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Lachsfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce – das Rezept

Saturday, December 14th, 2013

Heute entschied ich mich dazu, mal wieder etwas mit Fisch zuzubereiten. Bei der Suche nach dem passenden Rezept stieß ich dabei auf etwas, das mit “Lachsfilet nach indischer Art” bezeichnet war, aber Kokosmilchsauce und Sambal-Olek verwendete – Zutaten die ich eher der südostasiatischen als der indischen Küche zuordnen würde. Um irgendwelche Verwirrungen zu vermeiden, möchte ich das Gericht daher lieber neutral Lachsfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce nennen. Und das trifft es denke ich ziemlich gut. Beim Einkauf entschied ich mich des übrigen für frischen Lachs, da bei diesem Gericht der Fisch im Ganzen gebraten wird und ich da bei TK-Ware eher schlechte Erfahrungen gemacht habe. Und das Ergebnis erwies sich als etwas, das nicht nur den Freunden der exotischen Küche schmecken dürfte, daher möchte ich natürlich nicht versäumen, dieses Rezept hier in gewohnter Form einmal vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

350-400g Lachsfilet
01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

1 Bund Frühlingszwiebeln
02 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

4 Strauchtomaten
03 - Zutat Strauchtomaten / Ingredient tomatoes

2 Knoblauchzehen
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Dose Kokosnussmilch (400 ml)
05 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

125g Tiefsee-Garnelen
06 - Zutat Garnelen / Ingredient shrimps

1 Teelöffel Sambal Olek
07 - Zutat Sambal Olek / Ingredient sambal olek

2 EL Erdnuss-Öl
08 - Zutat Erdnussöl / Ingredient peanut oil

1 EL Weizenmehl
09 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

Einige Spritzer Zitronensaft
10 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

ca. 150g Basamati-Reis als Sättigungsbeilage
11 - Zutat Basmatireis / Ingredient basmati rice

sowie Salz, Pfeffer und optional etwas Koriander zum würzen

Beginnen wir also damit, das Lachsfilet unter fließendem Wasser abzuwaschen und trocken zu tupfen.
12 - Lachsfilet waschen / Wash salmon filet

Anschließend zerschneiden wir es in zwei gleich große Stücke
13 - Lachsfilet zerteilen / Cut salmon filet in halfs

und beträufeln alles mit je einem Esslöffel Zitronensaft pro Stück. Dann geben wir die beiden Lachsfilets in ein verschließbares Behältnis und lassen den Zitronensaft für ca. 30 Minuten einziehen.
14 - Mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle with lemon juice

In der Zwischenzeit waschen wir den Bund Lauchzwiebeln, trocknen ihn
15 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden ihn dann in feine Ringe.
16 - Frühlingszwiebeln in Ringe-schneiden / Cut spring onions in rings

Außerdem schneiden wir die Tomaten am Stielansatz kreuzförmig ein
17 - Tomaten kreuzförmig einschneiden / Cut in tomates cross-wise

und überbrühen sie dann in einem passenden Behältnis mit kochendem Wasser. Darin lassen wir sie für 2 bis 3 Minuten ziehen.
18 - Mit kochendem Wasser überbrühen / Blanch with boiling water

Anschließend gießen wir die Tomaten in ein Sieb und schrecken sie kurz mit kalten Wasser ab.
19 - Tomaten abschrecken / Refresh tomates

Nachdem wir die Tomaten dann geschält haben,
20 - Tomaten schälen / Peel tomatoes

vierteln wir sie,
21 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

entkernen sie mit Hilfe eines Esslöffels
22 - Tomaten entkernen / Decore tomatoes

und würfeln schließlich das verbliebene Fruchtfleisch.
23 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Des weiteren schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie sehr fein.
24 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

In einer beschichteten Pfanne erhitzen wir nun die beiden Esslöffel Erdnussöl
25 - Erdnussöl in Pfanne erhitzen / Heat peanut oil in pan

und wälzen dann die inzwischen gut durchgezogenen Lachsfilets in Weizenmehl,
26 - Lachs in Mehl wenden / Flip salmon in flour

geben sie in das heiße Erdnussöl
27 - Lachs in Pfanne geben / Put salmon in pan

und braten sie scharf von beiden Seiten an. Die angebratenen Lachsfilets legen wir anschließend bei Seite und halten sie, z.B. indem wir sie mit Alufolie abdecken, warm.
28 - Lachs scharf anbraten / Sear salmon filet

Nachdem wir dann die Hitze auf mittlere Stufe reduziert haben, geben wir die Frühlingszwiebeln in das verbliebene Bratfett
29 - Frühlingszwiebeln in Pfanne geben / Add spring onions

und dünsten sie für 3 bis 4 Minuten an, bis sie etwas an Volumen verloren haben.
30 - Frühlingszwiebeln andünsten / Braise spring onions

Dann geben wir die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu
31 - Knoblauch addieren / Add garlic

und dünsten diese für weitere zwei bis drei Minuten mit an
32 - Knoblauch andünsten / Braise garlic

bevor wir dann alles mit der Kokosmilch ablöschen.
33 - Mit Kokosmilch ablöschen / Deglaze with coconut milk

Während die Kokosmilch leise vor sich hin köchelt und dabei etwas einreduziert
34 - Köcheln lassen / Simmer

setzen wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf und bringen ihn zum kochen.
35 - Wasser zum kochen aufsetzen / Bring water to cook

Nun geben wir die Tomatenstücke
36 - Tomatenstücke hinzufügen / Add tomate pieces

und die Krabben in die Kokosmilchsauce,
37 - Garnelen addieren / Add shrimps

verrühren den Teelöffel Sambal Olek (wer es schärfer mag, kann auch gerne mehr davon nehmen)
38 - Mit Sambal Olek würzen / Season with sambal olek

und schmecken schließlich alles mit Salz, Pfeffer und etwas Koriander ab. Dann lassen wir alles auf reduzierter Stufe weiter köcheln.
39 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass es nun mit einen Teelöffel Salz versehen
40 - Salz ins Wasser geben / Salt water

und schließlich den Reis hinzu geben können, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
41 - Reis kochen / Cook rice

Ist der Reis fast durch, geben wir schließlich die beiden Lachsfilets zur Sauce und erhitzen alles auf mittlerer Stufe, wobei wir die Lachsfilets etwas mindestens ein Mal wenden.
42 - Lachs zur Sauce geben / Put salmon in sauce

Sobald der Reis dann fertig gekocht ist, können wir das Gericht servieren und genießen.
43 - Lachfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce - Serviert / Salmon filet in spicy shrimp coconut milk sauce - Served

Alleine schon die Kokos-Sauce mit ihrem pikanten Aroma und der reichhaltigen Beilage aus Garnelen, Tomaten und Frühlingszwiebeln war ein wahrer Genuss. Gemeinsam mit dem unwahrscheinlich zarten Lachsfilet und dem Mix aus Basamati- und Wildreis als Sättigungsbeilage ergab sich ein Gericht, das ich nicht nut als geschmacklich als überaus gelungen bezeichnen kann.

44 - Lachfilet in pikanter Krabben-Kokosmilchsauce - Serviert 2 / Salmon filet in spicy shrimp coconut milk sauce - Served II

Werfen wir abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte des heutigen Rezepts. Meiner Kalkulation nach liegt die gesamte Zubereitung inklusive des Basmati-Reis bei 2200kcal, also pro Portion kommen deftige 1100kcal zusammen. Dabei stellte ich fest, dass es vor allem die 90%tige Kokosmilch ist, welche die Werte mit alleine schon 740kcal unnötig nach oben treibt. Wenn man an diesem Gericht etwas Kalorien einsparen möchte, kann ich nur empfehlen zu einer fettreduzierten Variante zu greifen. Wen diese Werte nicht abschreckt, dem kann ich das Gericht dennoch wärmstens ans Herz legen.

Guten Appetit

Pochiertes Lachsfilet auf Blattspinat mit Estragonsauce [28.08.2013]

Wednesday, August 28th, 2013

Zwar bot der Abschnitt Tradition der Region heute mit Verschiedene Pastasorten mit Saucen nach Wahl ein kleines Special an, in dem man sich aus einer großen Auswahl sein Nudel-Wunschgericht selbst zusammenstellen konnte, aber das konnte mich nicht davon abhalten auch diesen Mittwoch wieder beim Fischgericht zuzuschlagen. Zumal es nach längerer Pause mal wieder Pochiertes Lachsfilet auf Blattspinat mit Estragonsauce und Dampfkartoffel bei Vitality gab. Da konnten mich auch die Cevapcici mit Ajvar, Krautsalat und Tomatenreis bei Globetrotter noch die heutigen Asia-Thai-Angebot wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse oder Gang Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in Kokosnusssauce noch irgendwie umstimmen. Und bei gerade mal 336kcal pro Portion für das Fischgericht gönnte ich mir auch mein erstes Dessert diese Woche: einen kleinen Becher Aprikosenquark.

Pochiertes Lachsfilet auf Blattspinat mit Estragonsauce & Kartoffeln / Poached salmon on leaf spinach with tarragon sauce & potatoes

Die sanfte Art des Pochierens, also im heißen Wasser gar ziehen, hatte das angenehm große Stück grätenfreien Lachsfilet angenehm zart und saftig belassen – ein wahrer Genuss. Dazu passte sehr gut die helle Sauce mit ihrem leichten Estragon-Aroma. Während die Kartoffeln, es handelte sich offensichtlich im einfache Salzkartoffeln, ebenfalls keinen Grund zur Kritik boten, muss ich an Blattspinat heute doch ein kleines Härchen lassen, denn obwohl man reichlich grob geschnittene, helle Zwiebeln mit in die Gemüsebeilage getan hatte, fehlte ihr was ihre Würze angeht irgendwie der Pep. Hier hätte etwas mehr Salz, Pfeffer und natürlich Muskatnuss gut getan. Prinzipiell war er zwar in Ordnung, aber für die volle Punktzahl reicht es heute mal nicht. Der wie üblich mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark mit seiner nur leichten Süße erwies sich dann aber wieder als sehr gute Wahl.
Und es waren heute die Nudelgerichte aus dem mittwöchlichen Special, die mit leichtem Vorsprung den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch das Begutachten der Tabletts der anderen Gäste aufstellte, erlangte. Den zweiten Platz belegten die Cevapcici mit Ajvar und Tomatenreis, während sich das Lachsfilet und die Asia-Gerichte sich den dritten Platz heute teilen mussten – aufgrund einer ziemlich breiten Streuung war es mir heute nicht möglich gewesen, einen Favoriten zwischen diesen beiden Angeboten zu bestimmen.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Estragonsauce: ++
Blattspinat: +
Kartoffeln: ++
Aprikosenquark: ++

Lachs auf Gemüse-CousCous – das Rezept

Saturday, July 20th, 2013

Inspiriert von dem überaus leckeren Couscous-Gericht am Montag bei uns im Betriebsrestaurant entschloss ich mich heute dazu, Lachs auf Gemüse-Couscous im Pergament zuzubereiten. Das letzte Rezept das Couscous verwendet, habee ich hier vor über vier Jahren vorgestellt – noch in der Anfangszeit meiner gerade erwachten Zuneigung fürs kochen. Also wurde es langsam wirklich höchste Zeit, dieser auf Nordafrika stammenden Sättigungsbeilage aus Hartweizengrieß mal wieder etwas mehr Aufmerksamkeit zuzuwenden. Und das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

250g Möhren
01 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 Bund Frühlingszwiebeln
02 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

150g CousCous
03 - Zutat Couscous / Ingredient couscous

2 x ca. 200 – 250g Lachsfilet (je nach Appetit)
04 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

1 Bio-Zitrone
05 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

einige Stiele Petersilie
06 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

ca. 220ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/2 Teelöffel Zimt
08 - Zutat Zimt / Ingredient cinnamon

1 gehäuften Teelöffel Hot Madras Curry
09 - Zutat Hot Madras Curry / Ingredient hot madras curry

1 Esslöffel Olivenöl
14 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Karotten zu schälen
10 - Möhren schälen / Peel carrots

und sie in dünne Scheiben zu schneiden. Größere Stücke halbieren wir noch einmal.
11 - Möhren in Scheiben schneiden / Cut carrots in slices

Anschließend waschen wir unsere Frühlingszwiebeln, trocknen sie mit einem Küchentuch
12 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash spring onions

und schneiden sie dann in Ringe.
13 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut in rings

Außerdem waschen wir die Petersilie, schütteln sie trocken,
14 - Petersilie waschen / Wasch parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen
15 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
16 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Couscous selbst wird zwar nicht gekocht, sondern normalerweise im Dampf langsam gegart, aber wir müssen das Gemüse ja erst einmal etwas anbraten. Daher nehmen wir eine beschichtete Pfanne und erhitzen den Esslöffel Olivenöl darin.
17 - Öl erhitzen / Heat up oil

Ist das Öl dann heiß genug geben wir zuerst die Möhrenscheiben hinein und braten sie darin vorsichtig an.
18 - Möhren anbraten / Fry carrots

Nach zwei bis drei Minuten geben wir dann auch die Frühlingszwiebeln hinzu
19 - Frühlingszwiebeln addieren / Add spring onions

und braten sie für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichen rühren mit an, wobei wir alles ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.
20 - anbraten & würzen / Fry & season

In der Zwischenzeit geben wir den Zimt und das Hot Curry zum trockenen Couscous
21 - Zimt & Curry zum Couscous geben / Add cinnamon & curry to couscous

und vermengen alles gut miteinander
22 - Gut vermengen / Mix well

bevor wir es dann zum Gemüse in die Pfanne geben
23 - Coucous hinzufügen / Add couscous

und mit der Gemüsebrühe aufgießen.
24 - Gemüsebrühe dazu gießen / Pour vegetable stock

Anschließend lassen wir alles bei niedriger Stufe für etwa sieben bis acht Minuten quellen. Sollte der Couscous zu trocken erscheinen, können wir gerne noch einen Schluck Gemüsebrühe oder Wasser hinzu geben.
25 - Geschlossen quellen lassen / Let soak closed

In der Zwischenzeit waschen wir unsere Bio-Zitrone, trocknen sie
27 - Zitrone waschen / Wash lemon

und reiben dann z.B. mit einem Zestenreißer etwa einen gehäuften Teelöffel der Schale ab.
27 - Zitronenschale abreiben / Grate lemon peel

Ist der Couscous dann gut aufgequollen, schmecken wir ihn noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer ab und nehmen ihn dann von der Kochplatte.
28 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Dann waschen wir unser Lachsfilet – ich hatte zu norwegischen Lachs ohne Haut gegriffen, musste aber leider an der Theke jeweils zwei Stücke pro Portion nehmen, da sie nur recht flache Lachsfilets vorrätig hatten –
29 - Lachs waschen / Wash salmon

tupfen es trocken und würzen es von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.
30 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Anschließend bestreuen wir die Oberseite mit dem Abrieb der Zitronenschale
31 - Mit Zitronenschale bestreuen / Dredge with lemon peel

und garnieren alles mit der gehackten Petersilie.
32 - Mit Petersilie garnieren / Garn with parsley

Außerdem schneiden wir noch die Zitrone in schmale Scheiben.
33 - Zitrone in Scheiben schneiden / Cut lemon in slices

Während der Backofen von uns zum Vorheizen auf 200 Grad gestellt worden ist, schneiden wir zwei etwa 40cm lange Stücke von unserer Backpapier-Rolle ab, breiten sie aus und befüllen sie dann mittig mit jeweils der Hälfte der Couscous-Gemüsemischung.
34 - Couscous auf Backpapier verteilen / Put couscous on baking paper

Auf den Couscous geben wir dann die gewürzten und garnierten Lachsfilet-Stücke
35 - Lachs auflegen / Add salmon

und belegen diese abschließend mit den Zitronen-Scheiben.
36 - Mit Zitronenscheiben belegen / Cover with lemon slices

Nun klappen wir das Backpapier zusammen und verdrehen die Enden ähnlich wie bei einem Bonbon-Papier. Wer mag kann hier natürlich auch mit Küchengarn arbeiten.
37 - aufrollen / roll up

Die so entstandenen Päckchen geben wir dann auf der zweiten Schiene von unten in unseren vorgeheizten Backofen und backen sie dort für 15 bis 20 Minuten.
38 - Backen / Bake

Die fertigen Päckchen werden dann geschlossen auf die Teller gegeben und erst nach dem servieren ausgepackt – dadurch entfaltet sich das angenehme Aroma direkt am Tisch.
39 - Lachs auf Gemüse-Couscous - serviert / Salmon on vegetable couscous - served

Auch wenn ich ja schon häufiger in letzter Zeit mit frischem Lachs gekocht hatte, war dieser wohl die zarteste und saftigste Variante die mir bisher untergekommen ist. Durch die sanfte Zubereitung im Mantel des Backpapiers war es letztlich so gelungen, dass das Fleisch förmlich auf der Zunge zerging. Gemeinsam mit dem würzigen, mit Gemüse versetzten Couscous ein wahrer Genuss. Da hatten sie die ca. neun Euro, die ich für das Lachsfilet pro Portion investiert hatte auf jeden Fall ausgezahlt.

41 - Lachs auf Gemüse-Couscous - Seitenansicht 2 / Salmon on vegetable couscous - side view 2

40 - Lachs auf Gemüse-Couscous - Seitenansicht / Salmon on vegetable couscous - side view

Werfen wir wie üblich abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Berechnung nach liegt der Gesamtwert für dieses Gericht bei ca. 1300kcal, das heißt pro Portion kommen wir auf 650kcal. Das meiste dieses Wertes nehmen dabei der Lachs mit 325kcal, gefolgt vom Couscous mit 245kcal – jeweils pro Portion – ein. Dabei sei aber angemerkt, dass es sich hier um wirklich sehr große Portionen handelt, die einen erwachsenen Mann mehr als nur satt machen. Wenn man etwas weniger Lachs (200g) und vielleicht nur 60g Couscous pro Person nimmt, kommt man schon schnell in deutlich niedrigere Bereiche.
Die Gemüse-Zutaten kann man hier übrigens wunderbar variieren. Nimmt man etwas weniger Möhren und vielleicht nur einen dreiviertel Bund Frühlingszwiebeln, könnte man alles z.B. noch mit Erbsen ergänzen. Aber auch ein paar Zucchini-Würfel oder – wenn man das mag – Aubergine könnte ich mir noch im Couscous gut vorstellen. Der Variation dieses einfach und schnell zuzubereitenden Gerichtes sind also kaum Grenzen gesetzt. Also in diesem Sinne:

Guten Appetit

Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln – das Rezept

Sunday, May 26th, 2013

Auch wenn ich ja mit den Lachs-Zucchini-Muffins quasi ein Fischgericht zubereitet hatte, sollte mich das heute nicht davon abhalten auch heute erneut mit Lachs zu kochen. Meine Wahl für das Sonntagsgericht war nämlich auf einen Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln gefallen. Dazu hatte ich mir bereits gestern an der Fischtheke meines bevorzugten Supermarktes ein großes Stück frischen, norwegischen Seelachs-Filets besorgt, das mit siebzehn Euro zwar recht kostspielig gewesen war, aber das war es mir wert gewesen – vor allem weil ich bei TK-Ware befürchtete, dass der Fisch nach dem Auftauen zu schlabbrig und brüchig würde. Und das Ergebnis zeigte, dass sich die Investition gelohnt hat. Aber damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum heutigen Rezept, dass ich mit diesem Beitrag in gewohnter Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauch man also für 4 Portionen?

500g Lachsfilet
01 - Zutat Lachsfilet / Ingredient salmon filet

400g grüner Spargel
02 - Zutat grüner Spargel / Ingredient green asparagus

400g Süßkartoffeln
03 - Zutat Süßkartoffeln / Ingredient yams

1 größere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1/2 Bund Dill
05 - Zutat frischer Dill / Ingredient fresh dill

150ml Schlagsahne
06 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

30g Butter
07 - Zutat Butter / Ingredient butter

2 1/2 EL Mehl (Typ 405)
08 - Zutat Mehl / Ingredient flour

einige Spritzer Zitronensaft
09 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen
und etwas Olivenöl zum braten

Nachdem wir begonnen haben einen Topf mit Wasser zu erhitzen, um ihn zum kochen zu bringen
10 - Wasser aufsetzen / Heat up water

reinigen wir den Spargel, entfernen das untere, holzige Ende des Stange und schälen dann das verbleibende untere Drittel
11 - Spargel schälen / Peel asparagus

um ihn schließlich noch zu halbieren.
12 - Spargel halbieren / Cut asparagus in half

Außerdem schälen wir die Süßkartoffeln.
13 - Süßkartoffeln schälen / Peel yams

Sobald das Wasser kocht, fügen wir einen Teelöffel Salz hinzu
14 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann die Süßkartoffeln hinein, um sie für 20 bis 25 Minuten zu kochen.
15 - Bataten kochen / Cook yams

Nachdem wir einen zweiten Topf mit Wasser für den Spargel aufgesetzt haben, schälen und würfeln wir die Zwiebel.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Sobald auch das Wasser im zweiten Topf kocht, fügen wir einen Esslöffel Zucker hinzu
17 - Wasser zuckern / Add sugar

und blanchieren darin den Spargel für sieben bis acht Minuten.
18 - Spargel blanchieren / Blanch asparagus

Während Süßkartoffeln und der Spargel köcheln, waschen wir den Dill
19 - Dill waschen / Wash dill

zupfen die Blättchen von den Stielen
20 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie gründlich mit einem Küchenmesser.
21 - Dill zerkleinern / Grind dill

Außerdem waschen wir das Lachsfilet
22 - Lachs waschen

und schneiden in dann in große, aber mundgerechte Würfel.
23-Lachs-in-Würfel-schneiden

Schließlich können wir auch den Spargel abgießen, wobei wir den Sud auffangen
22 - Spargel abgießen & Sud auffangen / Drain asparagus & catch stock

und messen vom Spargelsud 500ml ab, den wir bei Seite stellen.
23 - 500ml Sud abmessen / Measure 500ml asparagus stock

Dann gießen wir auch die Süßkartoffeln ab, lassen sie kurz abkühlen
24 - Bataten abgießen / Drain yams

und schneiden sie dann in mundgerechte Stücke.
25 - Süßkartoffeln würfeln / Dice yams

In einem größeren Topf lassen wir nun die 30g Butter schmelzen
29 - Butter zerlassen / Melt butter

und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig an.
30 - Zwiebel andünsten / Braise onions lightly

Anschließend rühren wir die 2,5 EL Mehl mit Hilfe eines Schneebesens ein, dünsten es kurz mit an
31 - Mehl einrühren / Stir in flour

und gießen es dann mit dem Spargelsud auf
32 - Spargelsud aufgießen / Add asparagus stock

den wir gut verrühren, um Klümpchenbildung zu verhindern.
33 - Gut verrühren / Mix well

Jetzt gießen wir die Schlagsahne hinzu
34 - Schlagsahne hinzufügen / Infuse whipping cream

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir den zerkleinerten Dill einstreuen
35 - Dill einstreuen / Add dill

um es dann mit etwas Pfeffer und Salz
36 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with salt & pepper

sowie einigen Spritzern Zitronensaft abzuschmecken. Dann schalten wir die Platte auf eine niedrigere Stufe und lassen es alles weiter vor sich hin köcheln.
37 - Mit Zitronensaft abschmecken / Taste with lemon juice

In einer Pfanne erhitzen wir nun 2 EL Olivenöl
38 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben die dann die Lachsfilet-Würfel hinzu,
39 - Lachs hinzufügen / Add salmon

die wir in drei bis vier Minuten rundherum auf mittlerer Stufe anbraten
40 - Lachs runderherum anbraten / Roast salmon entirely

und dann wieder aus der Pfanne entnehmen und bei Seite stellen.
41 - Lachs bei Seite stellen / Remove salmon

Unter Zugabe eines weiteren Esslöffels Olivenöl braten wir dann die Süßkartoffel-Würfel in der Pfanne ein wenig an,
42 - Süßkartoffeln anbraten / Roast yams

sollten dabei aber nicht vergessen, zwischendurch auch den Topfinhalt immer wieder ein wenig umzurühren, damit nichts anbrennt. Gerade bei Sahne und Mehl sollte man da vorsichtig sein. 😉
43 - Umrühren nicht vergessen / Don't forget to stir

Schließlich geben wir auch den Spargel mit in die Pfanne und braten ihn ebenfalls mit an
44 - Spargel mit anbraten / Fry asparagus

wobei wir alles ein wenig mit Pfeffer und Salz würzen.
45 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

Nach etwas sechs Minuten in der Pfanne können wir das Gemüse schließlich in den Topf geben und schalten die Platte wieder auf mittlere Stufe
46 - Gemüse hinzufügen / Add vegetables

um dann auch die Lachswürfel hinzu zu geben.
47 - Lachs addieren / Add salmon

Das Ganze verrühren wir nun miteinander, wobei wir aber vorsichtig vorgehen sollten damit die Lachswürfel nicht zu sehr zerfallen,
48 - verrühren / stir

und schmecken es noch ein letztes Mal mit Salz, Pfeffer und gegebenenfalls etwas Zitronensaft ab.
49 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
50 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln - serviert / Salmon asparagus stew with yams - served

Durch den Zucker im Spargelsud, die Süßkartoffeln, dem Zitronensaft und die Schlagsahne hatte das Eintopfgericht zwar einen ganz leicht süßlichen, aber dank des Dills und der anderen Gewürze dennoch angenehm würzigen Geschmack bekommen, der meiner Meinung nach wunderbar mit dem saftigen Lachsfiletwürfeln, dem knackigen Spargel und den gut durchgekochten Süßkartoffel-Würfeln harmonierte. Die Mischung aus Spargelsud, Mehl und Schlagsahne war dabei angenehm dickflüssig geworden, so wie ich es bei Eintöpfen mag. Ein sehr leckeres Fischgericht muss ich sagen, das ich nicht nur für kalte und verregnete Tage wie heute wärmstens weiter empfehlen kann.

51 - Lachs-Spargel-Topf mit Süßkartoffeln / Salmon asparagus stew with yams - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die komplette Zubereitung bei ca. 2000 kcal, pro Portion kommen wir also gerade mal auf 500kcal. Bei all der Butter und dem Olivenöl und der Schlagsahne hatte ich ehrlich gesagt mit mehr gerechnet. Bleibt mir also nichts mehr weiter, als erneut meine Empfehlung für dieses überaus leckere Rezept auszusprechen – die Zubereitung ist zwar etwas aufwändiger, aber es lohnt sich auf jeden Fall.

Guten Appetit

Lachsfilet im Blätterteig [09.01.2013]

Wednesday, January 9th, 2013

Zwar sahen die Angebote an der Asia-Thai-Theke, wo u.a. Fang Shi Tzu Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art und und Gong pao Gai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Chilisauce – beides wieder angeblich scharf gewürzte Gerichte – auch heute wirklich gut aus, aber nachdem ich ja bereits gestern mit dem Tintenfischgericht dort zugeschlagen hatte, wollte ich heute auch der regulären Küche mal wieder eine Chance geben. Das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Spätzle bei den Globetrotter-Angeboten erschien da schon mal nicht schlecht und auch die Kartoffelpfanne “Western Art” mit Würstchen bei Tradition der Region, die man zusätzlich noch mit einem Spiegelei garniert hatte, war ein überaus verlockendes Angebot. Getoppt wurden beide Gerichte aber noch vom Lachsfilet in Blätterteig mit Kartoffeln und Dillsauce, das bei Vitality auf dem Speiseplan stand und mit angeblich 465kcal außerdem auch angenehm leicht erschien. Also griff ich hier zu und ergänzte das Ganze noch mit einem Schälchen Erbsen und Möhren von der Gemüse-Theke.

Lachs im Blätterteig / Salmon in puff pastry

Zwar ruhte das Lachsfilet im Blätterteig-Mantel bereits auf einer dünnen Schicht würzigen Blattspinats, aber aufgrund der geringen Menge des Spinats schadete die zusätzlich Schale von Erbsen und geriffelten Möhrenscheiben auf nicht und ergänzte das Gericht sehr gut – zumal es nichts an diesem Gemüse auszusetzen gab. Das saftige, grätenfreie und gut gewürzte Lachsfilet selber sowie der Spinat waren auch in Ordnung, auch wenn man dem Blätterteig anmerkte, dass er nicht ganz frisch war – das ist aus meiner Sicht auch kein Grund für Abzüge in der Endwertung. Ebenso möchte ich bei der ganz leicht versalzenen, aber ansonsten gut gelungenen, cremigen und mit ein wenig Zwiebel versehene Dillsauce und den nicht mehr ganz heißen, kleinen Salzkartoffeln gnädig sein – man muss halt auch immer im Hinterkopf behalten dass es sich hier um eine Kantine und kein 3-Sterne-Restaurant handelt. Insgesamt war ich mit dem Gericht also relativ zufrieden und würde es jederzeit wieder wählen.
Sah man sich an den anderen Tischen um, so erblickte man auf vielen Tabletts die Kartoffelpfanne “Western Art” mit dem Spiegelei, dem ich aufgrund dieser Verteilung Platz eins auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Platz zwei belegte unerwarteterweise das Geschnetzelte “Züricher Art” – ich hatte hier eher das Lachsfilet gesehen, dass sich aber dann doch den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilen musste. Und dass obwohl die Gäste vor mir in der Warteschlange fast alle ebenfalls zum Lachs in Blätterteig gegriffen hatten – aber der Allgemeine Geschmack hatte dann wohl doch anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Dillsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Erbsen & Möhren: ++

Tagliatelle mit Lachswürfeln in Weißweinsauce [22.06.2012]

Friday, June 22nd, 2012

Heute war mal einer dieser seltenen Freitage, an denen man sich dazu entschlossen hatte mal kein Gericht mit Kartoffelsalat zu servieren. Viel mehr hatte man mit Feinem Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality und Tagliatelle mit Lachwürfeln in Weißweinsauce bei Globetrotter in der regulär-westlichen Küche gleich zwei durchaus interessante Angebote auf dem Speiseplan. Und auch die traditionell-regionalen Hausgemachten Apfelküchle mit Vanillesauce sahen durchaus verlockend aus, aber davon wäre ich keinesfalls längerfristig satt geworden. Einen kurzen Moment liebäugelte ich sogar mit der Asia-Theke, wo man neben Rau Xao – Gebratenes Chinagemüse nach Peking Art und Thai Zha Yuk – Schweinefleisch gebraten mit Thai-Curry, Basilikum und verschiedenem Gemüse nach Thailand Art heute auch Gebackenen Seelachs mit verschiednem Gemüse in Chilisauce anbot. Ich hatte eindeutig Appetit auf Fisch und sowohl die Tagliatelle als auch der gebackene Lachs klangen gut, aber da es das Nudelgericht mit Lachswürfeln in Weißweinsauce wohl weitaus seltener geben würde, fiel meine Wahl schließlich auf dieses Angebot, das ich mir noch mit einem kleinen Becherchen Naturjoghurt mit Erdbeermarmelade von der Dessert-Theke komplettierte.

Tagliatelle mit Lachswürfel in Weißweinsauce / Tagliatelle with salmon cubes in white whine sauce

Gemeinsam mit einer angenehm großen, leider aber nicht mehr ganz al dente gekochten sondern bereits etwas weich gewordenen Portion Tagliatelle hatte man eine eher mild-würzige, mit einigen Kräutern und kleinen Tomaten- und Möhrenstückchen versehene Weißweinsauce serviert, in der sich zahlreiche große, aber gerade noch mundgerechte Stücke zarten und natürlich vollkommen grätenfreien Lachsfilets fanden. Beträufelt mit dem Saft der beigelegten Zitronenscheiben ein sehr leckeres und wie ich fand gelungenes Gericht, dessen häufigeres Auftauchen auf der Speisekarte nicht nur von mir – so glaube ich – begrüßt werden würde. Der Naturjoghurt, den ich mir vor dem Verzehr mit der beigefügten, dünnen Schicht Erdbeermarmelade vermengte, bot schließlich einen gelungenen Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Und auch bei den anderen Kantinengästen fand das Lachs-Nudelgericht in Weißweinsauce heute äußerst großen Zuspruch und landete mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten ohne jeden Zweifel auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten wie üblich die Asia-Gerichte, gefolgte vom Putenbraten auf Platz drei und schließlich den Apfelküchle auf Platz vier. Hinzu kamen einige Salatschüsseln und Gerichte aus Einzelkomponenten, welche ich aber wie üblich nicht in die Wertung einfließen lasse. Ansonsten entsprach die Platzierung genau dem, was ich bei einem solchen Angebot auch erwartete hätte.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle: +
Weißweinsauce mit Lachswürfeln: ++
Naturjoghurt mit Erdbeermarmelade: ++

Filet vom Salm mit Orangenratatouille [02.03.2011]

Wednesday, March 2nd, 2011

Der Mittwoch sollte auch diese Woche wieder mein traditioneller Meeresfrüchte-Tag sein. Und obwohl mit Chu Chi Pla – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce, welches neben Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüse im durchaus auch eine Alternative im Asia-Bereich angeboten wurde, wollte ich heute nicht ein zweites Mal in Folge an der Wok Theke zugreifen. Aber auch die reguläre Küche hatte natürlich wieder etwas Fischiges im Angebot, heute in Form eines Zarten Filetsteak vom Salm auf Orangenratatouille mit wildem Reis im Bereich Vitality. Als Alternativen standen zwar mit zum einen Broccoli-Nußecken an mediterranem Gemüse mit Basilikumdip bei den traditionell-regionalen Gerichten und Hirschgulasch “Jägerart” mit Knöpfle und Preiselbeeren bei Globetrotter (den ich hier und hier schon einmal verzehrt hatte) auf der Karte. Doch meine Entscheidung für den Salm stand bereits fest. Dazu nahm ich mir noch ein Erdbeer-Rhabarber-Mousse als Nachtisch von der Dessert-Theke.

Filetsteak vom Salm auf Orangenratatouille / Salmon filet on orange ratatouille

Hinter dem Begriff Filet vom Salm ein angenehm großes Stück hellen, gedünsteten Lachsfleisches. Zwar fand sich auf der Unterseite noch etwas Haut, aber das fand ich nicht weiter schlimm, denn das zarte und absolut grätenfreie Stück Fischfilet als wirklich sehr gelungen und wenn man die Haut nicht mochte ließ sie sich einfach vom Fleisch ablösen und auf dem Teller zurück lassen. Zwar war es nicht mehr ganz heiß, aber noch heiß genug dass ich diese Tatsache nicht negativ in die Beurteilung einfließen lassen möchte. Dazu gab es ein mediterran-würziges Ratatouille mit leichtem Orangenaroma, in dem ich vor allem Tomaten, Zwiebeln, Zucchini und Paprika entdecken konnte. Gemeinsam mit dem mit Wildreis versetzten weißen Reis ergab alles ein wirklich leckere Mittagsgericht, das mit 504 Kalorien sich auch als angenehm leicht erwies. Da konnte ich mir den kleinen Becher schaumig-fruchtigen Mousses mit Erdbeer-Rhabarber-Geschmacks auch durchaus noch leisten.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber eindeutig der Hirschgulasch am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Filet vom Salm folgte aber schon auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten und schließlich den Broccoli-Nußecken auf dem vierten Platz. Kein überraschendes Ergebnis und entsprach weitgehend dem was ich erwartet hatte. Einzig dabei ob der Fisch oder die Asia-Gerichte den zweiten Platz belegen würden war ich mir unsicher. Dass es letztlich der Fisch machte bestärkte mich natürlich in meiner Entscheidung für das Salmfilet – auch wenn ich mich natürlich normalerweise nicht so sehr an den Vorlieben der anderen orientiere. 😉

Mein Abschlußurteil:
Filetsteak vom Salm: ++
Orangeratatouille: ++
Reis: ++

Seelachsfilet mit Sauce Bérnaise [17.02.2010]

Wednesday, February 17th, 2010

Passend zum heutigen Aschermittwoch hatte das Betriebsrestaurant sich wieder etwas besonderes ausgedacht. Auf dem Aushang stand unter dem Stichpunkt Tradition der Region nur “Bitte beachten Sie unsere Aschermittwoch Fischkarte!“. Dass Fisch zu Aschermittwoch Tradition ist war mir gar nicht so sehr bewußt, aber wenn man es hier im traditionsbewußten Freistaat Bayern so handhabt wird es wohl so ein. Auf der Fischkarte oder besser gesagt in der berühmten Essensvitrine fanden sich dann auch eine beachtliche Auswahl von Fischgerichten verschiedenster Coleur. Zum einen gab es einen “Fischburger mit Pommes” für die Fastfoodbegeisterten, außerdem einen großen Teller “Miesmuscheln” und des weiteren auch “Seelachfilet mit Sauce Bernaise und Tomatennudeln” und schließlich “Paniertes Fischfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat“. Im Bereich Vitaliy gab es zusätzlich “Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse” und bei den Globetrotter-Speisen “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle“. Damit aber nicht genug: Bei den Asia-Menus bot man außerdem “Kal Tzau Min – Eierreis gebraten mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art” und “Praw Wan Plah – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß saurer Sauce” an. Da fiel die Wahl natürlich schwer und ich muß an dieser Stelle zugeben dass ich mit dem Gedanken spielte mich einmal an die Miesmuscheln heran zu wagen, denn ich muß offen und ehrlich zugeben dass ich diese noch nie probiert habe. Aber ob ein Betriebsrestaurant die allerbeste Wahl ist sich an so etwas heran zu wagen? Gut sagen sie ja aus, aber ich entschied mich dann doch für den Lachs mit Sauce Bernaise, den ich mit einem Müsliquark ergänzte.

Seelachsfilet mit Sauce Bernaise

Ich bereute meine Wahl nicht, denn das Lachsfilet war nicht nur riesig, sondern auch sehr zart, grätenlos und wirklich lecker. Ob Sauce Bérnaise zu Fisch passt war mir bis dahin nicht bewusst, aber die Soße aus Butter, Eigelb, Weinessig, Weißwein und Kräutern erwies sich als doch irgendwie passend zu dem Lachsfilet, das auf der unteren Seite auch noch die komplette Haut besaß. Und auch die mit Tomatensauce garnierten Schmetterlingsnudeln (Farfalloni) erwiesen sich als wirklich passende Sättigungsbeilage zu der Gesamtkomposition. Ich bin durch die immense Größe und die Menge mehr als nur satt geworden und hätte den leicht nach Banane schmeckenden Fruchtquark mit Müsligarnitur eigentlich nicht mehr benötigt – verzehrt habe ich ihn aber dennoch und er erwies sich als durchaus schmackhaft, auch wenn sich die Quarkmasse von der Konsistenz her als sehr fest erwies, was das untermischen der Müslis etwas erschwerte.
Einen deutlichen Favoriten unter den anderen Besuchern heute herauszupicken fällt mir wirklich schwer, ich würde aber sagen dass Putenoberkeule und Fischburger ganz vorne mitspielten, Fischfilet mit Kartoffelsalat, Asia-Speisen und Seelachs eng auf. Danach kamen wohl die Farmerkartoffeln. Bei den Miesmuscheln hatte ich erst gezweifelt ob sie überhaupt jemand genommen hatte, aber kurz bevor ich die Kantine verließ entdeckte ich noch vier Besucher, die sich an den Muscheln gütlich taten. Die große Frage ist ob man bei der eher geringen Menge Fleisch in so einer Muschel wirklich satt wird – aber ich werde das bei Gelegenheit auf jeden Fall mal testen – vielleicht gibt es ja morgen die Reste…

Mein Abschlußurteil:
Lachsfilet: ++
Sauce Bérnaise: ++
Tomatennudeln: ++
Müsliquark: ++