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Farmerkartoffel mit Sauerrahm & Blattspinat [02.08.2012]

Thursday, August 2nd, 2012

Zuerst überlegte ich heute bei den Asia-Gerichten zuzuschlagen, wo u.a. Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten in Austernsauce und Gaeng Pad Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen und Kokosmilch in scharfem roten Curry auf der Speisekarte standen. Dann entdeckte ich aber neben Pikanten Wurstgulasch mit Kartoffelwürfeln bei Tradition der Region und Putensteak “Piccata Milanese” mit Tomatensauce und Gabelspaghetti bei Globetrotter auch mal wieder eine Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality. Mit 430kcal pro Portion war dieses Gericht was die Nährwerte angeht kaum zu schlagen und ließ den kleinen Becher Erdbeerquark als Dessert auch nicht übertrieben erscheinen.

Farmerkartoffel mit Sauerrahm Blattspinat

Das Gericht war denkbar einfach gestaltet: Man hatte eine große, festkochende Kartoffel mit Schale als Pellkartoffel gegart, in zwei etwa gleich große Hälften geteilt und die Hälften auf ihren Schnittflächen dann mit einer mit Zwiebeln garnierteneher milden Blattspinatzubereitung garniert und alles mit einer dünnen, aber schmackhaften Kelle Sauerrahm übergossen. Das einzige was fehlte war etwas Salz, doch dank bereit stehenden Salzstreuer war hier schnell Abhilfe zu schaffen. Und gemeinsam mit dem, wie üblich mit einigen Fruchtstücken versehenen Becherchen Erdbeerquark reichte auch der Sättigungsgrad für meine Verhältnisse absolut aus.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala landete die Farmkartoffel mit Blattspinat aber, wie bei vegetarischen Gerichten üblich, nur auf Platz vier. Etwas besser schnitt da schon der Wurstgulasch ab, welcher Platz drei erreichte. Entgegen meiner Erwartungen erlangte das Piccata Milanese dann auch nur einen guten, aber zweiten Platz und wurde heute von den Asia-Gerichten in der Beliebtheit noch übertroffen, die heute ohne jeden Zweifel auf dem ersten Platz landeten. Hatte ja das Piccata Milanese auf dem ersten Platz erwartet, aber manchmal kommt es eben zu solchen kleinen Verschiebungen, das bewegt sich meiner Erfahrung nach absolut in der Normalverteilung. 😉

Mein Abschlußurteil:
Farmerkartoffel: ++
Blattspinat: ++
Sauerrahm: +
Erdbeerquark: ++

Ofenkartoffel mit Blattspinat & mediterranem Sauerrahmdip [12.04.2012]

Thursday, April 12th, 2012

Als ich das heutige Angebot im Betriebsrestaurant in näheren Augenschein nahm, fiel natürlich sofort das traditionell-regionale 1/2 Hendl mit Pommes Frites ins Auge und einen kurzen Moment überlegte ich tatsächlich ob ich nach der Lasagne vom Montag diese Woche ein zweites Mal kalorientechnisch sündigen sollte, doch ich konnte widerstehen. Die Asia-Angebote in Form von Asiagemüse gebraten mit Erdnußsauce nach Peking Art sowie das Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse erschienen da schon mal besser und auch das Putengyros mit Tzatziki und Reis als heutiges Globetrotter-Angebot wäre noch akzeptabel gewesen, doch alles wurde noch vom Gericht aus der Sektion Vitality getopt – denn die Ofenkartoffel mit Blattspinat und mediterranem Sauerrahmdip sollte mit gerade nur 460kcal aufwarten – da konnte ich mir durchaus auch noch eine größere Schale Fruchtquark mit Obstsalat von der Dessert-Theke leisten.

Ofenkartoffel mit Blattspinat & mediterranem Sauerrahmdip / Oven potato with leaf spinach & sour cream

Eine große, mit Schale gekochte und in zwei ungefähr gleich große Hälften zerteilte Pellkartoffel war mit würzigen, mit zahlreichen Zwiebelstückchen gekochtem Blattspinat bedeckt und schließlich mit einer großen Portion dickflüssigen, mit einigen Kräutern versehenen Sauerrahm garniert worden. Ob man sie wegen der Kräuter das Ganze gleich als mediterran bezeichnen kann ist natürlich fraglich, aber ich lasse es mal als künstlerische Freiheit durchgehen. 😉 Ein einfaches, aber sehr leckeres Gericht dessen Saucenmenge erfreulicherweise perfekt auf das restliche Gericht abgestimmt zu sein schien. Und das Schälchen Preiselbeerquark, das man mit zahlreichen Stücken von Apfel, Birne, Ananas und Melone versehen und mit einem Minzeblatt sowie einer ganzen Tafel After Eight garniert hatte, ergab danach einen ebenfalls sehr schmackhaften Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Der Gros der anderen Gäste hatte heute aber natürlich das halbe Hähnchen gewählt, welches somit mit unübersehbarem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Den zweiten Platz belegten schließlich mal wieder die Asia-Gerichte, gefolgt von dem Putengyros auf Platz drei und der Ofenkartoffel mit Blattspinat auf Platz vier. Bei einer solchen Angebotszusammenstellung war auch aufgrund der bisherigen Erfahrungswerte kein anderes Ergebnis zu erwarten gewesen – daher kann ich hier wohl auf eine weitere Kommentierung verzichten.

Mein Abschlußurteil:
Ofenkartoffel: ++
Blattspinat: ++
“Mediterraner” Saurrahmdip: ++
Fruchtquark mit Obstsalat: ++

Farmerkartoffel mit Sauerrahm & Blattspinatgemüse [12.01.2012]

Thursday, January 12th, 2012

Neben dem heutigen Asia-Thai-Angebot in Form von Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika n Chili-Zitronengrassauce standen heute auch Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce bei Tradition der Region sowie Hackfleischbällchen Mexikanisch im Reisrand in der Abteilung Globetrotter, eine Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality und außerdem noch Schweinegeschnetzeltes mit Spätzle als zusätzliches Sonderangebot auf der Speisekarte. Klang um ehrlich zu sein alles ganz verlockend, aber ich wollte natürlich vernünftig sein und entschied mich nach nur kurzem Abwägen für die vegetarische Farmerkartoffel, welche ich mir noch einem Becherchen Zitronen-Limetten-Mousse von der Dessert-Theke ergänzte. Dieser kleine Nachtisch war bei gerade mal 430kcal für die Farmerkartoffel auf jeden Fall drin.

Farmerkartoffel mit Blattspinatgemüse

Hauptbestandteil und Sättigungsbeilage zugleich fand sich zuerst einmal eine angenehm groß geratene, in Schale gekochte Pellkartoffel die man in zwei etwa gleich große Hälften geteilt hatte. Auf den Schnittflächen dieser Hälften hatte man eine würzige, mit reichlich Zwiebeln zubereitete Blattspinatgemüse-Zubereitung platziert und schließlich mit einer großzügigen Kelle relativ dünnflüssiger, aber schmackhafter Sour Cream bzw. Sauerrahm garniert. Ein klassisches vegetarisches Menu, das zwar etwas heißer hätte sein können aber noch nicht so weit abgekühlt war dass ich dies negativ in die Bewertung einfließen lassen möchte. Und auch an der kleinen Becher dem grünlich gefärbten, locker-luftigen Mousse mit süßlich-säuerlichen, eben für Zitronen oder Limonen typischen Geschmack gab es keinen Grund zur Kritik.
Die große Allgemeinheit des Kantinenpublikums griff heute aber bevorzugt beim Burgunderbraten zu, der somit deutlich vor den Asia-Gerichten auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala landete. Eng hinter den Angeboten der Asia-Thai-Theke auf Platz zwei folgte auf dem dritten Platz aber auch schon das Schweinegeschnetzelte. Auf Platz vier würde ich dann die mexikanischen Hackfleischbällchen einordnen, die man noch deutlich häufiger auf den Tabletts sah als die von mir gewählte Farmerkartoffel mit Blattspinatgemüse. Aber dass das von mir gewählte Angebot mal wieder auf dem letzten Platz landete kümmerte mich wie immer nicht – ich war mit meiner Entscheidung mal wieder sehr zufrieden gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Farmerkartoffel mit Sauerrahm & Blattspinatgemüse: ++
Zitronen-Limetten-Mousse: ++

Szegediner Gulasch & Fächerkartoffeln – das Rezept

Saturday, January 7th, 2012

Heute war mir mal nach einem Szegediner Gulasch – auch als Krautfleisch bekannt. Beim Fleisch gibt es sowohl Rezepte mit Rind- als auch Schweinefleisch, da ich aber bisher noch keinen Gulasch vom Schwein zubereitet hatte, entschied ich mich für mageres Schweinefleisch von der Schulter. Als Sättigungsbeilage werden zwar normalerweise Salzkartoffeln oder Weißbrot, in Tschechien auch gerne mal Knödel serviert, hier wich ich aber mal etwas von der Tradition ab und entschied mich Fächerkartoffeln mit Kräuterbutter und Knoblauch dazu zu reichen – ein Rezept das schon seit längerem bei mir herum geisterte und das ich nun endlich mal testen wollte. Hier war zwar etwas mehr Timing als sonst angesagt, aber die Zubereitung ist zeitlich wunderbar gelungen und erwies sich als wahrer Genuss so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte das Rezept hier kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

Für die Fächerkartoffeln:

6-8 große Kartoffeln – festkochende Sorte
01-Zutat-Kartoffeln

ca. 50-60g Kräuterbutter
02-Zutat-Kräuterbutter

2-3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch

sowie etwas Salz

Für den Szegediner Gulasch:

550-600g mageres Schweinefleisch
04 - Zutat Schweinefleisch - mager

1 große oder 2 kleine Zwiebeln (ca. 250g)
05 - Zutat Zwiebel

500g Sauerkraut – küchenfertig
06 - Zutat Sauerkraut

3-4 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

1/8 Liter Rotwein – trocken
08 - Zutat Rotwein

200g Passierte Tomaten
09 - Zutat Passierte Tomaten

400ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe

1 Lorbeerblatt
11 - Zutat Lorbeerblatt

1 TL Kümmel
12 - Zutat Kümmel

2 TL Paprikapulver – edelsüß
13 - Zutat Paprikapulver edelsüß

Pfeffer und Salz
14 - Zutat Pfeffer & Salz

4 EL Sauerrahm (Saure Sahne)
15 - Zutat Saure Sahne

sowie etwas Butterschmalz zum anbraten
und ggf. etwas Wasser zum nachgießen

Beginnen wir nun damit, die Fächerkartoffeln vorzubereiten da diese am längsten brauchen. Dazu schälen wir erst einmal unsere rohen Kartoffeln
16 - Kartoffeln schälen

und schneiden sie vorsichtig zu etwa 2/3teln im Abstand von einigen Millimetern ein so dass kleine Fächer entstehen. Diese legen wir auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.
17 - Fächerförmig einschneiden

Dann schälen wir die Knoblauchzehen und schneiden sie in sehr dünne Scheiben
18 - Knoblauch in dünne Scheiben schneiden

um dann die Kartoffeln alle paar Einschnitte mit einem solchen Scheibchen Knoblauch zu spicken.
19 - Mit Knoblauch spicken

Abschließend salzen wir die Kartoffeln, bestreichen sie mit etwa der Hälfte der Kräuterbutter, also ca. 25-30g und beginnen dann den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.
20 - Mit Kräuterbutter bestreichen

Während der Backofen vorheizt wenden wir uns den Zutaten für den Gulasch zu. Wir beginnen am besten mit dem Fleisch, das wir abwaschen, trocken tupfen und dann in mundgerechte Würfel – ca. 2x2cm – schneiden.
21 - Fleisch würfeln

Die Zwiebel, schälen wir, halbieren sie und schneiden sie in dünne Ringe, die wir bei großen Zwiebeln noch einmal halbieren.
22 - Zwiebeln in Ringe schneiden

Des weiteren schälen wir auch die Knoblauchzehen und zerhacken sie.
23 - Knoblauch hacken

Sobald der Ofen aufgeheizt ist schieben wir dann die Fächerkartoffeln auf mittlerer Schiene hinein.
24 - Kartoffeln in Ofen schieben

In einer großen Pfanne oder einem Topf zerlassen wir nun etwas Butterschmalz
25 - Butterschmalz zerlassen

und braten dann die Schweinefleischwürfel darin kräftig von allen Seiten an. Dabei entsteht zwar etwas Flüssigkeit, die verdunstet aber auch wieder – also keine Sorge.
26 - Fleisch anbraten

Ist das Fleisch gut durchgebraten, stellen wir auf die Platte auf mittlere Stufe herab, gießen wir den Rotwein auf
27 - Rotwein aufgießen

und lassen ihn einreduzieren bis das Fleisch wieder zu braten beginnt.
28 - Einreduzieren lassen

Nun geben wir Zwiebeln und Knoblauch hinzu
29 - Zwiebeln und Knoblauch dazu

und lassen sie glasig andünsten. Aber bitte hier vorsichtig sein damit nichts anbrennt.
30 - Glasig andünsten

Sind die Zwiebeln gut angedünstet, gießen wir die Gemüsebrühe hinein und lassen alles kurz aufkochen.
31 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

Gleichzeitig gießen wir das Sauerkraut ab
32 - Sauerkraut abgießen

und fügen es dann in die Pfanne hinzu
33 - Sauerkraut hinzufügen

wo wir es gut unterheben.
34 - Sauerkraut unterheben

Den Pfanneninhalt würzen wir dann mit dem Lorbeerblatt, dem TL Kümmel und den zwei TL Paprikapulver.
35 - Würzen

Anschließend addieren wir die passierten Tomaten
36 - Passierte Tomaten rein

und verrühren sie gut
37 - verrühren

bevor wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken.
38 - Mit Salz und Pfeffer würzen

Das Ganze muss jetzt ca. 45 Minuten schmoren wobei wir es natürlich gelegentlich umrühren.
Sind die Kartoffeln etwa eine dreiviertel Stunde im Ofen, entnehmen wir das Blech kurz und streichen die andere Hälfte der Kräuterbutter darauf um sie dann noch einmal für ca. 30 Minuten weiter zu backen.
39 - Kräuterbutter nachstreichen

Sollte sich die Flüssigkeit in der ersten haben Stunde zu sehr reduzieren, gießen wir außerdem zwischendurch etwas Wasser nach.
40 - ggf. Wasser nachgießen

Außerdem können wir zwischendurch natürlich auch mal probieren und wenn notwendig noch Pfeffer und Salz hinzugeben.
41-Probieren

Nach ca. 45 Minuten schalten wir dann die Platte aus oder auf die niedrigste Stufe herab, fügen den Sauerrahm hinzu
42 - Sauerrahm addieren

und heben ihn unter die Sauerkraut-Fleisch-Masse.
43 - Verrühren

Zur etwa gleichen Zeit müssten auch unsere Fächerkartoffeln fertig sein, die wir nun entnehmen und den Backofen abschalten.
44 - Fächerkartoffeln fertig

Nun können wir unser Gericht sofort servieren und genießen.
45 - Serviert

Sehr lecker wie ich feststellen durfte. Nicht nur dass der Szegediner Gulasch mit seinem gut durchgekochten Sauerkraut, den zarten Fleischwürfeln und der gut abgestimmten Würzung mehr als gelungen zu bezeichnen war – nein – auch die Fächerkartoffeln erwiesen sich als überaus passende Sättigungsbeilage zu Gerichten wieder Art. Dabei gaben ihnen die kleinen, eingelegten Knoblauchscheibchen ein angenehmes, aber nicht allzu kräftiges Knoblaucharoma. Der kleine Mehraufwand hatte sich hier auf jeden Fall gelohnt wie ich fand. Nur mit dem Salz hätte ich an den Kartoffeln etwas großzügiger sein können, aber das liess sich mit Hilfe eines Salzstreuers schnell und unkompliziert beheben.

46 - CloseUp

Von den Kalorienwerten erwies sich der Szegediner Gulasch mit einem Gesamtwert von c. 1700kcal pro Pfanne, also ca. 567kcal pro Portion auch als angenehm leicht – hier zeichnete es sich aus dass ich Saure Sahne mit nur 11% Fett und mageres Schweinefleisch verwendet hatte. So eine Fächerkartoffel mit Kräuterbutter macht diese Ersparnis aber schnell wieder wett. Eine dieser Kartoffeln hat laut meiner Berechnung fertig gebacken ca. 180kcal, das macht bei drei Kartoffeln noch mal 540kcal dazu. Das war mir der Genuss aber alle Male Wert. Ich hoffe mit diesem Rezept dem einen oder anderen eine Anregung gegeben zu haben und wer nicht so viel Aufwand betreiben will dem sei gesagt: Normale Salzkartoffeln tun es hier natürlich auch 😉

In diesem Sinne: Guten Appetit

Farmerkartoffel mit Blattspinat & Kohlrabicremesuppe [27.10.2011]

Thursday, October 27th, 2011

Mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in milder Sojasauce und Moo Pad Takai – Scheweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce fanden sich heute an der Asia-Thai-Theke schon mal zwei recht verlockende Angebote. Doch auch die Hackfleischbällchen Mexikanisch im Reisrand bei Globetrotter klang nicht schlecht und das traditionell-regionale Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone versprach heute einen großen Zuspruch zu finden. Dennoch entschied ich mich heute für das Vitality-Gericht in Form einer Farmerkartoffel mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse, das ich zur Erhöhung von Sättigungsgrade und -dauer noch mit einer kleinen Portion Kohlrabicremesuppe und einem Dessert aus Walnussmousse auf Himbeermarmelade ergänzte.

Farmerkartoffel & Kohlrabicremesuppe / Farmer potatoe & kohlrabi cream soup

Als Entré erwies sich die Kohlrabicremesuppe schon mal als gute Wahl. Nicht nur dass sie sich als angenehm weich und gut gewürzt erwies, sie verfügte auch über reichlich Kohlrabistücke die auch noch gut durchgekocht waren. Hier konnte ich schon auf jeden Fall zufrieden sein. Und auch die in Schale gekochte, große Pellkartoffel, die man mit Blattspinatgemüse und Sour Cream / Sauerrahm versehen hatte und welche ich mir noch mit etwas bereitgestelltem Schnittlauch garnierte gab keinen Grund zur Kritik. Die Kartoffel und das Gemüse waren noch ausreichend heiß, der Blattspinat war gut gewürzt und die Sour Cream (Sauerrahm) war heute sogar von der Konsistenz her angenehm dickflüssig was ja leider nicht immer der Fall ist. Zusammen mit dem Dessert aus lockeren, nussigen Mousse und fruchtig-süßer Himbeermarmelade ein vollends abgerundetes Mittagsmahl. Bei nur 430kcal für das Hauptgericht konnte ich auch was die Summe der Nährwerte angeht sowohl die Suppe als auch das Dessert durchaus noch verantworten.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala des Kantinenpublikums lancierte natürlich das Wiener Schnitzel heute mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf den ersten Platz. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgte von der Farmerkartoffel auf Platz drei die ich meinte noch weitaus häufiger auf den Tabletts gesehen zu haben als die mexikanischen Hackfleischbällchen denen ich somit nur den vierten Platz zubilligen kann. Dass ein vegetarisches Gericht so großen Zuspruch findet ist zwar eher ungewöhnlich, aber nicht das erste Mal.

Mein Abschlußurteil:
Farmerkartoffeln mit Blattspinat & Sauerrahm: ++
Kohlrabicremesuppe: ++
Nussmousse mit Himbeermarmelade: ++