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Po siao you yu [08.01.2012]

Tuesday, January 8th, 2013

Heute war die Verlockung für mich wirklich groß, denn im der Abteilung Globetrotter stand mal wieder ein Hamburger mit Pommes Frites und Coleslaw Salat auf der Speisekarte, ein Gericht zu dem ich mich u.a hier schon mal hatte hinreißen lassen. Dann aber entsann ich mich, dass der Burger nun auch nicht so extrem gut gewesen war, dass sich die zusätzliche Kalorien wirklich lohnen würde. Der Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout bei Vitality wäre mit 488kcal pro Portion mit Sicherheit die leichte Alternative gewesen, aber ich sollte noch etwas besseres entdecken. Aber nicht etwa der Schweinebraten mit Paprikagemüse und Curryreis als heutiges zusätzliches Sonderangebot oder die Rahmschwammerl mit Semmelknödel bei Tradition der Region begeisterte mich – es war das Po siao you yu – Tintenfisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili-Knoblauch-Sauce nach Peking Art, das neben einem vegetarischen Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Erdnusssauce nach Shanghai Art an der Asia-Thai-Theke, das mich heute besonders reizte. Meiner Recherche nach wurde dieses Gericht seit ich hier Speise das erste Mal in dieser Form angeboten, da musste ich natürlich zugreifen – zumal ich ja auch großer Fan von Tintenfischgerichten aller Art bin. Dazu noch eine Schale Reis und ein Glückskeks und fertig war das heutige Mittagsmahl.

Po siao you yu

In einer wirklich sehr scharf geratenen, dunklen Sauce mit deutlichem Knoblauch-Aroma fanden sich neben einer umfangreichen Gemüse-Mischung aus Blumenkohl, Brokkoli, Lauch, Möhren, Sprossen, Weißkohl, Stangensellerie und kleinen Stücken von roten Chilischoten (die wohl maßgeblich für die Schärfe verantwortlich waren) auch mehr als ausreichende Menge an Tintenfischringen, die sich als gut durchgebraten und zart erwiesen. Bei Tintenfisch muss man ja vorsichtig sein, der wird beim zu lange braten schnell zäh – doch da hatte der Koch hier scheinbar genau die richtige Zeit abgepasst. Gemeinsam mit dem Reis, den ich mir (eigentlich unnötigerweise) mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte ergab sich mal wieder ein überaus schmackhaftes und sättigendes Mittagsgericht, das es hoffentlich nun öfters hier geben wird.
Bei der Allgemeinheit der Gäste lag heute aber natürlich der Hamburger mit Pommes Frites am höchsten in der Gunst und belegte mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Platz zwei teilten sich heute die Asia-Gerichte und die Semmelknödel in Rahmschwammerl, knapp gefolgt vom Zusatzangebot Schweinbraten mit Paprikagemüse auf Platz drei und dem vegetarischen Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout auf Platz vier. Das entsprach auch ungefähr der Erwartungshaltung aufgrund des heutigen Angebotes – wobei ich natürlich gehofft hatte, dass die Asia-Gerichte noch etwas besser abschneiden würden.

Mein Abschlußurteil:
Po siao you yu: ++
Reis: ++

Hühnerfleisch mit grünen Bohnen [04.02.2008]

Monday, February 4th, 2008

Zu Beginn unserer heutigen Mittagspause stand eine kleine Odysee. Unsere erste Idee, das Wirtshaus Zeuner, bot heute Spiegelei, Spinat und Kartoffeln – was nicht auf besondere Zustimmung bei uns traf. Die nächste, naheliegende Idee war das Restaurant Zum Loewen – doch dies war während der Karnevalszeit leider geschlossen. So mussten wir uns schließlich nach einer dritten Alternative umsehen und landeten so im Asia-Food in der Wagnergasse, gelegen an der Ecke zur Quergasse. Ein kurzes Studium der Speisekarte verleitete mich schließlich dazu, mir heute einmal die Nummer 35 zu bestellen, Gebratenes Hühnerfleisch mit grünen Bohnen, Kokosmilch und Gemüse – scharf. Glücklicherweise war auch gerade einer der Tische frei, so daß wir diesen gleich in Beschlag nehmen konnten.
Etwa acht Minuten später wurden dann nach und nach unsere Speisen serviert.

Entgegen meiner Erwartung war das Gericht heute wirklich mal gut scharf – etwas was man hier in Deutschland beim Asiaten wirklich selten erlebt. Und die Größe der Portion war für den Preis von 4,50 €uronen wirklich nicht zu verachten. Einzig der Einsatz von grünen Bohnen, die auf der Karte neben dem Gemüse seperat erwähnt waren, schien irgendwie nicht so ganz zu der Gesamtkomposition zu passen. Nicht daß grüne Bohnen in der Asiatischen Küche unbekannt wären – aber visuell war der Anblick irgendwie ungewöhnlich – nur so am Rande erwähnt. Geschmacklich war es aber mehr als in Ordnung. Mein Gesamturteil: Sehr lecker – gerne wieder.