eigentliche Gericht zu. Dazu schälen wir unsere roten Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in Streifen.
15 - Zwiebeln in Streifen schneiden / Cut onions in slices

Außerdem schälen wir auch unser Stück Ingwerwurzel und zerkleinern es sehr fein.
16 - Ingwer zerkleinern / Mince ginger

Anschließend geben wir den Esslöffel Olivenöl in eine größere Pfanne, erhitzen es auf mittlerer Stufe
17 - Öl in Pfanne geben / Put oil in pan

und dünsten darin unsere Zwiebeln
18 - Zwiebeln andünsten / Roast onions

und den zerkleinerten Ingwer für etwa 3 Minuten an.
19 - Ingwer mit anbraten / Roast ginger

Ist alles gut andgedünstet nehmen wir die Hähnchenbrustwürfel aus der Marinade und geben sie zu Zwiebeln und Ingwer in die Pfanne
20 - Marinierte Hähnchenwürfel addieren / Add marinated chicken

um sie darin rundherum anzubraten.
21 - Anbraten / Roast

Während das Fleisch brät können wir auch schon einmal unseren Reis aufsetzen und anfangen zu kochen.
22 - Reis ansetzen / Cook rice

Sind die marinierten Hähnchenwürfel dann durchgebraten, geben wir die geschälten Tomaten dazu
23 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

und zerkleinern sie etwas in der Pfanne
24 - Tomaten zerkleinern / Shred tomatoes

bevor wir dann noch die beiden Esslöffel Tomatenmark einrühren
25 - Tomatenmark einrühren / Add tomato puree

und alles kurz aufkochen lassen.
26 - Aufkochen lassen / Boil up

Nachdem wir die Kochplatte zurück auf die mittlere Stufe gestellt haben, geben wir den Rest der Marinade (wenn vorhanden)
27 - Rest Marinade addieren / Add remaining marinade

sowie noch einen Esslöffel unserer Currypaste hinzu und verrühren alles gut bevor wir es für etwa zehn bis zwölf Minuten auf mittlerer Stufe und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln lassen.
28 - Gewürzpaste hinzufügen / Add curry paste

Kurz vor Ende der Garzeit verfeinern wir unser Gericht mit einem Schuss Sojacreme
29 - Mit Sojacreme verfeinern / Add soy milk

und schmecken es außerdem noch mit Salz und Pfeffer ab.
30 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Nachdem wir uns dann durch probieren vergewissert haben dass geschmacklich alles gut miteinander abgestimmt ist
31 - Probieren / Try

können wir es auch schon gemeinsam mit dem Reis und einem großzügigen Esslöffel Joghurt garniert servieren.
32 - Pikantes Hähnchencurry  / Zesty chicken curry - Serviert

Alleine die Sauce mit ihrer Mischung aus fruchtigem Tomatengeschmack und der pikant-scharfen Würze der Tikka Masala Currypaste fand ich schon sehr gelungen, aber in Kombination mit den durch das marinieren in Joghurt und Curry sowohl unglaublich zart als auch würzig gewordenen Hühnerbrustwürfeln und den milden Zwiebeln erwies sich das Gericht als wunderbar schmackhaft. Vermischt mit dem lockeren Basmatireis und der großzügigen Portion Joghurt eine wahrhaft indische Mahlzeit muss ich sagen – mit dem Ergebnis konnte ich wirklich zufrieden sein.

33 - Pikantes Hähnchencurry  / Zesty chicken curry - CloseUp

Schauen wir uns abschließend wie üblich noch einmal die Nährwerte dieses Gerichtes an: Das Curry alleine, ohne den Reis, ist mit etwa 350kcal pro Portion angenehm leicht. Dazu kommen dann noch etwa 80g Reis als Sättigungsbeilage, der noch einmal mit etwa 250kcal zu buche schlägt – womit wir bei insgesamt 600kcal pro Portion wären. Für ein Hauptgericht ein, meiner Meinung nach, absolut akzeptabler Wert. Hier lässt sich auch leider nicht mehr viel reduzieren, die Menge der Hähnchenbrust war auch hier schon relativ knapp bemessen und ich hatte beim Joghurt sogar zu einer magereren Sorte und nicht zu dem wie ursprünglich empfohlenen Sahnejoghurt gegriffen. Für Freunde des indischen Essens ist diese Zubereitung auf jeden Fall eine Empfehlung. Wie es allerdings geschmacklich dann mit gekaufter Tikka Masala Currypaste werden wird lässt sich nicht sicher sagen, ich würde aber empfehlen zu einer etwas schärferen Variante zu greifen um gleichwertige Ergebnisse zu erzielen. 😉

Guten Appetit