Putenschnitzel mit Waldpilzen & Mozzarella gratiniert [18.12.2018]

Heute war eigentlich nichts auf der Karte, was mich unmittelbar gereizt hätte. Der Curryreis mit Zucchini und Karotten bei Vitality klang eher langweilig und dsah auch so aus, der Paprikagulasch vom Schwein mit Butternudeln bei Tradition zu Region war mir zu “kantinig” und das Gebratenes Putenschnitzel mit Waldpilzen und Mozzarella gratiniert, dazu Sauce Bernaise und Bratkartoffeln bei Globetrotter lehnte ich wegen der Bratkartoffeln ab, die mich mit ihrer matschigkeit schon so häufig enttäuscht hatten. Ich war drauf und dran beim Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce zuzugreifen, der neben Gebratenem Gemüse in Massamansauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, doch dann hörte ich das Schaben der Kartoffelscheiben der Bratkartoffeln aneinander, als sie auf einen Teller serviert wurden. Das machte Hoffnung dass sie heute doch mal knusprig sein könnten, daher schwenkte ich noch ganz kurzentschlossen um und griff beim Putenschnitzel zu. Und obwohl ja schon Pilze dabei waren, ergänzte ich das Gericht noch zusätzlich mit etwas Rosenkohl von der Gemüsetheke, der heute mal außergewöhnlich frisch und knackig aussah.

Turkey escalope gratinated with wild mushrooms & mozzarella / Putenschnitzel mit Waldpilzen & Mozzarella gratiniert

Und tatsächlich waren die Bratkartoffeln heute mal nicht so matschig wie hier oder hier, sondern ein wenig knusprig gebraten, aber man merkte ihnen dennoch deutlich an dass es sich um aufgetaute TK-Ware handelte. Fast schon akzeptabel, aber bei weitem nicht perfekt. Ein größerer Lichtblick war da schon der Rosenkohl, der heute Mal wirklich frisch und knackig von der Gemüstheke gekommen war – leider eher eine Seltenheit. Am mit einer dicken Schicht Pilze und etwas Käse überbackenen Putenschnitzel gab es ebenfalls nichts auszusetzen, es war angenehm mager, saftig und das Fleisch harmonierte Geschmacklich wunderbar mit den Pilzen. Die milde, cremige Sauce Bernaise war daher mehr für die Kartoffelscheiben, sprich Bratkartoffeln, wichtig, denn sie waren dieses mal zwar etwas knuspriger, dafür natürlich auch etwas trocken. Aber mit der Sauce genießbar. Ich denke es war in Anbetracht des Angebotes wohl die beste Wahl heute gewesen.
Beim Kampf um Platz eins würde das Putenschnitzel fast von dem Paprikagulasch überholte, konnte sich auf der Zielgerade aber dann doch noch auf den ersten Platz retten. Nach dem somit zweitplatzierten Paprika-Schweinegulasch mit Butternudeln folgten die Asia-Gerichte auf einem guten dritten Platz und der Curryreis schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Waldpilze: ++
Sauce Bernaise: ++
Bratkartoffeln: +
Rosenkohl: ++

Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Bernaise, Broccoli & Bratkartoffeln [20.07.2018]

Obwohl ich auch mit den Reiberdatschi mit Apfelmus, welche am Abschnitt Tradition der Region auf der heutigen Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurden, hätte leben könne, waren meine Favoriten doch andere Gerichte. Zum einen die Gebratene Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Bernaise, Broccoli und Bratkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter und das Gebratenes Putenschnitzel in Pfeffer-Honigsoße Pariser Karotten und Herzoginkartoffel bei Vitality. Die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit Gemüse und Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce zog ich wiederum nicht näher in Betracht. Und obwohl ich erst letzten Freitag ja Scholle verzehrt hatte – als Ersatz für den ausverkauften Bonito, wir erinnern uns vielleicht – fiel meine Wahl doch auf das Fischgericht. Einmal in der Woche sollte man ja Fisch essen, so von wegen Eiweiß und so… Außerdem hatte ich mit der “Finkenwerder Art” in Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

Baked plaice with sauce bernaise, broccoli & fried potatoes / Gebratene Scholle "Finkenwerder Art" mit Sauce Bernaise, Broccoli und Bratkartoffel

Eigentlich gehört es ja zur “Finkenwerder Art”, dass man Speck, Zwiebeln und Garnelenfleisch über die Scholle gibt, allerdings war ich hier nicht so ganz sicher ob in dieser Mischung, in der ich meinte Speck und Zwiebeln deutlich erkennen zu können, auch wirklich Garnelen dabei waren. Aber auch so passte die das Topping wunderbar zu der zarten und saftigen Scholle, die man dieses Mal fast ohne Panade gebacken hatte. Und auch an der milden und cremigen Sauce Bernaise sowie den heißen und knackig gedünsteten Broccoli-Stücken gab es nichts auszusetzen – außer dass man beim Broccoli vielleicht etwas großzügiger hätte sein können. Nur die gebratenene Kartoffeln ließen teileweise leider etwas zu wünschen übrig, denn sie waren zum Teil bereits matschig geworden, was den Genuss natürlich etwas minderte. Dennoch insgesamt ein sehr leckeres Gericht und glücklicherweise auch nicht zu schwer – also genau das richtige für einen sommerlichen Freitag wie diesen.
Als wir heute etwas verspätet gegen 12:30 Uhr den Speiseraum des Betriebsrestaurants betraten, waren nur ein Bruchteil der verfügbaren Tische besetzt. Es war Freitag, also waren einige Wochenendpendler schon abgereist, außerdem Sommerferien hier in Bayern und mit 28 Grad auch ziemlich warm. Daher fiel es mir aml wieder etwas schwer eine klare Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Ich würde aus den wenigen Beobachtungen aber sagen, dass die Scholle ganz knapp vor dem Putenschnitzel lag und sich den ersten Platz sichern konnte. Die Asia-Gerichte sah ich auf dem dritten Platz und wiederum sehr knap dhinter folgten die Reiberdatschi.

Mein Abschlußurteil:
Scholle “Finkenwerder Art”: ++
Sauce Bernaise: ++
Broccoli: ++
Bratkartoffeln: +

Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti & Speckbohnen [03.07.2018]

Am heutigen Dienstag erweckten zwei der Gerichte auf der heutigen Speisekarte mein näheres Interesse. Zum einen war das das Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti und Speckbohnen im Abschnitt Tradition der Region, zum anderen die Schweizer Alpen Makrönli mit Speck und Kartoffelwürfel in würziger Gruyersauce bei Globetrotter. Und auch der , der neben an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde sah nicht übe aus, aber da ich erst gestern die letzte Portion meines selbst gekochten Lachs in cremiger Spinat-Knoblauch-Sauce mit sonnengetrockneten Tomaten gegessen hatte, war mir heute nicht so nach Fisch. Die Mexikanische Chililinsen mit Tortillawrap bei Vitality waren aber definitiv nichts für mich – ich brauchte etwas Fleisch. So griff ich schließlich zum Schweinerückensteak, denn die Makrönli sahen für meinen Geschmack etwas zu grau aus.

Fried pork steak with sauce bernaise, hash browns & bacon beans / Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise, dazu Kartoffelrösti & Speckbohnen

An grünen Stangenbohnen hatte man schon mal nicht gespart, jedoch vermisste ich irgendwie den Speck bei diesem als Speckbohnen angekündigten Gemüse, worüber ich aber hinweg sehen konnte, denn mit dem recht großen Schweinerückensteak war ja genügend Fleisch auf dem Teller. Doch als ich dieses angeschnitten hatte, musste ich etwas enttäuscht feststellen, dass es ein wenig trocken und faserig geraten war.

Pork steak - Lateral cut / Schweinerückensteak - Querschnitt

Teilweise konnte man dies zwar mit der sehr gut gelungenen Sauce Bernaise kompensieren, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. An den schön knusprigen Kartoffelröstis mit ihrem weichen und leckeren Inneren gab es wiederum nichts auszusetzen. Dennoch war ich recht zufrieden mit meiner Wahl – auch wenn ein Kollege mir bestätigen konnte dass die Makrönli trotz ihres Aussehens heute ebenfalls sehr gut gelungen waren.
Und die anderen Gäste schienen sich nicht so stark vom Äußeren der Schweizer Käsenudeln beeinflussen zu lassen, denn die Makrönli konnten sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon dass Schweinerückensteak, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und den Mexikanischen Chili-Linsen schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: +
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelröstis: ++
Grüne Bohnen: ++ (trotz des fehlenden Specks)

Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise [18.04.2018]

Eigentlich fanden sich am heutigen Mittwoch mit Klasssikern wie Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Abschnitt Tradition der Region und vor allem der Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Globetrotter genügend Alternativen auf der Speisekarte, doch ich hatte mir irgendwie in den Kopf gesetzt beim Hausgemachten Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout und Sauce Bernaise aus der Sektion Vitality zuzugreifen. Dabei hätte mich eigentlich schon das Bild auf dem Bildschirm am Eingang etwas vorwarnen müssen, doch ich ignorierte alle Hinweise. Irgendwie war mir heute nach Fisch und die Grundidee dieses Gerichtes schien mir recht verlockend. Und an Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke hatte ich ebenfalls kein Interesse.

Homemade hash brown with wild salmon dices vegetables & sauce bernaise / Hausgemachter Rösti mit Wildlachswürfel, Gemüseragout & Sauce Bernaise

Ob der Rösti nun hausgemacht war oder aus dem TK-Fach stammte, war erst einmal zweitrangig, denn obwohl er in der Mitte leider nicht ganz knusprig gebraten war, bestand der Problem viel mehr aus dem Belag. Die sehr grob gewürfelten Möhren schienen mir so, als wären sie bereits einige Tage in der Gemüsetheke gelegen bevor man sie letztlich mit etwas Dill versetzte und auf dem Rösti servierte – gemeinsam mit recht kleinteiligen und teilweise trockenen Wildlachsstückchen, Stangensellerie und Paprika, die auch bereits ihre besten Zeiten hinter sich zu haben schienen. Die geschmacklich gut gelungene, helle Sauce Bernaise verdeckte diese kulinarische Fast-Katastrophe dabei größtenteils, weswegen ich mich wohl auch letztlich dazu hatte hinreißen lassen bei diesem Angebot zuzugreifen. Es war zwar essbar, aber nah an einem vollkommenen Fail. Eine der wirklich seltenen Situationen, in der ich meine Wahl mal bereute.
Bei den anderen Gästen lag natürlich die Currywurst mit großen Abstand vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf dem zweiten Platz folgten, wie nicht anders erwartet, die Käsespätzle, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und erst auf einem guten vierten Platz folgte des Rösti mit Wildlachs. Vielleicht hatte ich auch einfach nur einen besonders schlecht gelungenen Rösti erwischt, aber ich werde auf jeden Fall genau hinsehen, bevor ich noch einmal bei diesem Gericht zufreifen werde.

Mein Abschlußurteil:
Rösti: +
Wildlachswürfel & Gemüseragout: +/-
Sauce Bernaise: +

Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise & hausgemachten Kartoffelplätzchen [11.12.2017]

Am heutigen fiel mir die Wahl in unserem Betriebsrestaurant relativ leicht, denn weder der Gebratene marinierte Tofu mit Ingwer-Currygemüse bei Vitality noch die Spaghetti al Arrabiatta mit Kirschtomaten und Pamrnesan oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Frühlingsrollen, Gang Gai Ma – Putestreifen mit Gemüse in Austernsauce oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Massamansauce reizten mich besonders, also blieb nur das Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise und hausgemachten Kartoffelplätzchen bei Tradition der Region. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen verschiedenen Gemüses aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Fried pork steak with sauce bernaise & home made hash brown / Gebratenes Schweinerückensteak mit Sauce Bernaise & hausgemachten Kartoffelplätzchen

Ich war zwar der Meinung gewesen, dass dieses Gericht bereits einmal serviert worden war, doch eine kurze Recherche in meinen Archiven hier im Blog zeigte mir, dass es zwar ähnlich Kombinationen mit Spargel gab, aber genau diese Kombination bisher nicht aufgetaucht war. Der erste Eindruck war auf jeden Fall nicht sehr berauschend: Ein recht kleines Schweinerückensteak, ein recht großzügiger Klecks Sauce Bernaise und schließlich ein etwa handgroßer Kartoffelpuffer, das Kartoffelplätzchen. Schien mir nichts für den großen Hunger zu sein. Und auch die Qualität konnte nicht hundertprozentig überzeugen, denn das Steak erwies sich war als mager, aber leider auch etwas trocken, wobei hingegen der Kartoffelpuffer gerne ein oder zwei Minuten länger gebraten hätte sein können. Zumindest war genug von der recht schmackhaften Sauce Bernaise da, um beides zu garnieren. Und auch mit dem Gemüse aus Erbsen sowie einer Mischung aus Möhren, Blumenkohl und Broccoli konnte ich nicht ganz zufrieden sein, denn das Gemüse war zwar noch recht knackig, bereits deutlich abgekühlt, was den Genuss etwas minderte. Aber da es für mich keine Alternativen gegeben hatte, will ich mich zufrieden zeigen.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass es heute die Spaghetti al Arrabiatta waren, die sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnten. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte und erst auf dem dritten Platz folgte das Schweinerückensteak, dass sich aber nur um Haaresbreite diesen Platzt vor dem fast gleich beliebten Tofu ergattern konnte, welches somit den vierten Platz belegte.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerückensteak: +
Sauce Bernaise: ++
Kartoffelplätzchen: +
Mischgemüse: +