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Twin Peaks [29.05.2006]

Friday, June 2nd, 2006

Wie bereits im vorherigen Post erwähnt war Montag, der 29.05. Feiertag (Memorial Day) in den Vereinigten Staaten. Da ich ja nun hier bin muß ich mich auch an die hiesigen Gegebenheiten anpassen. So habe ich am Karfreitag und Ostermontag gearbeitet und im Gegenzug natürlich den Memorial Day frei gehabt. Die US-Amerikaner haben sehr viel weniger Feiertage als wir in Deutschland – daher nutzen sie die, die sie haben in der Regel auch gleich aus. Im Gegensatz zu Europa ist es auch so, daß wenn der Feiertag auf einen Dienstag fällt (nur als Beispiel) so ist der Montag vorher in der Regel auch gleich mit frei. Dadurch kompensiert es sich wohl auch ein wenig. Aber das ganze nur am Rande erwähnt – kommen wir zum eigentlichen Thema dieses Beitrages:

Twin Peaks
Nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen Fernsehserie handelt es sich bei diesen Twin Peaks um einen Zwillingshügel im Südwesten der Stadt. Von hier oben hat man einen wunderbaren Überblick über den gesamten Ostteil wie man gleich anhand der Bilder sehen wird. Die Straße hinauf windet sich regelrecht den Berg entlang und ist ohne Karte gar nicht mal so einfach zu finden. Hat man den oberen Bereich erreicht muß man dann auch noch einmal komplett um beide Hügel fahren um den kleinen Parkplatz an der Aussichtsplattform in Richtung Financial District zu erreichen. Als wir endlich dort ankamen war der Parkplatz dann auch ziemlich überfüllt – wir mußten kurz warten bis einer der Plätze frei wurde.
Unser erstes Fotomotiv war natürlich der Financial District mit seinen Hochhäusern und der Market Street, die sich wie eine Schneise durch die Häuserschluchten zieht.

San Francisco Downtown San Francisco - Financial District / Market Street

Zwar stand die Sonne etwas ungünstig, aber man konnte von hier oben natürlich auch bis zur Bay und hinüber zur Golden Gate Bridge sehen.

North San Francisco Golden Gate Bridge

Hier oben findet sich im übrigen auch jene bekannte große Antenne die man von überall in der Downtown aus als Orientierungspunkt nutzen kann.

Holding the Sun

Natürlich war auch der Blick in Richtung Süden offen.

South Beach / South Market

Nach einem Rundgang auf der unteren Plattform machten wir uns daran, einen der beiden Hügel von Twin Peaks zu besteigen.

Hill on Twin Peaks

Der Blick von dort oben war zwar noch besser und reichte auch bis hinüber in den Südwesten der Stadt – aber der Wind erreichte hier fast Sturmstärke.

Top of Twin Peaks Hill 1 South/Southwest
South San Francisco Skyline Southwest San Francisco

Ich kann gut verstehen dass Twin Peaks ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen ist. Der Blick von hier oben ist wirklich Atemberaubend. Wenn im Sommer der Nebel am späten Nachmittag über der Stadt liegt muß das auch ein wunderbarer Anblick sein – leider werde ich nicht mehr lange genug hier sein um dies zu erleben. 🙁

South San Francisco

Rumsfailed

Tuesday, May 30th, 2006

Gesehen heute, 29. Mai 2006 (Memorial Day), an der Powell Street.

SFO Taxi VII – SF Taxicab Co.

Saturday, May 27th, 2006

Sind recht selten – habe erst dieses eine hier gesehen – und zwar am Fishermens Wharf

Walzwerk San Francisco

Friday, May 26th, 2006

Heute waren wir, ein Kollege aus Jena und ich, im Walzwerk in der South Van Ness Street 381 hier in San Francisco [Position]. Ein Flecken (Ost-)Deutschland auf amerikanischen Boden. Für jemanden der nun schon fast 3 Monate weg aus Deutschland ist, auch ein kleines Stück Heimat.

Walzwerk

Die Essenkarte bot Dinge wie “Grilled Thüringer Rostbratwurst” oder “Jäger Schnitzel with Spätzle and creamy mushroom sauce“. Außerdem fanden sich auf der Getränkekarte Dinge die “Köstritzer Schwarzbier“, “Weltenburger“, “Franzikaner Hefeweizen” oder “Radeberger Pilsner“. Auch wenn ich nicht wirklich unter Heimweh leide, doch mal schön wieder so etwas genießen zu können.

Walzwerk Menu

An den Wänden hingen neben einem Bild von Erich Honecker, einer “Tafel der Besten” sowie einem Plakat über “Qualitätsstahl aus Maxhütte” auch Platten von Amiga und einige andere “Utensilien” aus dem Osten Deutschlands.

East Products - Walzwerk East Products - Walzwerk
Walzwerk - Maxhütte Plakat Walzwerk - Innenraum
Walzwerk - Amiga Records

Die Betreiber waren natürlich auch Deutsche, sie mit Namen wenn ich es richtig verstanden habe Kristina oder Christina, seinen habe ich nicht erfahren. Mein Kollege und ich haben beide unseren Aufenthalt dort sehr genossen. Die Platzverhältnisse sind etwas beengt, gegen Ende zogen wir auf eine Couch um, damit unser Tisch für andere Gäste frei wurde, aber alles im allem ein sehr zu empfehlendes Restaurant. Da die Amerikaner ja immer so von deutschem Bier schwärmen: Hier gibt es für sie die Möglichkeit dies zu genießen ohne daß man die USA verlassen muss.
Wir wählten beiden den Schweinbraten mit Kartoffeln und Gemüse (mit etwas Knoblauch) vom Menu. Wirklich ein Genuß – natürlich in Verbindung mit einem frisch gezapften Radeberger Pils vom Faß. Deutsches Bier schmeckt – so muß ich zugeben – wirklich am besten. Da kann keines von dem was ich bisher hier getrunken habe auch nur ansatzweise mithalten.
Auch wenn das Restaurant etwas abseits liegt, kann ich es jedem der sich in San Francisco aufhält nur nahe legen. Nicht nur weil man in deutscher Sprache bestellen kann und es wirklich gutes Essen und deutsches Bier gibt – auch die Atmosphäre lässt nicht zu wünschen übrig. Nichts um die amerikanische Kultur zu erleben, aber doch eine Möglichkeit mal eben kurz für ein bis zwei Stunden nach Deutschland zurückzukehren, ohne gleich fast einen Tag im Flugzeug zu sitzen.

Rückkehr nach San Francisco [23.05.2006]

Wednesday, May 24th, 2006

Ich bin heute ohne weitere Probleme von Kaui (Hawaii) nach San Francisco zurückgekehrt.
Ein detaillierter Bericht folgt – heute schaffe ich es nicht mehr, denn es ist bereits zu spät.

Weiter nach Williams, AZ [11.05.2006]

Friday, May 12th, 2006

Bis 12.00 Uhr Mittags heute war Checkout-Zeit im Treasure Island – aber da ich keine Lust hatte in der Mittagshitze durch die Wüste zu fahren deponierte ich meine Koffer im Treasure Island – ein kostenloser Service dort – und trieb mich noch ein wenig auf dem Strip herum bevor ich gegen 15:15 Uhr dann endlich aufbrach. Natürlich verfuhr ich mich erst einmal in Las Vegas, aber als ich tankte gab mir die freundliche Angestellte dort, eine sehr wohlbeleibte junge Afroamerikanerin, den Hinweis wie ich zu fahren hatte um auf den Highway 93 nach Süden zu gelangen. Bis ich dann aus Las Vegas – die Stadt ist wirklich riesig, heraus war, war es fast schon 16:00 Uhr. Aber ich fand den Weg trotz mehrfacher Bedenken problemlos und fuhr wieder in die Wüste hinaus.

Deser View (Mohjave Lake) Desert near Hover Dam

Dabei passierte ich ziemlich zu Anfang schon den bekannten Hoover Damm – den ich mir jedoch für den Rückweg aufsparte, denn immerhin war es schon spät und ich wollte keinesfalls im dunklen fahren. Es sei nur an dieser Stelle angemerkt daß dieser durch eine Polzeisperre abgeriegelt ist – PKWs werden nach Sicht durchgewunken – ich schien offensichtlich ungefährlich und wurde nach kurzer Gesichtskontrolle zur Weiterfahrt aufgefordert – Wohnmobile und größere Gefährte müssen halten und werden genauer Kontrolliert. Wohl ein Schatten von 9/11. Außerdem scheint ein größerer Highway (mehrspurig) in Bau zu sein damit der Verkehr nicht mehr komplett über die Damm-Mauer gehen muß – ich sah einige erste Fragmente dieser neuen Straße. Etwa 68 Meilem ca. 110 Kilometer) ging der Highway 93 nun durch fast durchgehend flache Wüste. Immer wider konnte man Häuser rechts und links des Highways sehen, teilweise einsam in der Wüste, teilweise zu kleinen Dörfern gruppiert. Wie kann man nur in solcher Einöde leben ?

More Desert Highway 93 - Arizona
Single House in desert Little Village beside Hwy 93

Bei einer Stadt namens Kingman in Arizona ging der Highway 93 schließlich auf die Interstate 40 über, der ich nun weiter folgte.

Highway 93 to Interstate 40

Das Gelände war weiterhin trocken, aber je weiter ich kam desto mehr wurde es zu trockenem Grasland. Besagte Interstate 40 führte bis auf eine Brücke, auf der die linke Spur gesperrt war durchgehend mindestens zweispurig bis zu meinem Ziel: Williams, Arizona. Kurz vor Williams sah ich das erste mal wieder richtige Nadelwälder.

Arizona grassland Arizona grassland

Gleich am Ortseingang tankte ich noch einmal und fragte die Dame an der Kasse nach dem Weg zur meiner Unterkunft, den diese mir auch sofort erteilte. Der Ort Williams stellte sich als kleine Ortschaft mir vier Straßen heraus – jedoch liegt diese direkt an einem Teil der berühmten Route 66. An genau dieser lag auch mein Hotel mit Namen Travellodge – eine günstige Hotelkette von denen ich bereits eines dieser Art in Las Vegas gesehen hatte.

Die Betreiber scheinen tatsächlich Indianer zu sein – allerdings angepasst an die amerikanischen Verhältnisse. Also keine Federn oder Mokassins – nur die Gesichtszüge und die Hautfarbe ließen mich darauf schließen. Das Zimmer war zwar einfach – aber für meine Verhältnisse vollkommen ausreichend. Und das beste (wie man an diesem Post bemerkt) – entgegen der Webseite wo ich es gefunden habe verfügt das Hotel über Wireless Lan und Internet-Zugang. God bless modern america
Nachdem ich mich erst einmal geduscht und umgezogen hatte machte ich eine kleine Tour durch die Stadt. Natürlich war alles auf Route 66 ausgerichtet. Und in der einzigen Bar der Stadt – mehr eine Taverne – standen, so konnte ich durch die offene Tür sehen, tatsächlich Männer mit Cowboyhut und Stiefeln an der Bar. Unglaublich – wo bin ich hier nur hingeraten? *fg*

Williams - Canyon Club Williams - Thunder Eagle

Ich entschloß mich schließlich noch eine Kleinigkeit zu mich zu nehmen – immerhin hatte ich aufgrund der Hitze in Las Vegas kaum etwas gegessen und hatte entsprechend Kohldampf. Ein Route 66 Diner im Stil der 60er Jahre schräg gegenüber meines Hotels schien mir gerade richtig dazu.

Inside Route 66 Diner I Inside Route 66 Diner II

Ich bestellte mir ein Country Steak mit hausgemachten Fries (Pommes) – als Vorspeise gab es eine kleine Kartoffelsuppe, wohl aus Pellkartoffeln, denn es befanden sich auch Schalen darin. Sowohl die Suppe als auch das Steak waren aber beide gut und mit nicht ganz 12 Dollar inklusive einer Coke auch sehr günstig.

Ich beging den Fehler als es um die Getränkbestellung ging nach einem Bud Light zu fragen – worauf ich die schroffe Antwort erhielt daß keine alkoholischen Getränke serviert werden. Ich glaube das hat mir Minuspunkte bei der Bedienung – einer eher grobschlächtigen Country-Amerikanerin eingebracht.
Damit genug für heute – der Bericht aus Las Vegas ist in Arbeit. Gruß an alle aus dem kleinen Ort Williams in Arizona.

SFO Taxi XVI – Black & White Checker

Tuesday, May 9th, 2006

Teil 16 – Diese Taxis erinnern wohl am ehsten an das was man aus Deutschland gewohnt ist.

One way (Einbahnstraße)

Tuesday, May 9th, 2006