Posts Tagged ‘Salzkartoffeln’

Seelachsfilet mit Kräuter-Senfkruse in Weißweinsauce [11.10.2013]

Friday, October 11th, 2013

Auf etwas von der Asia-Thai-Theke verspürte ich heute keine große Lust, daher ließ ich die Gebackene Ananas und Banane sowie das Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln mal außen vor. Und auch der Kaiserschmarrn mit Apfelmus, der in der Sektion Tradition der Region angeboten wurde, erschien mir aufgrund seines Charakters als Süßspeise nicht das richtige für ein vollwertiges Mittagsmahl. Blieben also noch das Gebackene Seelachsfilet mit Kräuter-Senfkruste in Weißweinsauce und Salzkartoffeln bei Vitality und der Ungarische Gulascheintopf mit Paprikastreifen, Kartoffelwürfeln und Champignons, dazu Baguette bei Globetrotter. Klang beides sehr lecker, aber letztlich war es wohl meine Vorliebe für Fisch, die mich beim Seelachsfilet zugreifen ließ. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Möhren aus dem Gemüseangebot auf mein Tablett. Diese schienen zwar vom gestrigen Rindergeschnetzelten übrige geblieben waren, aber leider gab es sonst nichts was so recht dazu passen wollte. Zwar hatte es wohl Spinat gegeben, doch der war als ich an die Gemüsetheke kam leider schon aus.

Seelachsfilet mit Kräuter-Senfkruste in Weißweinsauce / Coalfish in herb mustard coating with white wine sauce

Zwar machte das Gericht visuell nicht viel her, aber das angenehm große Stück zartes und grätenfreies Seelachsfilet erwies sich in seiner knusprigen Panade mit leicht süßlichen Senf und Dill als geschmacklich überaus gelungen. Und auch an den kleinen Salzkartoffeln gab es nichts zu meckern. Einzig die Weißweinsauce erschien mir als deutlich zu dünn geraten und obwohl sie einigermaßen würzig war, hatte man bei der beigefügten Sahne wohl etwas übertrieben. Hier kann ich leider ebensowenig volle Punktzahl geben wie bei den merklich aufgewärmt schmeckenden Möhren. Insgesamt aber ein durchaus akzeptables, wenn auch nicht überragendes Mittagsmahl.
Dennoch lag das Seelachsfilet heute mit klar erkennbaren Vorsprung vor allen anderen Gerichten am höchsten in der Gunst der Esser, weswegen ihm dann auch der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala zusteht. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich mit knappen Vorsprung gegen den Ungarischen Gulascheintopf durchsetzen konnten und diesen somit auf Platz drei verwiesen. Platz vier belegte schließlich die Süßspeise in Form der Kaiserschmarrn.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet in Kräuter-Senfkruste: ++
Weißweinsauce: +
Salzkartoffeln: ++
Möhren: +

Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat [25.09.2013]

Wednesday, September 25th, 2013

Auch heute konnten mich die Angebote an der Wok-Theke wie das Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce, das Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce oder eine Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce nicht recht begeistern – obwohl ich zugeben muss dass ich bei der Ente kurz überlegte. Aber da ich ja auch Mittwochs eigentlich eher Fisch bevorzuge, fiel meine Wahl schließlich doch auf einen bereits häufig gewählten Klassiker in Form von Gedünsteten Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln, der heute mal wieder bei Vitality auf der Speisekarte stand. Die Penne all arrabiatta mit Parmesan bei Globetrotter und das Zusatzangebot in Form eines Schweinerahmgulasch wären eh nicht so mein Ding gewesen, nur beim Ochsenbraten mit Dunkelbiersauce und Semmelknödel bei den Wies’n-Angeboten in der Abteilung Tradition der Region überlegte ich kurz noch – da die beiden Knödel aber ziemlich mickrig waren und es auch kein passendes Gemüse gab beließ ich es schließlich bei dem Fischgericht und ergänzte es noch durch einen kleinen Becher Joghurt mit Obstsalat aus dem Dessertangebot.

Seelachsfilet mit Blattspinat im Tomatenbett / Coalfish with leaf spinach on tomatoes

Unter einer mehr als ausreichend großen Portion würzigen, mit zahlreichen Zwiebeln versehenen Blattspinats fand sich ein ebenfalls angenehm großes, zartes und grätenfreies Stück Seelachsfiles, welches wiederum auf einem heute recht wässerig geratenen Tomatensugo mit Zwiebeln und Kräutern ruhte, das auch geschmacklich nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Essbar, aber ich habe es schon fruchtiger und von festerer Konsistenz erlebt. Außerdem hatte man bei den Kräutern etwas zu großzügig agiert. An den zahlreichen kleinen Salzkartoffeln gab es aber nichts auszusetzen und auch der nur leicht gesüßte Joghurt mit seinem Deckel aus Melone und Ananas gab keinen Anlass zur Kritik. Es ist natürlich diskutabel, ob ein paar Stück Melone und Ananas schon ein Fruchtsalat sind, aber das lasse ich mal nicht in die Endnote einfließen.
Um den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich meinem Eindruck nach der Ochsenbraten und die Penne arrabiatta ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das schließlich der Ochsenbraten mit einem kleinen Vorsprung für sich entscheiden konnte und das Nudelgericht somit auf Platz zwei verdrängte. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und Platz vier teilten sich der Schweingulasch und das Seelachsfilet. Alle Angaben natürlich wie immer ohne Gewähr, ich kann ja leider nur den kurzen Zeitabschnitt beobachten, in dem ich mich selbst im Gastraum aufhalte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Blattspinat: ++
Tomatensugo: +
Salzkartoffeln: ++
Joghurt mit “Fruchtsalat”: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [26.07.2013]

Friday, July 26th, 2013

Nachdem ich diese Woche bereits zwei Mal asiatisch gespeist hatte, ließ ich die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry mal außen vor. Eigentlich wäre der Hausgemachte Kirschmichel mit Vanillesauce aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise ebenfalls nicht in Frage gekommen, aber heute überlegte ich tatsächlich einen Moment dieses wirklich sehr lecker aussehende Gericht zu wählen. Und hätte es neben dem Ungarischen Rindergulasch mit Spiralnudeln bei Globetrotter – einem Gericht das mich weniger interessierte – nicht auch noch ein Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Kartoffeln bei Vitality gegeben, hätte ich mich vielleicht tatsächlich dazu hinreißen lassen. Aber bei Barsch musste ich einfach zuschlagen, zumal das Gericht mit 517kcal auch recht leicht zu sein schien. Und da, zumindest dem ersten Anschein nach, kein Gemüse dabei war gesellte sich noch ein Schälchen Mischgemüse dazu. Außerdem entdeckte ich an der Dessert-Theke noch frische Kirschen und wenn ich mich schon nicht für den Kirschmichel entschieden hatte, griff ich wenigstens hier zu.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet in white wine sauce

Als ich das zarte und saftige Stück gedünsteten Barschfilets anschnitt, entdeckte ich unter ihm doch noch etwas Gemüse in Form von sehr klein gewürfelten Paprika, Zucchini, Schwarzwurzeln und Champignons. Gemeinsam mit der angenehm würzigen Weißweinsauce und den Salzkartoffeln ergab sich ein Gericht, das wunderbar zu einem solch heißen Sommertag wie heute passte. Hier konnte ich mich wirklich über nichts beschweren. Beim Mischgemüse aus Möhren, Blumenkohl und etwas Broccoli musste ich aber ein paar Abstriche hinnehmen, denn das Gemüse war etwas zerkocht. Hier kann ich leider keine volle Punktzahl geben. An den frischen, knackigen Kirschen gab es aber wieder nichts auszusetzen.
Als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ, erkannte ich schnell dass es heute der Ungarische Rindergulasch mit Spiralnudeln war, dem der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Auf Platz zwei folgte aber schon das Barschfilet mit Weißweinsauce und den dritten Platz teilten sich schließlich die Asia-Gerichte und der ebenfalls überaus beliebte Kirschmichel. Sollte diese Süßspeise noch mal auf der Speisekarte stehen, werde ich es auf wohl auch mal probieren – es sah wirklich sehr interessant aus.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Mischgemüse: +/-
Frische Kirschen: ++

Forelle “Balkan Art” mit Kartoffeln [03.07.2013]

Wednesday, July 3rd, 2013

Zuerst sah es so aus, als würde der heutige Mittwochs-Mittag mal ausnahmweise ohne Fisch ablaufen, denn neben Knusprigen Schweinebauch mit Schupfnudeln und Kümmeljus bei Traditon der Region und Hausgemachter Lasagne Bolognese mit Käse gratiniert und Tomatensauce bei Globetrotter stand für heute ursprünglich ein Gemüsestrudel mit Käuter-Dip und Joghurtdip für die Sektion Vitality auf der Speisekarte. Diesen hatte man dann aber, offensichtlich kurzfristig, noch gegen eine Forelle “Balkan Art” mit Salzkartoffeln ausgetauscht. Also stand auch heute meinem mittwöchlichen Fischgenuss nichts im Wege. Wäre dem nicht so gewesen, hätte ich höchstwahrscheinlich beim Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse zugeschlagen, der heute neben Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit Waldbeeren von der Dessert-Theke.

Forelle "Balkan Art" mit Kartoffeln / Trout balkan style with potatoes

Während die ganze Forelle, die man mit Rosmarin im leeren Bauch gebraten hatte, was ihr ein angenehmes Aroma gab, mit erträglich wenigen Gräten und viel verwertbaren Fleisch einher kam und die Kartoffeln – abgesehen davon dass sie ihnen vielleicht zwei bis drei Minuten länger im kochenden Wasser ganz gut getan hätte, da sie recht bissfest waren – auch wenig Anlaß zur Kritik gaben, muß ich zugeben dass ich vom Balkangemüse heute extrem enttäuscht wurde. Die Idee, aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln eine Gemüsebeilage zu machen ist zwar prinzipiell löblich, aber was bitte haben Unmengen von roten Pfefferkörnern darin zu suchen? Ein paar davon wären ja noch ok gewesen, aber bei der hier verwendeten Menge biss man bei jeder Gabel des Gemüses gleich auf mehrere der Körner, was den gesamten Geschmack des Gemüses in einem übermäßigen Pfefferbeeren-Aroma untergehen ließ. Aus meiner Sicht vollkommen ungenießbar – ich versuchte erst die Beeren ein wenig heraus zu lesen, aber das sie fast die selbe Farbe wie die Tomaten besaßen erwies sich das als ziemlich mühselig. Schließlich beschränkte mich auf den Fisch und Kartoffeln. Sehr enttäuschend muss ich sagen. Da konnte mich auch das kleine Dessert aus Grießbrei mit Vanillearoma und zahlreichen Früchten versehenen Beerenmus nur bedingt für entschädigen.
Dennoch erschien es mir als ich mich auf den anderen Tabletts umsah so, als würde die Forelle heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegen und die Lasagne auf Platz zwei verdrängen. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte der Schweinebauch mit Schupfnudeln. Im Gespräch mit Kollegen nach dem Mittagessen schienen aber nicht alle das Übermaß an roten Pfefferbeeren als so schlimm wie ich empfunden zu haben und auch beim Blick auf die Tabletts in den Rückgabewagen schienen die meisten Fisch-Esser das Paprikagemüse scheinbar komplett verzehrt zu haben. Da stellt sich mir natürlich die Frage, ob ich einfach einen schlecht geratene Portion erwischt habe oder ob ich einfach einen anderen Geschmack habe. Mir kam zumindest noch Stunden später beim Aufstoßen der übertriebene Geschmack von rotem Pfeffer in den Hals, so dass ich beim nächsten Gericht nach “Balkan Art” auf jeden Fall genau hinsehen werde, bevor ich bei diesem Angebot zuschlage.

Mein Abschlußurteil:
Forelle: ++
Balkangemüse: —
Salzkartoffeln: +
Grießbrei mit Waldbeeren: ++

Hähnchen-Wirsing-Topf mit Salzkartoffeln [28.06.2013]

Friday, June 28th, 2013

Obwohl der Wirsing ja eher zu den Herbst- und Wintergemüsen zählt, muss dass nicht heißen dass man ihn nicht auch im Sommer verzehren kann. Vor allem nicht, wenn das Wetter mit bedecktem Himmel bei gerade mal 15 Grad und gelegentlichem Regen nicht gerade an Ende Juni erinnert. So ergab es sich heute also, dass ich zum etwas verspäteten Mittagessen heute also zu einem Hähnchen-Wirsing-Topf mit Salzkartoffeln griff.

Hähnchen-Wirsing-Topf mit Salzkartoffeln / Chicken savoy stew with potatoes

Neben zahlreichen saftiger Hähnchenfilet-Streifen und dem in Streifen geschnittenen Wirsing fanden sich in diesem Gericht aus Stücke von Tomaten und Champignons, die gemeinsam mit einer leicht würzigen Sahnesauce das Ganze zu einem einfachen, aber überaus schmackhaften Gericht kombinierten. Einzig die Sauce hätte etwas dickflüssiger sein können – ich mag das so lieber – aber die Kartoffeln erwiesen sich wie üblich als angenehm saugfähig, so dass dies letztlich auch kein Problem darstellte. 😉

Mein Abschlußurteil:
Hähnchen-Wirsing-Topf: ++
Salzkartoffeln: ++