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Grillteller mit mariniertem Schweine- und Putensteak, Würstchen & Wammerl, dazu Ofenkartoffel & Quarkdip [25.01.2017]

Wednesday, January 25th, 2017

Hätte ich nicht erst gestern Abend die letzten Reste meiner selbst zubereiteten Spaghetti vom Wochenende verzehrt, hätte ich heute wahrscheinlich heute bei den Spaghetti Vongole mit würziger Tomatensauce und frittierten Muscheln aus der Sektion Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugegriffen. Und da weder die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Emmentaler gratiniert bei Globetrotter noch die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi-Sin-Sauce oder das Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassoße an der Asia-Thai-Theke mich sonderlich ansprachen, griff ich schließlich zum eindeutig sehr fleischlastigen Grillteller mit mariniertem Schweine- und Putensteak, Würstchen und Wammerl, dazu Ofenkartoffel und Quarkdip aus dem Abschnitt Tradition der Region. Dazu hätte gut der Krautsalat gepasst, den es gestern an der Salattheke gegeben hatte – doch heute suchte ich diesen vergeblich. Daher griff ich zu ein paar grünen Bohnenkernen in Kräuter-Tomatensauce, die ich heute an der Gemüsetheke entdeckte. Außerdem verirrte sich noch etwas Ketchup auf den Teller.

Grillteller mit mariniertem Schweine- und Putensteak, Würstchen & Wammerl, dazu Ofenkartoffel & Quarkdip

Die einzelne kleine Nürnberger Rostbratwurst war zwar eher ein Witz und mit einem Haps verdrückt, aber gemeinsam mit den anderen gegrillten Fleischstücken in Form eines marinierten Putensteaks, eines marinierten Schweinesteaks und einem Stück geräucherten Schweinebauchs (Wammerl) war die Menge an Fleisch mehr als nur ausreichend. Nur etwas mehr Ketchup hätte ich mir noch dazu tun sollen. Und die in Folie und mit Schale gebackene Pellkartoffel samt ihrer Garnitur aus dickflüssigem Quarkdip bildete eine leckere Sättigungsbeilage. Die grünen Bohnenkerne in ihrer fruchtigen Kräuter-Tomatensauce waren zwar bereits etwas abgestanden, aber noch soweit knackig dass ich hier von einem Punktabzug absehen kann. Ein einfaches und leckeres, wenn auch mit Sicherheit nicht sonderlich gesundes Gericht. Ich aber war damit zufrieden und vor allem gesättigt.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass es heute die Spaghetti Vongole waren, die sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte zwar der Grillteller, aber er konnte sich nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählte Spinat-Ricotta-Lasagne auf Platz drei durchsetzen. Und auch der Abstand zu den viertplatzierten Asia-Gerichten war nur sehr gering.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Putensteak: ++
Bratwürstchen: ++
Wammerl: ++
Pellkartoffel: ++
Quarkdip: ++
Grüne Bohnenkerne in Tomatensauce: ++

Currywurst mit Pommes Frites [15.09.2016]

Thursday, September 15th, 2016

Da ich weder auf die Angebote der Asia-Thai-Theke noch auf den Möhren-Zucchinigulasch mit Curryrreis bei Vitality oder den Schweinegulasch mit Butternudeln bei Globetrotter großen Appetit verspürte, entschied ich mich einfach wieder einmal für einen Klassiker auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants: die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites, die im Abschnitt Tradition der Region angeboten wurde. Leider schienen aber die “weißen”, groberen Currywürste gerade aus, denn es wurden nur die roten, etwas feineren “roten” Currywürste angeboten. Aber der Unterschied ist sowie nur minimal. Das Currypulver musste man sich allerdings selber auf die Sauce streuen und an der selben Station im Thekenbereich gab es auch Ketchup und Mayonaise, wobei ich mir meine Pommes nur mit etwas Ketchup garnierte.

Curried sausage with french fries / Currywurst mit Pommes Frites

Ganz wie erwartet erwies sich auch die rote, mit etwas feinerem Brät gefüllte Bratwurst als überaus lecker und sie harmonierte auch gut mit der warmen, heute mit zahlreichen Zwiebelstückchen versehenen und mit Currypulver garnierten Currysauce. Die aus Rücksichtnahme auf salzempfindliche Kollegen ohne dieses Gewürz servierten Pommes Frites gaben auch keinen Grund zur Kritik, denn sie waren zwar etwas bleicher als ich sie mir gewünscht hätte, aber dennoch heiß und knusprig. Nachgewürzt und gemeinsam mit dem Ketchup eine sehr leckere Sättigungsbeilage. Leider war das zwar kein leichter Genuss, aber ich war zufrieden.
Dass die Currywurst auch bei den anderen Gästen heute besonders hoch in der Gunst und sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte, erwähne ich nur der Vollständigkeit halber, denn es dürfte eigentlich klar gewesen sein. Auf dem zweiten Platz sah ich heute die Asiagerichte, gefolgte vom Gulasch auf Platz drei und dem vegetarischen Gericht in Form des Möhren-Zucchinigulasch auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Currysauce: ++
Pommes Frites: ++

Balkan-Teller mit Pommes Frites [17.02.2016]

Wednesday, February 17th, 2016

Bereits einen Tag nach der Einführung hatte man das neue elektronische Vorschau-System für die angebotenen Gerichte optimiert und zeigte nun die Gerichte nicht mehr einzeln, sondern in Dreiergruppen, je drei Gerichte der regulären Küche und von der Asia-Wok-Theke. Dazu kam heute außerdem noch ein einzelnes Gericht als außerplanmäßiges Zusatzangebot. In dieser Variante konnte ich mich nun eindeutig mit der Neuerung auch anfreunden. Außerdem hatte sich im Gespräch mit Kollegen auch heraus kristallisiert, was für eine Verschwendung von Lebensmitteln das alte konservieren und Ausstellen der Gerichte ja eigentlich war. Denn man konnte sie hinterher ja nur noch wegwerfen. Also spare ich mir ab jetzt weitere Kritik an den neuen Bildschirmen. 😉
Auf dem Speiseplan der heutigen Mittwochs fand sich mit dem Gebratenen Hokifilet mit Fenchelgemüse in Safransauce, dazu Salzkartoffeln oder Reis ein klassisches Fischgericht, das eindeutig meine erste Wahl gewesen wäre. Obwohl ich zugeben muss, dass mich auch der Schwabenteller – Zwei Minutensteaks vom Schwein mit Schwammerlsauce, Röstzwiebeln und Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region sehr reizte. Aber da ich ja gestern mit dem Holzfällersteak bereits etwas ähnliches gehabt hatte, verzichtete ich heute darauf. Die Geschmorte Hähnchenkeule mit Bratensauce und Reis bei Globetrotter und die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten, mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce kamen heute nicht in die nähere Auswahl. Doch es gab noch das einleitend erwähnte Zusatzangebot, einen Balkan-Teller mit Pommes Frites. Das Gericht gehörte zumindest nicht zum sich in größeren Abständen wiederholenden Repertoire unseres Betriebsrestaurants. Daher wollte ich es natürlich gerne einmal testen und griff kurz entschlossen zu diesem Gericht. Auf Salat, Gemüse oder Dessert verzichtete ich heute aber mal.

Balkan dish with french fries / Balkan-Teller mit Pommes Frites

Neben einem großen Spieß aus Fleischbällchen, Paprika und Speckstreifen fanden sich, gebettet auf einem fruchtigem Ratatouillegemüse oder Balkan-Gemüse mit Paprika, Tomaten und Auberginen gebettet auch ein Cevapcici und zwei kleine Bratwürstchen, garniert mit einigen frischen Zwiebeln und einem Stück angebratene Paprika, die gut zum Fleisch passten. Das Cevapcici war mit Sicherheit vom Montag übrig geblieben und außerdem bereits etwas abgekühlt, aber an den beiden Würstchen und den lockeren, würzigen Fleischbällchen auf dem Spieß gab es nichts auszusetzen. Bei den heißen und knusprigen Pommes Frites, die ich mir mit etwas zusätzlichem Ketchup garniert hatte, fehlte zwar das Salz, aber das ließ sich glücklicherweise mit Hilfe des am Tisch bereit stehenden Salzstreuers schnell beheben. Auch wenn das Gericht insgesamt etwas fleischlastig war, erwies es sich doch als überaus schmackhaft. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Zuerst hatte es zwar danach ausgesehen als würde der Balkan-Teller heute das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen, denn die Schlange vor dessen Ausgabetheke war zum Zeitpunkt als ich mein Gericht holte deutlich länger. Doch das hatte sich während wir gegessen hatten wohl relativiert, denn als ich das Restaurant verließ waren auf den Tabletts der anderen Gäste deutlich mehr Schwabenteller zu sehen, so dass ich dem Balkan-Teller nur den zweiten Platz zubilligen kann. Auf Platz drei folgte meiner Meinung nach die Hähnchenkeule mit Bratensauce und den vierten Platz teilten sich Hokifilet und die Asia-Thai-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Fleischbällchenspieß: ++
Bratwürstchen: ++
Cevapcici: +
Balkan-Gemüse: ++
Pommes Frites: ++

Bratwurstschnecke mit Sauerkraut & Kartoffelpüree [14.09.2015]

Monday, September 14th, 2015

Das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants bot zwar keine großen Überraschungen, aber die Gerichte auf der Speisekarte konnte man durchgehend als Klassiker bezeichnen. Neben Poh Piard Thord – Knusprigen Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke fanden sich die guten alten Spaghetti mit Balsamicolinsen im Abschnitt Vitality, eine Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree als Hausmannskost bei Tradition der Region und schließlich, um ein wenig Exotik in das Speiseangebot zu bringen, eine Hähnchenbrust “Hawaii” mit Currysauce und Reis im Abschnitt Globetrotter. Wären die Spaghetti mit Balsamicolinsen mit roten Linsen gemacht gewesen und hätte man noch frischen Ruccola dazu serviert, hätte ich mich vielleicht zu diesem Angebot hinreißen lassen, doch so liebäugelte ich kurz mit den Hähnchenbrust und entschied mich dann doch für die Bratwurstschnecke. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Grießbrei mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coiled bratwurst with sauerkraut & mashed potatoes / Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree

Die angenehm große Bratwurstschnecke hätte zwar einen kleinen Moment länger gebraten werden dürfen, aber was Konsistenz und Geschmack anging gab es hier nichts auszusetzen. Und auch das mit Kümmel gewürzte Sauerkraut gab keinen Grund zur Kritik, selbst das Kartoffelpüree erwies sich – obwohl mit ziemlicher Sicherheit aus Pulver und nicht aus frischen Kartoffeln hergestellt – erwies sich als recht gut gelungene Sättigungsbeilage. Einzig bei der mit Zwiebeln versetzten, dunklen Bratensauce hätte ich mir eine etwas dickflüssigere Konsistenz gewünscht, aber da auch sie sowohl geschmacklich in Ordnung war und auch gut in die Gesamtkomposition des Gerichts passte, sehe ich hier mal von einem Punktabzug ab. Der Grießbrei mit Vanillegeschmack und roter Grütze mit zahlreichen Fruchtstückchen von Kirsche und Himbeere schloss das heutige Mittagsmahl schließlich sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gäste lieferten sich heute Bratwurst und Hähnchenbrust ein recht enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die Bratwurst konnte sich aber schließlich mit einem kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung durchsetzen und die das mit Ananasscheibe und Käse überbackene Geflügelgericht auf Platz zwei verweisen. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgten schließlich die Spaghetti mit Balsamicolinsen.

Mein Abschlußurteil:
Bratwurstschnecke: ++
Bratensauce: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Grießbrei mit roter Grütze: ++

Dr. Oetker Bistro Petite Baguette Hot Dog

Thursday, March 19th, 2015
Dr. Oetker Bistro Petite Baguette Hot Dog

Nachdem ich mich die letzten Tage von den Resten meines Puten-Reisauflaufs und des Chicorée-Nudelauflaufs ernährt hatte, waren diese heute erschöpft. Da ich leider aufgrund anderer Termine keine Zeit zum kochen hatte, entschied ich mich dazu mal endlich die neu entdeckte Sorte der Dr. Oetker Bistro Petite Baguettes in Geschmacksrichtung “Hot Dog” auszuprobieren, die bereits seit einiger Zeit in meinem Tiefkühlfach lagerten. Diese Sorte hatte ich ja bereits in diesem Beitrag ausführlich in der Variante “Speciale” getestet und hier und hier auch schon mal in der Sorte “Salami” ausprobiert. Auch dieses Baguette kommt wie üblich in einer 240g Packung mit insgesamt 8 Stück, von denen jeweils 4 Stück in einem separaten Plastikbeutel eingeschweißt sind. Zur Zubereitung packt man sie einfach aus und schiebt sie auf einem Rost für 10 bis 12 Minuten in den auf 220 Grad vorgeheizten Ofen.
Die Variante “Hot Dog” zeichnet sich nun dadurch aus, dass sie mit fein gewürfelter Brühwurst, angerösteten Zwiebeln, einer Mischung aus Edamer- und Cheddar-Käse und einem leicht rauchigen Tomatenketchup zubereitet wird. Ich fand die Tomatensauce zwar ein klein wenig zu süß, aber sie harmonierte geschmacklich dennoch sehr gut mit dem Geschmack der leicht angerösteten Zwiebel und der Wurst. Hatte tatsächlich etwas von einem Hot-Dog, nur dass man es hier eben auf einem knusprig gebackenen Weitenbaguette statt in einem labbrigen Weißbrot servierte. 😉 Mir hat es auf jeden Fall gut geschmeckt und ich denke dass ich auch erneut zu dieser Sorte greifen werde, wenn ich sie mal wieder irgendwo in einer Tiefkühl-Theke entdeckte.

Dr. Oetker Bistro Petite Baguette Hot Dog - Side View