Putenbraten in Champignonsauce [19.02.2010]

Das heutige Angebot bot wieder viel bekanntes. Im Asia-Bereich bot man u.a. “Pad Pak Ruam Medmamaung – Gebratenes Gemüse mit Nüssen, Knoblauch in Sojasauce” und “Kok Sa Mui ” Garnelen gebraten in junger Kokosnussmilch mit Gemüse” an, wobei mich die Garnelen durchaus reizten, ich hatte sie ja bereits hier schon einmal probiert und für gut befunden. Außerdem lockte ein “Gebratener Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln” bei den Vitality-Gerichten, welchen ich hier schon mal auf dem Teller hatte, die traditionell-regionalen Speisen boten wie immer am Freitag etwas süßes in Form von “Quark- Griesauflauf mit Fruchtkompott ” an und an der Vitality-Theke gab es schließlich “Feinen Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis“, für den ich mich nach einigem Abschätzen schließlich entschloss. Dazu nahm ich mir einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch, denn an der Gemüsetheke gab es Schwarzwurzeln, Rosenkohl und Grünkohl, was mir alles nicht so recht zu der Pute passen wollte.

Putenbraten in Champignonsauce

Dafür dass es sich um Pute, also Geflügel, handelte waren die Fleischstücke wirklich riesig geraten muss ich sagen – das Tier das diese sein eigen nannte hätte ich gerne mal gesehen. Aber es war wirklich sehr schmackhaft und zart wie ich schnell feststellte, aber natürlich etwas trocken wie das bei Geflügelfleisch nun mal so ist. Aber dank der Champignonsauce, sie man reichlich, aber auch nicht zu viel auf den Teller gegeben hatte trat dies in den Hintergrund. Die Champignons in der Sauce waren zwar eindeutig Dosenware, aber in einer Kantine oder besser einem Betriebsrestaurant wären frische Champignons auch meiner Meinung nach zu viel verlangt – mir hat die Sauce auch so geschmeckt. Bei dem Reis zweifelte ich im ersten Moment ob es sich hier wirklich um Vollkornreis handelt, denn ich kannte Vollkornreis eigentlich eher in seiner hellbraunen Form, aber eine kurze Suche im Netz bestätigte mir dass es wohl auch hellen Vollkornreis gibt. Passte wie ich fand sehr gut zu dem Fleisch und der Sauce. Der Naturjoghurt, unter den ich die rote Grütze rührte bevor ich ihn verzehrte bildete einen leckeren Abschluß dieses Mittagsmahls.
In der Gunst der Gäste lagen wohl heute meiner Abschätzung nach Pute und Zander gleich auf mit den Asia-Gerichten – es war wirklich sehr homogen verteilt zu sehen dass all diese Gerichte verzehrt wurden – aber letztlich fand auch der Quarkstrudel seine Freunde. Für mich ist so ein süßes Mittagessen ja nichts und für einen Nachtisch wäre die Portion etwas zu groß gewesen – aber reizvoll klang das ganze schon.

Mein Abschlußurteil:
Putenbraten: ++
Champignonsauce: ++
Vollkornreis: ++
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce [18.12.2009]

Heute bestand die Auswahl aus “Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” in der Asia-Ecke, “Gegrilltem Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen” bei den Vitality-Gerichten, “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich “Gebratenes Pangasiusfilet in Ingwer- Kokossauce an Sesamkartoffeln” bei den Globetrotter-Mahlzeiten. Ich entschied mich heute mal für den Fisch, auch wenn die Pute oder das Rindfleisch mit Erbsenschoten ebenfalls durchaus verlockend klangen. Das ganze wertete ich dann noch mit einem Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke auf.

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce

Eine wirklich gute Entscheidung wie ich feststellen musste. Das Pangasiusfilet selbst, das man offensichtlich noch mit einer dünnen Kruste aus Ei bedeckt war, erwies sich als angenehm zart, wohlschmeckend und ohne Gräten. Dazu passte die Ingwer-Kokos-Sauce wirklich perfekt, die einen angenehm fruchtigen Geschmack abgab. Dazu noch einige Tropfen der Zitronen, die man sich dazu nehmen konnte – wirklich sehr lecker. Auch schließlich die Sesamkartoffeln, im Grunde genommen kleine Salzkartoffeln, die man mit zusätzlichen Sesamkörnern aufgewertet hatte, erwiesen sich als durchaus schmackhaft und passend, auch wenn man den Sesamgeschmack nur minimal heraus schmeckte. Das Gemüse, bestehend aus Möhren, Erbsen, Bohnen, Blumenkohl und Schwarzwurzeln, war schließlich jedoch leider nur mittelmässig, da es mal wieder stark abgekühlt war und, so erschien es mir zumindest, eher Massenware war. Aber abgesehen davon ein wirklich gelungenes Menu und ein gutes Wochenabschluss.
Das Pangasiusfilet war heute dann auch wohl das meist genommene Menu, danach kamen die Asia-Menus und Putenfilet gleich auf und dann erst das der Kaiserschmarrn, der wie ich feststellte auch in kleineren Portionen als Nachtisch genutzt wurde. Eigentlich keine schlechte Idee. Aber ich selbst war satt – aber vielleicht greife ich das nächste mal am Freitag (was wohl erst 2010 sein wird) darauf zurück.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Ingwer-Kokos-Sauce: ++
Sesamkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Schweinerollbraten mit Biersoße [08.12.2009]

Am heutigen Dienstag bot man uns mal wieder eine interessante Auswahl an Mittagsspeisen an. Die Asia-Ecke hatte u.a. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Currysauce nach Quanton Art” und “MOO Pad Prik Bai Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce” im Angebot, bei den Vitality-Speisen gab es “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen,Spinat und feinem Walnußöl“, was schon mal ganz gut klang, die Globetrotter-Theke bot “Hähnchenbrust auf Ratatouillegemüse mit Reis” an und bei den traditionellen Gerichten erhielt man heute einen “Schweinerollbraten mit Kartoffelknödel und Biersoße“. Ich war einen Moment zwischen Hähnchenbrust und Schweinerollbraten hin und her gerissen, wählte aber schließlich doch den Braten. Leider gab es mal wieder kein Gemüse dazu, daher holte ich mir von der Gemüsetheke schließlich noch ein Schälchen mit Mischgemüse. Im Nachhinein gesehen hätte ich hier wohl besser noch den Rosenkohl genommen, da er wohl noch besser zum Braten mit Knödel gepasst hätte – aber als mir das in den Sinn kam, hatte ich bereits bezahlt.

Schweinerollbraten

Wie man sehen kann Schwamm das Stückchen Braten regelrecht in der Sauce, was ich eindeutig als kleinen Minuspunkt rechnen muss. Der annehmbar große Stück Fleisch war schließlich zwar prinzipiell ok, jedoch gibt es auch hier Abzüge in der Endbewertung, da sich zum einen ein unansehnlicher Knorpel in der Mitte fand und zum anderen leider recht viele speckig bis fettige Stücke am Bratenstück zu finden war. Der Knödel wäre dann die erste Komponente, an der ich mal nichts auszusetzen habe: Er war heiß und wie ein Knödel eben sein sollte. Auf ihm befand sich noch ein kleine Haube aus – wenn ich mich nicht verschmeckt habe – einer brotartigen Paste. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Mais, Bohnen und ein wenig roten Paprikastreifen – die Kantinen-Standarmischung eben. War zwar nicht mehr ganz heiß, aber ansonsten gab es nichts daran auszusetzen.
In der Zusammenfassung also eher ein mittelmäßiges Gericht – ich wäre mit Sicherheit besser mit der Hähnchenbrust bedient gewesen. Dennoch konnte ich beobachten dass der Schweinrollbraten heute eindeutig zu den beliebtesten Gerichten zählte. Ob die Gnocchi, die Hähnchenbrust oder aber eines der asiatischen Gerichte dahinter lag konnte ich gar nicht genau sagen, da es sich in etwa die Waage zu halten schien. Intuitiv würde ich aber der Hähnchenbrust den zweiten Platz zuerkennen.

Mein Abschlußurteil:
Schweinerollbraten: +
Biersoße: +
Kartoffelknödel: ++
Mischgemüse: ++

Rinderhacksteak & Bratkartoffeln [01.12.2009]

Das heutige Angebot im Betriebsrestaurant war mal wieder ganz interessant muss ich zugeben. Zum einen bot man bei den Vitality-Speisen “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” an, die mich schon einmal ein wenig reizten. Aber auch die “Schinkennudeln mit Tomatensauce” aus der Sektion traditionell-regionaler Speisen klang nicht schlecht und das “Rinderhacksteak in Zwiebelrahmsauce mit Bratkartoffeln” hörte sich wirklich gut an. Die Gerichte aus der Asia-Ecke u.a. “Kalon Tzau Min – Gebratene Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton Art” und “Gaeng Ped Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” klangen zwar auch nicht schlecht, waren aber heute nichts für mich. Letztlich entschied ich mich dann für den Hackbraten, den ich mir aufgrund des fehlenden Gemüses noch mit etwas Mischgemüse von der Gemüsetheke aufwertete.

Rinderhacksteak & Bratkartoffeln

Die Form des Hacksteaks ließ mich darauf schließen, dass es sich um maschinell gefertigte Buletten handelte. Aber am angenehmen Geschmack änderte das nichts – das Rinderhack war schön saftig und außerdem gut gewürzt. Dazu kam die mit Zwiebelstücken versetzte Rahmsauce, die wirklich sehr gut zum Hacksteak passte und angenehm und nicht zu zwieblig im Geschmack war. Die Bratkartoffeln wiederum kann ich leider nur als Ok bezeichnen – sie waren zwar mit ein paar Zwiebel versehen, gut durchgebraten und schön heiß als ich sie vom Teller verzehrte. Gefehlt hat mir etwas Speck und vielleicht auch etwas Ei – aber man kann nicht alles haben. Das Gemüse schließlich war wohl eine Kantinen-Standardmischung aus Mais, Erbsen, Möhren, Brechbohnen und etwas rotem Paprika wie ich sie schon häufiger auch in anderen Kantinen gesehen habe. War aber geschmacklich vollkommen in Ordnung und auch noch schön heiß. In der Summe ein typisches Kantinenmenu, aber in dieser Sparte eindeutig von guter Qualität.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Zwiebelrahmsauce: ++
Bratkartoffeln: +
Mischgemüse: ++

Hähnchenfilet “Provencial” [27.10.2009]

Zum Dienstag gab es zum einen “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln” im der Abteilung “Vitality”, dann bei den traditionell-regionalen Gerichten “Schinkennudeln mit Tomatensauce” und bei den internationalen Mahlzeiten schließlich “Hähnchenfilet ‘Provencial’ auf Kräutersauce mit Reis“. Außerdem bot man bei den Asia-Gerichten “Ko Pad – Gebratener Reis mit Ei und Frühlingszwiebeln Gemüse und Sojasauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce” an. Ich war zuerst geneigt das Rindfleisch mit der Austernsauce zu versuchen, wählte dann aber doch das Hähnchenfilet.

Putenfilet "Provencial"

An der Gemüsetheke gab es dieses mal irgendwie nichts was meiner Meinung nach zu diesem Gericht passte – Bohnen und asiatisches Gemüse mit Sojakeimen wären eben nichts gewesen – also beließ ich es bei der Standardausstattung. Das Hähnchenfilet, das mit einem Hauch Gemüse gespickt war – aber dieses mal vollkommen anders als bei der ähnlich benannten Hähnchenbrust vor einigen Wochen die einen ähnlichen Namen trug. Ein wenig Paprika, ein paar Karottenwürfelchen und etwas Zuchini werteten das Fleisch zusammen mit der schmackhaften Soße tatsächlich etwas auf. Aber eine Portion richtiges Gemüse wäre mit tatsächlic etwas lieber gewesen. Über den Reis schließlich brauche ich glaube ich wenig zu sagen – es handelte sich um feinkörnigen, weißen Reis mit ein paar Kräutern darin, der ganz gut zu der Gesamtkomposition passte. Für mich, der ich mir bereits bei einem zweistündigen Meeting direkt vor der Mittagspause ein paar Kekse gegönnte hatte, reichte es vollkommen um satt zu werden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet “Provencial”: ++
Sauce: ++
Reis: ++