Hirschrückensteak mit Rotweinjus, Schmorwirsing & Macairekartoffeln [23.11.2016]

Gestern hatte ich einen Tag Urlaub, da ich zu Hause zu tun hatte. Zum Glück hatte ich noch Reste von meinem Tomatenrahmschnitzel im Kühlschrank gehabt, so dass ich nicht Hungern musste. Doch leider hatte ich so auch den ersten Tag der Wildgerichte-Woche in unserem Betriebsrestaurant verpasst. Doch zum Glück ging diese heute weiter und mit einem Hirschrückensteak, frisch vom Grill, dazu krätige Rotweinjus, geschmorter Wirsing und Macairekartoffeln fand sich im Abschnitt Tradition der Region auch gleich ein interessantes Gericht, das allerdings mit seinem bereits reduzierten Preis von 6,50 Euro (13 Euro für Nicht-Betriebsangehörige) auch recht kostspielig war. Hinzu kam dass mit einem Rotbarschfilet mit Linsengemüse und Kartoffeln im Abschnitt Vitality auch ein Fischgericht zu finden war, das mein Interesse erweckte, um mehr als die Hälfte billiger war und meines Wissens so noch nicht angeboten worden war. Und das Zusatzangebot in Form einer Spätzlepfanne mit Mini-Fleischpflanzerl und Gemüse ebenfalls recht verlockend aussah. Das Putensteak “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Nua Pad King – Rindfleisch gebraten mit Frühlingszwiebeln, Bambus und Ingwer kamen nicht in die nähere Auswahl. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf das kostspielige, aber überaus verlockende Hirschrückensteak. Mehr brauchte ich aber dann heute auch nicht.

Venison steak with red wine sauce, savoy & Macaire potatoes / Hirschrückensteak mit Rotweinjus, Schmorwirsing & Macairekartoffeln

Und ich konnte mich glücklich schätzen, denn die Investition hatte sich dieses Mal wirklich gelohnt. Die drei angenehm großen Stücke Hirschrückensteak erwiesen sich als gut durchgebraten und dabei dennoch saftig und außerdem sehr gut gewürzt, ohne dass dabei der Wildgeschmack verloren ging. Die ebenfalls kräftig-würzige, leicht dickflüssige Rotweinsauce komplettierte schließlich den Fleischgenuss. Und der in Streifen geschnittene und durchgeschmorte, aber nicht zerkochte und daher noch leicht knackige Wirsing passte sehr gut als Gemüsebeilage. Hinter dem Begriff Macairekartoffeln verbargen sich schließlich kleine Kartoffelkuchen, die vom Aufbau her an etwas zu groß geratene Kroketten mit knuspriger Hülle und weichen, kartoffelbreiartigen Inneren. Hier handelte es sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um industriell hergestellte Ware, aber sie waren sowohl Temperatur als auch Geschmack angingen absolut in Ordnung und hoben sich von den sonst übrlichen Sättigungsbeilagen etwas ab. Ein sehr gelungenes Wildgericht, dass seinen Preis meiner Meinung nach absolut Wert war. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute mit klarem Vorsprung das Putensteak “Picatta Milanese” am höchsten in der Gunst und konnte sich so den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte, trotz seines Preises, das Hirschrückensteak und den dritten Platz belegte die Spätzlepfanne. Platz vier konnte der Rotbarsch für sich einnehmen, der aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten besaß.

Mein Abschlußurteil:
Hirschrückensteak: ++
Rotweinjus: ++
Wirsing: ++
Macairekartoffeln: ++

Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln, Rotweinjus & Kroketten [14.09.2016]

Da der Seelachs auch Blattspinat pochiert mit Weißweinsauce und Petersilienkartoffeln aus der Sektion Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants heute leider etwas langweilig aussah, ließ ich meine Blicke erst einmal weiter schweifen. Während die Asia-Thai-Gerichte mich weniger interessierten überlegte ich kurz, ob ich mal wieder beim Rahmschwammerl mit Semmelknödel und frischen Kräutern bei Tradition der Region zuschlagen sollte, dann aber entdeckte ich das Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebel, Rotweinjus und Kroketten im Abschnitt Globetrotter.Da konnte ich unmöglich Nein sagen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Lumberjack steak with braised onions, red wine sauce & croquettes / Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln, Rotweinjus & Kroketten

Das Steak war nur leicht durchwachsen und lecker gewürzt und harmonierte wunderbar mit den butterweichen milden Zwiebeln, mit denen es garniert war. Die Sauce wiederum war heute mal wieder dünn wie Wasser, aber konnte dennoch geschmacklich punkten, weswegen ich von einem Punktabzug mal absehen. Mit ein wenig Saucenbinder oder etwas Mehl wäre sie dennoch einen kleinen Deut besser gewesen. An den genau abgezählten sechs Kroketten gab es wiederum nichts auszusetzen, sie waren frisch, außen knusprig und innen schön weich, so wie Kroketten eben sein sollten. Beim Krautsalat handelte es sich wahrscheinlich um den selben wie gestern, denn es fanden sich wieder Kümmelsamen und winzige Speckwürfelchen darin, allerdings hatte man ihn zusätzlich mit etwas Gemüse wie Mais, Tomatenstückchen und Paprika versehen und aufgewertet. Insgesamt eine sehr gute Wahl, ich war sehr zufrieden.
Auch bei den anderen Gästen lag das Holzfällersteak heute hoch in der Gunst und konnte sich mit deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die aber nur sehr knapp vor dem heute ebenfalls sehr beliebten und somit drittplatzierten Seelachsfilet in Weißweinsauce lagen. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel schafften es heute nur leider auf einen guten vierten Platz. Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Rotweinjus: ++
Kroketten: ++
Krautsalat: ++

Gebratenes Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln, Rotweinjus & Röstkartoffeln [30.08.2016]

Hätte ich heute nicht großen Appetit auf Fleisch verspürt, hätte ich wahrscheinlich zu den überaus verlockend aussehenden Gnocchi mit Rucola und Kirschtomaten bei Vitality oder zum Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse von der Asia-Thai-Theke gegriffen, der dort neben Moo Pad Prik Bai – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce angeboten wurde. Und da mir beim Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Rösti (stand tatsächlich so auf der Karte) aus dem Abschnitt Globetrotter die Sauce etwas zu dünnflüssig erschien, griff ich letztlich zum Gebratenen Holzfällersteak mit geschmorten Zwiebeln, Rotweinjus und Röstkartoffeln, welches bei Tradition der Region angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Lumberjack steak with fried onions, red wine sauce & roast potatoes / Gebratenes Holzfällersteak mit Röstzwiebeln, Rotweinjus & Röstkartoffeln

Eine gute Wahl wie bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Das leicht durchwachsene Schweinesteak war angenehm würzig mariniert und harmonierte wunderbar mit den milden, weich geschmorten Zwiebeln aus seiner Garnitur. Und auch der schön dickflüssige und ebenfalls sehr würzige Rotweinjus passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Die leicht angerösteten, kleinen Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage komplettierten das Gericht schließlich. Leider war wie meistens üblich kein Gemüse beim Hauptgericht, aber das kompensierte ich durch den leicht säuerlich angemachten Krautsalat, der heute mal ohne Kümmel, Speck oder andere Applikationen serviert worden war. Ich war sehr zufrieden mit meiner Entscheidung – mein Fleischhunger war ausreichend gestillt worden. 😉
Als ich mich auf den anderen Tabletts umsah, musste ich mit großem Erstauenen feststellen, dass es heute die vegetarischen Gnocchi mit Rucola und Kirschtomaten waren, die aufgrund ihrer Beliebtheit den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnten. Erst knapp dahinter lag kam das Holzfällersteak auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und eng auf schließlich dem Schweinegeschnetzelten mit Rösti auf dem vierten Platz. Hier kann es sich aber auch nur um eine temporäre Verschiebung gehandelt haben, denn als ich den Schankraum verließ, hatte sich vor der Theke mit dem Holzfällersteak eine kleine Schlange gebildet, während bei den Gnocchi deutlich weniger los war. Aber ich kann immer nur den Zeitraum abbilden, in dem ich anwesend bin und in dem hatte eindeutig die Gnocchi die Nase vorn gehabt.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Geschmorte Zwiebeln: ++
Rotweinjus: ++
Röstkartoffeln: ++
Krautsalat: ++

Holzfällersteak mit Rotweinsauce & Country Potatoes [04.07.2016]

Auf die Idee am heutige 4. Juli, dem Amerikanischen Unabhängigkeitstag, ein paar typisch amerikanische Gerichte anzubieten war in unserem Betriebsrestaurant leider niemand gekommen. Statt dessen standen auf Speisekarte aber drei altbekannte Klassiker. Bei Vitality gab es Gebackene Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse, bei Tradition der Region ein Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinsauce und Country Potatoes, bei Globetrotter Spaghetti Carbonara mit Parmesan und an der Asia-Thai-Theke Poh Piard Thord – Gebackene Frühlingsröllchen sowie Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thaucurry und verschiedenem Gemüse. Hätte ich nicht großen Appetit auf Fleisch verspürt, wären wohl die Polentaschnitten auf meinem Tablett gelandet, so aber griff ich dann doch zum Holzfällersteak, dass ich noch mit einem Schälchen Krautsalat von der Salattheke ergänzte. Auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Pork steak with red wine sauce & country potatoes / Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinsauce & Country Potatoes

Das marinierte und gebratene Stück Schweinefleisch war zwar etwas durchwachsen, aber bei einem Steak ist das zu erwarten und die Ausbeute an “gutem” Fleisch war mehr als gut, daher kann ich hier volle Punktzahl geben. Die Country Potatoes hingegen waren für meinen Geschmack ein wenig zu knusprig geworden, daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Die Rotweinsauce war zwar auch etwas dünn geraten, aber da sie trotzdem einen kräftiges Aroma besaß und sich gut dazu eignete die zu knusprigen Country Potatoes etwas aufzuweichen, sehe ich mal über einen Punktabzug hinweg. Am süddeutsch-bayrisch mit Speckstückchen und Kümmelsamen angemachten Krautsalat gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Leider kein leichter, aber dennoch ein sehr leckerer Mittagsgenuss.
Dass das Holzfällersteak auch bei den anderen Gästen ganz oben in der Gunst lag und sich Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erobern konnte, dürfte klar sein – daher erwähne ich es nur der Vollständigkeit halber. Auf dem zweiten Platz folgten die Spaghetti Carbonara, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und knapp dahinter auf dem vierten Platz kamen schließlich die vegetarischen Polentaschnitten mit Ratatouille.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Rotweinsauce: ++
Country Potatoes: +
Krautsalat: ++

Holzfällersteak mit Rotweinjus & Kroketten [22.03.2016]

Zwar stand heute mal wieder Chili con Carne mit Baguette im Bereich Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant, doch das Gericht sah heute sehr blass und körnig aus und wurde außerdem noch als als eine Art Kinderportion in einer Mini-Auflaufform serviert. Die Farfalle al peperoni bei Vitality sowie die Asia-Thai-Angebote wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasoße oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse schienen mir aber nicht so das richtige für heute, daher entschied ich mich letztlich für das Holzfällersteak vom Schwein mit Rotweinjus und Kroketten aus dem Abschnitt Tradition der Region. Und obwohl zwar angebratene Zwiebeln, aber sonst kein Gemüse dem Hauptgericht beilagen, ergänzte ich dieses durch etwas Rosenkohl mit Speck von der Gemüsetheke. Außerdem fand noch ein Becherchen Grießbrei aus dem heutigen Dessert-Angebot seinen Weg auf mein Tablett.

Pork steak with onions, red wine sauce & croquettes / Holzfällersteak mit Zwiebeln, Rotweinjus & Kroketten

Das marinierte Schweinesteak war nicht nur angenehm groß geraten, sondern auch vorzüglich gewürzt und besaß nur wenig fettige Stellen. Dazu passten wunderbar die angebratenen Zwiebeln, die mild und schön weich waren und der mild-würzige Rotweinjus. Die Kroketten waren heute Außern zwar deutlich knuspriger als sonst geraten, aber trotzdem innen noch schön weich so dass ich volle Punktzahl geben kann. Und auch an den noch leicht knackigen Rosenkohl-Röschen, die mit Speckwürfelchen serviert worden waren, passten gut zum Holzfällersteak und eigneten sich wunderbar als Gemüsebeilage. Der kleine Becher Grießbrei mit seinem Vanillearoma und der Garnitur aus Sahne, Mandarine und Schokoplättchen schlossen das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich das Holzfällersteak äußerst großer Beliebtheit und konnte sich mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten heute die Asia-Gerichte, die ich meinte etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen als das Chili con Carne, dem somit Platz drei gebührt. Auf dem vierten Platz folgte schließlich die Farfalle al peperoni.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Rotweinjus: ++
Kroketten: ++
Rosenkohl mit Speck: ++
Grießbrei: ++