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Lahmacun [12.05.2017]

Friday, May 12th, 2017

Einen Moment liebäugelte ich heute mit den Lachswürfeln mit Kirschtomaten, weißem Spargel und Blattspinat in Weißweinsauce, dazu Penne Rigate, die heute im Bereich Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden. Denn der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region erschienen mir ebenso wenig das Richtige für heute wie auch die Asia-Thai-Gerichte wie San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce. Doch auch der Lahmacun mit Salat und Dip bei Vitality sah nicht schlecht aus und bot mit gerade mal 418kcal einen deutlich leichteren Genuss. Daher entschied ich mich nach kurzem Überlegen für die türkische Pizza, den Lahmacun. Der Begriff Lahmacun leitet sich dabei übrigens vom aramäischen lahm am dschun ab und bedeutet so viel wie “Teig mit Fleisch”.

Lahmacun

Leider erwies sich der Fladenteig, auf dem die traditionelle Mischung aus würziger Tomatensauce, Zwiebeln und Hackfleisch aufgebracht war, vor allem an den Rändern als ein klein wenig zu knusprig, so dass ein aufrollen nicht möglich war und selbst ein einfaches Zusammenfalten von zahlreichen Splittern des Teig begleitet wurde. Aber hätte man mit dem Teig mit etwas mehr Sorgfalt behandelt, wäre es ein wirklich guter, wenn auch einfacher Lahmacun geworden, denn die Kombination aus fruchtigen, leicht pikanten Belag, Salat und Joghurtdip war ansonsten gut gelungen. Bei einem Kollegen, der ebenfalls die türkische Pizza gewählt hatte, hatte man sogar an die traditionelle Zitronenecke gedachte, sie bei mir aber vergessen. Dennoch insgesamt ein akzeptables, wenn auch nicht perfektes Mittagsmahl.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute die Lachwürfel auf Penne Rigate waren, die mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich verzeichnen konnten. Auf Platz zwei folgte aber auch schon der Lahmacun, den dritten Platz belegte der Milchreis und knapp dahinter Platz vier gehörte den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun mit Salat & Dip: +

Appenzeller Röstis mit Graved Lachs, Ratatouille & Sauce Hollandaise [03.05.2017]

Wednesday, May 3rd, 2017

Im Rahmen der aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindenden “Schweizer Woche” fanden sich heute Appenzeller Röstis mit Graved Lachs, Ratatouille und Sauce Hollandaise auf der Speisekarte. Da brauchte ich nicht lange zu überlegen, denn ein solches Gericht entsprach genau meinem Geschmack – auch wenn die Alternativen wie Schweinebraten mit Dunkelbiersauce, hausgemachtem Krautsalat und Kartoffelknödel bei Tradition der Region oder Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Tomatenreis durchaus ebenfalls sehr verlockend erschienen. Die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli uns Karotten in Austernsauce konnten da nicht mithalten. Und ich hatte Glück, denn kurz nachdem ich meine Portion erhalten hatte, verkündete die Thekenkraft dass der Lachs jetzt vergriffen sei. Da hatte ich wirklich Glück gehabt. Die kleine Salatbeilage garnierte ich mir außerdem noch mit etwas Balsamico-Dressing.

Hash browns with graves salmon & sauce hollandaise / Appenzeller Rösti mit graved Lachs, Ratatouille & Sauce Hollandaise

Und ich bereute meine Wahl nicht, denn die Zusammenstellung war überaus gut gelungen. Die beiden fast fingericken Rösts erwiesen sich als gut gewürzt und außen schön knusprig. Ich persönlich hätte sie zwar wahrscheinlich noch etwas länger gebraten, aber das sind persönliche Vorlieben – sie waren gut so wie sie waren. Dazu die cremige, gehaltvolle Sauce Hollandaise in ausreichender Menge ergänzten das Gericht ebenso schmackhaft wie die ausreichend große Portion eingelegten Räucherlachs mit seiner Dillgarnitur, der natürlich kalt serviert wurde. Das Ratatouille aus Zucchini, Auberginen und Tomaten war ebenfalls angenehm fruchtig und die Gemüsestücke waren zwar sehr grob gewürfelt, besaßen dafür aber noch einigermaßen Biss. Und auch der kleine Blattsalat mit seinem von mir gewählten Balsamico-Dressing passte meiner Meinung nach gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war überaus zufrieden und empfand die 3,20 Euro für dieses Gericht als gut angelegt.
Aufgrund seiner begrenzten Verfügbarkeit kann ich den Lachs natürlich nicht in die heutige Bewertung der Allgemeinen Beliebtheitsskala einfließen lassen. Von den verbleibenden Gerichten sah ich den Schweinebraten auf Platz eins, gefolgt von den Cevapcici auf dem zweiten Platz und den Asia-Gerichten auf Platz drei.

Mein Abschlußurteil:
Graved Lachs: ++
Appenzeller Röstis: ++
Sauce Hollandaise: ++
Ratatouilli: ++
Salat: ++

Rumpsteak mit Champignons & Bratkartoffeln – Hotel-Restaurant Berghof – Petersberg [31.03.2017]

Friday, March 31st, 2017

Heute morgen brach ich mit dem Auto in Richtung Petersberg bei Fulda auf, weil dort heute ab 13:00 Uhr eine zweitägige Tagung stattfand an der ich teilnehmen wollte. Über die Veranstaltung selbst möchte ich nichts hier berichten und auch die Verpflegung in Form belegter Brötchen sei nur am Rande erwähnt. Viel mehr möchte ich meinen Augenmerk auf die Abendveranstaltung richten, die im Hotel-Restaurant Berghof im zu Petersberg gehörigen Almendorf stattfand – dem Hotel in dem die Tagungsteilnehmer auch nächtigten. Die Zimmer dort sind einfach und zweckmäßig, aber gemütlich eingerichtet – zumindest soweit ich es sagen kann – und das Hotel verfügt außerdem über ein Schwimmbad, eine Sauna und eine Kegelbahn im Keller.

Hotel-Restaurant Berghof - Petersberg bei Fulda

Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Empfang auf das zugehörige Restaurant, in dem die Abendveranstaltung mit einem Abendessen ihren Anfang nahm. Die Speisekarte des Restaurants ist übersichtlich, aber exklusiv und bietet auf sechs Seiten eine interessante Auswahl an Vorspeisen, Hauptgerichten von Wald, Feld und Gewässern und natürlich einige Desserts. Außerdem gibt es eine umfangreiche Salattheke, an der man sich selbst mit Salaten versorgen kann. Beim Lesen der Speisekarte tendierte ich erst zur Röhnforelle mit Salzkartoffeln, obwohl auch der Grillteller oder die Auswahl an Schnitzeln interessant war und es einige lecker klingende Wildgerichte gab. Dann aber entschied ich mich doch für das 240g schwere Rumpsteak, dass mal wahlweise mit Zwiebeln, Champignons oder Kräuterbutter als Garnitur sowie Kroketten, Bratkartoffeln oder Pommes Frites als Beilage bestellen konnte. Mit 19,80 Euro so ziemlich das teuerste Gericht auf der Karte, aber zum Glück musste ich nicht zahlen.
Während wir auf das Essen wartete, versorgte ich mich erst einmal an der Salattheke und stellte mir dort eine Auswahl an Bohnen, Möhren, Kraut- und Maissalaten zusammen. Es gab außerdem auch noch Blattsalate mit verschiedenen Dressings sowie Nudelsalate – aber darauf hatte ich weniger Appetit.

Salad dish / Salatteller - Hotel Berghof

Bis schließlich die Hauptgerichte serviert wurden, verging zwar etwas Zeit, aber das Warten sollte sich gelohnt haben. Und ich war mit einer der ersten an meinem Tisch, der sein Gericht serviert bekam.

Rumpsteak with mushrooms & fried potatoes / Rumpsteak mit Champignons & Bratkartoffeln

Alleine die Präsentation des Gerichtes fand ich schon sehr gelungen. Und sowohl die nur von jeweils einer Seite knusprig angebratenen Kartoffelwürfel als auch die eindeutig frischen, mit Kräutern versetzten Champignons als auch das riesige Rumpsteak waren wunderbar gelungen. Vor allem das Steak war außen leicht kross gebraten und innen wunderbar zart und saftig. Nur leider hatte ich vergessen es Medium zu bestellen, die Bedienung hatte auch nicht gefragt, und so hatte ich es einfach durchgebraten erhalten.

Rumpsteak - Lateral cut / Querschnitt

Schade, wenn es noch zart rosa innen gewesen wäre, wäre es perfekt gewesen, so war aber “nur” sehr gut. 😉
Über den Rest des Abends möchte ich nicht mehr viele weitere Worte verlieren, es sei nur erwähnt dass das Restaurant u.a. sehr leckeres dunkles Bier aus dem nahegelegenen Kloster Kreuzberg serviert und wir im Laufe des Abends auch die hoteleigene Kegelbahn einer intensiven Nutzung zuführten. Allzu lange konnten wir aber leider nicht mehr feieren, denn bereits um 9:00 Uhr am nächsten Tag ging die Veranstaltung in Petersberg weiter.

Kanu fahren & Buffet im Grünen [09.09.2016]

Friday, September 9th, 2016

Am heutigen Freitag wartete etwas Abwechslung vom sonst üblichen Arbeitsalltag auf mich und die Kollegen, denn mein Abteilung hatte zum Kajak fahren auf dem Fluß Lahn eingeladen – organisiert von Kanu Tours Gießen. Startpunkt war am Gebäude des lokalen Regatta-Clubs.

Kanu Tours Gießen

Nach einer kleinen Einweisung wurden Schwimmwesten und Paddel verteilt und je drei Teilnehmer wurden auf die Kanus verteilt. Da Gefahr bestand, dass elektronische Geräte wie Mobiltelefone beim eventuellen Kentern beschädigt oder zerstört werden, wurde kleine wasserdichte Plastikfässer zur Verfügung gestellt, in die wir alles was nicht nass werden sollte verstauen konnten. Da ich große Angst um mein Mobiltelefon hatte, landete es ebenfalls in einer dieser Fässer, so dass ich aktuell leider keine Fotos von der Fahrt zeigen kann. In den nächsten Tagen werde ich aber welche von anderen, mutigeren Teilnehmern bekommen und sie dann hier nachreichen.
Nachdem wir in unser Kanu eingestiegen waren, drehten wir erst einmal eine Runde in ruhigeren Gewässern um uns mit dem Boot vertraut zu machen. Dann stand uns die erste Herausforderung bevor, denn wir mussten an einem Wehr über eine Bootsrutsche in den tieferliegenden Teil der Lahn gelangen. Doch das Ganze hatte zuerst schlimmer ausgesehen, als es letztlich wirklich war. Da der Fluß selbst kaum Strömung hatte, ging es dann ans Paddeln, wobei der Hintermann das Boot etwas lenken musste, damit wir zumindest ungefähr in der Spur blieben. Und je weiter wir die Lahn herab fuhren, desto besser gelang das auch. Die Lahn zählt übrigens zu den Bundeswasserstraßen, womit Alkohol am Steuer auch hier strikt verboten ist. Aber mit anderen Booten war kaum zu rechnen, denn in der Höhe von Gießen ist der Fluss sehr flach und außer einigen wenigen anderen Kanufahrern und zwei Stehpaddlern sahen wir auf der gesamten Strecke keine anderen Boote. Dafür folgten noch zwei weitere Bootsrutschen.
Nach der Hälfte der Strecke auf Höhe der Ortschaft Atzbach legten wir schließlich eine Pause ein. Hier hatte der Organisator der Tour ein heißes Buffet aufgebaut, an dem wir uns Stärken konnten. Es gab panierte Schweineschnitzel, gratinierte Hähnchenbrust, Farfalle, Kartoffelgratin sowie vier verschiedene Salate.

Buffet - Schnitzel & Sauce
Schweineschnitzel & Sahnesauce

Buffet - Chicken, Noodles & Potato gratin
Gratinierte Hähnchenbrust, Farfalle & Kartoffelgratin

Buffet - Salads
Salate

Schnitzel, Hähnchen, Farfalle, Kartoffelgratin & Krautsalat
Meine Auswahl

Nach dieser Stärkung ging es wieder auf den Fluss, um den Rest der Strecke zu bewerkstelligen.

Kanu Tours Gießen

Wir passierten gleich zwei Schleusen, die wir manuell bedienen mussten, was wirklich ein ungewöhnliches Erlebnis war, ansonsten verlief der Weg aber ruhig und mit keinen erwähnenswerten weiteren Ereignissen bevor wir schließlich an unserem Ziel in Wetzlar ankamen.

Ankunft in Wetzlar

Hier wurden die Boote aus dem Fluss gehievt, mit Schwämmen gereinigt und zur Abholung aufgereiht.

Kanus reinigen

Ein Reisebus brachte uns zurück nach Gießen. Damit war die Tour beendet – auch wenn ich die ungewohnte Paddelei mit Sicherheit noch die nächsten Tage in Armen und Schulter spüren werde. Hat aber einen dennoch einen Riesenspaß gemacht – würde ich jederzeit wieder tun. 🙂

Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln [31.08.2016]

Wednesday, August 31st, 2016

Als ich die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants las, durfte ich mit Wohlwollen feststellen, dass alle drei Gerichte der westlichen Küche auf die eine oder andere Art akzeptabel erschienen. Da war zum einen das Wiener Backhendl mit Kartoffelsalat bei Tradition der Region, dann Tiroler Käsespätzle mit Röstzwiebeln bei Globetrotter und schließlich ein Seelachsfilet im Pfirsisch-Ingwer-Sud mit Salzkartoffeln (bei früheren Angeboten gab es hier eigentlich immer Jasmin-Duftreis als Sättigungsbeilage) bei Vitality. Zuerst neigte ich zwar zum Backhendel, entschied mich dann aber kurzentschlossen doch um und wählte die Käsespätzle. Dazu gesellte sich noch ein selbst zusammengestellter Salat mit Balsamicodressing von der Salattheke.

Cheese spaetzle with fried onions / Käsespätzle mit Röstzwiebeln

Leider hatte man bei den Käsespätzle heute leider zu einem geschmacklich eher wenig aussagekräftigen Käse verwendet. Die Röstzwiebeln konnten das zwar ein wenig kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich hier leider nicht geben. Der kleine Salat aus roter Beete, Möhren, Wachsbohnen und Kidneybohnen mit einem Balsamicodressing war aber vollkommen in Ordnung. Ein einfaches, aber akzeptables Mittagsmahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute auch hier die Käsespätzle waren, die den größten Zuspruch fanden und somit Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einnahmen. Aber das Wiener Backhendl auf dem zweiten Platz war ihm eng auf den Fersen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich der Seelachs.

Mein Abschlußurteil:
Käsespätzle: +
Röstzwiebeln: ++
Gemischter Salat: ++