Posts Tagged ‘Sauerbraten’

Sauerbraten mit Blaukraut & Spätzle [13.02.2020]

Thursday, February 13th, 2020

Es ist wirklich ein ständiges auf und ab mit den täglichen Angeboten in unserem Betriebsrestaurant. Nachdem es gestern ja wenig wirklich interessantes gab, wartete die Tageskarte heute gleich wieder mit mehreren Gerichten auf, die mein Interesse erweckten. Zum einen hätte ich gerne endlich mal die Gebratene Ente mit verschiedenem Gemüse in Massamannsauce versucht, die heute gemeinsam mit Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber dazu waren andere Gerichte wie der Allzeit-Klassiker Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln im Abschnitt Veggie sowie der Sauerbraten mit Blaukraut und Spätzle als heutiges Tagesangebot einfach zu verlockend. Mit dem Tiroler Gröst`l mit Spiegelei wie es bei Vital angeboten wurde hatte ich bisher zwar eher durchwachsene Erfahrungen gemacht, aber ich hätte es zumindest auch in Betracht gezogen. Einzig mit der Hausgemachten Spinat-Ricotta-Lasagne mit Tomatensauce und Bechamel + 3 Komponenten nach Wahl bei Daily konnte ich mich nicht ganz so anfreunden. Meine entgültige Wahl fiel schließlich auf den Sauerbraten, denn vor allem das Fleisch sah heute wirklich gut aus und die Zusammenstellung reizte mich einfach am meisten. Obwohl sie mit Kartoffelknödeln natürlich noch ein klein wenig reizvoller gewesen wäre – aber man kann eben nicht alles haben. ūüėČ

Marinated pot roast with red cabbage & spaetzle / Sauerbraten mit Blaukraut & Spätzle

Und beim Fleisch hatte mich der Eindruck wirklich nicht getäuscht, denn es war schön mürbe und dabei dennoch angenehm zart und saftig, so wie man es von einem Schmorbraten wir Sauerbraten eben erwartet. Die eine der beiden Scheiben war dabei zwar leicht durchwachsen, aber darüber konnte man hinwegsehen. Gemeinsam mit der angenehm dickflüssigen und würzigen Sauce kam auf jeden Fall das richtige Sauerbraten-Feeling auf. Von der Sauce hätte dabei sogar gerne noch etwas mehr dazu tun können, denn die Spätzle bzw. Knöpfle waren heute leider etwas trocken geraten. Mit Hilfe der Sauce und der Flüssigkeit aus dem angenehm fruchtigen Blaukraut mit seinem leichten Apfelaroma ließen sie sich aber dennoch genießen. Ich war mit meiner Wahl zufrieden und zahlte die 5,45 Euro dafür gern, es hatte sich durchaus gelohnt.
Sah man sich die Tabletts der anderen Göste an, konnte man sehen dass auch hier sehen dass es keinen klaren Favoriten gab, die Geschmäcker waren passend zum Angebot wieder mal sehr breit gestreut. Ganz vorne spielten dabei aber eindeutig die Lasagne sowie der Sauerbraten mit und ich würde der Lasagne mit hauchdünnen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen. Somit landete der Sauerbraten auf dem zweiten Platz, gefolgt von den Käsespätzle auf Platz drei, den Asia-Gerichten auf dem vierten Platz und dem Tiroler Geröst’l auf Platz fünf. Aber alles lag wie gesagt eng beieinander und konnte sich innerhalb kürzester Zeit verschieben, daher ist diese Aussage nur bedingt aussagekräftig auf den gesamten Mittagszeitraum bezogen. ūüėČ

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Sauce: ++
Blaukraut: ++
Spätzle: +

Sauerbraten mit Blaukraut & Spätzle [01.10.2019]

Tuesday, October 1st, 2019

Heute war schon wieder so ein Tag, an dem meine Vorplanung bezüglich des Mittagessens vollkommen über den Haufen geworfen wurde. Als ich im Intranet nachsah, klangen die Cheesburger+ 3 Beillagen bei Daily natürlich am verlockensten, aber da sie mit Pommes serviert wurde, die ich ja erst gestern gehabt hatte, und wegen des Preises schloss ich sie erst einmal aus. Am vernünftigsten wäre wiederum das Veggie-Gericht in Form einer Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln gewesen, aber noch eher hätte ich mich wahrscheinlich für das Putenschnitzel in Honig-Pfefferrahmsoße dazu Rösti bei Daily entschieden. Vielleicht wäre ich aber auch auf den Gebackener Seelachs mit Gemüse in Austernsauce ausgewichen, der neben Gebratenem Eierreis an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber das alles wurde über den Haufen geworfen, als ich den Speisesaal betrat und am Eingang sah, dass man einen Sauerbraten mit Blaukraut und Spätzle als Tagestipp zusätzlich auf die Karte gesetzt hatte. Ich liebe nun mal Sauerbraten, auch wenn er mit Knödeln natürlich noch perfekter gewesen wäre. Da hielt mich dann auch der etwas erhöhte Preis von 5,76 Euro nicht davon ab, bei diesem Angebot zuzugreifen und alle vorherige Planung über den Haufen zu werfen.

Marinated pot roast with red cabbage & spaetzle / Sauerbraten mit Blaukraut & Spätzle

Obwohl wie gestern auch hier zu vermuten ist, dass es sich um Restegericht handelte, erwies sich der Sauerbraten als wirklich gut gelungen. Das Fleisch war schön mürbe und zerfiel fast auf der Gabel, war dabei aber schön saftig und zart geblieben. Nur an dem Endstück ganz oben auf dem Bild war eine etwas fettigere Stelle, der Rest war schön mager. Gemeinsam mit der würzigen dunklen Sauce schon mal sehr lecker. Und auch am Blaukraut gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Nur die Spätzle erwiesen sich als ganz leicht trocken, aber dank der reichhaltig vorhandenen Sauce war auch das kein allzu großes Problem. Alles in allem ein sehr leckeres Mittagsgericht, das seinen Preis aus meiner Sicht dieses Mal wirklich wert gewesen ist.
Bei den anderen Gästen lag natürlich der Cheeseburger mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und konnte sich mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei folgte das Putenschnitzel mit Röstis und den dritten Platz belegte der Sauerbraten, der aber nur einen knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten besaß, die somit Platz vier belegten. Die Pilzpfanne mit Lauch und Kartoffeln folgte somit auf dem fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Spätzle: +

Sauerbraten mit Blaukraut & Serviettenknödel [27.02.2019]

Wednesday, February 27th, 2019

Heute fiel mir die Wahl wieder recht leicht. Auf die Gebratene Forelle nach Balkan-Art bei Vitality hatte ich ebenso wenig Lust wie auf Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce mit Käse gratiniert oder eines der Angebote von der Asia-Wok-Theke wie Gebratenes Gemüse mit Pok Choi in Hoi-Sin-Sauce oder Rindfleisch mit Karotten und Broccoli in grüner Thai-Currykokosmilchsauce. Da blieb nur noch der Sauerbraten mit Blaukraut und Serviettenknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region der heutigen Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Und der sah meiner Meinung nach auch noch sehr verlockend aus. Da konnte ich unmöglich Nein sagen.

Marinated pot roast with red cabbage & bread dumpling / Sauerbraten mit Blaukraut & Serviettenknödel

Der Sauerbraten selbst war angenehm mürbe, dabei war das Fleisch aber dennoch angenehm zart und saftig geblieben und besaß auch das ganz leicht säuerliche Aroma wie man es von selbst gemachten Sauerbraten her kennt. Und auch die angenehm dickflüssige Sauce hatte ein kräftiges und leckeres Aroma. Da konnte man darüber hinweg sehen, dass das Fleisch nicht mehr hundertprozentig heiß war. Allerdings waren die Scheiben etwas dünner geschnitten als auf dem Bild auf dem Monitor am Eingang, außerdem hatte man mir ein Endstück gegeben. Aber letztlich war die Fleischmenge doch mehr als ausreichend. Und auch am leicht fruchtig angemachten Blaukraut gab es nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an den beiden etwa fingerdicken Serviettenknödel-Scheiben, die eine überaus passende Sättigungsbeilage bildeten. Sehr lecker und fast schon zu gut und besonders für einen ganz normalen Mittwoch. Aber ich bereute meine Entscheidung nicht, das war eindeutig die beste Wahl des heutigen Tages.
Das schienen sich auch viele der anderen Gäste gedacht zu haben, denn der Sauerbraten gehörte mit kleinem, aber deutlichen Vorsprung zu den beliebtesten Gerichten des heutigen Tages, womit er eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Den zweiten Platz belegten meiner Meinung nach die Cannelloni, aber nur mit ganz geringem Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten, die somit den dritten Platz belegten. Die Forelle folgte schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Blaukraut: ++
Serviettenknödel: ++

Sauerbraten mit Apfelblaukraut & Kartoffelknödel [20.12.2018]

Thursday, December 20th, 2018

Heute fanden sich mal wieder gleich zwei Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, die mich sehr reizten. Nicht das Zusatzangebot in Form eines Abgebräunten Leberkäses mit Bratensauce & Bratkartoffeln, Pappardelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality und Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Peking Ente süß-sauer mit frischem Gemüse standen ganz oben auf meiner Wunschliste – obwohl die Ente im Nachhinein gesehen durchaus interessant gewesen wäre – sondern Sauerbraten mit Apfelblaukraut und Kartoffelknödel bei Tradition der Region und das Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Djuvec-Reis bei Globetrotter weckten mein größtes Interesse. Letztlich war es die Tatsache, dass ein Sauerbraten das deutlich exklusiver anmutende Gericht war, die mich dazu bewog bei diesem Angebot zuzugreifen.

Marinated pot roast with red cabbage & potato dumpling / Sauerbraten mit Apfelblaukraut & Kartoffelknödel

In einem kleinen Ozean aus leider mal wieder recht dünner, aber geschmacklich dennoch gelungener Sauce fanden sich zwei Scheiben Sauerbratens, dessen Fleisch angenehm mürbe und zart geschmort worden war, ein fast faustgroßer, mit angrösteten Brotwürfeln gefüllter Kartoffelknödel als Sättigungsbeilage und schließlich eine großzügige Portion eines gut gewürzten Rotkrauts mit deutlicher Apfelnote. Der säuerliche Geschmack wurde dabei aber primär von der Sauce transportiert, die man wohl mit Essig auch zusätzlich noch etwas gesäuert hatte – aber das machte das Gericht nicht schlechter. Einziger kleiner Wermutstropfen war eine knorpelartige Verwachsung in der Mitte des kleineren Bratenstückes, das man leider nicht mitessen konnte, ansonsten aber ein sehr gelungener Sauerbraten. Über die dünne Sauce sehe ich mal großzügig hinweg.
Und obwohl von der konfiguration der Ausgabetheken heute wohl das Gyros das bevorzugte Gericht sein sollte, wurde es doch deutlich vom Sauerbraten überrundet, der sich mit großem Vorsprung den ersten Platz sichern konnte. Und auch um den zweiten Platz musste das Gyros kämpfen, denn die Pappardelle mit vegetarischer Sauce aus Blattspinat und Meerrettich machten ihnen fast diesen Platz streitig. Nur knapp konnte sich das Gyros diese Platzierung sichern und verwiesen die Nudeln auf einen guten dritten Platz. Die Asia-Gerichte sah ich auf Platz vier und den Leberkäse konnte ich nur sehr vereinzelt erspähen, weswegen er auf dem fünften Platz landete.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Sauce: ++
Apfelblaukraut: ++
Kartoffelknödel: ++

Hausgebeizter Sauerbraten mit Apfelblaukraut & Salzkartoffeln [23.11.2017]

Thursday, November 23rd, 2017

Zwar stand mit Griechischen Cevapcici mit Ajvar, frischen Zwiebeln und Djuvecreis im Abschnitt Globetrotter eines meiner Lieblingsgerichte auf dem heutigen Speiseplan unseres Betriebsrestaurants, aber der Hausgebeizte Sauerbraten mit Apfelblaukraut und Salzkartoffeln bei Tradition der Region erschien mit noch einen kleinen Deut verlockender. Im Intranet war er sogar mit Kartoffelknödeln angekündigt worden, doch man schien sich dann doch noch kurzfristig umentschieden zu haben und servierte ihn nun eben “nur” mit Salzkartoffeln. Die Kartoffel-Frischkäsetasche auf Ratatouille und Quarkdip bei Vitality war auch nicht schlecht , aber das Zusatzangebot in Form eines Matjesfilets mit Kartoffelsalat sowie die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamansauce reizten mich heute gar nicht. So blieb ich also beim Sauerbraten, auch wenn er mir mit Kartofeelknödel natürlich noch lieber gewesen wäre.

Marinated pot roast with red cabbage & potatoes / Hausgebeizter Sauerbraten mit Apfelblaukraut & Salzkartoffeln

Meine größte Befürchtung war es gewesen, dass der Braten etwas zu trocken oder zu zäh geraten sein könnte. Bei den letzten Sauerbraten-Varianten in unserem Betriebsrestaurant, sei es vom Hirsch, vom Wildschwein oder auch vom Rind gewesen, hatte ich nie volle Punktzahl vergeben können. Daher war ich gespannt als ich den ersten Bissen vom einem der beiden Fleischstücke auf meinem Teller nahm. Und als dann das zarte und saftige, leicht säuerliche Fleischstück aber regelrecht auf meiner Zunge zerging, war ich mehr als nur positiv überrascht, ich war fast schon begeistert. Ein wirklich sehr gelungenes Stück Sauerbraten, das ich in einem guten Restaurant nicht anders erwartet hätte. Und auch an der würzigen, nicht zu dünnflüssigen Sauce gab es nichts auszusetzen, ebenso wenig wie an de mit Apfelstücken und Gewürzen fruchtig angemachten Sauerkraut. Selbst mit den Salzkartoffeln konnte ich schließlich gut leben und bereute es absolut nicht, statt zum Cevapcici heute zum Sauerbraten gegeriffen zu haben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man aber schnell das hier doch ein größerer Anteil zu den Hackfleischröllchen vom Balkan gegeriffen hat, womit den Cevapcici wohl der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührt. Aber der Sauerbraten erreichte einen guten zweiten Platz und war ihnen somit eng auf den Fersen. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte, gefolgt von den KartoffelFrischkäsetaschen auf dem vierten und dem Matjesfilet schließlich auf fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Sauerbraten: ++
Sauce: ++
Apfelrotkohl: ++
Salzkartoffeln: ++

Bayrischer Hirschsauerbraten mit hausgemachtem Kartoffelstrudel & Apfel-Blaukraut [27.09.2017]

Wednesday, September 27th, 2017

Das Oktoberfest-Special unseres Betriebsrestaurants ging heute mit einem mit einem Bayrischer Hirschsauerbraten mit hausgemachtem Kartoffelstrudel und Apfel-Blaukraut in die nächste Runde. Die Lasagne Bolognese bei Globetrotter sah zwar auch nicht schlecht aus und die Paella – Spanische Reispfanne mit Meeresfrüchten, Hühnerfleisch und Gemüse aus dem Abschnitt hatte ich von früher auch meist recht gut in Erinnerung, aber wenn es schon mal Wild gibt, wollte ich dies natürlich nicht versäumen, zumal der Sauerbraten mit gerade mal 4,50 Euro auch nur minimal teurer als die Standardgerichte waren. Da konnten mich auch die Glasnudeln mit asiatsichem Gemüse in Kokosmilchsauce oder das San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Spezialsauce von der Asia-Thai-Theke nicht mehr umstimmen.

Bavarian roast venison with home made potato strudel & red cabbage / Bayrischer Hirschsauerbraten mit hausgemachtem Kartoffelstrudel & Apfel-Blaukraut

Die Sättigungsbeilage in Form des Kartoffelstrudels bestand einfach nur aus kleinen, mit etwas Sahne angemachten, teilweise zerkrümelten Salzkartoffeln, die man in einer Hülle aus Strudel- bzw. Blätterteig gebacken und dann in dicke Scheiben geschnitten hatte. Von der Idee her ganz nett und das ganze sah auch ansprechend aus, aber ich fand die Kartoffeln darin etwas trocken geraten – wahrscheinlich durch das Backen. Außerdem hatten die Kartoffelstücke in der dünnen Teigscheibe kaum Halt und fielen beim Schneiden heraus. Hier hätte man das ganze vielleicht in eine Art Guss tun sollen, um ihm etwas mehr Struktur zu geben. Das Blaukraut mit seiner leichten Apfel-Note war aber sehr gut gelungen, während ich an der Hauptkomponente, dem Hirschsauerbraten, dann doch wieder etwas beanstanden muss, denn er war ebenfalls – zumindest für meinen Geschmack – etwas trocken geraten. Zum Glück hatte man bei der sehr gut gelungenen, dickflüssigen und leicht säuerlichen Sauce nicht gegegeizt, denn diese glich dies glücklicherweise wieder etwas aus. Kein perfektes Sauerbratengericht, aber doch akzeptabel mit kleinen Schwächen eben. Ich bereite es dennoch nicht, zum Hirschsauerbraten gegriffen zu haben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass hier die Lasagne Bolognese am häufigsten gewählt worden war, womit ich diesem Gericht den ersten Platz zubilligen würde. Erst auf dem zweiten Platz folgte der Hirschsauerbraten. Platz drei belegte heute meiner Meinung nach die Paella, die aber nur einen hauchdünnen Vorsprung vor den somit viertplatzierten Asia-Gerichten besaß.

Mein Abschlußurteil:
Hirschsauerbraten: +
Sauce: ++
Kartoffelstrudel: +
Apfel-Blaukraut: ++

Sauerbraten – Resteverbrauch [26 & 27.12.2016]

Tuesday, December 27th, 2016

Vom Weihnachtsessen waren leider so viele Reste übrig geblieben, dass wir die nächsten beiden Tage noch von den Resten zehren konnten.
Am zweiten Weihnachtsfeiertag gab es also Sauerbraten mit Rotkohl, aufgewärmt in der Mikrowelle, zu dem wir noch ein paar “frische” Kartoffelknödel im Kochbeutel zubereiteten. Die Knödel vom Weihnachtstag waren leider alle aufgebraucht worden.

Marinated beef roast with red cabbage & dumplings / Sauerbraten mit Rotkraut & Klößen

Die Sauce war etwas wässerig und die Beutel-Knödel waren natürlich nicht so gut wie frisch zubereitet, das Ganze war aber akzeptabel.
Am Dienstag waren uns dann auch noch die Klöße ausgegangen. Da außerdem noch so viel Erbsen & Möhren übrig waren, entschloss ich mich dazu, die Sättigungsbeilage einfach auszulassen und mir mal ein improvisiertes Gericht mit Sauerbraten auf Low-Carb-Art aufzuwärmen. ūüėČ

Marinated beef roast with peas & carrots / Sauerbraten mit Erbsen & Möhren

Und auch ohne Kartoffelknödel oder irgend eine andere kohlehydratreiche Beilage erwies sich das Gericht als überaus sättigend. Mit zumindest reichte es für ein Mittagsmahl aus.

Weihnachtsspeisen 2016

Saturday, December 24th, 2016

Auch dieses Jahr verbrachte ich Weihnachten wieder im kleinen Familienkreis. Nach Ente mit Rotkohl und Klößen im Jahre 2011, Rouladen gefolgt Würstchen mit Kartoffelsalat im Jahre 2012 und Rouladen und Schweinelende im Jahre 2013, einer Schweinelende im Speckmantel, gefolgt von Sauerbraten und Rouladen im Jahre 2014 sowie Hessischer Kartoffelsuppe gefolgt von Zwiebelrahmschnitzel im Jahre 2015 begannen wir unsere Schlemmerzeit im Dezember dieses Jahr mit Sauerbraten, den wir mit Rotkohl, Erbsen & Möhren und Kartoffelklößen ergänzten, zu eröffnen.

Christmas lunch table

Marinates pot roast with vegetables & dumplings / Sauerbraten mit Gemüse & Kartoffelklößen

Das Fleisch war wie ich fand ein klein wenig trocken, doch das würde glücklicherweise durch die würzige Sauce gute kompensiert, von der reichhaltig vorhanden war.
Als Nachtisch gab es dieses Mal einfaches Frucht-Speiseeis, dass wir ohne großes Brimborium aus den Plastikschälchen löffelten, in denen wir es gekauft hatten. Ich erwischte eine Portion Mascarpone-Waldfrucht.

Sahneeis Mascarpone-Waldfrucht

Am Abend begnügten wir uns schließlich mit Blätterteigstückchen mit Lachs-Spinat-Füllung, die wir fertig aus der TK-Abteilung eines Discounters unseres Vertrauens besorgt hatten.

Puff pastry stuffed with salmon & spinach / Blätterteig-Stückchen mit Lachs-Spinat-Füllung

Auch ohne allzu großen Aufwand beim Kochen insgesamt ein sehr leckerer Heiligabend muss ich sagen.