Wurstsemmel [26.02.2019]

Sausage bun / Wurstsemmel

Heute Morgen hatte ich, entgegen meiner sonstigen Doktrin nicht zu frühstücken, Lust auf etwas kräftiges am Morgen. Da ich aber keine große Lust hatte das Gebäude zu verlassen und extra ins Bistro unseres Betriebsrestaurant zu laufen, begab ich mich an den Brötchen- und Snackautomaten im Untergeschoss und sah mich dort nach einer kleinen Stärkung um. Viel war nicht mehr da, aber als beste Alternative unter den noch vorhandenen belegten Brötchen erschien mir eine Wurstsemmel mit Mortadella oder Lyoner. Und die Wahl erwies sich als gar nicht mal so übel. Drei Scheiben Wurst, Salat sowie eine Tomaten- und Gurkenscheibe machten das mit Butter bestrichene und knusprig-frische Brötchen zu einem mehr als ausreichenden Frühstückssnack für mich. Es muss nicht immer gleich eine Fleischpflanzerl- oder Leberkässemmel sein, auch eine einfache Wurstsemmel eignet sich wunderbar als Frühstück. 😉

Lahamacun mit Putendönerfleisch & frischem Salat [07.12.2018]

Zum Wochenabschluss stand mal wieder meines absoluten Lieblingsgerichte unseres Betriebsrestaurants auf dessen Speisekarte: den Lahamacun mit Putendönerfleisch, frischem Salat und Tzatziki, das wie üblich im Abschnitt Vitality angesiedelt war. Die anderen Angebote nahm ich gar nicht in die nähre Wahl und erwähne daher nur der Vollständigkeit halber, dass man bei Tradition der Region eine Dampfnudel mit Vanillesauce, bei Globetrotter Gebackenen Seelachs mit Remoulade und Röstkartoffeln sowie an der Asia-Thai-Theke Gerichte wie Frisch gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce oder Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry angeboten wurde. Aber ich hatte mich ja, wie gesagt, bereits fest den Lahmacun festgelegt, zu dem es optional noch Zitronenecke und frische rote Zwiebelringe gab.

Lahmacun

Und ich bereute die Wahl auch heute nicht. Bei der Joghurtsauce handelte es sich zwar nicht wie angegeben um Tzatziki, sondern eine ohne Gurkenstreifen und stattdessen mit Pul Biber pikant angemachte Mischung. Um echtes CacÄk handelte es sich wohl nicht, aber es war nah dran. Außerdem befanden sich Rotkohlsalat, eine Blattsalatmischung und eine großzügige Portion mageren und gute gewürzten Putendöners auf dem dünnen Fladenbrot, das zuvor mit einer dünnen Schicht einer Hackfleisch-Tomatenmischung überbacken worden war. Der äußerste Rand des Fladenbrot war an einem ganz dünnen Ring etwas härter gebacken, aber davon abgesehen wäre das Fladenbrot heute so weich gewesen, dass man es hätte Rollen und auf die Hand essen können. Aus Gründen der Sauberkeit – ich befürchtete mir meine Kleidung vollzutropfen – verzehrte ich es aber dann doch mit Messer und Gabel, nachdem ich alles ein wenig mit dem Saft der Zitronenecke beträufelt hatte. Wie gewohnt sehr lecker – ich würde bedenkenlos und mit Freuden wieder zugreifen wenn dieses Gericht erneut auf der Karte steht.
Beim Rennen um Platz eins um auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute der Lahmacun und der Seelachs ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das letztlich aber der Seelachs für sich entscheiden konnte und die türkische Pizza auf einen guten zweiten Platz verwies. Auf Platz drei sah ich mal wieder die Asia-Gerichte und die Dampfnudel belegte schließlich einen guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Belegtes Fladenbrot: ++
Salat: ++
Putendöner: ++
Pikanter Joghurtdip: ++

Farm Wrap Chicken Sweet Chili [07.12.2018]

Farm Wrap Chicken Sweet Chili

Heute gönnte ich mir mal wieder ausnahmsweise ein kleines Frühstück, allerdings nicht so eine schweres Leberkäs-Semmel, sondern einen Tortilla Wrap mit einer Chicken Sweet Chili Füllung (Link), hergestellt von der Firma City Farming und erworben in einem nahen Rewe-Supermarkt. Das Produkt besteht aus zwei Wraps zu je 100g, gefüllt mit saftigem Hähnchenfleisch, Maiskörnern, Endivchensalat und Paprika in einer süßen, cremigen und leicht pikanten Chilisauce. Und auch wenn es nicht ganz so mächtig aussieht wie so eine Brötchen mit Leberkäse, ist so ein Wrap mit 255kcal pro 100g doch nicht ganz so leicht wie ich ursprünglich dachte. Eine Semmel hat im Vergleich auch nur 248kcal pro 100g, ist aber natürlich etwas schwerer als nur die 200g, die bei den beiden Wraps erreicht werden. Aber wie dem auch seit, mir haben die Wraps gut geschmeckt und ich habe mit Sicherheit nicht zum letzten Mal bei einem solchen Zugegriffen. Mal sehen was für Produktvariationen noch meinen Geschmack treffen – vor allem der Wrap “Chicken Kale” mit Grünkohl klingt sehr interessant, aber auch mit Curry-Chicken könnte ich mich anfreunden. Mal schauen wofür ich mich beim nächsten Mal entscheide.

Schinkenbrötchen [28.11.2018]

Ham roll / Schinkenbrötchen

Im Untergeschoss unseres Bürogebäudes befindet sich ein kleiner Snackautomat, der täglich frisch mit allerlei belegten Brötchen, Brezeln und anderen Kleinigkeiten bestückt wird. Als ich dort heute vorbei kam entschloss ich mich dazu mir mal eine Ausnahmsweise eine Kleinigkeit zum Frühstück zu gönnen. Wie es der Zufall wollte lag gerade ein gutaussehendes Schinken-Mehrkornbrötchen vorne in der Ausgabe, das erschien mir gerade richtig zu diesem Zweck. Und ich bereute meine Entscheidung nicht. Es war zwar nicht mehr knusprig-frisch, aber es war auch nicht besonders alt und außerdem reichlich mit Schinken und Salat sowie je einer Scheibe Salatgurke und Tomate belegt. Nur auf Butter hatte man leider verzichtet, aber es schmeckte glücklicherweis auch so sehr gut. Nur ein Leberkäsbrötchen wäre noch besser gewesen, aber ich dazu hätte ich rausgehen und ins Bistro des Betriebsrestaurant laufen müssen – und dazu hatte ich keine große Lust. 😉

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Counry Potatoes [6.11.2018]

Heute war mal so wieder ein Tag, an dem es wenig Alternativen für mich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gab. Am ehesten wäre vielleicht nocht der Putenrollbraten mit Nudel, den man als Zusatzangebot aufgenommen hatte, eine ebensolche gewesen. Aber die Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality waren ebenso wenig etwas für mich wie wie der Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region oder der Gebratener Tofu mit Gemüse und grünem Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Wok-Theke. Wäre die neue süß-saure Sauce nicht so deutlich schlechter als die vorher verwendete, hätte ich vielleicht noch den Gebackener Fisch mit Gemüse in süß-sauer Sauce in Betracht ziehen können, so aber blieb mir letztlich doch nichts anderes als mal wieder zum altbewährten und bereits häufig verzehrten Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu Gemüsesalsa und Country Potatos zu greifen, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde.
Doch die Sorgen um die Essensauswahl war nicht das allerschlimmste, viel mehr Probleme bereitete heute die ungewöhnlich große Anzahl von Besuchern in unserem Betriebsrestaurant. Als wir ankamen, war der Speisesaal proppevoll und es gab schon keine frischen Tabletts mehr für die ständig neu herein strömenden Gäste. Ich war schon drauf und dran mir ein gebrauchtes Tablett aus einem der Rückgabewagen zu holen, also endlich eine Ladung frisch gespülter Tabletts herein gebracht wurde. So konnte ich mir endlich mein Rinderhacksteak holen und ergänzte es noch mit etwas Rotkrautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke. Trotz der großen Anzahl an Gästen hatten wir dann aber zumindest mit dem Sitzplatz etwas Glück, denn es wurde in der Nähe etwas frei als wir suchend durch den Raum streiften und wir waren schnell genug uns die Plätze zu ergattern – leider keine Selbstverständlichkeit mehr in letzter Zeit. Keine Ahnung was da gerade los ist – vielleicht eine Schulung mit vielen zusätzlichen Gästen…

Salisbury steak with vegetable salsa & potato wedges / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak selbst war wie üblich wunderbar saftig und locker, dabei gut gewürzt und außen auch noch ein klein wenig knusprig angebraten. Natürlich handelete es sich um ein maschinell vorgeformtes Industrieprodukt, da bin ich mir ziemlich sicher, aber dennoch ein überaus schmackhaftes Stück Fleisch. Darunter verbarg sich die heute leider etwas klein geratene Portion der Gemüsesalsa aus verschiedenen Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln, Möhren und Kidneybohnen in einer fruchtigen, leicht pikanten Tomatensauce. Diese eignete sich sowohl zum garnieren des Hacksteaks als auch für die wunderbar knusprigen Kartoffelspalten mit ihrem weichen Inneren. Um echte Kartoffeln handelte es sich hier aber nicht, dazu erinnerte das Innere zu sehr an Kartoffelbrei. Ich vermute mal dass auch hier eine industriell hergestellte krokettenartige Sättigungsbeilage in Kartoffelspalten-Form anwendung fand. Dazu passte dann auch erstaunlich gut der leicht säuerlich eingelegte, schön knackige Salat aus dünn geschnittenen Rotkohlstreifen.
Und auch die anderen Gäste hatten heute vermehrt dem Rinderhacksteak zugesprochen, was diesem Gericht einen unangefochtenen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Putenrollbraten, der sich knapp gegen die somit drittplatzierten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Der Paprikaschweinegulasch belegte den vierten Platz und die vegetarischen Chililinsen folgten schließlich auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++
Rotkrautsalat: ++