Bratwurstschnecke mit Sauerkraut [23.03.2010]

Das “Bunte Kräuter-Ofengemüse mit Kressedip” bei den Vitality-Gerichten sah eigentlich schon mal ziemlich lecker ausssah und das “Putengeschnetzelte ‘Züricher Art’ mit Spätzle” als Globetrotter-Speise schien auch nicht zu verachten. Und auch das “Asiatische Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce” sowie das “Gaeng Dang Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Paprika, Zucchini, Bamabussprossen und scharfem rotem Curry” klangen sehr interessant und sahen ganz gut aus. Und dennoch entschied ich mich für Gericht, das mal wieder sehr nach deutscher Hausmannskost klang: “Bratwurstschnecke auf Sauerkraut mit Püree“. Auf Nachtisch verzichtete ich aber heute wieder – meinem Magen gehts zwar besser, aber ich hatte einfach keine Lust darauf.

Bratwurstschnecke mit Sauerkraut

Die annehmbar große Bratwurstschnecke bestand aus feiner Wurst, die meiner Meinung nach von Machart und Würze wohl am ehesten der Nürnberger oder Fränkischen Bratwurst und schmeckte dabei mehr als nur akzeptabel. Leider war sie zwar nicht mehr ganz heiß, aber das beeinflusste den geschmacklichen Eindruck kaum. Das Kartoffelpüree wiederum war etwas zu heiß und zu dünnflüssig geraten, aber ansonsten gab es weder an ihm noch am Sauerkraut gab es etwas auszusetzen. In der Summe ein einfaches und schmackhaftes Mittagsmahl, dass sich auch bei den anderen Kantinengästen großer Beliebtheit erfreute.
Meiner Meinung nach führte die Bratwurst die Beliebtheitsskala klar an, gefolgt vom Putengeschnetzelten und den asiatischen Speisen. Aber auch der Kräuter-Ofengemüse hatte klar seine Freunde, wenn auch wie so häufig bei vegetarischen Gerichten dieser Freundeskreis sich in Grenzen hielt.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Kartoffelpüree: +
Sauerkraut: ++

Szegediener Rindergulasch [11.02.2010]

Am heutigen Donnerstag bot man wieder eine interessante Auswahl an Speisen an. In der Asia-Ecke lockten u.a. “Asiagemüse gebraten mit Ernußsauce nach Peking Art” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit Gemüse und Kokosmilchsauce“, bei den regulären Gerichten gab es zum einen bei Vitality eine Portion “Tortelloni al pesto basillico“, in der Sektion der traditionell-regionalen Gerichte “Schweinekrustenbraten mit Dunkelbiersoße und Semmelknödel” und bei den Globetrotter-Gerichten schließlich noch “Szegediener Rindergulasch mit Salzkartoffeln“. Mit dem Schweinekrustenbraten hatte ich ja nicht so gute Erfahrungen gemacht und auf Tortelloni hatte ich keinen Appetit, also wählte ich heute einmal den Szegediener Gulasch, der außer mit Salzkartoffeln aus noch mit einem Klacks Sour Cream und etwas Sauerkraut kam. Das ganze wertete ich dann noch mit einem Dessert aus Erdbeerpudding auf, welches man dieses mal in einem etwas ungewöhnlichen Schälchen anbot. Normalerweise gibt es hier ja nur die kleinen Becherchen.

Szegediener Rindergulasch

Und ich war mit meiner Wahl heute wirklich sehr zufrieden muss ich zugeben. Der würzige Rindergulasch war mit reichlich Rindfleischstücken versehen und mundete vorzüglich. Auch an Kartoffeln gab es nichts auszusetzen und das Sauerkraut passte vorzüglich zu dem Gericht – einzig hätte man hier gerne etwas mehr davon auf den Teller tun können. Sour Cream auf dem Gulasch kannte ich so zwar noch nicht, aber auch das passte geschmacklich wie ich fand sehr gut in die Gesamtkomposition.
Das Dessert schließlich war zwar ziemlich süß, vor allem durch die zusätzlich oben auf gegebene Erdbeermarmelade, schmeckte aber auch sehr gut. Von der Menge her gab es sich aber nichts im Vergleich zu den sonst üblichen kleinen Becherchen.
In der Beliebtheit schließlich lag der Krustenbraten wie mir schien knapp vor dem Gulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten und dann den Tortelloni. Vielleicht sollte ich den Braten bei Gelegenheit mal eine zweite Chance geben, wenn er so viel Zuspruch findet kann er ja eigentlich gar nicht soooo schlecht sein.

Mein Abschlußurteil:
Szegediener Gulasch: ++
Salzkartoffeln: ++
Sauerkraut: ++
Erdbeerpudding: ++

Grillhaxe mit Sauerkraut [10.08.2009]

Obwohl der “Gebratener Grüner Spargel mit Serrano-Schinken, dazu Blattsalat, Salzkartoffeln und eine leichte Buttersoße” wohl etwas sommerkonformer gewesen wäre, entschied ich mich heute doch für die “Grillhaxen vom Schwein mir Sauerkraut, Röstzwiebeln und Kartoffelpüree” – und ich sollte meine Wahl nicht bereuen.

Grillhaxen mit Sauerkraut

Das Kartoffelpüree war das einzige, was ganz leichte Kritik meinerseits hervorrief, denn es erwies sich als bereits etwas kalt und nicht ganz so cremig wie ich es sonst gewöhnt bin. Das Sauerkraut, das unser Koch mit einigen Karottenstreifchen aufgewertet hatte, machte das aber allemal wett. Es erwies sich als angenehm säurlich und saftig. Die Krönung des ganzen waren natürlich die beiden kleinen Grillhaxen. Obwohl ich zuerst aufgrund ihrer geringen Größe etwas bezweifelte, dass es sich hier wirklich um Haxen handelte. Vielmehr glaubte ich, dass es Rippen wären. Auch die Knochenform nach dem Verzehr das daran hängenden Fleisches gab keine Klarheit. Entweder es waren Rippen oder ein Mini-Schwein mit O-Beinen.

Grillhaxen - abgenagt

Das Fleisch daran war aber angenehm zart, relativ fettarm und gut gewürzt. Und die dunkle Sauce passte wunderbar dazu. Glücklicherweise traf ich bei der Rückgabe des Tabletts noch mal auf unseren Koch und er klärte mich auf, dass es sich hierbei tatsächlich um die Haxen von Jungschweinen handelte. Daher die geringe Größe.
Insgesamt wieder ein durchaus gelungenes Gericht – nach der leichten Enttäuschung bei den Hot Dogs vom Freitag hat mir das, so denke ich, Vertrauen in die Fertigkeiten unseren Koch zurückgegeben. =)

Mein Abschlußurteil:
Grillhaxen: ++
Dunkle Sauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpuree: +

Würstchen, Nürnberger Art [27.08.2008]

Heute verschlug es uns mal wieder in die Maarweg Kantine, wo wir als Angebot neben süßen Pfannkuchen mit heißen Kirschen und Feta-Geflügel-Auflauf auch “Würstchen Nürnberger Art mit Sauerkraut” anbot. Während alle anderen Begleiter sich für den Auflauf entschieden, wählte ich die Würstchen mit Sauerkraut, die mit mit Bratkartoffeln anstatt der regulär angebotenen Kartoffeln auftellern ließ – das für 5 €uronen.

Die Würtschen – man hatte mit ganze sieben Stück dieser winzigen Dinger aufgeladen – waren noch ganz in Ordnung und selbst mit dem für meinen Geschmack etwas zu feinen Sauerkraut konnte ich noch leben – obwohl ich die groberen Zubereitung eigentlich bevorzuge. Jedoch die Bratkartoffeln waren heute eher eine Katastrophe. Viele der Kartoffelscheiben waren hart gebraten und nur schwer zu zerkauen, außerdem hatte man es mit den Zwiebel viel zu gut gemeint und andere Zutaten wie Ei oder Speck vermisste ich vollständig. War alles in allem für Kantine mal wieder ganz in Ordnung – aber ich habe hier schon weitaus besseres bekommen. Hätte wohl doch den Feta-Geflügel-Auflauf wählen sollen – meine Kollegen äußersten sich durchgehend positiv darüber. In Zukunft sollte ich also dann doch eher mit der Masse schwimmen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Würstchen “Nürnberger Art”: +
Sauerkraut: +/-
Bratkartoffeln: –