Lahmacun mit Salat & Putendönerfleisch [25.06.2018]

Obwohl mit dem Gebackene Seelachs mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat aus dem Abschnitt Globetrotter ein solider Klassiker der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant zu finden war, entschied mich heute doch recht schnell den Lahmacun mit Salat und Putendönerfleisch aus dem Abschnitt Vitality. Das war jetzt meinen Aufzeichnungen nach erst das dritte Mal, dass man diese türkische Pizza hier anbot und nachdem sie das ersten Mal nicht ganz so gut gewesen war, bin ich das zweite Mal überaus zufrieden gewesen. Und auch der Quarkstrudel mit Vanillesauce oder die Asia-Wok-Angebote wie Frisch gebratenes Gemüse in Austernsauce oder Moo Pad Praw Wan – Knuspriges Schweinefleisch mit Gemüse in Kokosmilchsauce und rotem Curry waren ebenfalls nicht dazu angetan, meine Entscheidung noch zu ändern. Und das obwohl ich ja gestern bereits mit dem Gyros etwas ähnliches hatte.

Lahmacun with salad & turkey gyros / Lahmacun mit Salat & Putendönerfleisch

Das Fladenbrot erwies sich schon mal als äußerst pikant und war neben den üblichen Tomaten, Zwiebeln und Hackfleisch wohl auch mit Pul Biber oder irgend etwas anderem scharfen Gewürz versehen worden. In Kombination mit der großzügigen Portion Putendönerfleischs, dem Salat aus Gurken, Tomaten, Rotkohl und Blattsalaten sowie der Cacik-Sauce und dem Saft der beiliegenden Zitronenecke ergab sich so ein reichhaltiges, schmackhaftes und sättigendes Gericht. Allerdings war die Schärfe des Fladenbrots nicht von schlechten Eltern und somit bestimmt nicht jedermanns Sache. Ich persönlich mag so etwas ja, aber der eine oder andere Gast dürfte bestimmt etwas in Schwitzen gekommen sein. 😉 Aber sei es drum, mit hat es auf jeden Fall gut geschmeckt und ich werde nicht zögern, beim nächsten Lahmacun wieder zuzugreifen.
Bei den anderen Gästen lag allerdings das Seelachs deutlich höher in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Asia-Gerichte und erst auf Platz drei folgte schließlich das Lahmacun. Der Quarkstrudel belegte kurz dahinter den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Lahmacun: ++
Putendönerfleisch: ++
Salat & Cacik: ++

Chüglipastetli mit Bratkügli & Waldpilzen in Weinrahmsauce dazu Wildkräutersalat [07.03.2018]

Das heutige Gericht der Schweizer Woche in unserem Betriebsrestaurant, Chüglipastetli gefüllt mit Bratkügli und Waldpilzen in Weinrahmsauce dazu Wildkräutersalat hatte mit einem Gefüllten Spießbraten vom Schwein mit Dunkelbiersauce und geschmorten Kraut, dazu Kartoffelklöße im Bereich Tradition der Region schwere Konkurrenz bekommen während die 3 Matjesfilets in einerSauce aus saurer Sahne, Frühlingszwiebeln, Apfelwürfel und frischen Kräutern, dazu Bratkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter schon aus zu sein schien. Ich musste dabei an ein früheres Matjesfilet denken, das ich probiert und für vollkommen ungenießbar deklariert hatte. Jetzt fragt sich ob das heutige einfach zu knapp kalkuliert, überaus beliebt oder vorsorglich aus dem Verkehr gezogen war. 😉 Ich hätte es eh nicht genommen, denn ich hatte mich ja auf die schweizerischen Gerichte eingeschossen, davon konnten mich auch die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder nicht abhalten. Allerdings wurde der Salat zu den Chüglipastetli wie üblich ohne Dressing serviert, so dass ich mich an der Salattheke noch mit einem Dressing meiner Wahl versorgen musste. Dabei entschied ich mich für Balsamico, da kann man meiner Meinung nach nicht viel falsch machen.

Swiss pastry with meatballs & mushrooms in white wine sauce & wild herbs salad / Chüglipastetli mit Bratkügli & Waldpilzen in Weinrahmsauce dazu Wildkräutersalat

Und ich hatte mich gut entschieden, dann das Balsamico-Aroma des Dressings passte wunderbar zu dem knackigen und äußerst frischen Grünzeug, das hier in mehr als ausreichendem Umfang zu den gefüllten Pasteten serviert wurde. Dabei konnte ich allerdings nicht beurteilen, ob es sich hier wirklich um einen Wildkräutersalat handelte, bin normalerweise nicht so der Salatesser – es sah aber deutlich anders aus als der deutsche Standard-Salat. Ich musste mit meinem weißen Hemd nur aufpassen, mich nicht mit Spritzern des Balsamico zu beflecken. Viel wichtiger als der Salat waren aber die beiden etwa kinderfaustgroßen, wunderbar knusprigen und frischen Pasteten, die mit einer Mischung aus kleinen Mettkügelchen und Pilzen, vornehmlich Champignons, in einer cremigen, würzigen und mit Kräutern versehenen Cremesauce gefüllt und mit je einem Cracker garniert worden waren.

Swiss pastry - Lateral cut / Chüglipastetli - Querschnitt

Sehr lecker, eindeutig eines der besseren Schweizer Gerichte diese Woche – ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl. Und das obwohl ich ja eigentlich nich so der Salat-Fan bin.
Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, natürlich der gefüllte Schweinebraten am höchsten in der Gunst und konnte sich mit klarem Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Und auch beim zugegebenermaßen engen Kampf um Platz zwei konnten sich die Pasteten nicht gegen die ebenfalls sehr gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen und landeten somit auf einem sehr guten, aber dritten Platz. Die Matjesfilets konnte ich nirgendwo entdecken, daher werden sie in der Wertung nicht berücksichtigt.

Mein Abschlußurteil:
Chüglipastetli: ++
Wildkräutersalat: ++

Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat – Klinikum Bogenhausen – Day 9 [31.01.2018]

Frühstück

Brötchen, Salami, Querk & Konfitüre

Heute hatte man es mal wirklich gut mit mir gemeint, als man mein Frühstückstablett bestückt hatte. Neben den üblichen zwei Brötchen, eines mit Körnern und eines in Weiß, fanden sich Quark, Erdbeermarmelade und sage und schreibe vier Scheibe Salami. Außerdem ein Light-Erdbeerjoghurt und eine einzelne Tasse Kaffee. Das war mehr als genug als gesättigt durch den Morgen zu kommen.

Mittagessen

Roasted semolina soup + pork escalope "vienne style" with potato gherkin salad / Geröstete Grießsuppe + Schweineschnitzel "Wiener Art" mit Kartoffel-Gurkensalat

Im ersten Moment erinnerte mich das heutige Mittagessen an unser Betriebsrestaurant an der Arbeit, in dem Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Kartoffel-Gurkensalat ja zum Standard-Repertoire gehört. Allerdings serviert man es nicht mit Broccoligemüse (das leider etwas zerkocht war) und vor allem nicht mit lauwarmen Kartoffel-Gurkensalat. Das Schnitzel selbst war zwar leicht trocken, aber zum Glück lag ihm eine Zitronenecke bei, mit deren Saft man das Schnitzel etwas garnieren konnte. Als Vorsuppe fand sich außerdem eine Geröstete Grießsuppe auf dem Tablett, die überaus gut gewürzt und aufgrund des reichlichen Grieß darin auch überaus gehaltvoll war. Da hätte es die kleine Schüssel Blattsalat mit ihrem Kräuter-Dressing eigentlich gar nicht mehr gebraucht. Aber der kleine leichte Pudding mit Vanillegeschmack ging alle mal noch rein.

Abendessen

Kohlrabi cream soup, bread, cheese & cold cuts / Kohlrabicremesuppe, Aufschnitt, Käse & Brot

Beim Abendessen hatte man die Menge von Brot und Belag dieses Mal etwas angepasst, obwohl es auch dieses Mal wieder etwas zu viel Putenfleischkäse und Käse für die beiden Scheiben Vollkorn- und Weißbrot war. Hinzu kam noch eine kleine Schale Kohlrabicremesuppe als optionaler Bestandteil, etwas klein geschnippelte Tomaten und eingelegte Gurken sowie schließlich noch ein Becherchen fruchtjoghurt in Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja. Auf jeden Fall auch dieses Mal mehr als genug um satt zu werden.

Kartoffelsuppe & Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle – Klinikum Bogenhausen Day 5 [27.01.2018]

Frühstück

Bun, whole grain bread & mushroom sausage / Brötchen, Vollkornbrot & Pilzwurst

Auch diesen Morgen erhielt ich wieder je ein Brötchen eine Scheibe Vollkornbrot, dazu Butter, Frischkäse, zwei Scheiben Pilz-Mortadella, einen Erdbeerjoghurt und einen Kaffee. Wie immer viel zu viel für jemanden wie mich, der normalerweise morgens ja nur Kaffee trinkt, aber man gewöhnt sich mit der Zeit daran…

Mittagessen

Potato soup & Turkey chop with spaetzle / Kartoffelsuppe & Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle

Leider kam ich aufgrund von verschiedenen Untersuchungsterminen heute etwas später als sonst zum Mittagessen, aber dank Warmhalteschale und Deckel war das Essen glücklicherweise dennoch ausreichend heiß. Als Vorspeise gab es dieses Mal eine kräftige, aber dünne Kartoffelsuppe, außerdem fand sich ein Schälchen knackiger Blattsalat mit Joghurtdressing “limettenfrisch” sowie als Hauptgericht Truthahngeschnetzeltes mit Spätzle, das mit einer dünnen Sauce serviert wurde, die aber ausreichte das Gesamtgericht nicht allzu trocken wirken zu lassen. Zumal das Truthahnfleisch selbst sich, entgegen meiner Erwartungen, als angenehm zart und saftig erwies. Den Abschluß bildete ein kleiner Becher aufgeschäumter, luftig-lockerer Obstgarten Joghurt mit Erdbeergeschmack.

Abendessen

Sliced roast meat, bread & yoghurt / Bratenaufschnitt, Brot & Joghurt

Für das Abendbrot hatte man sich für eine Kombination aus vier Scheiben kaltem Rindfleisch-Bratenaufschnitt, zwei Scheiben Käse, je einer Scheibe Weiß- und Vollkornbrot sowie einem Erbeerjoghurt entschieden. Scheint hier fast nur Erdbeerjoghurt zu geben – vielleicht ist der einfach am beliebtesten. Das Verhältnis von Fleisch und Käse zu Menge an Brot war aber mal wieder sehr unausgewogen, man musste jede Brotscheibe mit einer Scheibe Käse und zwei Scheiben Bratenaufschnitt belegen, um es gleichmässig zu verteilen. Zumal der Bratenaufschnitt teilweise stark von Fettstückchen durchwachsen war – aber das lässt sich bei Braten nicht ganz verhindern. Zumindest war das Fleisch selbst schön saftig und nicht zu zäh. Satt wurde ich alle mal.

Nudelpfanne süß-sauer mit Pute – Klinikum Bogenhausen Day 3 [25.01.2018]

Frühstück
Obwohl ich gestern meine Präferenzen für das Frühstück abgegeben hatte, bekam ich heute etwas, das vollkommen von dem abwich, was ich eigentlich bestellt hatte.

Whole grain buns with cheese, curd & strawberry jam / Vollkornsemmeln mit Käse, Quark & Erdbeermarmelade

Neben zwei Vollkornsemmeln tummelten sich auf dem Teller eine Kombination aus Scheibenkäse, Brie, Speisequark und Pfirsichkonfitüre, dazu gab es einen Apfel und zwei Tassen Kaffee. Ich war leider nicht im Raum, als man das Essen servierte, daher musste ich es so hinnehmen wie es gekommen war. Bis auf dem laktosefreien Brie, der absolut nicht mein Ding war, konnte ich aber letztlich gut damit leben. Vor allem die Kombination aus Quark und Konfitüre erinnerte mich irgendwie an meine Kindheit, wo ich so etwas noch regelmäßig morgens gegessen hatte.

Mittagessen

Tomato rice soup & Pasta fry sweet sour with turkey / Tomaten-Reis-Suppe & Nudel-Gemüsepfane süß-sauer mit Pute

Zum Mittag bekam ich aber schließlich das, was ich auch auf der Menukarte angekreuzt hatte. Als Vorspeise wurde eine Tomatencremesuppe mit Reiseinlage serviert, das Hauptgericht bestand aus einer Nudelpfanne süß-sauer mit Putenfleisch, dazu gab es noch einen Blattsalat mit “limettenfrisch” Joghurtdressing und als Dessert einen Milchreis “natur”. Als “süß-sauer” konnte man die Nudelpfanne leider nicht unbedingt bezeichnen, aber die Zubereitung mit reichlich Gemüse in fruchtiger Tomatensauce erwies sich dennoch als recht schmachkaft. Auch wenn man scheinbar mit dem Putenfleisch dieses mal sehr sparsam umgegangen war, denn ich fand gerade mal drei oder vier Stückchen davon. An den Blattsalat mit Limettenfrisch-Dressing könnte ich mich aber wirklich gewöhnen…

Abendessen

Potato soup & Salad cheese dish / Kartoffelsuppe & Salat-Käse-Teller

Auch das Abendessen entsprach wieder meinen Vorgaben. Neben einer optionalen Kartoffelsuppe war dessen Hauptbestandteil eine Salatschüssel mit Käsestückchen, die mit einem Joghurt-Kräuter-Dressing serviert wurde, außerdem fanden sich je eine Scheibe Vollkorn- und Weißbrot sowie etwas Butter auf dem Tablett. Als Nachtisch diente ein kleiner Erdbeerjoghurt. Leider entsprach der Salat letztlich doch nicht so ganz meinem Geschmack, ich schaffte nur etwas mehr als die Hälfte der Schüssel, aber dank Brot, Suppe und Joghurt wurde ich dennoch ausreichend satt.