Posts Tagged ‘Salzkartoffeln’

Forelle “Müllerin Art” mit Salbeibutter & Salzkartoffeln [19.04.2013]

Friday, April 19th, 2013

Die heutige Entscheidung Für ein Mittagsgericht war recht schnell getroffen, denn es fand sich mal wieder eine Forelle “Müllerin Art” mit Salzkartoffeln und Salbeibutter im Bereich Globetrotter auf dem Speiseplan. Der Milchreis mit Waldbeerensauce und Zimtzucker bei Tradition der Region sowie die Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke wären wegen ihres Charakters als Süßspeise sowieso nichts für mich gewesen, aber das asiatische Gebratene Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce sowie der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality wären durchaus vertretbar gewesen. Da wie üblich kein Gemüse beim Hauptgericht beigelegt war, ergänzte ich es mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke und schließlich dem kategorischen Becherchen Nachtisch, heute einen Aprikosenpudding, von der Dessert-Theke.

Forelle "Müllerin Art" mit Salbeibutter & Salzkartoffeln / Trout meunière with sage butter & potatoes

Im Vergleich zu früheren Malen wie hier, hier oder hier hatte man dieses Mal wieder einen ganzen Fisch mit Kopf und Schwanz serviert. Dieser sah zwar im ersten Moment nicht sonderlich groß aus, aber die Ausbeute an zartem Fleisch und leicht knuspriger Haut war erfreulich groß und es fanden auch nur einige wenige Gräten darin. Garniert mit etwas Zitronensaft und ergänzt mit einer ausreichenden Menge Salzkartoffeln sowie der würzigen Salbeibutter ergab sich so ein meiner Meinung nach überaus gelungenes Hauptgericht. Der Gemüsemix aus Möhrenscheiben, Blumenkohl und Broccoli war zwar geschmacklich in Ordnung, aber wirkte heute doch wieder mal etwas abgestanden, daher muss ich hier einen kleinen Abzug geben. Am fruchtigen, weichen, nicht zu süßen Aprikosenpudding, der mal wieder mit einigen Fruchtstückchen versehen war, gab es aber ebenfalls nichts auszusetzen. Insgesamt mal wieder eine sehr gelungene Zusammenstellung wie ich fand.
Mit hauchdünnem Vorsprung gelang es der Forelle heute auch, den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu erlangen. Fast aber hätte sie sich die den Asia-Gerichten geschlagen geben müssen, die sich heute ebenfalls einer großen Beliebtheit erfreuten. Auf dem dritten Platz, ebenfalls eng auf, folgte schließlich der Putenbraten in Champignonsauce und Platz vier belegte der Milchreis mit Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin Art”: ++
Salbeibutter: ++
Salzkartoffeln: ++
Gemüsemix: +
Aprikosenpudding: ++

Gesottene Ochsenbrust mit Rahmwirsing [07.02.2013]

Thursday, February 7th, 2013

Heute wäre die vegetarische Gemüsepfanne auf mediterrane Art, die mit Reis in der Sektion Vitaliy serviert zumindest was die Kalorien angeht mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, denn sie sollte mit gerade mal 469kcal zu Buche schlagen. Doch leider sprach sie mich visuell überhaupt nicht an und das Gemüse erinnerte mich sogar an das Currygemüse von gestern, also sah ich mich dann doch nach Alternativen um. Einen Moment liebäugelte ich noch mit den Asia-Gerichten, wo mich weniger das Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce als das Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art reizte. Aber auch Putenschnitzel in Jägersauce mit Spätzle bei Tradition der Region war überaus interessant. Letztlich fiel die Wahl aber dann auf die in der Sektion Globetrotter angebotene Gesottene Ochsenbrust mit Rahmwirsing und Salzkartoffeln, irgendwie hatte ich spontan Lust auf Rindfleisch bekommen. Einzig auf den Klecks Kren, also Meerrettich, der normalerweise das Fleisch zierte, verzichtete ich. Aber einen kleinen Becher Dessert musste dann doch noch sein – auch wenn die Ochsenbrust was die Kalorien anging mit Sicherheit nicht die optimalste Wahl war.

Gesottene Ochsenbrust mit Rahmwirsing & Salzkartoffeln / Boiled brisket of beef with cream savoy & potatoes

Die beiden dicken Stücke gekochten, einigermaßen mageren Rindfleischs erwiesen sich als angenehm saftig, waren aber wie für Rindfleisch üblich etwas bissfester. Das schmälerte aber den Genuss nicht, ich hatte mit so etwas gerechnet – es handelte sich ja immerhin nicht um Filet. Und auch der in einer milden, dickflüssigen Rahmsauce angemachte Wirsing und die kleinen, gut durchgekochten Salzkartoffeln gaben keinen Grund zur Kritik. Ein überaus gelungenes Mittagsgericht, das ich mit einem kleinen Becher eines nicht zu süßen, mit Erdbeermarmelade garnierten Vanillepuddings abschloss.
Um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute meiner Meinung nach das Putenschnitzel mit Jägersauce und die Ochsenbrust wirklich enges Kopf-an-Kopf-Rennen und ich war schon dazu geneigt, beiden diese Ehre zuteil werden zu lassen. Beim genaueren Hinsehen entschied ich dann aber doch, dass das Putenschnitzel auf ein paar mehr Tabletts zu erkennen und ihm Platz eins zuzubilligen. Damit landete die Ochsenbrust folglich auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und der vegetarischen mediterranen Gemüsepfanne auf Platz vier. Bis auf das enge Rennen an der Spitze ergab sich so eine Platzierung, die meiner Meinung nach dem Angebot entsprach.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbrust: ++
Rahmwirsing: ++
Salzkartoffeln: ++
Vanillepudding: ++

Eingemachte Salzkartoffeln

Thursday, September 20th, 2012

Salzkartoffeln als Konserve

Entdeckt in einem Tengelmann-Supermarkt: Eingemachte Salzkartoffeln, fertig gekocht und gesalzen. Ich bevorzuge so etwas natürlich eher selbst geschält und gekocht, denn die sind geschmacklich vermutlich etwas gehaltvoller – aber wenn es mal schnell gehen soll vielleicht tatsächlich eine Alternative. Was ähnliches hatte ich vor einiger Zeit ja hier schon mal bei tegut entdeckt. Na ja, vom Preis her gehen sie ja, da kann man nicht viel falsch machen – aber ob sie mit frisch gekochten Kartoffeln mithalten können ist meiner persönlichen Meinung nach fraglich. Vielleicht probier ich sie ja mal aus und mache den Vergleich, mal schauen…

Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig [16.05.2012]

Wednesday, May 16th, 2012

Auch diesen Mittwoch wollte ich natürlich, wie üblich nicht auf Fisch verzichten. Zwar gab es heute mit Pla Pad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce welches neben einem Chop Suey – gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce angeboten wurde auch der Asia-Thai-Theke mal wieder etwas “Fischiges”, doch ich konnte dem heutigen Vitality-Angebot in Form von Frischem Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig gebacken, dazu leichte Weißweinsauce und Salzkartoffeln einfach nicht wiederstehen. Da konnten auch das traditionell-regionale Gyros mit Tzatziki und Fladenbrot oder der Pikante Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln bei Globetrotter nichts ändern. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Gemüsemix und ein Becher Aprikosenquark auf mein Tablett.

Lachsfilet mit Blattspinat in Blätterteig / Salmon filet with leaf spinach in puff pastry

Mit diesem Gericht, das meines Wissens nach bisher so noch nie angeboten worden ist, hatte die Kochcrew mal wieder eine wirklich interessante und vor allem schmackhafte Dareichungsform für Fisch gefunden. Die wahrscheinlich als großer Laib gebackene und dann in Scheiben geschnittene Blätterteigrolle war mit jeweils einem großen, grätenfreien, zarten und saftigen Stück gedünsteten Lachsfilets gefüllt, die mit einer etwa daumendicken Schicht mild gewürzten Blattspinats bedeckt worden war. Zwar war dieser nicht ganz gleichmässig verteilt, aber das beeinträchtigte des Geschmack keineswegs. Gemeinsam mit den klein bis mittelgroßen Salzkartoffeln hatte man außerdem eine cremige Sauce mit aufgetischt, die mich allerdings geschmacklich eher an etwas zitronig-lemoniges als an Weißwein erinnerte. Passte aber wie ich fand sehr gut zu Fisch im Blätterteig. Dem Gemüsemix aus Mais, Erbsen, Möhren, Schwarzwurzeln, Kidneybohnen und einigen Stückchen Paprika bestand, und aufgrund der Beigabe von Mais und Kidneybohnen bestimmt als “Mexiko-Mix” bezeichnet wurde, merkte man leider an dass er bereits einige Zeit auf der Warmhaltetheke gestanden hatte. Geschmacklich war er in Ordnung, aber nicht gut genug um wirklich die volle Punktzahl erhalten zu können. Dafür entschädigte mich aber dann der von seiner Struktur her angenehm feste und mit reichlich Fruchtstücken versehene Aprikosenquark in dem man meiner Meinung nach sogar etwas Rhabarber gemischt hatte. Ungewöhnlich, aber durchaus lecker. Bleibt nur zu hoffen dass es dieses Fischgericht im Blätterteig in Zukunft häufiger mal gibt und es nicht nur ein einmaliges Angebot war.
Diese Hoffnung wurde zumindest durch die recht große Beliebtheit dieses Fischgerichts bei den anderen Kantinengästen etwas gestützt. Es reichte zwar nicht für den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala – diesen belegte natürlich das Gyros mit Tzatziki, aber doch für einen guten zweiten Platz. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und sehr knapp dahinter auf Platz vier schließlich der Wurstgulasch. Wenn ein Gericht einen so großen Zuspruch findet, bleibt also zu hoffen dass man es bald mal wieder zubereitet – ich würde mich auf jeden Fall sehr darüber freuen.

Mein Abschlußurteil:
Seelachs mit Blattspinat im Blätterteig: ++
Weißweinsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Mexiko-Gemüse: +
Aprikosenquark: ++

Seelachsfilet “Bordolaise” mit Dillsauce [11.05.2012]

Friday, May 11th, 2012

Heute fiel mir die Wahl wirklich schwer, denn mit Salbeigeschmorten vom Kalb mit Vollwertnudeln in Tomatensugo bei Vitality und einem Seelachsfilet “Bordolaise” mit Dillsauce und Kartoffeln in der Sektion Globetrotter standen gleich zwei interessante Gerichte auf dem Plan standen. Hier war bestimmt “Bordelaise” gemeint, außer man wollte Lizenzstreitigkeiten mit dem Hersteller des gleichnamigen Tiefkühlproduktes aus dem Weg gehen. Dabei war das Eintragen dieses Begriffes als Wortmarke am 1. Januar 1986 von Deutschen Patentamt abgelehnt worde (Deutsches Patent- und Markenamt: Markenregister, Aktenzeichen L28275). Den traditionell-regionalen Apfelstrudel mit Vanillesauce ließ ich aufgrund seines Charakters als Süßspeise außen vor und an der Asia-Theke konnten mich weder das Ko Lo Han Zai – Herzhaftes Chinagemüse in süß-saurer Sauce nach Shanghai-Art noch das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce so weit überzeugen, dass ich zwei Mal hintereinander Asiatisch esse – obwohl süß-sauer natürlich verlockend klang. Nach einigem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Fischfilet. Dazu gesellte sich schließlich noch ein Becher Vanillemousse auf mein Tablett.

Seelachsfilet Bordelaise

Was man leider vergessen hatte war das bereitstellen von Zitronenscheiben oder -stücken die man zum zusätzlichen Garnieren des Seelachsfilets wunderbar gepasst hätten. Aber auch ohne diese Kleinigkeit fand ich das mit einer würzigen Kruste überbackene, grätenfreie Fischfilet sehr gelungen. Gemeinsam mit der cremigen, mit Dill angemachten Sauce und den kleinen, gut durchgekochten Salzkartoffeln ein leckeres und sättigendes Mittagsgericht. Und auch an dem kleinen, aber feinen Becherchen lockeren Vanillemousses mit seiner Garnitur aus Erdbeere, Erdbeergelee und einem Minzeblatt gab es absolut nichts auszusetzen. Ich konnte also mal wieder zufrieden sein.
Und auch bei den anderen Kantinengästen lag meiner Beobachtung nach das Fischfilet am höchsten in der Gunst und belegte so den ersten Platz auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte dann das Salbeigeschmorte vom Kalb, aber nur mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten auf Platz drei. Auf Platz vier folgte schließlich wie üblich die Süßspeise in Form des Apfelstrudel mit Vanillesauce. Im Nachhinein gesehen wäre zwar das Salbeigeschmorte mit Sicherheit das kulinarisch interessante gewesen, aber es bleibt mir ja noch die Hoffnung dass man dieses Gericht gerade aufgrund der guten Platzierung bald mal wieder anbietet und ich es dann testen kann.

Mein Abschlußurteil:
Fischfilet “Bordolaise”: ++
Dillsauce: ++
Salzkartoffeln: ++
Vanillemousse: ++