Ente mit Rotkohl & Klößen [29.10.2009]

Der heutige Renner in der Kantine war offensichtlich ein Wiener Schnitzel mit Pommes. Die Schlange die sich dort gebildet hatte ließ mich erst einmal meinem Herdentrieb folgen und mich in der Schlange anstehen. Aber als ich noch mal in genauer in die Speisenvitrine schaute, entdeckte ich etwas weitaus besseres. Ich löste mich also aus der Schlange und begab mich zu der fast leeren Theke, an der Ente mit Rotkohl und Klößen angeboten wurde und ließ mir einen Teller davon geben. Dazu gab es noch einen kleinen Becher Quark mit frischen Obst.

Entenbrust mit Kloß

Und ich wurde nicht enttäuscht. Die Portion war zwar nicht allzu groß, aber zum satt werden rechte es. Zu einem wirklich riesigen Kartoffelkloß hatte die Küchenkraft mir drei Scheiben Entebrust, Rotkohl (oder Blaukraut wie es genannt wurde) sowie etwas Sauce und etwas Petersilie für die visuelle Aufwertung auf den Teller getan. Alternativ hätte es soweit ich es gesehen habe auch eine Entenkeule haben können – aber Brust ist mir da natürlich lieber, da sie weitaus einfacher zu verzehren ist als so eine Keule. Das Fleisch war nicht ganz so zart wie ich es von Entenbrust her kenne, aber dennoch sehr schmackhaft. Vor allem die würzige Kruste gefiel mir sehr gut. In der Summe ein wirklich gelungenes Gericht, dass sich als mehr als gute und vor allem weitaus kaloriearmere Alternative zu einem eindeutig aus der Friteuse stammenden Schnitzel mit Pommes Frites. Ich auf jeden Fall war wieder zufrieden und schloss das Mittagsmahl mit dem kleinen Becherchen Quark mit zahlreichen Obststückchen darin ab.

Mein Abschlußurteil:
Entebrust: +
Rotkohl: ++
Kloß: ++

Ochsenbraten & Brez’nknödel [24.09.2009]

Neben den drei üblichen Asia-Thai Gerichten wurden heute “Farmerkartoffeln mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, “Ochensbraten mit Brez’nknödel, dazu Apfelblaukraut” und “Zarte Schweinelendchen mit Tomate-Mozarelle überbacken, dazu Bratkartoffeln” angeboten. Asiatisch hatte ich zwei mal hintereinander, daher versuchte ich heute aus diesen drei Gerichten zu wählen und entschied mich sehr kurzer Zeit für den Ochsenbraten. Zusätzlich nahm ich mir noch einen kleinen Becher Mokkacreme und ein Glas Bitter Lemon. Und das ganze für kaum mehr als vier Euro.

Ochsenbraten & Brez'nknödel

Ich bereute die Entscheidung nicht. Das Fleisch – zwei Scheiben hatte man mir wie allen anderen auf den Teller gemacht – war recht zart und mit glücklicherweise wenig Fett. Was genau in der Sauce war, konnte ich leider nicht erkennen – ich vermute aber dass man dort kleine Stücke Karotte hinein getan hatte. Der Brez’nknödel schließlich erwies sich als eine Art Semmelknödel und war sehr schmackhaft muss ich sagen. Dank seiner immensen Größe reichte der einzelne auch vollkommen als Sättigungsbeilage aus. Und auch am Apfelblaukraut – bei uns hätte man wohl eher Rotkraut gesagt – gab es nichts auszusetzen. Eine gut abgerundete Mahlzeit, die mir sehr gut geschmeckt hat. Die Mokkacreme hätte nicht unbedingt sein müssen – aber mit ihren beiden Schoko-Kaffebohnenimitaten und dem leicht labbrigen Biscuitkeks war sie letztlich dann ein guter Abschluss dieses reichhaltigen Mittagessens.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbraten: ++
Brez’nknödel: ++
Apfelblaukraut: ++
Mokkacreme: ++

Entenkeule mit Rotkohl & Klößen [05.11.2008]

Auch wenn Gros Rest des heutigen Angebote in der Maarweg-Kantine (darunterz.B. Heringstip Hausfrauen-Art) heute nicht so dolle erschienen, so entschieden wir uns heute doch für einen weiteren Besuch in dieser Essenslokation. Denn das mit 5,90 €uronen teuerste Angebot heute war einfach zu verlockend: “Entenkeule mit Mandelsauce, Rotkohl und Klößen“.

Und ich bereute die Entscheidung wirklich nicht. Obwohl die Klöße und der Rotkohl eher Kantinenstandard waren und ich einen Kloß mehr begrüßt hätte, so machte die Entenkeule das ganze doch wett. Das Fleisch war wie bei Ente erwartungskonform etwas fester und vor über die Maßen reichlich vorhanden. Bis auf den Hauptknochen samt Gelenk fanden sich auch so gut wie keine ungenießbaren Komponenten (Fett oder Sehnen) daran. Als etwas tricky stellte sich der Versuch heraus, das Fleisch mit Hilfe von Messer und Gabel vom Knochen zu schälen. Durch die Beigabe der Sauce fiel das “in-die-Hand-nehmen” ja leider aus. Letztlich konnte ich diese Aufgabe aber sehr zufriedenstellend lösen. 😉

Im Rückblick gesehen war der heutige Besuch in der Kantine eine wirklich sehr gute Entscheidung, denn nicht nur daß die Keule selbst sehr gut gelungen war – die Portion erwies sich trotz ihres zuerst etwas mickrig wirkenden Aussehens dann doch als sehr sättigend. Ich war jedenfalls sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: ++
Rotkohl: +
Klöße: +