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Dolmades & Gegrillte griechische Fischplatte – Restaurant Poseidon – Feldkirchen

Wednesday, February 20th, 2013

Heute Abend waren wir ins griechische Restaurant Poseidon in Feldkirchen bei München eingeladen. Und von den griechisch angehauchten, selbst zubereiteten Gyros-Tzatziki-Muffins vom letzten Wochenende hatte ich lange nichts mehr aus der Küche dieses Landes verzehrt, daher kam mir die Gelegenheit natürlich sehr gelegen.

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Zum Glück hatten wir reserviert, denn für einen Mittwoch Abend, den ich nicht gerade als traditionellen Tag zum auswärts Speisen ansehe, war die Lokalität unerwarteter Weise stark requiriert und bis auf den letzten Tisch ausgebucht. So fanden wir in dem mit vielen griechischen Statuen und Wandschmuck ausgestatteten Gastraum auch sogleich den für uns freigehaltenen Tisch. Gleich nachdem wir Platz genommen hatten, begannen wir uns in die Speisekarten zu vertiefen und nach etwas passendem zu suchen. Und das Angebot war wirklich umfangreich, allerdings ohne überladen zu wirken: Die erste Sektion bestand aus einer breiten Platte von Vorspeisen wie die für den östlichen Mittelmeerraum üblichen Meze, Suppen, kalten und warmen Vorspeisen, Käse und Salaten. Der zweite Bereich bot ein umfangreiches Angebot verschiedener Speisen mit Fisch und Meeresfrüchten, gefolgt von Grill-Spezialitäten und schließlich landestypischen Speisen aus dem Backofen und von der Pfanne. Abschließen konnte man das Ganz, bei Bedarf, mit einem kleinen Angebot typischer Desserts wie Baklawas, Galaktoboureko oder einem griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen.
Ich entschloss mich dazu, das heutige Abendmenu mit Dolmades zu eröffnen. Diese gefüllten Weinblätter werden in vielen Ländern des Orients und Balkans von Bulgarien über Georgien, Tschetschenien, Albanien bis nach Griechenland, die Turkei und Syrien angeboten und sowohl mit Fleisch, Reis, Nüssen und Gewürzen gefüllt. Für Griechenland ist allerdings die Füllung mit Reis üblich. Nach der Bestellung kamen die Vorspeisen dann auch für die große Anzahl der Gäste gesehen erfreulich schnell in weniger als zehn Minuten an den Tisch, nachdem vorher noch die Bestellungen für den Hauptgang aufgenommen worden waren. Serviert wurde meine Dolmades auf einigen Salatblättern mit einer leichten Kräuter-Knoblauchsauce garniert.

Dolmades - Gefüllte Weinblätter - Restaurant Poseidon

Gefüllt mit mit würzigem, leicht tomatigen Reis ein wirklich gelungener Appetizer an dem es nichts auszusetzen gab.
Beim Hauptgericht hatte ich mich für eine Fischplatte von verschiedenen angebotenen entschieden, die mit Filet von der Meereszunge (Seezunge), Lachfsteak, Baby-Calamari, Garnelen-Spieß und Scampi an gedämpften Gemüse und Bratkartoffeln sowie einem gemischten Salat lockte. Mit 18,60 Euro gehörte diese Platte zwar zu den teuersten Ein-Personen-Gerichten auf der ganzen Karte, aber das Angebot klang einfach zu verlockend als dass ich es ablehnen konnte – außerdem waren wir ja eingeladen. Um die Wartezeit bis zum Hauptgericht zu überbrücken, wurde wie üblich zuerst der gemischte Salat serviert.

Bauernsalat - Restaurant Poseidon Feldkirchen

Unter einer Scheibe Tomate, Möhre und Salatgurke sowie einer Olive und einer milden Pepperoni fanden sich Krautsalat, Lollo Rosso und Esbergsalat in einem leichten Essig-Dressing. Alles sehr frisch und schmackhaft, nur mit dem Dressing hätten sie gerne etwas spendabler umgehen können – doch zum Glück standen verschiedene Fläschchen Balsamico und ähnliches Bereit, um sich den Salat nach eigenem Gutdünken zu ergänzen.
Nur kurz nachdem wir alle unsere Salate verzehrt hatten, begannen auch schon nach und nach die ersten Hauptgerichte einzutreffen. Und bereits mit dem zweiten Schub aus der Küche kam schließlich auch meine bestellte Fischplatte

Fisch-Grillplatte / Mixed fish grill - Restaurant Poseidon Feldkirchen

und das in einer separaten Schale servierte Gemüse samt Bratkartoffeln.

Kartoffel- & Gemüsebeilage - Restaurant Poseidon Feldkirchen

Alleine die Fischplatte war meiner Meinung nach jeden einzelnen Euro wert. Unter zahlreichen zarten, gut gewürzten Tintenfischtuben und einigen Tentakeln sowie einem Spieß mit gegrillten Garnelen fanden sich zum einen ein großes Feltstück hochwertiger Meereszunge (Seezunge) und ein ebenfalls angenehm großes Stück mit Haut gegrillten Lachssteaks. Alles wurde flankiert von zwei im ganzen Zubereiteten Scampi einer Portion einer leichten Knoblauchsauce sowie etwas Petersilie und einer mehr als ausreichend großem Stück Zitrone. Einzig ein paar verbliebene kleine Gräten im Lachssteak trübten den Genuss ein wenig, aber damit muss man bei Fisch eben immer rechnen. Was Geschmack, Qualität und Menge anging gab es aber keinerlei Kritik anzubringen. Die Portion aus gedünsteten Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Broccoli, grünen Bohnen und Paprika mit den paar Bratkartoffeln wäre da eigentlich fast schon nicht mehr nötig gewesen um satt zu werden. Aber wo es schon mal dabei war, wurde es natürlich auch verzehrt und dabei erwies sich, dass alle Gemüsesorten genau so gedünstet worden waren, dass sie noch biss hatten ohne dabei zu fest oder zu weich oder gar zerkocht zu sein. Sehr gelungen – auch hier ein Lob an die Küche.
Insgesamt kann ich dem Griechischen Restaurant Poseidon in Feldkirchen bei München somit meine volle Empfehlung aussprechen. Auch in Stoßzeiten mit vielen besetzten Tischen wird man schnell, unaufdringlich, aufmerksam und zuvorkommend bedient, die Speisen sind von sehr guter Qualität und die Preise sind moderat und dem Angebot entsprechend. Wir waren alle sehr zufrieden und würden das Poseidon jederzeit wieder für ein gepflegtes Abendessen wählen.

Überbackenes Fischfilet mit Salzkartoffeln & Salat [04.11.2012]

Sunday, November 4th, 2012

Überbackenes Fischfilet mit Salzkartoffeln & Salat / Fish filet with potatoes & salad

Heute entschieden wir uns für zwei überbackene Seelachs-Filets, eines nach Art Bordelaise und das zweite mit einer Paprika-Tomaten-Mischung überbacken, dazu Salzkartoffeln und etwas Eisbergsalat mit fertige gekauften Sylter Dressing. Mir persönlich hat dabei die Bordelaise-Variante am besten geschmeckt, die Mischung aus Tomaten, Sahne & Paprikastückchen fand ich etwas zu dominant. Aber das ist natürlich Geschmackssache. Insgesamt ein schnell zubereitetes und leckeres Mittagsmahl – aber nächste Woche wird dann wird “richtig” gekocht. 😉

Forellenfilet in Polentakruste & Grüner Kartoffelsalat – das Rezept

Saturday, July 14th, 2012

Am heutigen Samstag wollte ich meine neu gewonnene Vorliebe für Kartoffelsalat etwas vertiefen und entschloss mich dazu, mal selbst so etwas zuzubereiten. Normalerweise hätte dieser auch so gereicht, doch ich entschied mich schließlich, ein paar marinierte Forellenfilets in Polentakruste dazu zu braten – wobei ich dieses Mal aber nicht auf TK-Ware zurückgriff, sondern mir die Forelle frisch an der Fischtheke meines Lieblingssupermarktes filetieren ließ. Man bot mir zwar an, den Verschnitt (Kopf, Schwanz, Wirbelsäule etc.) mitzunehmen, ich verzichtete aber darauf da ich nicht so recht wusste was ich damit hätte tun sollen – auch wenn ich letztlich natürlich den ganzen Fisch bezahlen musste. Das Ergebnis, den Grünen Kartoffelsalat mit mariniertem Forellenfilet in Polentakruste war auf jeden Fall sehr lecker und empfehlenswert, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Ergebnis hier mal kurz vorzustellen.

Was braucht man also für 2-3 Portionen?

Für den Kartoffelsalat

3-4 festkochende Kartoffeln (600 – 650g)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 mittlere rote Zwiebel
02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

150ml Gemüsebrühe
03 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1 Bund Schnittlauch
04 - Zutat Schnittlauch / Ingredient chives

2 EL Apfelessig
05 - Zutat Apfelessig / Ingredient apple vinegar

2 EL Rapsöl
06 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

1 kleiner Apfel
07 - Zutat Apfel / Ingredient apple

60g Feldsalat
08 - Zutat Feldsalat / Ingredient field salad

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
09 - Zutat Pfeffer & Salz / Ingredient pepper & salt

Für die Forellenfilets

2-4 Forellenfilets (je nach Größe, wobei in der Regel 2 Stück reichen sollten – ich entschied mich hier übrigens für Regenbogenforelle)
10 - Zutat Forellenfilet / Ingredient trout fillet

100ml Buttermilch
11 - Zutat Buttermilch / Inredient buttermilk

1,5 EL Senf
12 - Zutat Senf / Ingredient mustard

Tabasco nach belieben
13 - Zutat Tabasco / Ingredient tabasco

60 – 70g Maisgriess (Polenta)
14 - Zutat Maisgriess (Polenta) / Ingredient polenta

sowie 2-3 EL Rapsöl zum anbraten

Beginnen wir also mit der Zubereitung und damit, die Kartoffeln mit genügend Wasser in einen Topf zu geben um sie dann für etwa 20 bis 25 Minuten zu kochen bis sie gar sind.
15 - Kartoffeln kochen / Cook potatoes

Während die Kartoffeln kochen, können wir dann auch schon einmal unsere rote Zwiebel schälen und fein würfeln.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Anschließend wenden wir uns den Forellenfilets zu. Auch wenn sie gut filetiert worden sind – was bei meinen eindeutig der Fall war – können sie noch immer ein paar Gräten enthalten. Da das natürlich den Genuss etwas trüben kann, sollten wir sie erst einmal entfernen. Dazu streichen wir mit dem Finger über die Innenseite der Forellenfilets, lokalisieren die Gräten und entfernen sie dann vorsichtig mit Hilfe einer Pinzette oder mit den Fingern. Ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich meiner Meinung nach alle mal – denn wer mag schon Gräten im Fisch.
17 - Forelle entgräten / bone trout

Die Forelle, insbesondere die Regenbogenforelle, gehört zwar zur Gruppe der Edelfische (um genau zu sein der Salmoniden) und brauchen aufgrund ihrer kleinen Schuppen nicht unbedingt geschuppt zu werden, ich entschied mich aber dennoch dazu, zumindest die gröbsten Schuppen zu entfernen – vor allem weil ich die Filets ja mit Haut braten wollte. Dazu gibt es meines Wissens auch spezielle Entschuppungsmesser, da ich aber ein solches (noch) nicht besitze erledigte ich dies mit einem normalen Messer, indem ich entgegen der Laufrichtung der Schuppen über die Oberfläche strich. Aber Vorsicht: die abgetrennten Schuppen können dabei ziemlich wild durch die Gegend fliegen.
18 - Forelle entschuppen / Scale trout

Schließlich spülen wir die Forellenfilets gründlich unter fließendem kalten Wasser ab und tupfen sie dann mit einem Küchentuch trocken.
19 - Forelle abspülen / Wash trout

Schließlich vermengen wir Buttermilch, Senf und Tabasco gut miteinander
20 - Marinade mischen / Mix marinade

und legen unseren Fisch zum marinieren darin ein. Das Behältnis stellen wir für mindestens 30 Minuten abgedeckt an einen kühlen Ort.
21 - Fisch marinieren / Marinate fish

Inzwischen müssten dann auch unsere Kartoffeln gar sein, die wir abgießen und etwas abkühlen lassen.
22 - Kartoffeln abgießen / Drain potatoes

In der Zwischenzeit können wir den Feldsalat im Wasserbad gründlich waschen
23 - Salat waschen / Wash salad

und dann in einem Sieb gut abtropfen lassen.
24 - Salat abtropfen lassen / Drain salad

Anschließend müssen wir ihn noch trocken schütteln. Da ich leider aktuell über keine Salatschleuder verfüge, nahm ich ein Stoff-Abtrocknetuch, gab den noch feuchten Salat hinein und wirbelte ihn so trocken, was wunderbar funktionierte.
25 - Salat trocken schütteln / Dry salad

Es folgt noch eine Kontrolle der Stilansätze auf verbliebene Wurzelstücke, die wir ggf. vorsichtig mit einem Messer entfernen ohne allerdings den Zusammenhalt des Blattstrunks zu zerstören. Bei abgepackten Salat findet man hier zwar weitaus seltener etwas als bei auf dem Markt erworbenen, aber sicher ist sicher.
26 - Wurzelstücke entfernen / Remove root pieces

Inzwischen müssten auch unsere Kartoffeln so weit abgekühlt sein, dass wir sie ohne Gefahr uns die Finger zu verbrennen schälen
27 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und in Scheiben schneiden können. Die Kartoffelscheiben legen wir in eine Salatschüssel.
28 - Kartoffeln in Scheiben schneiden / Cut potatoes in slices

Dann geben wir die Gemüsebrühe, die beiden Esslöffel Apfelessig und die gewürfelte Rote Zwiebel in einen kleinen Topf
29 - In Topf geben / Put to bowl

und lassen alles kurz aufkochen
30 - Aufkochen lassen / Boil up

um es dann, noch heiß, über die Kartoffelscheiben zu geben,
31 - Über Kartoffeln geben / Add to potatoes

das Öl hinzuzufügen
32 - Öl hinzufügen / Add oil

und alles schließlich gut zu vermengen. Die Mischung lassen wir dann für 30 Minuten ziehen, wobei wir sie gelegentlich erneut mischen.
33 - Gut vermengen / Mix well

In der Zwischenzeit können wir das Schnittlauch waschen, trocken schütteln
34 - Schnittlauch waschen / Clean chives

und in feine Röllchen zerkleinern
35 - Schnittlauch zerkleinern / Cut chives

sowie den Apfel waschen, vierteln und in schmale Scheiben schneiden.
36 - Apfel in Scheiben schneiden / Cut apple into slices

Außerdem können wir auch das Forellenfilet aus der Marinade nehmen, es gut abtropfen lassen und schließlich im Maisgriess panieren. Die so panierten Forellenfilet können wir auf einem Teller zwischenlagern bis wir sie wieder brauchen.
36 - Forellenfilet panieren / Coat trout fillet

Sind die dreißig Minuten für den Salat dann um, schmecken wir ihn mit Salz und Pfeffer ab,
37 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

heben das Schnittlauch unter
38 - Schnittlauch hinzufügen / Add chives

und fügen schließlich noch den Feldsalat
39 - Feldsalat addieren / Add field salad

und die Apfelstücke hinzu, die wir ebenfalls gut mit den anderen Zutaten mischen.
40 - Apfelstücke unterheben / Fold in apple slices

Damit ist der Salt fertig und wir brauchen nur noch 2 EL Öl in einer Pfanne zu erhitzen
41 - Öl in Pfanne geben / Add oil to pan

und die panierten Forellenfilets von beiden Seiten für jeweils 2 bis 3 Minuten goldbraun anzubraten. Die fertig gebratenen Filets lassen wir kurz auf einem Küchentuch abtropfen.
42 - Forellenfilet anbraten / Roast trout fillet

Anschließend können wir sie gemeinsam mit dem Kartoffelsalat servieren und genießen. Wer mag kann den Fisch noch mit etwas Zitrone garnieren.
43 - serviert

Alleine schon der Kartoffelsalat erwies sich als sehr gelungen, denn der Geschmack seines würzigen Dressing aus Apfelessig, Rapsöl, roten Zwiebelstückchen und Gemüsebrühe harmonierte geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den Kartoffelscheiben, dem Feldsalat und den Apfelstückchen, ohne dabei sonderlich schwer zu sein. So lasse ich mir Kartoffelsalat gerne gefallen. Dazu noch das durch das marinieren butterweiche Stück Forellenfilet in seiner dünnen, knusprigen Kruste aus Polenta ergab alles ein nicht nur als vollwertiges, sondern auch sehr leckeres Mittagessen. Ich war damit auf jeden Fall wieder einmal sehr zufrieden.

44 - Forellenfilet in Polentakruste mit grünem Kartoffelsalat / Trout fillet coated with polenta & green potato salad - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich diese Zusammenstellung absolut sehen lassen. Der leichte Kartoffelsalat liegt meiner Berechnung nach bei 680kcal für die gesamte Schüssel, das ergibt bei 3 Portionen gerade mal 227kcal pro Portion. Bei den Forellenfilets gestaltet sich die Berechnung aber etwas schwieriger, da ich nicht abschätzen kann wie viel von der Marinade im Fisch zurückgeblieben ist – ich nehme aber mal an dass die Menge verschwindend gering ist und berechne daher nur die Forellenfilets selbst, die Polenta und das Öl zum braten. So komme ich hier auf 197kcal pro fertigem Fischfilet-Stück. Somit ergibt sich für eine Portion Kartoffelsalat und ein Stück Forellenfilet eine Summe von 424kcal pro Portion. Für ein so reichhaltiges Gericht ein fantastischer Wert wie ich finde. Eine weiteres Gericht, dass ich in meine stetig wachsende Sammlung von leichten und dennoch überaus leckeren Rezepte einordnen kann. Damit soll das Thema Kartoffelsalat und Salate allgemein keinesfalls abgehakt sein – ich komme langsam wirklich auf den Geschmack und denke, dass es alsbald weitere Rezepte in dieser Richtung hier zu finden gibt. 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Semmel, überbackener Seelachs, Gebäck & Weißbrot mit Wurst & Käse [07.03.2012]

Thursday, March 8th, 2012

Den Dienstag in der Herzogpark-Klinik fasse ich mal zu einem Beitrag zusammen.
Am Morgen gab es eine Semmel mit zwei Scheiben Pilz-Mortadelle, einer Scheibe Käse sowie einer kleinen Kanne Kaffee und einem Erdbeer-Joghurt.

Frühstück Breakfast

Zwar gehört Pilz-Mortadella nicht gerade zu meinen Favoriten, aber da man ja nur die Option Wurst wählen kann, hat man hier keine große Auswahl. Ein einfaches und sättigendes Frühstück an dem ich sonst nicht kritisieren kann.
Um die alte Mittwochs ist Fischtag Tradition beizubehalten, wählte ich für den Mittag ein Gericht aus der Sektion Leichte Vollkost mit der Bezeichnungs Alaska-Seelachsfilet mit pikanter Gemüse-Käse-Auflage überbacken, dazu Dillkartoffeln, dass mit gerade mal 490kcal auch einen relativ leichten Genuss versprach.

Seelachs überbacken mit Dillkartoffeln

An der Präsentation hätte man zwar durchaus noch arbeiten können, davon aber abgesehen erwies sich meine Wahl als durchaus leckeres Fischgericht. Das angenehm große, zarte und grätenfreie Alaska-Seelachsfilet war in einer fruchtig-würzigen Sahne-Tomatensauce angemacht, in der sich neben Käse auch einige kleiner Stücke Brokkoli sowie etwas Lauch fanden. Dazu gab es als Sättigungsbeilage einige mit Dill garnierte Salzkartoffeln – eine klassische Beilage zu Fischgerichten.
Zur Überbrückung am Nachmittag servierte man schließlich wieder eine kleine Kanne Kaffee und ein kleines Gebäckstück aus Blätterteig mit Zuckerüberzug.
Gebäck & Kaffee
Das Abendbrot bestand schließlich aus einem Teller mit drei Scheiben Pilz-Mortadella, zwei Scheiben Emmentaler, einer Salatzusammenstellung aus geraspelten Möhren, gerapselten Radieschen, Salat, Mais, Gurken, Paprikastreifen, Olive und Tomate zu der ein leichtes Joghurtdressing gehörte sowie noch zusätzlich ein kleines Schälchen Nudelsalat mit Paprika- und Gurkenstückchen. Dazu gab es noch etwas Ei und schließlich drei Scheiben Weißbrot.

Dinner dish II

Auch hier eine einfache, aber leckere Zusammenstellung an der einzig der Nudelsalat nicht ganz meinem Geschmack entsprach, da hier der Geschmack nach Paprika viel zu dominant zur Geltung kam. Ansonsten ein sättigendes und wahrscheinlich auch einigermaßen gesundes Abendessen. Für ein Klinik-Essen alles also absolut akzeptabel.

Mini-Kirschtasche & Salatplatte mit Schinken & Frischkäse [06.03.2012]

Tuesday, March 6th, 2012

Nachdem der Nachmittag mit einer Mini-Kirschtasche und einer Tasse Kaffee überbrückt worden war,

Kaffee & Gebäckstück

gönnte ich mir am Abend schließlich je eine Scheibe Weiß- und Vollkornbrot zu denen es einen gemischten Salatteller mit Essigdressing, etwas Ei sowie einer Portion Frischkäse und vier Scheiben gekochten Schinken serviert wurden.

Dinner dish

Wenn ich gewusst hätte, dass sie Brotscheiben so klein sind, hätte ich mir doch glatt eine mehr bestellt. Zur Auswahl stehen hier übrigens Graubrot, Vollkornbrot, Weißbrot und Knäckebrot. So ergaben sich zwei sehr umfangreich belegte Brote, die ich durch den Salat aus geraspelten Möhren und Radieschen, einigen Paprikastreifen, Tomate und Ei ergänzte. Ich gebe zu dass ich, hätte ich die Wahl gehabt, auch auf den Salat verzichtet hätte, aber wo man ihn mir schon mal serviert hatte, wollte ich ihn natürlich nicht zurück gehen lassen.
Nichts besonderes, aber für den Abend reichte es absolut aus den Hunger zu stillen.