Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelklößen [25.10.2018]

Als ob mich unser Betriebsrestaurant für die gestern entgangene Lammhaxe entschädigen wollte, hatte sie heute wieder ein kleines kulinarisches Highlight auf die Speisekarte gesetzt und bot im Bereich Tradition der Region eine Geschmorte Entenkeule mit Apfelblaukraut und Kartoffelklößen an – ein Gericht dass ich sonst eher an Feiertagen zu essen gewohnt bin. Alternativ gab es noch Spaghetti alla puttanesca mit Kapern, Sadellen und schwarzen Oliven bei Vitality – aber mit Sardellen und Kapern kann man mich jagen 😉 -, Schweinegeschnetzeltes in Pfefferrahmsauce, dazu Butternudeln bei Globetrotter und Gebackene Ananas oder Banane oder Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und gelben Thaicurry an der Asia-Thai-Theke – aber das blendete ich aufgrund der Entekeule aus. Aufgrund der Erlebnisse von gestern waren wir auch gleich etwas früher losgegangen und als ich an der Ausgabetheke ankam, sah es zumindest was die Verfügbarkeit anging wirklich gut aus. Ich bekam meine Entenkeule ohne Probleme.

Duck leg with red cabbage & dumplings / Entenkeule mit Blaukraut & Klößen

Leider waren meine Erwartungen bezüglich der Keule dann wohl doch etwas überzogen gewesen, denn war dort auf dem Teller lag sah ein wenig verschrumpelt und nicht besonders ansehnlich aus. Die Haut war dann auch entsprechend knusperig, allerdings erwies sich die Ausbeute an Fleisch an der Keule als recht gering, wobei sie aber gerade noch akzeptabel war. Außerdem schien sie etwas zu lange im Ofen gewesen zu sein, denn vor allem an der Rändern war die etwas zu knusprig und konnte nur noch gelutscht, aber nicht mehr gekaut werden. 😉 Außerdem war das Fleisch leicht trocken, die dünne, aber würzige Sauce glich das glücklicherweise aber einigermaßen aus. Am fruchtigen Apfel-Rotkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch die beiden kleinen Klöße waren soweit in Ordnung – auch wenn sie bestimmt nicht handgemacht waren. Aber mir hätte klar sein müssen, dass mich hier kein Festtagsmahl erwartet. Für hiesige Verhältnisse dennoch absolut in Ordnung.
Der Entenkeule gelang es trotz ihres eher mickrig wirkenden Aussehens, sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala des Tages zu sichern. Aber warum auch nicht? sie war die beste Alternative! Auf Platz sah ich die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt vom Schweinegeschnetzelten auf dem dritten Platz. Der Rotbarsch folgte eng dahinter auf einem sehr guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Sauce: +
Blaukraut: ++

Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel [13.02.2018]

Auch wenn der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip aus dem Abschnitt Vitality heute die Ernährungstechnisch bessere Wahl gewesen wäre, konnte ich dem Angebot heute eine Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut und Kartoffelknödel aus der Abteilung Tradition der Region verzehren einfach nicht widerstehen. Bei Gerichten mit Knödeln kann ich mich ebenso schwer zurück halten wie beim Chili con Carne. 😉 Den Paprikagulasch mit Penne Rigate bei Globetrotter sowie die heutigen Asia-Thai-Angebote in Form von Gebratenem Thaigemüse in Austernsauce und Pia Pad Prik – gebratener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce erwähne ich daher nur der Vollständigkeit halber.

Braised duck leg with red cabbage & potato dumpling / Geschmorte Entenkeule mit Blaukraut & Kartoffelknödel

Und ich wurde nicht enttäuscht. Auf den ersten Blick sah die Entenkeule zwar recht klein aus, zumindest verglichen mit meinen Bio-Gänsekeulen von letzten Weihnachtsmahl, aber unter der wunderbar knusprigen und würzigen Haut fand sich angenehm viel zartes und saftiges Entenfleisch. Und auch die ebenfalls sehr würzige und vor allem heute schön dickflüssige Sauce ließ nichts zu wünschen übrig. Dazu ein ausgesprochen großer, mit Brotkrumen gefüllter und schön lockerer Kartoffelknödel und eine kleine, aber ausreichende Portion eines leicht fruchtigen Blaukrauts komplettierten das für einen Wochentag eigentlich viel zu gehobene Gericht. Hat natürlich ein paar Cent mehr gekostet als die Standardkost, aber das war es mir allemal wert. Ich war sehr zufrieden.
Und auch der Gros der anderen Gäste nutzte die Möglichkeit heute die Gänsekeule zu verzehren und bescherte diesem Gericht mit einem deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz sah ich den Paprikagulasch, der aber nur knapp vor den somit drittplatzierten Asia-Gerichten. Und auch der Gemüsestrudel, der auf Platz vier landete, folgte mit nur geringem Abstand.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Bratensauce: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Putengeschnetzeltes mit Champignons & Röstis [01.12.2017]

Nachdem die Eintopfwoche leider gestern beendet worden war, waren meine beiden Favoriten am heutigen Freitag zum einen der Putenbraten mit Champignons, dazu Röstis bei Vitality und zum anderen die Gebackene Scholle mit Remoulade und Röstkartoffeln bei Globetrotter. Den Milchreis mit heißen Kirschen bei Tradtition der Region oder die Asia-Thai-Angebote schienen mir heute nichts das richtige. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Putenbraten. Doch als ich an der Theke ankam, teilte man mir dort mit dass der Putenbraten leider schon aus sei, man aber ersatzweise Putengeschnetzeltes anbot und ich willgte ein den Ersatz zu nehmen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Rotkraut aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Turkey chop with hash browns / Putengeschnetzeltes mit Röstis

Der Renner war dieses Gericht wirklich nicht. Wie man sieht waren zwar sowohl Putengeschnetzeltes als auch Champignons in akzeptablen Mengen vorhanden, wurden aber dennoch in der für meinen Geschmack viel zu dünnen Sauce regelrecht ertränkt. Geschmacklich war es aber letztlich in Ordnung, zumal man die Sauce schön mit den außen knusprigen und innen schön weißen Röstis aufsaugen konnte. Das Rotkraut bzw. wie man hier sagt Blaukraut war mit Äpfeln und Gewürzen wie Nelken und Zimt angemacht und ebenfalls geschmacklich in Ordnung, auch wenn es nicht mehr ganz heiß war, aber damit muss man bei Gemüsetheken-Gemüse leider immer rechnen. Alles in allem also nicht perfekt, aber akzeptabel.
Bei den anderen Gästen lag heute eindeutig die Scholle am höchsten in der Gunst und konnte sich klar den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon das Geschnetzelte mit Rösis, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und knapp dahinter der Süßspeise auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putengeschnetzeltes: +
Röstis: ++
Blaukraut: +

Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut [25.10.2017]

Heute fanden sich gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mein unmittelbares Interesse weckten. Zum einen war dies die Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel und Blaukraut bei Tradition der Region, zum anderen die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality. Die anderen Angebote wie Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Ruccola bei Globetrotter oder Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce sowie Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke kamen nicht in die nähere Auswahl. Eigentlich wäre es ja mal wieder an der Zeit für Fisch gewesen, aber dann erinnerte ich mich an die eher enttäuschenden Lachswürfel in Limonensauce beim letzten Mal, bei denen der Lachs trocken und die Sauce so gut wie kein Limonenaroma besaß. Da half es auch nicht, dass man die Gnocchi noch kurzfristig durch Reis ersetzt hatte, ich griff zur Entekeule – zumal diese heute wirklich mal ausgesprochen gut aussah.

Braised duck leg with potato dumpling & red cabbage / Geschmorte Entenkeule mit Kartoffelknödel & Blaukraut

Auch wenn die Haut der Entenkeule für meinen Geschmack noch einen kleinen Deut knuspriger hätte sein können, war ich doch mit Qualität und Fleischausbeute heute überaus zufrieden. Zumal sich das Fleisch auch ausgesprochen problemlos mit Messer und Gabel vom Knochen lösen ließ. Dabei erwies sich das Fleisch unter der Haut außerdem als angenehm saftig und zart. Die dunkle, würzige und zumindest leicht dickflüssige Sauce hätte es meiner Meinung nach gar nicht benötigt – vor allem nicht in dieser Menge wie sie auf dem Teller zu finden war. Bei Blaukraut bzw. Rotkraut hatte die Thekenkraft leider etwas gegeizt, die Portion hätte gerne noch etwas größer sein können – dafür besaß der leider nicht gefüllte Kartoffelknödel fast die größe einer Männerfaust und erwies sich als angenehm locker und besaß auch ein angenehmes Kartoffelaroma. Insgesamt war ich sehr zufrieden mit diesem Gericht, für das ich gerade mal 3,80 Euro hatte zahlen müssen – was natürlich ein für Mitarbeiter reduzierter Preis ist, Gäste von außerhalb der Firma, denen das Restaurant ebenfalls offen steht, zahlen den doppelten Preis.
So ist es natürlich nicht verwunderlich, dass die Entenkeule heute auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ganz vorne lag und mit einem knappen, aber klaren Vorsprung den ersten Platz belegte. Aber der Seelachs in Limonensauce war ihr eng auf den Fersen und belegte den zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Spinat-Ricotta-Tortellini, die aber nur hauchdünn vor den viertplatzierten Asia-Gerichten lagen.

Mein Abschlußurteil:
Entenekeule: ++
Blaukraut: ++
Sauce: ++
Kartoffelknödel: ++

Weinlese im Rheingau [29. + 30.09.2017]

Für Freitag und Samstag war mal wieder ein kleines Offsite-Meeting in meiner Firma angesetzt, um die sowieso gute Teambildung auch Niederlassungsübergreifend zu verbessern. Das letzte dieser Art hatte in Petersberg bei Fulda stattgefunden, ich hatte es hier nur kurz erwähnt, damals hatten wir Seifenkisten gebaut und ein Rennen damit veranstaltet. Dieses Mal verschlug es uns zum Weinlesen ins Rheingau, genauer gesagt nach nach Oestrich-Winkel bei Rüdesheim, was für mich und meine Kollegen hier in München eine Fahrt von etwa viereinhalb Stunden – bei guten Verkehrsverhältnissen – bedeutete. Und da es am Freitag morgen bereits früh um 7:00 Uhr losgehen sollte, brachen wir bereits am Donnerstag Abend nach der Arbeit um kurz nach 17:00 Uhr auf.

01 - Auf der Autobahn

Natürlich lief die Fahrt nicht ganz ohne Probleme, der eine oder andere kleine Stau und zähfließende Verkehr dehnte unsere Fahrt. Aber wir machten nur eine kurze Pause in Wertheim nahe des bekannten Outlet Village, wo wir uns beim dortigen McDonalds Restaurant eine kleine Stärkung gönnten. Immerhin hatte niemand von unse zu Abend gegessen. Ich selbst entschied mich für ein McRib Bacon Menu mit Gitterkartoffeln und Sauerrahm-Schnittlauch-Dip, das ich mit 5 Chili-Cheese Nuggets ergänzte.

02 - McRib Bacon-Menu - McDonalds Wertheim

Kein leichter Genuss, aber ich fand es geschmacklich absolut in Ordnung. Natürlich entsprachen die servierten Stücke nicht den aufgemotzten Exemplaren aus den Werbeabbildungen, aber das sind wir ja gewohnt. Vor allem sättigte es uns für die weitere Fahrt. Und die war von weiteren Verzögerungen geprägt.
Es war so gegen 22:00 Uhr als wir in Oestrich am Hotel Zum Schwan ankamen, einem schönen alten, denkmalgeschützten Fachwerkgebäude im malerischen Oestrich-Winkel am Rhein. Gut, davon konnten wir aufgrund der Dunkelheit zu diesem Zeitpunkt nur wenig sehen, aber ich möchte es auf jeden Fall erwähnt haben. Die Hotelrezeption war zu dieser Zeit leider nicht mehr besetzt, wir konnten aber mit Hilfe eines Zahlencodes unsere Zimmerkarten an einem Automaten ziehen und so problemlos auch zu fortgeschrittener Stunde einchecken.
Das dreistöckige Gebäude war eindeutig ein Altbau, was sich unter anderem in dem steilen Rundtreppenhaus zeigte, das zu den Zimmern führte.

05 - Staircase / Treppenhaus - Hotel Zum Schwan - Oestrich-Winkel

Aber so alt das Gebäude auch war, die Zimmer erwiesen sich als modern, sauber und großzügig.

03  - Room / Zimmer - Hotel Zum Schwan - Oestrich-Winkel 04 - Bad - Hotel Zum Schwan - Oestrich-Winkel

Im Erdgeschoss befand eine kleine Bartheke, die bereits von einigen meiner Kollegen aus anderen Niederlassungen mit mitgebrachten Getränken in Beschlag genommen worden war. Dort betrieben wir noch etwas Socializing bevor es dann ins Bett ging. Am nächsten Tag sollte es früh um 7:00 Uhr schließlich zur Weinlese gehen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück mit belegten Brötchen, Rührei, Würstchen und Bacon begaben wir uns in Fahrgemeinschaften zum Weingut der Familie Allendorf, das sich am Rand dvon Oestrich-Winkel befand.

06 - Weingut Allendorf

Nach einer kurzen Einführung durch den Chef des Betriebes persönlich begaben wir uns auf den etwa zehnminütigen Fußweg zum nahegelegenen Weinberg. Unsere Aufgabe sollte die Weinlese von Riesling-Trauben sein, wobei wir besonders darauf achten sollten nur Qualitativ gute Reben zu sammeln und den Rest hängen zu lassen. Vom daraus resultierenden Wein sollten wir in etwa einem Jahr jeder einige Flaschen erhalten.

07 - At the vineyard / Im Weinberg

Der Gros der Weinleser sollte dabei direkt mit der Ernte beschäftigt sein, während ein paar sich als “Mulis” betätigen sollten und die abgeernteten Trauben in großen Rückentornistern zum an der Straße wartenden Traktor tragen sollten. Mit unseren orangen Scheren begannen wir, die Weinreben von den Stöcken zu schneiden und in einem Eimer zu sammeln. Und es heißt Wein lesen, nicht pflücken. Dabei war uns außerdem eingeschärft worden, dass jeder nach der Ernte seine Schere zeigen müsste, da eine solche Schere in der Weinpresse leicht einen Schaden von 7.500 Euro und einen Ausfall von 24 Stunden verursachen konnte.

08 - Read wine / Wein lesen

09 - Result / Weinleseergebnis

10 - View to wine row / Blick in die Weinzeile

11 - View to rhine / Blick zum Rhein

12 -Muli Träger

Obwohl wir alle ja eher Bürohengste bzw. -stuten waren, 😉 ging die Arbeit recht gut von der Hand und die Träger hatten gut zu tun, den Inhalt sich schnell füllenden Eimer aufzunehmen und abzutransportieren. Und auch mit dem Wetter hatten wir Glück, denn am Morgen hatte es etwas nach Regen ausgesehen, doch später lockerte es auf und sogar die Sonne kam heraus.
Auf dem Hügel am oberen Ende der Weinzeile wurden während wir arbeiteten einige Bierbänke aufgebaut und eine kleine Stärkung für die freiwilligen Weinleser vorbereitet. Ich selber war früher fertig und half noch bei einer weiteren Zeile mit, bevor wir uns schließlich bei einer Kartoffelsuppe mit Bockwurst und Brötchen stärken konnten.

13 - Potato soup with sausage / Kartoffelsuppe mit Bockwurst

Die Suppe war zwar für meinen Geschmack etwas dünn geraten, aber geschmacklich dennoch sehr gelungen. Und da man sich beliebig Nachschlag holen konnte, war es kein Problem satt zu werden. Außerdem gab es noch Streuselkuchen und Kaffee, wobei ich selbst auf den Kuchen verzichtete und nur noch eine Tasse Kaffee gönnte. Nach dem Mittagsmahl ging es wieder zurück in die Weinzeilen, um weiter Wein zu lesen. Bis etwa 15:00 Uhr arbeiteten wir im Weinberg und kehrten dann erst einmal zurück ins Hotel, um uns zu duschen und frische Kleidung anzulegen.
Danach kehrten wir zurück zum Weingut, um an einer Führung durch die Weinkelterei teilzunehmen.

14 - Weinkelterei - Weingut Allendorf

Vor den Geböuden standen große Trommeln, in denen der Wein gekeltert, sprich ausgepresst wurde. In einer großen Halle dahinter lagerten große Boxen mit der sogenannten Maische, also der mit Zucker versetzten und somit zum gären angesetzten ausgepressten Trauben. Öffnete man die Boxen, sah man dass sie bis zum Rand mit Trauben gefüllt zu sein schienen, doch der Eindruck täuschte, denn das waren nur die oben schwimmenden Trauben, darunter befand sich der bereits gärende Fruchtsaft, wie uns der Chef des Gutes demonstrierte, indem er mit der Hand darin herumrührte. Vor allem der Geruch war dabei sehr interessant – aber das kann man nicht beschreiben, das muss man selbst gerochen haben.

14 - Wine mash 01 / Weinmaische 01 16 - Wine mash 02 / Weinmaische 02

Von der Halle führte eine Metalltreppe in den Keller, wo wir einen Blick auf die großen Gärfässer werfen konnten, in denen der Wein nach zwei Tagen als Maische dann reifen sollte.

17 - Im Weinkeller - Weingut Allendorf

18 - Kelterei - Weingut Allendorf

19 - Blaue Weinkelterei - Weingut Allendorf

20 - Rote Weinkelterei - Weingut Allendorf

Hier wurden wir weiter über den eigentlich Prozess der Weinproduktion aufgeklärt und durch verschiedene Bereiche mit Plastik-, Metall aber auch Holzfässern geführt, in denen teilweise der Wein dieses Jahres bereits reifte. Außerdem erhielten wir Urkunden, die uns die erfolgreiche Teilnahme an diesem Weinleseseminar zertifizierten und durften einige Schlucke des Rieslings des Vorjahre probieren. Besonders interessant fand ich dabei den Part, in dem wir in einem Raum mit verschiedenfarbiger Beleuchtung geführt wurden und man uns demonstrierte, wie sich der Geschmack eines Weißweins abhängig von der Farbe des Lichtes verändern kann. Hätte ich so vorher nicht geglaubt, ist aber tatsächlich so. Die Führung endete – wie sollte es anders sein – dann in einem kleinen Hausverkaufs-Laden, in dem man sich mit den Weinen des Hauses, aber auch Traubensaft, Traubenkernöl und anderen Produkten aus Weintrauben eindecken konnte.
Vom Laden aus wurden wir dann in einen überdachten, aber offen Innenhof geführt, in dem man uns Wein und ein ausgiebiges Abendessen servierte. Dan Anfang machte ein Salatteller mit Balsamico-Dressing und geräucherter Forelle.

21 - Appetizier salad with smoked trout / Vorspeise Salat mit geräucherter Forelle - Weingut Allendorf

War sehr gut gelungen, sogar ich als jemand der normalerweise nicht so der Salatesser ist, ließ nichts auf dem Teller zurück. Danach mussten wir leider etwas warten bevor schließlich das Hauptgericht serviert wurde: RInderroulade mit Rotkraut und Kartoffelbrei.

22 - Beef roulade with red cabbage & mashed potatoes / Rinderroulade mit Rotkraut & Kartoffelpüree - Weingut Allendorf

Dir Roulade selbst war zwar etwas locker gewickelt und hätte gerne noch etwas größer sein können, aber mit ihrer Füllung aus Gurken, Schinken und Senf war sie auch geschmacklich sehr gelungen.

23 - Roulade - Füllung / Stuffing

Zum Abschluss gab es schließlich noch einen Becher mit Kirschen garnierten Joghurt als Dessert.

24 - Yoghurt with cherries / Joghurt mit Kirschen - Weingut Allendorf

Nach dem Abendessen ließen wir den Abend mit etwas Wein und geselligem Beisammensein langsam ausklingen.
Am Samstag um 9:00 Uhr begaben wir uns, da unser eigenes Hotel Zum Schwan über keine passenden Räume verfügte, nach einem ausgiebigen Frühstück ins nahe gelegene Fine Living Hotel, wo wir den Morgen und einen Teil des Nachmittags mit einer Konferenz verbrachten – unterbrochen von einigen Kaffeepausen und einem Mittagessen mit Buffet, bei dem ich mich mit Hähnchen-Saltimbocca, gegrillten Schweinsbäckchen, etwas Salat und einer Ofenkartoffel mit Quark-Kräuter-Dip stärken konnte.

25 - Chicken saltimbocca, pork cheeks & oven potato / Hähnchen-Saltmibocca, Schweinebäckchen &Ofenkartoffel - Fine Living Hotel Oestrich-Winkel

Gegen 15:00 Uhr war die Veranstaltung schließlich vorrüber und wir machten uns auf den Heimweg. Um kurz vor 20:00 Uhr erreichten wir schließlich München und ich war froh, endlich wieder zu Hause zu sein. Ein anstrengendes, aber sehr interessantes Wochenende, das ich sehr genossen habe…