Posts Tagged ‘saffron sauce’

Lachsfilet an Blattspinat mit Safransauce & Salzkartoffeln [22.01.2020]

Mittwoch, Januar 22nd, 2020

Heute gab es leider keine Tagesangebote in unserem Betriebsrestaurant, aber auch die reguläre Karte bot einige interessante Gerichte. Allen voran das Gedünstetes Lachsfilet auf Blattspinat, Safransauce und Salzkartoffeln bei Daily, aber auch Spaghetti Bolognese mit Grand Pandano + drei Komponeten nach Wahl bei Daily hatten ihren gewissen Reiz – auch wenn mir eigentlich klar war dass ich für Nudeln mit Hackfleischsauce keine sechs Euro dreißig ausgeben würde. Der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Veggie wäre vielleicht zur Not gegangen, aber zählte eindeutig nicht zu meinen Favoriten. An der Asia-Wok-Theke gab es außerdem Gebratene Mienudeln mit Asiagemüse in Tomatensauce sowie Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse in süß saurer Sauce – wobei mich vor allem die Mienudeln ein wenig gereizt hätten, denn ich habe sie noch nie asiatisch mit Tomatensauce probiert. Aber ich blieb letztlich beim Lachsfilet, das wirklich vorzüglich aussah. Auf weitere Komponenten inklusive eines Desserts verzichtete ich.

Salmon filet with leaf spinach, safron sauce & potatoes / Gedünstetes Lachsfilet auf Blattspinat, Safransauce und Salzkartoffeln

Und mein Eindruck hatte mich nicht getäuscht, das auf eigener Haut gedünstete Lachsfilet erwies sich als wirklich vorzüglich – wunderbar zart und saftig so wie ich ihn mag. Und auch bei der Safransauce hatte man sich heute ins Zeug gelegt, denn sie war dieses Mal nicht wie Wasser wie die üblichen Saucen, sondern wunderbar cremig und etwas dickflüssig. Einzig die Flüssigkeit die aus dem Spinat austrat war ein kleiner Wermutstropfen, denn sie drohte die Sauce ungewollt zu verdünnen. Und auch der mit Zwiebeln versetzte und mit Muskat, Salz und Pfeffer gewürzte Blattspinat gab keinen Grund zur Kritik. Nur an den Kartoffeln muss ich das eine oder andere Haar lassen. Ein Kollege wies, der ebenfalls den Lachs gewählt hatte, mich darauf hin, dass sie wirklich ungewöhnlich bleich wirkten und bestimmt industriell geschält und im Salzwasser gelagert ausgeliefert worden sind – so wie hier, nur im größeren Maßstab. Dadurch gehen natürlich viel Stärke, Farbe und auch Geschmack verloren und außerdem sind die Kartoffeln auch deutlich brüchiger und trockner als regulär geschälte frische Kartoffeln. Daran hatte ich zuvor nicht gedacht, aber alle diese Merkmale trafen tatsächlich zu. Sie waren zwar allgemein in Ordnung, aber mit diesem Zusatzwissen schmeckten sie dann doch nicht mehr ganz so großartig. Es isst halt doch nicht nur das Auge, sondern auch der Geist mit. 😉 In der Summe war ich aber zufrieden mit meiner Wahl.
Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute die von Anfang favorisierten Spaghetti ein ungewöhnlich enges Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem ebenfalls sehr gern gewählten Lachsfilet. Und als ich meinen Eindruck der Vorlieben der anderen Gäste beim verlassen des Speisesaals finalisiert hatte, blieb mir nichts anderes übrig als dem Lachs diesen Platz heute zuzusprechen. Somit landeten die Spaghetti auf einem guten zweiten Platz, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und dem Curryreis schließlich auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Safransauce: ++
Blattspinat: ++
Salzkartoffeln: +

Seelachsfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln & Safransauce [23.08.2019]

Freitag, August 23rd, 2019

Mit dem Japanisches Ingwersteak mit Bratensauce + drei Komponenten nach Wahl bei aus dem Abschnitt Daily auf der Tageskarte unseres Betriebsrestaurant, welches natürlich mit Honigkarotten und Kartoffelplätzceh serviert wurde, hatte ich in Vergangenheit, z.B. hier oder hier, eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht, aber es war wieder der deutlich erhöhte Preis der mich abhielt, bei diesem Angebot zuzugreifen. Leider war der Apfelstrudel mit Vanillesauce in der Sektion Veggie nicht das richtige, ich akzeptiere nur begrenzt Süßspeisen als Hauptgericht, aber ich überlegte kurz ob ich nicht beim Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce, der gemeinsam mit Verschiedenen Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, vielleicht das richtige wäre, entschied mich dann aber doch für das Seelachfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln und Safransauce im Abschnitt Vital – obwohl es mir etwas wiederstrebte zum dritten Mal in Folge Salzkartoffeln zu verzehren. Natürlich handelte es sich beim Seelachs Bordolaise hier nicht das TK-Original von I*lo (das „BordElaise“ geschrieben wird und dass ich u.a. hier schon mal getestet habe), aber ich war mit der Vergangenheit auch mit dieser Betriebsrestaurant-Version immer ganz gut gefahren. Wobei hier waren sie sehr authentisch gewesen. Dazu hätte ich gerne noch etwas Gemüse oder Salat genommen, aber irgendwie fand ich weder an Gemüse- noch Salattheke etwas passendes. Kurz liebäugelte ich zwar mit einem Rote-Beete-Salat, entschied mich dann aber doch dagegen.

Colafish filet bordolaise style with potatoes & saffron sauce / Seelachsfilet Bordolaise Art mit Salzkartoffeln & Safransauce

Was natürlich zuerst auffiel waren die vielen, größtenteils roten Flocken mit denen man das Gericht garniert hatte. Ich dachte zuerst an Chili- oder Paprikaflocken, aber ich habe sie einzeln probiert und konnte keinen nennenswerten Eigengeschmack feststellen. Es handelte sich wohl wirklich nur um Dekoration. Das Seellachsfilet mit seiner dünnen, leicht knusprigen Semmelbrösel-Kräuter-Kruste erwies sich heute glücklicherweise als überaus gut gelungen. Und auch wenn es nicht nach viel aussah war die Menge an Fisch absolut ausreichend für eine durchschnittle Männerportion. Dazu passte sehr gut die milde Safransauce, die man dieses Mal mit Bedacht aufgebracht zu haben schien, so dass Fisch und Kartoffeln nicht darin ertranken, die Menge aber dennoch vollkommen ausreichte. Zur Sättigung trugen dabei natürlich besonders die Kartoffeln bei, die auch heute wieder durchgehend bissfest aber nicht zu matschig gekocht waren. Hätte nur noch etwas Gemüse gefehlt, um das Gericht gelungen abzurunden, aber satt wurde man natürlich auch ohne. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl und fand die 4,92 Euro die das Gericht gekostet hatte gut investiert.
Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute das Ingwersteak sichern, aber es lag nur eine nasenlänge vor dem ebenfalls gern gewählten Seelachfilet a la Bordolaise, das somit einen guten Platz zwei belegte. Auf dem dritten Platz sah ich den Apfelstrudel und ganz knapp dahinter die Asia-Gerichte auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet ĂĄ la Bordolaise: ++
Safransauce: ++
Salzkartoffeln: ++

Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce & Salzartoffeln [07.06.2017]

Mittwoch, Juni 7th, 2017

Zwar klangen die Spaghetti Bolognese mit Parmesan die heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren äußerst verlockend, aber ich hatte ja erst vor einigen Tagen meine berühmten Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensauce gekocht, daher wollte ich mich hier lieber zurückhalten. Wäre das Wetter wieder etwas sommerlicher gewesen, hätte ich daher vielleicht beim Chefsalat mit Schinken- und Käsesreifen, Thunfisch und Ei, dazu American Dressing aus der Abteilung Tradition der Region zugegriffen, doch noch stürmte und regnete es draußen. Und da ich auch heute keine Lust auf die Asia-Thai-Angebote wie em>Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte, griff ich schließlich beom Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Saözkartoffeln zu, das bei Vitality auf der Karte zu finden war. Leider fand sich weder an der Salat- noch an der Gemüsetheke eine passende Beilage, daher blieb es heute nur bei diesem Hauptgericht.

Fried hoki filet wit fennel in saffron sauce / Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce

Das paniert gebratene Stück Hokifilet war zwar etwas klein geraten, aber das Fleisch das sich unter der dünnen Panade fand war dafür angenehm saftig, zart und frei von Gräten. Gemeinsam mit der cremigen Sauce mit ihrem Safran-Aroma und den zahlreichen Fenchelstückchen erwies es sich als überaus schmackhaft. Fisch und Fenchel passen wirklich überaus gut zusammen. Und an den Sazkartoffeln, die man heute als Sättigungsbeilage dazu reichte, gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die mit gerade mal 443kcal außerdem einen angenehm leichten Genuss versprach.
Beim Gros der anderen Gäste waren natürlich die Spaghetti auf den Tabletts zu sehen, denen daher auch unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich das Hokifilet, knapp gefolgt vom Chefsalat auf Platz drei. Die Asia-Gerichte erreichten heute leider nur den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Salzkartoffeln: ++

Lachsfilet mit Ratatouille, Safransauce & Kartoffelstrudel [08.02.2015]

Montag, Februar 8th, 2016

Wie jedes Jahr in der Karnevalswoche fand sich auch dieses Jahr wieder ein Fisch-Special auf der Speisekarte unsere Betriebsrestaurants und ersetzte dieses Mal gleich die Sektion Vitality. Und mit einem Lachsfilet auf der Haut gebraten mit frischem Ratatouille, Safransauce und Kartoffelstrudel fand sich am heutigen Montag auch gleich etwas, das ganz nach meinem Geschmack war. Da konnten mich weder die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce noch die Angebote bei Tradition der Region, ein Linsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot, oder Globetrotter, ein Putensteak „Picatta Milanese“ mit Tomatensugo und Penne Rigata, davon abbringen beim Fisch zuzugreifen. Obwohl mich das groß dimensionierte Putensteak kurz schwanken ließ, aber wirklich nur kurz. Zum Lachsfilet gesellte sich noch ein Becherchen Rote Grütze mit Schmand aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Salmon filet with ratatouille, saffron sauce & potato strudel / Lachsfilet auf der Haut gebraten mit frischem Ratatouille, Safransauce & Kartoffelstrudel

Das zarte und saftige Stück Lachsfilet war wirklich sehr gut gelungen, aber das Highlight war für mich noch mehr der Kartoffelstrudel, den ich meines Wissens bisher noch nie als Sättigungsbeilage gehabt hatte. In einer knusprigen Hülle aus Strudelteig fand sich eine Mischung aus gekochten Kartoffelstückchen, die man mit Käse und Sahne auf eine sehr leckere Weise kombiniert hatte. Und auch das Ratatouille aus Tomaten, Paprika, Zwiebeln und Auberginen passte gut dazu, aber leider ging die Safransauce dabei etwas unter, denn sie vermischte sich mit dem flüssigen Tomaten aus dem Ratatouille und ging dabei geschmacklich etwas unter. Dennoch ein sehr gelungenes Gericht, das ich mit der nicht zu süßen roten Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Johannisbeeren, die ich mit der Garnitur aus Schmand vermischte, sehr lecker abschloss.
Trotz des überaus leckeren Angebots aus dem Fisch-Special konnte dieses Gericht heute nur den zweiten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern, denn das Putensteak mit Nudeln erfreute sich doch etwas größerer Beliebtheit und sicherte sich somit den ersten Platz. Auf Platz drei folgte meiner Meinung nach der Linsensuppeneintopf, der aber nur einen kleinen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz aufzeigte.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Rataouille: ++
Safransauce: ++
Kartoffelstrudel: ++
Rote Grütze mit Schmand: ++

Gebratenes Hokifilet mit Fenchel in Safransauce & Wildreismix [27.01.2016]

Mittwoch, Januar 27th, 2016

Zwar klang das Holzfällersteak mit Rotweinjus und Country Potatoes, welches heute im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriesbrestaurants zu finden war, mal wieder sehr verlockend, aber ich wollte nicht zum dritten mal in Folge zu einem der kaloriensreichsten Gerichte auf der ganzen Speisekarte greifen. Und da auch die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert bei Globetrotter, das Zusatzangebot in Form von Penne mit Schinken-Paprika-Tomatensauce oder das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke keine wirkliche Alternativen zu ein schienen, überlegte ich erst kurz ob ich mich für das vegetarische Angebot von der Wok-Theke, Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art zugreife, entschied mich dann aber doch – meiner alten Tradition folgend – für das mittwöchliche Fischgericht bei Vitality, das heute durch ein Gebratenes Hokifilet mit Fenchel in Safransauce, dazu Wildreismix repräsentiert wurde. Auf zusätzliches Gemüse oder Salat verzichtete, ergänzte das Gericht aber doch noch um ein Becherchen Rote Grütze mit Vanillesauce aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Baked hoki filet with fennel in saffron sauce and rice / Gebratenes Hokifilet mit Fenchel in Safransauce, dazu Wildreismix

Das in Panade gebratene Hokifilet hätte zwar noch etwas saftiger sein können, erwies sich aber als angenehm zwar und großzügig bemessen, dass ich mal großzügig darüber hinweg sehe. Gemeinsam mit dem fein gewürfelten, knackigen Fenchelstückchen und den Karottenstreifen in der mild-würzigen, leicht cremigen Safransauce sowie der lockeren Mischung aus Langkorn- und Wildreis ergab sich ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht, welches sich mit 502kcal pro Portion auch als angenehm leicht erwies. Und auch die rote Grütze mit Fruchtstücken von Johannisbeeren, Kirschen und Himbeeren mit ihrer Garnitur aus Vanillesauce, Kiwistückchen, Sahne und einem Schokoladenblättchen gab mir keinen Grund, irgendwelche Kritik anzubringen. Deutlich besser als die Mousses und Cremes von der Nachtisch-Theke, die mich in letzter Zeit ja größtenteils enttäuscht hatten.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute – ganz wie erwartet – das Holzfällersteak war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf Platz zwei sah ich die Spinat-Ricotta-Lasagne und die Asia-Thai-Gerichte folgten auf dem dritten Platz. Den vierten Platz teilten sich heute meiner Meinung nach das Hokifilet und die Penne.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchel in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Rote Grütze mit Vanillesauce: ++

Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [22.04.2015]

Mittwoch, April 22nd, 2015

Zwar gab es auch heute im Rahmen des dieswöchentlichen CrĂȘpe-Specials in unserem Betriebsrestaurant ein enstprechendes Angebot, doch der Gefüllte CrĂȘpe mit Spinat und Ricotta, dazu Champignonsauce war nur bedingt geeignet, mich von meiner mittwöchlichen Vorliebe für Fisch abzubringen. Obwohl die gebackenen Kartoffelwürfel als Sättigungsbeilage, die es dazu gab eigentlich auch ganz gut gefielen. Hätte ich nicht erst nach dem Essen von einem Kollegen erfahren, dass man anstatt der angekündigten Spinat-Ricotta-Füllung eine Gemüsefüllung mit Spargel in den CrĂȘpe getan hatte, wäre ich vielleicht sogar noch umgeschwenkt, so aber hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits das Gebratene Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix aus dem Bereich Vitality gewählt und verputzt. Das Gebratene Putensteak „Picatta Milanese“ mit Tomatensauce und Butternudeln bei Tradition der Region und die Asia-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce sahen zwar auch ganz gut aus, kamen aber heute nicht in die nähere Auswahl. Zu meinem Fischgericht nahm ich mir aber noch ein Becherchen Erdbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hoki filet with fennel in saffron sauce / Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce

Letztlich hatte ich aber mit dem bereits bewährten, einigermaßen saftigen und natürlich grätenfreien Hokifilet in knuspriger Panade keine schlechte Wahl getroffen. Die mit zahlreichen Fenchelstückchen versehene, mild-würzige Safransauce und der lockere Langkornreis mit eingestreutem Wildreis gaben ebenfalls keinerlei Grund zur Kritik. Das einzige was mir ein wenig fehlte war eine Zitronenscheibe zum garnieren des Fischfilets, aber man kann ja nicht alles haben. Einzig bei der Erdbeercreme kann ich heute leider keine volle Punktzahl geben, denn sie war bereits etwas abgestanden und von ihrer Konsistenz her bereits ein wenig gummiartig. Sie war zwar essbar, aber ich habe schon bessere Desserts in unserem Betriebsrestaurant verzehrt.
Um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich das Picatta Milenese und der gefüllte CrĂȘpe ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich hatte wirklich Probleme einen Favoriten auszumachen. Daher mache ich heute mal eine Ausnahme und billige beiden Gerichten diesen Platz zu. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte und knapp dahinter kam schließlich das Hokifilet mit Fenchelgemüse.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Erdbeercreme: +

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [03.09.2014]

Mittwoch, September 3rd, 2014

Obwohl ich heute kurz überlegte beim Hähnchen Cordon bleu mit Pommes Frites zuschlagen sollte, welches in der Sektion Tradition der Region angeboten wurde, dann aber besann ich mich auf meine liebgewonnen Tradition am Mittwoch zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen. Daher landete schließlich das Gebratene Hokifilet Meuniere mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix – so zumindest die Speisekarte. Dass man im Reis keinerlei Wildreis entdecken konnte und es sich beim Hokifilet um ein gewöhnliches, maschinell paniertes Filet handelte nahm ich dabei billigend in Kauf. Die Spinat-Ricottatortellini mit Kirschtomaten in Gorgonzolasauce bei Globetrotter und die Asia-Gerichte wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce sowie Curry Kai – Putenfleisch gebraten mit gelben Thai-Curry und verschiedenem Gemüse weckten kein besonderes Interesse bei mir. Zum Hauptgericht gesellte sich noch ein kleines Becherchen Mousse in der eher ungewöhnlichen Geschmacksrichtung Ananas-Kokos.

Hokfilet mit Fenchelgemüse in Safransauce / Hoki filet with fennel vegetables in saffron sauce

Das zarte und grätenfreie Stück Hoki-Filet war schon mal ganz gut gelungen, auch wenn man an der Struktur der Panade eindeutig zeigte dass es sich, wie bereits erwähnt, um fertig paniert gekaufte Ware handelte. Aber in einem Großbetrieb wie unserem Betriebsrestaurant geht das wohl nicht anders und geschmacklich war es außerdem absolut in Ordnung. Das in einer milden, leicht cremigen Safransauce angemachte und mit etwas Stangensellerie versehene Fenchelgemüse passte geschmacklich wie ich fand sehr gut dazu. Und das fehlen des angekündigten Wildreis beim angenehm lockeren Langkorn-Reis konnte ich auch absolut verschmerzen. Ein einfaches, aber absolut akzeptables Mittagsgericht. Die Kombination aus Ananas und Kokos in dem cremigen und lockeren, mit etwas Erdbeersauce garnierten Mousse erwies sich ebenfalls als sehr gelungen und ich hoffe dass es diese Geschmacksrichtung in Zukunft häufiger an der Dessert-Theke zu finden ist.
Dass sich das Cordon Bleu mit Pommes Frites heute mit einem riesigen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern konnte, war natürlich keine große Überraschung. Auf dem zweiten Platz folgten schließlich die Spinat-Ricottatortellini und die Asia-Gerichte und das Hoki-Filet teilten sich schließlich Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Reis: ++
Ananas-Kokos-Mousse: ++

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce [13.08.2014]

Mittwoch, August 13th, 2014

Zwar überlegte ich heute noch kurz beim Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Tomatenreis zuzugreifen, das heute bei Globetrotter auf der Speisekarte stand – einem immer wieder leckeren Klassiker in der Küche unseres Betriebsrestaurants. Das Fruchtige Putencurry mit Kokosmilch und Basmatireis bei Tradition der Region und die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce sowie Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce klangen zwar auch ganz gut, aber konnten mich letztlich nicht recht überzeugen. Schließlich verfiel ich doch wieder zurück auf meine gewohnte Tradition Fisch zu essen zurück und griff zum Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Wildreismix, das bei Vitality auf der Karte stand. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Beerengrütze aus dem heutigen Dessertangebot.

Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce / Hoki filet with fennel vegetables in saffron sauce

Man erkannte natürlich sofort, dass es sich beim Hokifilet um maschinell panierte TK-Ware handelte. Diese war zwar an einigen Stellen etwas abgebröselt, aber ansonsten noch angenehm knusprig so wie ich es mag – vor allem wenn das umschlossene Fischfilet wie hier so angenehm zart und grätenfrei erweist. Dazu passte sehr gut das Fenchelgemüse in einer mild-würzigen Sauce mit Safran-Note und auch an der Sättigungsbeilage aus locker-körnigen, mit einigen Körnern Wildreis versetzten Langkornreis gab es nichts auszusetzen. Und auch das Dessert aus wenig gesüßtem Grießbrei und einer großen Portion roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstücken von Kirsche, Johannis- und Brombeere erwies sich als sehr gelungen und schlossen das heutige Mittagsmenu schmackhaft ab.
Mit knappen Vorsprung gelang es heute mal wieder dem Gyros mit Tomatenreis, sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, gefolgt vom Putencurry auf Platz zwei. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und das Hokifilet, denn zwischen diesen beiden Angeboten konnte heute ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Wildreismix: ++
Grießbrei mit Beerengrütze: ++