Dr. Oetker Pizza Tradizionale Speciale – Reloaded

Dr. Oetker Pizza Tradizionale Speciale

Da aktuell andere Dinge meiner Aufmerksamkeit benötigen, fiel das Kochen dieses Wochenende mal aus. Gestern fütterte ich mich selbst mit Kleinigkeiten durch, heute war es schließlich mal eine Pizza Tradizionale Speciale der Firma Dr. Oetker, die ich mir schnell in den Ofen schob. Diese Zubereitung hatte ich ja in diesem Bericht bereits einer genaueren Betrachtung unterzogen, daher spare ich mir die Einzelheiten hier mal. Das einzige was mir auffiel war die Tatsache, dass die Pizzen inzwischen nicht mehr so natürlich unrund wirken wir im damaligen Bericht, sondern viel gleichmäßiger geformt sind. Der Belag aus Salami, Schinken, Pilzen und Pepperoniwurst ist aber – zumindest subjektiv – gleich geblieben. Für die Liebhaber superdünner Böden ist die Pizza zwar nichts – solchen Leuten sei mehr die Sorte Ristorante Pizza der gleichen Herstellers oder ein Produkt aus der “Die Backfrische“-Reihe der Firma Wagner ans Herz gelegt – aber ich finde das Verhältnis von dicke des Teigbodens zu Belag auch hier noch gut ausgewogen. Zum schnellen stillen des Hungers eine gute Alternative zum selbst kochen – auch wenn zweiteres natürlich mehr Spaß macht. 😉

Mondo Italiano Mini Pizza Salami [24.09.2015]

Mondo Italiano Mini Pizza Salami

Aufgrund von einigen Terminen bin ich heute leider nicht in den Genuss gekommen, in unserem Betriebsrestaurant zu Mittag zu essen. Daher verzichtete ich komplett auf das Mittagessen und gönnte mir statt dessen am Abend 12 kleine Mini-Pizzen mit Salami der Firma Mondo Italiano – einer Hausmarke des Netto-Discounters – die ich noch vorrätig hatte. Einen Kassenzettel hatte ich nicht mehr, aber meiner Recherche nach müsste ihr Preis bei 1,99 Euro gelegen haben. Die Zubereitung ist wie üblich denkbar einfach: Ofen auf 220 Grad vorheizen, die gefrorenen Mini-Pizzen auf mittlerer Schiene hinein schieben und nach sieben bis acht Minuten genießen. Die Anleitung auf der Verpackung beschreibt hier zwar nichts spezifisches, aber ich nutze einen Rost und kein Backblech, weil ich mir davon einen knusprigeren Boden versprach. Doch leider fingen die Mini-Pizzen beim Backen an zu tropfen, was ich schnell mit einem zusätzlichen Backblech als Tropfschale unterbinden musste. Sind aber dennoch einigermaßen knusprig geworden und auch der Belag aus würziger Tomatensauce, feinst gewürfelter Salami und milden Käse war geschmacklich in absolut in Ordnung für ein Discounter-Fertiggericht. Mit insgesamt 852kcal für alle 12 Stücke, also 71kcal pro Mini-Pizza, war das ganze natürlich kein leichter Genuss, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet und aufgrund des ausgefallenen Mittagessens war das für mich auch in Ordnung.

Pizza mit Champignons, Salami & Pepperoni [16.06.2015]

Heute stand, das erste Mal nach über drei Monaten wieder eine Pizza, mal wieder in der Ausführung Pizza mit Champignons, Salami & Pepperoni auf dem Speiseplan unseres Betriebsrestaurants, dieses Mal sogar nicht als Zusatzangebot sondern ganz regulär in der Sektion Globetrotter. Der Champignongulasch mit Vollkornreis bei Vitality oder die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce konnten mich nicht von dieser Entscheidung abbringen. Einzig das Schweinerückensteak mit Bratensauce und Kroketten im Abschnitt Tradition der Region ließ mich kurz überlegen, ob ich dieses Mal von meiner Pizza-Vorliebe abweichen sollte – zumal die Schlange vor dem restauranteigenen Steinofen riesig war. Doch schließlich hielt ich meine frisch aus dem Ofen kommende Pizza endlich in den Händen und garnierte sie mir mit dem getrockeneten Oregano und etwas der orangen, scharfen Sauce, die an der Ausgabetheke als optionale Zutat bereit standen. Zur Pizza gesellte sich noch ein Becherchen Vanillepudding mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pizza with salami, mushrooms & pepperoni / Pizza mit Salami, Champignons & Pepperonici

Der Belag aus fruchtiger, mit italienischen Kräutern versetzter Tomatensauce, drei großen Salamischeiben , drei ganz leicht scharfen Pepperoni, scheinbar getrockneten Champignons und natürlich reichlich Käse war zwar nicht so hochwertig wie in einem italienischen Restaurant, aber für die Verhältnisse des Betriebsrestaurants, in dem ja täglich an die tausend Menschen speisen, wirklich gut. Die scharfe Sauce und das getrockenete Oregano komplettierten die geschmackliche Gesamtkomposition sehr gelungen. Leider war, wohl durch den Zeitdruck aufgrund der langen Warteschlange vor der Ausgabetheke, der schön dünne Teig nicht ganz so knusprig geworden, wie ich es von früheren Darreichungen gewohnt war. Er war nicht mehr roh oder nicht genießbar, ein paar Minuten länger im Ofen hätten ihm auch nicht schlecht getan. Kurz überlegte ich, ob ich ein wenig in der Wertung abziehen sollte, sah dann aber großzügig darüber hinweg. Am mild gesüßten, cremigen Vanillepudding samt seiner Garnitur aus roter Kirschgrütze, Sahne, Schokobohne, Knusperflocken und einem Stück Melone gab es glücklicherweise gar nichts auszusetzen. Ein klein wenig fehlte also zwar am perfekten Mittagsmahl, aber ich war dennoch auch heute mal wieder sehr zufrieden.
Da ich ja bereits die lange Schlange vor der Pizza-Theke erwähnt hatte, liegt es natürlich nahe dass die Pizza auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute den ersten Platz für sich ergattern konnte. Aber während meines Aufenthalts im Speiseraum hatte sich das Verhältnis ein wenig zu Gunsten der Schweinesteaks verschoben hatte, die somit einen guten zweiten Platz erlangten. Platz drei belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgte wie eigentlich üblich das vegetarische Gericht, das heute durch den Champignongulasch repräsentiert wurde.

Pizza mit Salami, Champignons & Peperoni [10.03.2015]

Ursprünglich hatte ich heute eigentlich vor gehabt, mal wieder beim Pikanten Kichererbsencurry mit Reis aus dem Bereich der Vitality-Gerichte zuzugreifen, denn es schien mir eine gute Alternative zu den Nürnberger Rostbratwürsten mit Weinsauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region, den Penne Rigata mit Tomatenragout und Thunfisch, dazu Parmesan bei Globetrotter sowie den Asia-Gerichten wie Kal Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum, und Thaigemüse in Austernsauce. Doch schon als ich mich den Räumlichkeiten unseres Betriebsrestaurants nährte, machte sich ein Geruch in meiner Nase breit der mir ankündigte dass es heute noch mehr auf der Speisekarte geben würde als offiziell ausgeschrieben war. Und diese Vermutung bestätigte sich als ich dort ankam, denn man hatte den sonst vor sich hin schlummernden doppelstöckigen Steinofen mal wieder in Betrieb genommen und bereitete dort zusätzlich eine Pizza mit Salami, Champignons und Peperoni zu. Und heute sogar mit deutlich flacherem Boden und dünnerem Rand als bei früheren Versionen wie zum Beispiel hier, hier oder hier. Das war ein Angebot, dass ich unmöglich ablehenen konnte – auch wenn es bedeutete dass ich mich in eine lange Schlange einreihen musste und dieses mal deutlich länger als sonst brauchte bis ich mein heutiges Mittagessen endlich auf dem Tablett hatte und mit dem extra bereitstehenden getrockneten Oregano garnieren konnte. Klugerweise hatte man an der Ausgabetheke außerdem extra scharfe Steak-Messer zum schneiden bereit gestellt. Dies sollte mir gute Dienste leisten, auch wen die Pizza als sie aus dem Ofen kam schon mal grob geviertelt worden war. Dazu gesellte sich noch – mehr aus Gewohnheit als aus Notwendigkeit – ein kleines Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pizza with salami, mushrooms & peperoni / Pizza mit Salami, Champignons & Peperoni

Bereits nach den ersten Bissen zeigte sich, dass sich das Warten heute wirklich gelohnt hatte. Der Boden war tatsächlich hauchdünn und größtenteils schön knusprig – nur in der Mitte war ein kleines Stück was nicht hundertprozentig durchgebacken erschien, aber im Rahmen des großen Zeitdrucks unter dem die Pizzabäcker aufgrund der langen Schlange standen sehe ich mal großzügig drüber hinweg. Und auch der Belag aus würziger Tomatensauce, zahlreichen Champignon-Scheiben, großen würzigen Salamischeiben, zwei großen grünen Peperoni und natürlich Käse erwies sich als überaus lecker und recht hochwertig. Dazu passte wunderbar der darüber gestreute trockene Oregano, der den Genuss geschmacklich noch abrundete. Sehr gelungen und auch von der Größe mehr als ausreichend, da konnte man für ein Betriebsrestaurant wirklich nichts sagen. Da wäre der Nachtisch in Form des Milchreis mit roter Beerengrütze wäre tatsächlich nicht mehr notwendig geworden, aber auch hier gab es qualitativ nicht auszusetzen.
Dennoch war es heute nicht die Pizza, sondern die Nürnberger Bratwürste, die sich den ersten Platz auf den Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten – was wohl auch mit der längeren Wartezeit vor dem Steinofen zusammen hing. Auf Platz zwei folgte aber die Pizza, Platz drei belegten die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von den Penne Rigato mit Tomaten & Thunfisch auf Platz vier und dem vegetarischen Kichererbsencurry auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Pizza: ++
Milchreis mit roter Grütze: ++

Steinofen-Pizza mit Zwiebeln, Paprika, Champignons & Salami [20.01.2015]

Während die Asia-Wok-Theke heute Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Kanton-Art und Gaeng Ped Mua – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce anbot, fanden sich auf der westlich-regulären Karte auch nichts überraschendes, denn sowohl die Gebackenen Polentaschnitte auf Ratatouillegemüse bei Vitality als auch die Linsensuppe mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region und die 3 Stück griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln und Djuvecreis bei Globetrotter waren absolut nicht außergewöhnlich. Während ich auf dem Weg ins Betriebsrestaurant war, war ich noch zwischen den Bifteki und den Polentaschnitten hin und her gerissen. Doch als sich bei der Ankunft ein wunderbarer Geruch von frisch gebackenen Teig in meiner Nase. Und wenig später stellte sich heraus, dass man heute mal wieder das Angebot unangekündigt um eine frisch im restauranteigenen Steinofen (auf-)gebackenen Pizza erweitert. Und der Belag aus Zwiebeln, Paprika, Champignons und Salami sagte mir überaus zu, also reihte ich mich spontan in die Schlange vor dem Ofen ein. Nachdem ich dann meine bereits in vier Stücke zerteilte Pizza erhalten hatte, bestreute ich sie noch mit etwas von dem bereitstehenden Oregano, außerdem ergänzte ich das Ganze noch mit einem Becherchen Kirschjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Steinofen-Pizza mit Zwiebeln, Paprika, Champignons & Salami / Stonebaked pizza with onions, bell pepper, mushrooms & salami

Der Teigrand war zwar wie üblich recht breit geraten, aber ansonsten erwies sich der Boden als angenehm dünn und schön knusprig – so wie ich es mag. Und auch der Belag aus Käse, fruchtiger Tomatensauce, milden, zarten Zwiebelstreifen, grünen und roten Paprikastreifen, Champignonscheiben und genau vier großen Scheiben Salami ließ aus meiner Sicht nichts zu wünschen übrig. Kein leichter Genuss, aber doch sehr gelungen für eine Kantinen-Pizza. Und auch an dem mit zahlreichen Fruchtstücken versehene Kirschjoghurt gab es nichts auszusetzen. Ich war mal wieder sehr zufrieden mit heutigen meiner Entscheidung.
Wahrscheinlich war es die Kombination aus der langen Schlange mit den Zwiebeln im Belag, die ja nicht jeder mag, die dazu führte dass es die Pizza heute nicht ganz auf den ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala schaffte, sondern noch knapp von den Bifteki mit Djuvecreis überholt wurden. Aber einen guten zweiten Platz erreichte sie dennoch, gefolgt von der Linsensuppe mit Wiener Würstchen auf Platz drei und den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz. Die Polentaschnitten sah ich zwar auch hier und da, aber für mehr als Platz fünf reichte es heute dennoch wieder nicht.

Mein Abschlußurteil:
Steinofen-Pizza: ++
Kirsch-Joghurt: ++