Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [17.07.2012]

Heute stand mit einem Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafkäse in der Sektion Vitality ein sowhl interessant klingendes und mit 338 kcal gleichzeitig angenehm leichtes Gericht auf der Speisekarte, so dass ich nicht lange zu überlegen brauchte und mich sogleich für dieses Angebot entschied. Die Alternativen wie Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersoße und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce an der Asia-Theke oder die Gebratene Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti und Tomatensauce bei Globetrotter sowie der traditionell-regionale Grillteller mit mariniertem Schweinennacken, Pute, Speck und Würstchen, dazu Grilltomate und Kräuterbaguette klangen zwar ebenfalls nicht schlecht, waren aber nicht dazu geeignet mich doch noch umzustimmen. Aber der kleine Becher Fruchtsalat von der Dessert-Theke durfte schließlich nicht fehlen und würde die heutige Kalorienbilanz mit Sicherheit nicht merklich verschlechtern – immerhin handelte es sich nur um ein wenig Obst.

Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafkäse

Was als erstes auffiel war die Tatsache, dass man hier offensichtlich die selben kleinst gewürfelte Mischung aus Möhren und (so glaube ich zumindest) Knollensellerie wieder mit verwendet hatte, die ich schon gestern im Spaghettigericht entdeckt hatte. Das hatte aber natürlich geschmacklich keinerlei negativen Auswirkungen, viel mehr passte es wie ich fand wunderbar zu dem restlichen Gemüse aus Kartoffel, Lauch und Paprika, das man mit zahlreichen frischen Kräutern wie z.B. Thymian gewürzt hatte. Dass sie frisch waren kann ich deswegen so sicher sagen, weil sich mal wieder ganze Zweige dieser Kräuter im Gericht fanden, die ich natürlich herauslesen musste. Des weiteren war von “Geröstel” nicht zu bemerken, viel mehr erwies sich das mit zahlreichen Stücken gewürfelten Fetas und etwas gehackter Petersilie garnierte Gericht wie eine Art Eintopf. Ich hatte aufgrund der Bezeichnung ja eher erwartet, dass es ein wenig angebraten war – davon war aber keine Spur zu entdecken. Aufgrund dieser beiden Dinge muss ich hier leider ein wenig abziehen, auch wenn das Gericht insgesamt lecker und relativ lange sättigend war. Der Fruchtsalat aus Stücken von Apfel, Birne, Melone, Orange, Mango sowie Weintrauben gab aber keinerlei Grund zur Kritik.
Bei der Allgemeinheit des Kantinenpublikums lag heute, ganz wie erwartet, der Grillteller auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala, allerdings letztlich nicht ganz so deutlich wie es aufgrund einer solch massiven Portion Fleisch zu erwarten gewesen wäre. Viel mehr gab es hier nur einen sehr knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichte auf Platz zwei. Und auch um Platz drei und vier lieferten sich die Hähnchenbrust mit Gabelspaghetti und das Kartoffelgeröstel ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen, das aber letztlich doch zugunsten der Hähnchenbrust ausging, womit das Kartoffelgeröstel zwar ein guter, aber dennoch nur vierten Platz erreichte. Somit ergab sich letztlich wieder ein übliches Bild, auch wenn die Verteilung heute deutlich breit gefächerter erschien als sonst üblich.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse: +
Obstsalat: ++

Griechischer Gemüsetopf [10.07.2012]

uZwar bot die asiatische Küche auch heute mit Ko Lo Han Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce und Gaeng Peht Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce ein recht interessantes Angebot, aber als ich neben den Schinkennudeln mit Tomatensauce bei Tradition der Region und der Gebratenen Hähnchenbrust in Zwiebel-Sahnesauce und Kroketten das heutige Vitality-Angebot in Form eines Griechischen Gemüsetopfs mit Schafskäse und Oliven entdeckte, dem auch noch ein Stück Fladenbrot beilag, stand meine Entscheidung für dieses Gericht schnell fest. Auch wenn ich gleich erkannte dass man die Zubereitung im Vergleich zu vorherigen Malen wie hier, hier, hier, hier oder hier dieses Mal etwas abgewandelt hatte, so war ich doch sicher dass dieses Gericht auch dieses Mal meine Anforderungen erfüllen würde. Und bei gerade mal 416kcal pro Portion gönnte ich mit auch heute auch mal wieder einen kleinen Aprikosenquark von der Dessert-Theke als Nachtisch.

Griechischer Gemüsetopf / Greek vegetable stew

Als erste größere Änderung am Gericht erwies sich das Fladenbrot, das dieses Mal aus einem anderen Teig hergestellt zu sein schien und einen ganz leicht süßliches Aroma besaß – was es aber meiner Meinung nach nicht unbedingt schlechter machte. Zwei weitere Änderungen waren der Einsatz rundlicher Pariser Möhren anstatt den sonst verwendeten gewürfelten normalen Karotten und der Einsatz von grünen anstatt schwarzer Oliven. An den restlichen Zutaten wie Brokkoli, Blumenkohl Erbsen, grünen Bohnen, milden Zwiebeln, geschälten Tomaten, Zucchini und natürlich Schafskäsewürfeln hatte man aber ebenso wenig etwas geändert wie an der angenehm pikanten Würze mit zahlreichen Kräutern. Ich war mit diesem fleischlosen, aber sehr sättigenden Gericht mal wieder sehr zufrieden. Und auch die mit zahlreichen Fruchtstückchen versehene Aprikosenquark-Zubereitung erwies sich als gute Wahl.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber die Hähnchenbrust mit Kroketten sehr eindeutig auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei und den Schinkennudeln auf Platz drei. Wie für vegetarische Gerichte üblich erreichte der Griechische Gemüsetopf einen guten, aber dennoch nur vierten Platz. Auch wenn ich dem Gemüsetopf eine bessere Platzierung gewünscht hätte, entspricht dies der üblichen Normalverteilung, daher kann ich mir wohl jeden weiteren Kommentar ersparen.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: ++
Aprikosenquark: ++

Griechischer Gemüsetopf [26.04.2012]

Während die Asia-Thai-Theke heute mit Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce sowie Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce lockte, fanden sich auf der regulären Speisekarte neben Nürnberger Rostbratwürsten mit Sauerkraut und Kartoffelpüree bei Tradition der Region und Gratinierten Canneloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce bei Globetrotter auch ein Griechischer Gemüsetopf mit Fladenbrot in der Sektion Vitality. Und genau dieser Gemüsetopf sagte mir heute am meisten zu, natürlich auch weil er versprach mit 534 kcal angenehm leicht zu sein. Also holte ich mir dieses Angebot auf mein Tablett und ergänzte es noch durch eine Schale Fruchtsalat als Nachtisch.

Griechischer Gemüsetopf

Zuerst erschien mir die Portion recht klein, doch der Eindruck täuschte glücklicherweise aufgrund des recht großen Behältnisses. Die bunte Mischung aus Erbsen, Möhren, Blumenkohl, Broccoli, Auberginen, Zucchini und natürlich – um es griechisch zu machen – schwarzen Oliven und Schafskäse mit angenehm geringer, aber ausgewogener Menge Flüssigkeit erwies sich als angenehm würzig, schmackhaft und sättigend. Ich was sehr zufrieden mit diesem leckeren Eintopf. Einzig bei dem mit reichlich Sesamkörnern garnierte Stück Fladenbrot musste ich einen kleinen Abzug geben, da es sich hier eindeutig um aufgetoastete Ware handelte die an den Ecken und Rändern zumal recht hart geworden war. Die Schale Fruchtsalat aus Apfel, Melone, Ananas und Birne war, gab aber trotz eindeutiger Apfellastigkeit keinerlei Grund zur Kritik – sie erwies sich als angenehm lecker und frisch und erfüllte somit alle daran gestellten Erwartungen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lagen heute aber die Nürnberger Rostbratwürstel meinem Meinung Eindrucks nach am höchsten in der Gunst und landete somit auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei landeten schließlich die Asia-Gerichte, gefolgte von den Canneloni auf Platz drei, die aber nur mit knappen Vorsprung vor dem für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich beliebten Griechischen Gemüsetopfes. Ich hatte die Canneloni ja eher höher platziert erwartet, aber hier hatte das Kantinenpublikum zumindest während meines Aufenthaltes anders entschieden.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: ++
Fladenbrot: +
Obstsalat: ++

Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche – das Rezept

Heute tat ich mir wirklich schwer ein passendes Rezept zu finden. Lange wälzte ich lange Liste von möglichen Gerichten bis ich schließlich auf dieses Rezept für ein Griechisches Hackfleisch-Spinatquiche stieß. Das sagte mir sofort zu, also schnell los und die fehlenden Zutaten besorgt – anschließend konnte es sofort los gehen. Da ich leider keine Single-Quicheform besitze, wurde die Portion dann doch wieder etwas größer, aber bei so einem Rezept macht mir das wenig aus.

Was brauchen wir also für 4 Portionen?

450g Rahmspinat – ich entschied mich dieses Mal für die leichter aufteilbaren Pads
01 - Zutat Rahmspinat / Ingredient cream spinach

2 mittlere Zwiebeln
02 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Tomaten
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

500g Rinderhackfleisch
05 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

200g Schafskäse
06 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

4 Eier
07 - Zutat Eier / Ingredient eggs

1 Päckchen Blätterteig
08 - Zutat Blätterteig / Ingredient puff paste

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
etwas Olivenöl zum braten
etwas Butter zum ausfetten der Form

Beginnen wir damit, den Spinat aufzutauen. Wer ungeduldig ist wie ich und im Besitz einer Mikrowelle ist, kann dies darin mit der Auftaustufe bewerkstelligen.
09 - Spinat auftauen / Defrost spinach

Während der Spinat so aufgetaut wir, können wir ja schon mal die anderen Zutaten vorbereiten. Wir schälen also die Zwiebeln und würfeln sie
10 - Zwiebel würfeln / Dice onions

schälen den Knoblauch und schneiden in in kleine Stücke
11 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

und überbrühen dann die Tomaten, schälen und entkernen sie und schneiden sie dann in kleine Stücke.
12 - Tomaten schälen und würfeln / Peel & dice tomatoes

In einer großen Pfanne dünsten wir dann zuerst die Zwiebelwürfel und wenig später auch den gehackten Knoblauch mit etwas Olivenöl an
13 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

und geben dann das Rinderhackfleisch hinzu um es krümelig anzubraten.
14 - Hackfleisch krümelig anbraten / Roast ground meat crumbly

Dabei würzen wir es auch gleich kräftig mit Salz und Pfeffer.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Ist das Hackfleisch kurz durchgebraten, geben wir auch die Tomatenwürfel mit hinzu und braten sie für ein bis zwei Minuten mit
16 - Tomaten hinzu geben / Add tomato dices

bevor wir den aufgetauten Rahmspinat in die Pfanne geben und gut mit dem restlichen Inhalt verrühren.
17 - Rahmspinat addieren / Add cream spinach

Außerdem bröseln wir den Schafskäse hinein
18 - Schafskäse hinein bröseln / Crumble feta

und verrühren in gut.
19 - Gut verrühren / Mix

Das Ganze lassen wir dann für einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln und probieren es dann,
20 - Probieren / Try

um es anschließend noch einmal mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abzuschmecken.
21 - Abschmecken / Taste

Nach ein bis zwei weiteren Minuten nehmen wir die Masse dann von der Platte und lassen sie etwas abkühlen. In der Zwischenzeit heizen wir den Backofen auf 175 Grad vor, dann fetten wir eine Auflaufform und legen sie mit dem Blätterteig aus.
22 - Blätterteig in Form geben / Add puff paste to casserole

Den Boden stechen wir nun in regelmäßigen Abständen mit einer Gabel ein damit er nicht zu sehr hoch geht
23 - Anstechen / broach

und geben die nur mit dem Teig versehene Form dann in den Ofen um alles ca. 5 Minuten vorzubacken. Dadurch wird auch der Boden etwas “blättriger”.
24 - Vorbacken  / Pre-baking

Während der Teig vorbackt schlagen wir die vier Eier in einer Schüssel, verquirlen sie
25 - Eier verquirlen / Whisk eggs

und geben sie dann zu unserer etwas abgekühlte Spinat-Hackfleisch-Masse
26 - Eimasse hinzugeben / Add eggs

um sie dann gründlich unterzuheben.
27 - Unterheben / Mix

Sind die fünf Minuten Vorbackzeit um, entnehmen wir die Quiche-Form aus dem Ofen (Vorsicht: Heiß!) und füllen die zuvor hergestellte Mischung hinein.
28 - In Form geben / Add to casserole

Anschließend kommt alles für 50-60 Minuten bei weiterhin 175 Grad auf der mittleren Schiene in den Ofen.
29 - Backen / Bake

Dabei geht der Quiche ziemlich stark hoch – aber keine Panik: Der fällt auch wieder etwas zusammen sobald wir ihn nach wir ihn nach etwa einer Stunde wieder entnehmen. Wichtig ist, dass die Masse komplett gestockt ist. Leider kenne ich außer aufschneiden keine Methode das zu prüfen, daher musste ich mich auf mein Gefühl verlassen.
30 - Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche / Ground meat spinach quiche - Fertig gebacken

Nach der Entnahme aus dem Ofen brauchen wir unseren Hackfleisch-Spinatquiche nur noch zu zerteilen und zu servieren.
31 - Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche / Ground meat spinach quiche - Serviert

Glücklicherweise war die Masse tatsächlich durchgehend fest geworden und ergab so ein leckeres und würziges Gericht, in dem der Rahmspinat eine sehr schmackhafte Symbiose mit dem Rinderhack und dem Schafskäse eingegangen war. Die Tomaten hatten geschmacklich hingegen kaum einen Einfluss, aber geschadet haben sie auch nicht. Ich war sehr zufrieden mit dem Ergebnis meines heutigen Kochexperiment.

32 - Griechischer Hackfleisch-Spinatquiche / Ground meat spinach quiche - CloseUp

Und auch was die Kalorienwerte angeht konnte ich heute durchaus zufrieden sein. Meiner Berechnung nach liegt der komplette Inhalt der Quiche-Form bei etwa 2600kcal, das entspricht 650kcal pro Portion – ein Wert der für ein Hauptgericht mehr als akzeptabel ist wie ich finde.
Ich hatte vor Beginn der Zubereitung zwar mit dem Gedanken gespielt anstatt des Rahmspinat Blattspinat zu verwenden, bin aber inzwischen froh es nicht getan zu haben, denn gerade der Rahm im Rahmspinat macht wohl viel an der Konsistenz und dem Geschmack der Gerichtes aus. Gut, vielleicht hätte man mit Blattspinat und einem Schuss Sahne den selben Effekt bewirken können, aber sicher ist das nicht. In der Summe kann ich dieses recht einfach zuzubereitende Gericht auf jeden Fall vorbehaltlos weiterempfehlen.

Guten Appetit

Griechischer Kritharaki-Auflauf mit Schafskäse – das Rezept

Schon seit längerem geisterte der Gedanke in meinem Kopf herum mal etwas mit Kirtharaki zu kochen, jener aus Hartweizengrieß hergestellten, reisförmigen Nudelsorte die vor allem in der Küche des östlichen Mittelmeerraumes, z.B. in Griechenland und der Türkei findet. Und mit diesem Auflaufrezept schien ich nun die passende Gelegenheit entdeckt zu haben diese Pläne in die Tat umzusetzen. Das Ergebnis ein einfacher, aber sehr schmackhaftes Gericht, das ich noch mit etwas Schafskäse und Paprika verfeinerte. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesem Beitrag einmal in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

220g Kritharaki
01 - Zutat Kritharaki / Ingredient kritharaki

350g Rinderhack
02 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

1 mittlgroße Paprika (Hatte ich noch übrig, daher wurde sie einfach in das Rezept mit einbezogen)
03 - Zutat Paprika / Ingredient paprika

1 mittlere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

300ml Rinderbrühe
06 - Zutat Rinderbrühe / Ingredient beef stock

150ml Sahne – ich wählte die fettreduzierte Variante
07 - Zutat Sahne / Ingredient cream

3 gehäufte EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato purée

Gyroswürzer
09 - Zutat Gyroswürzer / Ingredient gyros relish

Oregano
10 - Zutat Oregano / Ingredient Oregano

100-120g Schafskäse
11 - Zutat Schafkäse / Ingredient feta

50-60g Edamer oder einen anderen Streukäse nach Wahl
12 - Zutat Edamer Käse / Ingredient Edamer cheese

sowie 1-2 EL Olivenöl zum anbraten
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Fangen wir wir üblich damit an die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in feine Würfel,
13 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen die Knoblauchzehen und hacken sie fein
14 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

und entkernen schließlich die Paprika um sie ebenfalls in feine Würfelchen zu schneiden.
15 - Paprika würfeln / Dice paprika

In etwas Olivenöl dünsten wir nun die Zwiebel glasig an und geben wenig später auch das gehackte Knoblauch hinzu.
16 - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen / Au sauté onions and garlic

Haben die Zwiebeln etwas Farbe angenommen, bröseln wir dann auch das Hackfleisch in die Pfanne
17 - Hackfleisch anbraten / roast ground meat

und würzen es dabei gleich kräftig mit Gyroswürzer während wir es krümelig anbraten.
18 - Gyroswürzer hinzugeben / Taste with gyros relish

Dann fügen wir auch das Tomatenmark hinzu
19 - Tomatenmark addieren / Add tomato purée

und verrühren es gut um es mit dem Hackfleisch zusammen etwas anzurösten.
20 - Verrühren und mit anbraten / Mix and roast

Sobald das Hackfleisch einigermaßen durchgebraten ist, geben wir auch die Paprikawürfel hinzu und braten sie einige Minuten mit an,
21 - Paprika mit braten / Add paprika

wobei wir alles gleich ein wenig mit Salz und Pfeffer abschmecken können.
22 - Mit Salz & Pfeffer würzen / taste with salt & peper

Etwa fünf Minuten später können wir dann zuerst die Sahne
23 - Sahne aufgießen / Pour cream

und dann die Rinderbrühe aufgießen, rühren es gut unter
24 - Rinderbrühe hinzufügen / Add beef stock

und lassen es dann kurz aufkochen, wobei wir alles auch gleich mit einem kräftigen Schuss Oregano würzen.
25 - Aufkochen lassen und mit Oregano würzen / Heat up and taste with oregano

Jetzt fügen wir die trockenen Kritharaki hinzu
26 - Krithraki hinzufügen / Add kritharaki

heben sie gut unter und lassen dann alles für 25 bis 20 Minuten aus niedrigerer Stufe vor sich hin köcheln bis die Nudeln gar sind. Dabei sollten wir nicht vergessen regelmässig umzurühren da die Kritharaki dazu neigen anzupappen wie ich schnell merkte.
27 - Verrühren und köcheln lassen / Mix and simmer

In der Zwischenzeit können wir uns aber dennoch auch daran machen den Schafskäse in grobe, aber mundgerechte Würfel zu schneiden.
28 - Schafskäse würfeln / Dice feta

Sollte die Flüssigkeit zu sehr einreduzieren, können wir gerne auch noch etwas Wasser aufgießen – die Mischung sollte nicht zu trocken werden.
29 - Wasser nachgießen / Add water

Abschließend probieren wir das ganze und würzen es ggf. noch etwas nach.
30 - Probieren und nachwürzen / Try and tasting

Zuerst heizen wir nun den Backofen auf 200 Grad vor, dann mischen wir unsere Kritharaki-Kreation mit dem gewürfelten Schafskäse und geben alles in eine Auflaufform, die wir übrigens nicht vorher auszufetten brauchen
31 - Mit Schafskäse mischen und in Auflaufform geben / Mix with feta and add to casserole

und bestreuen dann alles mit dem geriebenen Käse.
32 - Mit Käse bestreuen / Cover with cheese

Sobald der Backofen dann aufgeheizt ist, schieben wir die Form auf mittlerer Schiene hinein und lassen sie für 15 bis 20 Minuten darin bis der Käse geschmolzen ist und beginnt leicht braun zu werden.
33 - Überbacken / au gratin

Danach brauchen wir nur noch die Auflaufform zu entnehmen
34 - Kritharaki-Auflauf / Kritharaki casserole - Fertig

und das Gericht zu servieren.
35 - Kritharaki-Auflauf / Kritharaki casserole - Serviert

Das Überbacken mit Käse wäre hier zwar nicht zwingend notwendig gewesen wie ich feststellte, aber die knusprige Käsekruste die dadurch entstanden war bot dennoch eine geschmackliche recht gute Addition zu der Kritharaki-Zubereitung, die sich als sehr gelungen erwies. Vor allem die Kombination aus dem leicht angerösteten Tomatenmark und dem Hackfleisch mit dem Gyros-Gewürz und den leicht salzigen Fetawürfeln, die sich überall in der Zubereitung fanden stellte sich als geschmacklich wirklich sehr gelungen heraus. Allerdings könnte ich mir auch vorstellen, den Schafskäse einfach zu der Zubereitung hinzu zu geben und hätte dann ein ebenfalls sehr leckeres Pfannengericht. Das hinzufügen von Paprikawürfeln bereute ich aber auf jeden Fall nicht, sie boten eine gelungene Ergänzung zu den anderen Zutaten.

36 - Kritharaki-Auflauf / Kritharaki casserole - CloseUp

Mit (laut meiner groben Kalkulation) insgesamt ca. 1800kcal, also 900kcal pro Portion, erwies sich die Zubereitung aber entgegen meiner Erwartungen als doch etwas kalorienreicher geraten. Wen das aber nicht abschreckt denn kann ich das Rezept wirklich sehr ans Herz legen. Als zusätzliches Gemüse wäre hier übrigens auch noch Zucchini oder Oliven denkbar, allerdings sollte man die Kritharaki- und Hackfleisch-Menge dann etwas reduzieren. Mir hat es auf jeden Fall mal wieder sehr gut geschmeckt und wenn ich mit diesem Rezept dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung geben konnte hat sich für mich die Mühe dieses Blogposts auch wieder mehr als gelohnt. 🙂

In diesem Sinne: Guten Appetit