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Putensteak in Honig-Pfeffersauce [08.10.2010]

Friday, October 8th, 2010

Die heutige Auswahl fiel mir mal wieder nicht schwer. In der Asia-Ecke wurden “Gebackene Ananas und Banane” sowie “Pad Pieew Wan -Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß saurer Sauce” und ein Fischgericht angeboten, in der regulär-westlichen Küche standen neben dem üblichen traditionell-regionalen Süßspeisen-Gericht in Form von “Milchreis mit Waldbeersauce” noch bei Globetrotter ein “Seelachsfilet paniert mit Kartoffel- Gurkensalat und Remouladensauce” sowie bei Vitality “Steak von der Pute in Honig- Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren” auf der Speisekarte. Ich wollte natürlich nach drei vegetarischen Tagen heute endlich mal wieder etwas mit Fleisch probieren und in die nähere Auswahl kamen dabei zum einen das Asiatische Fischgericht und dann noch das Putensteak. Letztlich entschied ich mich für das Putensteak, das ich mit einem Becher Schichtpudding ergänzte.

Putensteak in Honig-Senf-Sauce

Zuerst hatte ich ja befürchtet dass sich in der Honig-Pfeffersauce wieder schwarze Pfefferkörner befinden würden, was meine Entscheidung vielleicht zu Gunsten des asiatischen Fischgerichtes verändert hatte – dem war aber glücklicherweise nicht der Fall. Zu einer mehr als annehmbar großen Portion aus Stampfkartoffeln oder besser Kartoffelpüree mit Stücken von Sellerie und Möhrengemüse fand sich ein zwar klein geratenes, aber zum Glück recht dickes Stück gebratenen, zarten und saftigen Putensteaks, welches mit einer süßlich-scharfen Honig-Pfeffersauce garniert war. Fand die Zusammenstellung wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte wirklich sehr lecker und gelungen. Eigentlich gab es keinerlei Kritikpunkte, die es wert wären hier erwähnt zu werden. Der Schichtpudding, der aus jeweils einer Schicht Kirsch- Vanille- und Karamelpudding bestand, bildete schließlich einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lagen in der Beliebtheit heute das Pangasiusfilet und das Putensteak eng auf, ich wage aber zu sagen dass der Fisch noch ein kleines Stück häufiger auf den Tabletts zu sehen war als das Geflügelgericht und würde ihm daher den ersten Platz zubilligen. Aber auch die asiatischen Gerichte erfreuten sich einer großen Beliebtheit und folgten dem Putensteak eng auf Platz drei. Zwar erfreute sich auch der Milchreis einer gewissen Beliebtheit, er lag aber dennoch deutlich hinter den anderen Gerichten zurück. Letztlich war ich froh dass ich mich nicht für das Fischgericht entschieden hatte, denn ich konnte beobachten wie ein Kollege am Tisch, der sich für dieses entschieden hatte, feine Gräten aus dem Fisch klaubte – das hätte ich heute nun wirklich nicht haben müssen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes: ++
Schichtpudding: ++

Putenbrustbraten in Champignonsauce [13.08.2010]

Friday, August 13th, 2010

Während im Asia-Bereich heute “Gebackene Ananas und Banane“, “Moo Pad Prik Bai – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thai Gemüse in Austernsauce” und “Gebratene Pute mit verschiedem Gemüse in Chili-Basilikumsauce” angeboten wurde, gestaltete sich die reguläre Küche wie jeden Freitag wieder aus der üblichen Geflügel-Süßspeise-Fisch-Kombination. Um genau zu sein wurden dort heute im bei Vitality “Feiner Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis“, bei Tradition der Region “Topfenpalatschinken mit Vanillesauce” und bei Globetrotter schließlich “Gebackenes Pangasiusfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Dip” angeboten. Die Süßspeise fiel natürlich aus. Über das Thema Süßes als Hauptgericht hatte ich mich ja bereits ausgelassen – ist halt nichts für mich. Der Fisch wiederum reizte mich schon irgendwie, aber mit dem Kartoffelsalat und dem Dip, welcher wie üblich aus Remouladensauce bestand, erschien mir dann doch etwas zu kalorienreich. Also entschied ich mich schließlich wieder für das Geflügelgericht in Form eines Putenbratens.

Putenbrustbraten in Champignonsauce

Das angenehm große Stück Putenbraten erwies sich zwar zum Glück nicht ganz so trocken wie ich erst befürchtet hatte, aber mit dem etwas lieblos auf den Teller aufgemachten Reis und der Sauce aus Champignons, Linsen und Karotten erschien es mir heute mehr als sonst als ein typisches Kantinengericht. Selbst das Grünzeug, das man sonst zur Dekoration auf das Gericht streute hatte man heute vergessen. Des weiteren möchte ich Zweifel anmelden, dass es sich bei diesem Reis wirklich um Vollkornreis handelte – aber sicher bin ich mir nicht. Geschmacklich kann ich allerdings nichts dagegen sagen, denn das ganze erwies sich als doch recht schmackhafte Zusammenstellung – auch wenn etwas mehr Gemüse nicht geschadet hätte. Auf eine entsprechende Aufstockung an der Gemüsetheke hatte ich jedoch heute mal verzichtet, denn von den dort angebotenen Gemüsesorten passte irgendwie nichts so recht zu dem Putenbraten.
Bei den anderen Kantinengästen war natürlich – ich hatte bei diesem Angebot auch nichts anderes erwartet – das Pangasiusfilet das eindeutig beliebteste Gericht. Platz zwei belegten meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und dann folgten der Putenbraten und schließlich der Topfenpalatschinken, der aber wie immer bei den freitäglichen Süßspeisenangeboten natürlich auch gerne als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden war.

Meine Abschlußwertung:
Putenbrustbraten: ++
Champignon-Linse-Sauce: ++
Reis: ++
Präsentation: +/-

Putensteak “Tessin” [25.05.2010]

Tuesday, May 25th, 2010

Der Asia-Bereich lockte heute mit “Gaeng Jiew Wan Pak – Gebratenes grünes Gemüse in grünem Thaicurry” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“, was beides recht lecker klang – aber mir war heute nicht so nach Asiatisch. Also warf ich einen Blick auf die regulären Angebote. Im Bereich Vitality gab es “Gnocchi mit Ruccola und gedünstenen Kirschtomaten“, was kalorientechnisch wahrscheinlich die beste Alternative gewesen wäre. Aber nach zwei mal Gnocchi am Wochenende (ich berichtete ja von meinem Kochexperiment) verzichtete ich. Übrig blieben noch die traditionell-regionalen “Schinkennudeln mit Tomatensauce” und schließlich das heutige Globetrotter-Gericht in Form eines “Putensteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Bratkartoffeln“. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich dann für das Putensteak. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Erbsen von der Gemüsetheke.

Putensteak "Tessin"

Unter einer Scheibe mageren Kochschinken, einigen Tomatenwürfel und einigen Tomatenwürfeln fand sich ein annehmbar großes Stück Putenfleisch, das zwar zart aber für meinen Geschmack doch etwas trocken geraten war. Dazu gab es wirklich ganz passable, pikant gewürzte Bratkartoffeln, eine großzügige Kelle einer dunklen Bratensauce und schließlich natürlich noch die selbst gewählten Erbsen. Leider merkte man den Erbsen an, dass sie bereits einige Zeit in der Gemüsetheke gelegen hatten, sie waren bereits leicht abgekühlt und eingefallen. Geschmacklich waren sie aber soweit ok. Mit Sicherheit weder kalorientechnisch noch was die Gesamtauswahl die allerbeste Wahl.
Dennoch schien das Putensteak “Tessin” sich heute großer Beliebtheit unter den anderen Besuchern und kam meines Eindrucks nach knapp auf Platz eins, gefolgt von den Schinkennudeln und den Asiagerichten. Die Gnocchis lagen zwar eindeutig hinten, aber wurden auch nicht gänzlich verschmäht. Letztlich gesehen wäre ich mit den italienischen Nocken wohl doch am besten gefahren, aber man kann ja nicht immer das Optimalste haben. Ab morgen muss ich mich aber dann wirklich wieder etwas mehr zusammenreißen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak “Tessin”: +
Bratkartoffeln: ++
Erbsen: +

Garnelen in Tom Jam Sauce [30.04.2010]

Friday, April 30th, 2010

Die heutige Mittagsauswahl gestaltete sich mal wieder sehr interessant. Mein eigentlicher Favorit war zuerst eindeutig die “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischen Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln“, das heutige Vitality Gericht. Wie üblich gab es im traditionell-regionalen Bereich dann heute auch wieder eine Süßspeise, nämlich “Kaiserschmarrn mit Apfelmuß und Zimt-Zucker“, was für mich in zweierlei Hinsicht absolut nicht in Frage kam, denn zum einen bin ich ja (mit Außnahmen) kein großer Freund von Süßspeisen als Mittagsgericht, zum anderen wäre mit so etwas in meinen aktuellen Bestrebungen auch eher zuwieder gewesen, so etwas fettes und süßes zu verspeisen. Außerdem bot man im Bereich Globetrotter auch noch ein “Hokifilet mit Erdnusssauce und Gemüsereis” an, das ich durchaus auch kurze Zeit in Betracht zog, mich aber dann doch dagegen entschied. Im Asia-Bereich gab es außerdem noch zum einen, wie an Freitagen üblich, “Gebackene Ananas und Banane” in Panada, außerdem “Moo Pad Takai – Schweinefleischstreifen mit Bambussprossen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce” und schließlich “Gebratene Garnelen mit verschiedenen Gemüsen in Tom Jam Sauce“. Da ich ja ein großer Freund von Krabben bin, entschied ich mich heute entgegen meiner bisherigen Gewohnheiten und wählte auch heute mit diesem zuletzt genannten Krabbengericht wieder für eine Asia-Speise. Dazu gab es wie üblich etwas mit Sambal Olek garnierten Reis und natürlich einen Glückskeks.

Garnelen in Tom Jam Sauce / Prawns in tom yum sauce

Das Gemüse war wie üblich sehr grob geschnitten, neben Zucchini, Kohl, Karotten und Brokkoli fanden sich natürlich auch reichlich Krabben in meiner Schale – leider wieder mal alle mit Schwanz, so daß ich sie zum Verzehr in die Hand nehmen mußte. Mir ist leider noch immer keine Technik bekannt, in einer solch kleinen Schale eine Krabbe mit Messer und Gabel von ihrem Schwanz zu befreien, also blieb mir nichts anderes übrig als diesen Weg wählen. Ich war natürlich neugierig um was es sich bei diesem Tom Jam handelte, daher habe ich ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass es sich bei diesem Tom Jam oder Tom Yam eigentlich um eine heiße sauer-scharfe Suppe aus Thailand handelt, die traditionell mit klein geschnittenen Zitronengras, Kaffernlimettenblättern, Thai-Ingwer, Tamarinden und zerstoßenen Chilis gewürzt wird. Hätte also scharf sein sollen, aber wenn die Sauce scharf gewesen war, dann ist dies wohl durch das mit dem Reis vermengten Sambal Olek übertüncht. In der Summe war das ganze mal wieder ein wirklich sehr gelungenes Asia-Gericht, das einzig dadurch getrübt wurde dass man es versäumt hatte die Chitinpanzer am Schwanz zu entfernen. Aber das konnte ich zum Glück verschmerzen.
Unter den anderen Gästen lag die größte Beliebtheit heute meiner Meinung nach bei der Hühnerbrust, aber eng gefolgt vom Hokifilet. Aber auch die Asia-Gericht erfreuten sich mal wieder großer Beliebtheit und der Kaiserschmarrn schließlich war eindeutig nicht sonderlich weit davon abgeschlagen auf den hinteren Platz auf der Beliebtheitsskala geraten.
Sicherlich wäre ich kalorientechnisch mit dem heutigen Vitality-Gericht am besten bedient gewesen, bereute meine Wahl mit dem asiatisch-thailändischen Krabbengericht aber auf der anderen Seite auch nicht. Vor allem bin ich mehr als nur satt geworden, eine Tatsache die ich verstärkt bei der Wahl von Asia-Gerichten verspüren darf. Aber ich werde auch der regulären Küche nicht untreu werden, dazu werden hier einfach zu häufig ebenfalls interessante Speisen angeboten.

Mein Abschlußurteil:
Garnelen in Tom Jam Sauce: ++
Reis: ++

Kohlroulade mit Blaukraut [19.04.2010]

Monday, April 19th, 2010

Zum heutigen Montag fanden sich auf der Tageskarte wieder einmal einige recht interessante Gericht. Im Asia-Bereich lockten u.a. “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“, wobei mich das Hühnerfleisch durchaus reizte und auch sehr schmackhaft aussah. Aber auch die regulär-europäische Küche hatte einiges interessantes im Angebot. Die “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln“, welche man als heutiges Vitality Gericht anbot, wäre Kalorientechnisch natürlich das klügste gewesen, mit 383kcal (oder 10 WW-ProPoints) ein wirklich leichtes Gericht. Weniger hingegen reizten mich die “Penne Rigate al Arrabiata mit Parmesan“, obwohl sie auch ganz passabel aussahen. Meine endgültige Wahl fiel dann aber doch auf die “Gefüllte Kohlroulade mit Bratensauce, dazu Kartoffelpüree und Blaukraut“, die als heutiges traditionell-regionales Gericht lancierte. Auf Nachtisch verzichtete ich aber, das hätte meine Kalorienbilanz für heute, so dachte ich bei mir, doch etwas zu sehr nach unten gezogen.

Kohlroulade & Kartoffelpüree / stuffed  cabbage & mashed potatoes

Nicht unbedingt wie bei Muttern, aber doch ein für Kantinenverhältnisse ganz gelungenes Gericht wie ich fand. Zwischen reichlich Kohlblättern fand sich eine mild gewürzte Füllung aus Schweinemett. Die dunkle Bratensauce passte entgegen meiner zuerst auftauchenden Bedenken auch recht gut zu dem restlichen Gericht, auch wenn sie nicht sonderlich geschmacksintensiv war – und wie immer hätte es hier auch etwas weniger davon getan. Am wirklich noch sehr heißen Kartoffelpüree kann ich als einziges kritisieren, dass es für meinen Geschmack etwas dünn geraten war, was sich aber nicht negativ auf den Geschmack auswirkte. Und auch am Blaukraut, das in meiner Heimatregion ja eher als Rotkraut bezeichnet wird, gab es nichts auszusetzen. Sowohl die Würzung als auch die Konsistenz waren ganz wie ich es mag – auch wenn ich schon raffiniertere Zubereitungen gegessen habe – aber für eine Kantine eindeutig mehr als nur ausreichend.
Die Kohlroulade führte die allgemeine Beliebtheitsskala heute dann auch eindeutig und unangefochten an. Etwas abgeschlagen folgten dann wohl die Asia-Gerichte und schließlich die Penne al Arrabiata und die Pilzpfanne. Kohl ist ja nicht jedermanns Sache, aber ich finde ihn ja zum Glück ganz lecker und war mit dem heutigen Gericht sehr zufrieden.

Meine Abschlußurteil:
Kohlroulade: ++
Bratensauce: +
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: ++