Blumenkohl-Käse-Medaillions mit Salzkartoffeln & Kräutersauce [16.08.2017]

Hätte ich nicht gestern meine leckeren Curry-Rahmnudeln zubereitet, hätte ich heute vielleicht bei den Spaghetti Bolognese mit Parmesan aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugegriffen. Obwohl auch die Spanische Paella mit Meeresfrüchten und Hühnerfleisch bei Vitality sah nicht allzu schlecht, wenn auch leicht trocken aus. Doch mich reizten dann doch am meisten die Blumenkohl-Käsemedaillons mit Salzkartoffeln und Kräutersauce aus dem Bereich Tradition der Region, denn meines Wissens hatten diese bisher noch nicht auf der Speisekarte gestanden und an neuem habe ich immer großes Interesse. Daher griff ich bei diesem vegetarischen Angebot zu. Die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sinsauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl.

Cauliflower cheese medaillons with potatoes & herb sauce / Blumenkohl-Käse-Medaillions mit Salzkartoffeln & Kräutersauce

Wie ich nach den ersten Bissen feststellen durfte, erwiesen sich diese Medaillions als wirklich gute Wahl. Unter einer dünnen, knusprigen Panade fand sich eine sehr gelungene Mischung aus viel Blumenkohl und ein wenig milden Käse, die aber eine recht feste Masse bildeten. Sehr lecker vor allem in Kombination mit der leicht würzigen, dickflüssigen Kräutersauce, die allerdings etwas zu sparsam eingesetzt worden war. Dazu passten auch sehr gut die Salzkartoffeln als Sättigungsbeilage, denn Blumenkohl mit Reis oder Nudeln halte ich für eher unpassend. Insgesamt eine sehr gelungene Zusammenstellung, die in Zukunft hoffentlich häufiger auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden ist.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages lagen natürlich die Spaghetti Bolognese am höchsten in der Gunst der anderen Gäste und konnten sich den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgten die Paella und die Asia-Gerichte, die etwa gleich auf waren und erst knapp dahinter kamen schließlich die Blumenkohl-Käsemedaillons auf dem dritten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Blumenkohl-Medaillions: ++
Kräutersauce: ++
Salzkartoffeln: ++

Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter & Romanesco [21.06.2017]

Wie Mittwochs üblich war auch heute im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants ein Fischgericht zu finden und ihm galt auch heute, wie üblich, mein erster Blick. Die Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter und Romanesco klang im ersten Moment zwar nicht so spannend, aber man hatte hier mal wieder nicht industriell verarbeitetete Scholle verwendet, wie bereits der der Scholle Finkenwerder Art vor etwa eineinhalb Wochen und das war, trotz Grätenarlarms, wirklich gut gewesen. Daher entschied ich mich auch heute dazu, zum Fischgericht zu greifen und ließ die Gefüllte Aubergine mit Tomatensauce bei Tradition der Region, den Bunten Salatteller mit kleinem Schweinesteak bei Globetrotter sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce mal allesamt außen vor.

Fried plaice with potatoes, lemon butter & romanesco / Gebratene Scholle mit Salzkartoffeln, Zitronenbutter & Romanesco

Das “Gemeine” an Schollen ist ja, dass sie nicht nur Gräten in der Mitte, sondern auch im der schmalen Außenseite ihres flachen Körpers besitzen, sozusagen ein Gräten-Kranz, der das vollständig verwertbare Fleisch umschließt. Zum Glück hatte ich ja bereits mit der Finkenwerder Scholle Erfahrung sammeln könnne, so dass ich heute das zarte und einigermaßen saftige Fleisch deutlich effektiver zwischen den Gräten heraus schälen konnte. Leider erwies sich die dazu gereichte Zitronenbutter als absolut nicht zitronig, sondern schmeckte leider nur nach Butter. Und zusätzliche Zitronenecken gab es nicht, so dass ich auf das wunderbar zu Fisch passende Zitronenaroma verzichten musste. Und beim Romanesco muss ich leider auch ein Haar lassen, denn er war zwar angenehm knackig, aber bereits stark abgekühlt. An den Salzkartoffeln gab es aber schließlich nichts mehr weiter auszusetzen. Etwas aufwändiger im Verzehr, aber ich fand das Gericht insgesamt sehr lecker.
Dennoch war es nicht die Scholle, die sich heute mit dem ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala schmücken konnte, sondern es war ganz unerwartet der Bunte Salatteller mit Steak, der in seinem Zuspruch alle anderen Gerichten überrundet hatte.Erst auf dem zweiten Platz folgte die Scholle, die sich aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte und die gefüllte Aubergine durchsetzten konnte, die sich heute den dritten Platz teilten.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Zitronenbutter: +
Romanesco: +
Salzkartoffeln: ++

Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce & Salzartoffeln [07.06.2017]

Zwar klangen die Spaghetti Bolognese mit Parmesan die heute im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden waren äußerst verlockend, aber ich hatte ja erst vor einigen Tagen meine berühmten Nudeln mit Hackfleisch-Tomatensauce gekocht, daher wollte ich mich hier lieber zurückhalten. Wäre das Wetter wieder etwas sommerlicher gewesen, hätte ich daher vielleicht beim Chefsalat mit Schinken- und Käsesreifen, Thunfisch und Ei, dazu American Dressing aus der Abteilung Tradition der Region zugegriffen, doch noch stürmte und regnete es draußen. Und da ich auch heute keine Lust auf die Asia-Thai-Angebote wie em>Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte, griff ich schließlich beom Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce und Saözkartoffeln zu, das bei Vitality auf der Karte zu finden war. Leider fand sich weder an der Salat- noch an der Gemüsetheke eine passende Beilage, daher blieb es heute nur bei diesem Hauptgericht.

Fried hoki filet wit fennel in saffron sauce / Gebratenes Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce

Das paniert gebratene Stück Hokifilet war zwar etwas klein geraten, aber das Fleisch das sich unter der dünnen Panade fand war dafür angenehm saftig, zart und frei von Gräten. Gemeinsam mit der cremigen Sauce mit ihrem Safran-Aroma und den zahlreichen Fenchelstückchen erwies es sich als überaus schmackhaft. Fisch und Fenchel passen wirklich überaus gut zusammen. Und an den Sazkartoffeln, die man heute als Sättigungsbeilage dazu reichte, gab es ebenfalls nichts auszusetzen. Ich war zufrieden mit meiner Wahl, die mit gerade mal 443kcal außerdem einen angenehm leichten Genuss versprach.
Beim Gros der anderen Gäste waren natürlich die Spaghetti auf den Tabletts zu sehen, denen daher auch unangefochten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich das Hokifilet, knapp gefolgt vom Chefsalat auf Platz drei. Die Asia-Gerichte erreichten heute leider nur den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Fenchelgemüse in Safransauce: ++
Salzkartoffeln: ++

Frischer Spargel mit kleinem Schweineschnitzel, Sauce Hollandaise & Salzkartoffeln [30.05.2017]

Das einzige Gericht mit dem ich mich heute anfreunden konnte waren der Frische Spargel mit kleinem Schweineschnitzel, Sauce Hollandaise und Salzkartoffeln, das im Bereich Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Weder der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Vitality noch die Penne arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter sprachen mich sonderlich an. Hätte es nicht den Spargel gegeben, wäre ich wahrscheinlich auf den Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce ausgewichen, der neben Gebratenem Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, ausgewichen. Und es war mit reduzierten 3,40 Euro (6,80 Euro regulär ohne Ermößigung) war es nicht einmal sonderlich teuer.

Fresh asparagus with pork escalope, sauce hollandaise & potatoes / Frischer Spargel mit Schweineschnitzelm Sauce Hollandaise & Salzkartoffeln

Sonderlich groß erschien die Portion aber auf den ersten Blick auch nicht gerade. Drei und ein Fünftel Stangen weißer Spargel, vier Salzkartoffeln und ein kleines Schweineschnitzel, dass seinem Attribut alle Ehre. Und auch der Klecks Sauce Hollandaise erschien recht sparsam gewählt. Aber der Eindruck täuschte, denn die Spargel waren angenehm groß geraten und außerdem von wirklich guter Qualität. Und auch die Menge der Salzkartoffeln war größer als es zuerst schien und meiner Meinung nach als Sättigungsbeilage vollkommen ausreichend. Dazu ein kleines, dafür aber relativ dickes Schnitzel in knuspriger Panada und fertig war ein schmackhaftes und vor allem wider Erwartens angenehm sättigendes Mittagsgericht. Nur von das recht guten Sauce hätte ich mir wirklich mehr gewünscht.
Wie nicht anders zu erwarten, erfreute sich der Spargel natürlich auch bei den anderen Gästen großem Zuspruch und konnte unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich sichern. Auf dem zweiten Platz sah ich die Penne arrabiatta, die aber nur knapp vor den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz lagen. Platz vier belegte schließlich der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout.

Mein Abschlußurteil:
Spargel: ++
Schweineschnitzel: ++
Sauce Hollandaise: ++
Salzkartoffeln: ++

Fischfilet Bordelaise & Salzkartoffeln [16.01.2016]

Fish filet Bordelaise & potatoes / Fischfilet Bordelaise & Kartoffeln

Aufgrund der Nachricht, die mich am zwölften dieses Monats erreicht hatte, war ich am heutigen Montag nicht wie ursprünglich geplant zur Arbeit zurückgekehrt, sondern am Morgen in den Norden Hessens gefahren, um einige Dinge zu klären. Mehr möchte ich dazu aber hier nicht sagen. Dort angekommen, es war bereits gegen 13:30 Uhr, hatte ich erst einmal hunger. Ich fand Kartoffeln und im Gefrierfach eine Portion fertiges Fischfilet Bordelaise. Also schob ich das Fischfilet, Seelachs mit einer Kruste aus Semmelbröseln und Kräutern, in seiner Aluschale in den Ofen, schälte die Kartoffeln und kochte sie parallel in etwas gesalzenem Wasser. Nach einer dreiviertel Stunde hatte ich ein kleines, aber feines Gericht gezaubert, wie man oben auf dem Foto sehen kann. Ein wenig Gemüse oder ein Salat hätten noch gut gepasst, aber dazu hatte ich nichts vorrätig gehabt und einkaufen wollte ich deswegen nicht extra – ich hatte erst über vier Stunden Autofahrt hinter mir und wollte nicht noch einmal los fahren. Also beließ ich das Gericht so und garnierte mir das Fischfilet noch mit etwas Zitronensaft. Sehr lecker – ich war überaus zufrieden.