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Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel & Sauce Tatare [10.07.2019]

Wednesday, July 10th, 2019

Am heutigen Mittwoch konnte ich mich endlich mal wieder zu einem Besuch in unserem Betriebsrestaurant durchringen, was nicht nur daran lag dass mit einem Großen Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel und Sauce Tatare bei Vital sowie einer Falafelpfanne mexikanische Art mit Gemüsesalsa, Guacamoleschmand und Country Potatos im Bereich Veggie gleich zwei Gerichte auf der Tageskarte zu finden waren, die mein Interesse weckten. Das Wiener Backhendl, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily, das mit Kartoffelsalat und Preiselbeeren serviert wurde, schien mir weniger das richtige für heute. Und auch an Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernauce hatte ich weniger Interesse. Beim visuellen Vergleich der Falafelpfanne und der Salat mit Seelachswürfeln konnte aber letztlich mehr bei mir punkten, bei dem vegetarischen Gericht sah es mir fast danach aus als hätte man beim klassische Rinderhacksteak Mexico (sh. hier oder hier) einfach das Hacksteak durch Falafel ersetzt, was ich jetzt nicht sooooo innovativ fand. Außerdem mag ich Fisch und bin beim Salat ja inzwischen ein wenig auf den Geschmack gekommen. Das Gericht wurde natürlich ohne eigenes Dressing serviert, ich durfte also nach meinem Besuch an der Ausgebetheke noch mal zur Salattheke tigern und mir dort ein passendes Dressing aussuchen, wobei meine Wahl auf ein Joghurt-Kräuter-Dressing fiel. Außerdem gab es dazu noch ein Stück Baguette.

Salad dish with baked diced coalfish & sauce tartar / Salatteller mit gebackenem Seelachswürfel & Sauce Tatare

Die kleinen, in Panade gebackenen Seelachswürfel waren zwar leider nicht mehr knusprig, dazu hatten sie wohl zu lange in der Warmhaltetheke gelegen, aber was Geschmack und Konsistenz anging erwiesen sie sich dennoch als überaus akzeptabel. Leider neigte sich die Panade beim eintunken in die angenehm würzige Sauce Tartar dazu, vom Fisch zu lösen, aber mit ein wenig Vorsicht ließ sich auch dies bewerkstelligen. Der Salat selber erwies sich heute jedoch als eher durchwachsen. Zum einen fand ich dort unangenehm viele grobe Strunke an den Salatblättern, was die Qualität der Zusammenstellung eindeutig minderte. Auf Tomaten und Paprika hätte man hier ebenfalls gerne verzichten können, aber das ist wohl mehr eine persönliche Präferenz. Die knusprigen Croutons, mit denen man den Salat zusätzlich gerniert hatte, kompensierten dies aber glücklicherweise noch ein wenig. Das heute einigermaßen frische und knusprige Baguette wäre zwar nicht unbedingt notwendig gewesen, eigenete sich aber wunderbar um die Reste des Dressing und der Sauce Tartare vom Teller zu wischen – auch wenn es die sonst eigentlich gut niderige Kohlehydratebilanz des Gerichts dadurch unnötig nach oben trieb. 😉 Aber letztlich war ich zufrieden mit meiner Wahl.
Das Gros der anderen Gäste hatte heute natürlich – wie nicht anders zu erwarten, beim Wiener Backhendl zugeschlagen und bescherte diesem Gericht mit klarem Vorsprung vor allen anderen Angeboten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich Falafelpfanne und Fisch-Salatteller heute ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei ich meinte etwas mehr Falafel gesehen zu haben und dem vegetarischen Gericht daher den zweiten Platz zubilligen, knapp gefolgt vom Salatteller mit Seelachswürfeln auf Platz drei. Die Asia-Gerichte folgten somit auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Salatmischung: +
Joghurt-Kräuter-Dressing: ++
Seelachswürfel: +
Sauce Tatare: ++
Baguette: ++

Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Counry Potatoes [6.11.2018]

Tuesday, November 6th, 2018

Heute war mal so wieder ein Tag, an dem es wenig Alternativen für mich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants gab. Am ehesten wäre vielleicht nocht der Putenrollbraten mit Nudel, den man als Zusatzangebot aufgenommen hatte, eine ebensolche gewesen. Aber die Mexikanischen Chililinsen mit Reis bei Vitality waren ebenso wenig etwas für mich wie wie der Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition der Region oder der Gebratener Tofu mit Gemüse und grünem Thaicurry in Kokosmilchsauce an der Asia-Wok-Theke. Wäre die neue süß-saure Sauce nicht so deutlich schlechter als die vorher verwendete, hätte ich vielleicht noch den Gebackener Fisch mit Gemüse in süß-sauer Sauce in Betracht ziehen können, so aber blieb mir letztlich doch nichts anderes als mal wieder zum altbewährten und bereits häufig verzehrten Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu Gemüsesalsa und Country Potatos zu greifen, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde.
Doch die Sorgen um die Essensauswahl war nicht das allerschlimmste, viel mehr Probleme bereitete heute die ungewöhnlich große Anzahl von Besuchern in unserem Betriebsrestaurant. Als wir ankamen, war der Speisesaal proppevoll und es gab schon keine frischen Tabletts mehr für die ständig neu herein strömenden Gäste. Ich war schon drauf und dran mir ein gebrauchtes Tablett aus einem der Rückgabewagen zu holen, also endlich eine Ladung frisch gespülter Tabletts herein gebracht wurde. So konnte ich mir endlich mein Rinderhacksteak holen und ergänzte es noch mit etwas Rotkrautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke. Trotz der großen Anzahl an Gästen hatten wir dann aber zumindest mit dem Sitzplatz etwas Glück, denn es wurde in der Nähe etwas frei als wir suchend durch den Raum streiften und wir waren schnell genug uns die Plätze zu ergattern – leider keine Selbstverständlichkeit mehr in letzter Zeit. Keine Ahnung was da gerade los ist – vielleicht eine Schulung mit vielen zusätzlichen Gästen…

Salisbury steak with vegetable salsa & potato wedges / Rinderhacksteak mit Gemüsesalsa & Country Potatoes

Das Rinderhacksteak selbst war wie üblich wunderbar saftig und locker, dabei gut gewürzt und außen auch noch ein klein wenig knusprig angebraten. Natürlich handelete es sich um ein maschinell vorgeformtes Industrieprodukt, da bin ich mir ziemlich sicher, aber dennoch ein überaus schmackhaftes Stück Fleisch. Darunter verbarg sich die heute leider etwas klein geratene Portion der Gemüsesalsa aus verschiedenen Gemüsesorten wie Paprika, Zwiebeln, Möhren und Kidneybohnen in einer fruchtigen, leicht pikanten Tomatensauce. Diese eignete sich sowohl zum garnieren des Hacksteaks als auch für die wunderbar knusprigen Kartoffelspalten mit ihrem weichen Inneren. Um echte Kartoffeln handelte es sich hier aber nicht, dazu erinnerte das Innere zu sehr an Kartoffelbrei. Ich vermute mal dass auch hier eine industriell hergestellte krokettenartige Sättigungsbeilage in Kartoffelspalten-Form anwendung fand. Dazu passte dann auch erstaunlich gut der leicht säuerlich eingelegte, schön knackige Salat aus dünn geschnittenen Rotkohlstreifen.
Und auch die anderen Gäste hatten heute vermehrt dem Rinderhacksteak zugesprochen, was diesem Gericht einen unangefochtenen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Putenrollbraten, der sich knapp gegen die somit drittplatzierten Asia-Gerichte durchsetzen konnte. Der Paprikaschweinegulasch belegte den vierten Platz und die vegetarischen Chililinsen folgten schließlich auf Platz fünf.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Gemüsesalsa: ++
Country Potatoes: ++
Rotkrautsalat: ++

Schweinegeschnetzeltes “Zurcher Art” mit Rösti [02.02.2016]

Tuesday, February 2nd, 2016

Als ich einen ersten Blick auf die Speisekarte des heutigen Tages warf, war mein erster Gedanke eigentlich gewesen beim Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven zuzugreifen, der heute im Bereich Vitality angeboten wurde, obwohl ich auch kurz mit dem Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art liebäugelte, welches neben Gaeng Pad Mue – Gebackenes Seelachsfilet mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Doch als ich den Speiseraum betrat und den Eintopf sah, musste ich erkennen dass er für meinen Geschmack etwas zu Auberginenlastig geworden war und entgegen meiner Erwartung ohne Brot oder Baguette angeboten wurde. Und auch die Chinanudeln mit ihren recht grob geschnittenem Gemüse lagen etwas hinter meinen Erwartungen zurück. Daher unterzog ich die anderen beiden Angebote einer näheren Betrachtung. Nachdem ich erkannt hatte, dass die Cannelloni con Carne mit Tomatensauce und Bechamelsauce bei Globetrotter heute ofensichtlich nur in einer Mini-Auflaufform in (gefühlter) Kinderportionsgröße serviert wurden, fiel meine Wahl schließlich auf das Schweinegeschnetzelte “Zurcher Art” mit Röst, das im Abschnit Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war. Dazu gesellte sich noch ein kleiner, selbst zusammengestellter Salat von der Salattheke, auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Pork chop "Zurich style" with hash browns / Schweinegeschnetzeltes "Züricher Art" mit Röstis

Neben den einigermaßen zarten Schweinefleisch-Streifen fanden sich auch einige (Dosen-)Champignons in der mild gewürzten, leicht cremigen Sauce. Ich selbst hätte die Sauce vielleicht noch etwas dickflüssiger gemacht, prinzipiell war alles aber in Ordnung. Und auch an den noch außen schön heißen, knusprigen und innen noch weichen Mini-Röstis, von denen jeder Portion genau vier Stück beigelegt worden waren, gab es nichts auszusetzen. Und das fehlende Gemüse wurde wunderbar durch die kleine Schüssel Salat aus Streifen von Möhren, roter Beete und Kohlrabi sowie weißen Riesenbohnen in Balsamico-Dressing kompensiert. Ich war mit meiner heutigen Wahl mal wieder zufrieden.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala war es das Schweinegeschnetzelte, das mit einem deutlichen Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz für sich sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte – aus meiner Sicht unerwartet – der griechische Gemüseeintopf, der ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste gesehen zu haben als die somit drittplatzierten Cannelloni con Carne. Knapp danach folgten schließlich die Asia-Gericht auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinegeschnetzeltes: ++
Rötis: ++
Salat: ++

Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln [15.12.2015]

Tuesday, December 15th, 2015

Zuerst überlegte ich heute zwar, bei den Gebackenen Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, denn dies Gericht versprach einen angenehm leichten Genuss. Aber auch der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse sowie das Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse an der Asia-Thai-Theke klangen nicht schlecht, während mich die Spaghetti all Arrabiatta mit Tomatensugo und Parmesan bei Globetrotter nicht so sehr interessiereten. Dass ich mich letztlich dann doch beim Abgebräunten Leberkäse mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Tradition der Region der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants landete, war wohl der Tatsache zu verdanken, dass ich heute großen Appetit auf Fleisch verspürte. Dazu gesellte sich noch ein kleiner selbst zusammengestellter Salat mit Joghurtdressing, da ich nichts passendes an der Gemüsetheke fand. Ganz ohne Gemüse wollte ich das Gericht dann doch nicht essen. Auf ein Dessert verzichtete ich aber, denn das Gericht war auch so schon reichhaltig genug.

Bavarian meat loaf with gravy & roast potatoes / Abgebräunter Leberkäse mit Bratensauce & Röstkartoffeln

Normalerweise bestand so eine Portion nur aus einer einzelnen großen Scheibe angebratenen Leberkäses, doch ich hatte das Glück dass ich der letzte war, der aus einer bereits fast leeren Ladung Leberkäse bedient wurde, weswegen mir die Thekenfachkraft zwei etwas dünnere Endstücke servierte, was in der Summe für mich deutlich mehr Leberkäse bedeutete. Ich hatte zuerst befürchtet, dass er aber schon fast kalt sein könnte, doch ich hatte mich glücklicherweise getäuscht, denn die Eigentemperatur war noch vollkommen ausreichend, so dass ich die beiden würzigen Stücke Fleisch ohne Einschränkungen genießen konnte. Gemeinsam mit den angebratenen kleinen Salzkartoffeln und der dunklen, würzigen Bratensauce zwar kein leichtes, aber ein dennoch sehr leckeres Gericht. Der Salat, denn ich mir auf Streifen von roter Beete und Möhren sowie Mais, Kidneybohnen, Paprika und Blumenkohl zusammengestellt und mit einem cremigen Joghurtdressing garniert hatte, ergänzte dieses Gericht sehr gelungen um eine ausreichend große Portion gesundes Gemüse.
Nur knapp konnte sich heute der Leberkäse den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala ergattern, denn die Spaghetti all Arrabiatta waren ihm heute unerwartet dicht auf den Fersen, auch wenn sie letztlich dennoch nur auf einem guten zweiten Platz landeten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Polentaschnitten mit Ratatouillegemüse.

Mein Abschlußurteil:
Leberkäse: ++
Bratensauce: ++
Röstkartoffeln: ++
Gemischter Salat: ++

Kohlrabisuppe, Schinken-Tomatennudeln mit Salbei & Salat [14.08.2013]

Wednesday, August 14th, 2013

Heute gab es zu Mittag – es gab leider keinerlei Auswahl – eine Zusammenstellung aus Kohlrabisuppe als Vorspeise, einer Portion Schinken-Tomatennudeln mit Salbei als Hauptgericht, einem kleinen Salat mit Kräuter-Vinaigrette-Dressing als Beilage und einem Apfel als Nachtisch.

Kohlrabisuppe, Schinkennudeln & Salat / Kohlrabi soup, ham noodles & salad

Die Suppe mit Kohlrabiaroma war etwas dünn geraten, aber geschmacklich soweit in Ordnung. Wie viel davon allerdings Geschmacksverstärker war und wie viel echtes Kohlrabi darin war konnte ich nicht genau definieren. Zwar machten die Nudeln oder besser gesagt Rigatoni nicht allzu viel her, ich lehne mich aber glaube nicht allzu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass es sich hierbei um das Highlight des heutigen Mittagsmahles handelte. Die Sauce aus Tomaten, Kochschinken-Streifen und fein gewürfelten Möhren und Knollensellerie hätte für meinen Geschmack zwar etwas dickflüssiger sein können, aber durch die Beigabe von offensichtlich frischen Salbeiblättern war sie nicht nur fruchtig, sondern erhielt auch eine besondere Würznote. Warum die Tomatenstücke allerdings aussahen wie kleine Würfel erschloss sich mir nicht ganz – ein Schelm, wer hier gastronmische Augenwischerei vermutet. 😉 Das Dressing für den beigefügten Salat aus frischen Blättern von Batavia, Eisbergsalat und einigen Möhrenstreifen hatte man in einem kleinen Tütchen beigelegt, fraglos ein Fertigprodukt, aber geschmacklich ebenfalls in Ordnung. Am kleinen, leicht säuerlichen Apfel gab es ebenso nichts zu meckern. Nicht unbedingt das, was ich mir ausgesucht hätte wenn ich eine Wahl gehabt hätte, aber berücksichtigt man die Umstände, war es in Ordnung.

Mein Abschlußurteil:
Kohlrabisuppe: +
Schinken-Tomatennudeln mit Salbei: +
Salat mit Vinaigrette-Dressing: ++
Apfel: ++

Tarte au poule – das Rezept

Sunday, June 16th, 2013

Heute war mir mal wieder nach einem leckere Quiche oder Tarte, also einem pikanten Kuchen. Auf der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich schließlich auf einen Tarte au poule der es mir Wert schien mal ausprobiert zu werden. Hinter dem Begriff verbirgt sich nichts anderes als ein Quiche mit Hühnchen und Champignons, was sich als eine überaus gelungene Kombination von Zutaten erwies. Abgesehen von einer Ruhezeit für den Teig verlief die Zubereitung außerdem angenehm schnell und unkompliziert. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigt man also für einen Quiche (ca. 4 Portionen)?

Für den Mürbeteig

250g Weizenmehl (Typ 405)
01 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

125g Butter
02 - Zutat Butter / Ingredient butter

1 Ei
03 - Zutat Ei / Ingredient egg

1/2 TL Salz
04 - Zutat Salz / Ingredient salt

Für die Füllung

350g Hähnchenbrust-Filet
05 - Zutat Hühnchenbrust / Ingredient chicken breast

250g Champignons
06 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

2 kleine Zwiebeln
07 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

Für den Guss

1 Bund Petersilie
08 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

250ml Milch
09 - Zutat Milch / Ingredient milk

3 Hühnereier
10 - Zutat Eier / Ingredient eggs

50g geriebenen Käse (z.B. Edamer)
11 - Zutat Käse / Ingredient cheese

1 Kugel Mozzarella (125g)
12 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

sowie etwas Pfeffer und Salz zum würzen
und etwas Butter oder Öl zum ausfetten der Form

Beginnen wir damit, den Mürbeteig herzustellen. Dazu schmelzen wir erst einmal die Butter mit Hilfe der Auftaustufe der Mikrowelle.
13 - Butter schmelzen / Melt butter

Während die Butter verflüssigt wird, geben wir Mehl und Salz in eine Schüssel,
14 - Mehl & Salz in Schüssel geben / Put flour & salt in bowl

geben das Ei hinzu
15 - Ei hinzufügen / Add egg

und addieren schließlich noch die geschmolzene Butter.
16 - Butter addieren / Add butter

Dann verkneten wir alles gründlich,
17 - Verkneten / Knead

formen mit der Hand eine Kugel
18 - Zu Kugel formen / Globe dough

und packen alles in Frischhaltefolie ein. Den so verpackten Teig lagern wir für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.
19 - In Folie verpacken / Wrap dough

Während der Teig ruht, schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein.
20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem brausen wir die Champignons ab, putzen sie,
21 - Champignons abbrausen / Wash mushrooms

entfernen die trockenen Stielenden und vierteln sie dann.
22 - Champignons vierteln / Quarter mushrooms

Anschließend waschen wir die Petersilie
23 - Petersilie waschen / Clean parsley

zupfen die Blättchen von die Stielen
24 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern sie dann gründlich.
25 - Petersilie zerkleinern / Grind parsley

Nun waschen wir die Hähnchenbrust sorgfältig ab, tupfen sie trocken
26 - Hähnchenbrust waschen / Wash chicken breast

und schneiden sie dann in mundgerechte Würfel
27 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breast

die wir von allen Seiten mit Pfeffer und Salz würzen.
28 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

In einer Pfanne erhitzen wir dann 2 Esslöffel Olivenöl
29 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten darin die Hähnchenbrustwürfel rundherum gut an
30 - Hähnchenbrust anbraten / Brown chicken breast

um sie dann wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
31 - Hähnchenbrust bei Seite legen / Remove chicken breast

Unter Zugabe eines weitere Esslöffels Olivenöl dünsten wir dann die gewürfelten Zwiebeln in der Pfanne an
32 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später die geviertelten Champignons hinzu und braten sie ebenfalls für einige Minuten an.
33 - Champignons mit anbraten / Roast mushrooms gently

Zuletzt geben wir auch die Hähnchenbrustwürfel wieder mit in die Pfanne
34 - Hähnchenbrust wieder dazu geben / Add chicken breast again

und braten alles für zwei bis drei Minuten weiter an. Dann nehmen wir die Pfanne von der Herdplatte und lassen alles etwas abkühlen.
35 - zusammen anbraten / Braise

Nun ist es an der Zeit, sich um den Guss zu kümmern. Dazu geben wir die Milch in eine Schüssel
36 - Milch in Schüssel geben / Put milk in bowl

schlagen die drei Eier mit hinein
37 - Eier hinzufügen / Add eggs

und verquirlen alles gut miteinander.
38 - Verquirlen / Whisk

Dann geben wir den gerieben Käse hinzu
39 - Käse hinzufügen / Add cheese

addieren die zerkleinerte Petersilie
40 - Petersilie addieren / Add parsley

und schmecken dann alles kräftig mit Salz und Pfeffer ab.
41 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

Nachdem wir begonnen haben, den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen fetten wir eine Tarte-Form aus, bestreuen alles mit etwas Mehl damit sich der Teig später besser lösen lässt.
42 - Form ausfetten & mit Mehl bestreuen / Grease casserole & dredge with flour

Dann nehmen wir den Teig aus dem Kühlschrank und rollen ihn auf einer bemehlten Arbeitsfläche dünn aus
43 - Teig ausrollen / Roll out dough

um ihn dann in die Tarte-Form einzupassen und den Boden ein paar Mal mit einer Gabel anzustechen.
44 - Teig einpassen und anstechen / Fit in dough

Das Ganze backen wir dann im inzwischen aufgeheizten Ofen für ca. 8 – 10 Minuten vor.
45 - Teig vorbacken / Prebake dough

In den vorgebackenen Teig geben wir dann die Mischung aus Hähnchenbrust, Champignons und Zwiebeln
46 - Mit Fleisch & Pilzen befüllen / Add chicken & mushrooms

und übergießen alles mit dem gewürzten Guss aus Milch, Eiern, Käse und Petersilie.
47 - Mit Guss befüllen / Add filling

Nachdem wir Käse und Petersilie etwas gleichmäßiger verteilt haben
48 - Glatt streichen / Smoothen

bestreuen wir alles mit dem zerzupften Mozzarella
49 - Mit Mozzarella bestreuen / Dredge with mozzarella

und backen dann alles für 40 bis 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen.
50 - Backen / Bake

Ist der Tarte schließlich fertig gebacken, entnehmen wir ihn und lassen ihn noch einmal für ca. 5 Minuten ruhen
51 - Tarte au poule - Fertig gebacken / Finished baking

bevor wir ihn dann zerteilen und servieren. Dank des Mehls auf der Butter ließ sich der Teig ohne Probleme vom Boden lösen.
52 - Tarte au poule - Serviert / Served

Meine Befürchtung dass ich zu viele Zwiebeln verwendet hatte erwies sich glücklicherweise als unbegründet. Viel mehr harmonierte die Menge sehr gut mit den verwendeten Champignons und der angebratenen Hühnerbrust und gab dem pikanten Tarte genau das richtige Aroma. Die Petersilie rundete alles schließlich geschmacklich wunderbar ab.

53 - Tarte au poule - Seitenansicht / Side view

Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Laut meiner Berechnung erwies sich das Gericht mit etwa 3200kcal für den gesamten Tarte, also 800kcal pro Portion, als nicht gerade leichte Kost. Dabei hat es vor allem der Mürbeteig in sich, der alleine mit der Butter und dem Weizenmehl schon mit 1800kcal zu Buche schlägt. Wenn man ihn durch Blätterteig ersetzt, kann man schon alleine knapp 1400kcal sparen. Allerdings lässt sich Blätterteig erfahrungsgemäß weitaus schlechter in Stücke schneiden, daher hatte ich mich heute mal für klassischen Mürbeteig entschieden. Ich muss mal schauen ob es in Bezug auf Quiches noch weitere Alternativen zu Blätter- oder Mürbeteig gibt. Eventuell würde sich hier ja auch ein Quark-Öl-Teig oder ein klassischer Pizzateig eignen. Mal schauen womit ich dann meinen nächsten Quiche anfertigen werde. 😉

Guten Appetit

Tortilla Hühnerfleisch- und Gemüsefüllung + Salatgarnitur [05.03.2013]

Tuesday, March 5th, 2013

Eigentlich hatte ich heute ja vor gehabt, beim Gebratenen Tintenfisch in Tamarindensauce zuzugreifen, der neben Asiatischem Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Doch leider war von dem Tintenfisch nichts mehr übrig, dafür aber massenhaft Gemüse aller Art – und ich konnte die Köchin nicht dazu bewegen neuen Tintenfisch nachzufüllen. Also musste ich mich resignierend für etwas anderes entscheiden. Die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality sprachen mich aber visuell nicht sonderlich an und das Gebratene Schweinesteak mit Sauce Bernaise und Kreketten bei Tradition der Region war mir etwas zu kalorienlastig. Aber glücklicherweise gab es da ja noch das Gefüllte Tortilla mit Hühnerfleisch und Gemüse mit Käse gratiniert und Salatgarnitur bei Globetrotter, das erschien mir eine akzeptable Alternative.

Gefüllter Tortilla mit Hühnerfleisch und Gemüse & Salatgarnitur

Zu einer Salatmischung aus Ruccola, Eisbergsalat, Tomaten, Paprika und Möhren gab es einen angenehm großer Tortilla, den man wieder mit verschiedenen Gemüsearten wie Mais, Kidneybohnen, Möhren, Tomaten sowie zahlreichen größeren Hühnerfleisch-Würfeln in einer leicht pikant gewürzten Tomatensauce. Neben dem bisschen Käse, mit dem man den Tortilla gratiniert hatte, gab es außerdem noch eine größere Portion Sour cream dazu, die sowohl als Salatgarnitur als auch für den Tortilla als zusätzlich Sauce verwendet werden konnte. Ein einfaches, aber durchaus schmackhaftes und sättigendes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte.

Tortilla - Inhalt

Auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete heute aber natürlich das das Schweinesteak mit Sauce Bernaise, aber bereits auf Platz zwei folgte ihm der Tortilla, den ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit nur Platz drei erreichten. Die mexikanischen Chili-Linsen belegten schließlich, wie bei vegetarische Gerichten üblich, Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Tortilla: ++
Salatgarnitur: ++
Sour Cream : ++

Dolmades & Gegrillte griechische Fischplatte – Restaurant Poseidon – Feldkirchen

Wednesday, February 20th, 2013

Heute Abend waren wir ins griechische Restaurant Poseidon in Feldkirchen bei München eingeladen. Und von den griechisch angehauchten, selbst zubereiteten Gyros-Tzatziki-Muffins vom letzten Wochenende hatte ich lange nichts mehr aus der Küche dieses Landes verzehrt, daher kam mir die Gelegenheit natürlich sehr gelegen.

Größere Kartenansicht
Zum Glück hatten wir reserviert, denn für einen Mittwoch Abend, den ich nicht gerade als traditionellen Tag zum auswärts Speisen ansehe, war die Lokalität unerwarteter Weise stark requiriert und bis auf den letzten Tisch ausgebucht. So fanden wir in dem mit vielen griechischen Statuen und Wandschmuck ausgestatteten Gastraum auch sogleich den für uns freigehaltenen Tisch. Gleich nachdem wir Platz genommen hatten, begannen wir uns in die Speisekarten zu vertiefen und nach etwas passendem zu suchen. Und das Angebot war wirklich umfangreich, allerdings ohne überladen zu wirken: Die erste Sektion bestand aus einer breiten Platte von Vorspeisen wie die für den östlichen Mittelmeerraum üblichen Meze, Suppen, kalten und warmen Vorspeisen, Käse und Salaten. Der zweite Bereich bot ein umfangreiches Angebot verschiedener Speisen mit Fisch und Meeresfrüchten, gefolgt von Grill-Spezialitäten und schließlich landestypischen Speisen aus dem Backofen und von der Pfanne. Abschließen konnte man das Ganz, bei Bedarf, mit einem kleinen Angebot typischer Desserts wie Baklawas, Galaktoboureko oder einem griechischen Joghurt mit Honig und Nüssen.
Ich entschloss mich dazu, das heutige Abendmenu mit Dolmades zu eröffnen. Diese gefüllten Weinblätter werden in vielen Ländern des Orients und Balkans von Bulgarien über Georgien, Tschetschenien, Albanien bis nach Griechenland, die Turkei und Syrien angeboten und sowohl mit Fleisch, Reis, Nüssen und Gewürzen gefüllt. Für Griechenland ist allerdings die Füllung mit Reis üblich. Nach der Bestellung kamen die Vorspeisen dann auch für die große Anzahl der Gäste gesehen erfreulich schnell in weniger als zehn Minuten an den Tisch, nachdem vorher noch die Bestellungen für den Hauptgang aufgenommen worden waren. Serviert wurde meine Dolmades auf einigen Salatblättern mit einer leichten Kräuter-Knoblauchsauce garniert.

Dolmades - Gefüllte Weinblätter - Restaurant Poseidon

Gefüllt mit mit würzigem, leicht tomatigen Reis ein wirklich gelungener Appetizer an dem es nichts auszusetzen gab.
Beim Hauptgericht hatte ich mich für eine Fischplatte von verschiedenen angebotenen entschieden, die mit Filet von der Meereszunge (Seezunge), Lachfsteak, Baby-Calamari, Garnelen-Spieß und Scampi an gedämpften Gemüse und Bratkartoffeln sowie einem gemischten Salat lockte. Mit 18,60 Euro gehörte diese Platte zwar zu den teuersten Ein-Personen-Gerichten auf der ganzen Karte, aber das Angebot klang einfach zu verlockend als dass ich es ablehnen konnte – außerdem waren wir ja eingeladen. Um die Wartezeit bis zum Hauptgericht zu überbrücken, wurde wie üblich zuerst der gemischte Salat serviert.

Bauernsalat - Restaurant Poseidon Feldkirchen

Unter einer Scheibe Tomate, Möhre und Salatgurke sowie einer Olive und einer milden Pepperoni fanden sich Krautsalat, Lollo Rosso und Esbergsalat in einem leichten Essig-Dressing. Alles sehr frisch und schmackhaft, nur mit dem Dressing hätten sie gerne etwas spendabler umgehen können – doch zum Glück standen verschiedene Fläschchen Balsamico und ähnliches Bereit, um sich den Salat nach eigenem Gutdünken zu ergänzen.
Nur kurz nachdem wir alle unsere Salate verzehrt hatten, begannen auch schon nach und nach die ersten Hauptgerichte einzutreffen. Und bereits mit dem zweiten Schub aus der Küche kam schließlich auch meine bestellte Fischplatte

Fisch-Grillplatte / Mixed fish grill - Restaurant Poseidon Feldkirchen

und das in einer separaten Schale servierte Gemüse samt Bratkartoffeln.

Kartoffel- & Gemüsebeilage - Restaurant Poseidon Feldkirchen

Alleine die Fischplatte war meiner Meinung nach jeden einzelnen Euro wert. Unter zahlreichen zarten, gut gewürzten Tintenfischtuben und einigen Tentakeln sowie einem Spieß mit gegrillten Garnelen fanden sich zum einen ein großes Feltstück hochwertiger Meereszunge (Seezunge) und ein ebenfalls angenehm großes Stück mit Haut gegrillten Lachssteaks. Alles wurde flankiert von zwei im ganzen Zubereiteten Scampi einer Portion einer leichten Knoblauchsauce sowie etwas Petersilie und einer mehr als ausreichend großem Stück Zitrone. Einzig ein paar verbliebene kleine Gräten im Lachssteak trübten den Genuss ein wenig, aber damit muss man bei Fisch eben immer rechnen. Was Geschmack, Qualität und Menge anging gab es aber keinerlei Kritik anzubringen. Die Portion aus gedünsteten Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Broccoli, grünen Bohnen und Paprika mit den paar Bratkartoffeln wäre da eigentlich fast schon nicht mehr nötig gewesen um satt zu werden. Aber wo es schon mal dabei war, wurde es natürlich auch verzehrt und dabei erwies sich, dass alle Gemüsesorten genau so gedünstet worden waren, dass sie noch biss hatten ohne dabei zu fest oder zu weich oder gar zerkocht zu sein. Sehr gelungen – auch hier ein Lob an die Küche.
Insgesamt kann ich dem Griechischen Restaurant Poseidon in Feldkirchen bei München somit meine volle Empfehlung aussprechen. Auch in Stoßzeiten mit vielen besetzten Tischen wird man schnell, unaufdringlich, aufmerksam und zuvorkommend bedient, die Speisen sind von sehr guter Qualität und die Preise sind moderat und dem Angebot entsprechend. Wir waren alle sehr zufrieden und würden das Poseidon jederzeit wieder für ein gepflegtes Abendessen wählen.