Hähnchenfilet “Provencial” [27.10.2009]

Zum Dienstag gab es zum einen “Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln” im der Abteilung “Vitality”, dann bei den traditionell-regionalen Gerichten “Schinkennudeln mit Tomatensauce” und bei den internationalen Mahlzeiten schließlich “Hähnchenfilet ‘Provencial’ auf Kräutersauce mit Reis“. Außerdem bot man bei den Asia-Gerichten “Ko Pad – Gebratener Reis mit Ei und Frühlingszwiebeln Gemüse und Sojasauce” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce” an. Ich war zuerst geneigt das Rindfleisch mit der Austernsauce zu versuchen, wählte dann aber doch das Hähnchenfilet.

Putenfilet "Provencial"

An der Gemüsetheke gab es dieses mal irgendwie nichts was meiner Meinung nach zu diesem Gericht passte – Bohnen und asiatisches Gemüse mit Sojakeimen wären eben nichts gewesen – also beließ ich es bei der Standardausstattung. Das Hähnchenfilet, das mit einem Hauch Gemüse gespickt war – aber dieses mal vollkommen anders als bei der ähnlich benannten Hähnchenbrust vor einigen Wochen die einen ähnlichen Namen trug. Ein wenig Paprika, ein paar Karottenwürfelchen und etwas Zuchini werteten das Fleisch zusammen mit der schmackhaften Soße tatsächlich etwas auf. Aber eine Portion richtiges Gemüse wäre mit tatsächlic etwas lieber gewesen. Über den Reis schließlich brauche ich glaube ich wenig zu sagen – es handelte sich um feinkörnigen, weißen Reis mit ein paar Kräutern darin, der ganz gut zu der Gesamtkomposition passte. Für mich, der ich mir bereits bei einem zweistündigen Meeting direkt vor der Mittagspause ein paar Kekse gegönnte hatte, reichte es vollkommen um satt zu werden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet “Provencial”: ++
Sauce: ++
Reis: ++

Zwiebelfleisch und Serviettenknödel [25.10.2009]

Heute gabs mal Zwiebelfleisch und Serviettenknödel bei mir.

Zwiebelfleisch & Serviettenknödel

Das Zwiebelfleisch, Scheinerollbraten mit einer Füllung aus Gehacktes, Zwiebeln und Speck, war bereits gestern vorbereitet worden und heute nur noch in der Mikrowelle aufgewärmt bevor die frisch in Salzwasser gekochten Serviettenknödel, die in einer wurstähnlichen Form fertig zu kaufen sind, dazu kamen. Die zwieblige Sauce gab dem Fleisch dabei noch etwas mehr Feuchtigkeit. Schmeckte ganz gut soweit, auch wenn es am Schweinefleisch selbst leider einige fettige Stellen gab. Aber das lässt sich wohl nur schwerlich verhindern. Das einzige was ich noch vermisste waren ein wenig Gemüse. Satt geworden bin ich aber alle mal.

Mein Abschlußurteil:
Zwiebelfleisch: ++
Serviettenknödel: ++

Pangasiusfilet mit Curryreis [23.10.2009]

Zum Wochenabschluß war die Auswahl mal wieder eher durchwachsen. Im Bereich der Vitality-Gerichte fand sich ein “Souflakispieß mit Pinienreis an Zucchinifrischkäsedip“, bei den traditionell-regionalen Gerichten fanden wir eine “Dampfnudel mit Vanillesauce” und im Bereich der Globetrotter-Mahlzeiten schließlich ein “Pangasiusfilet mit Limetten-Kokossauce und Curryreis “. Bei den Asia-Gerichten gab es unter anderem “Gebackene Ananas und Banane” und “Massaman Gäng – Gebratene Ente in Kokosmilchsauce mit Massamann Curry“. Ich war zwischen dem Massam Gäng und dem Pangasiusfilet etwas hin- und her gerissen, entschied mich letztlich aber dann doch für den Fisch. Dazu nahm ich mir noch eine Terrine vom heutigen Suppenangebot in Form einer cremigen Kohlrabisuppe.

Pangasiusfilet mit Curryreis

Die Kohlrabisuppe war zwar schön cremig und reich an Gemüse, aber ich fand sie geschmacklich etwas lasch. Im Ansatz gut, aber in der Würzung hätte man noch einiges machen können.
Das Pangasiusfilet wiederum erwies sich als angenehm zart und vollkommen Grätenfrei. Der Curryreis war ebenfalls in Ordnung, aber ohne die Limetten-Kokos-Sauce wäre er wohl etwas trocken gewesen. Etwas Gemüse wäre noch nett gewesen, doch da hatte ich selbst gepennt und mich nicht am reichlich gedeckten Gemüsebufett bedienen können. Ein gutes, wenn auch nicht perfektes Mittagsmahl.

Mein Abschlußurteil:
Kohlrabisuppe: +
Pangasiusfilet: ++
Limetten-Kokos-Sauce: ++
Curryreis: +

Schweinerückenbraten & Speckbohnen [31.08.2009]

Gleich zu Wochenanfang wurde ich wieder vor eine schwere Wahl gestellt, denn neben “Schweinerückenbraten mit grünem Pfeffer und roten Zwiebeln, dazu Speck-Böhnchen und Kartoffelbällchen” wurde heute auch noch “Chili con Carn im Weizenmehl-Wrap, dazu würzige Salza und Salatbeilage” angeboten. Aber obwohl ich ja Chili con Carne sehr mag, entschied ich mich letztlich dann doch für den Schweinerückenbraten.

Schweinerückenbraten

Etwas neidisch schaute ich schließlich schon auf die Kollegen spähend, die ihre eingewickelten Chili con Carne Wraps in den Händen hielten und herzhaft hinein bissen – aber letztlich sollte auch ich nicht enttäuscht werden. Die beiden angenehm dick geschnittenen Schweinerücken-Bratenstücke waren zwar wie es Schweinerücken so an so an sich hat nicht gerade zart wie Filet, dafür aber recht mager und ohne faserige Teile. Die Sauce mit grünen Pfefferkörnern und roten, grob geschnittenen Zwiebeln passte geschmacklich wirklich gut dazu (auch wenn man natürlich aufpassen musste nicht auf die Pfefferkörner zu beißen), ebenso wie die mit kleinen Speckwürfeln garnierten Brechbohnen. Hier gab es nur den kleinen Kritikpunkt, dass sich an einigen der Bohnen noch die Stile fanden, was dem Genuß natürlich minimal abträglich ist. Die Kartoffelbällchen schließlich hätten zwar etwas heißer sein können, erwiesen sich aber letztlich dennoch als außen knusprig und innen weich wie ich es ja mag. In der Summe ein wieder einmal sehr schmackhaftes und leckeres Mittagsgericht, das man zwar unter der Kategorie “gute deutsche Hausmannskost” einzuordnen vermag, aber als sehr gelungen zu bezeichnen ist.

Mein Abschlußurteil:
Schnweinerückebraten: ++
Pfeffer-Zwiebel-Sauce: ++

Schinkensahnesauce auf Maccaroni [17.12.2007]

Wir waren etwas unentschlossen, wohin wir uns zum Mittagessen wenden sollten und entschieden uns dann kurzfristig dazu, das Angebot im R2 am Marktplatz zu prüfen. Der dortige Business-Lunch des Tages umfasste Maccaroni mit einer Schinken-Sahne-Sauce und dazu Salat. Früher waren sie ja etwas kreativer bei der Namensgebung – das Gericht klang fast zu gewöhnlich für das R2, aber sollte es halt dieses mal so sein.

Zwar bin ich ja bekanntermaßen kein großer Salatfan, aber da wir alle nicht zu viel Zeit verschwenden wollten verblieben wir gleich hier und suchten uns sogleich einen freien Tisch im Inneren des Restaurants. Es dauerte keine zwanzig Minuten, bis wir schließlich unser Gerichte auf dem Tisch hatten.

Sogleich fiel uns natürlich auf, daß der Salat fehlte – eine kurze Rückfrage bei der Bedienung klärte diese kleine Diskrepanz aber sogleich auf: Man hatte kurzerhand umdisponieren müssen und anstatt des Salates nun die Makkaroni mit Mozarella überbacken – eine kleiner Zufall der mir natürlich ganz recht war. 😉 Und für R2 Verhältnisse gestaltete sich die Portion wirklich riesig. An der Qualität gab es ebenfalls nichts auszusetzen – die Soße hätte etwas dickflüssiger sein können, das war aber dann auch schon der einzige Kritikpunkt gewesen.
Der einzige kleine Schreck ereilte uns dann beim Bezahlen der Rechnung. Wie man aus meinen früheren Berichten her sich vielleicht entsinnen kann, lag der Preis für den R2 Businesslunch bisher bei 6 €uronen. Nun verlangte man 6,90 für das Gericht – die Bedienung erläuterte uns daß es sich hier um eine bedauerliche, aber notwendige Preisanpassung handelt. Hätten wir uns das Schild genauer bis zum ende gelesen und nicht auf Erfahrungswerte vertraut, wäre uns das von Anfang an bewußt gewesen. Bleibt nur zu hoffen, daß man den Anstieg flexibel gestaltet und nicht für jede Speise nun 6,90 €uronen berechnet – denn bei dem Preis bewegt sich das R2 langsam in fast unangenehmeren Preisregionen…