Spaghetti mit Hackfleisch-Salsa-Tomatensauce – das Kurzrezept

Leider hatte ich dieses Wochenende nicht allzu viel Zeit zum kochen, daher entschied ich mich dazu mal wieder mein geliebtes Rezept für Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce hervorzukramen und es mal wieder etwas zu variieren. Dabei sollten auch ein paar Reste verbraucht werden, die noch in meinem Kühlschrank lagerten, unter anderem eine angebrochene Flasche Texicana Salsa Sauce, die ich damals für meine Nacho-Lasagne mit Ricottacreme und Jalapenos verwendet hatte. Außerdem kamen noch etwas Speck, ein paar Erbsen und etwas einer 8-Kräuter-Mischung in die Zubereitung. Außerdem versuchte ich, den Nudeln noch etwas mehr Aroma zu geben, indem ich etwas zusätzlich etwas Gemüsebrühe in das Kochwasser einrührte. Das Ergebnis war mal wieder eine überaus leckere und gut gelungene Sauce zu Pasta, die ich mit diesem Beitrag nun einmal in abgekürzter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

  • 500g Spaghetti
  • 400g gemischtes Hackfleisch
  • 100g gewürfelten Speck
  • 70g Tomatenmark
  • 300ml Gemüsebrühe
  • 220ml Salsa-Sauce
  • 100g Sahne
  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)
  • 3 Esslöffel Mehl
  • 3-4 Teelöffel 8-Kräuter-Mischung (aus Petersilie, Dill, Kresse, Kerbel, Schnittlauch, Sauerampfer, Borretsch & Pimpinelle)
  • 120g Erbsen (TK)
  • 2 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
  • etwas Olivenöl zum braten
  • sowie Salz, Pfeffer, Paprika, Oregano & Chiliflocken zum würzen
  • Beginnen wir damit, das Hackfleisch auf leicht erhöhter Stufe krümelig in der Pfanne mit etwas Olivenöl anzubraten und es dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika zu würzen. Anschließend geben wir dem Speck dazu und braten ihn ebenfalls mit an.
    Ist alles durchgebraten, reduzieren wir die Stufe etwas, geben das Tomatenmark hinzu und rösten es kurz mit an. Dann bestreuen wir alles mit den drei Esslöffeln Mehl und rösten es auch kurz mit an, bevor wir das Ganze mit der Gemüsebrühe ablöschen.
    Nun geben wir auch die Tomaten und die Salsa-Sauce hinzu, rühren die Sahne ein und lassen es noch einmal kurz aufkochen und reduzieren die Stufe dann auf 2, damit die Sauce sich bei gelegentlichem umrühren etwas reduzieren kann.
    Parallel setzen wir einen Topf mit Wasser auf, bringen es zum kochen, salzen es mit zwei Teelöffeln Salz, rühren noch zwei Teelöffeln Instant-Gemüsebrühe ein und kochen dann die Spaghetti darin gemäß Packungsbeschreibung. Bei mir waren dauerte dies etwa 8 Minuten.

    01-Zubereitung

    Während die Nudeln kochen, rühren wir die 8-Kräuter-Mischung in die Sauce ein, geben die Erbsen hinzu und schmecken noch einmal alles mit Salz, Pfeffer, Oregano und etwas Chiliflocken pikant ab.
    Sobald die Nudeln al dente sind, lassen wir sie in einem Sieb abtropfen. Inzwischen müsste auch die Sauce die richtige Konsistenz haben, so dass wir Nudeln und Sauce unmittelbar kombinieren, servieren und genießen können. Wer mag, kann das Gericht noch mit etwas frisch geriebenen Parmesan garnieren.

    02-Serviert

    Die Sauce war geschmacklich wirklich wunderbar gelungen. Sie erwies sich als fruchtig dank Tomaten und Tomatenmark, schön pikant aufgrund der Salsa und der Chiliflocken und besaß auch einen gewissen Biss dank des Hackfleisch, der Erbsen und des Specks. Die Kräutermischung und die anderen Gewürze taten ihr übriges, um diese Hackfleisch-Salsa-Tomatensauce zu einer unglaublich leckeren Sauce für Pasta aller Art zu machen.

    03-Seitenansicht

    Guten Appetit

    Abflug nach Puerto Plata [27.12.2015]

    Für den Jahreswechsel 2015/2016 hatte ich mir dieses Jahr etwas besonderes überlegt, denn ich hatte beschlossen dass ich ihn nicht in Deutschland sondern in der Dominikanischen Republik verbringe, wo ich ja bereits im Oktober eine sehr angenehme Woche verbracht hatte. Dieses Mal wollte ich die Erfahrung sogar etwas ausdehnen und hatte für zwei Wochen gebucht. Außerdem hatte ich das Glück, dass ich dieses Mal bei Air Berlin einen Nonstop-Flug von München nach Puerto Plata erwischt hatte. Der Abflug war zwar erst um 10:35 Uhr, aber wie üblich empfahl es sich etwas zwei Stunden am Flughafen zu sein – und dieses Mal war es auch bitter nötig gewesen. Ich hatte zwar bereits per mein CheckIn bereits Online per App auf dem iPhone vorgenommen und hatte bereits meine elektronische Bordkarte, aber ich musste dennoch meinen Koffer am Schalter aufgeben. Nachdem ich mit der S8 den Flughafen erreicht hatte, kam ich schließlich im Schalterbereich A im Terminal an, dort wo ich bei meiner letzten Reise in die Karibik auch den Schalter vorgefunden hatte. Doch wie ich im Auskunftsbereich erfuhr, hatte Air Berlin dieses Mal seine Schlater im Bereich D, was hieß dass ich mit dem schweren Gepäck (gefühlt) fast einen Kilometer bis ans andere Ende der Hallen laufen musste. Und dort hatte sich bereits eine lange Schlange gebildet, so dass es einige Zeit dauerte, bis ich schließlich endlich meinen Koffer los wurde. Danach musste ich irgendwie in den Abflugbereich kommen und auch an den Sicherheitskontrollen gab es einige riesige Menschentraube, die sich natürlich nicht etwa ordentlich angestellt hatte, sondern wild versuchte durch eines der beiden elektronischen Tore ins Innere des Sicherheitsbereich zu gelangen. Hier hieß es also mal wieder, sich in Geduld zu üben. Wie sagt ein japanisches Sprichwort so schön: Geduld ist die Kunst, nur ganz langsam wütend zu werden. 😉 Schließlich hatte ich aber Passkontrolle und Sicherheitsdurchleuchtung hinter mich gebracht und war im Terminalbereich C, wo ich am Schalter C6 in meinen Flieger gelangen sollte.

    Terminalbereich C6 - Airport Munich

    Bei Air Berlin (und wahrscheinlich auch bei anderen Airlines) ist es so, dass die Passagiere nach Boardinggruppen A, B, C und D ins Flugzeug gerufen werden. Die Gruppe A ist dabei jene Gruppe, die ganz weit hinten im Flieger sitzen, Gruppe B sitzt im Mittelbereich und die Gruppen C und D schließlich ganz weit vorne. Da ich Online gebucht und die Möglichkeit der freien Sitzwahl gehabt hatte, hatte ich mir den Sitzplatz 01A in der ersten Reihe am linken Fenster sichern können, was größere Beinfreiheit garantierte, aber auch bedeutete dass ich erst mit der letzten Gruppe D ins Flugzeug kam. Dafür würde ich aber am Ankunftsort als einer der Ersten aussteigen können, was die Nachteile des späten Boardings bei weitem aufwog.
    Schließlich hoben wir mit nur wenigen Minuten Verspätung vom Münchner Flughafen ab und erhoben uns bei wunderbar klarer Weitsicht in den morgendlichen Himmel über Bayern.

    Departure from Munich / Abflug von München

    Nachdem wir die Reiseflughöhe von 12000 Metern erreicht hatten, wurde schon bald die erste Mahlzeit des Fluges serviert. Zur Auswahl standen Pasta und Hähnchen, wobei ich mich mal wieder für das Hähnchen entschied, das mit einer Sauce Especial, Blattspinat und gebackenen Kartoffeln serviert wurde. Außerdem gab es ein Stück Käse, einen Muffin und einige salzige Cracker dazu.

    Chicken breast with especial sauce, spinach & potatoes / Hähnchenbrust mit Especialsauce, Spinat & Kartoffeln

    Die Hähnchenbrust war soweit in Ordung, nicht zu trocken sondern zart und saftig – dazu passte gut die fruchtige und gleichzeitig würzige Sauce, in der sich Paprika, Tomaten und einige Kräuter fanden sowie der mit Zwiebelstückchen versetzte Blattspinat. Einzig bei den wohl gebackenen Kartoffelstückchen gab es anzumerken, dass sie etwas zu weich und labbrig waren – aber bei im Flugzeug aufgewärmten Speisen geht das wohl kaum anders. Der milde Schimmelkäse, die Salzcracker und der mit Mandeln und Apfelstückchen versetzte Muffin rundeten das Mittagsmahl gelungen ab.
    Nach dem Essen versuchte ich gleich etwas zu schlafen, was mir aufgrund des Fensterplatzes und der für die Economy-Class ungewöhnlich großen Beinfreiheit auch recht gut gelang – denn ich hatte aus Furcht den Abflug zu verpennen die Nacht zuvor kaum geschlafen. So verdöste ich die meiste Zeit des Fluges und wurde erst wieder richtig wach, als kurz vor der Landung noch eine kalte zweite Mahlzeit serviert wurde. Sie bestand aus kalten Hackbällchen mit Salsa-Zubereitung, einem Blatt Salat, Kartoffelsalat, Cräckern, Schmelzkäse und einem Stück Käsekuchen.

    Cold meatballs with potato salad / Kalte Fleischbällchen mit Kartoffelsalat

    Der Käsekuchen, der mit Pistazien garniert war, erwies sich für meinen Geschmack zwar als etwas zu süß, davon abgesehen gab es an der Mahlzeit aber nichts auszusetzen.
    Danach wurden die üblichen blauen Zettel für die Touristen-Visa ausgeteilt, die wir am Platz aufüllen konnten um uns die Zeit dafür am Flughafen zu sparen. Wenig später setzten wir auch schon zur Landung in Puerto Plata an und das was ich aus dem Flugzeugfenster sah, weckte bereits angenehme Erinnerungen.

    Approaching Puerto Plata / Anflug auf Puerto Plata

    Approaching Puerto Plata II / Anflug auf Puerto Plata II

    Ganz wie erwartet kam ich als einer der Ersten aus dem Flieger und wäre auch unter den ersten an den Zollkontrollen gewesen wenn, ja wenn ich nicht auf die glorreiche Idee gekommen wäre am Flughafen noch Euro in Dominikanische Pesos zu tauschen. Das kostete mich leider so viel Zeit, dass der Vorsprung dahin war und ich mich in die inzwischen gebildete Schlange an den Kontrollen einreihen durfte. Zuerst musste man sich für 10 Dollar die Touristenkarte kaufen, dann ging es zu den Passkontrollen, wo die eine der beiden Visanaträge einkassiert wurde – die andere brauchte man bei der Ausreise – und schließlich konnte man sein Gepäck abholen. Gleich versuchte mich wieder einer dieser aufdringlichen Gepäckträger am Zoll abzugreifen, über die ich ja bereits beim letzten Mal berichtet hatte. Doch dieses Mal wimmelte ich ihn erfolgreich ab und wurde beim verlassen des Terminals bereits erwartet. Von hier aus ging es zur Unterkunft, wo ich erst mal eine dringend benötigte Dusche nahm. Mehr gibt es von diesem Tag eigentlich auch nicht mehr zu berichten…

    PS: Leider hatte ich nur eingeschränkte Internet-Verbindung in meinem Urlaubsziel, daher reiche ich die Berichte jetzt einen nach dem anderen nach.

    Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa & Reis [10.04.2014]

    Zuerst überlegte ich heute zwar an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, wo Gerichte wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Ko Lo Kai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce auf der Karte standen, denn sowohl für das Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Dip bei Vitality noch für das 1/2 Hendl mit Kartoffel-Gurkensalat bei Tradition der Region konnte ich mich nicht so recht begeistern. Dann entschied ich mich doch aber noch um und wählte letztlich doch das Rinderhacksteak “Mexiko” mit Gemüsesalsa und Kräuterreis, welches heute bei Globetrotter angeboten wurde. Beim servieren gab man sich wie so häufig nicht viel Mühe, aber das bin ich ja gewohnt. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Bourbon-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

    Rinderhacksteak "Mexico" mit Gemüsesalsa & Reis / Salisbury steak "Mexico" with vegetable salsa & rice

    Beim Reis handelte es sich zwar nur um gewöhnlichen Langkornreis ohne Zusätze und nicht um Kräuterreis, aber geschmacklich war nichts daran auszusetzen. Dazu gab es eine leicht scharfe, würzige mit Stücken von Möhren, Paprika und Zwiebeln, die aber meiner Meinung nach größtenteils aus einfacher Barbeque-Sauce bestand, was nicht ganz meinen Geschmack entsprach. Daher hier keine volle Punktzahl. Das Hacksteak aus gewürztem Rinderhack war zwar geschmacklich absolut in Ordnung, aber alleine an der Form erkannte man schon, dass es sich hier höchstwahrscheinlich um ein nicht selbst hergestelltes, zugekauftes Fertigprodukt handelte – dennoch sehe ich hier einmal von einem Punktabzug ab. Das lockere und luftige Mousse mit seinem Bourbon-Vanille-Aroma schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
    Beim Rennen um den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich – zumindest in der Zeit in der ich mich im Gastraum aufhielt – die Asia-Gerichte mit knappen Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte sehr knapp dahinter das halbe Hähnchen mit Kartoffel-Gurkensalat und den dritten Platz belegte das Rinderhacksteak “Mexiko”. Das vegetarische Kräuter-Ofengemüse landete – wie üblich – auf dem vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Rinderhacksteak: ++
    Gemüsesalsa: +
    Reis: ++
    Bourbon-Mousse: ++

    Mcennedy Wrap Chicken Salsa – der Kurztest

    Vor kurzem entdeckte ich im Tiefkühlbereich einer Filiale des Discounters Lidl ein Fertiggericht, das es mir Wert schien mal getestet zu werden: Den Mcennedy Wrap Chicken Salsa zum Preis von 1,59 Euro, hergestellt von der SK Meat-Vertriebs GmbH in Emstek bei Cloppenburg in Niedersachsen. Dabei ist Mcennedy ist meines Wissens die Lidl-Hausmarke für Fertiggerichte aller Art – aber der Begriff Hausmarke das sagt natürlich nichts über die Qualität des Gerichts aus.

    01-Verpackung

    Ein Tortilla-Wrap mit einer Füllung aus gegartem, geschnittenen Hähnchenbrustfilet, frischem Gemüse wie Weißkohl, Paprika und Tomaten, Gouda und Ruccola in einer Salsa-Sauce in einer Portionsgröße von 190g klang schon mal ganz gut. Jetzt musste ich mich nur noch entscheiden, ob ich das Gericht lieber als krosse Variante in 35 Minuten im Backofen oder doch lieber als softe Variante in 4 Minuten bei 600 Watt in der Mikrowelle zubereiten sollte. Nach kurzem Überlegen wählte ich die Mikrowelle.
    Die Verpackung ließ sich dank der eingebauten Perforation in der Mitte angenehm leicht öffnen.

    02 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Öffnen der Packung

    Als ich den Wrap entnahm musste ich aber leider feststellen, dass vom Tortilla am oberen Ende ein Stück abgebrochen war – aber das sollte mich von der weiteren Durchführung des Testes nicht abhalten, auch wenn es natürlich ärgerlich war.

    03 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Packungsinhalt
    Chicken Salsa Wrap – gefroren

    04 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Packungsinhalt 2
    Blick in den Wrap

    Also rein damit in die Mikrowelle und 600 Watt und 4 Minuten eingestellt.

    05 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - In Mikrowelle erhitzen

    Nach Ablauf dieser vier Minuten entnahm ich den Wrap wieder, wobei ich feststellen musste dass etwas von der Sauce herausgelaufen war, aber das sollte mich nicht weiter stören. Nach zwei bis drei Minuten Ruhezeit, wie es die Zubereitungsanleitung beschrieb, machte ich mich schließlich an den Verzehr.

    06 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa  - Fertig erhitzt

    07 - Mcennedy Wrap Chicken Salsa - Fertiger Wrap

    Die zwei großen und zwei kleinen Stücke angebratenes Hähnchenbrustfilet erwiesen sich schon mal als angenehm zart und saftig. Außerdem fanden sich in der fruchtigen und leicht scharfen Salsa-Sauce wie auf der Verpackung beschrieben einige Blätter Ruccola und einige Stücke Paprika sowie recht bissfester Weißkohl. Der ebenfalls erwähnte Gouda war wohl geschmolzen und hatte sich mit der Sauce vermischt. Insgesamt war das Gericht geschmacklich wirklich in Ordnung, ich war durchaus zufrieden.
    Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte:

    Nährwerte:
      100g 190g
    (Portion)
    Brennwert: 804 kj
    193 kcal
    1529 kj
    367 kcal
    Eiweiß: 10,8g 20,5g
    Fett:
    davon gesättige Fettsäuren:
    11,5g
    4,7g
    21,9g
    8,9g
    Kohlehydrate:
    davon Zucker:
    10,9g
    4,8g
    20,7g
    9,1g
    Ballaststoffe: 1,2g 2,3g
    Natrium: 0,40g 0,76g

    Wie in Fertiggerichten üblich, findet sich natürlich mit 9,1g mal wieder relativ viel Zucker (das entspricht ca. 3 Stück Würfelzucker a 3g) im Gericht und auch die Fettwerte sind mit 21,9g für einen Wrap von gerade mal 190g nicht gerade niedrig. Wen das aber nicht abschreckt, dem kann ich den Mcennedy Wrap Chicken Salsa durchaus weiter empfehlen – auch wenn ein frisch gerollter Wrap natürlich immer vorzuziehen ist. 😉

    Meine Wertung: 2,5 MG

    Mexikanische Blätterteigtaschen – das Rezept

    Heute hatte ich irgendwie Appetit auf etwas Mexikanisches. Da ich auch noch eine Rolle Blätterteig hatte, kam ich auf die Idee diese mit einzubeziehen und mir ein paar Mexikanische Blätterteigtaschen zu fertigen. Wer keinen Blätterteig mag oder hat, kann die Füllung übrigens auch als Chili con Carne servieren. Das aber nur am Rande erwähnt.

    Was brauchen wir für 4 Teigtaschen?

    1 Bund Frühlingszwiebeln
    01 - Zutat Frühlingszwiebeln

    3 mittlere Tomaten (ca. 330g)
    02 - Zutat Tomaten

    2 Chilischoten
    03 - Zutat Chilischoten

    1 kleine Dose Kidneybohnen (200g – 125g Abtropfgewicht)
    04 - Zutat Kidneybohnen

    1 kleine Dose Mais (150g – 140g Abtropfgewicht)
    05 - Zutat Mais

    300g Gehacktes (halb und halb oder Rind)
    06 - Zutat Gehacktes

    250ml Salsa-Sauce
    07 - Zutat Salsa-Sauce

    1-2 Knoblauchzehen (je nach Geschmack)
    08 - Zutat Knoblauchzehe

    Etwas Petersilie
    09 - Zutat Petersilie

    2,5 – 3 EL Creme fraiche
    10 - Zutat Creme fraiche

    1 Rolle Blätterteig (Kühlregal)
    11 - Zutat Blätterteig

    Etwas Käse – ich wählte Gouda, da ich diesen noch übrig hatte
    12 - Zutat Käse

    1 Eigelb
    13 - Zutat Eigelb

    Außerdem etwas Olivenöl zum anbraten sowie Pfeffer, Salz, Cayennepfeffer und scharfes Paprikapulver zum Würzen.

    Kommen wir nun zur Zubereitung:
    Zuerst waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in kleine Ringe. Dabei trennen wir die weißen von den grünen Bestandteilen.
    14 - Frühlingszwiebeln schneiden

    Die Tomaten schneiden wir kreuzförmig ein, übergießen sie mit heißen Wasser, schälen und vierteln sie um sie dann mit einem Esslöffel zu entkernen und in Würfel zu schneiden.
    15 - Tomaten häuten & entkernen

    Beide Chilischoten entkernen wir und hacken sie dann klein.
    16 - Chilis entkernen & hacken

    Außerdem geben wir den Mais und die Bohnen in ein Sieb, spülen sie kurz unter fließendem Wasser und lassen sie dann abtropfen.
    17 - Mais Bohnen abspülen

    Zuletzt waschen und hacken wir noch die Petersilie.
    18 - Petersilie hacken

    In einer Pfanne erhitzen wir jetzt das Olivenöl, dünsten die weißen Teile der Frühlingszwiebeln mit etwas Knoblauch darin an
    19 - FZwiebeln & Knoblauch andünsten

    und geben dann die gehackten Chilischoten hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzubraten.
    20 - Chili dazu

    Ist alles gut angebraten, bröseln wir das Faschierte hinein und würzen es sogleich mit Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer und Paprikapulver.
    21 - Hackfleisch rein und würzen

    Sobald das Gehacktes krümelig angebraten ist, geben wir auch den grünen Teil der Frühlingszwiebeln hinzu und lassen sie für einige Minuten in der Pfanne bruzzeln.
    22 - Grüne FZ beigeben

    Nun folgen der abgetropften Mais und die Kidneybohnen
    23 - Mais Bohnen rein

    und ein bis zwei Minuten später auch die gestückelten Tomaten.
    24 - Tomaten dazu geben

    Für etwa fünf Minuten lassen wir alles auf mittlerer Stufe vor sich hin schmoren und rühren es dabei gelegentlich um.
    Anschließend geben wir die Salsa hinzu,
    25 - Salsa einrühren

    verrühren sie gut mit der Fleisch-Gemüse-Masse, geben die gehackte Petersilie hinzu
    26 - Petersilie-dazu

    und lassen dann alles kurz aufkochen um es dann auf mittlerer Stufe für weitere fünf bis sieben Minuten vor sich hin köcheln. Dabei sollte alles etwas reduzieren und zu einer dickliche Masse werden. Ist alles von der gewünschten Konsistenz, schalten wir die Platte aus und rühren die zweieinhalb bis drei Esslöffel Creme fraiche unter.
    27 - Creme fraiche unterrühren

    Abschließend lassen wir alles etwas abkühlen.
    28 - abkühlen lassen

    Ist die Masse etwas abgekühlt, können wir den Backofen auf 200Grad vorheizen, den Blätterteig aus dem Kühlschrank nehmen, ihn ausbreiten und nach belieben zerschneiden. Ich entschied mich dazu die eine Hälfte in rechtwinklige Dreiecke und die andere Hälfte in zwei Quadrate zu zerteilen.
    29 - Blätterteig schneiden

    Jetzt geben wir die Teigstücke auf ein Backblech,
    30 - Blätterteig auslegen

    belegen sie mit etwas der abgekühlten Masse
    31 - Belegen

    und bestreuen diese dann mit Käse.
    32 - Mit Käse bestreuen

    Nachdem wir die Taschen zusammen gerollt und geschlossen haben, bestreichen wir sie mit dem gequirlten Eigelb
    33 - Mit Eigelb bestreichen

    und bestreuen sie schließlich noch mit etwas zusätzlichem Käse.
    34 - Mit Käse bestreuen

    Ist der Backofen vorgeheizt, geben wir die Teigtaschen hinein und überbacken sie dort für ca. 20 Minuten.
    35 - Überbacken

    Dabei sollten wir uns natürlich wieder mehr auf das Auge als auf die Uhr verlassen – sobald der Teig aufgegangen und gut gebräunt ist, können wir das Blech entnehmen und die Teigtaschen für ein bis zwei Minuten abkühlen lassen.
    36 - Fertige Mexikanische Teigtasche

    Ich hatte befürchtet dass die Chili con Carne Füllung den Teig stark aufweichen würde, doch das hatte sich zum Glück als unbegründet erwiesen. Der Teig war drum herum schön knusprig und locker geworden, während die Masse aus Hack, Kidneybohnen, Mais, Frühlingszwiebel, Salsa und Tomaten eine pikant-würzig bis leicht scharfe angenehme Füllung ergab, die sowohl sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand als wahrer Leckerbissen erwiesen.

    38 - Mexikanische Blätterteigtaschen - CloseUp

    Natürlich hätte man die Portionsgrößen auch etwas kleiner wählen könnne, dann würde ich diese Kombination sich mit Sicherheit auch wunderbar als Fingerfood für den Abend oder auf dem Buffet einer Party eignen. Ich fand sie sehr lecker und gelungen. Nur beim Wickeln der Blätterteigtaschen muss ich noch etwas üben, dieser Tatsache bin ich mir natürlich bewusst. 🙂

    Guten Appetit