Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Baguette [12.01.2015]

Zum meinem heutigen ersten Arbeitstag im neuen Jahr wartete unser Betriebsrestaurant gleich mit einem Klassiker seiner Küche auf: einem Griechischen Gemüsetopf mit Schafskäse, dazu Baguette im Bereich Globetrotter. Da konnte ich nicht anders als bei diesem Angebot zuzugreifen, zumal weder die Asia-Gerichte noch die Bratwurst mit Blattspinat und Salzkartoffeln bei Tradition der Region oder das Schweineschnitzel “Zigeuner Art” mit Butterreis bei Globetrotter mich besonders reizte. Zum vegetarischen Gemüsetopf gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Ananasquark aus dem heutigen Gemüseangebot.

Greek vegetable stew with feta & baguette / Griechischer Gemüsetopf mit Schafskäse & Baguette

Leider musste ich feststellen, dass das Gericht heute nicht ganz so gut gelungen war, denn einige Gemüsebestandteile wie vor allem Auberginen, Blumenkohl, Zucchini und Broccoli waren bereits ziemlich verkocht und matschig, während Erbsen und Möhren sich von ihrer Konsistenz her noch im akzeptablen Rahmen bewegten. Geschmacklich gab es zwar nichts auszusetzen, aber volle Punktzahl kann ich natürlich auch nicht geben. Glücklicherweise gab es an dem Schafskäse und dem Baguette nichts auszusetzen und auch der milde gesüßte, mit zahlreichen Fruchtstückchen versehenen Ananasquark erfüllte alle Anforderungen die ich daran stellte.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erschien es heute so dass die Bratwurst mit knappen Vorsprung das Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich entschied. Auf dem zweiten Platz folgte das Zigeunerschnitzel, den Asia-Gerichten auf Platz drei und – mit nur knappen Abstand – schließlich dem griechischen Gemüsetopf auf dem vierten Platz. Ich hatte zwar eher gedacht, dass das Zigeunerschnitzel heute vorne liegen würde, aber hier spielte wohl auch die etwas ungewöhnliche Reisbeilage eine entscheidende Rolle – bei Röstis oder Country Potatoes wäre es wahrscheinlich anders gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Griechischer Gemüsetopf: +
Schafskäse: ++
Baguette: ++
Ananasquark: ++

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [09.12.2014]

Obwohl heute sowohl der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln bei Tradition der Region also auch die Spaghetti Bolognese vom Rind mit Parmesan bei Globetrotter sehr verlockend aussahen und ich sogar mit dem Gaeng Ped Mua – Seelachs gebraten mit verschiedenen Gemüsesorten in Kokosmilchsauce, das neben Kalon Tzau Min – Gebratenen Chinanudeln mit Eiern und Gemüse nach Canton-Art an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde sehr gut hätte leben können, entschied ich mich doch dazu heute mal etwas kürzer zu treten und wählte daher das vegetarische Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse aus der Sektion Vitality, das mit gerade mal 338kcal einen angenehm leichten Genuss bot. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Kirschquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Roast potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse

Die Zusammenstellung aus Kartoffeln, Lauch, Möhren, Zwiebeln, Schafskäse, Petersilie – die heute übrigens scheinbar manuell und somit grober zerkleinert zu sein schien – und zahlreichen Fetawürfeln war geschmacklich schon mal ganz in Ordnung, aber leider auch nicht wirklich perfekt. Einige der Lauchstücke schienen etwas zu lang gebraten und insgesamt war das Gericht ein klein wenig “trocken” – hier hätte eine Sauce irgend einer Art bestimmt noch etwas geholfen. Ok, aber nicht perfekt. Daher hier ein kleiner Punktabzug. Am mild gesüßten Kirschquark mit zahlreichen Fruchtstücken gab es aber nichts auszusetzen.
Bei den anderen Gästen lagen heute, mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten, natürlich die Spaghetti Bolognese ganz oben auf der Beliebheitsskala und konnten sich somit Platz eins dort sichern. Auf dem zweiten Platz folgten dieses Mal die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger auf den Tabletts sah als den abgebräunten Leberkäse, der somit den dritten Platz belegte. Auf Platz vier folgte, wie üblich, das vegetarische Angebot in Form der Kartoffelgröstel mit Schafskäse.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel mit Schafskäse: +
Kirschquark: ++

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse [25.09.2014]

Obwohl mit dem 1/2 Grillhändel mit Pommes Frites im Bereich Tradition der Region mal wieder ein überaus verlockendes Wies’n-Gericht auf der Speisekarte stand, wollte ich nach dem Ochsenbraten von gestern heute mal lieber etwas kürzer treten und griff daher zum Vitality-Gericht Kartoffelgeröstel mit Lauch und Schafskäse, das mit gerade mal 338kcal einen wirklich leichten Genuss versprach. Die Spaghetti Carbonara mit Parmesan aus der Sektion Globetrotter oder die Asia-Thai-Gerichte wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce und Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce kamen nicht in die nähere Auswahl – auch wenn ich im Nachhinein gesehen auch mit dem Kao Pad durchaus gut bedient gewesen wäre. Dazu gesellte sich aber noch ein Becherchen Orangen-Creme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Kartoffelgeröstel mit Lauch & Schafskäse / Roasted potatoes with leek & feta

Neben angebratenen Kartoffelwürfel und dem Lauch fanden sich zahlreiche Kräuter sowie klein gewürfelte von Möhren und Kohlrabi in der Zubereitung, außerdem war das ganze mit zahlreichen Schafskäse-Würfeln und etwas Schnittlauch garniert. Ein einfaches und doch sehr schmackhaftes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Allerdings muss ich beim Nachtisch, der mit Beerensauce, Kiwi und Weintraube garnierten Orangencreme, ein wenig in der Wertung abziehen, denn die Creme selbst war von seiner Struktur her etwas “stichfest” und entsprach somit nicht dem, was ich unter dem Begriff Creme verstehe. Insgesamt konnte ich aber dennoch zufrieden sein.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute natürlich das Grillhendl mit Pommes mit großem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die noch deutlich vor den drittplatzierten Spaghetti Carbonara sah. Das Kartoffelgeröstel lag zwar auch noch gut im Rennen, aber für mehr auf Platz vier hatte es heute nicht gereicht – auch wenn der Abstand zu den Spaghetti nur sehr gering war.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel: ++
Orangencreme: +

Käsespätzle mit Speck, Lauch, Möhren & Feta – das Rezept

Durch den heutige Feiertag hier in Bayern, es ist Mariä Himmelfahrt, fiel am heutigen Freitag unser Betriebsrestaurant aus, so dass ich mir natürlich eine Alternative überlegen musste. Ich hätte zwar auch noch Fertiggerichte vorrätig gehabt, aber ich entschied mich dennoch dazu mal wieder eine Kleinigkeit zu kochen. Und meine Wahl fiel schließlich auf selbst gemachte Käsespätzle, die ich noch mit etwas Speck, Lauch, Möhren und Feta zu einem sehr leckeren Hauptgericht ergänzte. Das zugehörige Rezept möchte ich nun mit diesen Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Spätzle

320g Weizenmehl (Typ 405)
03 - Zutat Mehl / Ingredient flour

2 Hühnereier (Größe M)
04 - Zutat Eier / Ingredient eggs

190ml Milch
05 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 Esslöffel Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Teelöffel Salz
05 - Zutat Salz / Ingredient salt

Außerdem benötigen wir

1 Stange Lauch (ca. 180-200g)
01 - Zutat Lauch / Ingredient leek

160-170g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

150g Speck
06 - Zutat Speck / Ingredient bacon

200g Saure Sahne (Sauerrahm)
07 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

125g Creme legere mit Kräutern
08 - Zutat Creme legere mit Kräuter / Ingredient creme legere with herbs

100g Emmentaler (gerieben)
09 - Zutat Emmentaler / Ingredient emmentaler cheese

150g Feta
10 - Zutat Feta / Ingredient feta

sowie etwas Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
und etwas Butter oder Butterschmalz zum braten

Beginnen wir nun wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Möhren
12 - Möhren schälen / Peel carrots

und schneiden sie in Stifte. Diese sollten nicht zu groß sein, damit sie nach dem anbraten auch durch sind.
13 - Möhren in Stifte schneiden / Mince carrots

Außerdem waschen wir die Stange Lauch
14 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in Ringe, wobei wir größere Ringe am besten noch einmal halbieren.
15 - Lauch in Ringe schneiden / Cut leek in rings

Nachdem wir dann einen großen Topf mit Wasser zum kochen aufgesetzt haben
22 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring water to boil

kümmern wir uns um den Spätzle Teig. Dazu geben wir das Mehl in eine größere Rührschüssel
16 - Mehl in Schüssel geben / Put flour in bowl

geben den Inhalt der beiden Eier hinzu,
17 - Eier addieren / Add eggs

addieren den Esslöffel Olivenöl,
18 - Olivenöl dazu geben / Add olive oil

den Teelöffel Salz
19 - Salz einstreuen / Intersperse salt

sowie die Milch
20 - Milch eingießen / Add milk

und verkneten dann alles zu einem zähen Teig.
21 - Zu Teig verkneten / Knead dought

Inzwischen müsste auch das Wasser kochen, so dass wir es mit einem bis eineinhalb Teelöffel Salz versehen
23 - Wasser salzen / Salt water

und den Spätzleteig mit einem Hobel hinein hobeln können. Wer keinen solchen Hobel hat, kann den Teig auch flach auch einem Brettchen ausrollen und die Spätzle mit einem Messer in schmalen Streifen in das Wasser schneiden.
24 - Spätzle ins Wasser hobeln / Slice spaetzle into water

Die Spätzle lassen wir für einige Minuten im Wasser köcheln, wobei wir sie gelegentlich umrühren damit sie nicht zusammenkleben,
25 - Spätzle köcheln lassen / Let spaetzle simmer

und gießen sie dann in ein Sieb ab, in dem wir sie kurz mit kaltem Wasser abschrecken und dann abtropfen lassen.
26 - Spätzle abgießen &∓ abschrecken / Drain & refresh spaetzle

Nun zerlassen wir etwas Butter oder Butterschmalz in einer größeren Pfanne
27 - Butter zerlassen / Melt butter

und braten den gewürfelten Speck darin an.
28 - Speck anbraten / Roast bacon gently

Dann geben wir die gestifteten Möhren hinzu
29 - Möhren addieren / Add carrots

und braten sie, da sie ja etwas länger brauchen um gar zu werden, schon mal drei bis vier Minuten mit an
30 - Möhren anbraten / Braise carrots lightly

bevor wir dann auch die Lauchringe in die Pfanne geben
31 - Lauch hinzufügen / Add leek

und alles weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren andünsten.
32 - Lauch anbraten / Braise leek lightly

In der Zwischenzeit können wir ja schon einmal den Feta in grobe Würfel schneiden.
33 - Feta würfeln / Dice feta

Dann geben wir die inzwischen abgetropften Spätzle mit in die Pfanne,
34 - Spätzle in Pfanne geben / Add spaetzle

vermengen sie gut mit Speck, Möhren und Lauch und braten sie kurz mit an
35 - Vermengen & anbraten / Stir & fry

bevor wir dann den Sauerrahm
36 - Sauerrahm hinzufügen / Add sour cream

sowie die Creme legere mit Kräutern addieren
37 - Creme legere Kräuter addieren / Add creme legere herbs

und alles wieder gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt vermengen.
38 - Gut verrühren / Mix well

Nachdem wir dann alles gut mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss abgeschmeckt haben
39 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt pepper & nutmeg

geben wir auch den geriebenen Emmentaler hinzu und lassen ihn schmelzen.
40 - Käse addieren & schmelzen lassen / Add cheese & let it melt

Kurz vor dem Verzehr addieren wir schließlich auch den gewürfelten Feta
41 - Feta hinzufügen / Add feta

und lassen ihn kurz anschmelzen, aber nicht ganz zerfallen
42 - Feta unterheben & anschmelzen lassen / Stir in feta and let it melt a bit

um das Gericht dann sogleich zu servieren und zu genießen.
43 - Speck-Käsespätzle mit Lauch, Möhren & Feta - Serviert / Bacon cheese spaetzle with leek, carrots & feta - Served

Es geht doch wirklich nichts über selbst gemachte Spätzle – vor allem dann nicht wenn man sie mit Speck, Lauch und Möhren, zwei Sorten Käse, Sauerrahm und Creme legere kombiniert und daraus eine so überaus leckere Käsespätzle-Variante kreiert. Dabei war die Menge des würzigen Emmentalers wunderbar auf die restlichen Zutaten abgestimmt, denn sie sorgte zwar dafür dass sich beim Verzehr die Käsefäden vom Teller zur Gabel zogen – so wie es bei Käsespätzle sein soll – aber er erhob sich dabei geschmacklich nicht zu dominant über die anderen Zutaten. Ein wunderbar cremiges und würziges Gericht

44 - Speck-Käsespätzle mit Lauch, Möhren & Feta - Seitenansicht / Bacon cheese spaetzle with leek, carrots & feta - Side view

Ich bereute es etwas, dass ich keine Röstzwiebeln dazu gemacht hatte und auch keine fertigen mehr im Haus hatte, denn die hätten bestimmt wunderbar als Garnitur auf die Käsespätzle gepasst. Alternativ hätte mit Sicherheit auch noch etwas frisch geriebener Parmesan sehr gut gepasst. Aber das hätte die Nährwerte natürlich noch mehr in die Höhe getrieben, die mit ca. 2800kcal für die gesamte Zubereitung sowieso schon recht hoch waren. Immerhin entspricht das 700kcal pro Portion bei vier Portionen. Den höchsten Einzelwert nimmt dabei übrigens das Weizenmehl für die Spätzle mit etwas über 1000kcal ein, aber da kann man wohl nichts weg lassen. Ein besserer Ansatz für die Reduktion der Werte wären hier Emmentaler und Feta, die ja beide mit ca. 45% Fett nicht gerade zu den Leichtgewichten zählen und beide jeweils etwa 350kcal zum Gesamtwert beitragen. Hier könnte man also vielleicht zu Light-Varianten dieser Produkte greifen. An Sauerrahm und Creme legere würde ich aber nichts ändern, denn das könnte auch die Cremigkeit dieses Gerichtes gehen. Also kein leichter Genuss, aber dennoch überaus empfehlenswert – mir hat es auf jeden Fall großartig geschmeckt.

Guten Appetit

Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki – das Rezept

Nachdem ich mir vor kurzen nun in einem Spontankauf ein Waffeleisen angeschafft hatte, wollte ich dieses heute endlich mal ausprobieren und da schienen mir Griechische Spinatwaffeln genau das richtige. Und was passt besser dazu als ein wenig selbst gemachtes Tzatziki? Ich hatte ja bisher nur fertig gekauftes Tzatziki verwendet, aber hätte ich gewusst wie einfach die Zubereitung ist hätte ich wohl schon früher damit angefangen es selbst zuzubereiten. Und die Kombination aus pikanten Waffeln und Tzatziki war auf jeden Fall sehr lecker, so dass ich es natürlich nicht versäumen möchte, die verwendeten Rezepte hier einmal kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

Für die Spinatwaffeln:

200g frischen Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

3 Hühnereier
02 - Zutat Eier / Ingredient eggs

60g Butter
03 - Zutat Butter / Ingredient butter

3 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

300g Weizenmehl
04 - Zutat Mehl / Ingredient flour

100g Schafskäse (Feta)
05 - Zutat Schafskäse / Ingredient feta

1 Hand voll frische Minze
06 - Zutat frische Minze / Ingredient fresh mint

250ml Wasser
07 - Zutat Wasser / Ingredient water

Für das Tzatziki:

400g griechischer Joghurt
08 - Zutat griechischer Joghurt / Ingredient greek youghurt

1 kleine Salatgurke
09 - Zutat Salatgurke / Ingredient cucumber

2-4 Knoblauchzehen
10 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie einen Schuss Weißweinessig
und etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir damit, einen Topf mit etwas Salzwasser für den Spinat zum kochen zu bringen.
11 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to boil

Dann waschen wir den Blattspinat etwas ab,
12 - Blattspinat waschen / Wash leaf spinach

geben die noch tropfnassen Blätter in den Topf mit dem Salzwasser
13 - Nassen Spinat in Topf geben / Add wet spinach to pot

und lassen sie unter gelegentlichem Rühren über etwa 2 Minuten zusammen fallen.
14 - Spinat zusammenfallen lassen / Cook spinach

Den gekochten Spinat schrecken wir dann in einer Schüssel mit kaltem Wasser ab und lassen ihn abtropfen.
15 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

Außerdem schälen wir die kleine Salatgurke,
16 - Gurke schälen / Peel cucumber

halbieren sie,
17 - Gurke halbieren / Cut cucumber in halfs

entfernen die Kerne – z.B. mit einem Teelöffel –
18 - Gurke entkernen / Decore cucumber

und reiben sie schließlich auf der groben Seite einer Küchenreibe
19 - Gurke reiben / Grate cucumber

um die Gurkenraspeln schließlich abgedeckt in einem Sieb abtropfen zu lassen.
20 - Gurken abtropfen lassen / Drain cucumber

Nun waschen wir noch die Minze, schütteln sie trocken,
21 - Minze waschen / Wash mint

zupfen die Blättchen von den Stielen
22 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

und zerkleinern diese gründlich.
23 - Minze zerkleinern / Chop mint

Dann kümmern wir uns um den Teig und geben die zimmerwarme Butter mit einer Prise Salz und den drei Esslöffeln Olivenöl in eine Schüssel
24 - Butter, Olivenöl & Salz in Schüssel geben / Add butter, olive oil & salt to bowl

und rühren alles mit dem Handmixer bis es leicht schaumig wird.
25 - Schaumig rühren / Stir until fluffy

Anschließend geben nacheinander jeweils ein Ei in die Schüssel
26 - Ei hinzufügen / Add egg

und verrühren es. Dann folgt das nächste Ei, das wir wieder verrühren bis alle drei Eier aufgebraucht ist.
27 - Ei verrühren / Stir in egg

Nun geben wir nach und nach etwas Mehl mit zum Teig
28 - Mehl hinzufügen / Add flour

verrühren es
29 - Mehl verrühren / Stir in flour

und addieren dabei immer wieder etwas Wasser
30 - Wasser addieren / Add water

bis schließlich Mehl und Wasser aufgebraucht sind und daraus ein glatter Teig entstanden ist.
31 - Zu glattem Teig verrühren / Stir to plain dough

Schließlich zerdrücken wir noch den Feta mit einer Gabel in möglichst kleine Stücke,
32 - Schafskäse zerkleinern / Chop spinach

und zerschneiden den gekochten Blattspinat, nachdem wir ihn noch einmal gründlich ausgedrückt haben.
33 - Spinat zerkleinern / Mince spinach

Den zerkleinerten Spinat geben wir dann zum Teig,
34 - Spinat zum Teig geben / Add spinach to dough

addieren den zerkleinerten Schafskäse
35 - Schafskäse addieren / Add feta

sowie die Minze
36 - Minze hinzufügen / Add mint

und verrühren schließlich alles gründlich miteinander, wobei wir es mit ein wenig Salz und Pfeffer abschmecken.
37 - Gut verrühren / Mix well

Kümmern wir uns nun um das Tzatziki und geben dazu den griechischen Joghurt in eine Schüssel,
38 - Joghurt in Schüssel geben / Put yoghurt in bowl

pressen das Knoblauch dazu,
39 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

addieren einen Esslöffel Olivenöl und einen Spritzer Weißweinessig
40 - Olivenöl & Weißweinessig addieren / Add olive oil & white wine vinegar

und verrühren alles gut miteinander
41 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit Salz und Pfeffer abschmecken. Das Ganze stellen wir abgedeckt in den Kühlschrank, wo es etwas durchziehen kann.
42 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Schließlich fetten wir das Waffeleisen aus und lassen es heiß werden,
43 - Waffeleisen ausfetten / Grease waffle iron

geben jeweils etwa vier Esslöffel vom Teig in jede der beiden Seiten der Waffelform
44 - Teig hinein geben / Add dough

und backen die Waffeln über vier bis fünf Minuten aus
45 - Waffeln ausbacken / Bake waffles

bis sie den gewünschten Bräunungsgrad erreicht haben.
46 - Waffeln entnehmen / Remove waffles

Ist die letzte Waffel im Waffeleisen, nehmen wir das Tzatziki aus dem Kühlschrank, geben die Gurkenrapseln hinein
47 - Gurkenraspeln addieren / Add grated cucumber

und verrühren sie gründlich.
48 - Gut verrühren / Mix well

Anschließend können wir die noch heißen Waffeln mit dem Tzatziki garniert servieren und genießen.
49 - Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki - Serviert / Greek spinach waffles with tzatziki - Served

Ich muss ja zugeben dass die erste Ladung gebackene Waffeln sich trotz der leichten Minz-Note als ein klein wenig fad erwiesen, weswegen ich den Teig erst zu diesem Zeitpunkt mit Pfeffer und Salz etwas nachwürzte. Danach fand ich die Waffeln aber sehr gelungen, vor allem in Kombination mit dem überaus leckeren selbst gemachten Tzatziki. Sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

50 - Griechische Spinatwaffeln mit Tzatziki - Seitenansicht / Greek spinach waffles with tzatziki  - Side view

Über die Nährwerte will ich mir heute mal keine Gedanken machen, denn mein primäres Ziel war es heute einfach mal, das neue Waffeleisen auszuprobieren und damit ein paar Erfahrungswerte zu sammeln. Das Ergebnis macht auf jeden Fall Lust auf mehr und ich werde bestimmt bald mal wieder ein paar Waffeln zubereiten – bevorzugt natürlich in einer pikanten Variante. Mal schauen was es da noch an weiteren Rezepten in dieser Richtung gibt.

Guten Appetit